INHALTSVERZEICHNIS VORWORT ZU DIESEM HANDBUCH ............... 4 ANSCHLUSS DES TNC AN DEN COMPUTER Grundeinstellung ab Werk ..............5 INSTALLATION EINES UPDATES ..............5 Kopieren von neuen Programmen ins Flash-EPROM ......5 Grundlagen: ..................5 Inhalt des Flash-EPROM ..............6 Das Kommando 'flash' ..............AUSTAUSCH DES TNC3-BETRIEBSSYSTEMS Update eines TNC3 mit Flash-EPROM und Betriebssystem vor 3.0 ..
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SYSTEM - UND MODEMTESTPROGRAMM SYSTEST ........45 Modem Empfangstest ................ 45 Modem-Sendetests ................46 Sodtware-Bit-Error-Test ..............46 TCP/IP MIT TNC3 UND SLIP Was ist TCP/IP .................. 46 Was macht man mit TCP/IP? .............. 47 Wie kommuniziert der PC mit dem TNC bei TCP/IP ......47 Start einer TCP/IP-Verbindung ............
Leistungsmerkmale verbessert oder neu aufgenommen. Die Programme werden stets auf dem Stand der Technik gehalten, es erscheinen Updates in unregelmäßigen Abständen. Die Hardware von TNC3S und TNC31S unterscheidet sich wesentlich, die für diese Geräte be- stehende Software ist jedoch auf beiden Modellen ohne jede Änderung lauffähig. Aus diesem Grund wird für die Hardware des TNC3 und des TNC31 ein getrenntes Handbuch herausgegeben.
(zwei Flash-EPROMs mit je 8 × 16-kByte-Blöcken) wird das Betriebssystem in den Block 0 der bei- den Flashs gespeichert. Der TNC31S mit einem 128 KByte (8 Blöcke je 16 KByte) belegt Block 0 und 1 des Flashs und der TNC31SX mit 512 KByte (8 Blöcke je 64 k) belegt nur Block 0 des Flash- EPROM.
(TNC31SX) in den Blöcken 1 bis 7. Man kann beliebige Dateien in diesen Speicherbereich programmieren. Das kleinere EPROM im TNC31S bietet meist nur Platz für eine Packet-Firmware (z. B. TF oder TNC3BOX) mit typisch 70–80 kByte sowie das Systemtestprogramm und einige wei- tere kleine Hilfs- und Konfigurationsdateien.
Schritt 1: Welche Dateien wollen Sie ins Flash-EPROM des TNC3 übertragen? Die TNC3-Diskette enthält einige Programme und Hilfsdateien für TNC3, außerdem können Sie TNC3-Programme etc. über das Internet oder per Packet-Radio empfangen. Am besten legen Sie ein Verzeichnis an, in dem Sie alle Dateien sammeln, die Sie anschließend ins TNC3 übertragen wollen.
oder TNC3BOXD.apl im Flash vorhanden ist kann wieder Packet-Betrieb gemacht werden. Die in a:\tnc3 vorhandenen Skriptdateien sollten ins Flash kopiert werden, um Softwareauswahl mit DIP-Schalter zu ermöglichen. Betriebssystem austauschen Bei einem Update der TNC3-Software bleibt das Betriebssystem unangetastet. Falls eine neue Ver- sion des TNC3-Betriebssystems verfügbar wird, kann man diese mit einem speziellen Kommando ins Flash programmieren.
DER ERSTE CONNECT MIT DEM TNC3 Um den TNC3 am Personal Computer betreiben zu können wird ein Terminalprogramm benötigt. Dies wird z. B. wie folgt konfiguriert: (Beisp.: Windows-Terminal oder Hyper-Terminal von Win95) Es muss die COM-Schnittstelle ausgewählt werden an welcher der TNC3 angeschlossen ist. Die Baudrate, die zwischen PC und TNC verwendet wird (hier 19200 Baud), hat mit der Funkbaud- rate nichts zu tun.
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Statt dl1xyz in sollten Sie bitte Ihr Rufzeichen angeben. Nun ist das Stationsrufzeichen gesetzt. Um dies zu überprüfen, geben sie nur [ESC][i][↵] ein. Falls alles funktioniert, gibt der TNC das zuvor gesetzte Rufzeichen wieder aus: * DL1XYZ * Ist ihr Funkgerät korrekt am TNC angeschlossen, können sie jetzt einmal ausprobieren ob sie Pa- cket-Radio-Signale empfangen.
