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Einbau- und Bedienungsanleitung DE BWT Perla Duplex Trinkwasserbehandlungsanlage Typen: BWT Perla, BWT Perla seta, BWT Perla MAXX deluxe Änderungen vorbehalten!
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Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns durch den Kauf eines BWT Produkts entgegengebracht haben. Diese Anleitung gilt ausschließlich für das bzw. die auf der Titelseite angegebenen Produkte. Impressum BWT Holding GmbH BWT Wassertechnik GmbH Walter-Simmer-Straße 4 Industriestraße 7...
Servicefachkraft verständigen. Um die sichere Installation zu gewährleisten, dürfen diese Tätigkeiten nur von einer Fachkraft oder einer ● Verwenden Sie nur von BWT zugelassene unterwiesenen Person unter Anleitung einer Fach- Zubehör- und Ersatzteile sowie Verbrauchs- kraft durchgeführt werden.
Transport, Aufstellung Verwendete Symbole Um beim Transport zum Aufstellungsort Beschädi- In dieser Dokumentation weisen folgende Symbole gungen zu vermeiden, das Produkt erst unmittelbar auf besondere Gefahrenquellen oder wichtige am Aufstellungsort aus der Verpackung nehmen Informationen hin: und diese anschließend fachgerecht entsorgen. Allgemeine Gefahren für Perso- Kontrollieren, ob der Lieferumfang vollständig ist.
Darstellung der Warnhinweise Produktspezifische Warnhinweise In dieser Dokumentation stehen Warnhinweise GEFAHR! vor einer Handlungsabfolge, bei der die Gefahr von Personen- oder Sachschäden besteht. Die Netzspannung! beschriebenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr müssen eingehalten werden. Lebensgefahr durch Stromschlag! ► Vor allen Wartungs- und Reparaturarbei- ten Netzstecker ziehen.
Produktübergabe an den Betreiber Bei zeitlichen Abweichungen zwi- schen Einbau / Inbetriebnahme und Übergabe an den Betreiber muss eine manuelle Regeneration der Enthärtersäulen durchgeführt werden. ►Informieren Sie den Betreiber über Funktion, Bedienung und Wartung des Produkts. ►Übergeben Sie alle zum Produkt gehörenden Anleitungen und weiterführende Informationen an den Betreiber.
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Installateur. beeinflussen. Verunreinigungen minderwertiger Verwendung von BWT Perla Tabs Qualität des Regenerier- Regeneriermittel mit unlöslichen o d e r R e g e n e r i e r m i t t e l g e m ä ß...
Lieferumfang ● BWT Perla Duplex Trinkwasserbehandlungs- anlage Lieferumfang und Abbildungen können länderspezifisch vom hier genannten Gesamtumfang ab- weichen. Optionale Komponenten sind mit * gekennzeichnet. Produktübersicht 1.1 Steuerung mit Multi-Info Touch-Display 1.2 Verschneideventil mit Aktor 1.3 Zwei Mehrwege-Steuerventile 1.4 Wasserzähler für teilenthärtetes Was- Easy-Fill Technikdeckel mit LED-Status- anzeige Näherungssensor...
Verwendungszweck Funktion Bestimmungsgemäßer Gebrauch Die Produktreihe BWT Perla Duplex umfasst ver- schiedene Duplex-Weichwasseranlagen nach Das Produkt ist zur Teilenthärtung von Trink- und Ionenaustauscherprinzip. Die Produkte sind mit Brauchwasser geeignet, zum Schutz der Wasserlei- organischem Ionenaustauschermaterial gefüllt. tungen und der daran angeschlossenen Armaturen, Geräte, Boiler etc.
Kapitel „10 Registrierung“, Die Konnektivität erweitert die Funktionalität des Seite 35) Produkts und ermöglicht eine Produktregistrierung, um mit der BWT Best Water Home App erweiterte ● Gewünschte Ausgangswasserhärte Betriebs- und Wartungsfunktionen zu nutzen. Abhängig von Ihren Einstellungen sehen Sie während...
