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Automationssystem TROVIS 5500 Heizungs- und Fernheizungsregler TROVIS 5578 Einbau- und Bedienungsanleitung EB 5578 Firmwareversion 2.30 Ausgabe November 2017...
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Hinweise und ihre Bedeutung GEFAHR! ACHTUNG! Gefährliche Situationen, die zum Tod Sachschäden und Fehlfunktionen oder zu schweren Verletzungen führen Hinweis: WARNUNG! Informative Erläuterungen Situationen, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen können Tipp: Praktische Empfehlungen EB 5578...
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Änderungen der Heizungsregler-Firmware gegenüber Vorgängerversion 2.20 2.24 Neue Anlagen 1.9-1 und 1.9-2 2.24 2.26 Neue Funktion Störmeldung (CO5 > F07) Erweiterung der Funktion AT mit 0-10V (CO5 > F23) Außentemperaturen können mittels 0 bis 10 V empfangen und gesendet werden. 2.26 2.28 Neue Anlage 11.5...
Sicherheitshinweise 1 Sicherheitshinweise Beachten Sie zu Ihrer Sicherheit die folgenden Hinweise zur Montage, Inbetriebnahme und zum Betrieb des Heizungs- und Fernheizungsreglers: − Das Gerät darf nur von Fachpersonal, das mit Montage, Inbetriebnahme und Betrieb die- ses Produkts vertraut ist, montiert und in Betrieb genommen werden. −...
Bedienung 2 Bedienung Der Regler ist mit den werkseitig vorgegebenen Temperaturen und Zeitprogrammen betriebs- bereit. Bei der Inbetriebnahme müssen am Regler die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Da- tum eingegeben werden, vgl. Kapitel 2.4. 2.1 Bedienelemente Die Bedienelemente sind an der Frontseite des Reglers angeordnet. 2.1.1 Bedienknopf Bedienknopf...
Bedienung 2.2 Informationen ablesen Das Display zeigt auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ das Datum, die Uhrzeit und die aktuelle Isttemperatur an. Witterungsgeführte Regelung Festwertregelung Isttemperatur = Außentemperatur Isttemperatur = Vorlauftemperatur Weitere Informationen können durch Drehen des Dreh-/Druckknopfs abgefragt werden: q Betriebszustand Für die Heizkreise HK1, HK2 und HK3 gilt: aktuelle Be- aktueller...
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Bedienung q Eingestellte Anlagenkennziffer Weitere Informationen vgl. Kapitel 3.1. ¼ Wichtige Messwerte der Gesamtanlage, z. B. Außen- temperatur, Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur werden angezeigt. q Nutzungszeiten (abhängig von der Anlagenkennziffer) – Heizkreis HK1 – Heizkreis HK2 – Heizkreis HK3 – Trinkwassererwärmung TWW Tagbetrieb-Zeiten sind im Zeitgraph schwarz markiert. Nachtbetrieb- und Ausschaltzeiten sind im Zeitgraph grau markiert.
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Bedienung q Trend-Viewer Standardmäßig werden die am Außensensor AF1 und Vorlaufsensor VF1 gemessenen Werte über die Zeit an- gezeigt. Weitere Informationen vgl. Kapitel 2.2.1. Hinweis: Informationen zu Zählerbus und Reglerausführung (Gerätekennung, Seriennummer, Software- und Hardwareversion) werden in der erweiterten Betriebsebene ange- zeigt. Drehschalter auf die Schalterstellung „Einstellungen“...
Bedienung 2.2.1 Trend-Viewer anpassen Standardmäßig werden die am Außensensor AF1 und Vorlaufsensor VF1 gemessenen Werte über die Zeit angezeigt. ¼ Trend-Viewer öffnen. Messwerte hinzufügen q Anzeige – – – – wählen. ¼ Sensorauswahl in Editiermodus bringen. q Sensor wählen. ¼ Auswahl bestätigen. Messwerte löschen: q Sensor, dessen Messwerte nicht mehr angezeigt werden sollen, wählen.
Bedienung Darstellung vergrößern/verkleinern q Funktion „Zoomen“ wählen. ¼ Funktion „Zoomen“ öffnen. q Darstellung vergrößern/verkleinern. ¼ Darstellung bestätigen. Trend-Viewer schließen q „Zurück“ wählen. ¼ Trend-Viewer schließen. 2.3 Betriebsarten einstellen Tagbetrieb (Nennbetrieb): Unabhängig von der eingestellten Nutzungszeit und vom einge- stellten Sommerbetrieb werden ständig die für den Nennbetrieb eingestellten Sollwerte aus- geregelt.
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Bedienung Drehschalter auf die Schalterstellung „Betriebsarten“ drehen. Es werden die Betriebszustände aller Anlagen-Re- gelkreise angezeigt: − Heizkreis HK1 − Heizkreis HK2 − Heizkreis HK3 − Trinkwassererwärmung TWW Î Es stehen nur die Regelkreise zur Auswahl, die durch die gewählte Anlage geregelt werden können. q Regelkreis wählen.
Bedienung 2.4 Zeit/Datum einstellen Die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum sind unmittelbar nach der Inbetriebnahme und nach einem Netzausfall von mehr als 24 Stunden einzustellen. Dies ist der Fall, wenn die Uhrzeit blinkt. Drehschalter auf die Schalterstellung „Zeit/Datum“ dre- hen.
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Bedienung q „Jahr“ wählen. ¼ Jahr in Editiermodus bringen. Das Jahr wird invertiert dargestellt. q Jahr ändern. ¼ Jahr übernehmen. Wenn gewünscht, automatische Sommer-/Winterzeitum- schaltung deaktivieren/aktivieren, vgl. Kapitel 8.1: q Automatische Sommer-Winterzeitumschaltung wählen. ¼ Automatische Sommer-Winterzeitumschaltung in Editier- modus bringen. Die aktuelle Einstellung wird invertiert dargestellt: EIN = Sommer-Winterzeitumschaltung aktiv AUS = Sommer-Winterzeitumschaltung nicht aktiv...
Bedienung 2.5 Nutzungszeiten anpassen Für jeden Wochentag können drei Nutzungszeiträume eingestellt werden. Parameter Wertebereich HK1, HK2, HK3 TWW, ZP Start erster Nutzungszeitraum 06:00 00:00 Ende erster Nutzungszeitraum 22:00 24:00 Start zweiter Nutzungszeitraum --:-- --:-- 00:00 bis 24:00 Uhr in 15-Minuten-Schritten Ende zweiter Nutzungszeitraum --:-- --:--...
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Bedienung ¼ Zeitraum/Tag in Editiermodus bringen. Die Startzeit des ersten Nutzungszeitraums ist im Editier- modus (invertierte Darstellung). q Startzeit ändern. Die Einstellung erfolgt in Schritten von 15 Minuten. ¼ Startzeit bestätigen. Die Endzeit des ersten Nutzungszeitraums ist im Editier- modus. q Endzeit ändern. Die Einstellung erfolgt in Schritten von 15 Minuten. ¼ Endzeit übernehmen. Die Startzeit des zweiten Nutzungszeitraums ist im Edi- tiermodus.
Bedienung 2.6 Sondernutzung einstellen 2.6.1 Partyzeit Für die Dauer der eingestellten Partyzeit wird der Nennbetrieb im entsprechenden Regelkreis (HK1, HK2, HK3 oder TWW) fortgesetzt bzw. eingeleitet. Nach Ablauf der Partyzeit stellt sich die Anzeige auf --:-- zurück. Parameter Wertebereich HK1 Partyzeit --:-- h 0 bis 48 h; in 15-Minuten-Schritten HK2 Partyzeit...
Bedienung 2.6.2 Feiertage An Feiertagen gelten die für Sonntag eingestellten Nutzungszeiten. Es können maximal 20 Feiertage eingegeben werden. Parameter Wertebereich Feiertage --:-- 01.01 bis 31.12 Drehschalter auf die Schalterstellung „Sondernutzung“ drehen. Die Partyzeit des ersten Regelkreises ist ausgewählt. q „Feiertage“ wählen. ¼...
Bedienung Sind alle Feiertage eingestellt: q „Zurück“ wählen. ¼ Feiertag-Einstellung beenden. Drehschalter auf die Schaltereinstellung „Betriebsebene“ zurückdrehen. Hinweis: Feiertage, die keinem festen Datum zugeordnet sind, sollten spätestens am Jahresende gelöscht werden, damit sie nicht automatisch ins nächste Jahr über- nommen werden.
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Bedienung q Ferien in Editiermodus bringen. Das Startdatum ist ausgewählt (invertierte Darstellung). q Startdatum einstellen. q Startdatum übernehmen. Das Enddatum ist ausgewählt. q Enddatum einstellen. q Enddatum übernehmen. Die Ferienübernahme „alle“ ist ausgewählt. q Sollen die Ferien nur für einen Regelkreis gelten, ge- wünschten Regelkreis wählen: –...
Bedienung 2.7 Tag-/Nacht-Sollwerte einstellen Es lassen sich jeweils die Tag- und Nachtsollwerte für die nachfolgend aufgeführten Tempe- raturen einstellen. Schalterstellung Parameter Wertebereich HK1 Raumtemperatur 20.0 °C 0.0 bis 40.0 °C HK2 Raumtemperatur 20.0 °C 0.0 bis 40.0 °C HK3 Raumtemperatur 20.0 °C 0.0 bis 40.0 °C TWW Trinkwassert. 55.0 °C min. bis max. Trinkwassertemperatur HK1 AT Abschaltwert 22.0 °C 0.0 bis 50.0 °C...
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Bedienung Drehschalter auf die Schalterstellung „Tag-Sollwerte“ oder „Nacht-Sollwerte“ drehen. Es werden nacheinander die Tag- bzw. Nachtsollwerte angezeigt. Î Es stehen nur die Tag- bzw. Nachtsollwerte zur Auswahl, die durch die gewählte Anlage geregelt werden können. Hinweis: Die Abschaltwerte sind bei Anlagen mit drei Regel- kreisen im separaten Menü...