Bevor sie zu lange mit den Problemen kämpfen, ist es oft am günstigsten einen erfahrenen OM um Hilfe zu bitten. Meistens sind es kleine Probleme und Missverständnisse, die sich von einem be- freundeten Kollegen in wenigen Sekunden beheben lassen. Ach so: Mithilfe des Disconnect-Befehls können Sie eine Packet-Verbindung wieder trennen: * DISCONNECTED fm 1:DB0XYZ * DAS TERMINALPROGRAMM 'RS' Zusammen mit dem TNC3 wird eine Diskette geliefert.
eingibt. Will man dieses Programm dauerhaft im TNC speichern und bei Programmstart automa- tisch starten, so kopiert man es ins (batteriegepufferte) RAM des TNC und setzt das Start-Script entsprechend. cp B:kiss.apl r:dip18.apl Das Terminalprogramm wird bei mit [ALT-X] bei IBM (RS.EXE) oder mir der UNDO-Taste bei Atari (RS.tos) beendet.
Starten eines Programmes direkt von der Diskette: Es ist möglich, ein Programm von Diskette/Festplatte direkt zu starten. Das Programm wird dann nicht auf die RAM-Disk kopiert und ist deshalb nach dem Beenden nicht gespeichert. Folgende Vorgehensweise ist zum Starten erforderlich (die RS-Optionen wie Baudrate und COM sind natürlich auch hier sinngemäß...
DIP 1 angenommen. Bei Lieferung ist am TNC3S der Schalter auf DIP1 ge- stellt, der TNC3S verhält sich dann also genau wie der TNC31S. 2. Der TNC sucht nach einer Datei DIPxx.scr im Flash-EPROM und im RAM. Wird eine passende Datei gefunden, dann wird sie ausgeführt.
TNC3BOXD Dies bewirkt: Suchpfad für Programme ist TNC RAM/ROM, Schnittstelle wird auf 19200 Baud, 1 Stoppbit, no Parity eingestellt und anschließend wird das Programm TNC3BOXD gestartet. Beim TNC31S (ohne RTC-Echtzeituhr) wird die im RAM gespeicherte Ausschalt-Uhrzeit übernom- men. Betriebssystemkommandos Da beim Start des TNC3 sofort die Anwendersoftware TNC3BOXD geladen wird, muss man mit ESC-QUIT dieses Programm verlassen und kommt dann zurück in das Betriebssystem.
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flash -eq flash -e, die Abfrage ob wirklich gelöscht werden soll entfällt aber. (q=quit) flash -a Datei programmiert die angegebene Datei zusätzlich ins Flash ohne es vorher zu löschen. (a=append) Anzeige z. B.: 1* 29F010 detected. Free Flash memory: 4652 Bytes Falls der freie Platz im Flash nicht ausreicht wird Flash full angezeigt.
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ll und ls (list long, list short) zeigt die Dateien im Speicher an (wie DOS-Kommando 'dir'). Beispiele: ll a listet das Verzeichnis der Diskette ll c:\TNC3\ listet die Dateien in c:\TNC3 zeigt die Informationen ausführlich mit Dateigröße und Datum. Ein am Zeilenanfang bedeu- tet, dass es sich um einen Verzeichnisnamen handelt.
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Programmname Bei Eingabe eines Programmnamens sucht das TNC3-Betriebssystem (zuerst in dem eingestellten Pfad) nach einer Datei mit Endung .scr oder .apl und startet dieses Programm. Beispiel: systest startet das Programm SYSTEST.APL Wenn xyz.apl nicht gefunden wird zeigt der TNC Error 17: Program not found rsconf rsconf RS232-Konfiguration, Einstellung von Baudrate, Stopbits und Parity.
ARBEITEN MIT DER TNC3 TURBO-FIRMWARE Für die TNC3-Familie existiert eine sehr leistungsfähige Software, die 'Turbofirmware' TF genannt wird. Eine erweiterte Version von TF enthält zusätzlich eine Mailbox, diese Ausgabe der Turbofirm- ware wird TNC3BOX genannt und ist als TNC3BOXD in deutscher und TNC3BOX in englischer Spra- che verfügbar.