Einbauvorbedingungen Sicherheit Je nach Produkt stehen nicht alle Sicherheitsfunktionen zur Allgemein Verfügung. Die Einrichtung des Produkts muss entsprechend der Einbauanleitung lt. der AVB Wasser V, §12.2 durch das Wasserversorgungsunternehmen oder 4.7.1 AQA Safe Ventil ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserver- sorgungsunternehmen eingetragenes Installations- ●...
Die Spannungsversorgung und der erforderliche Ein minimaler Betriebsdruck ist für die korrekte Betriebsdruck müssen permanent gewährleistet Funktion des Produkts erforderlich (siehe Kapitel sein, Daten siehe Kapitel „17 Technische Daten“, „17 Technische Daten“, Seite 69). Seite 69. Ein separater Schutz vor Wassermangel Der optimale Betriebsdruckbereich beträgt 3 - 6 bar.
Einbau Vor dem Einbau des Produkts müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: ● Das Rohrleitungsnetz muss gespült werden. ● Es muss geprüft werden, ob dem Produkt ein Mi- neralstoff-Dosiergerät zum Schutz vor Korrosion nachgeschaltet werden muss. ● Zum Einbau liegen korrosionsbeständige Rohr- materialien bereit. Die korrosionschemischen Eigenschaften bei der Kombination unterschied- licher Rohrwerkstoffe (Mischinstallation) müssen beachtet werden –...
Wasseranschluss herstellen Das Produkt an eine geeignete Anschlussarmatur mit integriertem Bypass anschließen. In folgenden Beschreibungen wird von Installation und Nutzung der BWT Anschlussarmatur aus- gegangen. ankommend abgehend zu ►Lesen Sie die Einbauanleitung der Anschluss- armatur, da bei Nichtbeachtung im Schadensfall die Gewährleistung erlischt, siehe „A Anhang“,...
6.2.2 Kanalanschluss herstellen ►Schließen Sie den Überlaufschlauch Ø 24 mm (13) am Sicherheitsüberlaufanschluss an. ►Führen Sie den Überlaufschlauch mit mind. 10 cm Gefälle zum Kanalanschluss (Abfluss), oder schließen Sie ihn unter Beachtung der Ein- bauanleitung am beiliegenden Siphon an und befestigen Sie ihn ausreichend.
Elek trische Anschlüsse GEFAHR! Elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag! ► Das Produkt nicht vor der Inbetriebnah- me an das Stromnetz anschließen. An der Rückseite des Easy-Fill Technikdeckels stehen folgende Anschlüsse zur Verfügung: Anschluss LAN (RJ45) Anschluss GSM-Antenne (optional, bei niedriger Signalstärke) Anschluss Dosierung (2-polig) Anschluss Störmeldekontakt (3-polig), potenzialfreier Wechselkontakt (max.
Gerätezustandsanzeige Das farbige BWT Logo am Technikdeckel zeigt den Gerätezustand: leuchtet blau Betrieb normal blinkt blau Füllstandsmessung läuft (Regeneriermittelstand > 20 %) leuchtet gelb Hinweis (z. B. Regeneriermittel ≤ 20 %) blinkt gelb Füllstandsmessung läuft (Regeneriermittelstand ≤ 20 %) leuchtet rot Störung (z. B. AQA Stop Sensor hat ausgelöst) Easy-Fill Technikdeckel schließen ►Drücken Sie den Easy-Fill Technikdeckel leicht...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme starten ►Stecken Sie den Netzstecker ein. Der Inbetriebnahme-Assistent startet. ►Tippen Sie auf das Feld Land. Die Display-Darstellungen Ihres Produkts hängen vom jeweiligen Lieferumfang ab und können von den Abbildungen in dieser Anlei- tung abweichen. ►Wählen Sie zunächst Ihren Kontinent aus. ►Wählen Sie Ihr Land aus.
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Mit dem Installations-Check überprüfen Sie, ob Ihr Produkt richtig angeschlossen ist. ►Tippen Sie auf , um die Überprü- CHECK STARTEN fung zu beginnen. Installations-Check 1/4: Abwasseranschluss nach EN1717 ►Überprüfen Sie den korrekten Anschluss der Abwasserschläuche (siehe Kapitel „6.2.2 Kanal- anschluss herstellen“, Seite 18). Wenn alle Kriterien einer korrekten Installation erfüllt sind: ►Tippen Sie auf...
