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Anlegen Der Signalspannung - Hameg Instruments Hm203-5 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis

Anlegen der Signalspannung

Vorsicht
beim
Anlegen
unbekannter
Vertikaleingang!
Ohne vorgeschalteten Tastteiler sollte
der Schalter für die Signalkopplung zunächst immer auf AC
und der Eingangsteilerschalter auf 20 Wcm stehen. 1stdie
Strahl 'inie nach dem Anlegen der Signalspannung plötzlich
Aicht mehr sichtbar, kann es sein, daß die Signalamplitude
vie; zu groß ist und den Vertikalverstärkertotal
Der Eingangstei'erschalter muß dann nach links zurückge-
dreht werden, bis die vertikale Auslenkung nur noch 3-8 cm
hoch ist Bei mehr als 160 Vss großer Signaiamplitude ist
unbedingt ein Tastteiler vorzuschalten. Verdunkelt sich die
Strahllinie beim Aniegen des Signals sehr stark, ist wahr-
schenlich die Periodendauer des Meßsignals wesentlich
länger als der eingestellte Wert am TIME/DlV.-Schalter.
Letzterer ist dann auf einen entsprechend größeren Zeitko-
effizienten
nach links zu drehen.
Die Zuführung des aufzuzeichnenden Signals an den Y-Ein-
gang des Oszilloskops ist mit einem abgeschirmten Meß-
kabel wie Z.B. HZ32 und HZ34 direkt Oder über einen Tast-
teiler 10:1 geteilt möglich. De Vervvendung der Meßkabel
an hochohmigen Meßobjekten ist jedoch nur dann empfeh-
lenswert, wenn mit relativ niedrigen Frequenzen {bls etwa
50 kHz) gearbeitet wird. Für höhere Frequenzen muß die
Meßspannungsquelle niederohm;g. d.h. an den Kabel-Wel-
lenwiderstand (in der Regel 50Q) angepaßt sein. Beson-
ders bei der Übertragungvon Rechteck-und Impulssgna-
len ist das Kabel unmittelbar am Y-Eingang des Oszillo-
skops mit einem Widerstand geict) dem Kabel-Wellenwi-
derstand abzuschließen. Bei Benutzung eines 50Q-Kabe's
wie Z-B.HZ34 ist hierfürvon HAM EGder 50Q-Durchgangs-
abschluß HZ22 erhältlich. Vor allem bei der Ubertragung
vor Rechtecksignalen mit kurzer Anstiegszeit werden ohne
Abschluß
an den
Flanken
schwingverzerrungen
suchtbar. Manchmal empfiehlt sich
die Verwendung
eines Abschußwiderstandes
Sinussignalen. Gewisse Verstärker, Generatoren Oder ihre
Abschwächer
halten
die
dann frequenzunabhängig ein, wenn ihr Anschlußkabel mit
dem vorgeschriebenen
Widerstand
Dabei ist zu beachten,
daß man den Abschlußwiderstand
HZ22 nur mit max. 2 Watt belasten darf. Diese Leistung
Wird mit 10 Vat: Oder —
bec Sinussignal — mit 28.3 Vss
erreicht.
Wird
ein TastteÅer
10:1
Oder
Abschluß
erforderlich.
In diesem
direkt an den hochohmigen Eingang des Oszilloskops ange-
paßt. Mit Tasttelier werden auch hochohmige Spannungs-
quellen nur geringfügig belastet (ca. IOMQ II 16 pF bzw
100MQ II 7 pF bet HZ 53. Deshalb sollte, wenn der durch
den Tastteiler
auftretende
höhere
Empfindlichkeitseinste'lung
werden kann, nie ohne diesen gearbeitet werden. Außer-
M6
203-5
Signale
an den
übersteuert
und
Dächern
störerde
Ein-
auch bei
Nern-Ausgangsspannung
abgeschlossen
100: 1 verwendet,
ist ken
Fal 1st das Anschlußkabel
Spannungsverlust
durch eine
wieder
ausgeglchen
dem stellt die Längsimpedanz des Teilers auch einen
gewissen Schutz für den Eingang des Vertikalverstärkers
dar. Infolge der getrennten Fertigung sind alle Tastteiler nur
vorabgeglichen; daher muß ein genauer Abgleich am Oszil-
loskop vorgenommen werden (siehe „Tastkopf-Abgleich" ,
Seite V 8).