Die Ports des TNC3 Die Bedeutung der Begriffe Kanal und Port sind wichtig für das Verständnis der Befehlsbeschrei- bung. Kanal: Ein Kanal wird benötigt um eine logische Verbindung (genau: eine Schicht-2-Verbindung) aufzubauen. Die Anzahl von Kanälen besagt also wie viele Verbindungen gleichzeitig zu anderen Stationen aufgebaut werden können.
Einige vorläufige Versionen wurden über die Amateurfunk-Mailboxen verbreitet, die offiziellen Ver- sionen sind in Form von Disketten oder teilweise als Internet-Download beim Hersteller erhältlich. (http://symek.com) Die mit dem TNC3 gelieferte Diskette beziehungsweise die als Update erhältlichen Disketten oder CDs enthalten eine Datei 'INHALT.txt', in der die genaue Beschreibung der auf der Diskette enthal- tenen Programme (2 ×...
Befehlsbeschreibung Der TNC3 bietet eine Vielzahl von Optionen, Parametern und Befehlen. Im normalen Betrieb wer- den jedoch nur wenige tatsächlich benötigt. Viele Parameter müssen lediglich zu Anfang gesetzt werden, die werkseitigen Voreinstellungen sind so ausgelegt, dass im Allgemeinen ein sofortiger Betrieb möglich ist.
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dateiname #exec leer Ruft die als Parameter angegebene Skriptdatei auf und arbeitet sie inner- halb der TF-Firmware ab. Die Datei wird im aktuellen Suchpfad gesucht. (Ab Firmware 1.84) #flags 0...16 Flags vor Datenpaket senden Für sehr schnelle Datentransceiver kann man statt eines TX-Delay auch eini- ge Flags (je 8 Bit) senden, um die Umschaltverzögerung des Funkgeräts zu überbrücken.
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0 | 1 Duplex Stellt den Funkport auf Duplexbetrieb um. Duplexbetrieb ist dann gegeben, wenn Daten gleichzeitig gesendet und empfangen werden können. @D 1: 0 - schaltet Duplex auf Port 1 aus @D 2: 1 - schaltet Duplex auf Port 2 ein @D 1 - schaltet Duplex auf aktuell zugeordnetem Port ein.
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0 | 1 Automatischer Zeilenvorschub Je nach Terminal muss nach einem Wagenrücklauf (CR) ein Zeilenvorschub (LF) ausgegeben werden. Dieser automatische Zeilenvorschub wird mit (1) eingeschaltet. Diese Option betrifft nicht die Hostmode-Terminalprogramme. – – DAMA-Anzeige Mit B kann abgefragt werden, ob ein Kanal gerade im DAMA-Modus arbei- tet.
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CALL NOCALL Stationsrufzeichen setzen I setzt das Rufzeichen auf dem Kanal, auf dem man sich gerade befindet. Falls I im Kanal 0 (Monitor) gesetzt wird, werden alle Kanäle mit diesem Call initialisiert. Ausgenommen sind natürlich die Kanäle, auf denen gerade eine AX.25-Verbindung aktiv ist.
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1...255 Persistenz Wahrscheinlichkeit, mit der ein Paket gesendet wird, nachdem der Kanal frei geworden ist. N=1...255. Voreingestellt ist 64. Dieser Wert wird automatisch angepasst, falls die #ap eingeschaltet ist. P 1:32 - Setzt die Persistenz auf Port 1 auf 32 P 2:128 - Setzt die Persistenz auf Port 2 auf 128 Wird die Persistenz auf einem Port explizit gesetzt, dann wird diese Persis- tenz verwendet und die automatische Persistenzanpassung deaktiviert.
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1...30000 Slottime – Zeitschlitz (ms) Der TNC kann nur zu bestimmten Zeitpunkten auf Sendung gehen. Diese Zeitpunkte sind gerastert. Die Slottime gibt an, wie eng dieses Raster sein soll. Typisch für 1200 und 9600 Baud ist ein Zeitraster von 100 ms. W 1:100 - setzt die Slottime für Port 1 auf 100 W 2:50 - setzt die Slottime für Port 2 auf 50 Der Parameter W sollte der Übertragungsgeschwindigkeit angepasst werden,...
