INSTALLATION IN ALTE BZW. ZU MODERNISIERENDE ANLAgEN
Bei der Installation der Heizeinheiten
in alte bzw. zu modernisierende Anlage fallen
r
nachstehende Kontrollen an:
- Der Schornstein muss für die Abgastemperaturen
im Brennwertbetrieb geeignet, nach der geltenden
Verordnung berechnet und ausgeführt, möglichst
geradlinig, dicht und isoliert sein und darf weder
Verstopfungen noch Drosselstellen aufweisen. Er muss
mit geeigneten Sammel- und Abführsystemen des
Kondensats ausgerüstet sein.
- Die elektrische Anlage muss den einschlägigen
Vorschriften entsprechen und von Fachbetrieben
installiert werden.
- Die Brennstoffleitung und der etwaige Tank (LPG) müs-
sen den einschlägigen Vorschriften entsprechen.
- Das
Ausdehnungsgefäß
Volumenvergrößerung des in der Anlage enthaltenen
Mediums gänzlich aufnehmen
- Förderleistung und -höhe der Umlaufpumpe müssen
auf die Anlageneigenschaften abgestimmt sein
- Die Anlage muss gewaschen, von Schlämmen und
Inkrustierungen gereinigt, entlüftet sowie dicht ausge-
führt sein. Zur Reinigung der Anlage siehe Abschnitt
"Wasseranschlüsse" auf Seite 28.
- Das Ablasssystem des Kondensats (Siphon) muss an
das gesammelte "Grauwasser" bzw. sofern gesetzli-
ch vorgeschrieben an eine Neutralisationseinrichtung
angeschlossen werden.
- Bei besonderem Speise-/Ergänzungswasser ist ein
Aufbereitungssystem einzurichten (als Bezugswerte
dienen die Tabellenangaben).
b
Der Hersteller haftet nicht für Schäden durch fal-
sche Auslegung der Abgasführung.
b
Die Abgasleitungen für Brennwertheizeinheiten
sind im Unterschied zu den Abgasführungen für
Standard-Heizeinheiten aus Spezialmaterial.
q
muss
die
SPEISEWASSERWERTE
pH-Wert
Elektrische Leitfähigkeit
Chlor-Ionen
Schwefelsäure-Ionen
Eisengehalt insgesamt
Alkalität M
Summe der Erdalkalien
Schwefel-Ionen
Ammoniak-Ionen
Silizium-Ionen
6-8
unter 200 mV/cm (25°C)
unter 50 ppm
unter 50 ppm
unter 0,3 ppm
unter 50 ppm
unter 35°F
keine
keine
unter 30 ppm
INSTALLATEUR