SI 50 TUR
10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den Kontakt
N1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe
sind Koppelrelais KM18/14 und X2/N.
11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kon-
takt Kältekreisregler N0/J18-Out3 angesteuert. Ein Kop-
pelrelais ist in diesem Ausgang bereits integriert. Kommt
eine andere Brunnenpumpe zum Einsatz ist der Motor-
schutzschalter bauseits zu überprüfen und ggf. zu erset-
zen.
Beim Anschluss der Lastleitung Brunnenpumpe muss ge-
währleistet sein, dass die Spannungsversorgung für diese
Klemmen nicht vom Tarifschütz abgeschaltet werden
kann, um die Abschaltverzögerung der Brunnenpumpe zu
gewährleisten.
12) Bei der Wärmepumpen ist der Rücklauffühler integriert.
Nur beim Einsatz eines doppelt differenzdrucklosen Ver-
teilers muss der Anforderungsfühler in der Tauchhülse im
Verteiler eingebaut werden. Dann werden die Einzeladern
an den Klemmen X3/GND und Regler N1/J2-U2 ange-
klemmt.
13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND und
Regler N1/J2-U1 angeklemmt.
14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-
cher bei und wird an den Klemmen X3/GND und Regler
N1/J2-U3 angeklemmt.
15) Die Steckerleitung (bzw. der Stecker) des hydraulischen 4-
Wege-Umschaltventil ist mit der in der Rückwand „oben"
fest montierte Steckerbuchse des Gerätes zu verbinden.
Alle Leitungen sind von hinten in das Gerät einzuführen und mit
Kabelbindern am Schaltkasten zu fixieren. Des weiteren sind sie
mit der Zugentlastung zu sichern.
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7.7.3 Anschluss von elektronisch
geregelten Umwälzpumpen
Elektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-
ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-
pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist
zwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und der
elektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-
tallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-
lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstrom
von 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht
überschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabe
des Pumpenherstellers vor.
ACHTUNG!
Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine
elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.
7.7.4 Anschluss Umwälzpumpe mit hoher
Leistung
Bei Verwendung von größeren elektronisch geregelten Um-
wälzpumpen wird die Lastspannung der Pumpe in vielen Fällen
auf Dauerstrom geklemmt (es sind die Herstellerangaben der
einzusetzenden Pumpe zu beachten). Die Pumpe wird dann in
der Regel über den Start / Stopp Eingang angesteuert. Dieser
Eingang wird mit Kleinspannung der Pumpe selbst betrieben
(im Auslieferungszustand der Pumpe ist meist eine Brücke ein-
gelegt). Um den Eingang ansteuern zu können, wird ein Koppel-
relais mit potentialfreiem Kontakt benötigt, das mit der Pum-
penfunktion
angesteuert werden muss. Wegen der zu schaltenden Klein-
spannung ist ein geeignetes Relais mit entsprechendem Kon-
taktmaterial (vergoldet) bauseits zu wählen und zu integrieren.
7.7.5 Frostschutz
Unabhängig von den Einstellungen der Heizungsumwälzpum-
pen, laufen diese immer beim Betrieb Heizen und Frostschutz.
Bei Anlagen mit mehreren Heizkreisen hat die 2./3. Heizungs-
umwälzpumpe die gleiche Funktion.
ACHTUNG!
Zur
Gewährleistung
Wärmepumpe
spannungsfrei geschaltet und die Wärmepumpe muss
durchströmt werden.
ACHTUNG!
In allen Fällen müssen immer die Primärpumpe (M11 -
verantwortlich für den Wärmequellendurchsatz) als auch die
Sekundärpumpe (M16 - verantwortlich für den Heiz-/
Kühlwasserdurchsatz)
aufgeklemmt werden. Nur so können die für den Betrieb
notwendigen Pumpenvor- und nachläufe eingehalten und die
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen greifen.
452237.66.83 · FD 0509
eines
230
V-Relaisausgangs
der
Frostschutzfunktion
darf
der
Wärmepumpenmanager
auf
dem
Wärmepumpenmanager
Deutsch
des
Regler
der
nicht
DE-10