Autoparameter Die optimale Parametereinstellung des TNC hängt von sehr vielen Faktoren ab. Einige Faktoren verändern sich sogar im Laufe eines AX.25-QSOs. Es gibt zwar Pauschalwerte für die Parametrie- rung bei bestimmten Baudraten, diese sind aber nur Richtwerte. Die Autoparameter-Option bei der Turbo-Firmware sorgt für eine automatisierte permanente optimale Parameterberechnung und Nachführung.
Intelligenter Connect Beim TNC3S kann ein Connect über zwei Ports erfolgen . Deshalb kann beim Connect-Befehl auch der Connect-Port mit angegeben werden. Aufgrund der Informationen, die der TNC3 in seiner Heard-Liste hat, kann er sich den Sendeport auch selbst aussuchen: Soll zu DB0XYZ eine AX.25- Verbindung aufgebaut werden (mit [ESC] C DB0XYZ) und DB0XYZ wurde zuletzt auf Port 2 ge- hört, dann nimmt der TNC3 automatisch den Port 2 für den Connect.
Wenn TF bereits läuft, kann ein Skript mit dem Kommando #exec dateiname aufgerufen werden. Dies ist im Allgemeinen nur innerhalb des Terminalmodes möglich (also nicht, wenn der TNC mit einem Hostmodeprogramm betrieben wird). TNC3-MAILBOX Die Programme TNC3BOXD.apl und TNC3BOX.apl enthalten alle Befehle der zuvor beschriebenen Turbofirmware.
Wie bringe ich die TNC3BOX zum Laufen? r:> TNC3BOX bzw. TNC3BOXD. Gestartet wird die Mailbox über die TNC3-Befehlzeile mit dem Befehl (Dieses Programm muss natürlich im Flash-EPROM vorhanden sein. Wenn nicht dann kann man es von der Diskette in das Flash übertragen, siehe Kapitel 'Flash programmieren'.) Um die Box auto- matisch nach dem Einschalten des TNC oder RESET zu starten, muss der Aufruf TNC3BOX bzw.
eingeschaltet (#ap 1) sein, sodass bei Connects über unterschiedliche Baudraten die Parameter optimal gesetzt werden. Die Turbofirmware besteht aus zwei asynchron ablaufenden Prozessen. Ein Prozess für die AX.25- Kommunikation und ein Prozess für den Terminal-Mode. Bei der TNC3BOX wird jetzt pro angemel- detem Benutzer zusätzlich ein eigener paralleler Prozess gestartet.
TNC3BOX Befehle Wie in den Boxen üblich, genügt es nur die ersten paar Buchstaben eines Befehls einzugeben. Um eine Befehlsübersicht der Box zu erhalten, kann zum Beispiel sowohl oder voll ausge- schrieben help eingegeben werden. Ebenfalls können die Befehle mit vorstehenden Schrägstri- chen angegeben werden, z.
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DIR wird im Allgemeinen genutzt, um die Rubriken der Mailbox anzuzeigen. Ausgegeben wird der Rubrikenname und die Anzahl der Mails in der Rubrik. Beispiel: Das Verzeichnis der öffentlichen Rubriken wird ausgegeben DIR USER Das Verzeichnis der Benutzerrubriken wird ausgegeben ERASE ERASE wird genutzt, um Mails in der Box wieder zu löschen.
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LIST LIST wird benutzt um die Inhalte einer Rubrik (die Titel der Mails in der Rubrik) aufzuzeigen. Bei- spiel: L DL1XYZ listet alle Nachrichten für DL1XYZ L DL1XYZ -3 listet alle Nachrichten für DL1XYZ bis einschl. Nr. 3 L DL1XYZ 4 listet die Nachricht Nr.
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PS ist wieder eine Spezialität der TNC3BOX: Es werden die gerade aktiven Prozesse im TNC ange- zeigt. Die Ausgabe wird hauptsächlich für die Fehlersuche (Debugging) verwendet. listet alle gerade aktiven Prozesse QUIT Mit QUIT wird die Box verlassen. Die Box sendet den DTEXT.TXT aus und disconnectet danach. QUIT verlassen der Box Die Box sendet den DTEXT.TXT aus und disconnectet danach.
