Glossar Glossar WRAS Französische Trinkwasserverordnung (ACS = Zulassung, von allen Wasserversorgern in Attestation de Conformité Sanitaire) Großbritannien anerkannt (WRAS = Water regulations advisory scheme) Druckleitung Rohrleitung, die am Druckstutzen angeschlossen Einschubeinheit Pumpe ohne Pumpengehäuse; unvollständige Maschine Hydraulik Teil der Pumpe, in dem die Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie umgewandelt wird Wirkungsgradklasse nach IEC 60034-30:...
Zur Aufrechterhaltung der Gewährleistungsansprüche muss im Schadensfall unverzüglich die nächst gelegene KSB Serviceeinrichtung benachrichtigt werden. 1.2 Einbau von unvollständigen Maschinen Für den Einbau von KSB gelieferten unvollständigen Maschinen sind die jeweiligen Unterkapitel von Wartung/Instandhaltung zu beachten. 1.3 Zielgruppe Zielgruppe dieser Betriebsanleitung ist technisch geschultes Fachpersonal.
1 Allgemeines Symbol Bedeutung Mehrschrittige Handlungsanleitung Hinweis gibt Empfehlungen und wichtige Hinweise für den Umgang mit dem Produkt. 1.6 Kennzeichnung von Warnhinweisen Tabelle 3: Merkmale von Warnhinweisen Symbol Erklärung GEFAHR GEFAHR Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung mit einem hohen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.
2 Sicherheit 2 Sicherheit Alle in diesem Kapitel aufgeführten Hinweise bezeichnen eine Gefährdung mit GEFAHR hohem Risikograd. Zusätzlich zu den hier aufgeführten allgemein gültigen Sicherheitsinformationen müssen auch die in weiteren Kapiteln aufgeführten handlungsbezogenen Sicherheitsinformationen beachtet werden. 2.1 Allgemeines Die Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise für Aufstellung, Betrieb und Wartung, deren Beachtung einen sicheren Umgang gewährleisten sowie Personenschäden und Sachschäden vermeiden.
2 Sicherheit 2.4 Folgen und Gefahren bei Nichtbeachtung der Anleitung ▪ Die Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung führt zum Verlust der Gewährleistungsansprüche und Schadensersatzansprüche. ▪ Die Nichtbeachtung kann z. B. folgende Gefährdungen nach sich ziehen: – Gefährdung von Personen durch elektrische, thermische, mechanische und chemische Einwirkungen sowie Explosionen –...
Motor Der Motor verfügt über eine eigene Kennzeichnung. Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Kennzeichnung ist, dass der Motorhersteller die durch die Pumpe an Motorflansch und Motorwelle entstehenden Temperaturen zulässt. Für die von KSB an Pumpen mit ATEX-Zertifizierung angebauten Motoren ist diese Bedingung erfüllt. 2.9.2 Temperaturgrenzen Im normalen Betriebszustand sind die höchsten Temperaturen an der Oberfläche des...
Überwachungseinrichtungen vorzusehen. Die Notwendigkeit von Überwachungseinrichtungen zur Sicherstellung der Funktion überprüfen. Weitere Informationen zu Überwachungseinrichtungen sind bei KSB zu erfragen. 2.9.4 Grenzen des Betriebsbereichs Die unter (ð Kapitel 6.2.3.1, Seite 35) angegebenen Mindestmengen beziehen sich auf Wasser und wasserähnliche Fördermedien. Längere Betriebsphasen bei diesen Mengen und den genannten Fördermedien verursachen keine zusätzliche Erhöhung...
3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung 3.1 Lieferzustand kontrollieren 1. Bei Warenübergabe jede Verpackungseinheit auf Beschädigungen prüfen. 2. Bei Transportschäden den genauen Schaden feststellen, dokumentieren und umgehend schriftlich an KSB oder den liefernden Händler und den Versicherer melden. 3.2 Transportieren GEFAHR Herausrutschen von Pumpe/Pumpenaggregat aus der Aufhängung Lebensgefahr durch herabfallende Teile! ▷...
Korrosionsschäden führen oder bei Sauerstoffkontakt entflammen. 4. Der Pumpe muss immer eine ausgefüllte Unbedenklichkeitserklärung beigefügt werden. Angewandte Sicherungsmaßnahmen und Dekontaminierungsmaßnahmen angeben. (ð Kapitel 11, Seite 60) HINWEIS Bei Bedarf kann eine Unbedenklichkeitserklärung im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: www.ksb.com/certificate_of_decontamination Etabloc 13 von 64...
