Alle Details sind so ausgelegt, daß auch bei Fehlbedienung
kein größerer Schaden entstehen kann. Die Drucktasten
besitzen
im wesentlichen
daher bei Beginn der Arbeiten darauf achten, daß keine der
Tasten eingedrückt ist. Die Anwendung
dem jeweiligen Bedarfsfall.
Der HM 1005 erfaßt alle Signale von Gleichspanung bis zu
einer Frequenz von mindestens 100MHz (-3dB). Bei sinus-
förmigen
Vorgängen
liegt die obere Grenze sogar bei
130MHz. Allerdings ist in diesem Frequenzbereich die ver-
tikale Aussteuerung auf ca. 4-5 cm begrenzt. Die zeitliche
Auflösung ist unproblematisch.
100 MHz und der kürzesten
cm) alle 2 cm ein Kurvenzug geschrieben.
Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß sich in vertikaler Rich-
tung ab ca. 40 MHz der Meßfehler mit steigender Frequenz
ständig vergrößert. Dies ist durch den Verstärkungsabfall
des Meßverstärkers bedingt. Bei 60 MHz beträgt der Abfall
etwa
10%.
Man
muß
daher
gemessenen Spannungswert ca. 1 1% addieren. Da jedoch
die Bandbreiten
der Vertikalverstärker
lerweise
zwischen
110 und 120 MHz), sind die Meßwerte
den
oberen
Grenzbereichen
Hinzu kommt,
daß — wie
1OOMHz mit steigender Frequenz auch die Aussteuerbar-
keit der Y-Endstufe stetig abnimmt. Der Vertikalverstärker
ist so ausgelegt, daß die Ubertragungsgüte nicht durch
eigenesUberschwingenbeeinflußtwird.
Inbetriebnahme
und Voreinstellungen
Vor der ersten Inbetriebnahme
nungswähler
des HM1005 eingestellte
der vorliegenden
Netzspannung
(Einstellung
siehe Seite M 2).
Es Wird empfohlen,
bei Beginn der Arbeiten
Tasten zu drücken
und die Bedienungsknöpfe
len in ihre kalibrierte
Stellung
gilt auch für die mit
Strich
Bedienelemente.
Alle
anderen
Knopfkappen
sollten
senkrecht
senkrecht
zu betätigenden
obersten
Stellung
und die waagerecht
in der linken
Stellung
befinden.
Mit der roten
Netztaste
POWER
gesetzt. Die leuchtende LED zeigt den Betriebszustand an.
Wird
nach 10 Sekunden
Anheizzeit
möglicherweise
der INTENS.-Einsteller
aufgedreht, Oder der Zeitbasis-Generator Wird nicht ausge-
löst. Außerdem
können
auch die POS.-Einsteller
sein. Es ist dann nochmals
chend den Hinweisen alle Knöpfe und Tasten in den richti-
gen Positionen stehen. Dabei ISt besonders auf den LEVEL
A-Knopf zu achten. Ohne angelegte Meßspannung Wird die
Änderungenvorbehaiten
nur Nebenfunktionen.
Man sollte
richtet sich nach
Beispiefsweise Wird bei ca.
einstellbaren
Ablenkzeit
bei dieser
Frequenz
differieren
(norma-
nicht
so
exakt
definierbar.
bereits
erwähnt
— oberhalb
muß die am Netzspan-
Spannung
verglichen
werden!
keine der
mit Pfei-
CAL. einzurasten.
oder Punkt
versehenen
mit
Strich
markierten
nach oben zeigen.
Schalter
sollten
sich in der
zu schaltenden
Wird das Gerät in Betrieb
kein Strahl sichtbar,
nicht genügend
verstellt
zu kontrollieren,
0b entspre-
Zeitlinie nur dann sichtbar, wenn sich dieser Knopf gerastet
in der AT-Stellung
Erscheint nur ein Punkt (Vorsicht, Einbrenngefahr!),
wahrscheinlich die Taste X-Y gedrückt. Sie ist dann auszu-
lösen. 1st die Zeitlinie sichtbar, Wird am INTENS.-Knopf
eine mittlere Helligkeit und am Knopf FOCUS die maximale
Schärfe eingestellt.
lung-Schiebeschalter GD-AC-DC (CH.I) in Stellung GD
(ground = Masse) befinden. Der Eingang des Vertikalver-
stärkers ist dann kurzgeschlossen. Damit ist sichergestellt,
daß keine Störspannungen
beeinflussen
können.
(5 ns/
Signalspannungen
schlossen.
Zur Schonung der Strahlröhre solite immer nur mit jener
Helligkeit gearbeitet werden, die Meßaufgabe und Umge-
bungsbeleuchtung
ist bei stehendem
zum
hell eingestellt, kann dieser die Leuchtschicht
beschädigen. Ferner schadet es der Kathode der Strahl-
röhre, wenn das Oszilloskop oft kurz hintereinander aus-
in
und eingeschaltet wird.
Strahldrehung
Trotz
MumetaII-Abschirmung
sich erdmagnetische
Strahllage
nicht ganz vermeiden.
der Aufstellrichtung
Dann
verläuft
die horizontale
nicht
exakt parallel
mit
weniger
Winkelgrade
ter der mit TR bezeichneten Öffnung mit einem kleinen
Schraubenzieher
Tastkopf-Abgleich
Dies
Damit der verwendete
unverfälscht wiedergibt, muß er genau an die Eingangsim-
Die
pedanz des Vertikalverstärkers
HM 1005
eingebauter
hierzu ein Rechtecksignal
(<5ns)
und der Frequenz 1 kHz Oder 1 MHz, die durch
Tastendruck
gewählt werden
kann
den
beiden
ist
Bildschirms
entnommen
0.2 V
± 1 % für Tastteiler
Tastteiler
1 00: 1
Diese Spannungen entsprechen jeweils der Biidschirmam-
plitude von 4cm Höhe, wenn der Eingangsteilerschalter
des HM 1005 auf den Ablenkkoeffizienten
stellt ist. Der Innendurchmesser
und entspricht direkt dem (an Masse liegenden) Außen-
(Automatische
Triggerung)
Dabei sollte sich der Eingangskopp-
von außen die Fokussierung
Eventuell
am Y-Eingang anliegende
werden
in Stellung GD nicht kurzge-
gerade erfordern. Besondere
punktförmigen
Strahl geboten.
TR
der Strahlröhre
Einwirkungen
auf die horizontale
Das ist abhängig
des Oszilloskops
am Arbeitsplatz.
Strahllinie
in Schirmmitte
zu den Rasterlinien.
ist an einem Potentiometer
möglich.
und Anwendung
Tastteiler die Form des Signals
angepaßt werden. Eln im
umschaltbarer
Generator
mit sehr kurzer Anstiegszeit
kann. Das Rechtecksignal
konzentrischen
Buchsen
werden.
Eine
Buchse
10: 1, die andere2V
5mV/cm
der Buchsen
befindet.
ist
Vorsicht
Zu
der Röhre
lassen
von
Die Korrektur
hin-
liefert
unterhatb
des
liefert
±1 % für
einge-
ist 4,9mm
M7
1005