Die Inbetriebnahmespülung läuft im Hintergrund. Die Produktregistrierung startet. Vorteile der Registrierung Nur wenn Sie Ihr Produkt registrieren, können Sie alle BWT Services nutzen: ● Nutzung der Best Water Home App ● Erweiterte Leistungen ● Regelmäßige Software-Updates ● Nutzung der API Schnittstelle ●...
Verbindungsassistent Wenn Sie die Registrierung direkt während der Inbetriebnahme durchführen, startet der Verbin- dungsassistent automatisch und Sie können den folgenden Textabschnitt überspringen. Wenn Sie die Registrierung erst später durchführen möchten, müssen Sie den Verbindungsassistenten manuell starten. Der Verbindungsassistent unterstützt die Einrich- tung der gewünschten Verbindungsart, über die das Produkt mit dem Internet verbunden ist.
Postleitzahl eingeben Die Eingabe der Postleitzahl dient zur automati- schen Ermittlung der Wasserhärte aus der Wasser- härte-Datenbank Hydromaps am Aufstellort Ihres Produkts. ►Tippen Sie in das Textfeld. Eine Tastatur wird eingeblendet. ►Tragen Sie die Postleitzahl des Aufstellorts Ihres Produkts ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Enter-Taste.
Inbetriebnahme-Status Nach Ende der Spülung ist die Inbetriebnahme abgeschlossen. ►Tippen Sie auf WEITER Verbindung Während der Inbetriebnahme oder auch zu jedem späteren Zeitpunkt führt Sie der Verbindungsassis- tent durch die möglichen Arten der Verbindung und die Registrierung. Art der Verbindung wählen ►Wählen Sie die Verbindungsart, mit der das Produkt mit dem Internet verbunden werden soll.
WEITER fortzufahren. Schlechte GSM-Verbindung Ist die GSM-Verbindung schlecht, können Sie diese durch eine externe GSM-Antenne verbessern. ►Wenden Sie sich an den BWT Kundenservice, um eine externe Antenne zu beziehen. ►Tippen Sie auf EXTERNE GSM-ANTENNE ANSCHLIESSEN und folgen Sie den Anweisungen.
Externe GSM-Antenne anschließen HINWEIS ► Die externe Antenne muss über den Verbindungsassistenten initialisiert und damit automatisch aktiviert werden. Führen Sie bei Bedarf den Verbindungsassistenten erneut durch. ► Achten Sie darauf, dass sich der Technik- deckel leicht schließen lässt und keine Kabel abgeknickt werden.
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Netzwerkkabel anschließen ►Öffnen Sie den Easy-Fill Technikdeckel des Produkts. ►Verbinden Sie ein Ethernetkabel mit einem Netz- werkanschluss in der Nähe des Produkts. ►Lösen Sie die Schrauben der internen Abdeckung und nehmen Sie diese ab. ►Führen Sie das Ethernetkabel durch die Öffnung an der Rückseite des Produkts. ►Verbinden Sie das Ethernetkabel mit dem An- schluss am Produkt (siehe Kapitel „6.3 Elek- trische Anschlüsse“, Seite 19).
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LAN-Einbindung erfolgreich Wenn die Einbindung ins Hausnetzwerk über LAN erfolgreich war, wird die IP-Adresse des Produkts angezeigt. ►Tippen Sie auf , um mit der Registrierung WEITER fortzufahren (siehe Kapitel „10 Registrierung“, Seite 35). LAN-Einbindung nicht erfolgreich Falls die Einbindung ins Hausnetzwerk über LAN nicht erfolgreich war, können Sie den angezeigten QR-Code mit einem internetfähigen mobilen Endge- rät scannen, um weitere Informationen zu erhalten.
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WLAN-Suche starten ►Tippen Sie auf , um nach verfügbaren WEITER WLAN-Netzwerken zu suchen. Falls Ihr WLAN-Router WPS unterstützt, können Sie die Verbindung darüber automatisch aufbauen. WLAN auswählen ►Tippen Sie auf das gewünschte WLAN-Netzwerk, um es auszuwählen. Sicherheitsschlüssel eingeben ►Tippen Sie auf das freie Feld und geben Sie den Sicherheitsschlüssel (z.