Inbetriebnahme Die in diesem Kapitel beschriebenen Änderungen in der Reglerkonfiguration und -paramet- rierung können nur nach Eingabe der gültigen Schlüsselzahl vorgenommen werden. Die gültige Schlüsselzahl bei Erstinbetriebnahme steht auf Seite 205. Um zu vermeiden, dass die Schlüsselzahl von Unbefugten genutzt wird, sollte diese herausgetrennt oder un- kenntlich gemacht werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die vorgegebene Schlüsselzahl durch eine neue, individuelle Schlüsselzahl zu ersetzen, vgl. Kapitel 8.21. 3.1 Anlagenkennziffer einstellen Es werden verschiedene hydraulische Schaltungsvarianten unterschieden. Jede Anlage wird durch eine Anlagenkennziffer repräsentiert. Die Anlagen sind im Kapitel 5 dargestellt. Ver- fügbare Funktionen des Reglers werden in den Kapiteln 6, 7 und 8 beschrieben.
Inbetriebnahme q Anlage wählen. ¼ Anlage bestätigen. q „Zurück“ wählen. ¼ Menü verlassen. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ dre- hen. 3.2 Funktionen aktivieren und deaktivieren Eine Funktion wird über den zugehörigen Funktionsblock aktiviert. Die Funktionsblöcke sind in Kapitel 13.1 erläutert. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“...
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Inbetriebnahme Aktive Funktionsblöcke werden mit schwarz gefüllten Quadraten dargestellt. Î Es stehen nur die Konfigurationsebenen zur Auswahl, die durch die gewählte Anlage geregelt werden können. ¼ Konfigurationsebene öffnen. Der erste Funktionsblock ist ausgewählt (graue Markie- rung). q Funktion wählen. Funktionen ohne Funktionsblockparameter: ¼ Funktion in Editiermodus bringen. Die aktuelle Konfiguration „0“ oder „1“ wird invers dar- gestellt.
Inbetriebnahme Konfigurationsebene verlassen: q „Zurück“ wählen. q Konfigurationsebene verlassen. Zum Einstellen weiterer Funktionsblöcke in anderen Konfigu- rationsebenen die grau hinterlegten Schritte wiederholen. Drehschalter auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ zu- rückdrehen. 3.3 Parameter ändern Abhängig von der eingestellten Anlagenkennziffer und den aktiven Funktionen sind nicht alle Parameter zugänglich, die im Kapitel 13.2 aufgeführt werden. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“...
Inbetriebnahme Konfigurationsebene verlassen: q „Zurück“ wählen. q Konfigurationsebene verlassen. Drehschalter auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ zu- rückdrehen. 3.5 Anzeigekontrast einstellen Der Anzeigekontrast des Displays kann dem Einbauort des Reglers angepasst werden. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ dre- hen. q Aktuelle Schlüsselzahl einstellen. ¼...
Inbetriebnahme Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ dre- hen. q Aktuelle Schlüsselzahl einstellen. ¼ Schlüsselzahl bestätigen. q „Anzeigesprache“ wählen. ¼ Anzeigesprache in den Editiermodus bringen. Die aktuelle Sprache ist ausgewählt. q Sprache einstellen. ¼ Einstellung bestätigen. Drehschalter auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ zu- rückdrehen.
Handbetrieb 4 Handbetrieb Im Handbetrieb erfolgt die Einstellung aller Ausgänge, vgl. Kapitel 12. ACHTUNG! Im Handbetrieb ist der Anlagenfrostschutz nicht gewährleistet. Stellwert/Schaltzustand manuell ändern: Drehschalter in die Schalterstellung „Handbetrieb“ dre- hen. Nacheinander werden die Ausgänge der konfigurier- ten Anlage angezeigt. q Ausgang wählen: Stellwert Umwälzpumpe Speicherladepumpe Zirkulationspumpe Solarkreispumpe q Ausgang in Editiermodus bringen. q Stellwert/Schaltzustand ändern. q Stellwert/Schaltzustand übernehmen.
Anlagen 5 Anlagen Es werden unterschiedliche hydraulische Anlagen unterschieden. Der Aufbau der hydrauli- schen Anlage kann aus den Anlagenbildern im Display abgelesen werden. Kesselanlagen: 1-stufige Kesselanlagen können aus allen Anlagen konzipiert werden, deren Heizkreise und Trinkwasserkreis über einen einzigen Wärmetauscher laufen. Dies sind die Anlagen 1.0-1, 1.5-1, 1.6-1, 1.6-2, 1.7-1, 1.8-1, 1.8-2, 1.9, 2.x, 3.x, 4.x, 5.x, 6.0, 7.x, 8.x, 9.x, 11.1-3, 14.x, 15.x, und 16.x.
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Anlagen Anlagen 1.1-2, 1.2, 1.3-2 und 1.4 Trinkwasser- erwärmung vgl. Aus- klappseite RüF1 RK1/0...10V Anlage 1.1-2 1.3-2 Typ TWW XX = Einbindung von VF4 möglich möglich möglich möglich gestrichelte Einbin- – nicht möglich – nicht möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1)
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Anlagen Anlagen 1.5-1, 1.6-2, 1.7-1 und 1.8-2 Trinkwasser- erwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage 1.5-1 1.6-2 1.7-1 1.8-2 Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich – möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F03 - 1 (mit RüF1)
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Anlagen Anlagen 1.5-2, 1.6-3, 1.7-2 und 1.8-3 Trinkwasser- erwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage 1.5-2 1.6-3 1.7-2 1.8-3 Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich – möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F03 - 1 (mit RüF1)
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Anlagen Anlagen 1.6-1 und 1.8-1 Trinkwasser- erwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage 1.6-1 1.8-1 Typ TWW nicht möglich nicht möglich Einbindung von VF4 nimmt Po- VF1 nimmt Position von VF4 ein sition von VF4 ein gestrichelte Einbin- möglich möglich dung von ZP Hinweis RüF1 im...
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Anlagen Anlage 3.1, 3.2, 3.3 und 3.4 Trinkwasser- erwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF2 RüF1 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich – möglich dung von ZP – – Ersatz durch UP1 Ersatz durch UP3 Werkseinstellung...
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Anlagen Anlage 3.5 RK1/0...10V RüF1 Anlage Hinweise Regelung und UP1 sind nur während der externen Bedarfsverarbeitung aktiv! Werkseinstellung CO1 > F03 - 1 (mit RüF1) CO5 > F07 - 0 (ohne Störmeldung an Kl. 43) EB 5578...
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Anlagen Anlagen 11.0, 11.2-1, 11.3 und 11.4 Trinkwasser- erwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 11.0 11.2-1 11.3 11.4 Typ TWW ohne, VF2 nimmt Po- ohne, VF2 nimmt Po- Einbindung von VF4 nicht möglich nicht möglich sition von VF4 ein sition von VF4 ein gestrichelte Einbin- –...
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Anlagen Anlage 11.2-3 RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 11.2-3 VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) CO1 > F03 - 1 (mit RüF1) CO4 > F01 - 1 (mit SF1) CO4 > F02 - 1 (mit SF2) CO4 > F03...
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Anlagen Anlage 11.5 RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 11.5 Hinweise TWW-Kreis mit einstellbarer Ventilposition für die Speicherladung im absoluten Vorrangbetrieb. Mit RüF2 unterliegt die voreingestell- te Ventilposition der Rücklauftemperaturbegrenzung. Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) CO4 >...
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Anlagen Anlagen 11.6-1 und 11.6-2 RK1/0...10V RüF1 RüF2 SLP/ZP Anlage 11.6-1 11.6-2 Die Pumpe im Trinkwasserkreis ist als Dauerläufer auszuführen und direkt an die Netzspannung anzuschließen! Einbindung von VF4 ohne, VF2 nimmt Position von mit; VF2 nimmt Position von VF4 und UP2 VF4 ein ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1)
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Anlagen Anlagen 12.2-1 und 12.2-2 VF1 UP3 RüF2 RK1/0...10V RüF1 RüF3 Anlage 12.2-1 12.2-2 Einbindung von VF4 ohne, VF2 nimmt Posi- mit; VF2 nimmt Position von VF4 ein, und UP2 tion von VF4 ein wenn ohne VF4 gearbeitet wird gestrichelte Einbin- möglich möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F02 - 1 (mit AF1)
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Anlagen Anlagen 13.2-1 und 13.2-2 RüF3 RüF2 RK1/0...10V RüF1 Anlage 13.2-1 13.2-2 Einbindung von VF4 ohne, VF2 nimmt Position mit; VF2 nimmt Position von VF4 ein, und UP2 von VF4 ein wenn ohne VF4 gearbeitet wird gestrichelte Einbin- möglich möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1)
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Anlagen Anlagen 13.6-1 und 13.6-2 RK1/0...10V RüF1 RüF2 SLP/ZP RüF3 Anlage 13.6-1 13.6-2 Die Pumpe im Trinkwasserkreis ist als Dauerläufer auszuführen und direkt an die Netzspannung anzuschließen! Einbindung von VF4 ohne, VF2 nimmt Po- mit; VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn und UP2 sition von VF4 ein ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung CO1 > F01...
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Anlagen Anlagen 21.2-1 und 21.2-2 RK1/0...10V RüF3 RüF1 RüF2 Anlage 21.2-1 21.2-2 Einbindung von VF4 ohne, VF2 nimmt Posi- mit; VF2 nimmt Position von VF4 ein, und UP2 tion von VF4 ein wenn ohne VF4 gearbeitet wird gestrichelte Einbin- möglich möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 > F02...
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Anlagen Anlage 21.2-3 RüF3 RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 21.2-3 VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) CO1 > F03 - 1 (mit RüF1) CO3 > F01 - 0 (ohne RF3) CO3 > F02 - 0 (ohne AF2 in RK3) CO3 > F03...
Funktionen Heizkreis 6 Funktionen Heizkreis Die verfügbaren Funktionen sind abhängig von der gewählten Anlagenkennziffer. 6.1 Witterungsgeführte Regelung Bei der witterungsgeführten Regelung stellt sich die Vorlauftemperatur abhängig von der Au- ßentemperatur ein. Die Heizkennlinie im Regler definiert den Sollwert für die Vorlauftempe- ratur als Funktion der Außentemperatur (vgl. Bild 3). Die zur Regelung benötigte Außentem- peratur kann entweder an einem Außensensor gemessen oder mittels 0-bis-10-V-Eingang empfangen werden.
