Herunterladen Diese Seite drucken

Werbung

Gebrauchsanweisung
Infinity Acute Care System
WARNUNG
Zur korrekten Verwendung des Medizin-
produkts diese Gebrauchsanweisung
lesen und beachten.
M540 Patientenmonitor
Software VG2

Werbung

loading

Inhaltszusammenfassung für Dräger Infinity Acute Care System M540

  • Seite 1 Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System M540 Patientenmonitor WARNUNG Zur korrekten Verwendung des Medizin- Software VG2 produkts diese Gebrauchsanweisung lesen und beachten.
  • Seite 2: Typographische Konventionen

    Typographische Konventionen 1 Fortlaufende Ziffern kennzeichnen Handlungs- schritte, wobei die Nummerierung bei jeder neuen Handlungsabfolge wieder mit der Ziffer 1 beginnt. Punkte kennzeichnen einzelne Handlungen oder verschiedene Handlungsmöglichkeiten. – Spiegelstriche kennzeichnen Aufzählungen von Daten, Optionen oder Objekten. (A) Buchstaben in Klammern beziehen sich auf Elemente in der zugehörigen Abbildung.
  • Seite 3 Marken – Acute Care System – Durasensor ® – DrägerService – Nellcor ® – Infinity – OxiMax ® – Hemo4 – OxiCliq ® – Hemo2 – OxiBand ® – Innovian – SoftCare ® – MCable – SatSeconds – Medical Cockpit sind Marken von Nellcor Puritan Bennett, LLC, einem Unternehmen der Gruppe Covidien.
  • Seite 4: Definition Der Sicherheitsinformationen

    Definition der Sicherheitsinformationen WARNUNG ACHTUNG Eine wichtige Information zu einer potentiell Eine wichtige Information zu einer potentiell ge- gefährlichen Situation, die zu Tod oder schwe- fährlichen Situation, die zu einer geringen oder rer Verletzung führen kann, wenn deren Ein- mäßigen Verletzung des Anwenders oder Patien- tritt nicht verhindert wird.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Gebrauchsanweisung genauestens beachten......Gebrauchsanweisung aufbewahren .
  • Seite 6: Gebrauchsanweisung Genauestens

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Gebrauchsanweisung genauestens Schulungen beachten Für Anwender werden Schulungen von der zustän- digen Dräger-Organisation angeboten (siehe WARNUNG www.draeger.com). Gefahr der Fehlbedienung und der fehlerhaf- ten Nutzung. Instandhaltung Jede Anwendung des Medizinprodukts setzt die genaue Kenntnis und Beachtung aller Ka- pitel dieser Gebrauchsanweisung voraus.
  • Seite 7: Zubehör

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Zubehör Verwendungseinschränkungen WARNUNG ACHTUNG Gefahr durch nicht kompatibles Zubehör. Das Gerät ist ausschließlich für die Verwendung in Einrichtungen des Gesundheitswesens und Dräger hat nur die Kompatibilität von Zubehör durch Personen mit spezifischer Schulung und geprüft, das in der aktuellen Zubehörliste ge- Erfahrung in seiner Anwendung vorgesehen.
  • Seite 8: Angeschlossene Geräte

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Angeschlossene Geräte – IEC 60601-1-4 (EN 60601-1-4) Medizinische elektrische Geräte Teil 1-4: Allg. Festlegungen für die Sicherheit WARNUNG Ergänzungsnorm: Programmierbare elektri- Gefahr eines elektrischen Schlags und des sche medizinische Systeme Geräteausfalls Alle angeschlossenen Geräte oder Geräte- ACHTUNG kombinationen, die nicht den Anforderungen Von Dräger nicht zugelassene Kombinationen...
  • Seite 9: Patientensicherheit

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Patientensicherheit Bei der Ausstattung des Medizinprodukts, der da- ACHTUNG zugehörigen Dokumentation und den Kennzeich- Patientengefährdung nungen auf dem Medizinprodukt wird davon ausge- gangen, dass das Medizinprodukt ausschließlich Therapeutische Entscheidungen nicht auf Basis von Personen erworben und eingesetzt wird, de- einzelner Messwerte und Überwachungsparame- nen die grundlegenden Funktionen des Medizin- ter treffen.
  • Seite 10: Kein Betrieb In Explosionsgefährdeten

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Für Länder, die den Bestimmungen der WARNUNG EU-Richtlinie 2002/96/EG unterliegen Zur Vermeidung elektrischer Schläge sollten Dieses Gerät fällt in den Geltungsbereich der vor dem Einsatz des Gerätes sämtliche EU-Richtlinie 2002/96/EG (WEEE). Gemäß Regis- Kabel überprüft werden. Verwenden Sie niemals Kabel, die in irgendeiner Weise trierung nach dieser Richtlinie ist eine Entsorgung über die kommunalen Sammelstellen für Elektroalt-...
  • Seite 11: Informationen Zur Elektromagnetischen Verträglichkeit

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit Informationen zur elektromagnetischen WARNUNG Verträglichkeit Stellen Sie sicher, dass das Gerät ordnungs- gemäß befestigt und gesichert ist, um Verlet- Allgemeine Informationen zur elektromagnetischen zungen zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass Verträglichkeit (EMV) gemäß internationalem die Anforderungen hinsichtlich der maxima- EMV-Standard IEC 60601-1-2: len Belastung und Neigung des Bodens einge-...
  • Seite 12: Sicherheitsvorkehrungen In Bezug Auf Defibrillatoren

    Zu Ihrer und Ihrer Patienten Sicherheit ACHTUNG WARNUNG Um Kurzschlüsse oder anderweitige Beschädi- Um ein besseres Betriebsverhalten sicherzu- gungen des Geräts zu vermeiden,empfiehlt stellen und die Gefahr von Verbrennungen Dräger, dass IACS-Geräte nicht mit Flüssigkeiten während des Eingriffs zu verringern, verwen- in Berührung kommen, wenn sie an eine Netz- den Sie ausschließlich Zubehör, das für Um- steckdose angeschlossen sind.
  • Seite 13: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Bildschirmdarstellungen ....M500 Docking Station ....29 M500 Vorderseite.
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis Herzfrequenz- und Aufnehmen eines Patienten Arrhythmieprofileinstellungen ... 54 mit „GET HIS“ ..... . 80 ST-Profileinstellungen.
  • Seite 15 Inhaltsverzeichnis Konfigurieren der oberen/unteren 12-Kanal-Konfiguration, zehn Elektroden Alarmgrenzen ..... . . 96 für 12-Kanal-Ruhe-EKG-Monitoring Verwenden der Funktion Auto-Einst..97 (AHA) .
  • Seite 16 Inhaltsverzeichnis Atemfrequenz aus Impedanzmessung - und Pulsfrequenz-Monitoring mit (AFi) ....... . . 145 Nellcor OxiMax MCable.
  • Seite 17 Inhaltsverzeichnis Messmodi für den nicht-invasiven Herzzeitvolumen (HZV) ....213 Blutdruck......195 Übersicht über das Modus „Einzelmessung“...
  • Seite 18 Inhaltsverzeichnis Problembehebung ..... 245 Sicherheitsvorkehrungen für Temperatursensoren und -kabel ..283 Übersicht ......246 Reinigen von Manschetten für die Gerätekommunikationsmeldungen/allgemeine nicht-invasive Blutdruckmessung .
  • Seite 19 Inhaltsverzeichnis Herzzeitvolumen (HZV) ....312 Pulsoxymetrie (SpO ) Infinity MCable – Masimo SET und Infinity MCable – Masimo rainbow SET ....313 Pulsoxymetrie (SpO ) Infinity MCable –...
  • Seite 20 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 21: Verwendung

    Verwendung Verwendung Zweckbestimmung ..... 22 Anwendungsindikationen ....23 Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System –...
  • Seite 22: Zweckbestimmung

    Verwendung Zweckbestimmung Der Infinity M540 (M540) dient der Multiparame- ter-Überwachung physiologischer Patienteninfor- mationen, die von angeschlossener Hardware in Umgebungen bereitgestellt werden, in denen die Patientenversorgung von qualifizierten Mitarbeitern des Gesundheitswesens gewährleistet wird. Mit ei- nem M540 wird jeweils ein Patient überwacht. Zudem kann der M540 beim Patiententransport in- ner- und außerhalb medizinischer Einrichtungen z.
  • Seite 23: Anwendungsindikationen

    Verwendung Anwendungsindikationen Der M540 kann die folgenden Parameter – Herzzeitvolumen – nur verfügbar, wenn der überwachen: M540 in einer IACS-Konfiguration angedockt ist (nur erwachsene und pädiatrische Patienten) – Herzfrequenz – Arterielle Sauerstoffsättigung – SpO – Arrhythmie (nur erwachsene und pädiatrische Patienten) –...
  • Seite 24 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 25: Übersicht

    Übersicht Übersicht Übersicht über Infinity M540 ... . . 26 M540 Vorderseite ..... . . 27 M540 Rückseite .
  • Seite 26: Übersicht Über Infinity M540

    Übersicht Übersicht über Infinity M540 Diese Gebrauchsanweisung beschreibt den M540. Wenn der M540 nicht in einer IACS-Konfiguration Es handelt sich um einen robusten, leichten, in ei- verwendet wird, kann er zum Laden der Batterie in ner Hand zu haltenden, transportablen Patienten- einer M540-Einzelplatzkonfiguration an den M500 monitor mit einem Touchscreen und einer unab- angedockt werden.
  • Seite 27: M540 Vorderseite

    Übersicht M540 Vorderseite M540-Fixtasten Der M540 verfügt über die folgenden Fixtasten und Die folgende Abbildung zeigt die Elemente der Indikatoren: Gerätevorderseite. Taste Funktion Ein/Aus-Fixtaste Ein- oder Ausschalten des M540 Die LED der Schaltfläche blinkt, wenn der M540 nicht angedockt ist; sie leuchtet, wenn der M540 ange- dockt ist.
  • Seite 28: M540 Rückseite

    Übersicht M540 Rückseite M540 Seitenansicht A Anschluss für den nicht-invasiven Blutdruck A Kontaktpunkte zum Laden der Batterie B Temp (2)/Aux-Anschluss B Kennzeichen C SpO -Anschluss C Optische Ethernet-Verbindungen D Hemo-Anschluss ACHTUNG E CO -Anschluss Bringen Sie keine Aufkleber an, durch die die op- tischen Ethernet-Verbindungen oder die Lade- F EKG-Anschluss kontakte an der Rückseite des M540 verdeckt...
  • Seite 29: M500 Docking Station

    Übersicht M500 Docking Station Der M500 ist ein Gerät, das den M540 mechanisch C Optische Ethernet-Verbindungen sichert, mit Strom versorgt und die Batterie des D Kontakte zum Aufladen der M540-Batterie M540 lädt. Wenn der M540 Teil einer IACS-Konfi- und zur Stromversorgung des M540 (wenn guration ist, steuert der M500 die Kommunikation dieser angedockt ist) zwischen dem M540 und dem Medical Cockpit...
  • Seite 30: M540 Angedockt Am M500

    Übersicht M540 angedockt am M500 Die folgende Abbildung zeigt den M540 angedockt am M500. A M540 B M500 Zusätzliche Hardware In der folgenden Tabelle sind die zusätzlichen Ge- räte aufgeführt, die an den M540 angeschlossen werden können. Gerät Beschreibung Anschluss Infinity MCable –...
  • Seite 31: Gerätesymbole

    Übersicht Gerät Beschreibung Anschluss Hemo4 Pod Misst bis zu vier Drücke, das Wird direkt an den Hemo-Ste- Herzzeitvolumen sowie die Kör- cker des M540 angeschlossen Infinity MPod – QuadHemo perkern- und Körperoberflächen- (siehe Informationen ab temperatur. Seite 203). Hemo2 Pod Misst bis zu zwei Drücke, das Herzzeitvolumen sowie die Kör- perkern- und Körperoberflächen-...
  • Seite 32 Übersicht Funktion/Einstellung ist gesperrt. Lungensymbol, das bei jedem erkannten Atemzug pulsiert Hersteller Herzsymbol, das mit jedem erkannten Puls- schlag blinkt Herstellungsdatum Pacer-Erkennung aktiviert; das Herzsymbol blinkt mit jedem erkannten schrittmachersti- mulierten Pulsschlag IPX4 Grad des Schutzes gegen eindringende Netzschalter Flüssigkeiten Untere Alarmgrenzen Wiederverwendbares Teil Obere Alarmgrenzen...
  • Seite 33: Symbole Des Wlan-Modus

    Übersicht Symbole des WLAN-Modus Die folgenden Symbole werden ausschließlich im WLAN-Modus des M540 in der Titelleiste ange- zeigt: Dieses Symbol leuchtet weiß, wenn eine Dieses Symbol leuchtet weiß, wenn eine optimale Verbindung zwischen dem M540 gute Verbindung zwischen dem M540 und und einem Wireless Access Point be- einem Wireless Access Point besteht.
  • Seite 34 Übersicht Abkürzung Beschreibung Abkürzung Beschreibung Elektrokardiogramm NIBP M NIBP Mitteldruck etCO Endexspiratorisches CO NIBP S NIBP Systolischer Druck GP1 bis Allgemeiner Druck 1 bis 4 Pulmonalarteriendruck PA D PA Diastolischer Druck GP1 D bis Allgemeiner Druck 1 bis 4, diasto- PA M PA Mitteldruck GP4 D...
  • Seite 35: Abkürzung Beschreibung

    Übersicht Abkürzung Beschreibung STI, STII, ST-Ableitungen STIII, STV, STV1 bis STV6 STVM ST-Vektor-Magnitude Supraventrikuläre Tachykardie T Blut Bluttemperatur TACH Tachykardie Tinj Injektattemperatur TruST Algorithmus für ein TruST-12-Kanal-EKG (einschließ- lich der berechneten Brust- wandableitungen dV1, dV3, dV4, dV6) unter Verwendung eines 6-adrigen Elektrodenkabels für die EKG-Ableitungen I, II, III, aVL, aVR, aVF, V2, V5.
  • Seite 36 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 37: Bedienkonzept

    Bedienkonzept Bedienkonzept Übersicht ......38 Profile ....... 52 In einem Profil enthaltene Einstellungen .
  • Seite 38: Übersicht

    Bedienkonzept Übersicht Der M540 ist ein tragbarer Patientenmonitor, der Eine M540-Einzelplatzkonfiguration besteht aus immer beim Patienten bleibt – am Bett oder an ei- den folgenden Komponenten: nem beliebigen anderen Ort bei Transporten im – Monitor M540 Krankenhaus. Dieser kleine, leichte, spritzwasser- geschützte Monitor ermöglicht, dass ein Patient –...
  • Seite 39: M540 Im Einzelplatzmodus

    Bedienkonzept M540 im Einzelplatzmodus Ein M540-Einzelplatzmonitor kommuniziert mit Für detaillierte Informationen über das Konfigurie- dem Infinity-Netzwerk über die Docking Station ren der WLAN-Option (z. B. das Einrichten von M500. Für Informationen darüber, wie die IP-Adressen, Aktivieren und Deaktivieren des WLAN-Option konfiguriert wird (z. B. das WLAN-Modus), siehe Seite 239.
  • Seite 40: Der M540 In Einer Iacs-Konfiguration

    Bedienkonzept Der M540 in einer IACS-Konfiguration Der M540 kann sowohl als Einzelplatzgerät als Nach dem erneuten Andocken an den M500 sen- auch als Signalerfassungskomponente für eine det der M540 die während des Patiententransports IACS-Konfiguration verwendet werden. Wenn der erfassten Daten an das Cockpit. Nähere Informati- M540 an einen M500 angedockt ist, verbleibt der onen zur Funktionsweise des M540 in einer Monitor am Patientenbett und überträgt alle Patien-...
  • Seite 41: Kommunikation Mit Der Ics (Infinity Centralstation)

    Bedienkonzept Kommunikation mit der ICS (Infinity CentralStation) Jeder M540, der an das Netzwerk angeschlossen Beim Laden von Kurven und Parameterfeldern des ist, kann einer ICS zugewiesen werden. M540 in die Bettansicht verwendet die ICS die fol- genden Regeln: WARNING – Die oberste Kurve der Ansicht 1 des M540 wird Stellen Sie sicher, dass die ICS mit der Soft- zu Kanal 1 in der ICS-Bettansicht.
  • Seite 42: Unterbrechungen Der Netzwerkkommunikation

    Bedienkonzept Informationen zu Ereignissen, die eintreten, wäh- – Am M540 ertönt ein Fehlersignal, und die Mel- rend der M540 mit dem Infinity-Netzwerk verbun- dung Netzwerk-Alarmfehler wird angezeigt. den ist, werden an die ICS-Ereignismodus-Daten- – Die Alarmtonlautstärke wird bei einem M540 im bank gesendet.
  • Seite 43: Remote-Ansicht Und Fernbedienung

    Bedienkonzept Remote-Ansicht und Fernbedienung Sie können die Daten eines M540, der mit dem In- gen des Cockpits zurückgesetzt, sobald der M540 finity-Netzwerk verbunden ist, von den folgenden wieder angedockt wird. Wenn sich der M540 in ei- Geräten aus anzeigen: ner Einzelplatzkonfiguration befindet, hängt es von der Einstellung der Profilübernahme ab, ob Remo- –...
  • Seite 44 Bedienkonzept Fernsteuerungsfunktion Fernbedienung von Fernbedienung von der ICS aus? anderen Bettmonito- ren aus? Aktivieren/Deaktivieren der Speicherungsfunktion Nein (Archiv) Mit den Einstellungen der Speicherungsfunk- tion geschieht Folgendes: – Wenn der M540 sich in einer IACS-Konfiguration und auf einem Transport im WLAN-Modus befin- det, wird bei Alarmauslösung eines Parameters, dessen Speicherungsfunktion auf Speich.
  • Seite 45: Funktionstasten

    Bedienkonzept Fernsteuerungsfunktion Fernbedienung von Fernbedienung von der ICS aus? anderen Bettmonito- ren aus? Überprüfen von Trenddaten Nein Ausführen der Neulernfunktion Nein Ändern der demografischen Patientendaten Nein Funktionstasten Funktionstasten und ihre Funktionen Insgesamt befinden sich acht Funktionstasten an der Vorderseite des M540 (4 auf der rechten und 4 auf der linken Seite).
  • Seite 46: Alternative Funktionen Der Funktionstasten

