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Kapitel 5: Einbau; Vorüberlegungen; Richtlinien Zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (Emv) - Raymarine St5000 Plus Handbuch

Einbau-autopilotsystem
Inhaltsverzeichnis
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Kapitel 5: Einbau

5.1 Vorüberlegungen
Wählen Sie zunächst die Einbauorte für die verschiedenen Module und planen die Verlegung
der Kabel.
Dieses Kapitel enthält Anleitungen zum Einbau von :
• Bediengerät
• Fluxgate-Kompass
• Ruderlagenrückmelder (Option für Z-Antriebssysteme)
• Z-Antrieb (bei Z-Antriebssystem)
• Hydraulikpumpe (bei Hydrauliksystem)
• NMEA-Interface
Richtlinien zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)
Design und Konstruktion aller Raymarine-Produkte und -Zubehörteile erfüllen die relevanten
EMV-Vorschriften. Ein sachgemäßer Einbau ist für eine einwandfreie Leistung der Geräte
jedoch unerlässlich. Für Raymarine-Produkte müssen folgende Voraussetzungen ein-
gehaltenwerden:
• Mindestabstand von Geräten bzw. Kabeln zur Übertragung von Funksignalen (z.B. VHF Radio
inkl. Kabel und Antennen): 1m, von SSB Funkgeräten möglichst sogar 2m.
• Mindestabstand vom Pfad des Radarstrahls: 2m. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die
Strahlung bis zu 20° ober- bzw. unterhalb über den Abstrahlbereich hinausgeht.
• Die Spannungsversorgung der Raymarine-Geräte sollte nicht von der Starterbatterie der
Schiffsmotoren aus erfolgen, da ein Spannungsabfall unter 10V ein unbeabsichtigtes Reset
auslösen kann. Ein Reset beschädigt das Gerät zwar nicht , bewirkt jedoch den Verlust
bestimmter Daten und Betriebsmodusvorgaben.
• Verwenden Sie immer nur Raymarine-Markenkabel. Diese Kabel sollten möglichst nicht
durchgetrennt und wieder zusammengefügt werden, da die EMV-Leistung dadurch reduziert
werden kann, es sei denn, die Einbauanleitung schreibt dies ausdrücklich vor.
ST5000 PlusEinbau-Autopilot

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