Funktionen Heizkreis 6.1.1 Steigungskennlinie Grundsätzlich besteht folgender Zusammenhang: Fällt die Außentemperatur, so steigt die Vorlauftemperatur, um die Raumtemperatur konstant zu halten. Durch Variation der Parame- ter Steigung und Niveau kann die Kennlinie an individuelle Bedürfnisse angepasst werden: Sinkt die Raumtemperatur in der kalten Jahreszeit, ist eine ˚...
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Funktionen Heizkreis Außerhalb der Nutzungszeiten werden reduzierte Sollwerte zur Regelung verwendet: Der re- duzierte Vorlaufsollwert ergibt sich aus der Differenz zwischen den eingestellten Werten für 'Sollwert Tag' (Nennraumtemperatur) und 'Sollwert Nacht' (reduzierte Raumtemperatur). Die Parameter 'Maximale Vorlauftemperatur' und 'Minimale Vorlauftemperatur' begrenzen die Vorlauftemperatur nach oben und unten.
Funktionen Heizkreis 6.1.2 4-Punkte-Kennlinie Mit Hilfe der 4-Punkte-Kennlinie kann eine eigene Heizkennlinie definiert werden. Die 4-Punkte-Kennlinie wird durch vier Punkte für die Außentemperatur, die Vorlauftemperatur, die reduzierte Vorlauftemperatur und die Rücklauftemperatur definiert. Die Parameter 'Maxi- male Vorlauftemperatur' und 'Minimale Vorlauftemperatur' begrenzen die Vorlauftemperatur nach oben und unten. [˚C] P1 bis P4 Punkte 1 bis 4 VLmax Vorlauftemperatur Außentemperatur - - - min Minimale Vorlauftemp. - - - max Maximale Vorlauftemp.
Funktionen Heizkreis Parameter Parameter: Wertebereich Vorlauftemperatur Punkt 1 70,0 °C PA1, 2, 3 > P05: –5,0 bis 150,0 °C Punkt 2 55,0 °C Punkt 3 40,0 °C Punkt 4 25,0 °C Reduzierte Vorlauftemperatur Punkt 1 60,0 °C PA1, 2, 3 > P05: –5,0 bis 150,0 °C Punkt 2 40,0 °C Punkt 3 20,0 °C Punkt 4 20,0 °C Rücklauftemperatur Punkt 1 bis 4 65,0 °C PA1, 2, 3 > P05: 5,0 bis 90,0 °C Minimale Vorlauftemperatur 20,0 °C...
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Funktionen Heizkreis − Wertebereich der Steigung: 0,2 bis 1,0 − Wertebereich der maximalen Vorlauftemperatur: 5 bis 50 °C Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Funktion Estrichtrocknung zu aktivieren. In diesem Zusammenhang sind die Funktionsblockparameter zu sehen, die nach Einschalten des Funktionsblocks angezeigt werden. Sie legen den Ablauf der Estrichtrocknung fest: das Anheizen beginnt mit der eingestellten Starttemperatur, in der Werkseinstellung mit einer Vorlauftemperatur von 25 °C. Im Verlauf von jeweils 24 Stunden wird diese um den Wert des Parameters 'Anstieg/Tag' angehoben –...
Funktionen Heizkreis ACHTUNG! Ein Zugriff auf die Funktionsblockparameter ist nach dem Start der Funktion nur durch Zurückstellen auf „Stop“ in CO1, 2 > F05 möglich. Funktionen Konfiguration Fußbodenheizung/Estrichtrocknung CO1, 2, 3 > F05 - 1 25,0 °C Starttemperatur: 20,0 bis 60,0 °C 5,0 °C Anstieg/Tag: 0,0 bis 10,0 °C 45,0 °C Maximaltemperatur: 25,0 bis 60,0 °C Halten Tage: 0 bis 10 Tage 0,0 °C Absenkung/Tag: 0,0 bis 10,0 °C Stop...
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Funktionen Heizkreis gelt nach. Erreicht die Temperatur an SF2 den Start Drehzahlreduzierung, dann wird der Si- gnalwert am 0-bis-10-V-Ausgang im Bereich zwischen den Grenzen 'Start Drehzahlrege- lung' und 'Stop Drehzahlreduzierung' reduziert. Mit dem Abschalten der Speicherladepum- pe wird 0 V ausgegeben. Bei Anlagen ohne nachgeschalteten Regelkreis führt ein übermittelter externer Bedarf zum Einschalten der Zubringerpumpe UP1 und kann gegebenenfalls den aktuellen Pufferspeicher- sollwert übersteuern.
Funktionen Heizkreis Parameter Parameter: Wertebereich Maximale Speichertemperatur 80,0 °C PA4 > P12: 20,0 bis 90,0 °C Starttemperatur Kesselpumpe 60,0 °C PA5 > P01: 20,0 bis 90,0 °C Hysterese Kesselpumpe 5,0 °C PA5 > P02: 0,0 bis 30,0 °C 6.6 Sommerbetrieb Maßgebend für die Einleitung des Sommerbetriebs ist die Höhe der Tagesdurchschnittstem- peratur (ermittelt zwischen 7:00 und 22:00 Uhr) im eingestellten Sommerzeitraum. Über- schreitet sie den Wert 'Überhöhung' an im Parameter 'Tage für Beginn' eingestellten aufein- anderfolgenden Tagen, wird am folgenden Tag der Sommerbetrieb wirksam: die Ventile aller Heizkreise werden geschlossen und die Umwälzpumpen nach t = 2 x Ventillaufzeit ausge-...
Funktionen Heizkreis grund von Sonneneinstrahlung auf den Außensensor können mit einer verzögerten Außentemperaturanpassung vermieden werden. In der Betriebsebene wird eine akti- ve verzögerte Außentemperaturanpassung durch blinkende Anzeige der Außentem- peratur signalisiert. Im Grundbild erscheint bei aktiver Verzögerung eine kleine Sand- uhr neben dem Thermometer.
Funktionen Heizkreis Alternativ ist der Anschluss des Raumleitgerätes TROVIS 5570 über den Gerätebus möglich (–> Kapitel 8.14). Funktionen Konfiguration Raumsensor CO1, 2, 3 > F01 - 1 Soll das Raumleitgerät TROVIS 5570 zum Einsatz kommen, ist zusätzlich zu konfigurieren: Gerätebus CO7 > F01 - 1, Gerätebusadresse Raumleitgerät TROVIS 5570 in RK1 CO7 > F03 - 1, Gerätebusadresse Raumleitgerät TROVIS 5570 in RK2 CO7 > F04 - 1, Gerätebusadresse Raumleitgerät TROVIS 5570 in RK3 CO7 > F05 - 1, Gerätebusadresse 6.9 Optimierung Für diese Funktion ist ein Raumsensor erforderlich. Der Regler ermittelt in Abhängigkeit von der Gebäudecharakteristik adaptiv die erforderliche Vorheizzeit (maximal 8 Stunden), mit der zu Beginn der Nutzungszeit im Referenzraum der 'Sollwert Tag' (Nennraumtemperatur) erreicht ist.
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Funktionen Heizkreis Funktionen Konfiguration Raumsensor CO1, 2, 3 > F01 - 1 Außensensor CO1, 2, 3 > F02 - 1 Optimierung CO1, 2, 3 > F07 - 1 Parameter Schalterstellung: Wertebereich Sollwert Tag 20,0 °C : 0,0 bis 40,0 °C Sollwert Nacht 15,0 °C : 0,0 bis 40,0 °C 6.10 Kurzzeitadaption Reaktionen auf Raumtemperaturabweichungen während des Tag- bzw. Nachtbetriebs kön- nen durch die Funktionsblockeinstellung CO1, 2, 3 > F09 - 1 erzielt werden. Dann wird der Heizbetrieb grundsätzlich abgeschaltet sobald die Raumtemperatur den 'Sollwert Tag' bzw. den 'Sollwert Nacht' um 2 °C überschreitet.
Funktionen Heizkreis 6.10.1 Kurzzeitadaption ohne Außensensor (raumtemperaturge- führt) Die Vorlauftemperaturregelung startet mit 'Vorlaufsollwert Tag' im Tagbetrieb oder mit dem 'Vorlaufsollwert Nacht' im Nachtbetrieb, da sich ohne Außensensor keine durch Kennlinien berechneten Sollwerte ergeben. Die Zykluszeit legt den zeitlichen Abstand zwischen kontinu- ierlichen Vorlauftemperatur-Sollwertkorrekturen um jeweils 1 °C fest. Der Heizbetrieb wird grundsätzlich abgeschaltet, sobald die Raumtemperatur den 'Sollwert Tag' bzw.
Funktionen Heizkreis Funktionen Konfiguration Raumsensor CO1, 2, 3 > F01 - 1 Außensensor CO1, 2, 3 > F02 - 1 Adaption CO1, 2, 3 > F08 - 1 4-Punkte-Kennlinie CO1, 2, 3 > F11 - 0 Parameter Schalterstellung: Wertebereich Sollwert Tag 20,0 °C : 0,0 bis 40,0 °C Sollwert Nacht 15,0 °C : 0,0 bis 40,0 °C Hinweis: Ist bereits die Funktion Kurzzeitadaption mit kleiner Zykluszeit konfiguriert, empfiehlt es sich nicht, die Funktion Adaption zusätzlich zu konfigurieren. 6.12 Kälteregelung Kälteregelung mit Außensensor Wird die Kälteregelung in einem Regelkreis mit Außensensor aktiviert, wird im jeweiligen Re-...
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Funktionen Heizkreis Parameter Parameter: Wertebereich Vorlauftemperatur Punkt 1 20,0 °C PA1, 2, 3 > P05: –5,0 bis 150,0 °C Punkt 2 15,0 °C Punkt 3 10,0 °C Punkt 4 5,0 °C Reduzierte Vorlauftemperatur Punkt 1 30,0 °C PA1, 2, 3 > P05: –5,0 bis 150,0 °C Punkt 2 25,0 °C Punkt 3 20,0 °C Punkt 4 15,0 °C Kälteregelung ohne Außensensor Wird die Kälteregelung in einem Regelkreis ohne Außensensor aktiviert, lassen sich in PA1 und/oder PA2 nur die Einstellgrenzen für die Tag- und Nachtsollwerte am Drehschalter so- wie der 'Fußpunkt Rücklauftemperatur' einstellen.