    Bedienkonzept Alternative Funktionen der Funktionstaste Funktion Funktionstasten Notfall Ruft die Notfallfunktion Taste Funktion (Funktionstaste) am Cockpit auf, wenn der M540 in einer Ausblend. Versetzt den M540 in den Daten- IACS-Konfiguration an- schutzmodus (siehe Seite 66). gedockt ist. Weitere In- Dieser Modus ist nur verfügbar, formationen finden Sie wenn der Patient an der ICS auf- in der Gebrauchsanwei-...
  • Seite 47: Monitoring-Bereich

    Bedienkonzept Monitoring-Bereich Der Monitoring-Bereich des M540-Bildschirms ent- – Bettenkennzeichnung hält eine Titelleiste, Kurven und Parameterfelder, – Patientenname und Alarmmeldungsfeld die die aktuellen Vitalfunktionen des Patienten an- – Aktuelle Zeit geben. Das Erscheinungsbild des Monitoring-Be- reichs hängt von der ausgewählten Ansicht ab. Sie –...
  • Seite 48: Kurven

    Bedienkonzept Kurven Auf der M540-Hauptseite werden bis zu drei Kur- So konfigurieren Sie die Kurven ven gleichzeitig angezeigt. Die Kurven werden von 1 Drücken Sie auf den Kurvenbereich, um das Di- links nach rechts gezeichnet und können die fol- alogfenster des Kurvenkanals zu öffnen. genden Informationen enthalten: 2 Drücken Sie die Registerkarte Kanal 1, Kanal 2 –...
  • Seite 49: Anpassen Des Displays

    Bedienkonzept Anpassen des Displays Wenn sich beim Patiententransport die Ausrichtung So drehen Sie den Bildschirm manuell des Geräts ändert, können Sie den Bildschirm mit 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. der Autoflip-Funktion um 180° drehen. Diese Funk- tion kann an- oder ausgestellt werden. 2 Drücken Sie die Registerkarte Bildschirmkonfig.
  • Seite 50: Batteriebetrieb

    Bedienkonzept Batteriebetrieb Der M540 schaltet automatisch auf Batteriebetrieb NOTE um, wenn er abgedockt ist oder wenn ein Die Überwachung weiterer Parameter, als die Stromausfall am M500 vorliegt. Konfiguration gemäß Gebrauchsanweisung um- fasst, kann die Betriebsdauer der Batterie des Ist der M540 angedockt, lädt der M500 kontinuier- M540 verkürzen.
  • Seite 51: Energiesparmodus

    Bedienkonzept Energiesparmodus Ist der M540 nicht angedockt, wird durch den Ener- So aktivieren/deaktivieren Sie den giesparmodus der Batteriestrom gespart, während Energiesparmodus das Monitoring eines Patienten fortgesetzt wird. 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. Im Energiesparmodus ist das Display des M540 2 Drücken Sie die Registerkarte ausgeschaltet.
  • Seite 52: Profile

    Bedienkonzept So wählen Sie eine Ansicht aus So weisen Sie eine vorkonfigurierte Ansicht einer Ansichtstaste zu Drücken Sie eine Funktionstaste (z. B. Bild 5) mehrmals, um die verfügbaren Ansichtsbe- 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. zeichnungen anzuzeigen. 2 Drücken Sie die Registerkarte Bildschirmkonfig.
  • Seite 53: In Einem Profil Enthaltene Einstellungen

    Bedienkonzept In einem Profil enthaltene Einstellungen In der folgenden Tabelle sind die Einstellungen auf- geführt, die in einem Profil enthalten sind. Zudem wird angegeben, welche Einstellungen Patien- ten-Standardeinstellungen und welche Anwen- der-Standardeinstellungen sind. Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Dialogfeld Ansichten Menü...
  • Seite 54: Co 2 -Profileinstellungen

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Dialogfenster Alarmeinst. Menü > (Drücken Sie die Funktionstaste Systemkonfig. > Alarmkonfig. > Kennworteingabe > Alarmkonfig. 2) Alarmtonmuster Transport-Lautstärke -Profileinstellungen Die CO -Profileinstellungen werden in den folgenden Dialogfenstern konfiguriert. Dialogfenster CO - Grenzen (Drücken Sie auf das CO -Parameterfeld) Einstellung Alarm...
  • Seite 55: Einstellung

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Dialogfenster ARR-Grenzen (Drücken Sie auf das Herzfrequenz-Parameterfeld > ARR-Grenzen) Einstellung Alarm (nied- Die Verfügbarkeit der Parameter rig, mittel, hoch oder aus) hängt vom ausgewählten Arrhyth- miemodus (siehe Seite131) ab. Anzahl und Freq. Archiv-Status Dialogfenster EKG 1 (Drücken Sie auf das Herzfrequenz-Parameterfeld >...
  • Seite 56: St-Profileinstellungen

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung ST-Profileinstellungen Die ST-Profileinstellungen werden in den folgenden Dialogfenstern konfiguriert Dialogfenster ST-Grenzen (Drücken Sie auf das ST-Parameterfeld) Einstellung Alarm Diese Einstellungen können für alle ein/aus ST-Parameter (STI, STII, STIII, STaVR, STaVL, STaVF, STV, STV+, Obere und untere Alarm- STV1, STV2, STV3, STV4, STV5, grenze...
  • Seite 57: Mittelungszeit Empfindlichkeitsmodus Fastsat-Modus

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Kurvengröße Um die Skalierung der Kurve (siehe Seite 48) festzulegen, drü- cken Sie auf die AFi-Kurve. -Profileinstellungen (Masimo) Die SpO -Profileinstellungen werden in den folgenden Dialogfenstern konfiguriert Dialogfenster SpO -Grenzen (Drücken Sie auf das SpO -Parameterfeld) Einstellung Alarm Diese Einstellungen können für...
  • Seite 58: Puls-Co-Ox-Profileinstellungen

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Puls-CO-Ox-Profileinstellungen (Masimo) Die Puls-CO-Ox-Profileinstellungen werden in den folgenden Dialogfenstern konfiguriert Zwei separate Dialogfenster Puls-CO-Ox-Grenzen (Drücken Sie auf das Puls-CO-Ox-Parameterfeld) Einstellung Alarm Diese Einstellungen können in den ein/aus beiden separaten Dialogfeldern Puls-CO-Ox-Grenzen für die folgen- Obere und untere Alarm- den Parameter konfiguriert werden: grenze...
  • Seite 59: Profileinstellungen Für Die Nicht-Invasive Blutdruckmessung

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Alarmeinstellung Entsätti- Diese Einstellung ist nur Modus „Ne- gung onatal“ verfügbar (siehe Seite 91). Farbe der Kurve und des Parameters Kurvengröße Um die Skalierung der Kurve (siehe Seite 48) festzulegen, drü- cken Sie auf die SpO -Kurve.
  • Seite 60: Profileinstellungen Für Die Invasive Blutdruckmessung

    Bedienkonzept Einstellung Patienten-Stan- Anwender-Stan- Bemerkungen (falls zutreffend) dardeinstellung dardeinstellung Profileinstellungen für die invasive Blutdruckmessung Die Profileinstellungen für die invasive Blutdruckmessung werden in den folgenden Dialogfenstern konfiguriert Dialogfenster „Grenzwert für den invasiven Blutdruck“ (Beispiel: ZVD-Grenzen) (Drücken Sie auf das Parameterfeld für den invasiven Blutdruck) Einstellung Alarm Diese Einstellungen können separat ein/aus...
  • Seite 61: In Einem Profil Nicht Enthaltene Einstellungen

    Bedienkonzept In einem Profil nicht enthaltene Einstellungen Die folgenden Einstellungen sind in einem Profil Dialogfenster Einstellung nicht enthalten und müssen separat konfiguriert Biomed-Dialogfenster werden. Menü > (Drücken Sie die Funktionstaste Systemkonfig. > Biomed > Kennworteingabe > Dia- Dialogfenster Einstellung logfensterauswahl) Dialogfenster Bildschirmkonfig.
  • Seite 62: Monitoreinstellungen

    Bedienkonzept Monitoreinstellungen In der folgenden Liste sind die Monitoreinstellun- – Pulstonquelle (EKG und SpO gen enthalten. Sie bilden eine Untergruppe der – Pulston-Lautstärke (EKG und SpO Profileinstellungen. Wenn Profil einstell. auf Monitor eingestellt ist, werden beim Andocken des – Skalier. [mV/cm] (EKG- und SpO -Kurve) M540 nur diese Einstellungen übernommen.
  • Seite 63: Funktionsweise Des Profils In Einer Iacs-Konfiguration

    Bedienkonzept NOTE Um ein gespeichertes Profil während eines Soft- ware-Upgrades zu sichern, können Sie das Profil mit der Import-/Exportfunktion des IACS-Cockpits auf einen USB-Stick kopieren. Nach dem Upgra- de können Sie das Profil vom USB-Stick zurück auf den M540 importieren. Darüber hinaus kön- nen Sie dieselbe Funktion zum Exportieren eines Profils auf mehrere M540-Geräte verwenden.
  • Seite 64: Profilübernahme

    Bedienkonzept Profilübernahme Von der Konfiguration des M500 hängt es ab, ob Die folgende Tabelle veranschaulicht, wie die Profi- der M540 die auf dem M500 gespeicherten Profil- le unter verschiedenen Bedingungen verwendet einstellungen übernimmt. werden. Aktion M500-Einstellungen M500 Profil ein- Ergebnis Profil laden: stell.: Andocken des M540...
  • Seite 65: Anwendungsszenario

    Bedienkonzept Anwendungsszenario Das folgende Szenario beschreibt, wie Profile ge- handhabt werden, wenn der Patient in verschiede- ne klinische Bereiche transportiert wird: Schritt Aktion Ergebnis Der M540 wird an die Docking Station Der M540 übernimmt die für die Intensivstation M500 auf der Intensivstation angedockt, festgelegten Profileinstellungen, die auf dem deren Einstellungen Profil laden auf M500 gespeichert sind.
  • Seite 66: Standby-Modus

    Bedienkonzept Standby-Modus Sie können die Patientenüberwachung unterbre- So versetzen Sie den M540 in den chen, indem Sie den M540 in den Standby-Modus Standby-Modus schalten. Drücken Sie die Funktionstaste Standby (so- Der Standby-Modus hat folgende Auswirkungen: fern für die Anzeige verfügbar, siehe Seite 45). –...
  • Seite 67 Bedienkonzept So versetzen Sie den M540 in den Datenschutzmodus Drücken Sie die Funktionstaste Daten ausbl. (sofern für die Anzeige verfügbar, siehe Seite 45). oder 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. 2 Berühren Sie die Registerkarte Hauptmenü (falls nicht bereits geöffnet). 3 Drücken Sie Ausblende-Modus.
  • Seite 68 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 69: Zusammenbau Und Vorbereitung

    Zusammenbau und Vorbereitung Zusammenbau und Vorbereitung Übersicht ......70 Handelsübliche M500-Halterungslösungen ....70 Andocken/Abdocken des M540.
  • Seite 70: Übersicht

    Zusammenbau und Vorbereitung Übersicht Handelsübliche Im folgenden Abschnitt werden die folgenden grundlegenden Montageaufgaben beschrieben: M500-Halterungslösungen – Andocken/Abdocken des M540 am bzw. Es sind verschiedene Halterungslösungen erhält- vom M500 lich. Die Installation, der Test und die Gewährleis- – Sperren/Entsperren des M540 im M500 tung der ordnungsgemäßen und sicheren Funkti- onsweise jeglicher Halterungslösung liegt in der –...
  • Seite 71: Andocken/Abdocken Des M540

    Zusammenbau und Vorbereitung Andocken/Abdocken des M540 Die folgende Abbildung zeigt eine Seiten- und eine So docken Sie den M540 an Vorderansicht des M500, der den M540 in seiner 1 Richten Sie den eingewölbten Abschnitt des Position hält. M540 am entsprechend geformten Abschnitt des M500 aus.
  • Seite 72: Sperren/Entsperren Des M540

    Zusammenbau und Vorbereitung Sperren/Entsperren des M540 Sie können den M540 permanent im M500 sichern, So entsperren Sie den M540 um zu verhindern, dass ihn jemand abdockt. 1 Setzen Sie einen 2-mm-Innensechskantschlüs- sel (A) in die mittlere Aussparung (B) des Arre- So sperren Sie den M540 tierschiebers, und drehen Sie ihn entgegen dem Uhrzeigersinn bis zur Entsperrposition...
  • Seite 73: Anschließen Der Systemkabel In Einer Iacs-Konfiguration

    Zusammenbau und Vorbereitung Anschließen der Systemkabel in einer IACS-Konfiguration Informationen zum Anschließen der IACS-System- kabel finden Sie in der Gebrauchsanweisung In- finity Acute Care System – Überwachungsanwen- dungen. Anschließen des Systemkabels in einer M540-Einzelplatzkonfiguration 1 Schließen Sie ein Ende des M540-Systemka- bels (MS20345) an den M500-Syste- manschluss (A) an.
  • Seite 74: Anbringen Eines Infinity Mcable-Masimo

    Zusammenbau und Vorbereitung Anbringen eines Infinity MCable-Masimo SET und Masimo rainbow SET/Nellcor OxiMax Die folgende Abbildung zeigt, wie ein Masimo MCable oder Nellcor OxiMax am M540 angebracht wird. Seitenansicht (Anschlüsse) Ansicht von unten A M540 So bringen Sie den MCable-Halteadapter an B MCable-Halteadapter mit Nasen, die an den Gehen Sie wie nachstehend beschrieben vor, um Seiten des M540 einrasten...
  • Seite 75 Zusammenbau und Vorbereitung 2 Richten Sie die die Nasen des Halteadapters (B) an den Aussparungen am M540 aus und drücken Sie kräftig, bis der Halteadapter hörbar einrastet. 3 Schließen Sie das MCable (D) an den blauen -Anschluss des M540 an. So nehmen Sie den MCable-Halteadapter ab 1 Führen Sie einen Schlitzschraubendreher (oder ein vergleichbares Werkzeug) zwischen...
  • Seite 76 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 77: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Übersicht über das Patienten-Monitoring ....78 Ein-/Ausschalten des M540 ....78 Patienten aufnehmen .
  • Seite 78: Übersicht Über Das Patienten-Monitoring

    Inbetriebnahme Übersicht über das Patienten-Monitoring In diesem Kapitel ist das Verfahren zum Starten des In diesem Abschnitt werden insbesondere die fol- Patienten-Monitorings am M540 beschrieben. genden Vorgänge beschrieben: – Ein-/Ausschalten des M540 – Aufnehmen/Entlassen eines Patienten am M540 – Ändern der Patientengruppe Ein-/Ausschalten des M540 So schalten Sie den M540 ein: So schalten Sie den M540 aus:...
  • Seite 79: Patienten Aufnehmen

    Inbetriebnahme Patienten aufnehmen Zur manuellen Aufnahme eines Patienten am 8 Tippen Sie Nr. an, geben Sie über die Bild- M540 geben Sie unter dem Seitenreiter Patienten- schirmtastatur die ID (bis zu 12 Zeichen) ein, Setup dessen demografische Daten ein. und tippen Sie Bestät. an. Sie können einen Patienten auch über das Netz- 9 Drücken Sie Aufnahme-Datum und dann die werk aufnehmen, indem Sie die Daten über eine...
  • Seite 80: Aufnehmen Eines Patienten Mit „Get His

    Inbetriebnahme Aufnehmen eines Patienten mit „GET HIS“ Sie können die Seite Patienten-Setup automatisch (Aufnahme/Entlassung/Verlegung). Das Kranken- mit Daten füllen, indem Sie die demografischen Da- haus-Informationssystem (Hospital Information ten eines Patienten über das Netzwerk abrufen. System (HIS)) durchsucht die Datenbank anhand Voraussetzung für diese Netzwerk-Datenübertra- der Patienten-Nr.
  • Seite 81: Auswählen Einer Neuen Patientengruppe

    Inbetriebnahme Auswählen einer neuen Patientengruppe Nach Auswahl einer Patientengruppe erscheint das So wählen Sie eine neue Patientengruppe aus Kennzeichen der neuen Patientengruppe in der Ti- 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. telleiste (siehe Seite 47). 2 Drücken Sie die Registerkarte Die Änderung einer Patientengruppe hat keinen Patienten-Setup.
  • Seite 82 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 83: Alarme

    Alarme Alarme Übersicht über die Alarme....84 Vorab-Quittieren von Alarmen ... 93 Alarmprioritäten ..... . . 84 Stummschalten akustischer Alarmsignale .
  • Seite 84: Alarmbedingungen Von Mittlerer Priorität

    Alarme Übersicht über die Alarme Der M540 erzeugt akustische und optische Alarm- dingungen und zugehörigen Alarmmeldungen sind signale, um Sie über Alarmbedingungen zu infor- ausführlich im Kapitel „Problembehebung“ auf mieren, die von Alarmgrenzwertüberschreitungen Seite 245 beschrieben. über Arrhythmiealarme bis hin zu Batteriepro- Die Farbe der Alarmmeldungen entspricht blemen reichen.
  • Seite 85: Alarmverarbeitung

    Alarme Alarmverarbeitung Der M540 gibt akustische und optische Alarmsig- Die Alarmpriorität einer nicht selbstlöschenden Alarmbedingung legt fest, wie sich die Alarmsigna- nale für alle Parameter aus, mit Ausnahme der fol- le verhalten, wenn die Alarmbedingung nicht mehr genden: vorliegt: – Herzzeitvolumen (HZV) –...
  • Seite 86: Aktivieren Oder Deaktivieren Der Alarmvalidierung

    Alarme Aktivieren oder Deaktivieren der Alarmvalidierung Wenn die Alarmvalidierung (siehe Seite 232) akti- die durch AAMI EC13 und IEC 60601-2-27 vorge- viert ist, muss eine Alarmbedingung eine bestimm- schriebene maximal zulässige Dauer von 10 Se- te Zeit lang vorliegen, damit akustische und opti- kunden überschritten wird.
  • Seite 87: Optische Alarmsignale

    Alarme Optische Alarmsignale Jede Alarmpriorität hat ihre eigenen optischen Alarmsignale. Wenn ein alarmierender Parameter nicht in der ak- tuellen Bildschirmansicht enthalten und die Alarm- leiste deaktiviert ist, ist die Alarmmeldung in der Ti- telleiste das einzige optische Alarmsignal. Weitere Informationen über Alarmmeldungen siehe Seite 88.
  • Seite 88: Alarmleiste

