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Boston Scientific Accolade Gebrauchsanweisung Seite 24

Herzschrittmacher
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Stellen Sie die Energie des externen Defibrillators auf einen möglichst geringen, klinisch akzeptablen
Wert ein.
Nach einer externen Cardioversion oder Defibrillation muss die Aggregatfunktion überprüft werden
("Aggregatnachsorge nach der Therapie" auf Seite 23).
Lithotripsie. Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) kann elektrische Störungen des Aggregats
verursachen oder das Aggregat beschädigen. Wenn eine ESWL medizinisch notwendig ist, erwägen Sie
folgende Maßnahmen, um die Interaktionswahrscheinlichkeit so weit wie möglich zu senken:
Fokussieren Sie den ESWL-Strahl mindestens 15 cm (6 Inch) vom Aggregat entfernt.
Programmieren Sie den Brady-Modus je nach Stimulationsbedarf des Patienten auf einen nicht
frequenzadaptiven VVI- oder VOO-Modus.
Ultraschallenergie. Therapeutischer Ultraschall (z. B. Lithotripsie) kann das Aggregat beschädigen.
Wenn therapeutischer Ultraschall eingesetzt werden muss, sollte nicht in der Nähe des Aggregats
fokussiert werden. Diagnostischer Ultraschall (z. B. Echokardiographie) zeigt keine schädlichen Einflüsse
auf das Aggregat.
Elektrische Störungen. Elektrische Störungen oder „Rauschen" von Elektrokauter- und
Überwachungsgeräten können zu Störungen der Telemetrieverbindung bei Abfrage oder Programmierung
des Geräts führen. Im Falle einer solchen Störung bewegen Sie das Programmiergerät von anderen
elektrischen Geräten weg und stellen Sie sicher, dass das Kabel des Programmierkopfes und andere
Kabel sich nicht kreuzen. Wenn die Telemetrie aufgrund von Störungen abgebrochen wird, sollte das
Gerät erneut abgefragt werden, bevor Informationen vom Aggregat ausgewertet werden.
Hochfrequenzstörungen. Hochfrequenzsignale von Geräten, die mit ähnlichen Frequenzen arbeiten wie
das Aggregat, können die ZIP-Telemetrie bei der Abfrage oder Programmierung des Aggregats
unterbrechen. Diese Hochfrequenzstörungen können minimiert werden, indem der Abstand zwischen dem
störenden Gerät und dem PRM sowie dem Aggregat erhöht wird. Beispiele für Geräte, die Störungen im
Frequenzband 869,85 MHz verursachen können:
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