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Samson TROVIS 5578 Einbau- Und Bedienungsanleitung Seite 214

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Anhang A (Konfigurationshinweise)
Diese Funktion wird bei großer Kälte aktiviert, um ein zu starkes Auskühlen des Gebäudes
während der Nichtnutzungszeit bei tiefen Außentemperaturen zu verhindern.
Parameter
Außentemperatur für Dauer-Tagbetrieb –15,0 °C
16.2.5 Pufferspeicheranlagen
Für die Pufferspeicher der Anlagen 3.9, 5.9, 14.1 bis 14.3, 15.1 bis 15.5, 16.x, 17.x und
18.x lässt sich in PA1 eine Heizkennlinie nach Steigung oder nach 4 Punkten einstellen. Oh-
ne Außentemperatursensor können in der Kundenebene ein Pufferspeicher-Sollwert für den
Tag- und ein Pufferspeicher-Sollwert für den Nachtbetrieb eingestellt werden. Ein von nach-
geregelten Heizkreisen, vom TWW-Kreis oder extern (über Gerätebus, 0 bis10 V oder binär)
übermittelter Bedarf kann den aktuellen Pufferspeicher-Sollwert übersteuern. Der maximale
Bedarf wird als Pufferspeicher-Sollwert für SF1 angezeigt. Wenn der Pufferspeicher-Sollwert
an SF1 unterschritten wird, setzt eine Pufferladung ein. Eine Ausnahme bilden die Anlagen
3.9, 5.9 und 18.x. Der Pufferspeicher-Sollwert wird hier nur vom TWW-Kreis bestimmt.
In den Anlagen 14.1 bis 14.3 und 15.1 bis 15.5 liegt der Sollwert der Ladetemperatur im-
mer 6 °C über dem Puffersollwert. Jede Pufferladung wird beendet, sobald die Temperatur
am oberen Puffersensor (in Anlagen 15.4 und 15.5 am unteren Puffersensor) um 3 °C höher
ist als der Puffersollwert. Wenn in den Anlagen 14.1 bis 14.3 und 15.1 bis 15.3 eine La-
dungsanforderung des Trinkwasserspeichers ansteht, wird vorrangig überprüft, ob das Wär-
meangebot im Pufferspeicher groß genug ist, um den Trinkwasserspeicher laden zu können.
Wenn die Temperatur im Pufferspeicher nicht ausreicht, erfolgt die Aufladung des Trinkwas-
serspeichers über Fernwärme. Die Ladung des Trinkwasserspeichers hat Vorrang gegenüber
einer Ladungsanforderung seitens des Pufferspeichers. Erst nach Abschluss einer Trinkwasser-
speicherladung kann eine Pufferspeicherladung erfolgen. In den Anlagen 14.3 und 15.3 ist
ein Solarkreis mit umleitbarem Wärmeträgerstrom eingebunden. Ist die Temperaturdifferenz
zwischen Kollektorsensor RüF2 und einem der Speichersensoren SF3 oder SF4 größer als der
Parameter 'Solarkreispumpe ein', wird die Solarkreispumpe UP2 eingeschaltet und der ent-
sprechende Speicher geladen. Falls beide Speicher geladen werden könnten, wird vorrangig
der Trinkwasserspeicher geladen. Unterschreitet die Temperaturdifferenz den Parameter 'So-
larkreispumpe aus' in beiden Speicherkreisen, wird die Solarkreispumpe UP2 wieder ausge-
schaltet. Darüber hinaus wird die Solarkreispumpe grundsätzlich ausgeschaltet, wenn die
Messwerte beider Speichersensoren SF3 und SF4 die Grenzwerte 'Maximale Speichertempe-
ratur' oder 'Maximale Puffertemperatur' erreicht haben oder die Kollektortemperatur über
120 °C ansteigt.
16-130
WE
Parameter: Wertebereich
PA1, 2, 3, 11, 12, 13 -> P09:–50,0 bis +5,0 °C
EB 5578

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