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AMV-Sensor. Programmieren Sie den AMV-Sensor erst dann auf Ein, wenn das Aggregat implantiert ist
und die Systemintegrität getestet und bestätigt wurde.
Programmieren des Geräts
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Gerätekommunikation. Verwenden Sie nur den passenden PRM und die entsprechende Software-
Anwendung zur Kommunikation mit dem Aggregat.
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STAT-STIM (NOT-VVI)-Einstellungen. Wenn ein Aggregat auf STAT-STIM (NOT-VVI) programmiert ist,
stimuliert es so lange mit den Hochenergiewerten für STAT-STIM (NOT-VVI), bis es neu programmiert
wird. Die Verwendung von STAT-STIM (NOT-VVI)-Parametern verkürzt aller Voraussicht nach die
Funktionsdauer des Geräts.
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Stimulations- und Detektionsmargen. Bedenken Sie das postoperative Elektrodenverhalten bei Ihrer
Auswahl der Stimulationsamplitude, der Stimulations-Impulsdauer und der Empfindlichkeitseinstellungen.
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Eine akute Reizschwelle über 1,5 V oder eine chronische Reizschwelle über 3 V kann zu einem
Stimulationsverlust (Loss of Capture) führen, da die Schwellenwerte nach der Implantation ansteigen
können.
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Eine R-Wellen-Amplitude von unter 5 mV oder eine P-Wellen-Amplitude von unter 2 mV kann zu
inadäquater Detektion („Undersensing") führen, da die detektierte Amplitude nach der Implantation
sinken kann.
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„Widerstand Stimulationselektrode" sollte größer als die programmierte Impedanzgrenze Niedrig und
kleiner als 2000 Ω (oder die programmierte Impedanzgrenze Hoch sein).
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Elektrodenimpedanzwerte und Elektroden-Sicherheitsumschaltung. Wenn ordnungsgemäß
funktionierende Elektroden mit stabilen Impedanzwerten nahe den programmierten Impedanz-Grenzen
verwendet werden, sollten Sie die Sicherheits-Umschaltung auf Aus programmieren oder die Impedanz-
Grenzen ändern, um ein unerwünschtes Umschalten auf die Unipolar-Elektrodenkonfiguration zu
vermeiden.
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