Anhang 5 Temperaturumwandlungs ( Δ T) Funktion
Die Temperaturumwandlungsfunktion nutzt die Temperaturabhängigkeit von
Widerstand und wandelt Widerstandsmessungen für die Anzeige als Temperaturen
um. Diese Temperaturumwandlungsmethode wird hier beschrieben.
Gemäß IEC 60034 kann das Widerstandsgesetz zum Bestimmen der
Temperaturerhöhung wie folgt angewendet werden:
t
Temperaturerhöhung [°C]
Δ
Temp. der Wicklung [°C] (kühler Zustand) beim Messen des
t
ursprünglichen Widerstands
1
t
Temp. des Kühlmittels [°C] am Ende des Temperaturerhöhungstests
2
R
Wicklungswiderstand [
1
R
Wicklungswiderstand [
2
k
Kehrwert [°C] des Temp.-Koeffizienten von Leitermaterial bei 0 °C
Beispiel
Mit einem Widerstand R
20 °C und einem gemessenen Widerstand R
Umgebungstemperatur t
berechnet:
R
t
(
k
t
)
(
∆
=
2
+
−
1
R
1
3
210
×
10
−
=
(
235
−
3
200
×
10
=
. 7
75°C
Daher kann die derzeitige Temperatur t
t
t
t
=
+
∆
=
25
R
2
Bei einem Messobjekt aus einem anderen Stoff als Kupfer oder Aluminium mit
einem Temperaturkoeffizienten von α
gezeigten Formel, die für die Temperaturkorrekturfunktion verwendet wird, und der
oben stehenden Formel wie folgt berechnet werden:
1
k
=
−
t
0
α
t
0
Beispielsweise beträgt der Temperaturkoeffizient von Kupfer bei 20°C 3930 ppm/°C,
weshalb die Konstante k in diesem Fall folgenden Wert hat, der fast identisch mit der
durch die IEC-Norm festgelegte Konstante für Kupfer 235 ist.
1
k
=
−
3930
×
10
−
6
R
t
k
∆
=
2
(
+
R
1
Ω
Ω
Ω
bei einer ursprünglichen Temperatur t
von 200 m
1
von 25 °C wird der Temperaturerhöhungswert wie folgt
2
k
t
)
+
2
+
20
)
−
(
235
+
25
)
des Widerstandskörpers wie folgt berechnet werden:
R
+
. 7
75
=
32
.
75
kann die Konstante k unter Verwendung der
t
0
20
=
234
5 .
HIOKI RM3548B984-00
Temperaturumwandlungs (ΔT) Funktion
t
k
t
)
−
(
+
)
1
2
R
1
t
] bei Temp.
(kühler Zustand)
1
] am Ende des Temperaturerhöhungstests
Ω
von 210 m
bei einer derzeitigen
2
von
1
7
Anhang