3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung 3.5 Entsorgung WARNUNG Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Gefährdung für Personen und Umwelt! ▷ Spülmedium sowie ggf. Restmedium auffangen und entsorgen. ▷ Ggf. Schutzkleidung und Schutzmaske tragen. ▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten. 1.
4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.1 Allgemeine Beschreibung ▪ Kreiselpumpe mit Wellendichtung ▪ Blockbauweise ▪ Förderung von reinen oder aggressiven Flüssigkeiten, die die Pumpenwerkstoffe chemisch und mechanisch nicht angreifen 4.2 Produktinformation gemäß Verordnung 547/2012 (für Wasserpumpen mit maximaler Wellennennleistung von 150 kW) zur Richtlinie 2009/125/EG "Öko-Design-Richtlinie"...
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Laufradwerkstoff Bronze CC480K-GS / B30 C90700 Edelstahl 1.4408 / A743CF8M Gusseisen EN-GJL-250 / A48CL35 Ausführung Flaschenspülerausführung Trinkwasserausführung nach ACS Trinkwasserausführung nach KSB Standard Schwimmbadausführung Standard Trinkwasserausführung nach UBA Trinkwasserausführung nach WRAS Kein Standard (GT3D, GT3) Gehäusedeckel Konischer Dichtungsraum Zylindrischer Dichtungsraum Wellendichtungsausführung Doppelgleitringdichtung, Back-to-back-Anordnung Externe Zirkulation Externe Spülung...
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4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat Position Angabe Bedeutung 22-23 Q1Q1EGG/G MG12G6-E1 Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Q1Q1M1GG HN400N Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Q12Q1M1GG1 M37GN85 Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Q12Q1M1GG1 M37GN92 Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Dichtungscode Doppelgleitringdichtung, Back-to-back-Anordnung Q1Q1K9GG M7G49 Q1Q1K9GG M7G49 Q1Q1K9GG M7G49 Q1BVGG Dichtungscode ohne Gleitringdichtung Wellendichtring Ausführung Gohl Lieferumfang Pumpe allein (Figur 0) Pumpe, Motor Pumpe, Grundplatte...
4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.7 Aufbau und Wirkungsweise Abb. 5: Schnittbild Drosselspalt Druckstutzen Gehäusedeckel Welle Motorgehäuse Saugstutzen Laufrad Wellendichtung Antriebslaterne Wälzlager Wälzlager Ausführung Die Pumpe ist mit einem axialen Strömungseintritt und einem radialen Strömungsaustritt ausgeführt. Die Hydraulik wird mit dem Motor über eine Steckwellenkupplung starr verbunden.
4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.8 Geräuscherwartungswerte Tabelle 7: Messflächenschalldruckpegel L Nennleistungs- Pumpenaggregat bedarf P 1450 min 1750 min 2900 min 3500 min [kW] [dB] [dB] [dB] [dB] 0,25 0,37 0,55 0,75 18,5 4.9 Lieferumfang Je nach Ausführung gehören folgende Positionen zum Lieferumfang: ▪...
5 Aufstellung/Einbau 5 Aufstellung/Einbau 5.1 Überprüfung vor Aufstellungsbeginn Aufstellungsplatz WARNUNG Aufstellung auf unbefestigte und nicht tragende Aufstellfläche Personen- und Sachschäden! ▷ Ausreichende Druckfestigkeit gemäß Klasse C12/15 des Betons in der Expositionsklasse X0 nach EN 206-1 beachten. ▷ Aufstellfläche muss abgebunden, eben und waagerecht sein. ▷...
5 Aufstellung/Einbau HINWEIS Bei Fundamentaufstellung mit Motorbaugrößen 132 oder 160 den Motorfuß 20 mm unterbauen. Bei Fundamentaufstellung ist es bei manchen Pumpe-Motor-Kombinationen notwendig, den Stützfuß / die Motorfüße zu unterbauen. 1. Pumpenaggregat auf das Fundament aufstellen und befestigen (siehe Tabelle "Befestigung") 2.