    Alarme Alarmleiste Optische Alarmanzeigen am M540 Die Alarmleiste des M540 zeigt optische Alarmbe- dingungen von hoher und mittlerer Priorität an (siehe Seite 84). Die Alarmleiste ist jedoch in folgenden Fällen inaktiv: – Es liegen nur Alarmbedingungen von niedriger Priorität vor. –...
  • Seite 89: Akustische Alarmsignale

    Alarme Akustische Alarmsignale Während eines Alarms gibt der M540 zusätzlich HINWEIS zu den optischen Alarmsignalen verschiedene, für In einer IACS-Konfiguration werden akustische jede Alarmpriorität unterschiedliche akustische Alarmsignale gewöhnlich nur am Cockpit, nicht Alarmsignale aus (siehe Seite 87). Die speziellen am M540 ausgegeben. Daher werden alle akusti- Merkmale dieser akustischen Alarmsignale hängen schen Alarmsignale automatisch vom M540 an vom ausgewählten Alarmtonmuster ab.
  • Seite 90: Anpassen Des Alarmtons

    Alarme Anpassen des Alarmtons Während eines Patiententransports können Sie die Alarmton-/Lautsprecherlautstärke des M540 ändern. Die Lautstärke des Alarmtons lässt sich anpassen. Stellen Sie die Alarmtonlautstärke so ein, dass der Alarmton auch unter lautesten Umgebungsbedin- So passen Sie die Alarmtonlautstärke an: gungen noch gehört wird.
  • Seite 91: Alarme Arrhythmie/Ventrikuläre Fibrillation

    Alarme Spezielles Alarmverhalten Die Aktivierung einer der folgenden Funktionen Wenn das Arrhythmie-Monitoring deaktiviert, die verändert das normale Alarmmeldungsverhalten: Funktion ASY/VF-Alarme auf Folgt HF eingestellt und Herzfrequenzalarme deaktiviert sind, wird die – ASY/VF-Alarme Balkenüberschrift HR, ASY, VF aus angezeigt. – Funktion SpO Entsättigungsalarm –...
  • Seite 92: Datenschutzmodus

    Alarme Datenschutzmodus OP-Modus Der Datenschutzmodus ist verfügbar, wenn der Der OP-Modus des M540 ist nur verfügbar, wenn M540 in einer IACS-Konfiguration angedockt ist, das Gerät in einer IACS-Konfiguration angedockt sich im WLAN-Modus oder im Einzelplatzmodus ist. Wenn am Medical Cockpit der OP-Modus akti- befindet, sofern der Patient an der ICS aufgenom- viert ist, werden Alarmmeldungen für Alarme mittle- men wurde.
  • Seite 93: Vorab-Quittieren Von Alarmen

    Alarme Vorab-Quittieren von Alarmen Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, sich auf einen – Optische Alarme werden wie üblich signalisiert. Vorgang zu konzentrieren, ohne durch kontinuierli- – Im äußersten rechten Feld der Titelleiste er- che akustische Alarmsignale aufgrund potenzieller scheint die Alarmmeldung Alarmtonpause mit Alarmbedingungen gestört zu werden.
  • Seite 94: Temporäres Deaktivieren Des Alarm-Monitorings

    Alarme Temporäres Deaktivieren des Alarm-Monitorings Wenn die passwortgeschützte Alarmpause-Funkti- So deaktivieren Sie das Alarm-Monitoring on (siehe Seite 232) aktiviert ist, können Sie das temporär: Alarm-Monitoring temporär deaktivieren. Die 1 Drücken Sie die Funktionstaste Alarme. Alarmpausendauer kann zwischen 1 Minute und 5 Minuten eingestellt werden. 2 Drücken Sie Alarmpause.
  • Seite 95: Aktivieren Oder Deaktivieren Des Alarm-Monitorings

    Alarme Aktivieren oder Deaktivieren des Alarm-Monitorings – Das äußerste rechte Feld der Titelleiste wird WARNUNG gelb angezeigt. Die Meldung, dass alle Alarme Wenn dem Zeitraum für die Deaktivierung des ausgeschaltet sind, und das folgende Symbol Alarms Kein Timeout zugewiesen wurde, wird werden angezeigt: kein Timer angezeigt, und die Alarme bleiben deaktiviert, bis Sie sie erneut aktivieren.
  • Seite 96: Konfigurieren Der Alarmeinstellungen Eines

    Alarme Konfigurieren der Alarmeinstellungen eines Patienten Im folgenden Abschnitt werden die für jeden Pati- So konfigurieren Sie die Alarmeinstellungen für enten verfügbaren Alarmfunktionen und -einstel- einen einzelnen Parameter lungen beschrieben. Achten Sie darauf, dass die 1 Tippen Sie das Parameterfeld an (z. B. HF), um konfigurierten Alarmgrenzen für den Zustand des das Dialogfenster des Parameters zu öffnen.
  • Seite 97: Verwenden Der Funktion Auto-Einst

    Alarme Verwenden der Funktion Auto-Einst. Die Funktion Auto-Einst. ermöglicht Ihnen, die Alarmgrenzen schnell auf der Grundlage von vor- eingestellten, in der folgenden Tabelle aufgeführten Prozentsätzen anzupassen. Parameter Oberer Grenzwert Unterer Grenzwert Ta, Tb, T1a, T1b, ≤107 % des aktuellen Werts ≤...
  • Seite 98: Aktivieren/Deaktivieren Von Alarmen

    Alarme Aktivieren/Deaktivieren von Alarmen Speicherungsfunktion (Archiv) Sie können die Alarmfunktion für einzelne Parame- Die Einstellung der Speicherungsfunktion be- ter aktivieren oder deaktivieren, mit Ausnahme der stimmt, was als Reaktion auf eine Überschreitung folgenden Parameter: der Alarmgrenzwerte passiert. Die folgenden Ein- stellungen sind verfügbar: –...
  • Seite 99: Ereignis-Review

    Alarme Ereignis-Review Das Dialogfenster Ereignis-Review bietet ein elek- fenden Alarmereignisse sind mit Monitor zeitl. tronisches Protokoll von Alarmen und Ereignissen. bezeichnet. Nach Wunsch können weitere De- In den folgenden Fällen wird dem Dialogfenster tails angezeigt werden (siehe Seite 100). Ereignis-Review ein Eintrag hinzugefügt: –...
  • Seite 100: Anzeigen Einer Momentaufnahme Eines Einzelnen Ereignisses

    Alarme Anzeigen einer Momentaufnahme eines einzelnen Ereignisses In den folgenden Fällen werden im Dialogfenster Ereignisse mit gespeicherten Kurven- und Parame- Ereignis-Review automatisch Kurven- und Para- terdaten werden im Dialogfenster Ereignis-Re- meterdaten von 20 Sekunden gespeichert: view entweder mit Monitor zeitl. bezeichnet (wenn es sich um manuell gespeicherte Ereignisse –...
  • Seite 101: Einstellung Der Alarmverwaltung (Passwortgeschützt)

    Alarme Einstellung der Alarmverwaltung (passwortgeschützt) Die passwortgeschützte Alarmeinstellung ist nur für autorisiertes Personal zugänglich. Zu verfügbaren Setup-Funktionen siehe Seite 242. Funktionstaste Notfall Wenn der M540 mit dem IACS verbunden ist, onen finden Sie in der Gebrauchsanweisung können Sie mit der M540-Funktionstaste Notfall Infinity Acute Care System –...
  • Seite 102: Alarmbereiche Und -Standardwerte

    Alarme Alarmbereiche und -standardwerte Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv HF Erwachsen Oberer Grenzwert: – 120 (Erwachsen) – 45 (Erwachsen) – Sp/Reg 25 bis 300 Schl./min (Erwach- Inkrement: – 150 (Pädiatrisch) –...
  • Seite 103: Standardeinstellung Ar- Chiv

    Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv Oberer Grenzwert: – 100 % 85 % 21 bis 100 % (Erwachsen, Pä- Inkrement: 1 % diatrisch) Unterer Grenzwert: 20 bis 99 % –...
  • Seite 104 Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv NIBP S Pädiatrisch Oberer Grenzwert: 120 mmHg (16 kPa) 50 mmHg 11 bis 170 mmHg (6,7 kPa) Inkrement: 1 mmHg oder 0,1 kPa 1,4 bis 22,7 kPa Unterer Grenzwert: 10 bis 169 mmHg...
  • Seite 105 Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv NIBP M Erwachsen Oberer Grenzwert: 125 mmHg 60 mmHg 11 bis 250 mmHg (16,7 kPa) (8,0 kPa) Inkrement: 1 mmHg oder 0,1 kPa 1,4 bis 33,3 kPa Unterer Grenzwert: 10 bis 249 mmHg...
  • Seite 106 Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv IBP S Erwachsen Oberer Grenzwert: – 160 mmHg – 90 mmHg –24 bis +300 mmHg (21,3 kPa) (12,0 kPa) für Inkrement: 1 mmHg für GP1 bis 4, GP1 bis 4, ART oder 0,1 kPa...
  • Seite 107 Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv IBP D Neonatal Oberer Grenzwert: – 80 mmHg – 35 mmHg –24 bis +300 mmHg (10,7 kPa) für (4,7 kPa) für Inkrement: 1 mmHg GP1 bis 4, ART GP1 bis 4, ART oder 0,1 kPa...
  • Seite 108 Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv IBP M Neonatal Oberer Grenzwert: – 85 mmHg – 40 mmHg –24 bis +300 mmHg (11,3 kPa) für (5,3 kPa) für Inkrement: 1 mmHg GP1 bis 4, ART, GP1 bis 4, oder 0,1 kPa...
  • Seite 109: Arrhythmiebereiche Und Standardwerte

    Alarme Parameter Alarmgrenzwertbe- Standardwerte Standardwerte Standardein- reich für den oberen für den unteren stellung Ar- Grenzwert Grenzwert chiv 50 mmHg 30 mmHg etCO Oberer Grenzwert: 6 bis 100 mmHg (6,7 kPa, 6,6 %) (4,0 kPa, 3,9 %) Inkrement: 1 mmHg, 0,1 kPa oder 0,1 % 0,8 bis 13,3 kPa 0,8 bis 13,2 %...
  • Seite 110 Alarme Parameter Standardeinstel- Frequenz (Standard) Anzahl (Standard) Werkseinstel- lungen für die lung Archiv Alarmstufe ≤30 bis 105 BRADY Nicht veränderbar (Erwachsen ≤50, Päd- (≥8) iatrisch ≤60) Inkrement von 5 PAUSE 1 bis 3,5 (2,5) Nicht veränderbar Inkrement von 0,5 Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 111: Ekg, Arrhythmie Und St-Segment

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment EKG, Arrhythmie und ST-Segment Übersicht über das EKG- und 12-Kanal-Monitoring ....122 Herzfrequenz-Monitoring ....113 Aufrufen des EKG-Dialogfensters .
  • Seite 112 EKG, Arrhythmie und ST-Segment Aufrufen des Arrhythmie-Dialogfensters ....135 Konfigurationsfunktionen für Arrhythmie-Parameter ....135 Übersicht über das ST-Monitoring .
  • Seite 113: Übersicht Über Das Ekg- Und Herzfrequenz-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Übersicht über das EKG- und Herzfrequenz-Monitoring Der M540 berechnet die Herzfrequenz und zeigt Bei Verarbeitung von zwei Kanälen wird jedem Ka- diese an, erkennt schrittmacherinduzierte Herz- nal eine Gewichtung zugeordnet, die von der Arte- schläge, meldet Arrhythmie-Zustände und misst faktstärke abhängt.
  • Seite 114: Ekg - Sicherheitsvorkehrungen

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment EKG – Sicherheitsvorkehrungen Die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen sind WARNUNG in den folgenden Abschnitten aufgeführt: Um Verletzungen von Patienten zu vermei- – „Gefahrlose Kopplung mit elektrischen Gerä- den, überprüfen Sie immer das Timing des ten“ auf Seite 8 QRS-Synchronisationspulses, bevor Sie versuchen, unter Verwendung des Infinity –...
  • Seite 115: Anschließen Des Kabelsatzes Für Die 12-Kanal-Überwachung

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Anschließen des Kabelsatzes für die 12-Kanal-Überwachung 1 Schließen Sie das 6-adrige Elektrodenkabel (B) HINWEIS und das 4-adrige Elektrodenkabel (C) an den Bei Verwendung eines 12-Kanal-EKG-Elektro- versenkten EKG-Anschluss (A) an der Seite denkabels mit zu Wickeln zusammengelegten des M540 an.
  • Seite 116: Anschließen Der Elektrodenkabel Für Das Ekg-Monitoring Neonataler Patienten

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Anschließen der Elektrodenkabel für das EKG-Monitoring neonataler Patienten 1 Schließen Sie das EKG-Adapterkabel (B) an 2 Führen Sie den Abstandshalter (C) ein, um die den versenkten EKG-Anschluss (A) an der nicht belegten Stifte der EKG-Ableitung des Seite des M540 an.
  • Seite 117: Vorbereiten Des Patienten Für Das Ekg-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Vorbereiten des Patienten für das EKG-Monitoring Die Beachtung der folgenden Tipps führt zu opti- Elektrochirurgie malen EKG-Monitoring-Ergebnissen. Sie dürfen je- doch niemals die im Krankenhaus geltenden Ver- Die integrierte HfC-Unterdrückung verbessert die fahren oder die Empfehlungen des Herstellers er- Leistung des Monitors während elektrochirurgi- setzen.
  • Seite 118: Ekg-Anzeige

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment EKG-Anzeige Die EKG-Anzeige am M540 umfasst folgende Ele- EKG-Kurven mente: Die EKG-Kurve umfasst die folgenden Elemente: – EKG-Parameterfeld – EKG-Kurven – Dialogfenster Alle Ableit. anzeigen, das bis zu 12 Ableitungen enthält Bei Aktivierung des Arrhythmie-Monitorings ändert sich das Erscheinungsbild des A Ausgewählte Kurvenskalierung EKG-Parameterfelds.
  • Seite 119: Farben Der Ekg-Elektroden

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Farben der EKG-Elektroden Die Elektroden sind gemäß IEC und AHA beschrif- tet und farbcodiert (siehe nachstehende Tabelle). AHA/US Gelb Schwarz Grün Weiß C/C2 Weiß/Weiß und Gelb V/V2 Braun/Braun und Gelb Schwarz Grün C+/C5 Grau und Weiß/Weiß und Schwarz V+/V5 Grau und Braun/Braun und Orange Weiß...
  • Seite 120: Standardkonfiguration, Fünf Elektroden

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Standardkonfiguration, fünf Elektroden (IEC/AHA) Schrittmacherkonfiguration, fünf Elektroden (IEC/AHA) Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 121: Standardkonfiguration, Sechs Elektroden

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Standardkonfiguration, sechs Elektroden (IEC/AHA) 12-Kanal-Konfiguration, zehn Elektroden für 12-Kanal-Ruhe-EKG-Monitoring (AHA) Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 122: 12-Kanal-Konfiguration, Zehn Elektroden

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment 12-Kanal-Konfiguration, zehn Elektroden für 12-Kanal-Ruhe-EKG-Monitoring (IEC) 12-Kanal-Monitoring Das Standard-12-Kanal-Monitoring erfordert die tungen werden interpoliert. TruST steht im Modus gemeinsame Verwendung eines 6-adrigen und für erwachsene und pädiatrische Patienten zur Ver- eines 4-adrigen Elektrodenkabels. Das 12-Kanal- fügung, nicht jedoch für neonatale Patienten. Monitoring mittels 10 Elektrodenkabeln ist eine Auf der Seite Alle Ableit.
  • Seite 123: Funktionen Für Die Ekg-Parameterkonfiguration

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Funktionen für die EKG-Parameterkonfiguration Alle EKG-Parameter-Setup-Funktionen werden im Das Grenzwert-Dialogfenster enthält die Schaltflä- Dialogfenster EKG ausgeführt (siehe Seite 122). chen Auto-Einst. und Alarm zum Konfigurieren der Alarmfunktionen. Ausführliche Informationen über die Konfiguration der Alarme finden Sie unter „Konfigurieren der Alarmeinstellungen eines Pati- enten“...
  • Seite 124: Beschreibung

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung HF-Quelle – EKG (Standard) – Leitet die Herzfrequenz Wählt eine andere Quelle für die aus dem EKG-Signal ab. Herzfrequenz aus, wenn der EKG-Kanal aufgrund von Arte- – ART – Leitet die Herzfrequenz aus dem arte- fakten nicht verfügbar ist, die riellen Drucksignal ab.
  • Seite 125 EKG, Arrhythmie und ST-Segment Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung QRS-Sync.- – Ein – Zeigt QRS-Synchronisationsmarkierun- Legt fest, ob QRS-Komplexe auf Mark. gen an. der Kurve durch vertikale weiße Markierungen gekennzeichnet – Aus (Standard) werden. Dies erleichtert die Ent- scheidung, wann eine synchro- nisierte Kardioversion in Be- tracht kommt.
  • Seite 126: Patienten

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Monitoring schrittmacherstimulierter Patienten Wenn die Pacer-Erkennung aktiviert ist, verwendet Bei deaktivierter Schrittmachererkennung wird im Pacer aus der M540 die folgenden Spezifikationen, um einen oberen EKG-Kanal die Meldung ange- Impuls als Schrittmacherimpuls zu erkennen: zeigt. – Amplitude (a ): ±2 bis ±...
  • Seite 127: Schrittmacher - Sicherheitsvorkehrungen

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Schrittmacher – Sicherheitsvorkehrungen Der M540 wurde auf die Erkennung von Schrittma- WARNUNG cherimpulsen hin überprüft. Es ist jedoch nicht mög- Behalten Sie Schrittmacherpatienten immer lich, jede klinisch mögliche Kurvencharakteristik zu unter strenger Beobachtung und überwachen antizipieren. Bei einem schrittmacherstimulierten Sie deren Vitalzeichen sorgsam.
  • Seite 128: Geräteinterferenzen Beim Schrittmacher-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Geräteinterferenzen beim WARNUNG Schrittmacher-Monitoring Seien Sie bei Patienten, die im Pacer-Fusi- on-Modus überwacht werden, besonders auf- Die folgenden Geräte können zu Interferenzen merksam, da dieser Modus die Gefahr einer beim Schrittmacher-Monitoring führen: fälschlichen Interpretation von Schrittmacher- impulsen als QRS-Komplexe erhöhen kann, Impedanzgesteuerte frequenzadaptive was zur Folge haben kann, dass ein Herzstill-...
  • Seite 129: Optimieren Der Pacer-Verarbeitung