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Netzwerkeinstellungen manuell festlegen Voraussetzung hierfür ist die Kenntnis der Einstel- lungen des Netzwerks. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Systemadministrator. ►Tippen Sie in die jeweiligen Felder und geben Sie IP-Adresse, Subnetzmaske und Standard- gateway gemäß den Einstellungen Ihres Netz- werks ein. ►Tippen Sie auf WEITER WLAN-Einbindung erfolgreich...
Verbindung Alle Verbindungen können jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. ►Öffnen Sie die Verbindungseinstellungen: > Einstellungen > Allgemeines > Verbindung Im Menü Verbindung können Sie den Verbindungs- assistenten starten, einen Verbindungstest (Ping) durchführen, Verbindungen aktivieren/deaktivieren oder eine neue Verbindung einrichten. 9.4.1 Verbindungsassistenten verwenden Verbindungsassistenten ggf. starten: >...
9.4.3 Verbindungen verwalten Verbindungen aktivieren Der Verbindungsassistent führt Sie durch das Menü zur Einrichtung der gewünschten Verbindung. Mit den Schiebeschaltern können Verbindungen aktiviert / deaktiviert werden. Die Schiebeschalter aktivierter Verbindungen werden in der Farbe blau dargestellt. ►Tippen Sie auf den Schiebeschalter der Verbin- dung, die Sie aktivieren möchten, oder starten Sie den Verbindungsassistenten.
Verbindungsstatus Abhängig von Ihren aktivierten Verbindungen sehen Sie folgende Informationen: ● Aktiv genutzte Internet-Verbindung ● GSM-Signalstärke ● IP-Adresse und MAC-Adresse (LAN) ● IP-Adresse und MAC-Adresse (WLAN) Wenn weder LAN noch WLAN aktiviert ist, wird die Standard- IP-Adresse für WLAN angezeigt. Registrierung Durch die Registrierung des Produkts werden viele Zusatzfunktionen ermöglicht, die zwar keinen Ein-...
10.1 Registrierung am Produkt starten Nachträgliche Registrierung Sie können die Registrierung jederzeit starten: > Einstellungen > Registrierung Art der Verbindung wählen ►Wählen Sie die Verbindungsart, mit der das Produkt mit dem Internet verbunden werden soll. ►Lesen Sie je nach gewählter Verbindungsart weiter im entsprechenden Kapitel: –...
►Lesen und bestätigen Sie den Datenschutzhin- weis. ►Machen Sie Angaben zu Ihrem Produkt. ►Legen Sie ein Benutzerkonto an. BWT Benutzerkonto anlegen Um die Registrierung des Produkts abzuschließen, müssen Sie ein Benutzerkonto anlegen. Falls Sie bereits ein Benutzerkonto haben, können Sie dieses verwenden.
Betrieb Im Normalbetrieb sehen Sie aktuelle Daten und Informationen und nehmen Einstellungen vor. 11.1 Home-Screen Auf einen Blick sehen Sie den aktuellen Zustand des Produkts: ● Aktueller Durchfluss: Momentan durchfließende Ausgangswassermenge (Vollenthärtetes Wasser plus Verschnittwasser) in Litern pro Stunde, da- runter Produktleistung in Prozent. ●...
11.2 Meldungen ►Tippen Sie im Home-Screen auf Meldungen, um aktuelle Produktmeldungen anzuzeigen. Wird eine Meldung bestätigt, ohne dass die Ursache behoben wird, erscheint diese Meldung spätestens nach der nächsten Regeneration erneut. Die Meldungen sind in drei Kategorien eingeteilt: Information Information ●...
11.4 Einstellungen Das Menü bietet Zugriff auf folgende EINSTELLUNGEN Optionen: ● Allgemeines: Grundlegende Einstellungen wie Uhrzeit, Sprache, Funktionszeitpunkte und Ver- bindungen ● Externe Module: Einbindung weiterer externer Filter und Module ● Geräteeinstellung: Optionale Einstellungen wie AQA Watch, Rinse oder akustischer Alarm ● Wasserhärte: Einstellung von Eingangs- und Ausgangswasserhärte und Einheit zur Messung der Wasserhärte ●...
