Bandbreite des HM 203-5 Wird also bei Benutzurg der Tast-
köpfe HZ 51, 52 und 54 ohne inkaufnahme von Kurverform-
verzerrungen voll genutzt. Voraussetzung für diesen HF-
Abgleich st ein Rechteckgenerator mit kieiner Anstiegszeit
(typisch 4ns) und niederohmigem Ausgang {ca. 50 Q), der
mit einer Frequenzvon 1MHz ebenfalls ene Spannungvon
0/2 V bzw. 2V abgibt. Der Scope-Tester HZ60 erfü[t diese
Bedingungen.
Betriebsarten
der Vertikalverstärker
Die gew ünschte Betri ebsart der Verti kaiverstärker Wird mit
den 4 Tasten im Y-Feld gewählt. Bei Monc-Betrieb
alle heraus.
Dann ist nur Kanal
Bei Mono-Betrieb
mit Kanal
ken. Diese Taste trägt unten die Bezeichnurg TRIG. 1/11
weil damit gleichzeitig die Kanalumschaitung der Tr:gge-
rung erfolgt.
VVrd die Taste DUAL gedrückt, arbeiten beide Kanäle. Bei
dieser Tasterstellung erfOgt die Aufzeichnung zweier Vor-
gänge nacheinander (alternate mode}. Für das Oszillosko-
pieren sehr langsam verlaufender
Betriebsart nicht geeign et. Das Schirmbild fli mmert dann zu
stark, Oder es scheint zu springen. Drückt man noch die
werden
bede
Taste
CHOP
periode mit einer hohen Frequenz ständg umgeschaltet
{chop mode). Auch langsam verlaufende Vorgänge werden
dann flmmerfrei
aufgezechnet.
höherer Folgefrequenz ist die Art der Kanalumschaltung
weniger wchtig
1st nur die Taste ADD gedrückt. werden die Signale beider
Kanäle addiert (l + II = Summendarstellung).
noch Kanal I invertiert (Taste INV. I gedrückt), ist auch die
Darstellung der Differenz (—1+11) m öglich. Bei diesen bei-
den Betriebsarten
ISt die vertikale
des von den Y-POS.-Reglern beider Kanäle abhängig.
Signalspanrungen
zwischer
tungspunkten
werden
oft im Differenzbetrieb
Kanäe gemessen. Ais Spannungsabfall an einem bekann-
ten Widerstand
lassen sch
hochliegenden
Schaltungsteilen
gilt, daß bei der Darstellung von Differenzsgnalen die Ent-
nahme der beiden Signalspannungen nur mit Tastteilern
absolut gleicher Impedanz und Teilung erfolgen darf. Für
manche Differenzmessungen
kabel beider Tastteiler nicht rnt dem Meßobjekt zu verbin-
den. Hierdurctl
können
eventuelle
störurgen verringert werden.
XY-Betrieb
Für XY-Betrieb Wird die Taste X-Y m X-Feld betät;gt. Das
X-Sgnal Wird über den Eingang von Kanal n zugeführt. Ein-
Anterurgen
stehen
Ibetriebsbereit.
II ist die Taste CH VII zu drük-
Vorgänge
ist diese
Kanäle innerhalb
einer Ablenk-
Für Osziilogramme mit
Wird dann
Position
des Schirmbil-
zwei hochliegender
Schai-
beider
so auch Ströme
z.wischen
zwei
bestirnmen.
Allgemein
ist es vortellhaft, de Masse-
Brumm-
Oder Gleichtakt-
gangsteifer
und Feinregler von Kanal I' werden im XY-
Betrieb für die AmplitudeneinsteWung
benutzt. Zur horizontalen Positionseinstellung ist aber der
X•POS.-Regler zu benutzen. Der Positionsregler von Kanal
II ist im XY-Betrieb abgeschaltet. Max- Empfindlichkeit und
Eingangsimpedanz sind nun in beiden Ablenkrchtungen
gleich. Die Taste X-MAG. XIO für die Dehnung derZeitIinie
sollte dabei nicht gedrückt sein. Die Grenzfrequenz in X-
Richtung beträgt ca. 2 MHz (-3dB). Jedoch ist zu beachten,
daß schon ab 50 kHz zwischen X undY eine merkliche, nach
höherer Frequenzen ständig zunehmende Phasendifferenz
auftritt. Das Y-Signai kann mit Taste INV. I umgepolt wer-
den.
Der XY-Betrieb mit Lissajous-Figuren erleichtert Oder
ermöglicht gewisse Meßaufgaben:
— Vergieich zweier Signale unterschiedlicher Frequerz
Oder Nachziehen der einen Frequenz auf die Frequenz
des anderen Signals bis zur Synchronisation. Das gilt
auch noch fÜr ganzzahlige Velfache OderTeile der einen
Signalfrequenz.
— Phasenve@eich zwischen zwei Signalen gleicher Fre-
quenz.
Phasenvergleich mit Lissajous-Figur
Die folgenden Bi!der zeigen zwe Sinus-Signale gleicher
Frequerz urd Amplitude mit unterschiedllcher
keln
00
350
Die Berechnung des Phasenwinkeis Oder der Phasenver-
schiebung zwischen den X- und Y-Eingangsspannungen
{nach Messung der Strecken a und b am Bildschirm) ist mit
den folgenden Formeln und einem Taschenrechner mit
W nkelfunktionenganzeinfach und übrigensunabhängjg
von den Ablenkamplituden
sin q:' = —
cos
=
=
Hierbei
muß beachtet
werden:
— Wegen der Periodizität der Winkelfunktionen
rechnerische Auswertung auf Winkel $900 begrenzt
werden. Gerade hier liegen d e Vorteile der Methode.
— Keine zu hohe Meßfrequenz
120kHz kann die gegerseitige Phasenverschiebungder
beder
Oszilloskop-Verstärker
Betrieb
einen WJrkei
von 30 übersch reiten.
— Aus dem Schirmbild ist nicht ohne welteres ersichtlich,
cb die Testspannunggegenüberder Bezugsspannung
in X-Richtung
Phesenwin-
900
1800
auf dem Bildschirm.
a
b
a
arc
sin
6
sollte die
benutzen.
Oberhalb
des HM203-5
im XY-
M9
203-5