Funktionen Trinkwasserkreis 7 Funktionen Trinkwasserkreis 7.1 Trinkwassererwärmung im Speichersystem Speicherladung starten Speicherladepumpe Speichersensor 1 Zirkulationspumpe WW Warmwasser Kaltwasser Bild 6: Aufbau eines Speichersystems Der Regler startet die Speicherladung, wenn die am Speichersensor 1 gemessene Wasser- temperatur den 'Sollwert Trinkwasser' um 0,1 °C unterschreitet. Ist die Vorlauftemperatur in der Anlage höher als die gewünschte Ladetemperatur, versucht der Regler bis zu drei Minu- ten lang, diese heizkreisseitig abzubauen, bevor die Speicherladepumpe in Betrieb gesetzt wird.
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Funktionen Trinkwasserkreis Zeitprogrammgesteuerte Umschaltung der Speichersensoren Durch Konfiguration eines zweiten Speichersensors 2 kann mit dem Funktionsblock CO4 > F19 - 1 festgelegt werden, dass bei Tagbetrieb im Trinkwasserkreis auf Speichersensor 1 und bei Nachtbetrieb auf Speichersensor 2 zurückgegriffen wird. Damit lassen sich zeitpro- grammgesteuert unterschiedliche Speichervolumina auf Temperatur halten, auch auf unter- schiedlichem Temperaturniveau, wenn sich die Sollwerte 'TWW Trinkwassert.' für Tag und Nacht voneinander unterscheiden.
Funktionen Trinkwasserkreis Parameter Parameter: Wertebereich Überhöhung Ladetemperatur*** 10,0 °C PA4 > P04: 1,0 bis 50,0 °C Nachlaufzeit Speicherladepumpe PA2 > P06 x Ventillaufzeit: 0,0 bis 10,0 Parameter dienen der Eingrenzung des Einstellbereiches Trinkwassertemperatur am Drehschalter ** Abschaltwert T = Trinkwassertemperatur + 'Schaltdifferenz' *** Ladetemperatur T = Trinkwassertemperatur + 'Überhöhung Ladetemperatur' 7.1.1 Trinkwasserkreis nachgeregelt mit Durchgangsventil In den Anlagen 7.1, 8.1, 9.1, 9.5, 11.1, 12.1, 13.1 und 21.1 kann alternativ zur Dreiwege- ventil-Regelung im Trinkwasserkreis folgende Variante mit Durchgangsventil konfiguriert wer- den: RK2/Y2 Regelkreis/Stellventil 2...
Funktionen Trinkwasserkreis 7.2 Trinkwassererwärmung im Speicherladesystem Speicherladung starten Tauscherladepumpe Vorlaufsensor Speicherladepumpe Speichersensor 1 Speichersensor 2 Zirkulationspumpe WW Warmwasser Kaltwasser Bild 8: Aufbau eines Speicherladesystems Der Regler startet die Speicherladung, wenn die am Speichersensor 1 gemessene Wasser- temperatur den 'Sollwert Trinkwasser' um 0,1 °C unterschreitet. Ist die Vorlauftemperatur in der Anlage höher als die gewünschte Ladetemperatur, versucht der Regler bis zu drei Minu- ten lang, diese heizkreisseitig abzubauen, bevor die Tauscherladepumpe zusammen mit der Speicherladepumpe in Betrieb gesetzt wird.
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Funktionen Trinkwasserkreis Hinweis: Der am Ende einer Speicherladung aktuelle Sollwert im Tauscherladekreis wird zu Be- ginn der nächsten Speicherladung wieder herangezogen. Sind Nutzungszeiten für die Trinkwassererwärmung definiert, gilt der mittels Drehschalter eingestellte Tag-Sollwert 'TWW Trinkwassert.' während dieser Nutzungszeiten. Außerhalb der Nutzungszeiten wird der Nacht-Sollwert 'TWW Trinkwassert.' zugrunde gelegt. Dies gilt nicht bei Verwendung eines Speicherthermostates.
Funktionen Trinkwasserkreis Parameter Schalterstellung: Wertebereich Schaltdifferenz** 5,0 °C PA4 > P03: 1,0 bis 30,0 °C Überhöhung Ladetemperatur*** 10,0 °C PA4 > P04: 0,0 bis 50,0 °C Maximale Ladetemperatur 80,0 °C PA4 > P05: 20,0 bis 150,0 °C (nur mit VF4) Nachlaufzeit Speicherladepumpe PA4 > P06: 0,0 bis 10,0 Parameter dienen der Eingrenzung des Einstellbereichs Trinkwassertemperatur am Drehschalter ** Abschaltwert T = Trinkwassertemperatur + 'Schaltdifferenz' *** Ladetemperatur T = Trinkwassertemperatur + 'Überhöhung Ladetemperatur' 7.3 Trinkwassererwärmung im Durchflusssystem Vorlaufsensor Zirkulationspumpe WW Warmwasser...
Funktionen Trinkwasserkreis Parameter Schalterstellung: Wertebereich Tag-Sollwert 'TWW Trinkwassert.' 55,0 °C : Min. bis Max. einstellbarer TWW-Sollwert Nacht-Sollwert 'TWW-Trinkwassert.' 40,0 °C : Min. bis Max. einstellbarer TWW-Sollwert Parameter Parameter: Wertebereich Minimal einstellbarer TWW-Sollwert 40,0 °C PA4 > P01: 5,0 bis 90,0 °C Maximal einstellbarer TWW-Sollwert 60,0 °C PA4 > P02: 5,0 bis 90,0 °C 7.4 Trinkwassererwärmung mit Solarsystem Die Anlagen 1.3, 1.4, 1.7, 1.8, 2.3, 2.4, 3.3, 3.4, 4.3, 10.3, 11.3 und 11.4 sind mit einem Solarsystem zur Trinkwassererwärmung ausgestattet.
Funktionen Trinkwasserkreis der aufgenommen. Mit CO4 > F07 - 0 hat die Speicherladung unbegrenzt Vorrang vor dem Heizbetrieb im UP1-Heizkreis. Funktionen Konfiguration Zwischenheizbetrieb CO4 > F07 - 1 7.6 Parallellauf der Pumpen Diese Funktion kann nur in den Anlagen 2.x, 4.1 bis 4.5, 8.x, 9.5 und 9.6 aktiviert werden. Mit der Einstellung CO4 > F06 - 1 bleibt die Umwälzpumpe UP1 während der Trinkwasser- erwärmung eingeschaltet. Davon ausgenommen sind Betriebssituationen, in denen die aktuelle Vorlauftemperaturanfor- derung des Pumpenkreises niedriger ist als die einstellbare 'Grenztemperatur'.
Funktionen Trinkwasserkreis 7.8 Vorrangschaltung Bei vielen Fernwärmeanlagen mit primärseitiger Trinkwassererwärmung deckt die zugeteilte Wassermenge nicht gleichzeitig die Trinkwassererwärmung und den Heizbetrieb ab. Die er- forderliche Leistung zur Trinkwassererwärmung muss bei hohen Heizlasten dann der Hei- zung entzogen werden, und zwar so lange, bis die Trinkwasseranforderung beendet ist. Der Heizbetrieb soll jedoch nicht einfach unterbrochen werden, sondern es soll nur so viel Ener- gie umgeleitet werden wie die Trinkwassererwärmung benötigt.
Funktionen Trinkwasserkreis Zeitspanne 'Start' noch Regelabweichungen auf, werden die ausgewählten Heizkreise mit Regelventil in den Reduzierbetrieb versetzt. Mit der Einstellung 'Start' = 0 wird der Vorrangbetrieb unabhängig vom Zeit- und Tempera- turverhalten der Anlage bei allen Heizkreisen eingeleitet. Funktionen Konfiguration Vorrang (Invers) CO4 > F08 - 0 Vorrang (Absenk)
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Funktionen Trinkwasserkreis Die 'Dauer' bestimmt, wie lange die 'Desinfektionstemperatur' innerhalb des eingestellten Zeitraums gehalten werden muss, damit der Vorgang als erfolgreich gewertet wird. Ist die 'Dauer' ≠ 0, findet während der thermischen Desinfektion kein Zwischenheizbetrieb mehr statt. Ist zum Ende der thermischen Desinfektion die 'Desinfektionstemperatur' nicht erreicht, wird ein entsprechender Hinweis zur Anzeige gebracht. Dies kann auch vorzeitig erfolgen, falls die verbleibende Zeit zum Erreichen der 'Desinfektionstemperatur' kleiner ist als die einge- stellte 'Dauer'.
Anlagenübergreifende Funktionen 8 Anlagenübergreifende Funktionen 8.1 Automatische Sommer-Winterzeitumschaltung Die Umschaltung erfolgt automatisch am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr und am letz- ten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr. Funktionen Konfiguration Sommerzeit CO5 > F08 - 1 Hinweis: Die automatische Sommer-Winterzeitumschaltung ist alternativ auch im Menü Zeit/ Datum möglich, vgl.
Anlagenübergreifende Funktionen ACHTUNG! Der frostschutzbedingte Betrieb einer Pumpe, eines Heizkreises oder des Trinkwasser- kreises liegt nur vor, wenn das Frostschutzsymbol im Display angezeigt wird. Im abgeschalteten Regelbetrieb ( ) findet bei Festwertregelung ohne Außensensor keine Frostschutzüberwachung statt. 8.3 Zwangslauf der Pumpen Wenn die Heizkreispumpen 24 Stunden nicht aktiviert wurden, wird der Zwangslauf zwi- schen 12:02 und 12:03 Uhr vollzogen, um ein Festsitzen der Pumpen bei längerem Stillstand zu vermeiden.
Anlagenübergreifende Funktionen Funktionen Konfiguration Regelungsart CO1, 2, 3, 4 > F12 - 1 Dämpfung CO1, 2, 3, 4 > F13 - 1 3,0 °C Maximale Regelabweichung: 3,0 bis 10,0 °C 8.6 Dreipunktregelung Die Vorlauftemperatur kann mit einem PI-Algorithmus geregelt werden. Das Ventil reagiert auf Impulse, die der Regler bei einer bestehenden Regelabweichung aussendet. Insbesondere die Länge des ersten Impulses hängt von der Größe der Regelabweichung und der gewähl- ten 'KP (Verstärkung)' ab (die Impulslänge steigt mit steigendem KP).