AQA Guard Wireless Sensor einlernen ►Wählen Sie einen Sensor aus und tippen Sie auf Bitte eingeben. ►Geben Sie einen Namen für den Sensor ein. ►Tippen Sie auf einlernen. ►Ziehen Sie den roten Testschalter auf der Rück- seite des Sensors dreimal und warten Sie auf die Bestätigung.
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AQA Watch Dauerhafte kleine Durchflüsse deuten auf Proble- me im Leitungsnetz hin. Die Funktion AQA WATCH überwacht das Hauswassernetz auf solche kleinen Durchflüsse (< 60 l/h) und gibt eine Warnung aus, sobald diese länger als 10 Minuten anhalten. AQA Max Flow Die Wassermengenüberwachung löst aus, wenn zu viel Weichwasser über einen kurzen Zeitraum fließt. Wird das eingestellte Maximum überschritten, wird die Wasserinstallation in Fließrichtung nach dem Produkt abgesperrt.
11.4.4 Wasserhärte einstellen Bei registrierten Produkten wird die Eingangs- wasserhärte aus der Wasserhärte-Datenbank Hydromaps übernommen. Prüfen Sie die Überein- stimmung des Datenbankwerts mit der Wasserhärte am Installationsort und passen Sie den Wert für die Eingangswasserhärte bei Bedarf an. ►Tippen Sie ggf. auf WERT MANUELL EINGEBEN ►Geben Sie die Wasserhärte am Installationsort ein.
Standby-Modus schalten, um Ressourcen zu schonen und Schäden zu vermeiden ● Wartung: Kontrolle des Produkts und Wartungs- routine mit der Reinigungstablette BWT IOCLEAN 11.5.1 Regeneration / Spülung Während das Produkt in Betrieb ist, können Sie jederzeit eine manuelle Regeneration oder Spülung auslösen.
11.5.2 Außer Betrieb setzen / Wieder in Be- trieb nehmen Wenn Sie das Produkt längere Zeit nicht benötigen (z. B. bei Abwesenheit), sollten Sie es außer Be- trieb setzen. Solange das Produkt in Betrieb ist, lautet der Menü- Eintrag Außer Betrieb setzen. Wenn das Produkt außer Betrieb genommen wurde, lautet der Menü- Eintrag Wieder in Betrieb nehmen.
11.5.3 Betriebsmittel auffüllen HINWEIS ► Beim Einfüllen des Regeneriermittels darauf achten, dass keine Verunreinigungen in den Regeneriermittelbehälter und auf das Verschlusssystem (Roter Kreis) gelangen. ► Regeriermittelpackung ggf. zuvor außen reinigen. ► Bei Verunreinigungen im Regeneriermit- telbehälter diesen mit Trinkwasser reinigen. ► Ein Überfüllen über die 100 %-Marke kann zu unplausiblen Füllstandsangaben führen.
Produkt deaktivieren. Wenn Sie bereits unterwegs sind und vergessen haben, den Urlaubsmodus zu aktivieren, ver- wenden Sie die BWT Best Water Home App oder die Möglichkeit der Remote-Bedienung, um den Urlaubsmodus einzuschalten. Urlaubsmodus deaktivieren > Funktionen > Urlaubsmodus ►Tippen Sie auf den Schiebeschalter, um den...
11.5.5 Wartung Das Produkt ist mit einer Wartungsfunktion aus- gestattet, die Sie 2x im Jahr durchführen müssen. Hierbei werden Sie über das Display angeleitet und kontrollieren die grundlegenden Funktionen. > Funktionen > Wartung Während einer Regeneration kann keine Wartung durchgeführt werden.
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Wasserhärte messen Zur Ermittlung der Wasserhärte entnehmen Sie eine Wasserprobe an der nächstgelegenen Entnahmestelle bei einem Volumenstrom von 400-600 l/h. ►Tippen Sie auf GEPRÜFT ►Prüfen Sie die Ausgangswasserhärte z.B. mit dem beiliegenden Perlwassercheck. Befolgen Sie die Hinweise zur Anwendung, die dem Perlwasser- check beigefügt sind.
