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Obges Bildbeispieiergibt Damit Eine Signal-Anstiegszeit - Hameg Instruments Hm203-5 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
Beispiele:
Länge eines Wellenzugs L = 7 cm.
eingestellter
Zeitkoeffizient
gesuchte Periodenzeit T
gesuchte Folgefrequenz F = 1
Zeit einer Signalperiode T = 0.5 s,
eingeste'lter Zeitkoeffzient
gesuchte Länge L =
Länge eines Brummspannung-Wellenzugs
eingesteilter Zeitkoeffizient Z = 10 ms/cm,
gesuchte Brummfrequenz
TV-Zeilenfrequenz
F = 15 625 Hz.
eingestellter Zeitkoeffizient Z = 10 gsJcm,
gesuchte Länge L
1
Länge einer Sinuswelle L = min. 4 cm, max. 10 cm.
Frequenz F = I kHz,
max. Zeitkoeffizient Z = 1: (4•103}= 0.2 mslcm,
min. Zeitkoeffizient
Z = 1
einzustellender
Zeitkoeffizient
dargestellte
Länge L
= 1
Länge eines HF-VVellenzugs L = 1 cm,
eingestellter Zeitkoeffizlent Z
gedrückte Dehnungstastex
gesuchte Signalfrequ.F=
gesuchte Periodenzeit T = 1
1st der zu messende
Zetabschnitt
Signalperode reiativ klein. solite man mit gedehntem Zeit-
maßstab (X-MAG. XIO) arbeitem Die ermittelten
sind
dann durch
10 zu dividieren.
POS.-Knopies
kanr der interessierende
Mitte des Bildschirms geschoben werden.
Bestimmend für das Impulsverhalten einer Signalspannung
Sind die Anstiegszeiten der in ihr enthaltenen Spannungs-
sprünge.
Damit Einschwingvorgänge.
schrägen und Bandbreitegrenzen die Meßgenauigkeit
weniger beeinflussen, mißt man Anstiegszeiten generell
zwischen TO% und 90 % der vertikalen Impulshöhe. Für5
cm hone und symmetrisch
Signalamplituden
hat das Bildschirm-lnnenraster
punktierte
horzontale
Hifslinien
stand.
Der horizontale
Zeitabstand
beiden
Punkten,
an denen
unten
die horizontalen
Rasterlinien
abstand und 2 mm-Unterteilung
ermittelnde
Anstiegszeit.
mäß genauso
gemessen.
Die optimale vertikale Bildlage und der Meßbereich
Anstiegszeit sind in der folgenden Abbildung dargestellt.
Ärrderurgen
Z = 0.5 Lts/crn.
6) =
286 kHz
Z = 0.2 s/cm,
=
cm
L = 1 cm
F
=
= IOOHz
625•10-5) =
cm.
= O,1 ms/cm,
Z =
ms/cm
= 5cm
ps/cm,
10. Z = 50 ns/cm,
1: (1 •50•10
-
-20
MHz,
1
= 50 ns.
im Verhältnis
zur vollen
Zeitwerte
Durch
Drehen
des X-
Zeitabschnitt
in die
eventuelle
Dach-
zur Mittellinie
eingestellte
zwei
in ±2,5
cm Mittenab-
in cm zwischen
den
die Strahllinie
oben
und
mit
cm Mitten-
kreuzt, ist dann die zu
Abfallzeiten
werden sinnge-
für die
•nnmiiiii
5 cm
Beieinem am TIME/DIV.-Schalter eingesteliten Zeitkoeffi-
zienter von0,5 gs/cm und gedrückterDehnungstaste XIO
ergäbe das Bildbeispiel eine gemessene Gesamtanstiegs-
zeit von
tges= 1.6cm • 0.5 ps/cm : 10 —
Beisehr kurzenZeiten ist dieAnstiegszeitdesOszilloskop-
Vertikalverstärkers und des evtl. benutzten Tastteilers geo-
metrisch
vom
gemessenen
Anstiegszeit des Signals ist dann
2
2
—tt2
es
Dabeiist teesdie gemesseneGesamtanstiegszeit, tosz die
vom Oszilloskop (beim HM203-5 ca. 17.5 ns) und tt die des
Tastteilers.Z.B.= 2ns. 1sttges größera's 100ns, dannkann
die Anstiegszeit des Vertikalverstärkersvernachlässigt
werden
(Fehler < 10/0).

Obges Bildbeispieiergibt damit eine Signal-Anstiegszeit

von
17,5 -22 = 78,04ns
Die Messung der Anstiegs- OderAbfallzeit ist naturlich nicht
auf die oben im BildgezeigteBild-Einstellung begrenzt.Sie
st so nur besonders einfach. Prinzipiellkann in jeder Bild-
lage und beibeliebiger Signalamplitudegemessen werden.
Wichtig ist nur, daß die interessierende Signalflanke invol-
'er Länge bei nicht zu großer Steilheit sichtbar ist und daß
der Horizontalabstand bei 10% und 90% der Amplitude
gemessenwird. ZeigtdieFlankeVor-OderÜberschwingen,
sollte man die 100% nicht auf die Spitzenwerte beziehen,
sondern auf die mittieren
Dachhöhen.
brüche Oder Spitzen (glitches) neben der Flanke nicht
berücksichtigt. Bei sehr starken Einschwingverzerrungen
verLiert die Anstiegs- Oder Abfallzeitmessung ailerdngs
ihren Sinn. Für Verstärker mit annähernd konstanter Grup-
penlaufzeit (alsogutem Impulsverhalten) gilt folgende Zah-
lenwert-Gleichurg
zwischen Anstiegszeit ta (in nS und
Bandbreite B (in MHz)
350
ta
=
100%
t ges
— 80 ns
Zeitwert
abzuziehen. Die
Ebenso werden
350
ta
MS 203-5
Ein-
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