DEUTSCH Übersetzung der vollständigen Originalbetriebsanleitung INHALT ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND WAS TUN, WENN (Leitfaden zum Lösen von VORSICHTSMASSNAHMEN Problemen) Allgemeine Hinweise ........3 Probleme und deren Lösung .
– Der Hersteller haftet nicht für Vermögens-, Personen- oder Sa- ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND chschäden, die durch Nichtbeachtung der Montageanweisun- VORSICHTSMASSNAHMEN gen entstehen. In diesen Fällen ist die Garantie für Materialfehler ausgeschlossen. ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN – Der A-bewertete Schalldruckpegel ist geringer als 70 dB(A). ALLGEMEINE HINWEISE –...
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– Vergewissern Sie sich, falls die Öffnungsbewegung von einem Brandschutzsystem kontrolliert wird, dass etwaige Fenster mit einer Öffnung über 200 mm zuvor mithilfe einer Steuerung ge- schlossen werden. – Jede Form des Einklemmens zwischen sich bewegenden und festen Teilen ist bei den Bewegungen vorherzusehen und zu vermeiden.
PRODUKTBESCHREIBUNG PRODUKTBESCHREIBUNG ROBUS ist eine Reihe von elektromechanischen irreversiblen Motorreduktoren, die für die Automatisierung von Schiebetoren bestimmt sind. Sie verfügen über eine elektronische Steuerzentrale und einen Steckverbinder vom Typ "SM" für Empfänger vom Typ OXI oder OXIBD (siehe Absatz “ Anschluss eines Funkempfängers Typ SM (Sonderzubehör)”).
EINSATZBESCHRÄNKUNGEN DES PRODUKTS INSTALLATION Die Leistungsdaten des Produkts sind in Kapitel „TECHNISCHE DA- TEN“ (Seite 54) angegeben; sie sind die einzigen Werte, die eine korrekte INSTALLATION Bewertung der Eignung ermöglichen. Überprüfen Sie die Einsatzgrenzen von ROBUS und des zu installierenden ÜBERPRÜFUNGEN VOR DER INSTALLATION Zubehörs und bewerten Sie, ob ihre technischen Eigenschaften für die Umgebungsanforderungen und die folgenden Einschränkungen geeignet...
Tabelle 2 SCHÄTZUNG DER HALTBARKEIT IN BEZUG AUF DEN SCHWEREGRADINDEX DES MANÖVERS ROBUS 600 Schweregradindex % ROBUS 400 ROBUS 600 ROBUS 800 Haltbarkeit in Zyklen Gewicht des Flügels (kg) Bis zu 200 200 ÷ 400 400 ÷ 500 500 ÷ 600 600 ÷...
IDENTIFIZIERUNG UND GESAMTABMESSUNGEN EMPFANG DES PRODUKTS Die Abmessungen des Produkts sind in “Abbildung 2” angegeben. Folgende Bestandteile sind im Kit enthalten. 340 mm 220 mm Mod. 600 HS Mod. 400 / 600 / 800 Getriebemotor Kleinwaren aus Metall (Schrauben, Unterlegscheiben, usw.) Befestigungsanker Fundamentplatte Zubehörbox...
VORBEREITENDE ARBEITEN VOR DER INSTALLATION Die Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Automatisierungsanlage, die mit Nice-Komponenten realisiert wurde. A Getriebemotor Anmerkung 1 Wenn das Versorgungskabel länger als 30 m ist, B Fotozellen muss ein Kabel mit größerem Querschnitt benutzt werden (3 x C Säulen für Lichtschranken...
INSTALLATION DES ANTRIEBS Vor der Installation den Verriegelungshaken (A) öffnen und die Abdeckung (B) entfernen, indem die Befestigun- gsschrauben gelöst werden, nachdem der Motor manuell Eine fehlerhafte Installation kann zu schwerwiegenden mit dem mitgelieferten Schlüssel entriegelt wurde Verletzungen beim Installateur führen sowie bei den Per- sonen, die die Anlage bedienen Bevor Sie mit dem Zusammenbau der Automation begin- nen, müssen die in den Abschnitten „Überprüfungen vor...
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Den Beton gießen, um die Fundamentplatte zu befestigen ("Abbil- Den Getriebemotor (D) positionieren, dabei darauf achten, dass dung 9") das Zahnrad (E) unter dem Zahnrad (F) eingeführt wird ("Abbil- dung 12") Bevor der Beton aushärtet, überprüfen, ob die Funda- mentplatte perfekt waagerecht und parallel zum Torflügel Warten, bis der Beton ausgehärtet ist, und die Muttern entfernen ("Abbildung 10") Überprüfen, ob der Getriebemotor parallel zum Torflügel ist ("Ab-...
