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2001
ÖRDERBANDWAAGEN MIT
USWERTEELEKTRONIK
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der Längsträger im Bereich der Förderbandwaage sollen verschweißt werden,
damit auftretende Schwingungen der Längsträgerkonstruktion die Wägung nicht
beeinflussen. Querkräfte auf Tragrollenstationen oder Rahmen verursachen
Verspannungen im Wägebereich und sind zu verhindern.
2.1.2.2 Tragrollenstationen
Im Wägebereich müssen alle Tragrollenstationen fest montiert, von gleicher Bauart
und gleichem Muldungswinkel sein. Die Tragrollenstationen müssen in der Höhe
nivelliert (gefluchtet) werden können. Ein eventuell vorhandener Sturz der
Seitenrollen ist in Förderrichtung auszurichten. Eine stabile Konstruktion der
Tragrollenstationen und guter Rundlauf der Tragrollen im Wägebereich sind die
Voraussetzung für eine gute Langzeitstabilität der Wägegenauigkeit. Schwergän-
gige oder blockierende Tragrollen üben nicht reproduzierbare Kräfte auf die
Stützkonstruktion bzw. auf die Wägemechanik aus. Unwuchten und Exzentrizitäten
der Tragrollen im Wägebereich verändern die Nivellierung und führen zu
Schwankungen in der Anzeige insbesondere des Nullpunktes.
Ungünstig für eine genaue Wägung sind Tragrollenstationen mit Girlanden oder
zweiteiliger Muldung. Eine Wägung in derartigen Förderern erfordert einen
erhöhten Aufwand bei der Planung und Inbetriebnahme. Gegebenenfalls ist mit
Abstrichen an der Genauigkeit zu rechnen.
Zwangsrollen im Obertrum für den Geradeauslauf des Gurtes sollten sich au-
ßerhalb des Wägebereichs befinden und dürfen keine überdurchschnittlichen
Kräfte ausüben.
2.1.2.3 Materialaufgabe
Im Fördermaterial darf während der Wägung keine Relativbewegung stattfinden.
Von der Aufgabe des Materials bis zum Wägebereich ist ein ausreichender
Abstand erforderlich, damit das Fördermaterial ruhig auf dem Gurt liegt. Dabei sind
Fließverhalten und Körnung des Schüttgutes, Geschwindigkeit und Steigung des
Förderers und eventuell die Ausführung des Gurtes (Stollen) zu berücksichtigen.
Als Richtwert für den Mindestabstand kann bei Förderern mit geringer Steigung
eine Strecke in m vom ein- bis zweifachen Betrag der Bandgeschwindigkeit in m/s
gelten.
Die Aufgabe des Fördermaterials soll möglichst mittig auf den Fördergurt erfolgen.
Bei einseitiger Materialaufgabe ist insbesondere bei stark gemuldeten Gurten mit
stärkeren Bewegungen des Fördermaterials und Schieflauf des Gurtes zu
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