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BMW R 51/2 1955 Handbuch Seite 17

Hinterrad-Anfrieb
:
Die vom Getriebe zum Hinterrad führende Kardanwelle trägt an ihrem vorderen
Ende eine elastische Gummikupplung, welche auftretende Löngenänderungen aus-
gleicht. Mit dem Radantrieb ist die Kardanwelle durch ein Kreuzgelenk verbunden.
Uber geröuschlose, spiralverzahnte
Kegelröder und die Keilnutenverzahnung
Tellerradwelle
und der Radnabe gelangt die Motorkraft
aue die Fahrbahn.
Hinterradfederung:
Die Hinterradfederung
trägt dieselben Hauptmerkmale wie die Vorderradgabel;
iSt ebenfalls auf dem Teleskop-Prinzip aufgebaut.
Das ganze Federungsaggregat fügt sich harmonisch in den GesamtaufbaU ein.
Auf einem an den Rahmenauslegern (I) durch Klemmung befestigten Führungs-
rohr (7) ist der mit einer langen Führungshülse (3) versehene Radträger (5) ver-
schiebbar gelagert.
Die Federung erfolgt
einerseits und dem Gleitstück andererseits fest verbundene, progressiv wirkende
Schraubenfeder (4). Harte Rückschlöge der Federung werden durch einen Gummi-
puffer (8), der sich gegen den unteren Rahmenausleger abstützt, aufgefangen. Der
gesamte
Federungsmechanismus ist durch teleskopartig
Schutzrohre (2 und 6) schmutzdicht gekapselt.
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der
an das Hinterrad und somit
sie
durch eine mit dem Oberen Ausleger
ineinandergeschobene
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