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Die mitgelieferten Unterlegscheiben und Muttern leicht anziehen Die Muttern fest anziehen, um den Getriebemotor an der Funda- ("Abbildung 15") mentplatte zu befestigen, und den Aufkleber (I) mit den Entriege- lungsanweisungen anbringen ("Abbildung 18") Das Tor manuell öffnen und 2/3 cm vom mechanischen Anschlag Das Tor manuell öffnen und schließen und überprüfen, ob es rei- entfernt lassen ("Abbildung 19") bungslos läuft.
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Das Tor manuell schließen und 2/3 cm vom mechanischen An- Das Kabel in der vorgesehenen Kabelklemme befestigen, um es schlag entfernt lassen und die oben beschriebenen Schritte wie- während der nachfolgenden Schritte nicht zu beschädigen ("Ab- derholen, um den Endschalterbügel zu befestigen ("Abbildung bildung 24") 21") 2-3 cm...
MANUELLES BLOCKIEREN UND ENTRIEGELN WICHTIG Der Getriebemotor ist (werksseitig eingestel- DES ANTRIEBS lt) für die Installation auf der rechten Seite vorgesehen ("Abbildung 26") Der Getriebemotor ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem au- sgestattet, das es ermöglicht, die Automatisierung manuell zu öffnen und zu schließen.
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE VORABKONTROLLEN Alle elektrischen Anschlüsse müssen bei abgeschalteter Netzversorgung und abgetrennter Notstromversorgung erfolgen (sofern in der Automatisierung vorhanden) Die Anschlusstätigkeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden Zur Ausführung der elektrischen Anschlüsse: Den Verriegelungshaken (A) mit dem mitgelieferten Schlüssel öffnen Die Schrauben (B) lösen Die Abdeckung (C) entfernen ("Abbildung 30") ENTFERNUNG DER ZENTRALE...
SCHALTPLAN UND BESCHREIBUNG DER ANSCHLÜSSE 4 3 1 SCHALTPLAN Bluebus Bluebus FLASH STOP 4 3 2 BESCHREIBUNG DER ANSCHLÜSSE Tabelle 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Klemmen Beschreibung FLASH Dieser Ausgang ist standardmäßig für die Steuerung eines Blinklichts programmiert. Der Ausgang ist über alle kompatiblen (Ausgang begrenzt auf 10W Schnittstellen programmierbar (siehe Kapitel "PROGRAMMIERUNG DER STEUERUNG").
ADRESSIERUNG DER MIT BLUEBUS-SYSTEM 4 3 3 VERWENDUNG DER TASTEN DER STEUERUNG ANGESCHLOSSENEN VORRICHTUNGEN An der Steuerung befinden sich 4 Tasten: Diese haben je nach Status der Steuerung unterschiedliche Funktionen. Das System „BlueBUS“ ermöglicht durch Adressierung über spezielle Üb- erbrückungen die Erkennung der Fotozellen seitens der Steuerung und die BETRIEB IN PROGRAMMIERUNG Zuteilung der korrekten Erkennungsfunktion.
4 4 1 LICHTSENSOR FT210B Tabelle 5 Der Lichtsensor FT210B vereint in einer einzigen Vorrichtung das Kraftbe- ADRESSEN DER FOTOZELLEN grenzungssystem (Typ C gemäß EN12453) und einen Präsenzdetektor, der Fotozelle Position der Jumper Hindernisse auf der optischen Achse zwischen Sender TX und Empfänger FOTO RX wahrnimmt (Typ D gemäß...
MODUS "SLAVE" Kompatibilität garantiert mit zwei Produkten der aktuellen Generation oder mit einem der aktuellen Generation und einem der vorherigen Generation (nicht vor Januar 2019) Durch entsprechende Programmierung und Verkabelung kann ROBUS im "Slave"-Modus (Sklave) betrieben werden; dieser Betriebsmodus wird verwendet, wenn zwei gegenüberliegende Flügel automatisiert werden sollen und die Bewegungen der Flügel synchronisiert erfolgen sollen.
Im Slave-Modus mit Produkten der vorherigen Genera- ENDPRÜFUNGEN UND ANLAUF tion (RBA3) müssen die Bluebus-Verbindungskabel zwi- schen den beiden Motoren vertauscht werden ENDPRÜFUNGEN UND ANLAUF ANSCHLUSS DER VERSORGUNG Der Versorgungsanschluss muss von erfahrenem Fa- Bluebus Bluebus chpersonal mit den erforderlichen Kenntnissen und unter strikter Einhaltung der Gesetze, Vorschriften und Verord- MASTER SLAVE...
