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Normaltriggerung; Flankenrichtung; Triggerkopplung; M13 - Hameg Instruments Hm 303-3 Bedienungsanleitung

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Bei anliegender Meßspannung beschränkt sich die Be-
dienung im wesentlichen auf die richtige Amplituden- und
Zeitbasis-Einstellung bei immer sichtbarem Strahl. Der
LEVEL-Einsteller
ist bei automatischer
wirksam,
und der Triggerpunkt
Zusammen
mitAC-Triggerkopplung
einfache Bedienung bei allen unkomplizierten
aufgaben, die aber auch als 'Einstieg" für diffizile Messun-
gen sinnvoll genutzt werden kann. So Z.B. wenn das
Meßsignal in Bezug auf Amplitude, Frequenz und Form
unbekannt
ist. Danach
kann im Bedarfsfall
triggerung weiter gemessen werden.
Die automatische Triggerung arbeitet oberhalb20Hz. Der
Ubergang
bis zum Aussetzen
Triggerung bei Frequenzen unter 20Hz erfolgt unvermit-
telt, wenn die Periodendauerder
die Signal-Periodendauer ist. Dann erfolgt der Start des
nächsten
Zeitablenkvorgangs
Triggerung auslösen kann. Dieser Zustand kann nicht mit
Hilfe des TRIG.-lndikators
das Signal diesen weiter aufblitzen läßt. Das Aussetzen
der Triggerung ist am Startpunkt des Strahles am besten
erkennbar, da dann jeder Ablenkvorgang mit einem ande-
ren Momentanwert
der Signalform beginnt.
Wird das Tastverhältnis eines Rechtecksignals so groß,
daß sich ein Teil des Rechtecks
formt, kann die automatische
quenzen oberhalb 20Hz aussetzen, da der Triggerpunkt
bei 0 Volt liegt. Dann muß auf Normaltriggerung umge-
schaltet
werden.
Die automatische
Triggerung ist sowohl bei interner wie
auch bei externer
Triggerung
nungen ohne überlagerte Wechselspannung bzw. für die
Triggerung zu kleinem Wechselspannungsanteil
nur mit automatischer
Triggerung dargestellt

Normaltriggerung

Mit Normaltriggerung (gedrückte TasteAT/NORM
nen nur Wechselspannungen
der Zeitablenkung
bewirken.
Normaltriggerung wirksam. Mit seiner Einstellung Wird
der Triggerpunkt bestimmt, also der Momentanwert
Meßwechselspannung
zu dem die Zeitablenkung
löst werden
soll. 0b sich dieser Momentanwert
steigenden
Oder fallenden Flanke befinden soll, Wird mit
dem Flankenrichtungsschalter
Bei falscherLEVEL-Einstellung
Mit Normaltriggerung
sind auch komplizierte
triggerbar. Bei Signalgemischen ist die Triggermöglichkeit
abhängig von gewissen
Pegelwerten, die u.U. erst bei gefühlvollem Drehen des
LEVEL-Knopfes gefunden werden. Weitere Hilfsmittel
zur Triggerung sehr schwieriger Signale sind der Zeit-
Feinstellknopf
und dieHOLDOFF-Zeiteinstellung,
ter unten besprochen
wird.
Änderungenvorbehalten
Triggerung
auf 0 Volt geschaltet.
ergibt sich eine sehr
mit Normal-
der automatischer
Zeitablenkung
kürzer als
bevor
das Signal
(LED) beurteilt
werden,
zum Nadelimpuls
Triggerung
auch bei Fre-
anwendbar.
Gleichspan-
können
werden.
.) kön-
die Triggerung (Auslösung)
DerLEVEL-Einsteller
ist bei
ausge-
auf einer
(SLOPE) bestimmt.
ist der Bildschirm dunkel.
Signale
periodisch wiederkehrenden
die wei-

Flankenrichtung

Die Triggerung kann bei automatischer und bei Normal-
triggerung wahlweise mit einer steigenden Oder einer fal-
un-
lenden Triggerspannungsflanke einsetzen. Die gewählte
Flankenrichtung ist mit der Taste SLOPE einstellbar. Das
Pluszeichen (ungedrückte Taste) bedeutet eine Flanke, die
Meß-
vom negativen Potential kommend zum positiven Potential
ansteigt. Das hat mit Null- OderMassepotential und absolu-
ten Spannungswerten nichts zu tun. Die positive Flanken-
richtung kann auch im negativen Teil einer Signalkurve
liegen. Eine fallende Flanke (Minuszeichen)
Triggerung sinngemäß aus, wenn die Taste SLOPE ge-
drückt ist. Dies gilt bei automatischer und bei Normal-
triggerung. Jedoch kann der Triggerpunkt bei Normaltrig-
gerung mit dem LEVEL-Knopf auf der betreffenden Flanke
in gewissen Grenzen beliebig verschoben werden.
die

Triggerkopplung

Die Ankopplungsart und der Durchlaß-Frequenzbereich
weil
des Triggersignals kann am TRIG.-Umschalter gewählt
werden.
Triggerbereich <20Hz bis 100MHz.
AC:
Dies ist die am häufigsten zum Triggern benutzte
Kopplungsart. Unterhalb 20Hz und oberhalb 100MHz
steigt die Triggerschwelle zunehmend an.
ver-
DC:
Triggerbereich Obis 100MHz.
DC-Triggerung ist dann zu empfehlen, wenn bei ganz
langsamen Vorgängen auf einen bestimmten Pegel-
wert des Meßsignals getriggert werden soll Oder
wenn impulsartige Signale mit sich während
Beobachtung ständig ändernden Tastverhältnissen dar-
gestellt werden müssen.
Bei interner DC- oder LF- Triggerkopplung
immer
mit Normaltriggerung
stellung
gearbeitet
Triggerbereich Obis 1,5kHz (Tiefpaß).
LF:
Die LF-Stellung ist häufig für niederfrequente Signa-
le besser geeignet als die DC-Steliung, weil Rausch-
größen innerhalb der Triggerspannung stark unter-
drückt werden.
Grenzfall Jittern Oder Doppelschreiben,
re bei sehr kleinen Eingangsspannungen. Oberhalb
der
1,5kHz steigt die Triggerschwelle zunehmend an.
TV (Videosignal-Triggerung)
Steht der TRIG.-Umschalter
Synchronimpuls-Separator
Synchronimpulse vom Bildinhalt und ermöglicht eine von
Bildinhaltänderungen unabhängige Triggerung von Video-
signalen.
Abhängig vom Meßpunkt, sind Videosignale (FBAS- bzw.
BAS-Signale = Farb-Bild-Austast-Synchron-Signale)
positiv Odernegativ gerichtetes Signal zu messen. Nur bei
richtiger
Einstellung
Synchronimpulse vom Bildinhalt getrennt. Die Flanken-
richtung der Vorderflanke der Synchronimpulse ist für
und LEVEL-Ein-
werden.
Das vermeidet
Oder verringert
insbesonde-
in Stellung TV, Wird der TV-
wirksam.
Er trennt die
der SLOPE-Taste
(2) werden
löst die
der
sollte
im
als
die

M13

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