Wichtiger Entsorgungshinweis zu Batterien und Akkus Jeder Verbraucher ist aufgrund der Batterieverordnung (Richtlinie 2006/66/EG) gesetzlich zur Rückgabe aller ge- und verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpflichtet. Die Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Da auch bei Produkten aus unserem Sortiment Batterien und Akkus im Lieferumgang enthalten sind, weisen wir Sie auf folgendes hin: Verbrauchte Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern können unentgeltlich bei den öffentlichen Sammelstellen Ihrer Gemeinde und überall dort...
1 Sicherheit 1.1 Allgemeiner Hinweis Die Haftung und Gewährleistung des Herstellers für Schäden und Folgeschäden erlischt bei bestimmungswidriger Verwendung, Nichtbeachten dieser Betriebsanleitung, Einsatz ungenügend qualifizierten Fachpersonals sowie eigenmächtiger Veränderung am Gerät. Der Hersteller haftet nicht für Kosten oder Schäden, die dem Benutzer oder Dritten durch den Einsatz dieses Geräts, vor allem bei unsachgemäßem Gebrauch des Gerä- tes oder Missbrauch oder Störungen des Anschlusses oder des Gerätes, entstehen.
2 Übersicht BNC-Buchse: Anschluss für pH- bzw. Redox- 2.1 Anschlüsse Elektrode Bananenbuchsen: Anschluss für Pt1000 oder NTC 30kΩ Temperaturfühler • Für pH-Elektroden mit integriertem Tem- peraturfühler wird der Bananestecker an Anschluss T angeschlossen • Für separate Temperaturfühler werden beide Bananenstecker angeschlossen Micro-USB: 7-poliger Bajonettenanschluss: Anschluss für USB-Schnittstelle,...
2.3 Displayanzeige 2.3.1 Statuszeile Anzeige Bedeutung Uhrzeit Anzeige Zeit. Bei blinkender Anzeige muss die Uhrzeit neu eingestellt werden. Interner Speicher defekt. Starten Sie das Gerät neu. Wird „!“ weiterhin angezeigt, sollte das Geräte zur Reparatur eingeschickt werden. Speichervorgang im internen Massenspeicher dauert länger als vorge- sehen.
2.4 2.4 Akkuwechsel Gerät mit dem Display Gerät mit dem Oberteil Akkus einsetzen. nach unten legen und Display nach oben aufklappen. Platine nie berühren! die Schrauben am drehen. Gehäuse entfernen. Gerät wieder Oberteil wieder aufsetzen. Auf die 3 zusammenschrauben. Dichtungsringe im Unterteil und die Dabei nicht zu viel Gehäusedichtung im Oberteil achten.
2.6 Aufsteller Ziehen Aufsteller zugeklappt. Zum Ausklappen 1 x ziehen: 2 x ziehen: Gerät kann an einem ziehen Gerat am Tisch Gerät an Gürtel aufgehängt aufstellen Schraube auf- werden hängen 3 Inbetriebnahme Die Akkus durch Anstecken eines Netzteils oder Computers an der Micro-USB Buchse laden. Alle benötigten Sensoren und Temperaturfühler anschließen.
4.1.1 Funktionsbeschreibung Menüpunkt Option Beschreibung Uhrzeit und Datum YYYY-MM-DD, HH:MM Einstellung von Datum und Zeit USB-Modus Massenspeicher Auswahl des USB-Ausgangs COM Schnittstelle Datenlogger Auswahl der Loggerfunktion zur Speicherung von Messdaten (Datenlogger = COM Zyklisch Schnittstelle) Per Tastendruck Logger Intervall 1 … 3600 s Zykluszeit in Sekunden in der ein Datenpunkt aufgenommen wird (Datenlogger = Zyklisch)
4.1.2 USB-Modus 4.1.2.1 Massespeicher Ist der USB-Modus Massespeicher gewählt, kann das Gerät nicht mehr auf den internen Speicher zugreifen. Der Logger kann dann nicht mehr gestartet werden. In diesem Modus kann man ohne Treiber direkt auf den Speicher zugreifen und sich die gespeicherten Mess- daten auf den Computer kopieren oder vom Speicher löschen.