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Transkutane elektrische Nervenstimulatoren fehlinterpretierte TENS-Signale folgende gültige (TENS) QRS-Komplexe zurückweist. Wenn TENS-Signale weiterhin als Schrittmachermarkierungen aufge- Signale von transkutanen, elektrischen Nervensti- zeichnet werden, schalten Sie die Pacer-Erken- mulatoren (TENS) ähneln häufig Schrittmachersig- nung aus (siehe Seite 124). nalen und können daher als solche gekennzeichnet werden.
  • Seite 130: Übersicht Über Das Arrhythmie-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Übersicht über das Arrhythmie-Monitoring WARNUNG HINWEIS Wenn Herzfrequenz-Alarm und Arrhyth- Wenn die Herzfrequenz-Alarme deaktiviert wer- mie-Monitoring deaktiviert sind und ASY/VF- den, wird im äußersten rechten Feld der Titelleiste Alarme auf Folgt HF eingestellt ist, erzeugt die die Balkenüberschrift HF-Alarme aus angezeigt.
  • Seite 131: Auswählen Von Arrhythmie-Ableitungen

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Auswählen von Arrhythmie-Ableitungen So wählen Sie die Arrhythmie-Ableitungen aus Eine angemessene Ableitungswahl ist für ein präzi- ses Arrhythmie-Monitoring entscheidend. Im Ideal- 1 Tippen Sie das Herzfrequenz-Parameterfeld fall werden die beiden besten EKG-Ableitungen als an, um das EKG-Dialogfenster direkt anzu- Arrhythmie-Monitoring-Ableitungen zugewiesen.
  • Seite 132 EKG, Arrhythmie und ST-Segment Arrhythmie-Monitoring aus (die folgenden Ereignisse werden erkannt, wenn mindestens ein EKG an- gezeigt wird) Asystolie 4 Sekunden verstreichen ohne Erkennung eines gültigen QRS-Komplexes. Ventrikuläre Fibril- Sinusoidale Kurve mit Fibrillationseigenschaften lation Einfacher Arrhythmie-Monitoring-Modus (die folgenden zusätzlichen Ereignisse werden erkannt) VTACH Ventrikuläre Tachy- Innerhalb eines Zeitintervalls T = (60 * (N –...
  • Seite 133 EKG, Arrhythmie und ST-Segment Erweiterter Arrhythmie-Monitoring-Modus (die folgenden zusätzlichen Ereignisse werden erkannt) Ventrikuläre Bige- Folge von Herzschlägen mit dem Muster: normal, VES, normal, minie VES, normal TACH Tachykardie N oder mehr aufeinanderfolgende normale Herzschläge mit einer 2) 4) Schlag-zu-Schlag-Frequenz ≥ der TACH-Frequenzeinstellung. PAUSE Pause Folge von zwei Herzschlägen, die als normal oder VES klassifiziert...
  • Seite 134: Arrhythmie-Anzeige

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Arrhythmie-Anzeige Basis-Parameterfeld Arrhythmie Wenn das Arrhythmie-Monitoring aktiviert ist, wer- den Arrhythmie-Ereignisse im Herzfrequenz-Para- meterfeld angezeigt. Wenn das Herzfrequenz-Parameterfeld angezeigt wird und das Arrhythmie-Monitoring aktiviert ist, Wenn das Arrhythmie-Monitoring deaktiviert ist werden im Herzfrequenz-Parameterfeld alle Ar- (siehe Seite 133) und mindestens eine EKG-Kurve rhythmie-Werte und Arrhythmie-Kennzeichnungen angezeigt wird, werden Asystolie-Ereignisse und angezeigt.
  • Seite 135: Aufrufen Des Arrhythmie-Dialogfensters

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Aufrufen des Arrhythmie-Dialogfensters 1 Tippen Sie das Herzfrequenz-Parameter- Wenn der Parameter nicht angezeigt wird: feld an. 1 Drücken Sie ein beliebiges Parameterfeld > 2 Drücken Sie die Registerkarte Einstell.. Registerkarte Einstell. > Parameter ändern. 3 Drücken Sie die Registerkarte ARR. 2 Drücken Sie das Kennzeichen des Parameters, den Sie auf der Hauptseite anzeigen möchten.
  • Seite 136: Übersicht Über Das St-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Übersicht über das ST-Monitoring Die ST-Segmentanalyse untersucht normale A Bezugspunkt QRS-Komplexe von bis zu 12 EKG-Ableitungen. B ST-Niveau Der M540 lernt jede ST-Ableitung, kombiniert die Messungen zu einem durchschnittlichen C ST-Messpunkt QRS-Komplex und leitet die ST-Abweichung ab. D QRS-Ende Das ST-Monitoring ist für erwachsene und pädiatri- sche Patienten verfügbar.
  • Seite 137: Trust-12-Kanal-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment TruST-12-Kanal-Monitoring Diese Funktion ermöglicht eine Echtzeit-Auswer- tungs-Namen kenntlich gemacht. Bei aktiviertem tung von 12 ST-Abweichungen bei Verwendung TruST-Monitoring werden standardmäßig V2 als von nur sechs Elektroden, die acht gemessene V-Ableitung und V5 als V+-Ableitung verwendet. EKG-Ableitungen und vier berechnete Brust- Auch wenn Sie die berechneten Ableitungen für die wandableitungen liefern.
  • Seite 138: Anschließen Des Kabelsatzes Für Das St-Monitoring

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Anschließen des Kabelsatzes für das ST-Monitoring Das ST-Monitoring nutzt für alle verfügbaren – 12-Kanal-ST-Monitoring – Verwendet die ST-Monitoring-Modi die folgenden Ableitungskonfi- standardmäßige 12-Kanal-EKG-Konfiguration gurationen: mit zehn Elektroden (siehe Seite 114). – Standard-ST-Monitoring – Verwendet die standardmäßigen 3-, 5- oder 6-adrigen Elektro- denkabel.
  • Seite 139: St-Komplex-Dialogfenster

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment ST-Komplex-Dialogfenster Vergrößern eines einzelnen Die Anzahl der angezeigten ST-Komplexe hängt vom angeschlossenen Kabelsatz ab. Sie können ST-Komplexes alle ST-Komplexe anzeigen oder einen einzelnen ST-Komplex vergrößern, um Details einzusehen. Die folgende Abbildung zeigt einen einzelnen ST-Komplex, wenn ein ST-Komplex vergrößert Im Dialogfenster für einzelne ST-Komplexe stehen wird.
  • Seite 140: St-Messpunkte

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment ST-Messpunkte Im Dialogfenster mit einem einzelnen ST-Komplex So ändern Sie ST-Messpunkte können Sie die ST-Messpunkte und den isoelektri- 1 Drücken Sie das ST-Parameterfeld, um direkt schen Punkt ändern. Die Setup-Schaltflächen zur das ST-Dialogfenster aufzurufen. Änderung der Messpunkte befinden sich links auf dem Bildschirm.
  • Seite 141: Aufrufen Des St-Dialogfensters

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Aufrufen des ST-Dialogfensters 1 Drücken Sie auf das ST-Parameterfeld. Wenn der Parameter nicht angezeigt wird: 2 Drücken Sie die Registerkarte Einstell. 1 Drücken Sie ein beliebiges Parameterfeld > Registerkarte Einstell. > Parameter ändern. 2 Drücken Sie das Kennzeichen des Parameters, den Sie auf der Hauptseite anzeigen möchten.
  • Seite 142 EKG, Arrhythmie und ST-Segment Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung ST-Ableit. 1 – Drei Elektroden: STI, STII, STIII Wählt eine ST-Ableitung für die Analyse und Anzeige aus. ST-Ableit. 2 – Fünf Elektroden: STI, STII, STIII, STaVR, STaVL, STaVF, STV – Sechs Elektroden: STI, STII, STIII, STaVR, STaVL, STaVF, STV, STV+ –...
  • Seite 143: Lernen/Neulernen Eines Qrs-Musters

    EKG, Arrhythmie und ST-Segment Lernen/Neulernen eines QRS-Musters Manuelles Neulernen Der M540 erstellt ein Referenzmuster, indem er das dominante QRS-Muster eines Patienten lernt. Das Referenzmuster wird zu Referenzzwecken ge- Führen Sie in den folgenden Fällen einen Neulern- speichert, und alle nachfolgenden Herzschläge und vorgang des QRS-Musters durch: Rhythmen werden mit diesem Muster verglichen –...
  • Seite 144 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 145: Atemfrequenz Aus Impedanzmessung (Afi)

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Übersicht über das Respirations-Monitoring ....146 Unterstützte Parameter ....146 AFi –...
  • Seite 146: Atemfrequenz Aus Impedanzmessung

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Übersicht über das Respirations-Monitoring Der M540 erfasst die Atmung durch Impedanzmes- Die Funktionen des Respirations-Monitorings kön- sung, indem er einen ungefährlichen Hochfre- nen in einem parameterspezifischen Dialogfenster quenzstrom zwischen zwei EKG-Elektroden auf konfiguriert werden (siehe Seite 152). dem Brustkorb des Patienten fließen lässt.
  • Seite 147: Anschließen Der 3-, 5- Und 6-Adrigen Elektrodenkabel Für Das Respirations-Monitoring

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Anschließen der 3-, 5- und 6-adrigen Elektrodenkabel für das Respirations-Monitoring 1 Schließen Sie das 3-, 5- oder 6-adrige Elektro- HINWEIS denkabel (B) an den versenkten EKG-An- EKG-Elektrodenkabel können im EKG-Anschluss schluss (A) an der Seite des M540 an. des M540 verbleiben, ohne angeschlossen sein zu müssen.
  • Seite 148: Anschließen Der Elektrodenkabel Für Das 12-Kanal-Respirations-Monitoring

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Anschließen der Elektrodenkabel für das 12-Kanal-Respirations- Monitoring 1 Schließen Sie das 6-adrige Elektrodenkabel (B) HINWEIS und das 4-adrige Elektrodenkabel (C) an den Bei Verwendung eines 12-Kanal-EKG-Elektro- versenkten EKG-Anschluss (A) an der Seite denkabels mit zu Wickeln zusammengelegten des M540 an.
  • Seite 149: Anschließen Der Elektrodenkabel Für Das Respirations-Monitoring Neonataler

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Anschließen der Elektrodenkabel für das Respirations-Monitoring neonataler Patienten 1 Schließen Sie das EKG-Adapterkabel an den HINWEIS versenkten EKG-Anschluss (A) an der Seite EKG-Elektrodenkabel können im EKG-Anschluss des M540 an. des M540 verbleiben, ohne angeschlossen sein zu müssen. Vergewissern Sie sich, dass sämtli- che EKG-Elektrodenkabel fest in den EKG-An- schluss an der Seite des M540 eingesteckt sind.
  • Seite 150 Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) – Elektroden, die fest anhaften und über eine gro- – Positionieren Sie die (A)- und die LA-Elektrode ße Leitfläche verfügen, liefern die besten Er- bei neonatalen Patienten auf der Medioaxillarli- gebnisse. Verwenden Sie ein 5-adriges Elektro- nie.
  • Seite 151: Respirations-Anzeige

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Respirations-Anzeige Respirationsmarkierungen Die Respirationsanzeige am M540 umfasst folgen- de Elemente: Die folgende Abbildung zeigt, wie weiße vertikale – Respirations-Parameterfeld Markierungen auf der Respirationskurve jeden er- – Respirationskurve kannten Atemzug angeben. Respirations-Parameterfeld Das Respirations-Parameterfeld umfasst die fol- genden Elemente: Wenn der M540 Teil einer IACS-Konfiguration ist, werden keine Respirationsmarkierungen an das In-...
  • Seite 152: Respirations-Messmodi

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Respirations-Messmodi Folgende Respirations-Messmodi sind verfügbar: Informationen über die Auswahl des gewünschten Respirationsmodus finden Sie auf Seite 153. – Auto (Standard) – Geeignet für Patienten mit regelmäßigem Atemmuster. Dieser Modus WARNUNG nutzt die optimale Erkennungsschwelle für die Wenn die Größe der Respirationskurve im ma- Atemzüge, die am Beginn der Atmungsüberwa- nuellen Modus zu gering eingestellt ist, wer-...
  • Seite 153: Respirations-Parameter-Setup-Funktionen

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Respirations-Parameter-Setup-Funktionen Alle Funktionen für die Konfiguration der Respirati- Das Grenzwert-Dialogfenster enthält die Schaltflä- onsparameter werden im Respirations-Dialogfens- chen Auto-Einst. und Alarm zum Konfigurieren ter ausgeführt (siehe „Aufrufen des Respirati- der Alarmfunktionen. Ausführliche Informationen ons-Dialogfensters“ auf Seite 152). über die Konfiguration der Alarme finden Sie unter „Konfigurieren der Alarmeinstellungen eines Pati- enten“...
  • Seite 154: Beschreibung

    Atemfrequenz aus Impedanzmessung (AFi) Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Koinzidenz Ein, Aus (Standard) Legt fest, ob Sie alarmiert wer- den, wenn die Atemfrequenz um weniger als 20 % von der Herz- frequenz abweicht (ein Anzei- chen dafür, dass der M540 Herz- schläge als Respiration zählt).
  • Seite 155: Spo 2 - Und Puls-Co-Ox-Monitoring Mit Masimo Set Mcable

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Übersicht über das SpO -Monitoring ..156 Unterstützte Parameter ....156 - und Puls-CO- Ox-Sicherheitsvorkehrungen .
  • Seite 156: Übersicht Über Das Spo -Monitoring

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Übersicht über das SpO -Monitoring - und Puls-CO-Ox-Monitoring sind nur mit - und Puls-CO-Ox-Messungen eignen sich für dem entsprechenden SpO MCable möglich. Für erwachsene, pädiatrische und neonatale Patienten das Monitoring der SpO - und Puls-CO-Ox-Para- (mit den nachstehenden Ausnahmen).
  • Seite 157 - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Standardparametersatz Drei Sensorentypen sind für das Masimo rainbow SET MCable erhältlich. Die Verfügbarkeit der Para- Das Infinity MCable – Masimo SET und das Infinity meter hängt vom ausgewählten Sensortyp ab. MCable – Masimo rainbow SET unterstützen stets die folgenden Parameter: Jeder Sensor liefert bestimmte Parameter, die auch am Masimo rainbow SET MCable aktiviert werden...
  • Seite 158: Spo 2 - Und Puls-Co-Ox-Sicherheitsvorkehrungen

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable - und Puls-CO-Ox-Sicherheitsvorkehrungen Störende Substanzen: Carboxyhämoglobin kann zu WARNUNG einer fälschlichen Erhöhung der Messwerte führen. Erhöhte Methämoglobin-Werte (MetHb) Der Grad der Erhöhung ist etwa gleich der Menge können zu ungenauen SpO - und des vorhandenen Carboxyhämoglobins.
  • Seite 159 - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable ACHTUNG HINWEIS Bei Verwendung der maximalen Empfindlichkeits- Der Kauf dieses Geräts überträgt keine einstellung wird möglicherweise die Erkennung explizite oder implizite Lizenz unter irgendeinem eines abgefallenen Sensors beeinträchtigt. Bei Patent von Masimo zur Verwendung des Geräts dieser Einstellung kann es am Gerät zur Anzeige mit irgendeinem nicht von Masimo hergestellten falscher Werte kommen, wenn der Sensor am Pa-...
  • Seite 160: Anschließen Des Masimo Set Mcable

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Anschließen des Masimo SET MCable Das Masimo SET MCable wird direkt an den M540 angeschlossen. Anhand des MCable-Logos kön- nen Sie erkennen, ob Sie ein Masimo rainbow SET oder ein Masimo SET MCable verwenden. So schließen Sie das Masimo SET MCable an: 1 Schließen Sie das Masimo SET MCable (B) am blauen SpO...
  • Seite 161: Anschließen Des Masimo Rainbow Set

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Anschließen des Masimo rainbow SET MCable Das Masimo rainbow SET MCable wird direkt an den M540 angeschlossen. Anhand des MCa- ble-Logos können Sie erkennen, ob Sie ein Masi- mo rainbow SET oder ein Masimo SET MCable verwenden.
  • Seite 162: Vorbereitung Des Patienten

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Vorbereitung des Patienten Die Beachtung der folgenden Tipps führt zu optima- Meldung angezeigt wird, dass die Perfusion oder len SpO -Monitoring-Ergebnissen. Sie dürfen je- die Signalqualität gering ist. Dieser Modus wird für doch niemals die im Krankenhaus geltenden Ver- Pflegebereiche ohne visuelle Überwachung der fahren oder die Empfehlungen des Herstellers er- Patienten (z.
  • Seite 163: Spo 2 - Und Puls-Co-Ox-Anzeige

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable So legen Sie den Sensor an 1 Wählen Sie den Sensortyp und die Sensorgrö- ße, der bzw. die für den Patienten am besten geeignet ist. Befolgen Sie die Empfehlungen des Herstellers. 2 Positionieren Sie den Sensor richtig und legen Sie ihn am Patienten an.
  • Seite 164 - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable -Parameterfeld (Masimo SET MCable) Puls-CO-Ox-Parameterfeld (Masimo rainbow SET MCable) Das SpO -Parameterfeld umfasst die folgenden Elemente: Das Puls-CO-Ox-Parameterfeld wird zusätzlich zum normalen SpO -Parameterfeld angezeigt, wenn ein Masimo rainbow SET MCable ange- schlossen ist, das einen erweiterten Parametersatz unterstützt (SpO , PLS, PI).
  • Seite 165: Aufrufen Des Spo 2 -Dialogfensters

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Das Puls-CO-Ox-Parameterfeld umfasst die fol- A Parameter 1 Kennzeichen Puls-CO-Ox genden Elemente. B Parameter 1 Maßeinheit C Obere/untere Alarmgrenzen bzw. durchgestri- chene Dreiecksymbole, wenn die Alarme deak- tiviert sind. (Für die SpOC-Parameter gibt es keine Alarmgrenzen.) D Parameter 2 Kennzeichen Puls-CO-Ox E Parameter 2 Puls-CO-Ox-Wert...
  • Seite 166: Konfigurationsfunktionen Für Die Spo -Parameter

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Konfigurationsfunktionen für die SpO -Parameter Alle SpO -Parameter-Setup-Funktionen werden im über die Konfiguration der Alarme finden Sie unter -Dialogfenster ausgeführt (siehe „Aufrufen „Konfigurieren der Alarmeinstellungen eines Pati- des SpO -Dialogfensters“ auf Seite 165). enten“...
  • Seite 167 - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Empfindlichkeitsm – Normal (Standard) – Standardmodus Legt den Grad der Erkennungs- odus empfindlichkeit fest. – APOD (engl.: adaptive probe off detec- tion, dt.: adaptive Erkennung abgefallener Sensoren) – der am wenigsten empfindli- che Modus zur Erkennung eines Werts bei Patienten mit geringer Perfusion.
  • Seite 168: Aufrufen Des Puls-Co-Ox-Dialogfensters