EINLERNEN DER VORRICHTUNGEN Status-LED (L) leuchtet dauerhaft rot Nach Anschluss an die Stromversorgung muss die Steuerung die an den Eingängen „BlueBUS“ und „STOP“ angeschlossenen Vorrichtungen er- kennen und auch die am Wahlschalter eingestellte Drehrichtung des Motors. Darüber hinaus wird bei diesem Vorgang die an der Steuerung angeschlossene Eingangs-/Ausgangs-Erweiterungskarte erkannt und ge- speichert.
5 3 2 LERNVORGANG DER FLÜGELLÄNGE Wenn das Verfahren erfolgreich abgeschlossen wurde, erlöschen die LEDs "L3" und "L4". Vor dem Fortfahren sicherstellen, dass der Torflügel in der Mitte der Strecke positioniert ist (weder vollständig geschlossen noch geöffnet). An- dernfalls den Motor entriegeln, den Flügel bewegen und den Motor erneut verriegeln.
ÜBERPRÜFUNG DER BEWEGUNG DER DREHRICHTUNGSUMKEHR DES MOTORS AUTOMATISIERUNG Zur Änderung der Drehrichtung einfach den Schalter (A) in die gewünschte Richtung stellen und die Suche der Bluebus-Geräte starten (siehe Kapitel „ Nach dem Erlernen der Flügellänge wird empfohlen, einige Bewegungen Einlernen der Vorrichtungen“ auf Seite 21). durchzuführen, um die korrekte Bewegung der Automatisierung zu üb- Es ist außerdem notwendig, das Quotierungsverfahren zu wiederholen erprüfen...
SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN“ dem Inhaber aushändigen. (Seite 3) genauestens eingehalten wurden Den Getriebemotor wie im Abschnitt “Manuelles Blockieren und Für die gesamte aufgeführte Dokumentation stellt Nice Entriegeln des Antriebs” (Seite 14) (“Abbildungen 86 und 87”) über seinen Kundendienst Bedienungsanleitungen und entriegeln Leitfäden bereit...
Die Prozeduren haben jeweils ein Zeitlimit, innerhalb FUNKPROGRAMMIERUNG dessen sie ausgeführt werden müssen Lesen und ve- ranschaulichen Sie sich zuerst das Verfahren, bevor Sie beginnen FUNKPROGRAMMIERUNG BESCHREIBUNG DER FUNKPROGRAMMIERUNG Die verwendeten Symbole bei den verschiedenen Programmier-/Löschv- erfahren mit dem eingebauten Funkmodul sind in „Tabelle 9“ angegeben. Bei Programmierungen auf „Abbildung 48“...
ACHTUNG = Für weitere Details zu den Funktionen der herausnehmbaren Funkempfänger besuchen Sie bitte die Websi- te www niceforyou com Tabelle 9 LEGENDE DER IN DER ANLEITUNG VERWENDETEN SYMBOLE Beschreibung Symbol LED „R“ Dauerlicht LED „R“ langes Blinken LED „R“ schnelles Blinken LED „R“...
CODIERUNG DER SENDER ÜBERPRÜFEN Zu welcher Codierung evtl. im Empfänger gespeicherte Sender gehören, lässt sich wie in folgender Tabelle beschrieben feststellen: Tabelle 10 AUSLESEN DES CODIERUNGSTYPS DER SCHON GESPEICHERTEN SENDER Beschreibung Symbole OFF ON Die Stromversorgung der Steuerung unterbrechen und dann wieder einschalten ---- Die Anzahl der aufeinanderfolgenden Blinkzeichen zählen: 2 grüne Blinkzeichen = Gespeicherte Sender mit O-Code Codierung...
7 3 2 SPEICHERVORGANG NACH „MODUS 2“ Während der Durchführung des in der “Tabelle 12” beschriebenen Verfahrens speichert der Empfänger nur eine Taste des Senders und weist die vom Installateur gewählte Funktion zu. Um weitere Tasten zu speichern, muss der Vorgang jeweils für die einzelnen Tasten wiederholt werden. Die durchgeführte Speicherung belegt einen einzigen Speicherplatz und der gespeicherte Tastenbefehl ist der vom Installateur in der "Befehlsliste"...
LÖSCHEN EINES FUNKBEFEHLS 7 4 1 LÖSCHEN EINES EINZELNEN EINER TASTE ZUGEORDNETEN BEFEHLS AUS DEM EMPFÄNGERSPEICHER Bei Ausführung des in „Tabelle 14“ beschriebenen Vorgangs kann ein einer Taste zugeordneter gespeicherter Befehl gelöscht werden Achtung! Wenn der Handsender nach „Modus 1“ gespeichert ist (siehe Abschnitt „Speichervorgang nach „Modus 1““), wird bei dem Vorgang der gesamte Sender gelöscht, das heißt alle Tasten der Funksteuerung Tabelle 14 LÖSCHEN EINER EINZELNEN TASTE AUS DEM EMPFÄNGERSPEICHER...
