3.4 Stelldruckführung
3.4.1
Typ 3271
In der Ausführung „Antriebsstange durch Fe-
derkraft ausfahrend FA" wird der Stelldruck
über den unteren Stelldruckanschluss (S) in
die untere Membrankammer geführt und be-
wegt die Antriebsstange (A7) gegen die Fe-
derkraft nach oben (vgl. Bild 3-1, rechte
Hälfte).
Bei der Ausführung „Antriebsstange durch
Federkraft einfahrend FE" wird der Stelldruck
über den oberen Stelldruckanschluss (S) in
die obere Membrankammer geführt und be-
wegt die Antriebsstange (A7) gegen die Fe-
derkraft nach unten (vgl. Bild 3-1, linke Hälf-
te).
3.4.2
Typ 3277
Für die Ausführung „Antriebsstange durch
Federkraft ausfahrend FA" (vgl. Bild 3-2,
rechte Hälfte) ist ein Stelldruckanschluss (S)
seitlich am Joch vorgesehen, der durch eine
interne Bohrung mit der unteren Membran-
kammer verbunden ist. Der Stelldruck be-
wegt die Antriebsstange gegen die Feder-
kraft nach oben. Über einen Verbindungs-
block kann hier ein Stellungsregler ange-
schlossen werden. Eine zusätzliche Verroh-
rung zum Antrieb ist nicht erforderlich. De-
tails vgl. zugehörige Stellungsregler-Doku-
mentation.
Bei der Ausführung „Antriebsstange durch
Federkraft einfahrend FE" wird der Stelldruck
wie beim Typ 3271 über den oberen Stell-
EB 8310-6
Aufbau und Wirkungsweise
druckanschluss (S) in die obere Membran-
kammer geführt und bewegt die Antriebs-
stange (A7) gegen die Federkraft nach unten
(vgl. Bild 3-2, linke Hälfte).
3.5 Sicherheitsstellung
Info
Die hier aufgeführten Sicherheitsstellungen
beziehen sich auf SAMSON-Durchgangs-
ventile der Bauarten 240, 250, 280 und
290.
Bei Verringerung des Stelldrucks oder bei
Ausfall der Hilfsenergie bestimmen im Regel-
und Auf/Zu-Betrieb die in der oberen oder
unteren Membrankammer eingebauten Fe-
dern die Wirkrichtung und damit die Sicher-
heitsstellung des Stellventils.
Ausführung mit Handverstellung: Bei akti-
vem Handbetrieb (Handrad steht nicht in der
Neutralstellung) wird die Sicherheitsstellung
auch bei Ausfall der Hilfsenergie nicht ange-
fahren.
3.5.1
Wirkrichtung FA
Bei Verringerung des Stelldrucks oder bei
Ausfall der Hilfsenergie bewegen die Federn
die Antriebsstange nach unten und schließen
ein angebautes Durchgangsventil. Das Ventil
öffnet bei steigendem Stelldruck gegen die
Federkraft.
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