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Aufrufen des Puls-CO-Ox-Dialogfensters Allgemeine Masimo rainbow SET-Setup-Funktio- 1 Drücken Sie ein beliebiges Parameterfeld > nen werden in den SpO - und Puls-CO-Ox-Dialog- Registerkarte Einstell. > Parameter ändern. fenstern ausgeführt. 2 Drücken Sie das Kennzeichen des Parameters, So rufen Sie das Puls-CO-Ox-Dialogfenster auf: den Sie auf der Hauptseite anzeigen möchten.
  • Seite 169: Beschreibung

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Puls-CO-Ox 1 SpHb (Standard), SpOC, SpMet, SpCO, Wählt den Parameter für die Parameterposition 1 im Puls-CO- Ox-Parameterfeld aus. Die zugehöri- ge Parameterbezeichnung und der Parameterwert werden mit der größ- ten Schriftart angezeigt.
  • Seite 170 - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Puls-CO-Ox 3 SpHb , SpOC, SpMet, SpCO, PVI (Stan- Wählt den Parameter für die dard) Parameterposition 3 im Puls-CO- Ox-Parameterfeld aus. PVI ist sowohl für CO- als auch für Hb-Sensoren der Standardparameter für die Parameterposition 3 im Para- meterfeld.
  • Seite 171: Passwortgeschützte Masimo Rainbow Set-Setup-Funktionen

    - und Puls-CO-Ox-Monitoring mit Masimo SET MCable Passwortgeschützte Masimo rainbow SET-Setup-Funktionen Auf der passwortgeschützten Seite Einstell. 2 ste- hen zusätzliche Masimo rainbow SET-Setup-Funk- tionen zur Verfügung. Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung SpHb-Kal. Arteriell (Standard), Venös Wählt die bei der Berechnung des SpHb-Werts verwendete Blutprobenquelle aus.
  • Seite 172 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 173: Spo 2 - Und Pulsfrequenz-Monitoring Mit Nellcor Oximax Mcable

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Übersicht über das SpO -Monitoring ..174 Unterstützte Parameter ....174 –...
  • Seite 174: Übersicht Über Das Spo 2 Unterstützte Parameter

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Übersicht über das SpO -Monitoring -Monitoring ist nur mit einem SpO MCable Die SpO -Monitoring-Funktionen können in einem möglich. Der M540 misst mithilfe des Infinity MCa- parameterspezifischen Dialogfenster konfiguriert ble – Nellcor OxiMax (Nellcor OxiMax MCable) den werden (siehe Seite 180).
  • Seite 175: Spo - Und Pulsfrequenz-Monitoring Mit

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable – Sicherheitsvorkehrungen Störende Substanzen: Carboxyhämoglobin kann zu ACHTUNG einer fälschlichen Erhöhung der Messwerte führen. Tauchen Sie den Sensor oder das Patientenkabel Der Grad der Erhöhung ist etwa gleich der Menge in keine Flüssigkeiten. Feuchtigkeit kann ein Si- des vorhandenen Carboxyhämoglobins.
  • Seite 176: Anschließen Des Nellcor Oximax Mcable

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Anschließen des Nellcor OxiMax MCable Das Nellcor OxiMax MCable wird direkt an den M540 angeschlossen. So schließen Sie das Nellcor OxiMax MCable an: Schließen Sie das Nellcor OxiMax MCable (B) am blauen SpO -Konnektor (A) des M540 an.
  • Seite 177: Vorbereiten Des Patienten Für Das Spo 2 -Monitoring

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Vorbereiten des Patienten für das SpO -Monitoring Anlegen des Sensors Die Beachtung der folgenden Tipps führt zu optima- len SpO -Monitoring-Ergebnissen. Sie dürfen je- doch niemals die im Krankenhaus geltenden Ver- Wenn Sie einen wiederverwendbaren Sensor nut- fahren oder die Empfehlungen des Herstellers er- zen, stellen Sie sicher, dass er sauber ist vor dem setzen.
  • Seite 178: Spo 2 -Anzeige

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable So legen Sie den Sensor an 1 Wählen Sie den Sensortyp und die Sensorgrö- ße, der bzw. die für den Patienten am besten geeignet ist. Befolgen Sie die Empfehlungen des Herstellers. 2 Positionieren Sie den Sensor richtig und legen Sie ihn am Patienten an.
  • Seite 179: Aufrufen Des Spo

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Aufrufen des SpO -Dialogfensters 1 Drücken Sie auf das SpO -Parameterfeld. 2 Drücken Sie die Registerkarte Einstell. Wenn der Parameter nicht angezeigt wird: 1 Drücken Sie ein beliebiges Parameterfeld > Registerkarte Einstell. > Parameter ändern. 2 Drücken Sie das Kennzeichen des Parameters, den Sie auf der Hauptseite anzeigen möchten.
  • Seite 180: Konfigurationsfunktionen Für Die Spo -Parameter

    - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Konfigurationsfunktionen für die SpO -Parameter Alle SpO -Parameter-Setup-Funktionen werden im über die Konfiguration der Alarme finden Sie unter -Dialogfenster ausgeführt (siehe „Aufrufen „Konfigurieren der Alarmeinstellungen eines Pati- des SpO -Dialogfensters“ auf Seite 179). enten“...
  • Seite 181 - und Pulsfrequenz-Monitoring mit Nellcor OxiMax MCable Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung SatSeconds Aus (Standard), 10, 25, 50, 100 Diese Funktion analysiert Entsät- tigungsereignisse, indem sie de- ren Dauer (in Sekunden) mit der Anzahl der Prozentpunkte multip- liziert, um die der Patient die Alarmgrenze überschreitet.
  • Seite 182 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 183: Temperatur

    Temperatur Temperatur Übersicht über das Temperatur-Monitoring ....184 Unterstützte Parameter ....184 Anschließen der Temperatursensoren .
  • Seite 184: Übersicht Über Das Temperatur-Monitoring

    Temperatur Übersicht über das Temperatur-Monitoring Der M540 misst die folgenden Temperaturwerte Die Temperatur-Monitoring-Funktionen können in und zeigt diese an: einem parameterspezifischen Dialogfenster konfi- guriert werden (siehe Seite 188). – Hauttemperatur Lesen Sie den Abschnitt „Zu Ihrer und Ihrer Patien- – Körperkerntemperatur ten Sicherheit“...
  • Seite 185: An Den M540

    Temperatur Anschließen der Temperatursensoren an den M540 Über das Temperaturdoppelkabel können Sie ei- nen oder zwei Sensoren direkt an den M540 an- schließen. Mit dem Temperaturdoppelkabel kön- nen Sie zwei Temperaturwerte gleichzeitig über- wachen. So schließen Sie zwei Temperatursensoren an 1 Schließen Sie die Temperatursensoren (D) an die Anschlüsse (C) des Temperaturdoppelka- bels an.
  • Seite 186: Anschließen Der Temperatursensoren An Die Hämodynamischen Pods

    Temperatur Anschließen der Temperatursensoren an die hämodynamischen Pods Sie können einen Einzel-Temperatursensor an die So schließen Sie Temperaturkabel an den folgenden Geräte anschließen: Hemo2 Pod und den Hemo4 Pod an – Hemo4 Pod 1 Schließen Sie die Temperatursensorkonnekto- ren (E) an den Temp A-Anschluss (H) und/oder –...
  • Seite 187: Temperaturanzeige

    Temperatur Temperaturanzeige Temperatur-Parameterfeld Am M540 besteht die Temperaturanzeige aus ei- nem Parameterfeld. Sie können auswählen, wel- che Temperaturwerte im Parameterfeld angezeigt Die folgende Abbildung zeigt ein Temperatur-Para- werden (siehe Seite 188). meterfeld. Wenn das Temperaturdoppelkabel angeschlossen ist, werden im Parameterfeld entweder die entspre- chenden Temperaturwerte (z.
  • Seite 188: Aufrufen Des Temperatur-Dialogfensters

    Temperatur Aufrufen des Temperatur-Dialogfensters 1 Drücken Sie auf das Temperatur-Para- Wenn der Parameter nicht angezeigt wird: meterfeld. 1 Drücken Sie ein beliebiges Parameterfeld > 2 Drücken Sie die Registerkarte Einstell. Registerkarte Einstell. > Parameter ändern. 2 Drücken Sie das Kennzeichen des Parameters, den Sie auf der Hauptseite anzeigen möchten.
  • Seite 189: Nicht-Invasiver Blutdruck (Nibp)

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Übersicht über das Monitoring des nicht-invasiv gemessenen Blutdrucks ..190 Unterstützte Parameter ....190 Nicht-invasive Blutdruckmessung –...
  • Seite 190: Übersicht Über Das Monitoring Des Nicht-Invasiv Gemessenen Blutdrucks

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Übersicht über das Monitoring des nicht-invasiv gemessenen Blutdrucks Der M540 verwendet die oszillometrische Methode, Die Monitoring-Funktionen für den nicht-invasiven um Signale für den nicht-invasiv bestimmten Blut- Blutdruck können auf einer parameterspezifischen druck (NIBP) zu erfassen und zu verarbeiten. Setup-Seite konfiguriert werden (siehe Seite 198).
  • Seite 191: Nicht-Invasive Blutdruckmessung - Sicherheitsvorkehrungen

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Nicht-invasive Blutdruckmessung – Sicherheitsvorkehrungen WARNUNG WARNUNG Zu schnell aufeinander folgende und häufige Akkurate NIBP-Messungen erfordern die rich- Messungen des nicht-invasiven Blutdrucks tige Größe und den richtigen Typ der Blut- können in Einzelfällen zu Petechien, Ischä- druckmanschette (in Relation zum Armum- mie, Purpura oder Neuropathie führen.
  • Seite 192: Anschließen Der Schlauchleitung Und Manschette Für Die Bestimmung Des Nicht- Invasiven Blutdrucks

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) HINWEIS Liegt der systolische Blutdruck über dem aktuel- len oberen Aufpumpgrenzwert, wird möglicher- weise eine Meldung ausgelöst, die besagt, dass der NIBP-Aufpumpgrenzwert zu niedrig ist. Wenn diese Meldung angezeigt wird, überprüfen Sie manuell den Blutdruck des Patienten. Anschließen der Schlauchleitung und Manschette für die Bestimmung des nicht-invasiven Blutdrucks Die folgende Abbildung zeigt, wo der Schlauch...
  • Seite 193: Anlegen Der Manschette Für Die Bestimmung Des Nicht-Invasiven Blutdrucks

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Vorbereiten des Patienten für das Monitoring des nicht-invasiv gemessenen Blutdrucks Die Beachtung der folgenden Tipps führt zu optima- Die folgende Abbildung zeigt eine typische Drä- len Ergebnissen beim Monitoring des nicht-invasiv ger-Manschette. gemessenen Blutdrucks. Sie dürfen jedoch niemals die im Krankenhaus geltenden Verfahren oder die Empfehlungen des Herstellers ersetzen.
  • Seite 194: Anzeige Des Nicht-Invasiv Gemessenen Blutdrucks

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Anzeige des nicht-invasiv gemessenen Blutdrucks Im Parameterfeld für den nicht-invasiven Blutdruck Das Parameterfeld für den nicht-invasiven Blut- werden die aktuellen Messwerte für den mittleren, druck umfasst die folgenden Elemente: systolischen und diastolischen Druck (in mmHg oder kPa) angezeigt. Das Erscheinungsbild des Parameterfelds für den nicht-invasiven Blutdruck hängt vom ausgewählten NIBP-Modus ab (siehe Seite 195).
  • Seite 195: Messmodi Für Den Nicht-Invasiven Blutdruck

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Messmodi für den nicht-invasiven Blutdruck Modus „Einzelmessung“ WARNUNG Wenn die Messung beim Patienten Nebenwir- Der Modus „Einzelmessung“ ermöglicht Ihnen, bei kungen hervorruft, drücken Sie die Funktions- Bedarf Messungen zu starten. Sie können jederzeit taste „NIBP Start/Stopp“, um die Luft aus der eine Einzelmessung starten und anhalten.
  • Seite 196: Kontinuierliche Messungen

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Intervallmessungen sind nicht möglich im: Im kontinuierlichen Modus führt der M540 über ei- nen Zeitraum von 5 Minuten kontinuierlich – Venostase-Modus – Die Messungen werden NIBP-Messungen durch. unmittelbar nach dem Ablassen der Luft aus der Manschette wieder aufgenommen. Ein Mindestabstand von 10 Sekunden (±1 Sekunde) zwischen dem Ende einer Messung –...
  • Seite 197: Aktivieren Oder Deaktivieren Des Venostase-Modus

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Venostase Aktivieren oder Deaktivieren des Durch die Aufrechterhaltung eines konstanten Manschettendrucks unterbricht der M540 den Blut- Venostase-Modus fluss zum unteren Teil der mit der Manschette ver- sehenen Gliedmaße lang genug, um einen Patien- HINWEIS ten zu kanülieren. In diesem Modus verschließt die Stellen Sie sicher, dass der kontinuierliche Modus Manschette die Gliedmaße etwa so lange, wie eine (siehe Seite 197) nicht aktiviert ist, da in diesem...
  • Seite 198: Konfigurationsfunktionen Für Die Parameter Der Nicht-Invasiven Blutdruckmessung

    Nicht-invasiver Blutdruck (NIBP) Konfigurationsfunktionen für die Parameter der nicht-invasiven Blutdruckmessung Alle Funktionen für die Konfiguration der nicht-inva- Das Grenzwert-Dialogfenster enthält die Schaltflä- siven Blutdruckmessung werden im Dialogfenster chen Auto-Einst. und Alarm zum Konfigurieren NIBP ausgeführt (siehe „Aufrufen des Dialogfens- der Alarmfunktionen. Ausführliche Informationen ters für den nicht-invasiven Blutdruck“...
  • Seite 199: Invasiver Blutdruck (Ibp)

    Invasiver Blutdruck (IBP) Invasiver Blutdruck (IBP) Übersicht über das Monitoring des Pulmonaler Wedge-Druck....211 invasiv gemessenen Blutdrucks..200 Aufrufen des Dialogfensters für den Unterstützte Parameter .
  • Seite 200: Übersicht Über Das Monitoring Des Invasiv Gemessenen Blutdrucks

    Invasiver Blutdruck (IBP) Übersicht über das Monitoring des invasiv gemessenen Blutdrucks Der M540 erfasst und verarbeitet Signale der inva- – Infinity MPod – Quad Hemo (MPod – Quad- siven Blutdruckmessung und zeigt diese an. Für Hemo) die Überwachung des invasiven Blutdrucks sind –...
  • Seite 201 Invasiver Blutdruck (IBP) Hemo2 Pod MPod – QuadHemo Dieser Pod misst bis zu zwei Drücke, das Herzzeit- Dieser Pod misst bis zu vier Drücke, das Herzzeit- volumen und die Temperatur. volumen und die Temperatur. F SmartZero-Taste für den simultanen Nullab- A SmartZero-Taste für den simultanen Nullab- gleich aller Drücke (siehe Seite 209) gleich aller Drücke (siehe Seite 209)
  • Seite 202: Invasive Blutdruckmessung - Sicherheitsvorkehrungen

    Invasiver Blutdruck (IBP) Dual Hemo MCable A Dual Hemo MCable-Stecker für den Anschluss an den M540 Das Dual Hemo MCable misst bis zu zwei Drücke. B Zwischenkabel für den Anschluss der Wandler Invasive Blutdruckmessung – Sicherheitsvorkehrungen WARNUNG Um Verletzungen von Patienten zu vermeiden, dürfen Wandler für den Einmalgebrauch auf keinen Fall mehrfach verwendet werden.
  • Seite 203: Anschließen Des Hemo4/Hemo2 Pods

    Invasiver Blutdruck (IBP) Anschließen des Hemo4/Hemo2 Pods Der Hemo4/Hemo2 Pod wird direkt an den M540 So schließen Sie den Hemo4/Hemo2 Pod an angeschlossen. Die folgende Abbildung zeigt, wo 1 Schließen Sie den Adapter (G) für die invasive sich der graue Hemo-Anschluss (A) an der Seite Blutdruckmessung an der Unterseite des des M540 befindet.
  • Seite 204: Anschließen Des Mpod - Quadhemo

    Invasiver Blutdruck (IBP) Anschließen des MPod – QuadHemo Das MPod – QuadHemo wird direkt an den M540 angeschlossen. So schließen Sie das MPod – QuadHemo an: 1 Schließen Sie das eine Ende des Verbindungs- kabels (C) an den Anschluss rechts am MPod –...
  • Seite 205: Anschließen Des Dual Hemo Mcable

    Invasiver Blutdruck (IBP) Anschließen des Dual Hemo MCable Verhindern eines Eindringens von Das Dual Hemo MCable wird direkt an den M540 angeschlossen. Flüssigkeiten Die folgenden Abbildungen zeigen die sachgerech- So schließen Sie das Dual Hemo MCable an: te Positionierung des Dual Hemo MCable, in der 1 Schließen Sie die Wandler (D) an die Wand- ein Eindringen von Flüssigkeiten in die Ports, an ler-Adapterkabel (C) an.
  • Seite 206: Vorbereiten Des Patienten Für Das Monitoring Des Invasiv Gemessenen Blutdrucks

    Invasiver Blutdruck (IBP) Vorbereiten des Patienten für das Monitoring des invasiv gemessenen Blutdrucks – Stellen Sie bei der Vorbereitung des Patienten HINWEIS sicher, dass sich keine Luftblasen im Sensor Wenn Luftblasen im Schlauchsystem auftreten, oder im Dreiwegehahn befinden. spülen Sie das System erneut mit der Infusionslö- sung.
  • Seite 207: Kennzeichnen Der Druckkanäle Für Die Invasive Blutdruckmessung

    Invasiver Blutdruck (IBP) Kennzeichnen der Druckkanäle für die invasive Blutdruckmessung Von der Druckkennzeichnung für den invasiven So weisen Sie einen Druckmessort manuell zu: Blutdruck hängt es ab, wie ein Signal analysiert und 1 Tippen Sie das Parameterfeld für den invasiven berichtet wird.
  • Seite 208: Standard-Druckmessorte

