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Empfindlichkeitseinstellungen und EMI. Wenn das Aggregat auf einen festen Wert für die atriale
Empfindlichkeit von 0,15 mV oder einen festen Empfindlichkeitswert von 2,0 mV oder darunter in einer
unipolaren Elektrodenkonfiguration in einer der Kammern programmiert ist, kann das Aggregat
empfindlicher für elektrische Störungen sein. Diese erhöhte Anfälligkeit muss bei der Festlegung des
Nachsorgeplans für Patienten, die eine solche Einstellung benötigen, berücksichtigt werden.
Nach der Implantation
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Gefahrenbereiche. Weisen Sie Ihre Patienten an, nur nach Rücksprache mit einem Arzt solche Bereiche
zu betreten, die einen schädlichen Einfluss auf den Betrieb des Aggregats haben können. Dazu gehören
auch Bereiche, bei denen ein Warnschild darauf hinweist, dass Patienten mit Herzstimulations-Aggregat
den Bereich nicht betreten sollten.
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Exposition gegenüber der Magnetresonanztomographie (MRT). Wenn nicht alle MRT-
Nutzungsbedingungen eingehalten werden, erfüllt die MRT-Untersuchung des Patienten nicht die
Anforderungen an die MRT-Tauglichkeit für das implantierte System und es kann zu einer
schwerwiegenden Schädigung oder zum Tod des Patienten und/oder Beschädigung des implantierten
Systems kommen.
Informationen, welche potentiellen Nebenwirkungen auftreten können, wenn die Nutzungsbedingungen
erfüllt bzw. nicht erfüllt werden, sind im Technischen Leitfaden MRT enthalten. Weitere Warnhinweise,
Vorsichtsmaßnahmen und Nutzungsbedingungen im Zusammenhang mit MRT-Untersuchungen sind
"Magnetresonanztomographie (MRT)" auf Seite 24 zu entnehmen.
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Diathermie. Nehmen Sie bei Patienten mit implantiertem Aggregat und/oder Elektrodensystem keine
Diathermie vor, da dies aufgrund induzierter Ströme zu Flimmern, Verbrennungen des Myokards und
irreversiblen Schäden am Aggregat führen kann.
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