7 4 3 SPERREN (ODER FREIGEBEN) DER SPEICHERVORGÄNGE, DIE MIT DER PROZEDUR „IM NAHBEREICH DER STEUERUNG“ U /O ÜBER DEN FREISCHALTCODE AUSGEFÜHRT WERDEN Mit dem in „Tabelle 16“ beschriebenen Vorgang kann das Speichern neuer Handsender im Empfänger anhand der Prozedur „Im Nahbereich des Empfängers“...
PROGRAMMIERUNG DER STEUERUNG PROGRAMMIERUNG DER STEUERUNG An der Steuerung befinden sich 3 Tasten: („Abbildung 50“), die sowohl zur Bedienung der Steuerung als auch zur Programmierung der verfügbaren Funktionen verwendet wer- den können. Aerial Die verfügbaren programmierbaren Funktionen sind auf zwei Ebenen or- L8“...
PROGRAMMIERUNG DER ERSTEN STUFE (ON-OFF) Alle Erststufenfunktionen sind ab Werk auf “OFF” programmiert und können jederzeit geändert werden. Um die verschiedenen Funktionen zu überp- rüfen, siehe “Tabelle 17”. 8 2 1 PROGRAMMIERUNG DER ERSTEN STUFE Das Programmierungsverfahren sieht eine Höchstzeit von 20 Sekunden zwischen einem Tastendruck und dem nächsten vor Nach Ablauf dieser Zeit wird der Vorgang automatisch beendet und die bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Änd- erungen werden gespeichert Ausführung der Programmierung der ersten Stufe:...
PROGRAMMIERUNG DER ZWEITEN STUFE (EINSTELLBARE PARAMETER) Alle Parameter der zweiten Ebene sind werkseitig programmiert, wie in „COLORE GRIGIO” in „Tabelle 18” und können jederzeit geändert werden. Die Parameter sind auf einer Skala von 1 bis 8 einstellbar. Den jeder LED entsprechenden Wert finden Sie in „Tabelle 18”. Wenn die Konfiguration eines Parameters (Ebene 2) in Bezug auf die vorhandenen Konfigurationen nicht erkannt wird, mel- det die Steuerung durch gleichzeitiges intermittierendes Einschalten der beiden LEDs L1 und L8, dass der vorhandene Wert außerhalb des Bereichs liegt Die Werte können ggf durch Drücken der Tasten...
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FUNKTIONEN DER ZWEITEN STUFE (EINSTELLBARE PARAMETER) Eingangs-LED Parameter LED (Stufe) Eingestellter Wert Beschreibung Funktion „Tor offen-Anzeige” Aktiv, wenn Torflügel geschlossen Regelt die dem Ausgang OGI zugeordnete Aktiv, wenn Torflügel geöffnet Funktion (unabhängig von der dem Ausgang Aktiv mit Funkausgang Nr. 2 zugeordneten Funktion liefert dieser bei OGI-Ausgang Aktivierung eine Spannung von 24 V...
über die APP MyNicePro oder über alle kompatiblen – P1 = 10 s drücken = Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen Nice Schnittstellen konfiguriert werden. – P2 = nicht verwendet Zu Beginn jeder Betätigung schaltet die Automatisierung die grüne oder rote LED ein, um den Wartungszustand gemäß...
Das Modul kann sich nicht mit dem heimischen WLAN oder Rotes Dauerlicht Grünes Dauerlicht Permanent mit der Nice Cloud verbinden. 8 5 2 SCHNITTSTELLE BIDI-WIFI Achtung! Wenn die Schnittstelle BiDi-Wifi nicht korrekt eingesetzt wird, könnte sie beschädigt werden oder sie Anschließen der Schnittstelle BiDi-Wifi:...
ANSCHLUSS AN PROVIEW LÖSCHEN DES SPEICHERS An der Steuerung ist die Steckverbindung BusT4 vorhanden, an der über Der nachfolgend beschriebene Vorgang setzt die Steue- die Schnittstelle IBT4N die Schnittstelle „ProView“ angeschlossen werden rung auf die werksseitig programmierten Werte zurück kann. Diese ermöglicht die vollständige und schnelle Verwaltung der Instal- lations-, Wartungs- und Diagnosephase der gesamten Automation über Alle vorgenommenen Einstellungen gehen verloren die WLAN-Verbindung und die App MyNice Pro.