    Invasiver Blutdruck (IBP) Standard-Druckmessorte Der M540 erkennt die Druckmessorte automatisch vom hämodynamischen Pod, vorausgesetzt, es ist ein Wandler angeschlossen. Sie können die Druck- kanäle auch manuell kennzeichnen. In der folgenden Tabelle sind die verfügbaren Kennzeichnungen für die invasive Blutdruckmes- sung aufgeführt. Kennzeichnungen invasiver Blutdruck Kenn- Drucktyp...
  • Seite 209: Nullabgleich Eines Bestimmten Wandlers

    Invasiver Blutdruck (IBP) Konflikte zwischen Druckmessorten Konflikte zwischen Druckmessorten Jeder Druckmessort wird einer Position zugeord- net. Wenn Sie einen Druckmessort erneut verwen- Pod/M540 den möchten, müssen Sie dies bestätigen. Der M540 weist die Kennzeichnung dem aktuell ausge- Die hämodynamischen Pods speichern Druck- wählten Parameterfeld zu und positioniert eine au- messorte wie der M540.
  • Seite 210: Nullabgleichen Aller Druckwandler (Smartzero)

    Invasiver Blutdruck (IBP) So führen Sie den Nullabgleich für einen 5 Drücken Sie Nullabgleich am M540. bestimmten Sensor durch Wenn der Nullabgleich des Wandlers erfolg- 1 Tippen Sie das entsprechende Parameterfeld reich war, wird die Meldung - Nullabgleich ak- für den invasiven Blutdruck an. zeptiert angezeigt.
  • Seite 211: Pulmonaler Wedge-Druck

    Invasiver Blutdruck (IBP) 4 Stellen Sie sicher, dass der Nullabgleich der MPod – QuadHemo Wandler erfolgreich war. Wenn der Nullabgleich fehlgeschlagen ist, wiederholen Sie die Schritte 2 und 3. Pulmonaler Wedge-Druck Sie können keine pulmonaren Wedge-Drücke di- wenn der M540 Teil einer IACS-Konfiguration ist, rekt vom M540 aus anfordern.
  • Seite 212: Beschreibung

    Invasiver Blutdruck (IBP) Das Grenzwert-Dialogfenster enthält die Schaltflä- über die Konfiguration der Alarme finden Sie unter chen Auto-Einst. und Alarm zum Konfigurieren „Konfigurieren der Alarmeinstellungen eines Pati- der Alarmfunktionen. Ausführliche Informationen enten“ auf Seite 96. Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Einstellungen Nullabgleich Keine Führt den Nullabgleich nur für den...
  • Seite 213: Herzzeitvolumen (Hzv)

    Herzzeitvolumen (HZV) Herzzeitvolumen (HZV) Übersicht über das Herzzeitvolumen-Monitoring ... . . 214 Herzzeitvolumen-Messmethode ... . 214 Unterstützte Parameter ....214 Herzzeitvolumen –...
  • Seite 214: Übersicht Über Das Herzzeitvolumen-Monitoring

    Herzzeitvolumen (HZV) Übersicht über das Herzzeitvolumen-Monitoring Zur Berechnung des Herzzeitvolumens (HZV) ver- samtabfall der Bluttemperatur steht in einem umge- wendet der M540 die Thermodilutionsmethode bei kehrten Verhältnis zum Herzzeitvolumen des Pati- erwachsenen und pädiatrischen Patienten. Das enten. Je geringer der Herzzeitvolumen-Wert, des- Herzzeitvolumen-Monitoring ist nicht für neonatale to stärker kühlt das Injektat das Blut.
  • Seite 215: Anschließen Der Herzzeitvolumen-Hardware

    Herzzeitvolumen (HZV) Anschließen der Herzzeitvolumen-Hardware Sie können das hämodynamische Kabel an eines der folgenden Geräte anschließen: – MPod – QuadHemo – Hemo4 Pod – Hemo2 Pod Das Zwischenkabel von einem der oben aufge- führten Geräte wird direkt an den M540 ange- schlossen.
  • Seite 216 Herzzeitvolumen (HZV) So schließen Sie die Herzzeitvolumen-Hardware an die Pods Hemo4 und Hemo2 an 1 Schließen Sie das eine Ende (B) des He- mo-Zwischenkabels an den Hemo-Anschluss (A) des M540 an. 2 Schließen Sie das andere Ende (C) des He- mo-Zwischenkabels an den Anschluss (D) des Hemo4 bzw.
  • Seite 217: Vorbereiten Des Patienten Für Das Herzzeitvolumen-Monitoring

    Herzzeitvolumen (HZV) Vorbereiten des Patienten für das Herzzeitvolumen-Monitoring Die Beachtung der folgenden Tipps führt zu optima- – Verwenden Sie ein Inline-Injektatsystem. Syste- len Herzzeitvolumen-Monitoring-Ergebnissen. Sie me, die die Injektattemperatur im Eisbad mes- dürfen jedoch niemals die im Krankenhaus gelten- sen, können zu Fehlern führen. Diese Fehler den Verfahren oder die Empfehlungen des Herstel- treten auf, weil sich die Injektattemperatur zwi- lers ersetzen.
  • Seite 218 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 219: Kohlendioxid-Konzentrationen

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Übersicht über das CO -Monitoring ..220 Unterstützte Parameter ....220 – Sicherheitsvorkehrungen ..220 Anschließen des CO -Sensors .
  • Seite 220: Monitoring

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Übersicht über das CO -Monitoring Der M540 bietet eine schnelle und kontinuierliche Während die Atemgase durch den Atemwegadap- Hauptstrom-Messung der Kohlendioxid-Konzentra- ter geleitet werden, analysiert der Sensor die vom tionen (CO ) im Atemweg von intubierten Patien- Patienten aus- und eingeatmete Luft, indem er ei- ten.
  • Seite 221: Anschließen Des Co 2 -Sensors

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO WARNUNG ACHTUNG -Alarme werden erst aktiviert, nachdem Vermeiden Sie Undichtigkeiten, indem Sie sicher- der erste Atemzug nach dem Einschalten des stellen, dass der Atemwegadapter fest mit dem Monitors oder nach dem Entlassen eines Pati- Atemkreislauf verbunden ist. enten erkannt wird. ACHTUNG WARNUNG Überprüfen Sie den CO...
  • Seite 222: Vorbereiten Des Patienten Für Das Co 2 -Monitoring

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO 3 Fügen Sie den Atemwegadapter (E) zwischen dem Adapter des Endotrachealtubus (F) und dem Y-Stück des Beatmungskreislaufs (D) ein. ACHTUNG Positionieren Sie die Sensorfenster des Atemwe- gadapters immer vertikal, um zu verhindern, dass Sekrete des Patienten die Adapterfenster verde- cken.
  • Seite 223: Co 2 -Anzeige

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Anzeige Die CO -Anzeige am M540 umfasst folgende Ele- J etCO -Wert – höchster durchschnittlicher mente: -Wert im Atemweg während der Exspirati- onsphase – CO -Parameterfeld – CO -Kurve (Kapnogramm) -Kurve (Kapnogramm) -Parameterfeld Der M540 zeigt auch eine aktuelle CO Kurve (Kapnogramm).
  • Seite 224 Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Beschreibung Ursache Kapnogramm Das Alveolarplateau zeigt – Inadäquate Dichtung rund um einen Abfall, der mit dem den Endotrachealtubus absteigenden Schenkel – Undichter oder luftleerer Endotra- verschmilzt. cheal- oder Tracheostomie-Cuff – Tubus zu klein für den Patienten Erhöhte Kurvengrundlinie Rückatmung aufgrund einer der fol- mit entsprechender Zu- genden Ursachen:...
  • Seite 225: Aufrufen Des Co 2 -Dialogfensters

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Aufrufen des CO -Dialogfensters 1 Drücken Sie auf das CO -Parameterfeld. Wenn der Parameter nicht angezeigt wird: 2 Drücken Sie die Registerkarte Einstell. 1 Drücken Sie ein beliebiges Parameterfeld > Re- gisterkarte Einstell. > Parameter ändern. 2 Drücken Sie das Kennzeichen des Parameters, den Sie auf der Hauptseite anzeigen möchten.
  • Seite 226: Beschreibung

    Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Luftdruck 570 bis 800 mmHg Legt die Luftdruckeinstellung des Sensors fest und kom- Standard: 760 mmHg) pensiert Druckeffekte. Wird der Druck nicht kompensiert, hat dies ungenaue Messwer- te zur Folge. Gaskom- Luft (Standard), N , >...
  • Seite 227: Systemkonfiguration

    Systemkonfiguration Systemkonfiguration Übersicht über die Systemkonfiguration ....228 Konfigurieren allgemeiner Einstellungen ......229 Konfigurieren der Patienteneinstellungen .
  • Seite 228: Übersicht Über Die Systemkonfiguration

    Systemkonfiguration Übersicht über die Systemkonfiguration In diesem Kapitel werden die Dialogfenster Menü Das Dialogfenster Menü umfasst die folgenden un- und Alarmeinst. beschrieben. Das Dialogfenster tergeordneten Dialogfenster: Menü bietet mehrere untergeordnete Dialogfenster – Hauptmenü (siehe Seite 229) zum Konfigurieren des M540. Einige dieser Dialog- fenster sind passwortgeschützt und können nur –...
  • Seite 229: Konfigurieren Allgemeiner Einstellungen

    Systemkonfiguration Konfigurieren allgemeiner Einstellungen In diesem Abschnitt werden die Setup-Funktionen des Dialogfensters Hauptmenü beschrieben. So rufen Sie das Dialogfenster Hauptmenü auf 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. 2 Drücken Sie die Registerkarte Hauptmenü. Dialogfenster Hauptmenü Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Alarmpause Keine Bei Betätigung der Schaltfläche Alarmpause wer- den alle Alarmfunktionen temporär für den ausge-...
  • Seite 230: Konfigurieren Der Patienteneinstellungen

    Systemkonfiguration Konfigurieren der Patienteneinstellungen In diesem Abschnitt werden die Setup-Funktionen des Dialogfensters Patienten-Setup beschrieben. Das Dialogfenster konfiguriert den M540 für den Patienten. So rufen Sie das Dialogfenster Patienten- Setup auf 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. 2 Drücken Sie die Registerkarte Patienten-Setup.
  • Seite 231: Konfigurieren Der Systemeinstellungen

    Systemkonfiguration Konfigurieren der Systemeinstellungen In diesem Abschnitt werden die Setup-Funktionen So rufen Sie das Dialogfenster Allgemein auf des Dialogfensters Systemkonfig. beschrieben, 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. von dem aus Sie auf die Biomed- und Service-Ein- stellungen und die Systeminformationen zugreifen 2 Drücken Sie die Registerkarte Systemkonfig.
  • Seite 232: Alarmkonfig

    Systemkonfiguration Aufrufen des Dialogfensters Alarmkonfig. Das Dialogfenster Alarmkonfig. ermöglicht So rufen Sie das Dialogfenster Alarmkonfig. auf den Zugriff auf passwortgeschützte Alarmeinstel- 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. lungen. 2 Drücken Sie die Registerkarte Systemkonfig. 3 Tippen Sie den Seitenreiter Alarmkonfig. an. 4 Geben Sie das benötigte Passwort ein, und drü- cken Sie OK.
  • Seite 233 Systemkonfiguration Ein (Standard), Aus Wenn diese Funktion aktiviert ist, muss die untere Alarmverzög. -Alarmgrenze 10 Sekunden lang überschrit- ten werden, bevor akustische und optische Alarm- signale ausgegeben werden. Diese Funktion ist nicht verfügbar, wenn die Nell- cor-Funktion SatSeconds nicht auf Aus (siehe Seite 181), sondern auf einen beliebigen anderen Wert eingestellt ist.
  • Seite 234: Anzeigen Von Systeminformationen

    Systemkonfiguration Registerkarte Alarmkonfig. 2 (Kennwort erforderlich) Alarmtonmuster IEC langsam, IEC schnell, Legt die Art des verwendeten Alarmtonmusters fest Infinity (Standard) (ausführlichere Informationen, siehe „Akustische Alarmsignale“ auf Seite 89). Aus dem Biomed-Me- nü hierhin verschoben. Transport-Laut- 50 % (Standard), 60 %, Bestimmt die Alarmton-Lautstärke des M540 wäh- stärke 70 %, 80 %, 90 %, 100 %...
  • Seite 235 Systemkonfiguration Dialogfenster Verfügbare Informationen Docking Station DS-Revision MAC-Adresse WLAN WLAN-MAC-Adresse Signalstärke BSSID SSID Verschlüss. Kanalnummer Regulatorische Domäne Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 236: Konfigurieren Der Biomed-Einstellungen

    Systemkonfiguration Konfigurieren der Biomed-Einstellungen In diesem Abschnitt werden die Setup-Funktionen des Dialogfensters Biomed beschrieben. So rufen Sie das Dialogfenster Biomed auf 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. 2 Drücken Sie die Registerkarte Systemkonfig. 3 Drücken Sie die Schaltfläche Biomed. 4 Geben Sie das Passwort ein, und drücken Sie OK.
  • Seite 237: Konfigurieren Von Maßeinheiten

    Systemkonfiguration Biomed-Dialogfenster Dialogfenster Biomed > Einstell. 1 Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Profil wiederher- Abbr., OK Stellt die gespeicherten Profileinstellungen und stellen bis zu fünf verfügbare Ansichten am M540 wie- der her. Wenn sich der Monitor im Einzelplatzmodus be- findet und an einen M500 angedockt ist, wird das Standardprofil des M500 nach Antippen dieser Schaltfläche wiederhergestellt.
  • Seite 238: Konfigurieren Der Wlan-Netzwerkeinstellungen

    Systemkonfiguration Dialogfenster Biomed > Einheiten Auswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Temp. °C (Celsius) Standard, Weist dem Parameter die ausgewählte Maß- °F (Fahrenheit) einheit zu. Immer, wenn Sie eine Maßeinheit ändern, entlässt der M540 den Patienten. etCO mmHg (Standard), kPa, % Drücke mmHg (Standard), kPa mm (Standard), mV SpHb (SpHbv)
  • Seite 239: Konfigurieren Der M500-Einstellungen

    Systemkonfiguration Konfigurieren der M500-Einstellungen Die folgenden Konfigurationsfunktionen gelten für So rufen Sie das Dialogfenster Biomed auf einen kabelgebundenen M500. Diese Einstellun- 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. gen werden auf dem M500 gespeichert und von ei- nem M540 übernommen, sobald dieser angedockt 2 Drücken Sie die Registerkarte Systemkonfig.
  • Seite 240 Systemkonfiguration Menüauswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Krankenhaus Vom Anwender auswählbar; Ermöglicht die Eingabe des Krankenhausna- standardmäßig ist das Feld mens über die alphanumerische Tastatur leer. (max. 7 Zeichen). Überw.-Einh.-Nr. Vom Anwender im Ermöglicht die Eingabe der Nummer der Moni- Bereich 1 bis 255 auswählbar; toringeinheit über die alphanumerische Tasta- die Standardeinstellung tur (max.
  • Seite 241: Konfigurieren Der Bildschirmkonfiguration

    Systemkonfiguration Konfigurieren der Bildschirmkonfiguration In diesem Abschnitt werden die Setup-Funktionen des Dialogfensters Bildschirmkonfig. be- schrieben. So rufen Sie das Dialogfenster Bildschirmkonfig. auf 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. 2 Drücken Sie die Registerkarte Bildschirmkonfig. Dialogfenster Bildschirmkonfig. Menüauswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Dialogfenster Einstell.
  • Seite 242: Konfigurieren Von Alarmeinstellungen

    Systemkonfiguration Konfigurieren von Alarmeinstellungen In diesem Abschnitt werden die Setup-Funktionen des Dialogfensters Alarme beschrieben. So rufen Sie das Dialogfenster Alarmeinst. auf 1 Drücken Sie die Funktionstaste Alarme. 2 Drücken Sie die Registerkarte Alarmeinst.. Dialogfenster Alarme Menüauswahl Verfügbare Einstellungen Beschreibung Alarmeinst. Lautspr.-Lautst.
  • Seite 243: Optionen

    Systemkonfiguration Optionen So sperren Sie die WLAN-Option Der M540 unterstützt die folgenden Optionen, die automatisch entsperrt werden: 1 Drücken Sie die Funktionstaste Menü. – Erweiterte Arrhythmie-Option 2 Drücken Sie die Registerkarte Systemkonfig. – 12-Kanal-Überwachungsoption 3 Tippen Sie die Schaltfläche Service an. –...
  • Seite 244 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 245: Problembehebung

    Problembehebung Problembehebung Übersicht ......246 Gerätekommunikationsmeldungen/ allgemeine Gerätemeldungen ... . 246 M540-Batteriemeldungen.
  • Seite 246: Gerätekommunikationsmeldungen/ Allgemeine Gerätemeldungen

    Problembehebung Übersicht Mehrere Alarmmeldungen blinken im Alarmmel- Wenn keine Prioritätsstufe zugewiesen ist, dient dungsfeld der Titelleiste. die Meldung nur zu Informationszwecken, und es ist keine Aktion erforderlich. Wenn zum Beispiel zwei Fehler gleichzeitig erkannt werden, wird der dringendere der beiden Fehler an- In der folgenden Tabelle sind die Meldungen in al- gezeigt.
  • Seite 247: Priorität Meldung

    Problembehebung Priorität Meldung Ursache Abhilfe Keine Netzwerkfehler Die Kommunikation zwi- Überprüfen Sie die Verbindungen schen einem angedock- zwischen dem M540, dem Cockpit HINWEIS ten M540 und dem Netz- und dem M500. Diese Meldung wird werk wurde unterbrochen. von einem Fehlersig- nal begleitet.
  • Seite 248: M540-Batteriemeldungen

    Problembehebung M540-Batteriemeldungen Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Schwache Batterie Der M540 ist abgedockt, Bringen Sie den M540 wieder und die Batterieladung ist zum M500 zum Aufladen. auf 10 % der Gesamtla- dung abgefallen. Ein Warnton ertönt alle 20 Sekunden. Batterie neu laden Der M540 ist abgedockt, und die Batterieladung ist auf 5 % der Gesamtladung...
  • Seite 249 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät EKG-Elektroden ab Bedingung „Ableitung ab“ – Tauschen Sie defekte erkannt aufgrund von: Kabel aus. – Kabelbruch – Benutzen Sie frische Ein- weg-Elektroden. – Dekonnektierte EKG-Elektroden- – Wählen Sie für die Verar- kabel beitung eine andere EKG-Ableitung aus.
  • Seite 250 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät ST-Analyse unmöglich Der Algorithmus kann – Neulernen ausführen aufgrund von Artefak- (siehe Seite 143). ten, dem Fehlen von – Überprüfen Sie die Elektro- normalen Herzschlägen den; positionieren Sie sie oder ungültigen Ablei- gegebenenfalls neu. tungen keine ST-Werte bestimmen.
  • Seite 251 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät außer Bereich (hoch) Der Parameterwert liegt – Untersuchen Sie den Pati- über/unter dem Mess- enten und behandeln Sie außer Bereich bereich des Monitors. ihn gegebenenfalls. (niedrig) – Überprüfen Sie die Positi- on der Elektroden und le- gen Sie sie gegebenenfalls neu an.
  • Seite 252: Arrhythmie

