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Anlegen Der Signalspannung . M - Hameg Instruments Hm 303-3 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Dabei ist tges die gemessene Gesamtanstiegszeit,ton die
vom Oszilloskop (beim HM303 ca. 12ns) und tt die des
Tastteilers, Z.B. = 2ns. 1sttges größer als 100ns, kann die
Anstiegszeit des Vertikalverstärkers vernachlässigt wer-
den (Fehler < 1 %).
Obiges Bildbeispiel ergibt damit eine Signal-Anstiegszeit
von
Die Messung der Anstiegs- Oder Abfallzeit ist natürlich
nicht auf die oben im Bild gezeigte Bild-Einstellung be-
grenzt. Sie ist so nur besonders einfach. Prinzipiell kann in
jeder Bildlage und bei beliebiger Signalamplitude gemes-
sen werden. Wichtig ist nur, daß die interessierende
Signalflanke in voller Länge, bei nicht zu großer Steilheit,
sichtbar
ist und daß der Horizontalabstand
90% der Amplitude gemessen wird. Zeigt die Flanke Vor-
OderÜberschwingen,darf man die 100% nicht auf die
Spitzenwerte
beziehen, sondern auf die mittleren
höhen. Ebenso werden Einbrüche Oder Spitzen (glitches)
neben der Flanke nicht berücksichtigt. Bei sehr starken
Einschwingverzerrungen verliert die Anstiegs- OderAbfa ll-
zeitmessung allerdings ihren Sinn. FürVerstärker mit annä-
hernd konstanter Gruppenlaufzeit (also gutem Impuls-
verhalten) gilt folgende Zahlenwert-Gleichung zwischen
Anstiegszeit ta (in ns) und Bandbreite B (in MHz):
Anlegen der Signalspannung
Vorsicht beim Anlegen unbekannter
Vertikaleingang!
Ohne vorgeschalteten Tastteiler solite
der Schalter für die Signalkopplung zunächst immer aufAC
und der Eingangsteilerschalter
Strahllinienachdem Anlegen der Signalspannung plötzlich
nicht mehr sichtbar, kann es sein, daß die Signalamplitude
viel zu groß ist und den Vertikalverstärker total übersteuert.
Der Eingangsteilerschalter muß dann nach links zurückge-
dreht werden, bis die vertikale Auslenkung nur noch 3-8 cm
hoch ist. Bei mehr als 160 Vss großer Signalamplitude ist
unbedingt ein Tastteiler vorzuschalten. Verdunkelt sich die
Strahllinie beim Anlegen des Signals sehr stark, ist wahr-
scheinlich die Periodendauer des Meßsignals wesentlich
länger als der eingestellte
Letzterer ist dann auf einen entsprechend größeren Zeit-
koeffizienten
nach links zu drehen.
Die Zuführung des aufzuzeichnenden Signals an den Y-
Eingang des Oszilloskops ist mit einem abgeschirmten
Meßkabel
wie Z.B. HZ32 und HZ34 direkt Oder über einen
Tastteiler 10:1 geteilt möglich. Die Verwendung der ge-
nannten Meßkabel an hochohmigen Meßobjekten ist je-
doch nur dann empfehlenswert, wenn mit relativ niedri-
gen, sinusförmigen Frequenzen (bis etwa 50kHz) gearbei-
tetwird. Fürhöhere Frequenzen muß die Meß-Spannungs-
quelle niederohmig, d.h. an den Kabel-Wellenwiderstand
(in der Regel 500) angepaßt sein. Besonders bei der
Ubertragungvon Rechteck-und Impulssignalen ist das
M6 303
bei 10% und
Dach-
350
t
Signale an den
auf 20V/cm
stehen. 1stdie
Wert am TIME/DlV.-Schalter.
Kabel unmittelbar am Y-Eingang des Oszilloskops mit
einem Widerstand
gleich dem Kabel-Wellenwiderstand
abzuschließen. Bei Benutzung eines 50Q-Kabels wie Z.B.
HZ34 ist hierfür von HAMEG der 50Q-Durchgangsab-
schlußHZ22erhältlich. V orallembeider Übertragung von
Rechtecksignalen mit kurzer Anstiegszeit werden ohne
Abschluß
an den
Flanken
schwingverzerrungen
sichtbar. Auch höherfrequente
(>100kHz) Sinussignale dürfen generell nur impedanz-
richtig abgeschlossen gemessen werden. 1mallgemeinen
halten Verstärker, Generatoren Oder ihre Abschwächer
Nenn-Ausgangsspannung nur dann frequenzunabhängig
ein, wenn ihre Anschlußkabel mit dem vorgeschriebenen
Widerstand abgeschlossen wurden. Dabei ist zu beach-
ten, daß man den Abschlußwiderstand
2 Watt belasten darf. Diese Leistung Wird mit IOVeffOder
—bei Sinussignal —mit 28,3Vsserreicht.
Wird ein Tastteiler
10:1 Oder 100: 1 verwendet,
Abschluß
erforderlich.
In diesem Fall ist das Anschlußkabel
direkt an den hochohmigen Eingang des Oszilloskops
angepaßt. Mit Tastteiler werden auch hochohmige Span-
nungsquellen nur geringfügig belastet (ca. IOMQ II 16 pF
bzw. 100MQ II 7pF bei HZ53). Deshalb sollte, wenn der
durch den Tastteiler auftretende Spannungsverlust durch
eine höhere Empfindlichkeitseinstellung wieder ausgegli-
chen werden kann, nie ohne diesen gearbeitet werden.
Außer dem stellt die Längsimpedanz des Teilers auch
einen gewissen Schutz für den Eingang des Vertikal-
verstärkers dar. Infolge der getrennten Fertigung sind alle
Tastteiler nur vorabgeglichen; daher muß ein genauer
Abgleich am Oszilloskop vorgenommen werden (siehe
„Tastkopf-Abgleich", Seite M 8).
Standard-Tastteiler am Oszilloskop verringern mehr Oder
weniger dessen Bandbreite; sie erhöhen die Anstiegszeit.
In allen Fällen, bei denen die Oszilloskop-Bandbreite voll
genutzt werden muß (z.B. für Impulse mit steilen Flanken),
raten wir dringend dazu, die Modularen Tastköpfe HZ51
(10:1),
HF) und
zen. Das erspart u.U. die Anschaffung eines Oszilloskops
mit größerer Bandbreite und hat den Vorteil, daß defekte
Einzelteile bei HAM EG bestellt und selbst ausgewechselt
werden können. Die genannten Tastköpfe haben zusätz-
lich zur niederfrequenten Kompensationseinstellung einen
HF-Abgleich. Damit ist mit Hilfe eines auf 1MHz umschalt-
baren Kalibrators, Z.B. HZ60-2, eine Gruppenlaufzeit-
korrektur an der oberen Grenzfrequenz des Oszilloskops
möglich. Tatsächlich werden mit diesen Tastkopf-Typen
Bandbreite und Anstiegszeit des HM303 kaum merklich
geändert und die Wiedergabe-Treue der Signalform u.U.
sogar noch verbessert. Auf diese Weise könnten spezifi-
sche Mängelim Impuls-Übertragungsverhalten nachträg-
lich korrigiert werden.
Wenn
ein Tastteiler
10:1 Oder 100:1 verwendet
muß bei Spannungen über 400 V immer DC-Eingangs-
kopplung
benutzt
werden.
tieffrequenter Signale ist die Teilung nicht mehr frequenz-
und
Dächern
störende
Ein-
HZ22 nur mit max.
ist kein
und 10:1) zu benut-
wird,
Bei
AC-Kopplung
Änderungenvorbehaiten
die
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