Reinigung Als letzten Schritt der halbjährlichen Wartung Ihres Produkts führen Sie die Reinigung durch. Hierzu nutzen Sie ausschließlich die Reinigungstabletten BWT IOCLEAN ►Öffnen Sie den Easy-Fill Technikdeckel des Produkts. ►Nehmen Sie eine Reinigungstablette aus der Verpackung und werfen Sie diese in die dafür vorgesehene Öffnung am Produkt (siehe neben-...
11.6.3 Verbrauch > Info > Verbrauch > ►Tippen Sie auf , um detaillierte Informationen zu Durchflussmenge, Regeneriermittel oder Wasserverbrauch zu öffnen. Durchflussmenge Informationen zum aktuellen Wasserdurchfluss. ►Tippen Sie auf oder , um HEUTE MONAT JAHR die Durchflussmenge im jeweiligen Zeitraum zu betrachten. HINWEIS ► Eine zu geringe maximale Durchfluss- geschwindigkeit weist auf ein Problem im Leitungssystem hin.
11.6.4 Verbindungsstatus > Info > Verbindungsstatus Neben der Anzeige der aktuell genutzten Verbin- dung sehen Sie Informationen zu Qualität, Status, IP- und MAC-Adressen aller Verbindungsarten. 11.6.5 Gerätestatus > Info > Gerätestatus Informationen zur verbleibenden Weichwasser- kapazität, dem aktuellen Regenerationsschritt, Restlaufzeit der Regeneration, aktuelle Saugrate des Solezählers sowie Zeitpunkt der nächsten Wartung.
Alle Fragen und Antworten fin- den Sie auch auf der jeweiligen Produktseite im Internet unter www.bwt.com. 11.7.3 Einbau- und Bedienungsanleitung Auf der BWT Internet-Seite finden Sie produkt- relevante Dokumente, wie die Einbau- und Be- dienungsanleitung. ►Verwenden Sie den QR-Scanner Ihres mobilen Endgeräts, um die Seite für die produktrelevanten...
Adresse und Passwort) an. Sie können nur mit einem Konto angemeldet sein. Verwenden Sie daher stets dasselbe Konto für die Aktivierung all Ihrer BWT Produkte. Ihr BWT Produkt ist nun in die BWT Best Water Home App eingebunden und kann genutzt werden.
12.2 Remote-Bedienung des Produkts über eine WLAN-Direktverbindung (Access Point) Um Ihr Produkt über eine WLAN Direktverbindung (Access Point) an einem Endgerät bedienen zu können, aktivieren Sie diese Funktion. ►Öffnen Sie die Verbindungseinstellungen: > Einstellungen > Allgemeines > Verbindung ►Tippen Sie auf ACCESS POINT Ein WLAN mit der SSID wird angezeigt.
12.3 Remote-Bedienung des Produkts über das Hausnetzwerk (LAN / WLAN) Wenn das Produkt über LAN oder WLAN mit dem Hausnetzwerk verbunden ist, können Sie es per Remote-Zugriff bedienen. HINWEIS ► Während Sie das Produkt über eine Remote-Verbindung bedienen, dürfen Sie diese Verbindung nicht ändern, sonst ist kein Zugriff mehr möglich.
Produkt abgefragt werden, um diese in ein Smart- home System zu integrieren. Für weiterführende Informationen steht im Down- load-Bereich der BWT Homepage eine Schnittstel- lenbeschreibung zur Verfügung. Um die API Schnittstelle nutzen zu können, muss API im Menü E i n s t e l l u n g e n / A l l g e m e i n e s / Verbindung aktiviert sein.
Produkt außer Betrieb genommen werden. 13.2 Kontrollen (durch den Betreiber) BWT empfiehlt dem Betreiber, folgende Kontrollen regelmäßig durchzuführen und zu protokollieren: ● Wasserqualität: Je nach Produkt müssen Ein- gangswasserwerte und eingestellte Ausgangs- wasserwerte evtl. korrigiert werden. ● Wasserdruck: Bei Änderung der Druckverhält- nisse müssen evtl.