WAS TUN, WENN (Leitfaden zum Lösen von Problemen) WAS TUN, WENN ... (Leitfaden zum Lösen von Problemen) PROBLEME UND DEREN LÖSUNG In der folgenden Tabelle sind nützliche Hinweise zu finden, um eventuelle Betriebsstörungen zu beheben, die bei der Installation oder im Falle von De- fekten auftreten können.
AUSTAUSCH DER MOTORSTEUERKARTE Bei einer Fehlfunktion kann die Motorsteuerkarte gemäß den folgenden Anweisungen ausgetauscht werden Die Stromversorgung der Steuerung durch Entfernen der Siche- rung F2 und eventuell der Notstromversorgung trennen Entfernen Sie alle Kabel Entfernen Sie die Steuereinheit (siehe „Entfernung der Zentrale” für weitere Informationen) Drücken Sie die Kunststoffabdeckung (A) an den angegebenen Stellen und entfernen Sie sie...
ANZEIGEN DURCH DIE BLINKLEUCHTE Die Blinkleuchte FLASH blinkt während der Bewegung einmal pro Sekunde; im Falle von Störungen wird das Blinken schneller sein; die Blinkvorgänge wiederholen sich zweimal mit einer Pause von einer Sekunde. Tabelle 23 ANZEIGEN DURCH DIE BLINKLEUCHTE FLASH Schnelles Blinken Ursache AKTION...
Statusanzeige mit bereits erlernten Positionen Tabelle 24 STATUSANZEIGE Grünes Licht Die Leuchte ist zu Beginn jedes Manövers aktiv, wenn keine Störungen im System vorliegen, und erlischt nach Abschluss Eingeschaltet des Manövers. Ausgeschaltet Normalbetrieb Rotes Licht Die Leuchte ist zu Beginn jedes Manövers aktiv, wenn die für die Wartung eingestellte Anzahl von Manövern überschritten Eingeschaltet wird, und erlischt nach Abschluss des Manövers.
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Tabelle 27 LEDS AN DEN TASTEN DER STEUERUNG LED 1 Beschreibung Ausgeschaltet Zeigt beim Normalbetrieb an: „Automatische Schließung“ deaktiviert. Dauerleuchten Zeigt beim Normalbetrieb an: „Automatische Schließung“ aktiviert. Programmierung der Funktionen läuft. Blinkt Bei gleichzeitigem Blinken mit „L2“ bedeutet dies, dass die Einlernphase der Vorrichtungen erforderlich ist (siehe Abschnitt „ Einlernen der Vorrichtungen“).
FUNKDIAGNOSE Tabelle 28 ANZEIGEN DER LED R AN DER STEUERUNG Lange Blinkzeichen > Farbe GRÜN bei Einschaltung Verwendete Codierung: „O-code“ Keine Fernbedienung gespeichert Lange Blinkzeichen > Farbe GRÜN während des Betriebs Anzeige, dass der empfangene Code nicht gespeichert ist Speichern des Codes Speicher gelöscht Zeigt während der Programmierung an, dass der Code nicht gespeichert werden darf Zeigt während der Programmierung an, dass der Speicher voll ist...
LISTE DES STÖRUNGSVERLAUFS ROBUS ermöglicht die Anzeige eventueller Störungen, die bei den letzten 8 Bewegungen aufgetreten sind, z. B. die Unterbrechung einer Bewegung durch das Auslösen einer Fotozelle oder einer Sicherheitsleiste. Um die Liste der Störungen zu überprüfen, gehen Sie wie unter „Tabelle 29” beschrie- ben vor.
10 1 3 I/O-ERWEITERUNGSKARTEN (SONDERZUBEHÖR) WEITERE INFORMATIONEN (Zubehör) Die Steuerung kann verschiedene Varianten von I/O-Erweiterungsmodu- len aufnehmen, die zusätzliche Ein- und Ausgänge zur Verfügung stellen. WEITERE INFORMATIONEN (Zubehör) Jeder zusätzliche Eingang/Ausgang kann wie ein physischer Eingang/Au- sgang der Steuerung personalisiert werden. 10 1 HINZUFÜGEN ODER ENTFERNEN VON Jedes Mal, wenn eine Erweiterungskarte eingesetzt oder entnommen wird, VORRICHTUNGEN...
