Kapitel 5-10
Sender aktiv – sollte normalerweise auf AUTOmatik eingestellt
sein. Die verfügbaren Betriebsarten sind:
CA34: AUTO, 600W, 100W, 10W und OFF.
CA44/54: AUTO, 1000W, 500W, 100W, 10W und OFF.
Roll- Synchronisation - Im CAXX sind verschiedene Möglichkei-
ten für einen zeit- oder für einen distanzabhängigen Durchlauf gege-
ben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Bild völlig einzufrieren.
Roll-Geschwindigkeit – Der Bilddurchlauf angezeigter Echolotziele
(von rechts nach links) kann dem Bedarf entsprechend unterschied-
lich gesteuert werden
Um eine langzeitliche Bodenübersicht zu erhalten, ist ein langsamer
Durchlauf vortei1haft, während für die differenzierte Aufzeichnung
ein schnellerer Durchlauf gewählt werden sollte.
5.8 Prinzip der Echolotmessung CAXX
Abb. 1 Gesendeter
Schallimpuls
Fig. 2 Oberer Pheil:
Echorückkehr zum Geber.
Unterer Pheil:
Ausgesendeter Impuls.
(NIEDRIG, MITTEL, HOCH, EINFRIEREN).
Sobald das Echolot eingeschaltet ist, werden elektrische
Impulse mit hoher Leistung in einer bestimmten Frequenz
zum Geber geschickt. Die keramischen Resonatoren
im Geber besitzen die Eigenschaft, ihre Form leicht zu
verändern wenn eine sich ändernde Spannung angelegt
wird. Die elektrische Wechselspannung wird in
mechanische Bewegung umgewandelt, die in Form von
Schallwellen an das Wasser abgegeben wird. Siehe Abb. 1
Trifft der Schallstoß auf ein kleines Objekt, z.B. Fisch,
erfolgt eine kleine Teilreflexion (siehe Abb. 2). Der
Hauptschallstoß wandert weiter bis zum Boden. Da dieser
eine große Reflexionsfläche darstellt, erfolgt ein wesentlich
stärkeres Echo. Der Prozessor erfaßt die Echounterschiede
in ihren zeitlichen Abständen und in ihren Stärken und stellt
sie entsprechend optisch unterschiedlich im Display dar. Da
das Bodenecho eindeutig stärker als andere Echoreflexionen
ist, wird dieses auch als tatsächliche Wassertiefe gewählt
und entsprechend als digitaler Meßwert angezeigt.
CA34/44/54 Echolot-Menü