13.3 Inspektion Die Durchführung der Inspektion ist für Sie als Betreiber obligatorisch, wenn Sie Ihr Ausgangswasser im Sinne der Kategorie 1 (siehe Tabelle) nutzen. Nutzung des Ausgangswassers Kategorie Inspektion nach Wartung nach EN 806-5 EN 806-5 Durchführung Unmittelbare oder mittelbare, zielgerichtete ausschließlich Bereitstellung von Trinkwasser im Rahmen durch Fachkraft...
13.3.1 Inspektionstätigkeiten Der Umfang der erforderlichen Inspektionstätigkeiten fällt geringer aus, wenn Ihr Produkt bei BWT re- gistriert ist und Sie die vorhandenen Möglichkeiten nutzen (siehe Tabelle): ● BWT Best Water Home App ● Download, Kontrolle und Archivierung der Produktdokumentation aus der App Nur so stellen Sie notwendige Aktionen oder mechanische / hydraulische / elektrische Probleme direkt fest und können handeln.
Kategorie 1 nutzen, siehe Tabelle im Abschnitt „Inspektion“ auf Seite 60. Neben allen Inspektionstätigkeiten müssen regelmäßig Wartungsarbeiten an den unten aufgeführten Baugruppen durch den BWT Kundendienst oder eine geschulte Fachkraft durchgeführt werden. Eine detaillierte Wartungsanleitung kann durch den Fachinstallateur bei BWT angefordert werden. Wir emp- fehlen, einen Wartungsvertrag mit dem BWT Kundendienst oder Ihrem Installateur abzuschließen.
Austausch von Teilen Der Betreiber muss dafür Sorge tragen, dass Teile, die während der Lebensdauer des Produkts einem Verschleiß und einer Alterung unterliegen, durch einen Fachinstallateur ausgetauscht werden. Die detaillierten Austauschzyklen können der Wartungsanleitung von BWT entnommen werden. 13.6 BWT Expertwartung Unabhängig von der Art der Nutzung des Ausgangswassers empfiehlt der Hersteller, mindestens alle...
Störungsbeseitigung 14.1 Fehler bei der Inbetriebnahme Fehler Mögliche Fehlerquelle Schritte zur Behebung 1 Fehler bei Aktivie- 1.1 Wurden alle Pflicht- Wenn alle Felder befüllt sind und die E-Mail-Adresse rung am Produkt felder befüllt? korrekt eingegeben wurde, folgen Sie Punkt 1.2. 1.2 Ist das Produkt mit Überprüfen Sie die Internetverbindung des Pro- dem Internet verbun-...
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3.2 Webseite öffnet sich Gelegentlich müssen Wartungen der Systeme mit Servicemeldung durchgeführt werden. In diesen Zeiträumen ist die (Wartung). Aktivierung nicht möglich. Versuchen Sie es nach Ablauf des angegebenen Wartungszeitraums er- neut. 3.3 Webseite öffnet sich Zur Gewährleistung der Sicherheit sind Aktivie- mit Fehlermeldung rungslinks mit einem Ablaufdatum versehen.
Netzwerk einbinden. werden kann, wenden Sie sich an Das Produkt lässt sich nicht den Kundendienst (siehe Kapitel zur BWT Best Water Home „15.1 Warenrücksendung“, Sei- App hinzufügen. te 68). Wenn die Störung mit Hilfe dieser Hinweise nicht beseitigt werden kann, kontaktieren Sie unseren Kundendienst.
14.3 Fehler bei den Zusatzfunktionen Fehler Mögliche Fehlerquelle Schritte zur Behebung 1 F e h l e r b e i A p p - 1.1 Link funktioniert Überprüfen Sie die Internetverbindung und die Download nicht. Verfügbarkeit des gewünschten App-Stores Ihres Smartphones.
► Führen Sie das Produkt nach dem Ende Nicht autorisierte Warenrücksendungen werden von der Lebensdauer einer sachgerechten Ent- BWT nicht angenommen. Wenden Sie sich bitte sorgung oder Wiederverwertung zu. stets zunächst an Ihren Vertragspartner. ► Beachten Sie hierbei die gesetzlichen Richtlinien des Landes, in dem das Produkt zum Einsatz kommt.