4.1.3.1 Zyklisch Mit dem zyklischen Datenlogger können Messpunkte automatisch in einem fest ausgewähl- ten Zeitintervall aufgenommen werden. Das Logger Intervall wird in Sekunden eingestellt. Der Logger kann im Betriebsmodus durch langen Tastendruck der F1-Taste gestartet werden. In der Statuszeile der Anzeige erscheint während der Aufnahme das Wort „LOG“.
4.2.1 pH/ORP Menüpunkt Option Beschreibung Einheit Auswahl der Messeinheit Potential mV Potential mV Alarm Alarmfunktion einstellen Alarmgrenzen Min.-Grenze Einstellung von Grenzwerten bei dem der Alarm (Alarm = An) ertönen soll Max.-Grenze Automatische Temperaturkompensation einstellen Temperatur- vom pH-Eingang Auswahl des Temperatureingangs der als Bezugs- sensor temperatur im Messmodus verwendet wird vom O...
4.2.2 Leitfähigkeit Menüpunkt Option Beschreibung Einheit Leitfähigkeit Auswahl der Messeinheit Salinität Alarm Alarmfunktion einstellen Alarmgrenzen Min.-Grenze Einstellung von Grenzwerten (Alarm = An) bei dem der Alarm ertönen soll Max.-Grenze Zellkonstante 0,0900 ... 1,9000 cm Eingabe der Zellkonstanten Auto-Range Automatische Erkennung des Messbereiches einstellen Range (45 ...
5 pH und Redox (ORP) 5.1 Vorbereitung der pH-/Redox-Elektrode Entfernen Sie die Aufbewahrungsfl asche. Überprüfen Sie den Zustand der Elektrode. Falls der Sensor trocken ist, legen Sie die Elektrode für min. 5 h in frische Aufbewahrungslösung (3 M KCl). dry? Überprüfen Sie die Sensorspitze auf Luftblasen.
Spülen Sie die Elektrode mit deionisiertem Wasser ab und tupfen Sie die Elektrode vorsichtig mit einem Papiertuch trocken. Tauchen Sie die pH-Elektrode inkl. Temperaturfühler in die Kalibrierlösung ein. Sorgen Sie für genügend Anströmung, dazu z.B. a) einen Magnetrührer mit Rührfi sch verwenden (empfohlen) b) die pH-Elektrode in der Lösung schwenken.
Spülen Sie die Elektrode mit destilliertem oder deionisiertem Wasser ab. Und tupfen Sie die Elektrode vorsichtig mit einem Papiertuch Tauchen Sie die pH-Elektrode inkl. Temperaturfühler in die Kalibrier- lösung ein. Sorgen Sie für genügend Anströmung, dazu z.B. a) einen Magnetrührer mit Rührfi sch verwenden (empfohlen) b) die pH-Elektrode in der Lösung schwenken.
5.6 Wartung und Lagerung von pH-/Redox-Elektroden Nicht nachfüllbare Gel-Elektroden sind Verschleißteile, deren Lebensdauer und Messgenauigkeit maßgeblich von der Anwendung, Lagerung und Pflege abhängen. Unsachgemäße Lagerung sowie besondere Proben z.B. mit aggressiven Chemikalien, hohem Verschmutzungspotential und hohen Temperaturen können die Lebenserwartung der Elektrode auf wenige Monate oder gar Wochen verkürzen.
6.2 Kalibrierung der Sauerstoff-Elektrode Aufgrund der Alterung des Sensors muss der Sauerstoffsensor regelmäßig kalibriert werden. Dafür steht im Gerät eine einfach zu bedienende Kalibrierfunktion zur Verfügung. Empfohlen wird eine Kalibrierung etwa alle sieben Tage oder unmittelbar vor einer Messung, um höchste Messgenauigkeiten zu erreichen. Bitte stellen Sie vor der Kalibrierung in der Gerätekonfi guration den USB-Modus auf Massenspeicher ein.