    Problembehebung Arrhythmie Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Die angegebene Ar- – Untersuchen Sie den Pati- rhythmie wurde er- enten und behandeln Sie AIVR kannt. ihn gegebenenfalls. ARR-Artefakt – Einige Meldungen werden nur angezeigt, wenn die Brady Option „Volle Arrhythmie“ installiert ist. PAUSE TACH VTACH...
  • Seite 253: Atmung (Afi)

    Problembehebung Atmung (AFi) Priorität Meldung Ursache Abhilfe AFi > (Alarmgrenze) Der Parameterwert liegt – Untersuchen Sie den Patienten über/unter den festgelegten und behandeln Sie ihn gegebe- AFi < (Alarmgrenze) oberen/unteren Alarmgren- nenfalls. zen. – Überprüfen Sie die Alarmgren- zen. AFi-Apnoe Es wurde ein Apnoe-Zu- –...
  • Seite 254 Problembehebung Priorität Meldung Ursache Abhilfe AFi-Koinzidenz Herzfrequenz und die Atem- – Untersuchen Sie den Patienten frequenz haben weniger und behandeln Sie ihn gegebe- als 20 % Unterschied. nenfalls. – Überprüfen Sie die Position der Elektroden und ändern Sie sie, wenn eine Koinzidenzmeldung angezeigt wird, bis Sie ein klares Respirationssignal erhalten.
  • Seite 255: Spo

    Problembehebung Die folgenden Meldungen können von drei unter- schiedlichen Hardwaregeräten (Masimo SET, Ma- simo rainbow SET und Nellcor OxiMax) stammen. Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Keine Puls-CO-Ox lernen Die Masimo rainbow Warten Sie, bis die Ma- SET-spezifischen Parameter simo rainbow SET-spe- Nur Masi- werden berechnet.
  • Seite 256: Spo 2

    Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät SpHb > Alarmgrenze Der Parameterwert – Untersuchen Sie liegt über/unter der festge- den Patienten und SpHbv < Alarmgrenze legten oberen/unteren behandeln Sie ihn PVI > Alarmgrenze Alarmgrenze. gegebenenfalls. PVI < Alarmgrenze – Ändern Sie die Alarmgrenzen.
  • Seite 257 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Keine SpO2-Sensor wird kalibriert Der Sensor wird auf ord- – Warten Sie, bis die nungsgemäße Funktion Meldung ausge- Nur Masi- überprüft. blendet wird. mo rain- bow SET Diese Meldung er- scheint unmittelbar vor der Meldung SpO Suche.
  • Seite 258 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Keine SpO2 - schlechte Perfusion Arterielle Pulsationen mit ge- – Untersuchen Sie ringer Amplitude werden er- den Patienten und Beliebi- kannt. behandeln Sie ihn ges Masi- gegebenenfalls. mo MCa- – Verlegen Sie denn Sensor an eine bes- ser perfundierte Stelle.
  • Seite 259 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät SpO2-Sensorfehler Das MCable hat einen Hard- – Stellen Sie sicher, warefehler am SpO -Sensor dass der Beliebi- festgestellt. -Sensor richtig am Patienten ange- MCable bracht ist und alle Kabel richtig ange- schlossen sind. – Sensor austau- schen –...
  • Seite 260: Nicht-Invasiver Blutdruck

    Problembehebung Nicht-invasiver Blutdruck Priorität Meldung Ursache Abhilfe NIBP D > (Alarmgrenze) Der Parameterwert liegt – Untersuchen Sie den über/unter den festge- Patienten und behan- NIBP D < (Alarmgrenze) legten oberen/unteren deln Sie ihn gegebenen- NIBP M > (Alarmgrenze) Alarmgrenzen. falls. NIBP M <...
  • Seite 261: Nicht-Invasiver Blutdruck

    Problembehebung Priorität Meldung Ursache Abhilfe NIBP-Manschette undicht Der Abfall des Man- – Überprüfen Sie die schettendrucks am Schlauchleitung und die Ende des Aufpumpzyk- Manschette auf Undich- lus ist zu hoch. tigkeiten. Tauschen Sie sie gegebenenfalls aus. – Starten Sie die Messung neu.
  • Seite 262 Problembehebung Priorität Meldung Ursache Abhilfe NIBP-Messzeit überschritten Eine nicht-invasive Blut- Wiederholen Sie die druckmessung hat den Messung. Timeout-Grenzwert überschritten. NIBP-Schlauch offen Während des Aufpump- Stellen Sie sicher, dass zyklus ist der Manschet- der Schlauch und die tendruck nicht signifi- Manschette richtig an kant angestiegen.
  • Seite 263: Herzzeitvolumen

    Problembehebung Herzzeitvolumen Die Herzminutenvolumen-Algorithmen werden mationen finden Sie in der Gebrauchsanweisung zwar vom M540 verarbeitet, doch zum Anzeigen Infinity Acute Care System – Überwachungsan- der Meldungen am Cockpit muss der M540 in einer wendungen. IACS-Konfiguration angedockt sein. Weitere Infor- Temperatur Priori- Meldung Ursache...
  • Seite 264: Invasiver Blutdruck

    Problembehebung Invasiver Blutdruck Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät CPP > (Alarmgrenze) Der Parameterwert – Untersuchen Sie den liegt über/unter den festge- Patienten und behan- CPP < (Alarmgrenze) legten oberen/unteren deln Sie ihn gegebe- Alarmgrenzen. nenfalls. – Ändern Sie die Alarmgrenzen. CPP außer Bereich (hoch) Das Drucksignal befindet –...
  • Seite 265 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Keine <IBP> - Nullabgleich prüfen Der im M540 gespeicherte Führen Sie einen Nullab- IBP-Nullwert ist verloren gleich des Wandlers durch. gegangen und es muss ein Nullabgleich des Wandlers durchgeführt werden. Keine <IBP> nicht abgeglichen Der Nullabgleich des –...
  • Seite 266 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät <IBP> - statischer Druck Statischer Druck in einem – Untersuchen Sie den pulsatilen Signal erkannt Patienten und behan- aufgrund: deln Sie ihn gegebe- nenfalls. – eines physiologischen Zustands wie etwa einer – Öffnen Sie das System Asystolie zum Patienten, indem Sie den Dreiwegehahn...
  • Seite 267 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät etCO > (Alarmgrenze) Der Parameterwert liegt – Untersuchen Sie den Pati- über/unter den festgelegten enten und behandeln Sie etCO < (Alarmgrenze) oberen/unteren Alarm- ihn gegebenenfalls. (außer inCO grenzen. – Ändern Sie die Alarmgren- zen. -Atemwegadapter –...
  • Seite 268: Nullabgleich Durchführen

    Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät -Sensor nicht – Der M540 hat erkannt, – Verwenden Sie den Atem- kompatibel dass der verwendete wegadaptertyp, für den das Hauptstromsensor nicht System konfiguriert ist, mit dem gewählten Sen- oder passen Sie die Atem- sortyp kompatibel ist wegadaptereinstellung an (Wiederverwendbar/Ein-...
  • Seite 269 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät -Sensor zu warm Der CO -Hauptstromsen- – Nicht spezifizierte Genauig- sor ist aufgrund der Umge- keit bei Umgebungstempe- bungstemperatur zu warm. raturen über 40 °C (104 °F). – Der Sensor kehrt zum nor- malen Betrieb zurück, so- bald die Umgebungstem- peratur weniger als 40 °C (104 °F) beträgt.
  • Seite 270 Problembehebung Priori- Meldung Ursache Abhilfe tät Keine -Aufwärmphase Der Hauptstromsensor – Warten Sie, bis der Haupt- durchläuft die Aufwärm- stromsensor aufgewärmt phase. ist. Während der Aufwärm- phase ist die Präzision ver- ringert. – Wenn die Meldung auch mehr als 15 Minuten nach dem Aufwärmen noch an- gezeigt wird und die Umge- bungstemperatur...
  • Seite 271 Problembehebung Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 272 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 273: Instandhaltung

    Instandhaltung Instandhaltung Übersicht ......274 Wartung der IACS-Komponenten ..275 Sicherheitstechnische Kontrollen .
  • Seite 274: Übersicht

    Instandhaltung Übersicht In diesem Kapitel werden die erforderlichen War- ACHTUNG tungsmaßnahmen beschrieben, die von unserem Verwenden Sie bei der Wartung von Geräten von technischen Personal ausgeführt werden müssen, Dräger immer Ersatzteile, die den Standards von um die ordnungsgemäße Funktionsweise des Sys- Dräger entsprechen.
  • Seite 275: Wartung Der Iacs-Komponenten

    Instandhaltung Wartung der IACS-Komponenten HINWEIS ACHTUNG Die folgende Tabelle bietet einen Überblick Dieses Gerät muss in regelmäßigen Abständen über die empfohlenen Wartungsintervalle für Inspektionen und Wartungen unterzogen werden. den M540. Es muss ein Protokoll über die vorbeugenden Wartungsmaßnahmen geführt werden. Wir emp- fehlen den Abschluss eines Servicevertrags mit DrägerService über Ihren Händler.
  • Seite 276: Sicherheitstechnische Kontrollen

    Instandhaltung Sicherheitstechnische Kontrollen Umfang der Sicherheitsüberprüfungen für den M540 Die sicherheitstechnischen Kontrollen ersetzen 5 Anforderungen an die Elektrische Sicherheit nicht die vom Hersteller angegebene Wartung nach IEC62353 prüfen. Sicherheitseinrichtun- einschließlich vorbeugendem Austausch von gen prüfen: Verschleißteilen. – Einwandfreie Funktion der optischen und akustischen Alarmsignale WARNUNG –...
  • Seite 277: Reinigung Und Desinfektion

    Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion Übersicht über die Reinigung und Reinigung und Desinfektion der Desinfektion des M540 und seiner Hauptstrom-CO -Sensoren und Zubehörteile ......278 Wort bitte einrücken .
  • Seite 278: Übersicht Über Die Reinigung Und Desinfektion Des M540 Und Seiner

    Reinigung und Desinfektion Übersicht über die Reinigung und Desinfektion des M540 und seiner Zubehörteile Reinigen und desinfizieren Sie das Gerät bzw. die Sicherheitsvorkehrungen bei der Geräteteile vor jedem Wartungsschritt und vor dem Reinigung und Desinfektion Einsenden zur Reparatur. Werden der M540 und seine Peripheriegeräte fort- WARNUNG laufend Feuchtigkeit ausgesetzt, können diese be- Aufgrund der Gefahr eines elektrischen Schla-...
  • Seite 279: Zugelassene Reinigungsmittel

    Reinigung und Desinfektion Zugelassene Reinigungsmittel Reinigen und desinfizieren Sie das Gerät bzw. die Dräger kann keine Aussagen hinsichtlich der Geräteteile nach der im Krankenhaus üblichen Ver- Wirksamkeit der aufgeführten Chemikalien, ihrer fahrensweise. Zu den Reinigungsmitteln, die ge- Verwendung als Desinfektionsmittel, der Fähigkeit mäß...
  • Seite 280: Reinigung Und Desinfektion (M540, M500 Und Ps50)

    Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion (M540, M500 und PS50) Wenn nichts anderes angegeben ist, verwenden So desinfizieren Sie M540 und M500 Sie nur die zugelassenen, auf Seite 279 aufgeführ- 1 Desinfizieren Sie die Geräte (M540 und M500) ten Reinigungsmittel. mit einem Tupfer, den Sie mit verdünntem Alko- hol befeuchtet haben.
  • Seite 281: Mpod)

    Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion (MCable und MPod) Wenn nichts anderes angegeben ist, verwenden So desinfizieren Sie MCable und MPod Sie nur die zugelassenen, auf Seite 279 aufgeführ- 1 Trennen Sie das MCable vom M540. ten Reinigungsmittel. 2 Desinfizieren Sie das MCable mit einem Tupfer, den Sie mit verdünntem Alkohol befeuchtet Sicherheitsvorkehrungen für MCables haben.
  • Seite 282: Patientenkabel

    Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion der Patientenkabel Wenn nichts anderes angegeben ist, verwenden So reinigen Sie die Patientenkabel Sie nur die zugelassenen, auf Seite 279 aufgeführ- 1 Trennen Sie das Patientenkabel vom M540. ten Reinigungsmittel. Das folgende Verfahren gilt für alle Patientenkabel.
  • Seite 283: Reinigung Und Desinfektion Der Temperatursensoren Und -Kabel

    Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion der Temperatursensoren und -kabel Wenn nichts anderes angegeben ist, verwenden So reinigen Sie die Temperaturkabel Sie nur die zugelassenen, auf Seite 279 aufgeführ- 1 Trennen Sie das Temperaturkabel vom M540 ten Reinigungsmittel. 2 Reinigen Sie die Temperaturkabel mit einem mit Seifenwasser angefeuchtetem Gaze-Pad oder Sicherheitsvorkehrungen für mit einem zugelassenen Reinigungsmittel.
  • Seite 284: Reinigen Von Manschetten Für Die Nicht-Invasive Blutdruckmessung

    Reinigung und Desinfektion Reinigen von Manschetten für die nicht-invasive Blutdruckmessung Nicht-invasive Blutdruckmessung – So reinigen Sie Manschetten für die nicht-invasive Blutdruckmessung Sicherheitsvorkehrung 1 Dekonnektieren Sie den Schlauch für die nicht-invasive Blutdruckmessung vom M540. ACHTUNG Die Manschette für die nicht-invasive Blutdruck- 2 Wischen Sie die Manschette für die nicht-inva- messung kann in eine Reinigungslösung getaucht sive Blutdruckmessung mit einem Tuch ab, das...
  • Seite 285: Reinigung Und Desinfektion Der Hauptstrom-Co -Sensoren Und

    Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion der Hauptstrom-CO -Sensoren und Wort bitte einrücken Wenn nichts anderes angegeben ist, verwenden So desinfizieren Sie die Hauptstromsensoren Sie nur die zugelassenen, auf Seite 279 aufgeführ- 1 Trennen Sie das Atemwegadapterkabel vom ten Reinigungsmittel. M540 und dann den Sensor vom Sensorkabel.
  • Seite 286 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 287: Entsorgung

    Entsorgung Entsorgung EU-Richtlinie 2002/96/EC zur Verwertung von Elektroaltgeräten (WEEE) ... . . 288 M540, M500 und Gebrauchsanweisung..288 Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 288: Eu-Richtlinie 2002/96/Ec Zur Verwertung Von Elektroaltgeräten (Weee)

    Entsorgung EU-Richtlinie 2002/96/EC zur Verwertung von Elektroaltgeräten (WEEE) Dieses Gerät fällt in den Geltungsbereich der EU-Richtlinie 2002/96/EG (WEEE). Es ist nicht für den Einsatz in Privathaushalten zugelassen und darf nicht an kommunalen Sammelstellen für Elektro- und Elektronikaltgeräte entsorgt werden. Vielmehr hat Dräger ein Drittunternehmen mit der ordnungsgemäßen Entsorgung des Geräts beauf- tragt.
  • Seite 289: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Übersicht ......290 Elektromagnetische Verträglichkeit ..320 Allgemeine Hinweise .
  • Seite 290: Übersicht

    Technische Daten Übersicht Dieses Kapitel enthält die technischen Daten für die folgenden Geräte des Infinity Acute Care Sys- tem – M540 Patientenmonitor: – M540 – Infinity M500 MDock – PS50-Netzteil – MPod und MCable – Parameterspezifikationen Systemkompatibilität Der M540 ist mit den folgenden Geräten und Appli- kationen kompatibel: Gerät/Anwendung Kompatible...
  • Seite 291: Infinity M540

    Technische Daten Infinity M540 Physische Spezifikationen Größe (H x B x T) 259 x 89 x 43 mm Gewicht 916 g (2,0 lbs) Kühlung Konduktion (angedockt), Konvektion (nicht angedockt) Material Gehäuse: PC-ABS/TPU Linsen: Polyamid Kunststoff innen: Polyamid (PA) Platinen: Glas/Epoxid, Blei-/Zinnlot, Kupfer-Leiterbahnen Batterie: Lithiumionen Kühlkörper: Magnesium Baugruppe für die nicht-invasive Blutdruckmessung: Kunst-...
  • Seite 292: Anschlüsse

    Technische Daten Anschlüsse Ein-/Ausgänge – EKG – NIBP – Temperatur/Auxiliar – SpO – Hemo-CO – CO Bildschirmdaten Displaytyp Farb-Flüssigkristall-Display (LCD), hochmoderner Touchscreen Displaygröße 158,2 mm (6,2 Zoll) diagonal Bildschirmausschnitt 148,8 x 53,8 mm Auflösung (Pixel) 640 x 240 (1/2 VGA) Leuchtdichte 80 cd/m Minimum im Batteriebetrieb...
  • Seite 293: Risikovermeidung

    Technische Daten Batterieaufladezeit 100 % Kapazität: ca. 6,5 Stunden für eine vollständig entla- dene Batterie 70 % Kapazität: ca. 4 Stunden für eine vollständig entladene Batterie Betriebsart Kontinuierlich (mit Stromversorgung durch den M500) Umgebungsbedingungen Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) Betrieb: 20 bis 95 % Lagerung: 20 bis 95 % Temperatur Betrieb: 0 bis 40 °C (32 bis 104 °F)
  • Seite 294: Infinity M500

    Technische Daten Infinity M500 Physische Spezifikationen Größe (H x B x T) 102 x 195 x 107 mm (4,0 x 7,7 x 4,2 Zoll) Gewicht 1200 g (2,6 lbs) Kühlung Konvektion Material Gehäuse: Polyamid (PA) und ABS Befestigung VESA 75 Anschlüsse Ein-/Ausgänge –...
  • Seite 295: Netzteil (Ps50)

