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Boston Scientific Accolade Gebrauchsanweisung Seite 19

Herzschrittmacher
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ATR Aus-Zähler. Bei der Programmierung der Funktion ATR-Aus-Zähler auf niedrige Werte ist Vorsicht
geboten. Wird z. B. der ATR-Aus-Zähler auf 2 programmiert, können bereits wenige Zyklen von atrialem
Undersensing zu einer Beendigung des Mode Switch führen.
Richtige Programmierung ohne atriale Elektrode. Wenn keine atriale Elektrode implantiert wird
(Anschluss mit einem Verschlussstecker verschlossen) oder wenn eine atriale Elektrode aufgegeben
wurde, aber im Anschlussblock verbleibt, muss die Programmierung des Geräts der Anzahl und Art der
tatsächlich verwendeten Elektroden entsprechen.
Atriale Detektion auf „Aus" programmiert. Wenn die atriale Detektion in einem DDI(R)- oder DDD(R)-
Modus auf Aus programmiert ist, erfolgen alle atrialen Stimulationen asynchron. Außerdem kann es sein,
dass Funktionen, die eine atriale Detektion erfordern, nicht wie erwartet arbeiten.
Hohe atriale Frequenzen. Die Detektion hoher atrialer Frequenzen kann sich auf die Funktionsdauer des
Geräts auswirken. Daher wird die Elektrodenkonfiguration für die atriale Detektion auf Aus gesetzt, wenn
die Programmierung von einem atrialen Detektionsmodus in einen nicht atrialen Detektionsmodus
geändert wird.
Crosstalk-Artefakte. Die Empfindlichkeitseinstellungen bei Smart Blanking reichen unter Umständen
nicht aus, um die Detektion von Crosstalk-Artefakten zu unterdrücken, wenn diese zu groß sind. Daher
sollten weitere Faktoren berücksichtigt werden, die die Größe/Amplitude von Crosstalk-Artefakten
beeinflussen, z. B. Elektrodenposition, Stimulationsenergie und programmierte Empfindlichkeit-
Einstellungen.
Sensorsignalartefakte. Wenn AMV-Sensor-Signalartefakte bei EGM beobachtet werden und
nachgewiesen wurde, dass die Elektroden ansonsten ordnungsgemäß funktionieren, sollte erwogen
werden, den Sensor auf Aus zu programmieren, um ein Oversensing zu vermeiden.
Single-Pass-VDD-Elektroden. Wenn bei einem Zweikammergerät eine Single-Pass-VDD-Elektrode
verwendet wird, kann es sein, dass die atrialen Elektrodenpole keinen Kontakt mit der Vorhofwand haben.
In diesem Fall haben die gemessenen Depolarisationssignale eine relativ geringe Amplitude, und daher
kann es erforderlich sein, eine höhere Empfindlichkeit zu programmieren.
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