Anlagenübergreifende Funktionen 8.8 Stetige Regelung im Regelkreis RK1 Die Vorlauftemperatur im Regelkreis RK1 kann mit einem PID-Algorithmus geregelt werden. Das Ventil im Regelkreis RK1 erhält vom Regler ein analoges 0-bis-10-V-Signal. Die 'KP (Ver- stärkung)' bewirkt bei einer bestehenden Regelabweichung sofort eine Änderung des 0-bis- 10-V-Signals (je größer KP, desto größer die Änderung).
Anlagenübergreifende Funktionen Funktionen Konfiguration Freigabe CO1, 2, 3 > F14 - 1* Freigabe Regler CO5 > F15 - 1* * Aktiv bei BE =: EIN, AUS 8.10 Drehzahlregelung der Ladepumpe Mit dieser Funktion wird die Drehzahl der Speicherladepumpe bei Pufferanlagen (Anl. 16.x) und in Trinkwasserkreisen geregelt. Mit aktiver Drehzahlregelung der Ladepumpe (CO4 > F21 - 1) wird gleichzeitig der Speichersensor SF2 aktiviert mit CO4 > F02 - 0 allerdings nur als Messsensor für die Drehzahlregelung. Bei Pufferanlagen wird mit CO1 > F21 - 0 nur die Funktion selbst aktiviert. Alle Speicherladungen starten mit der minimalen Drehzahl der Pumpe (Funktionsblockpara- meter 'Min.
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Anlagenübergreifende Funktionen gen wird keine höhere Vorlauftemperatur als die Ladetemperatur im Primärregler ausgere- gelt. Wird jedoch die Funktion Externer Bedarf Priorität aktiviert, findet auch während akti- ver Speicherladungen der externe Bedarf Berücksichtigung. Funktionen Konfiguration Externer Bedarf Priorität CO4 > F16 - 1 Bedarfsverarbeitung binär Unabhängig von der Betriebsart – ausgenommen Handbetrieb – des Regelkreises RK1 wird wahlweise bei offenem ('Aktiv bei BE =' AUS) oder bei geschlossenem ('Aktiv bei BE =' EIN) Binäreingang (Klemmen 17/18) im Regelkreis RK1 mindestens die unter PA1 > P10 ('Mini- maler Vorlauftemperatursollwert HK bei Binär-Bedarf') eingestellte Vorlauftemperatur ausge- regelt.
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Anlagenübergreifende Funktionen 8.12 Leistungsbegrenzung in RK1 Die Leistungsbegrenzung kann basierend auf einem Impulssignal 3 bis 800 lmp/h an den Klemmen 17/18 realisiert werden. Dies gilt nur für Anlagen, die den Eingang SF3/FG3 nicht beanspruchen. Es werden drei Betriebssituationen unterschieden: − Eine Anlage, die zum selben Zeitpunkt sowohl Raumheizung als auch Trinkwassererwär- mung durchführt, benötigt maximale Energie. −...
Anlagenübergreifende Funktionen Hinweis: Signalisiert der Regler CO5 > F00 - 1, sind alle Zugriffe auf die Rücklauf-, Volumen- strom- und Leistungseinstellungen gesperrt. Funktionen Konfiguration Leistungsbegrenzung in RK1 CO5 > F10 - 1 15 lmp/h Maximalgrenzwert: AT bis 800 lmp/h 15 lmp/h Max. Heizbetrieb*: AT bis 800 lmp/h 15 lmp/h Max. Trinkwasser*: 3 bis 800 lmp/h Begrenzungsfaktor: 0,1 bis 10,0 Leistungsbegrenzung in RK1 mittels Zählerbus 0 CO6 > F12 - 0 * nicht in Anl.
Anlagenübergreifende Funktionen realisiert. Sind die Geräte derartig verschaltet und voreingestellt, können weitere zum Teil an- wendungsbezogene Funktionen konfiguriert werden, u. a.: − Bedarf anfordern und verarbeiten (–> Seite 141) − Außentemperatur senden und empfangen (–> Seite 142) − Uhrzeit synchronisieren (–> Seite 143) − Reglerübergreifender Vorrang (–> Seite 143) − Raumleitgerät TROVIS 5570 aufschalten (–> Seite 144) − Fehlermeldungen vom Gerätebus anzeigen (–> Seite 144) 8.14.1 Bedarf anfordern und verarbeiten In der Regel wird der Regler, der in einem System von gekoppelten Reglern das Primärventil bzw.
Anlagenübergreifende Funktionen serkreis, der einen oder mehrere Heizkreise beeinflussen soll, sind gleiche Register-Nummern zu vergeben. Gibt es mehrere Trinkwasserkreise im System, können durch Vergabe unter- schiedlicher Register-Nummern ausgewählte Heizkreise nur auf die eine oder andere aktive Trinkwassererwärmung reagieren. Soll ein Sekundär-Heizkreis mit Ventil außer Betrieb ge- setzt werden, wird das betreffende Heizkreisventil geschlossen; die Heizkreis-Umwälzpumpe bleibt in Betrieb. Soll ein Sekundär-Heizkreis ohne Ventil außer Betrieb gesetzt werden, wird bspw.
Anlagenübergreifende Funktionen Unabhängig von der Einstellung CO7 -> F16 führen über Gerätebus empfangene Fehlermel- dungen mit aktiver Modemfunktion grundsätzlich zu einer GLT-Anwahl. Welche Fehlermel- dungen über Gerätebus weitergeleitet werden sollen, kann nach Eingabe der Schlüsselzahl 0025 festgelegt werden. Der ab Werk hinterlegte Einstellwert „465“ hat zur Folge, dass nur die Fehlermeldungen über Gerätebus weitergeleitet werden, die in der im Kapitel 9.4 aufge- führten Tabelle hervorgehoben sind, ausgenommen „Err Externer“.
Anlagenübergreifende Funktionen 8.17 Handebene sperren Zum Schutz der Heizungsanlage kann mit dieser Funktion die Handebene gesperrt werden. Bei aktivierter Funktion wird bei Drehschalterstellung Automatikbetrieb gefahren. Funktionen Konfiguration Sperrung Handebene CO5 > F21 - 1 8.18 Drehschalter sperren Bei aktivierter Funktion bleibt der Regler unabhängig von der Drehschalterstellung im Auto- matikbetrieb.
Betriebsstörung 8.21 Individuelle Schlüsselzahl einstellen Um zu vermeiden, dass Unbefugte eingestellte Funktionen und Parameter abändern, kann die vorgegebene Schlüsselzahl durch eine individuelle Schlüsselzahl ersetzt werden. Die indi- viduelle Schlüsselzahl kann zwischen 0100 und 1900 gewählt werden. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“...
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Betriebsstörung 9.1 Fehlerliste Err Sensorausfall = Sensorausfall (vgl. Kapitel 9.2) Hinw. Desinfektion = Desinfektionstemperatur nicht erreicht (vgl. Kapitel 7.10) Hinw. Max. Ladetemp = Maximale Ladetemperatur erreicht (vgl. Kapitel 7.2) Err Externer = Fehlermeldung vom Gerätebus (vgl. Kapitel 8.14.6) Hinw. Temp.Überwachung = Alarm Temperaturüberwachung (vgl. Kapitel 9.3) Err Unerlaubter Zugr. = Unerlaubter Zugriff stattgefunden (vgl. Kapitel 9.4) Err Binärmeldung = Fehlermeldung eines Binäreingangs Err Zählerbus = Fehler Kommunikation Zählerbus Err WMZ = Fehler vom Wärmezähler gemeldet Hinweis: Sind quittierbare Fehlermeldungen oder Hinweise in der angezeigten Liste enthalten, kann beim Verlassen der Fehlerliste entschieden werden, ob diese quittiert werden oder nicht.
Betriebsstörung − Rücklaufsensor RüF1/2/3: Die Regelung arbeitet bei defektem Rücklaufsensor ohne Rücklauftemperaturbegrenzung weiter. − Raumsensor RF1/2/3: Bei Ausfall des Raumsensors arbeitet der Regler entsprechend den Einstellungen für den Betrieb ohne Raumsensor. Bspw. wird von Optimierbetrieb auf Nachtbetrieb umgeschaltet. Bei Adaptionsbetrieb wird abgebrochen. Die zuletzt ermittel- te Heizkennlinie wird nicht mehr verändert.
Betriebsstörung Dezimalwertig- Fehlermeldung keit Err Sensorausfall – Hinw. Desinfektion Hinw. Max. Ladetemp Err Externer Hinw. Temp.Überwachung Err Unerlaubter Zugr. Err Binärmeldung Err Zählerbus Err WMZ Summe Beispiel: Wert des Fehlerstatusregisters bei Sensorausfall und Alarm Temperaturüberwachung = 9.5 SMS-Versand bei gestörter Anlage Voraussetzungen für den SMS-Versand über ein mit dem Regler verbundenes Multifunktions- modem DataMod 11 sind ein analoger Telefonanschluss und eine Zugangsnummer zu einem TAP Service-Provider, da das DataMod 11 ausschließlich das TAP-Protokoll zur Absetzung einer SMS verwendet.
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* –> Kapitel („Beschreibung der einzustellenden Kommunikationsparameter“) 10 Kommunikation Mit Hilfe des optionalen Kommunikationsmoduls kann der Heizungsregler TROVIS 5578 mit einem Leitsystem kommunizieren. Mit einer geeigneten Software zur Prozessvisualisierung und zur Kommunikation lässt sich ein vollständiges Leitsystem aufbauen. Folgende Kommuni- kationsvarianten sind möglich:...
über das Modem anwählen, auslesen und, wenn nötig, beeinflussen. − Betrieb an einem Zweileiterbus mit Kommunikationsmodul RS-485 RS-232 RS-232C RS-232C RS-485 RS-485 TROVIS 5578 TROVIS 5578 1 optionales Kommunikationsmodul RS-232/Modem 2 optionales Kommunikationsmodul RS-485 Bild 10: Netzaufbau Hinweis: Die Betriebssoftware kann über Modem oder Datenkabel aktualisiert werden, sofern mit CO6 > F01 - 1 der Modbus aktiviert ist.