Tauchen Sie den Sauerstoffsensor in die Messlösung ein. Sorgen Sie für genügend Anströmung, dazu z.B. a) einen Magnetrührer mit Rührfisch verwenden (empfohlen) b) den Sensor in der Lösung kontinuierlich schwenken Den Messwert immer unter Rühren ablesen! 6.4 Wartung und Lagerung von DO-Elektroden Der Sauerstoffsensor besteht aus einer Platinkathode, einer Bleianode und Kaliumhydroxid (KOH) als Innenelektrolyt.
6.5 Salinitätskorrektur Mit steigender Salinität (Salzgehalt) nimmt die Löslichkeit von Sauerstoff im Wasser ab, d.h. bei gleichem Sauerstoffpartialdruck sind weniger mg Sauerstoff pro Liter Wasser gelöst. Zur Bestimmung dieser Sauerstoffkonzentration muss daher zunächst die Salinität des Mediums im Konfigurationsmenü eingegeben werden. Die Salinitätskorrektur ist auf wässrige Medien abgestimmt, die in Ihrer chemischen Zusammensetzung Meerwasser entsprechen.
7.2 Kalibrierung der Leitfähigkeitselektrode Die Standardelektroden sind bei sachgemäßer Verwendung über lange Zeit stabil. Mithilfe der integrierten Kalibrier-Funktion kann die ursprüngliche Zellkonstante auf Veränderungen über- prüft werden. Die Zellkonstante kann z.B. durch Verschmutzung oder Schäden an der Ober- fl äche von der Ursprungszellkonstanten abweichen. Ein Abgleich der Zellkonstante verschafft Klarheit über den aktuellen Zustand der Messzelle und unterstützt Sie bei der Beurteilung, ob diese gereinigt oder ausgetauscht werden muss.
7.3 Leitfähigkeitsmessung Vor der Messung sollten Sie sich mit der Parameterkonfiguration vertraut machen. Beachten Sie insbesondere folgende Einstellungsmöglichkeiten: Auswahl des Temperatur- • NTC Leitfähigkeitsmesszelle LC 12 eingangs • Pt Leitfähigkeitsmesszelle LC 16 (elektrodenspezifi sch) Auswahl der Bezugstemperatur • 25 °C für die Temperatur- •...
7.4.2 Lineare Temperaturkompensation und Ermittlung des Temperaturkoeffizienten Wenn die Funktion der Temperaturkompensation nicht bekannt ist, wird in der Praxis die lineare Temperaturkompensation verwendet. Hierbei wird angenommen, dass die Tempera- turabhängigkeit über den betrachteten Konzentrationsbereich der Lösung in etwa gleich ist. Die Umrechnung der elektrischen Leitfähigkeit (LF) auf die Bezugstemperatur kann mit folgender Gleichung durchgeführt werden: Tref...
8 Fehlercodes (in den Datensätzen) In der Datenaufzeichnung und bei der Abfrage über die Schnittstelle werden die Fehlercodes nicht als Text angezeigt. Dies hat den Hintergrund, dass bei verschiedenen Sprachen sonst kein Bezug mehr zum eigentlichen Fehler hergestellt werden kann. Fehlercode Text Hinweise...
10.2 Allgemeine Gerätedaten Display LCD (180 x 128 Pixel), monochrom, 52 x 40 mm Gehäuse Bruchfestes ABS-Gehäuse inkl. Schutzarmierung und Elektroden- halter Abmessungen 164 x 100 x 37 mm inkl. Schutzarmierung (Breite x Höhe x Tiefe) Gewicht 310 g inkl. Batterie und Schutzarmierung Schutzart Gehäuse IP 67 Prüfzeichen...