READ READ ist das Gegenstück zu SEND. Mit READ werden Nachrichten aus der Mailbox ausgelesen. Auslesen aller Einträge der angewählten Rubrik Auslesen des Eintrags Nr. 3 der angewählten Rubrik R 3-6 Auslesen der Einträge Nr. 3 bis 6 der angewählten Rubrik R DL1XYZ Auslesen aller Einträge für DL1XYZ R DL1XYZ -3...
Die Mailbox reagiert nicht auf das richtige beziehungsweise falsche Passwort, d. h., ein Außenste- hender kann nicht erkennen, ob die Antwort korrekt war oder nicht. Wenn man bei jedem Login die korrekte Passwort-Antwort angibt, kann ein Fremder nach und nach die Zeichenkette rekons- truieren.
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XEDIT Extended Edit Mit diesem Befehl können Textdateien auf der TNC3-RAM-Disk angelegt werden. XEDIT bietet nicht die Möglichkeit die Datei tatsächlich zu editieren - sie kann lediglich erstellt oder überschrie- ben werden. XEDIT CTEXT.TXT Schreiben der Datei CTEXT.TXT Dateien die vom SysOp mit XEDIT festgelegt werden sind: CTEXT.TXT, DTEXT.TXT, NEWS.TXT und alle Hilfetexte (*.HLP).
Extended Statistics Zeigt dem SysOp einige nützliche Statistikinformationen an. Zeigt wie viel Speicher für Mails, Rubriken etc. verbraucht wurde und wie viel Speicher noch verfügbar ist. XST * Zeigt alle Dateien mit Größe an die in der Box stehen. XSYS Mithilfe des Befehls XSYS kann ein Benutzer zum SysOp werden.
Die TNC3BOX kann (in Verbindung mit Terminalprogrammen wie GP, SP) auch binäre Dateien spei- chern. Diese Programme bieten die Funktion 'Autobin' für Read und Send. Sicherungskopie des Boxinhaltes (Backup) Auf der TNC3-Diskette befindet sich ein Programm 'BOXBACK.APL', das vom RS-Terminalprogramm aus aufgerufen werden kann und sämtliche Mailboxdaten auf dem PC (Diskette, Festplatte) spei- chert beziehungsweise diese Daten wieder ans TNC zurücklädt.
BEDIENUNG DES TNC3 MIT HAYES-KOMMANDOS Die TNC3-Software TF beziehungsweise TNC3BOXD enthält das Kommando #AT, mit dem in den Hayes-Mode geschaltet werden kann. Enthält eine Skriptdatei mit der TF gestartet wird, das Kom- mando #AT, so startet TF direkt im Hayes-Mode. Die Hayes-Kommandos sind bei Telefonmodems üblich und eignen sich daher nicht optimal für Pa- cket-Radio.
Auf der TNC3-Diskette befindet sich das Programm RSKISS.apl. Will man den TNC3 mit KISS be- treiben, so muss diese Datei im Flash oder RAM des TNC3 vorhanden sein. (Beim TNC31S (128 kByte Flash) ist diese Datei aus Platzgründen nicht immer im Flash enthalten, ggf. muss man auf SYSTEST verzichten um Platz für RSKISS zu schaffen.)
SYSTEM -UND MODEMTESTPROGRAMM SYSTEST Das System- und Modemtestprogramm eignet sich sehr gut zum Testen der TNC3-Hardware und der angeschlossenen Modems. Für die Bedienung muss auf dem PC ein Terminalprogramm gestartet sein (z. B. RS.EXE). Nach dem Start von SYSTEST aus dem Betriebssystem heraus erscheint folgende Anzeige: | Systemtest fuer TNC3-System ===========================================================...
Modem-Sendetests Im Hauptmenü wird der Modemport ausgewählt (1). Falls ein Modem angeschlossen ist, erscheint z. B. folgende Anzeige: Modem-1-Test: 9600 Baud sende 0x00-Daten HDLC-Rahmen sende 0xFF-Daten HDLC-Rahmen sende Flags - beenden mit bel. Taste Bit-Error-Test - beenden mit bel. Taste quit Mithilfe der Option f kann z.
Beim Mitschreiben von Packet-Verbindungen sind TCP/IP-Pakete fast immer unleserlich und enthal- ten oft Steuerzeichen, die manches Terminalprogramm durcheinanderbringen. Meist unterdrückt der TNC jedoch alle Pakete, die einen unbekannten PID (wie CC) aufweisen, und blendet damit die TCP/IP-Pakete aus. Was macht man mit TCP/IP? TCP/IP unterstützt verschiedene TCP-Dienste, denen in den Knotenrechnern spezielle Ports zuge- ordnet sind.