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Kommunikation und kann bei Störungen einen Ruf an die Gebäudeleitstation auslösen. Zusätzlich kann sich die Gebäudeleitstation mit dem Regler verbinden, ihn auslesen und nach Beschreiben des Holdingregisters Nr. 40145 mit der gültigen Schlüsselzahl neue Daten an ihn senden. Hinweis: Wurde das Holdingregister-Nr.
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Kommunikation 10.2 Kommunikationsmodul RS-485 Der Anschluss für das optionale Kommunikationsmodul befindet sich frontal betrachtet seit- lich links im Reglergehäuse (RJ-45-Anschlussbuchse). Der Betrieb des Reglers in Verbindung mit dem Kommunikationsmodul RS-485 (8812-2002) setzt eine ständige Busverbindung (Da- tenkabel) voraus. Die Busleitung führt in einem offenen Ring zu den einzelnen Regel- und Steuergeräten.
Kommunikation 10.3 Beschreibung der einzustellenden Kommunikationsparameter Modbus-Stationsadresse (8 Bit) Diese Adresse dient zur Identifikation des Reglers bei Bus- oder Modembetrieb. Jede Adresse innerhalb eines Systems darf nur einmal vergeben werden. Modem-Wahlpause (P) Zwischen den Rufen zum Leitsystem/zum SMS-Center sollte eine Wahlpause (von ca. drei bis fünf Minuten) eingehalten werden, um das Telekommunikationsnetz nicht ständig zu belasten. Die Modem-Wahlpause ist die Zeit zwischen zwei Anwahlversuchen. Modem-Timeout (T) Bei GLT-Verbindung, jedoch ohne Ansprechen eines Modbus-Datenpunkts wird die Verbin- dung durch den Regler nach Ablauf der Zeit 'Modem-Timeout' aufgelöst.
Kommunikation 10.4 Zählerbus Der Heizungsregler TROVIS 5578 ist mit einer M-Bus-Schnittstelle für maximal drei M-Bus-Geräte ausgerüstet. Für Anlagen mit drei Regelkreisen kann basierend auf den Mess- werten der Wärmezähler WMZ1 bis WMZ3 eine Volumen- und/oder Leistungsbegrenzung in jedem Regelkreis konfiguriert werden. Hinweis: Einzelheiten zu den Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Wärmezähler sind der technischen Dokumentation TV-SK 6311 zu entnehmen. 10.4.1 Zählerbus aktivieren Voraussetzung für das erfolgreiche Übertragen von Daten aus dem Wärmezähler ist, dass ein nach EN 1434-3 genormtes Protokoll im Wärmezähler Verwendung findet. Auf welche...
Kommunikation Funktionen Konfiguration Zählerbus CO6 > F10 - 1 WMZ1...3-Adresse: 0 bis 255 1434 WMZ1...3-Typ: 1434, CAL3, APAtO, SLS WMZ1...3-Modus: 24h, CONT, CoiL 10.4.2 Volumenstrom- und/oder Leistungsbegrenzung mit Zäh- lerbus Zur Erzielung einer ordnungsgemäßen Begrenzung ist es notwendig, dass die Aktualisie- rungsrate der Messgröße Volumenstrom und/oder Leistung höchstens fünf Sekunden beträgt. Die technische Dokumentation TV-SK 6311 enthält Angaben darüber, welche der dort aufge- listeten Wärmezähler dieses Kriterium erfüllen und somit zu Begrenzungszwecken eingesetzt werden können.
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Kommunikation bzw. drei Regelventilen können für jeden Regelkreis separat Maximalgrenzwerte für den Vo- lumenstrom und die Leistung eingestellt werden. Volumenstrombegrenzung Sämtliche Einstellungen, die für die Volumenstrombegrenzung vorzunehmen sind, sind in CO6 > F11 bzw. CO6 > F13 und CO6 > F15 für den zweiten und den dritten Regelkreis als Funktionsblockparameter hinterlegt. Der Reihe nach sind der Anlagen-Maximalgrenzwert und – bei Anlagen mit nur einem Primär-Regelventil und sekundärseitiger Trinkwassererwär- mung –...
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Kommunikation ACHTUNG! Signalisiert der Regler CO5 > F00 - 1, sind alle Zugriffe auf die Rücklauf-, Volumen- strom- und Leistungseinstellungen gesperrt. Funktionen Konfiguration Zählerbus CO6 > F10 - 1 WMZ1...3-Adresse: 0 bis 255 1434 WMZ1...3-Typ: 1434, CAL3, APAtO, SLS WMZ1...3-Modus: 24h, CONT, CoiL RK1 Begrenzung Leistung CO6 > F12 - 1 1,5 kW Maximalgrenzwert: AT bis 6500 kW...
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Kommunikation − Bestätigen der Anzeige „Einstellungen sichern“ durch Drücken des Bedienknopfs führt zur Übertragung der Reglereinstellung in das Speichermodul. − Bestätigen der Anzeige „Einstellungen laden“ durch Drücken des Bedienknopfs führt zur Datenübertragung aus dem Speichermodul in den Regler. Während des Datenaustausches wird eine Laufschrift aus Nullen und Einsen angezeigt.
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Kommunikation Der Anschluss des Datenlogging-Moduls erfolgt an der seitlichen RJ-45-Buchse. Nach erfolgtem Anschluss er- scheint „Datenlogging starten“ und „Logdaten kopieren“ in der Anzeige des Reglers. − Bestätigen der Anzeige „Datenlogging starten“ durch Drücken des Bedienknopfs führt zur Übertragung der Reglerdaten in das Datenlogging-Modul. Der Regler kehrt zu der Anzeige zurück, bei der das Datenlog- ging-Modul angeschlossen wurde.
Einbau Hinweise: − Sobald der Speicher des Datenlogging-Moduls nach ca. acht Tagen gefüllt ist, be- ginnt der Regler, die ältesten Daten zu überschreiben. Der aktuelle Füllstand des Datenlogging-Moduls kann in der erweiterten Betriebsebene als zweiter Wert (Wer- tebereich: 0 bis 6035) unter Datalogging-Fs abgelesen werden. Unmittelbar nach dem Einstecken des Datenlogging-Moduls erscheint die Anzeige erst, nachdem ein Abtastzyklus abgelaufen ist.
Elektrischer Anschluss Wandmontage 1. Beide Schrauben (1) lösen. 2. Reglergehäuse und Gehäuserückteil auseinanderziehen. 3. Ggf. an vorgesehener Stelle mit den angegebenen Maßen Löcher bohren. Gehäuserück- teil mit vier Schrauben anschrauben. 4. Elektrischen Anschluss am Gehäuserückteil entsprechend Kapitel 12 durchführen. 5. Reglergehäuse wieder aufstecken. 6. Beide Schrauben (1) befestigen. Hutschienenmontage 1.
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Elektrischer Anschluss Hinweise für die Verlegung der elektrischen Leitungen − 230-V-Versorgungsleitungen und die Signalleitungen in getrennten Kabeln verlegen! Um die Störsicherheit zu erhöhen, einen Mindestabstand von 10 cm zwischen den Kabeln einhalten! Auch innerhalb eines Schaltschranks diese räumliche Trennung beachten! − Die Leitungen für digitale Signale (Busleitungen) sowie analoge Signalleitungen (Sensor- leitungen, Analogausgänge) ebenfalls in getrennten Kabeln verlegen! −...
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Elektrischer Anschluss Bild 12: Anschluss des Reglers TROVIS 5578 EB 5578...
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Elektrischer Anschluss Anschluss der Sensoren An den Klemmenleisten des Gehäuserückteils können Leitungen mit einem Querschnitt von mind. 2 x 0,5 mm² angeschlossen werden. Anschluss des Wasserströmungssensors (Bestell-Nr. 1400-9246) TROVIS 5578 braun/ weiß grün schwarz Anschluss der Antriebe − 0-bis-10-V-Stellausgang: Leitungen mit einem Querschnitt von mindestens 2 x 0,5 mm²...
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Anhang 13 Anhang 13.1 Funktionsblocklisten CO1: RK1 · Heizkreis 1 (nicht Anlage 1.9)* Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 01 Raumsensor nicht Anl. CO1 > F01 - 1: Raumsensor RF1; Temperaturanzeige und Ein- 1.5–1.8, gang FG1 für Raumleitgerät Typ 5257-5 aktiv 3.x, 5.x, 7.x, 9.x, 12.x, 14.x, 15.x, 16.x 02 Außensensor CO1 > F02 - 1: Außensensor AF1; Witterungsführung aktiv 1.5–1.8, 7.x, 10.5, 25.5 1.0–1.3, 2.x,...
Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 07 Optimierung CO1 > F07 - 1: Optimierung der Heizzeiten nicht Anl. 1.5–1.8, (nur mit CO1 > F01 - 1 und CO1 > F02 - 1) 3.x, 5.x, 08 Adaption CO1 > F08 - 1: Adaption der Heizkennlinie 7.x, 9.x, (nur mit CO1 > F01 - 1, CO1 > F02 - 1 und CO1 > F11 - 0) 12.x, 14.x, 09 Kurzzeitadapti- CO1 > F09 - 1: Kurzzeitadaption der Vorlauftemperatur 15.x, 16.x (nur mit CO1 > F01 - 1) Funktionsblockparameter: Zykluszeit: 0 bzw. 1 bis 100 min (20 min) KP (Verstärkung): 0,0 bis 25,0 (0,0) 11 4-Punkte-Kenn- CO1 > F11 - 1: 4-Punkte-Kennlinie (nur mit CO1 > F08 - 0) nicht Anl.
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 17 Bedarfsverar- nicht bei CO1 > F17 - 1: Bedarfsverarbeitung binär am Eingang Klem- Anl. mit beitung binär men 17/18 Funktionsblockparameter: Aktiv bei BE = AUS, EIN (EIN) 18 Bedarfsanfor- alle* CO1 > F18 - 1: Bedarfsanforderung 0 bis 10 V derung Der Einheitssignal-Ausgang (Kl. 20/21) steht nicht mehr als Re- gelausgang zur Verfügung. Über den Einheitssignal-Ausgang wird der maximale Vorlaufsollwert –...