10 1 7 RELAIS-LICHTSCHRANKEN MIT FOTOTEST-FUNKTION Die Steuerung ist mit der Funktion FOTOTEST versehen, welche die Zuverlässigkeit der Sicherheitseinrichtungen erhöht und eine Einstufung in „Klasse II“ gemäß EN 13849- 1 für die Gesamtheit von Steuerung und Sicherheitslichtschranken ermöglicht. Achtung! Um die FOTOTEST-Funktion zu aktivieren, muss die Konfiguration über die kompatiblen WLAN-Schnittstellen und die App MyNice Pro geändert werden Zu Beginn jeder Torfahrt werden die betreffenden Sicherheitsvorrichtungen kontrolliert;...
10 1 8 RELAIS-LICHTSCHRANKEN OHNE FOTOTEST-FUNKTION Die Steuerung besitzt den speziellen PHOTO-Eingang, an den der NC-Kontakt der Relais-Lichtschranken angeschlossen werden kann. Im Unterschied zur Konfiguration mit „FOTOTEST“ wird nach einem Befehl die Bewegung ausgeführt, ohne die Gültigkeit des von den Lichtschranken kommenden Signals zu überprüfen, wobei die Reaktion der externen Lichtschranken auf den Statuswechsel unverändert beibehalten wird.
10 1 9 ELEKTROSCHLOSS Zur Installation und zum Anschließen der Batterie: Entfernen Sie den Vorabzug (A) ("Abbildung 68") Der Ausgang OGI ist werkseitig für die OGI-Funktion (Kontrollleuchte „Tor geöffnet = Open Gate Indicator) aktiviert, er kann aber für die Steuerung eines Elektroschlosses programmiert werden (siehe Abschnitt „Program- mierung der zweiten Stufe (einstellbare Parameter)“...
10 4 ANSCHLUSS DES PROGRAMMIERGERÄTES die Pufferbatterie (D) in die im Motorgehäuse vorhandene Aufnah- me einsetzen ("Abbildung 71"). OVIEW An der Steuerung ist die Steckverbindung BusT4 vorhanden, an der über die Schnittstelle IBT4N die Programmiereinheit „Oview“ angeschlossen werden kann. Diese Einheit ermöglicht die vollständige und schnelle Steu- erung der Installations-, Wartungs- und Diagnosephase der gesamten Automation.
10 5 1 FOTOZELLEN EPMOB UND STANDLICHT ELMM Im Folgenden wird die Installation der Fotozelle EPMOR erläutert. Weitere Informationen finden Sie auch in der mit der Fotozelle gelieferten Anleitung ROBUS 600 HS wird ohne Befestigungswinkel für das Zubehör geliefert Im Kit RBSKITSAFE1 sind Befestigun- gswinkel und Standlicht ELMM enthalten Das beschriebene Verfahren gilt auch für die Installation der Fotozelle EPMOB...
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Befestigen Sie die Fotozelle mit der zuvor entfernten Schraube und Achtung! Vor der endgültigen Befestigung überprüfen, ob Mutter an der Halterung (M) ("Abbildung 79") die Fotozelle mit der Reflektoreinheit fluchtet (EPMOB) oder (EPMOR) Achtung! Auf die Einbaulage der Fotozelle achten Die Fotozelle endgültig an der Befestigungshalterung befestigen.
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Führen Sie die elektrischen Anschlüsse der Begleitbeleuchtung die Kabel wie angegeben anschließen ("Abbildung 85") durch ELMM (N) ("Abbildung 83") Befestigen Sie die Begleitbeleuchtung mit dem Clip (O) ("Abbil- dung 84") die Abdeckung aufsetzen die Schrauben festziehen den Verriegelungshaken schließen und den mitgelieferten Schlüssel entfernen.
TECHNISCHE DATEN TECHNISCHE DATEN Alle technischen Daten beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von 20 °C (± 5 °C) Nice S p A behält sich das Recht vor, jederzeit als nötig betrachtete Änderungen am Produkt vorzunehmen, wobei Funktionalitäten und Einsatzzweck bei-...
Erklärung für den Einbau einer unvollständigen Maschine Nice S p A Der Hersteller dieses Geräts erklärt, dass es mit der Richtlinie 2014/53/EU (RED) und der Richtlinie 2006/42/EG (Maschinen) gemäß Anhang II, Teil 1, Abschnitt B übereinstimmt. Die Betriebsanleitung und den vollständigen Text der EU-Konformitätserklärung finden Sie unter: www.niceforyou.com;...
WARTUNG DES PRODUKTS ENTSORGUNG DES GERÄTS WARTUNG DES PRODUKTS ENTSORGUNG DES GERÄTS Damit das Sicherheitsniveau konstant bleibt und die maximale Dauer der Dieses Produkt ist ein fester Bestandteil der Automatisie- ganzen Automatisierung gewährleistet werden kann, ist eine regelmäßige rung und muss somit zusammen mit ihr entsorgt werden Wartung erforderlich.
