F
ÖRDERBANDWAAGEN MIT
zuvor oder danach auf einer statischen Waage (z.B. auf einer Fahrzeugwaage)
gewogen.
Die Vergleichswaage muss eine Genauigkeitsklasse besser sein als die Förder-
bandwaage. Die Materialmenge soll so bemessen sein, dass sie mindestens
einem kompletten Bandumlauf bei maximaler Förderleistung entspricht, minde-
stens 1 % der bei maximaler Förderleistung in einer Stunde geförderten Menge
ausmacht und dass die Auflösung der Vergleichswaage den Nachweis der Ge-
nauigkeitsklasse der Förderbandwaage ermöglicht. Die gesamte Materialmenge
muss in einem Zug, ohne Unterbrechung, über die Förderbandwaage gefahren
werden. Die Förderleistung muss während des gesamten Vorgangs zwischen
20 % und 100 % der maximalen Förderleistung liegen.
Die Endwertkalibration mit Material ist die genaueste Kalibrationsmethode und
sollte in jedem Fall vorgenommen werden, sofern die Möglichkeit dazu besteht.
4.4.3.4.1 Ausführung der Kalibration
Für die Ausführung der Endwertkalibration mit Material müssen zunächst folgende
Voraussetzungen erfüllt sein:
1.
Der Fördergurt ist „warmgelaufen", d.h. der Förderer ist seit mindestens
15 Minuten in Betrieb.
2.
Es ist bereits eine Nullpunktkalibration ausgeführt worden (siehe
4.4.2 Nullpunktkalibration
Stunden zurückliegen, andernfalls ist eine erneute Nullpunktkalibration
vorzunehmen.
Sind die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, wird die Endwertkalibration mit
Material folgendermaßen vorgenommen:
1.
Es wird so oft die Taste
2.
Die Funktionstaste MAT'L. KAL wird betätigt. Anschließend wird so oft die
Taste
gedrückt, bis folgende Anzeige erscheint:
138
A
USWERTEELEKTRONIK
auf Seite 113). Diese sollte nicht länger als zwei
betätigt, bis folgende Anzeige erscheint:
-
HAUPTMENUE 1
Taste MENU = weitere
NULL
ENDW
KAL
KAL
M
-T
™ 2000, M
ICRO
ECH
-
MAT'L
KAL
2001
ODELL