5. Das eigene Rufzeichen muss mit einem Editor in die Datei "tnc3_tcp.scp" eingetragen werden, außerdem der TCP/IP Digipeater und ggf. Parameter wie TX-Delay. 6. Unter Arbeitsplatz/DFÜ-Netzwerk auf "neue Verbindung erstellen" klicken. und Modem "Symek TNC3S" auswählen. Als Rufnummer "1" eingeben, keine Ortsvorwahl benutzen.
SCRIPT-DATEIEN IM BETRIEBSSYSTEM Beachte: Es gibt auch Skriptdateien, die unter der Kontrolle der Turbofirmware (TF, TNC3BOX) ab- laufen (.sca-Dateien). Die grundlegenden Funktionen sind ähnlich, jedoch enthalten die hier be- schriebenen .scr-Dateien Betriebssystem-Kommandos, die .sca-Dateien dagegen TF-Komman- dos. Grundlagen: Wenn sich der TNC im Betriebssystem-Modus befindet, kann man vom Terminal aus Betriebssys- tembefehle ausführen, die dann sofort abgearbeitet werden.
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Datei vom TNC3/31 in den Rechner übertragen Legen Sie die TNC3-Diskette in den PC und starten Sie das Programm 'RS.exe' indem Sie mit der Maus das Programm anklicken. Schließen Sie den TNC an den Rechner (COM2-Schnittstelle) und an die Stromversorgung an. Es muss dann eine Meldung auf dem Bildschirm erscheinen, üblicher- weise die Meldung der Turbofirmware oder TNC3BOXD.
PC-SOFTWARE ZUM TNC3 Allgemeine Tipps zur Hostmodesoftware Der TNC3 verwendet den nach seinem Erfinder benannten WA8DAD-Hostmode. Dieser Hostmode ist ein Quasi-Standard für die Kommunikation zwischen PC und TNC. Insofern ist der TNC3 zu allen gängigen Hostmode-Programmen kompatibel. Ein paar Dinge gibt es aber dennoch zu beachten: Nicht alle PC- und Hostmodeprogramme können Terminalbaudraten über 19.200 Baud verkraf- ten.
DIE TNC3-DISKETTE Dateinamen: Für die Dateinamen werden folgende Endungen verwendet: Datei .108 Binärdatei für TNC31-EPROM. Die Datei kann mit einem EPROM-Programmiergerät in ein Flash- EPROM gebrannt und im TNC31 eingesetzt werden. (8-Bit-Boot-EPROM). Das EPROM enthält dann NUR das TNC3-Betriebssystem. Die Datei wird nur benötigt, um neue EPROMs zu initialisieren. Be- legt sind die Blocks 0 und 1 (zus.
Diskette mit dem dazugehörigen Softwarehandbuch. Bewahren Sie das mit Ihrem Gerät gelieferte Handbuch auf, da dies für die Hardware Ihres Gerätes nach wie vor Gültigkeit hat. Im Internet auf http://symek.com finden Sie Infos über SYMEK-TNC und aktuelle Firmware. Hardware-Handshake (ab OS 3.09) Bei der Übertragung großer Dateien vom PC zum TNC3 muss sichergestellt sein, dass der Daten-...
Wenn der PC keine Daten mehr empfangen kann, kann man den Datenfluss TNC PC stoppen, indem man den RS232-Eingang CTS (Pin 4) auf –10 Volt legt. Wenn CTS auf 'STOP' geht, sendet der TNC noch bis zu 10 Zeichen und stoppt dann. Sobald CTS wieder auf +10 Volt geht, beginnt der TNC wieder zu senden.
Adresse:. Für TNC3 und TNC31 existieren unterschiedliche XNET-Programmversionen. Das Copyright für X-Net liegt bei den jeweiligen Programmierern. Eine Unterstützung bei Proble- men mit X-Net Betrieb im TNC3/31 durch SYMEK ist nicht möglich, da X-Net kein SYMEK-Produkt ist. LIZENZRECHTE ETC. FÜR TNC HARD UND SOFTWARE Grundlage für alle Programme, die auf dem TNC3 laufen, ist das TNC3-Betriebssystem.