GEBRAUCHS- UND SICHERHEITSHINWEISE Bevor Sie die Automation zum ersten Mal verwenden, lassen Sie sich von Sicherheitsvorrichtungen außer Betrieb: Der Antrieb kann auch dann Ihrem Installateur erklären, wie Restrisiken entstehen können, und widmen benutzt werden, wenn Sicherheitsvorrichtungen nicht korrekt funktionie- Sie dem Lesen der Anweisungen und Hinweise, die Ihnen Ihr Installateur ren oder außer Betrieb sind.
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Motor manuell entriegeln und verriegeln Der Getriebemotor ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem au- sgestattet, das es ermöglicht, die Automatisierung manuell zu öffnen und zu schließen. Diese manuellen Vorgänge müssen bei Stromausfall, Betriebsstörungen oder in der Installationsphase durchgeführt werden. Zur Entriegelung: Den Verriegelungshaken (A) mit dem mitgelieferten Schlüssel öffn- en ("Abbildung 86") An diesem Punkt ist es möglich, die Automatisierung manuell in die...
Auf den folgenden Seiten sind alle Parameter und Funktionen der Steuerung mit den entsprechenden Referenzwerten aufgelistet. Mit Ausnahme bestim- mter schreibgeschützter Parameter können fast alle verfügbaren Parameter über sämtliche kompatiblen Nice Schnittstellen geändert werden. ACHTUNG: Nice behält sich das Recht vor, die Referenzwerte und Funktionen ohne Vorankündigung zu ändern 15 1 LEGENDE DER SYMBOLE In dieser Legende werden die auf den folgenden Seiten verwendeten Symbole dargestellt und beschrieben.
15 3 INSTALLATIONSPARAMETER Programmierung über kompatible Schnittstellen möglich Bluebus-Suche (0x0A) Diese Funktion ermöglicht den Start des Einlernvorgangs der am Bluebus-Eingang und STOP-Eingang angeschlossenen Vorrichtungen. Er dient auch zur Ermittlung der Drehrichtung des Motors (siehe Abschnitt Drehrichtung des Motors) und der Zuordnung der angeschlossenen Erweiterungskarten. Programmierung der Positionen Mit dieser Funktion kann der Abstand zwischen dem Endschalter für die Schließung und dem Endschalter für die Öffnung (Länge des Flügels der Automatisierung) gemessen werden..
Datenlöschung (0x0C) Die nachfolgend beschriebenen Löschverfahren können nicht rückgängig gemacht werden Mit dieser Funktion können die Konfiguration der Steuerung und die darin gespeicherten Daten mit einer der verfügbaren Optionen gelöscht werden. – Keine Löschung der Daten Es wird keine Löschung ausgeführt; –...
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– AUF bis Wiederfreigabe = der Torantrieb fährt das Tor bei Ansprechen der Sicherheitseinrichtungen (Lichtschranken) während einer Schließbewegung so lange wieder auf, bis die Lichtschranken wieder frei werden. Nun stoppt die Bewegung und nach Ablauf der in der Fun- ktion „Wartezeit“ programmierten Wartezeit startet der Torantrieb die Tor-ZU-Fahrt. Hinweis – Ist kein automatischer Zulauf aktiviert, schaltet die Steuerung auf „Vollständig AUF“...
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Geschwindigkeitskontrolle (0x40) – Öffnungsgeschwindigkeit (25 100 (%), Standard = 60%) Die Funktion ermöglicht die Programmierung der Motordrehzahl beim Auffahren des Tors. – Verlangsamungsgeschwindigkeit beim Öffnen (22 100 (%), Standard = 22%) Die Funktion ermöglicht die Programmierung der Motordrehzahl für die Schleichfahrt beim Auffahren des Tors. –...
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Vorwarnzeit (0x93) – Aktiv (ON OFF, Standard = OFF) Die Funktion kann zur Erzeugung von Blinksignalen vor Beginn jeder Torfahrt verwendet werden und dient der frühzeitigen Warnung vor einer Gefahren- situation. Die Vorwarnzeiten können für jede Bewegungsrichtung konfiguriert werden Funktion ON = die zeitgesteuerte Einschaltung der Warnleuchte (Blinkdauer) vor Beginn einer Torauf- oder -zufahrt aktivieren Funktion OFF = die Warnleuchte wird bei Einsetzen der Torbewegung eingeschaltet –...