Technische Daten Trinkwasserbehandlungsanlage BWT Perla MAXX Perla Perla seta Deluxe Anschlussnennweite Anschlussart G 11/4" Nennkapazität 2 x 1,1 (2 x 2 x 3,2 (2 2 x 1,1 (2 x mol (m x °dH) nach EN 14743 min./max. 6,2) x 18) 6,2) Kapazität / kg Regeneriermittel...
2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 Spitzendurchfluss (l/h) Eingangswasserhärte (mmol/l) BWT Perla, BWT PerlaMAXX deluxe 1 bar Druckverlust BWT Perla, BWT PerlaMAXX deluxe Spitzendurchfluss BWT Perla Seta 1 bar Druckverlust BWT Perla Seta Spitzendurchfluss Spitzenduchfluss Der Spitzendurchfluss ist der Volumenstrom, bei dem für mindestens 10 Minuten der Wert der Ausgangs- wasserhärte durch das Produkt auf Werte kleiner als 10 % der Eingangswasserhärte reduziert wird. Der Differenzdruck kann auf Werte größer 1 bar ansteigen.
Normen und Rechtsvorschriften Normen und Rechtsvorschriften werden in der jeweils neuesten Fassung angewendet. Je nach Einsatzzweck müssen folgende Normen und Rechtsvorschriften beachtet werden: ● Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung) ● EN 806, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen ●...
Betriebsprotokoll Die Trinkwasserverordnung fordert die Führung eines Betriebsprotokolls in schriftlicher oder elektroni- scher Form. Bezeichnung des Produkts: Einbauort des Produkts: Datum Wasserzähler- Wasserhärte Erhöhung des Natriumgehalts im Regeneriermittel stand vor dem Trinkwasser. Wasserhärte, nachgefüllt hinter Produkt [m dem Produkt [°dH] hinter x 8,2 mg [mg] [kg] x 8,2 =...
Aushang Information für Hausbewohner gemäß den Anforderungen Trinkwasserverordnung der Trinkwasserverordnung In diesem Gebäude wird das Trinkwasser wie folgt nachbehandelt: Art der Nachbehandlung: Teilenthärtung Dosierung Bezeichnung des Produkts: Einbauort des Produkts: Dosierung von silikathaltigen Stoffen Zur Minimierung der Korrosivität des Trinkwassers und zur Vermeidung erhöhter Schwermetallkonzentrationen Silikat-Zugabe Ihres Wassers ca.
Anhang A.1 Anschluss-Set DN 32/32 DVGW A.1.1 Verwendungszweck Wellrohrschläuche mit Innengewinde G 1¼" dürfen nur zum Anschluss von Wasserenthärtern ver- wendet werden. Mit Wellrohrschläuchen wird ein spannungsfreier Anschluss des Produkts gewährleistet. Eine zeit- aufwändige Anpassung mit Metallrohren entfällt. A.1.2 Einbauvorbedingungen Wellrohrschläuche sind nur für Trinkwasserinstal- lationen geeignet.
A.1.3 Einbau Montagehinweise beachten, da sonst die Lebens- dauer der Schläuche beeinträchtigt wird und im Schadensfall die Gewährleistung erlischt. A.1.3.1 Montagehinweise Die gerade Strecke A muss mindestens 30 mm betragen. Biegeradius R muss mindestens 50 mm betragen. richtig Wellrohrschläuche auf keinen Fall verdrehen oder Zugkraft aussetzen.
A.2 Installations-Set für Weichwasseranlagen Das Installations-Set entspricht den Anforderungen der Norm EN 1717. ►Bei Bedarf Gummimanschette (1) wie abgebildet auf das Rohr DN40 aufstecken. ►Überwurfmutter mit Dichtungsring (2) auf das Rohr aufstecken und mit dem Siphon ver- schrauben. ►Überlaufschlauchanschluss (3) mindestens 20 mm unter der Höhe des Sicherheitsüberlaufs der Weichwasseranlage positionieren.