Bild 20: Beispiel eines minimalen Stellgrößen-Grenzwerts für die intelligente Ventilspülung
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Den Parameter "Intelligente Ventilspülung verwenden ?" auf "ja" einstellen. Beim
Parameter "Grenzwert minimale Stellgröße (10...100 %)" den Stellgrößengrenzwert
definieren.
Die intelligente zyklische Ventilspülung ist aktiviert. Eine Ventilspülung wird nur dann
ausgeführt, wenn der parametrierte Grenzwert im zurückliegenden Zeitzyklus mindestens
einmal überschritten und danach das Ventil auf "0 %" Stellgröße gefahren wurde.
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Den Parameter "Intelligente Ventilspülung verwenden ?" auf "nein" einstellen.
Die intelligente zyklische Ventilspülung ist deaktiviert. Eine Ventilspülung findet immer dann
statt, sobald die eingestellte Zykluszeit abgelaufen ist.
i Eine Ventilspülung kann optional durch ein Kommunikationsobjekt gestartet und
bedarfsweise auch gestoppt werden. Sofern eine Ventilspülung durch das Objekt gestartet
wurde, stoppt der Aktor die Zykluszeit der zyklischen Ventilspülung. Die Zykluszeit wird erst
dann wieder neu gestartet, nachdem der Spülvorgang unterbrechungsfrei zu Ende
ausgeführt, oder über das Objekt ein Stopp-Befehl empfangen wurde.
Busgesteuerte Ventilspülung über Objekt konfigurieren
Die Ventilspülung kann bedarfsweise über ein eigenes 1 Bit Kommunikationsobjekt gestartet
und optional auch gestoppt werden. Hierdurch ist es möglich, einen Spülvorgang des Ventils
zeit- oder ereignisgesteuert zu aktivieren. Es ist als Beispiel zudem möglich, mehrere
Heizungsaktoren miteinander zu kaskadieren, so dass diese eine Ventilspülung zeitgleich
ausführen (Verknüpfungen der einzelnen Statusobjekte mit den Eingangsobjekten der
Ventilspülung).
Die Bussteuerung der Ventilspülung kann nur verwendet werden, sofern sie in der ETS
freigegeben wurde.
Die Ventilspülung muss freigegeben und zudem eine gültige Spüldauer parametriert sein.
Best.-Nr. 2114 00
Software "Heizungsaktor Basic 6fach 20D11x"
Funktionsbeschreibung
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