Standard-Tasttei!er am Oszilloskop verringern mehr Oder
weniger dessen Bandbreite
In allen Fällen. bei denen die Oszilloskop-Bandbreite
genutzt werden muß (Z.B. für Impulse mit steilen Flanken),
raten wir dringend dazu, die Modularen
(10:1), HZ52i10•.1
HE-I und HZ54 (1:1 und 10: 1) zu benut-
zen (siehe OSCILLOSCOPE-Zubehör Z 1). Das erspart u.U.
de Anschaffung ones Oszilloskops mit größerer Band-
breite
und hat den Vorteil,
HAMEG bestellt und selbst ausgewechselt
nen. Die genannten Tastköpfe haben zusätzlich zur nieder-
frequenten Kompensationseinstellung
Damit
LSt mit Hilfe eines auf
tors, z8. HZ60. eine Gruppenlaufzeitkorrektur
ren Grenzfrequenz des Oszilloskops möglich. Tatsächlich
werden
mit
diesen
Anstiegszeit des HM 203-5 kaum merkl ich geändert und de
Kurvenform-Wiedergabetreue
weil eine Anpassung an die individuelle Rechteckwieder-
gabe des Oszilloskops mögiich ist.
Wenn ein Tastteiler
muß bei Spannungen
kopplung
benutzt werden. Bei AC-Kopplung tieffrequen-
ter Signale ist die Teilung nicht mehr frequenzunabhängig,
Impulse können Dachschräge zeigen, Gleichspannungen
werder
unterdrückt
Oszilloskop-Eingangskopplungskondensator.
Spannungsfestigkeit ist max. 400 V (DC + Spitze AC), Ganz
besanders wichtig ist deshalb die DC-Eingangskopplung
bei einem Tastteiler 100: 1, der meist eine zulässige Span-
nungsfestigkeit von max. 1200 V (DC + Spitze AC) hat. Zur
nur
Unterdrückung
störender Gleichspannung darf aber ein
Kondensator
entsprechender Kapazität und Spannungsfe-
St.
stigkeit vor den Tastteilereingang
(Z.B.zur Brummspannungsmessung).
Bei allen Tastteilern ist die zulässige Eingangswechsel-
spannung oberhalb von 20 kHz frequenzabhängig begrenzt.
Deshalb muß die „Derating Curve" des betreffenden Tast-
teilertyps
beachtet werden.
Wichtig für die Aufzeichnung Weiner Signalspannungen ist
die Wahl des Massepunktes am Prüfobjekt. Er soil mög-
lichst immer nahe dem Meßpunkt liegen. Andernfalls kön-
nen evtl. vorhandene Ströme durch Masseleitungen Oder
Chassisteile
das Meßergebnis
ders kritisch
sind auch die Massekabel
solen so kurz und dick wie moglich sein. Beim Anschluß
und erhöhen die Anstiegszeit.
Tastköpfe HZ57
daß defekte
Einzelteile
werden kön-
einen HF-Abgleich.
MHz umschaltbaren
an der obe-
Tastkopf-Typen
Bandbreite
u.U. sogar noch verbessert,
10:1 Oder 100: 7 verwendet
über 400V immer DC-Eingangs.
— belasten
aber
den
betreffenden
geschaltet werden
stark verfälschen.
von Tastteilern.
Ärderunqen vcraenalten
voll
bei
Calibra-
und
wird,
Dessen
Beson-
Sie
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