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Tastensperre (ON OFF, Standard = OFF) (0x9C) Die Funktion ermöglicht die Deaktivierung der Tasten an der Steuerung. Diese Funktion kann daher als Kindersicherung eingesetzt werden Funktion ON = die Steuerung sperrt jeden über die Tasten der Steuerung ausgeführten Befehl Funktion OFF = Normalbetrieb Achtung! Die Taste Radio bleibt aktiv Sperre interner Funkempfänger (ON OFF, Standard = OFF)
Die folgenden Tabellen enthalten alle verfügbaren Befehle, die von der Steuerung ausgewertet werden können. Diese Steuerbefehle sind nach BASIS- und ERWEITERTEN Befehlen gegliedert und können von jeder Quelle (Funksteuerung, drahtgebundene Ein- gänge an Klemmleiste, kompatible Nice Schnittstellen etc.) verwendet werden 16 1 BASISBEFEHLE...
BEFEHLE KONFIGURIEREN BEFEHLE KONFIGURIEREN 17 1 STANDARD-KONFIGURATIONEN Dieser Abschnitt fasst die verfügbaren Konfigurationen zusammen, die den Eingängen an der Steuerung zugeordnet werden können (einschließlich eventueller Erweiterungskarten). Wichtig! Für den ordnungsgemäßen Betrieb der Steuerung ist es notwendig, den Eingängen den gewünschten Befehl und anschließend die gewünschte Betriebsart zuzuordnen ACHTUNG! Das Verhalten des Befehls wird gemäß...
BETRIEBSART DER BEFEHLE BETRIEBSARTEN BEFEHL BESCHREIBUNG (Standard ist fett gedruckt) Die Steuerung erzwingt nur dann einen Schließbefehl, wenn die Hauptstromversorgung ausfällt. Tor-ZU im Notbetrieb ZU Wohnblockbetrieb Achtung = Die Funktion wird nur aktiviert, wenn eine sekundäre Stromversorgung vorhanden ist (Beispiel: Batteriepack). Halt Hinderniserkennung „Tor Die Steuerung lässt den zugeordneten Befehl ausführen, sobald ein Hindernis...
Tabelle 40 BETRIEBSARTEN BESCHREIBUNG Es wird die wie folgt beschriebene Folge ausgeführt: „öffnet - öffnet“. Ein mehrmals gesendeter Befehl wird bis zum AUF Wohnblockbetrieb 1 Erreichen der Tor-AUF-Endlage nicht berücksichtigt. Es wird die wie folgt beschriebene Folge ausgeführt: „öffnet - öffnet“. Ein mehrmals gesendeter Befehl wird bis zum Erreichen der Tor-AUF-Endlage nicht berücksichtigt.
KONFIGURATION DER EINGÄNGE KONFIGURATION DER EINGÄNGE Dieser Punkt fasst die verfügbaren Funktionen zusammen, die den Eingängen an der Steuerung und eventuellen Erweiterungskarten (Sonderzubehör) zugeordnet werden können. Die an der Klemmleiste der Steuerung vorhandenen Eingänge sind identifiziert als: – EINGANG 1 (0x71) (Standard = Schrittbetrieb) –...
KONFIGURATION DER AUSGÄNGE KONFIGURATION DER AUSGÄNGE In diesem Abschnitt sind die Funktionen aufgelistet, die an den Ausgängen an der Steuerung und eventuellen Erweiterungskarten (Sonderzubehör) verfügbar sind. 19 1 AUSGÄNGE DER STEUERUNG KONFIGURIEREN Dieser Punkt fasst die verfügbaren Funktionen zusammen, die den Ausgängen an der Steuerung einer Automation zugewiesen werden können. Die Ausgänge der Steuerung sind identifiziert als: –...
AUSGÄNGE DER STEUERUNG KONFIGURIEREN FUNKTION BESCHREIBUNG Mit dieser programmierten Funktion wird der Ausgang aktiviert, wenn die Anwendung in der „Tor ZU“-Endlage ist. Schließmagnet 1 (0x0B) Hinweis – Der Ausgang ist in allen anderen Situationen deaktiviert. Zwischen der Deaktivierung des [Anmerkung 1] Schließmagneten und dem Beginn einer Tor-AUF-Fahrt liegt die in der Funktion „Zeit Schließmagnet“...
KONFIGURATION DER AUSGÄNGE DER ERWEITERUNGSMODULE FUNKTION BESCHREIBUNG Der Ausgang versorgt die Relais-Lichtschranken und überprüft deren Funktionsfähigkeit zu Beginn der Bewegung. FotoTest (0x25) Die Art der Interaktion ist eng mit der Konfiguration der als FOTO, FOTO1 und FOTO2 konfigurierten Eingänge verknüpft. Blinkleuchte1 Mit dieser Funktion kann der Ausgang unabhängig vom Motorstatus von Ein zu Aus umschalten.