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 05 Fußbodenhei- alle* CO2 > F05 - 1: Fußbodenheizung/Estrichtrocknung zung Funktionsblockparameter: Starttemperatur: 20 bis 60 °C (25 °C) Anstieg/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (5,0 °C) Maximaltemperatur: 25,0 bis 60,0 °C (45,0 °C) Halten Tage: 0 bis 10 Tage (4 Tage) Absenkung/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (0,0 °C) Startbedingung: Stop, Start, Halten, Abbau 07 Optimierung CO2 > F07 - 1: Optimierung der Heizzeiten alle* (nur mit CO2 > F01 - 1 und CO1(2) > F02 - 1) 08 Adaption CO2 > F08 - 1 > Adaption der Heizkennlinie alle* (nur mit CO2 > F01 - 1, CO1(2) > F02 - 1 und CO2 < F11 - 0) 09 Kurzzeitadapti- CO2 > F09 - 1: Kurzzeitadaption der Vorlauftemperatur alle*...
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Anhang CO3: RK3 · Heizkreis 3 (Anlagen 5.x, 6.x, 9.x, 12.x, 13.x, 15.x, 16.5, 16.7, 16.8, 21.x, 25.x)* Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 01 Raumsensor alle* CO3 > F01 - 1: Raumsensor RF3; Temperaturanzeige und Ein- gang FG3 für Raumleitgerät Typ 5257-5 aktiv 02 Außensensor alle* CO3 > F02 - 1: Außensensor AF2 CO3 > F02 - 0: Verwendung des Messwerts AF1 03 Rücklaufsensor 5.x, 6.x, CO3 > F03 - 1: Rücklaufsensor RüF2; Begrenzungsfunktion aktiv 9.x, 12.x, Funktionsblockparameter: 13.x, 15.x, KP (Begrenzungsfaktor): 0,1 bis 10,0 (1,0)
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 12 Regelungsart alle* CO3 > F12 - 1: Dreipunktregelung 3Pkt Funktionsblockparameter: KP (Verstärkung): 0,1 bis 50,0 (2,0) Tn (Nachstellzeit): 1 bis 999 s (120 s) TV (Vorhaltezeit): 0 bis 999 s (0 s) TY (Ventillaufzeit): 15, 20, 25, …, 240 s (45 s) CO3 > F12 - 0: Zweipunktregelung Funktionsblockparameter: Schaltdifferenz: 1,0 bis 30,0 °C (5,0 °C) Minimale Einschaltzeit: 0 bis 10 min (2 min) Minimale Ausschaltzeit: 0 bis 10 min (2 min) 13 Dämpfung CO3 > F13 - 1: Dämpfung AUF-Signal (nur mit CO3 > F12 - 1) alle* Funktionsblockparameter: Maximale Regelabweichung: 3,0 bis 10,0 °C (3,0 °C) 14 Freigabe CO3 > F14 - 1: Freigabe RK3 an BE17; FG3 ist ohne Funktion nicht bei Anl. mit Funktionsblockparameter: Aktiv bei BE = EIN, AUS (EIN) F Funktionsblocknummer, WE Werkseinstellung, Anl.
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 10 ZP in Tauscher 1.8, 7.2, CO4 > F10 - 1: Regelung Trinkwasserkreis aktiv, wenn die Zir- 9.2, 11.4, kulationspumpe ZP in Betrieb ist 12.2, 13.2, 21.2 11.6, 13.6 11 ZP bei Ladung CO4 > F11 - 1: Zirkulationspumpe ZP läuft während der Spei- nicht Anl. 1.9, 11.0, cherladung gemäß Zeitprogramm 11.3, 11.9, CO4 > F11 - 0: Zirkulationspumpe ZP ist während der Spei- 12.0, 12.9, cherladung ausgeschaltet...
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 16 Externer Bedarf 1.5–1.8, CO4 > F16 - 1: Externer Bedarf hat Priorität 2.x, 3.1– Priorität Hinweis: In Trinkwasserkreisen ohne Stellventil führt ein ent- 3.4, 4.1– sprechend hoher externer Bedarf zu überhöhten Ladetempera- 4.3, 5.x, turen. 15.0, 15.4, 15.5 19 Umschaltung nicht Anl.
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 04 Sommerbetrieb nicht Anl. CO5 > F04 - 1: Sommerbetrieb 1.5, 1.6, Funktionsblockparameter: 1.9, 3.5 Datum: frei einstellbar (01.06. - 30.09.) Tage für Beginn: 1 bis 3 (2) Tage für Ende: 1 bis 3 (1) Grenzwert: 0,0 bis 30,0 °C (18,0 °C) 05 Verzögerte CO5 > F05 - 1: Verzögerte Außentemperaturanpassung bei nicht Anl.
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 12 Schleichmen- nicht Anl. CO5 > F12 - 1: Schleichmengenbegrenzung genbegren- Funktionsblockparameter: zung Schaltmodus: Binär, Analog (Binär) Aktiv bei BE = EIN, AUS (EIN) 14 Betrieb UP1 CO5 > F14 - 1: Betrieb Zubringerpumpe UP1 bei Eigenbedarf 3.0, 5.0, 7.x, 12.x, Hinweis: Zubringerpumpe UP1 geht auch in Betrieb, wenn Re- 15.1, 16.1, gelkreis RK2 Bedarf hat.
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 03 Modem alle CO6 > F03 - 1: Modemfunktion (abhängig von CO6 > F01 - 1 und CO6 > F08 - 1) 04 Automatische alle CO6 > F04 - 1: Automatische Modemkonfiguration Konfigurierung (abhängig von CO6 > F03 - 1 und CO6 > F08 - 1) 05 GLT-Sperre alle CO6 > F05 - 1: Sperrung der GLT-Anwahl (nur mit CO6 > F03 - 1) 06 GLT bei gehen- alle CO6 > F06 - 1: GLT-Anwahl auch bei gehenden Störungen der Störung (nur mit CO6 > F03 - 1) 07 Überwachung alle CO6 > F07 - 1: Leitsystemüberwachung > Bei fehlender Kom- munikation werden alle Ebenenbits auf „autark“ zurückgesetzt. (nur mit CO6 > F01 - 1) 08 SMS CO6 > F08 - 1: SMS aktiv...
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 04 Raumleitgerät 3.0–3.4, CO7 > F04 - 1: Kommunikation zu TROVIS 5570 für RK2 ak- 4.x, 5.x, tiv; setzt automatisch CO2 > F01 - 1 6.0, 10.x, Funktionsblockparameter: 16.1, 16.6, Gerätebusadresse/Auto*, 1 bis 32 (32) 16.8, 25.x * Auto = automatische Suche nach einem in Erkennungsmo- dus versetzten Raumleitgeräts 05 Raumleitgerät CO7 > F05 - 1: Kommunikation zu TROVIS 5570 für RK3 ak- 5.x, 6.0, 9.x, 12.x,...
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 15 Bedarf RK1 alle CO7 > F15 - 1: externe Bedarfsverarbeitung in RK1 empfangen Funktionsblockparameter: * 16 Störungen CO7 > F16 - 1: Regler generiert die Meldung „Err Externer“ alle empfangen solange Störungen anderer Gerätebusteilnehmer anstehen 17 Bedarf RK2 CO7 > F17 - 1: externe Bedarfsverarbeitung in RK2 alle empfangen Funktionsblockparameter: * 18 Bedarf RK3 CO7 > F18 - 1: externe Bedarfsverarbeitung in RK3 alle empfangen Funktionsblockparameter: * 19 Rücklauf an- CO7 > F19 - 1: Anhebung Rücklauftemperaturgrenzwert RK1 alle...
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Anhang Bemerkung Funktion Anl. Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werkseinstellung) 03 Auswertung alle CO8 > F03 - 1: Auswertung aktiv Funktionsblockparameter: * 04 Auswertung CO8 > F04 - 1: Auswertung aktiv alle Funktionsblockparameter: * 05 Auswertung CO8 > F05 - 1: Auswertung aktiv alle Funktionsblockparameter: * 06 Auswertung CO8 > F06 - 1: Auswertung aktiv alle Funktionsblockparameter: * Auswertung alle CO8 > F09 - 1: Auswertung aktiv Funktionsblockparameter: * Auswertung CO8 > F10 - 1: Auswertung aktiv alle BE10 Funktionsblockparameter: * 11 Auswertung CO8 > F11 - 1: Auswertung aktiv...
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Anhang 13.2 Parameterlisten PA1: Heizkreis HK1 Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Steigung, Vorlauf: 0,2 bis 3,2 (1,8) 0,2 bis 1,0 (1,0) mit CO1 > F05 - 1 Niveau (Parallelverschiebung): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Vorlaufsollwert Tag (nur mit CO1 > F02 - 0 und CO1 > F09 - 1): –5,0 bis 150,0 °C (50,0 °C) Vorlaufsollwert Nacht (nur mit CO1 > F02 - 0 und CO1 > F09 - 1): –5,0 bis 150,0 °C (30,0 °C) Kennlinie durch 4 Punkte Außentemperatur: –50,0 bis 50,0 °C (–15,0 °C; –5,0 °C; 5,0 °C; 15,0 °C) –50,0 bis 50,0 °C (5,0 °C; 15,0 °C; 25,0 °C; 35,0 °C)* Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (70,0 °C; 55,0 °C; 40,0 °C; 25,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C; 15,0 °C; 10,0 °C; 5,0 °C)* Reduzierte Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (60,0 °C; 40,0 °C; 20,0 °C; 20,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (30,0 °C; 25,0 °C; 20,0 °C; 15,0 °C)* Rücklauftemperatur:...