    Technische Daten Netzteil (PS50) Physische Spezifikationen Größe (H x B x T) 76 x 146 x 43 mm Gewicht 400 bis 550 g (0,88 bis 1,2 lbs) Kabellänge (von Netzteil bis Gleichspan- 1,82 m (71,7 Zoll) nungs-Steckverbinder) Bildschirmdaten Netzstromversorgung (grün) Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) Betrieb: 5 bis 95 % Lagerung: 5 bis 95 %...
  • Seite 296: Infinity Mcable - Hauptstrom-Co

    Technische Daten Infinity MCable – Hauptstrom-CO Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 30 x 50 x 20 mm (1,18 x 1,97 x 0,79 Zoll) Gewicht (ohne Kabel): 30 g max. (0,066 lb max.) Kabellänge 2,5 m (98,4 Zoll) Anschlüsse Einzelkabelanschluss an den M540 Umgebungsbedingungen...
  • Seite 297: Infinity Mcable - Masimo Set Und Infinity Mcable - Masimo Rainbow Set

    Technische Daten Infinity MCable – Masimo SET und Infinity MCable – Masimo rainbow SET Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 61 x 20 x 130 mm (2,4 x 0,8 x 5,1 Zoll) Gewicht 0,12 kg (0,26 lb) Kabellänge 300 mm (11,8 Zoll) Anschlüsse Einzelkabelanschluss an den M540...
  • Seite 298: Infinity Mcable - Nellcor Oximax

    Technische Daten Infinity MCable – Nellcor OxiMax Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 61 x 21 x 130 mm (2,4 x 0,8 x 5,1 Zoll) Gewicht 0,12 kg (0,26 lbs) Kabellänge 300 mm (11,8 Zoll) Anschlüsse Einzelkabelanschluss an den M540 Nellcor-Kabelanschluss für Sensorkabel Umgebungsbedingungen Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
  • Seite 299: Infinity Hemo2 Und Hemo4 Pod

    Technische Daten Infinity Hemo2 und Hemo4 Pod Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 205 x 140 x 60 mm (8,1 x 5,5 x 2,3 Zoll) Gewicht Hemo2: 0,7 kg (1,6 lbs) Hemo4: 0,9 kg (1,9 lbs) HINWEIS Gewicht mit einem (Hemo2) bzw. zwei (Hemo4) Wand- leradapterblöcken, ohne Montageklemme Anschlüsse Ein-/Ausgänge...
  • Seite 300: Infinity Mpod - Quad Hemo

    Technische Daten Infinity MPod – Quad Hemo Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 205 x 110 x 80 mm (8,1 x 4,3 x 3,2 Zoll) Gewicht 0,48 kg (1,1 lbs) HINWEIS Gewicht einschließlich vier Wandlerkabel aber ohne Mon- tageklemme und Stange.
  • Seite 301: Infinity Mcable - Dual Hemo

    Technische Daten Infinity MCable – Dual Hemo Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 61 x 25 x 125 mm (2,4 x 1,0 x 5,0 Zoll) Gewicht 0,20 kg (0,44 lb) Kabellänge 2500 mm (98,4 Zoll) Anschlüsse Zwei invasive Druckkanäle Einzelkabelanschluss an den M540 Umgebungsbedingungen Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
  • Seite 302: Infinity Mcable - Analog/Sync

    Technische Daten Infinity MCable – Analog/Sync Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 66 x 31 x 110 mm (2,6 x 1,3 x 4,4 Zoll) Gewicht 0,19 kg (0,42 lb) Kabellänge 500 mm (19,7 Zoll) Anschlüsse Zwei Anschlüsse (1 Analogausgang, 1 für das QRS-Sync-Kabel) Einzelkabelanschluss an den M540 Umgebungsbedingungen...
  • Seite 303 Technische Daten QRS-Sync-Ausgang ≤35 ms Verzögerung Amplitude: 10 V ±5 % Ausgabe hoch (QRS erkannt): Dauer: 50 ms Ausgangsimpedanz: 5000 Ω Ausgabe niedrig (keine QRS-Komplexe) <0,8 V Schrittmacherimpulse Nicht enthalten Elektrische Daten Stromversorgung Stromversorgung direkt vom M540 Eingangsspannung 5 V (nominal) ≤325 mW unter Fehlerbedingung Maximale Leistungsaufnahme ≤250 mW im Normalbetrieb...
  • Seite 304: Infinity Mcable - Schwesternruf

    Technische Daten Infinity MCable – Schwesternruf Physische Spezifikationen Abmessungen (B x H x T) 65 x 32 x 161 mm (2,6 x 1,36 x 6,3 Zoll) Kabellänge 4500 mm (177,2 Zoll) Anschlüsse Einzelkabelanschluss an den M500 Kabelsignale während anderer Zustände als Alarmzustände Kabel 1 (NO Arbeitskontakt): Weiß...
  • Seite 305: Parameter-Monitoring-Spezifikationen

    Technische Daten Parameter-Monitoring-Spezifikationen HINWEIS Im neonatalen Modus werden die folgenden Parameter nicht überwacht: Arrhythmie, Herzzeitvolumen und ST-Segmentanalyse. Anzeige Bis zu 12 Ableitungen Verfügbare Ableitungen 3-adriges Elektrodenkabel: I, II, III (vom Anwender auswählbar) 5-adriges Elektrodenkabel: I, II, III, aVR, aVL, aVF, V 6-adriges Elektrodenkabel: I, II, III, aVR, aVL, aVF, V, V+ Optionales 12-Kanal-Monitoring mit einem 6-adrigen und einem 4-adrigen Elektrodenkabel: I, II, III, aVR, aVL, aVF, V1 bis V6...
  • Seite 306 Technische Daten Das Gerät erkennt Schrittmacher mit den folgenden Merkmalen: ): ±2 bis ±900 mV Pacer-Erkennung Amplitude (a (nur erwachsen/pädiatrisch) Breite (d ): 0,2 bis 2,0 ms , ≤100 μs Anstiegs-/Abfallzeiten (min.) 0,1 d , <2 mV Überschwingen (min.) 0,025 bis 0,25 a Wiederaufladungszeitkonstante 4 bis 100 ms Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System –...
  • Seite 307: Iec 60601-2-27:2005

    Technische Daten Zusätzliche EKG-/Arrhythmie-/ST-Informationen gemäß ANSI/AAMI EC13:2002 und IEC 60601-2-27:2005 Rechteckwellensignal, 50 μA, 39,896 kHz Atmungs-Messstrom Aktive Elektrode: <100 nA Hilfsstrom (Erkennung von Ableitungsabfall) Referenzelektrode: <900 nA Störungsunterdrückung Nicht anwendbar <10 s gemäß IEC 60601-2-27:2005 und ANSI/AAMI Maximale Alarmverzögerung EC13:2002 Alarmzeit für Tachykardie Ventrikuläre Tachykardie 1 mV ss, 206 Schläge pro Minute Verstärkung: 0,5, Bereich: 3,0 bis 3,5 s, Durchschnitt: 3,3 s...
  • Seite 308: Arrhythmie (Arr)

    Technische Daten Arrhythmie ( Basis-Arrhythmie- Asystolie, ventrikuläre Fibrillation, Artefakt, ventrikuläre Tachykardie Erkennung Erweiterte Arrhythmie- Fügt die folgenden Meldungen der Basis-Arrhythmie hinzu: ventrikuläre Erkennung Salve, akzelerierter idioventrikulärer Rhythmus, supraventrikuläre Tachy- kardie, Couplet, Bigeminie, Tachykardie, Bradykardie, Pause, VES/min. VES/min-Messbereich 0 bis 300 Atemzüge/min VES/min-Anzeigeauflösung 1 Schl./min ±5 oder ±10 % der Frequenz (je nachdem, welcher Wert größer ist)
  • Seite 309: Atmung (Afi)

    Technische Daten ST-Messpunkt Einstellungsbereich: Bezugspunkt bis Ende des QRS-Komplexes (–28 bis +568 ms) Standard: QRS-Ende +80 ms ST-Aktualisierungsintervall 15 s ±1 s, ein normaler Herzschlag erforderlich ±0,1 mm (±0,01 mV) ST-Eingangsgenauigkeit ST-Messbereich –15,0 bis +15,0 mm –1,50 bis +1,50 mV Atmung (AFi) Detektion aus Ableitung I oder II (vom Anwender wählbar)
  • Seite 310: Nicht-Invasiver Blutdruck (Nibp)

    Technische Daten Display-Ausgang Vom Benutzer wählbar, 0 bis 8 Hz, 0 bis 16 Hz ±1 mmHg oder ±3 % (je nachdem, welcher Wert größer ist) Genauigkeit ohne Wandler IBP-Aktualisierungsintervall Reaktionszeit 14 Schläge + 2 s (ART, LV, GP1, GP2, GP3, GP4) (bei 90 % Druckänderung) 8 Schläge + 2 s (PA, RV) 16 s (ZVD, RA, LA, ICP)
  • Seite 311 Technische Daten Erwachsen: 160 mmHg, ±5 mmHg (21,3 kPa, ±0,66 kPa) Standardmäßiger Aufpumpdruck Pädiatrisch: 130 mmHg, ±5 mmHg (17,3 kPa, ±0,66 kPa) Neonatal: 110 mmHg, ±5 mmHg (14,7 kPa, ±0,66 kPa) Erwachsen: letzter systolischer Wert plus 25 mmHg, ±5 mmHg Aufpumpdruck nach einer gültigen (3,3 kPa, ±0,66 kPa) Messung...
  • Seite 312: Herzzeitvolumen (Hzv)

    Technische Daten Normeinhaltung – IEC 60601-2-30:1999 Medizinische elektrische Geräte – Teil 2-30 Besondere Anforderungen an die Sicherheit, einschließlich der grundlegenden Leistungen, von automatischen, periodi- schen nicht-invasiven Geräten zur Überwachung des Blut- drucks – EN 1060-1:1995 Bestimmungen für nicht-invasive Blutdruckmessgeräte – Teil 1 (allgemeine Anforderungen) –...
  • Seite 313: Masimo Rainbow Set

    Technische Daten Pulsoxymetrie (SpO ) Infinity MCable – Masimo SET und Infinity MCable – Masimo rainbow SET Sensoren für erwachsene und pädiatri- LNCS DCI, LNCS DCIP, LNCS TC-I, LNCS TF-I, LNCS YI, sche Patienten LNCS Adtx, LNCS Pdtx, LNCS Adtx-3, LNCS Pdtx-3 Sensoren für neonatale Patienten LNCS Inf, LNCS Inf-3, LNCS Neo, LNCS Neo-3, LNCS Neo- Pt-3, LNCS NeoPt, LNCS YI, LNCS SoftTouch, Neo-Pt-500...
  • Seite 314 Technische Daten Genauigkeit ohne Bewegung 0 bis 69 % keine Angabe 1) 2) Erwachsen, Pädiatrisch 70 bis 100 % ±2 % für: LNCS DCI, LNCS DCIP LNCS TF-I, LNCS YI, LNCS Adtx, LNCS Pdtx, LNCS Neo (Finger) ±3,5 % für: LNCS TC-I Genauigkeit ohne Bewegung 0 bis 69 % keine Angabe 1) 2) 3)
  • Seite 315 Technische Daten HINWEIS Da die Messwerte von Pulsoxymetern statistisch gestreut sind, entsprechen nur rund zwei Drittel da- von dem von einem CO-Oxymeter gemessenen Wert ±1 A Das Infinity MCable – Masimo SET-Pulsoxymeter mit Sensoren für Erwachsene wurde in Studien mit menschlichem Blut an gesunden erwachsenen Freiwilligen in einer induzierten Hypoxie-Studie im Bereich von 70 % bis 100 % SpO mit einem Labor-CO-Oxymeter und einem EKG-Monitor ver- glichen.
  • Seite 316: Nellcor Oximax

    Technische Daten Pulsoxymetrie (SpO ) Infinity MCable – Nellcor OxiMax Sensoren für erwachsene und pädiatri- OxiMax MaxA, OxiMax MaxAL, OxiMax MaxA, OxiMax sche Patienten MaxP, OxiMax MaxN, OxiMax MaxI, OxiMax MaxR, OxiMax MaxFast, SoftCare SC-A, OxiCliq A, OxiCliq P, OxiBandOXI- A/N, OxiBandOXI-P/I, Durasensor DS-100A, Dura-Y D-YS Sensoren für neonatale Patienten OxiMax MaxN, OxiMax MaxI, SoftCare SC-NEO, SoftCare...
  • Seite 317 Technische Daten -Messgenauigkeit 0 bis 60 % keine Angabe 1) 2) 3) Neonatal 60 bis 80 % keine Angabe: SoftCare SC-PR, SoftCare SC- NEO, OxiCliq N, D-YS, Oxi-A/N 60 bis 80 %, ±3 % für: OxiMax MaxN 70 bis 100 % ±2 % für: OxiMax MaxN, SoftCare SC-PR, SoftCare SC-NEO ±3,5 % für: OxiCliq N...
  • Seite 318: Kohlendioxid-Konzentrationen

    Technische Daten Kohlendioxid-Konzentrationen (CO Messbereich etCO und inCO : 0 bis 100 mmHg (0 bis 13,3 kPa oder 0 bis 13,2 Vol.-% auf Meerespiegelhöhe) AFc: 0 bis 150 Atemzüge/min Messgenauigkeit Anzeigebereich –5 bis 120 mmHg (–0,6 bis +16 kPa) Bias ±2 mmHg (0,26 kPa) absolut oder 5 % des Messwerts (je nachdem, welcher Wert größer ist) Auflösung etCO...
  • Seite 319: Temperatur

    Technische Daten Wie wirken sich störende Gase O 100 Vol.-%: Messwert 0,00 Vol.-% CO und Dämpfe auf die Leistungsfähig- Halothan 5 Vol.-%: Messwert 0,02 Vol.-% CO keit aus? Enfluran 5 Vol.-%: Messwert 0,03 Vol.-% CO Isofluran 5 Vol.-%: Messwert 0,02 Vol.-% CO Sevofluran 5 Vol.-%: Messwert 0,02 Vol.-% CO Desfluran 20 Vol.-%: Messwert 0,00 Vol.-% CO Äthanol 4 Vol.-%: Messwert 0,00 Vol.-% CO...
  • Seite 320: Elektromagnetische Verträglichkeit

    Technische Daten Elektromagnetische Verträglichkeit Die angegebenen Trennungsabstände beziehen Das Gerät sollte nicht neben oder auf anderen Ge- sich auf den M540. Die angegebenen Zahlen garan- räten aufgestellt werden. Wenn dies nicht vermie- tieren keinen absolut fehlerfreien Betrieb, bieten je- den werden kann, ist das Gerät zu beobachten, um doch eine gewisse Sicherheit.
  • Seite 321 Technische Daten Elektromagnetische Aussendungen Aussendungen Konformität gemäß Elektromagnetische Umgebung HF-Emissionen (CISPR 11) Gruppe 1 Das Gerät verwendet Hochfrequen- zenergie nur für seine internen Funktionen. Daher sind seine HF-Aussendungen sehr gering, und es ist unwahrscheinlich, dass be- nachbarte elektronische Geräte ge- stört werden.
  • Seite 322 Technische Daten Elektromagnetische Störfestigkeit Störfestigkeit Teststufe Eingehaltene Stufe Elektromagnetische Umgebung gegen IEC 60601-1-2 Magnetfeld Netzfre- 3 A/m 3 A/m Geräte, die Netzfrequenz-Magnet- quenz 50/60 Hz felder auf hohem Niveau (IEC 61000-4-8) (über 3 A/m) aussenden, sollten entfernt aufgestellt werden, um mögliche Störungen zu verringern.
  • Seite 323 Technische Daten Elektromagnetische Störfestigkeit Störfestigkeit Teststufe Eingehaltene Stufe Elektromagnetische Umgebung gegen IEC 60601-1-2 Geleitete Hochfre- 150 kHz bis 80 MHz: 3 Veff Der Abstand zwischen mobilen quenz HF-Kommunikationsgeräte und Abstand [m] 3 V/m in Netzleitungen ein- Teilen des Geräts (einschließlich bei 80 MHz gekoppelte HF der Kabel) darf nicht kleiner sein...
  • Seite 324: Störfestigkeit Teststufe Gegen

    Technische Daten Elektromagnetische Störfestigkeit Störfestigkeit Teststufe Eingehaltene Stufe Elektromagnetische Umgebung gegen IEC 60601-1-2 HINWEIS Feldstärken stationärer Sender wie Basisstationen für Funktelefone (mobil/schnurlos) und boden- nahe Mobilfunkdienste, Amateurfunk-, VHF- und UHF-Radiostationen sowie Fernsehstationen kön- nen theoretisch nicht genau bestimmt werden. Um die elektromagnetische Umgebung in Bezug auf stationäre HF-Sender zu bestimmen, sollte eine elektromagnetische Bestandsaufnahme (Site Sur- vey) durchgeführt werden.
  • Seite 325 Index Index Zahlen Alarmleiste ein/aus ......233 12-Kanal-EKG-Elektrodenkabel für AFi, über ....... 88 anschließen .
  • Seite 326 Index Anschlüsse Sicherheitsvorkehrungen ... . . 147 12-Kanal-Elektrodenkabel ... . . 115 Vorbereitung des Patienten ... 149 3-, 5-, 6-adrige Elektrodenkabel .
  • Seite 327 Index Dual Hemo MCable Beschreibung ..... . . 202 Farbe Hardware-Spezifikationen ... . . 301 auswählen .
  • Seite 328 Index Kontinuierlicher Modus (NIBP) ein/aus ..198 Anschlüsse ......215 Kurven, Größe ......48 Meldungen .
  • Seite 329 Index Patienten, entlassen ....80, 229 Patientenaufnahme ..... 79 Name des Patienten, eingeben .
  • Seite 330 Index Schrittmacher ..... . 127 (Masimo) ..... 158 Registrieren von Meldungen .
  • Seite 331 Index Monitoring mit dem CO-Oxymeter ..156 Monitoring-Grundsätze ....156 Technische Spezifikationen Parameter ändern ....167 MCable –...
  • Seite 332 Index Vorbereitung des Patienten ......222 EKG ......123 Herzzeitvolumen .
  • Seite 333 Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen. Gebrauchsanweisung Infinity Acute Care System – M540 Patientenmonitor VG2...
  • Seite 334 Diese Anweisung dient nur zur Information un- serer Kunden und wird nur auf Anfrage der Kun- den aktualisiert oder ausgetauscht. Der Infinity Acute Care System M540 Patienten- Richtlinie 93/42/EWG monitor entspricht der Richtlinie 99/5/EG über für medizinische Geräte Funkanlagen und Telekommunikationseinrich- tungen.