3.1.2 Geschwindigkeitsgeber
In Abhängigkeit von der Anwendung können verschiedene Typen von
Geschwindigkeitsgebern eingesetzt werden, die normalerweise den Frequenz-
eingang der Auswerteelektronik nutzen.
HINWEISE:
1. Schirmung nur gemäß Anschlussplan anschließen.
2. Messkabel getrennt von Energie- und Steuerkabeln legen.
3. Bei Montage des Gebers an beweglichen Lagern sind freie Kabellängen
ausreichender Länge vorzusehen.
Bei Anwendungen mit Digital-Geschwindigkeitsgeber vom Typ 60-12 C werden
Geschwindigkeitsimpulse übertragen als
Signal 1
Die Typen 60-12 F, 60-12 EN und ZA11 benötigen zusätzlich eine
Versorgungsspannung +24 VDC aus der Auswerteelektronik.
Beim Einsatz von Drehgebern oder Näherungsschaltern ist zu beachten, dass
mindestens 30 Impulse pro Minute und höchstens 120000 Impulse pro Minute für
eine einwandfreie Funktion des Systems erforderlich sind. Die Impulsdauer muss
mindestens 200 µs für jeden Schaltzustand betragen. Grundsätzlich ist der Einsatz
von Näherungsschaltern zur Geschwindigkeitsmessung nicht zu empfehlen, da die
niedrige Impulsrate und die Anfälligkeit gegen äußere Einflüsse (Veränderung des
Abstandes, Verschmutzung usw.) die Wägegenauigkeit in Frage stellen.
Kann unter Beachtung der Genauigkeitsforderungen auf eine Messung der
Geschwindigkeit verzichtet werden, so muss lediglich ein potentialfreier Kontakt
„Band läuft", z.B. als Hilfskontakt des Antriebsschützes oder eines Geschwindig-
keitswächters (z.B. Thermo PROLINE 60-29 A), an einem digitalen Eingang der
Auswerteelektronik zur Verfügung gestellt werden (siehe
auf Seite 151).
Geschwindigkeitssignal 1 (+5,6 VDC)
E
I
LEKTRISCHE
NSTALLATION
5.1.2 Digitale Eingänge
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