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Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Minimale Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C) Maximale Vorlauftemperatur: 5,0 bis 150,0 °C (90,0 °C) 5,0 bis 50,0 °C (50,0 °C) mit CO1 > F05 - 1 Außentemperatur für Dauer-Tagbetrieb: –50,0 bis 5,0 °C (–15 °C) Minimaler Vorlauftemperatursollwert HK bei Binär-Bedarf: 5,0 bis 150,0 °C (40,0 °C) Steigung, Rücklauf (nur mit CO1 > F03 - 1): 0,2 bis 3,2 (1,2) Niveau, Rücklauf (nur mit CO1 > F03 - 1): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Fußpunkt Rücklauftemperatur (nur mit CO1 > F03 - 1): 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) Maximale Rücklauftemperatur (nur mit CO1 > F03 - 1): 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) Überhöhung Sollwert Vorregelkreis: 0,0 bis 50,0 °C (5,0 °C)
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Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Vorlaufsollwert Nacht (nur mit CO1, CO2 > F02 - 0 und CO2 > F09 - 1): –5,0 bis 150,0 °C (30,0 °C) Kennlinie durch 4 Punkte Außentemperatur: –50,0 bis 50,0 °C (–15,0 °C; –5,0 °C; 5,0 °C; 15,0 °C) –50,0 bis 50,0 °C (5,0 °C; 15,0 °C; 25,0 °C; 35,0 °C)* Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (70,0 °C; 55,0 °C; 40,0 °C; 25,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C; 15,0 °C; 10,0 °C; 5,0 °C)* Reduzierte Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (60,0 °C; 40,0 °C; 20,0 °C; 20,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (30,0 °C; 25,0 °C; 20,0 °C; 15,0 °C)* Rücklauftemperatur: 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C; 65,0 °C; 65,0 °C; 65,0 °C) Minimale Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C) Maximale Vorlauftemperatur: 5,0 bis 150,0 °C (90,0 °C) 5,0 bis 50,0 °C (50,0 °C) mit CO2 > F05 - 1 Außentemperatur für Dauer-Tagbetrieb: –50,0 bis 5,0 °C (–15 °C) Steigung, Rücklauf (nur mit CO2 > F03 - 1): 0,2 bis 3,2 (1,2) Niveau, Rücklauf (nur mit CO2 > F03 - 1): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Fußpunkt Rücklauftemperatur (nur mit CO2 > F03 - 1):...
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Anhang PA3: Heizkreis HK3 Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Steigung, Vorlauf: 0,2 bis 3,2 (1,8) 0,2 bis 1,0 (1,0) mit CO3 > F05 - 1 Niveau (Parallelverschiebung): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Vorlaufsollwert Tag (nur mit CO1, CO3 > F02 - 0 und CO3 > F09 - 1): –5,0 bis 150,0 °C (50,0 °C) Vorlaufsollwert Nacht (nur mit CO1, CO3 > F02 - 0 und CO3 > F09 - 1): –5,0 bis 150,0 °C (30,0 °C) Kennlinie durch 4 Punkte Außentemperatur: –50,0 bis 50,0 °C (–15,0 °C; –5,0 °C; 5,0 °C; 15,0 °C) –50,0 bis 50,0 °C (5,0 °C; 15,0 °C; 25,0 °C; 35,0 °C)* Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (70,0 °C; 55,0 °C; 40,0 °C; 25,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C; 15,0 °C; 10,0 °C; 5,0 °C)* Reduzierte Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (60,0 °C; 40,0 °C; 20,0 °C; 20,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (30,0 °C; 25,0 °C; 20,0 °C; 15,0 °C)* Rücklauftemperatur: 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C; 65,0 °C; 65,0 °C; 65,0 °C) Minimale Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C) Maximale Vorlauftemperatur: 5,0 bis 150,0 °C (90,0 °C)
Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Fußpunkt Rücklauftemperatur (nur mit CO3 > F03 - 1): 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) Maximale Rücklauftemperatur: 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) * bei Kälteregelung mit und ohne Außensensor PA4: Trinkwassererwärmung TWW Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Minimal einstellbarer TWW-Sollwert: 5,0 bis 90,0 °C (40,0 °C) Maximal einstellbarer TWW-Sollwert: 5,0 bis 90,0 °C (90,0 °C) Schaltdifferenz: 1,0 bis 30,0 °C (5,0 °C) Überhöhung Ladetemperatur: 0,0 bis 50,0 °C (10,0 °C) Maximale Ladetemperatur (nur mit CO4 > F05 - 1): 20,0 bis 150,0 °C (80,0 °C) Nachlaufzeit Speicherladepumpe = Ventillaufzeit x P06: 0,0 bis 10,0 (1,0)
Anhang 13.4 Technische Daten Eingänge 17 konfigurierbare Eingänge für Temperatursensor Pt 1000, PTC oder Ni 1000 und Binäreingänge 1 Eingang 0 bis 10 V direkt für ein Bedarfs- oder Außentemperatursignal Eingang 17 für ein Impulssignal 3 bis 800 lmp/h eines Wärmezählers zur Leistungsbegrenzung in RK1 konfigurierbar Ausgänge 3 x Dreipunktsignal: Belastbarkeit max. 250 V AC, 2 A*, alternativ 3 x Zweipunktsignal: Belastbarkeit max. 250 V AC, 2 A* * Einschaltstromstoß 5 x Pumpenausgang: Belastbarkeit max. 250 V AC, 2 A*; max. 16 A alle Ausgänge Relaisausgänge mit Varistorentstörung 1 Ausgang 0 bis 10 V für stetige Regelung RK1 oder Bedarfsanforderung, Bürde >5 kΩ 1 Ausgang 0/10 V für PWM-Signal zur Drehzahlsteuerung von Pumpen Schnittstellen M-Bus für max. 3 M-Bus-Geräte, Protokoll gemäß EN 1434-3 Gerätebus-Schnittstelle RS-485 für max. 32 Busteilnehmer (Zweileiterbus, po- laritätsunabhängig) Optionale Schnittstellen Modbus-Schnittstelle RS-232 für Modem mittels Kommunikationsmodul RS- 232/Modem Modbus-Schnittstelle RS-485 für Zweileiterbus mittels Kommunikationsmodul RS-485...
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Anhang 13.5 Kundenwerte Station Betreiber Zuständiges SAMSON-Büro Anlagenkennziffer Funktionsblockeinstellungen in den Konfigurierebenen EB 5578...
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Anhang Einstellungen am Drehschalter · Sollwerte Parameter Wertebereich Schalterstellung HK1 Raumtemperatur 0,0 bis HK2 Raumtemperatur 40,0 °C HK3 Raumtemperatur min. bis max. TWW Trinkwassert. Trinkwassert. HK1 AT Abschaltwert –50,0 bis HK2 AT Abschaltwert 50,0 °C HK3 AT Abschaltwert Parameter Wertebereich Schalterstellung HK1 Raumtemperatur 0,0 bis HK2 Raumtemperatur 40,0 °C...
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Anhang Nutzungszeiten HK3 Wertebereich Start erster Nutzungszeitraum Ende erster Nutzungszeitraum Start zweiter Nutzungszeitraum 00:00 bis 24:00 Uhr Ende zweiter Nutzungszeitraum Start dritter Nutzungszeitraum Ende dritter Nutzungszeitraum Nutzungszeiten TWW Wertebereich Start erster Nutzungszeitraum Ende erster Nutzungszeitraum Start zweiter Nutzungszeitraum 00:00 bis 24:00 Uhr Ende zweiter Nutzungszeitraum Start dritter Nutzungszeitraum...
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Anhang Parameter Wertebereich (HK1) (HK2) (HK3) 05 Vorlauftemperatur, Punkt 1 –5,0 bis 150,0 °C Vorlauftemperatur, Punkt 2 –5,0 bis 150,0 °C Vorlauftemperatur, Punkt 3 –5,0 bis 150,0 °C Vorlauftemperatur, Punkt 4 –5,0 bis 150,0 °C Reduzierte Vorlauftemperatur, Punkt 1 –5,0 bis 150,0 °C Reduzierte Vorlauftemperatur, Punkt 2 –5,0 bis 150,0 °C Reduzierte Vorlauftemperatur, Punkt 3 –5,0 bis 150,0 °C Reduzierte Vorlauftemperatur, Punkt 4 –5,0 bis 150,0 °C Rücklauftemperatur, Punkt 1 5,0 bis 90,0 °C...
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Anhang Funktionsblockparameter CO1 (Heizkreis HK1), CO2 (Heizkreis HK2) und CO3 (Heizkreis HK3) Funktionsblockparameter Wertebereich (HK1) (HK2) (HK3) 03 KP (Begrenzungsfaktor) 0,1 bis 10,0 05 Starttemperatur 20,0 bis 60,0 °C Anstieg/Tag 0,0 bis 10,0 °C Maximaltemperatur 25,0 bis 60,0 °C Halten Tage 0 bis 10 Tage Absenkung/Tag 0,0 bis 10,0 °C Stop, Start, Halten, Startbedingung Abbau 09 Zykluszeit...
Anhang Parameter PA4 (TWW) Wertebereich 03 Schaltdifferenz 1,0 bis 30,0 °C 04 Überhöhung Ladetemperatur 0,0 bis 50,0 °C 05 Maximale Ladetemperatur 20,0 bis 150,0 °C 06 Nachlaufzeit Speicherladepumpe 0,0 bis 10,0 x Ventillaufzeit 07 Maximale Rücklauftemperatur 20,0 bis 90,0 °C 10 Solarkreispumpe ein 1,0 bis 30,0 °C 11 Solarkreispumpe aus 0,0 bis 90,0 °C 12 Maximale Speichertemperatur 20,0 bis 90,0 °C Funktionsblockparameter CO4 (Trinkwassererwärmung TWW) Funktionsblockparameter CO4 (TWW)
Anhang Parameter PA5 (anlagenübergreifende Parameter) Parameter Wertebereich 01 Starttemperatur Kesselpumpe 20,0 bis 90,0 °C 02 Hysterese Kesselpumpe 0,0 bis 30,0 °C Funktionsblockparameter CO5 (Anlagenübergreifende Funktionen) Funktionsblockparameter Wertebereich 04 Datum frei einstellbar Tage für Beginn 1 bis 3 04 Tage für Ende 1 bis 3 Grenzwert 0,0 bis 30,0 °C 05 Verzögerung/h 1,0 bis 6,0 °C 06 Verzögerung/h...
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Anhang Funktionsblockparameter Wertebereich Register-Nr. 1 bis 4 Register-Nr. 1 bis 4 10 Register-Nr. 5 bis 65 11 Register-Nr. 5 bis 65 12 Register-Nr. 5 bis 65 13 Register-Nr. 5 bis 65 15 Register-Nr. 5 bis 65 17 Register-Nr. 5 bis 65 18 Register-Nr.
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Index Wärmezähler Zählerbusadresse Typenschlüssel Auslesemodus WMZ1 WMZ2 WMZ3 13.6 Service Für Beratung oder Fragen zu Heizungsreglern der Automationssysteme TROVIS 5400 und TROVIS 5500 (kostenpflichtig): Mo-Fr: 7.30 - 16.00 Uhr Telefon: 09001 4009-24 0,99 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend Index Symbole Außentemperatur Dauer-Tagbetrieb ......