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5 Aufstellung/Einbau HINWEIS Der Einbau von Rückflussverhinderern und Absperrorganen ist je nach Art der Anlage und der Pumpe zu empfehlen. Diese müssen jedoch so eingebaut werden, dass eine Entleerung oder ein Ausbau der Pumpe nicht behindert wird. ü Die Saugleitung/Zulaufleitung zur Pumpe ist bei Saugbetrieb steigend, bei Zulaufbetrieb fallend verlegt.
5 Aufstellung/Einbau ACHTUNG Aggressive Spülmittel und Beizmittel Beschädigung der Pumpe! ▷ Art und Dauer des Reinigungsbetriebs bei Spülbetrieb und Beizbetrieb auf die verwendeten Gehäusewerkstoffe und Dichtungswerkstoffe abstimmen. 5.3.2 Zulässige Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen Vom Rohrleitungssystem dürfen keine Kräfte und Momente (z. B. durch Verwindung, Wärmeausdehnung) auf die Pumpe wirken.
5 Aufstellung/Einbau 5.3.4 Zusatzanschlüsse GEFAHR Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch Mischen unverträglicher Flüssigkeiten in Hilfsverrohrungen Verbrennungsgefahr! Explosionsgefahr! ▷ Auf Verträglichkeit von Sperrflüssigkeit oder Quenchflüssigkeit und Fördermedium achten. WARNUNG Nicht oder falsch verwendete Zusatzanschlüsse (z. B. Sperrflüssigkeit, Spülflüssigkeit usw.) Verletzungsgefahr durch austretendes Fördermedium! Verbrennungsgefahr! Funktionsstörung der Pumpe! ▷...
5 Aufstellung/Einbau 5.5 Elektrisch anschließen GEFAHR Arbeiten am elektrischen Anschluss durch unqualifiziertes Personal Lebensgefahr durch Stromschlag! ▷ Elektrischen Anschluss nur durch Elektrofachkraft durchführen lassen. ▷ Vorschriften IEC 60364 und bei Explosionsschutz EN 60079 beachten. WARNUNG Fehlerhafter Netzanschluss Beschädigung des Stromnetzes, Kurzschluss! ▷...
5 Aufstellung/Einbau 5.5.3 Motor anschließen HINWEIS Die Drehrichtung der Drehstrommotoren ist nach IEC 60034-8 grundsätzlich für Rechtslauf geschaltet (auf den Motorwellenstumpf gesehen). Die Drehrichtung der Pumpe ist entsprechend dem Drehrichtungspfeil an der Pumpe. 1. Drehrichtung des Motors auf die Drehrichtung der Pumpe einstellen. 2.
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 6.1 Inbetriebnahme 6.1.1 Voraussetzung für die Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme des Pumpenaggregats müssen folgende Punkte sichergestellt sein: ▪ Das Pumpenaggregat ist vorschriftsmäßig elektrisch mit allen Schutzeinrichtungen angeschlossen. (ð Kapitel 5.5, Seite 29) ▪ Die Pumpe ist mit Fördermedium gefüllt und entlüftet. ▪...
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 3. Falls vorhanden, Zusatzanschlüsse (Sperrflüssigkeit, Spülflüssigkeit usw.) ganz öffnen. 4. Falls vorhanden, Absperrorgan (3) in der Vakuumausgleichsleitung (2) öffnen und, falls vorhanden, vakuumdichtes Absperrorgan (6) schließen. (ð Kapitel 5.3.3, Seite 27) HINWEIS Aus konstruktiven Gründen ist es nicht auszuschließen, dass nach der Befüllung zur Inbetriebnahme ein nicht mit Fördermedium gefülltes Restvolumen übrigbleibt.
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ACHTUNG Anfahren gegen offene Druckleitung Überlastung des Motors! ▷ Ausreichende Leistungsreserve des Motors vorsehen. ▷ Sanftanlauf verwenden. ▷ Drehzahlregelung verwenden. 1. Absperrorgan in der Zulauf-/Saugleitung voll öffnen. 2. Absperrorgan in der Druckleitung schließen oder leicht öffnen. 3. Motor einschalten. 4.
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ACHTUNG Einfriergefahr bei längerer Stillstandszeit der Pumpe Beschädigung der Pumpe! ▷ Pumpe und, wenn vorhanden, Kühlräume/Heizräume entleeren bzw. gegen Einfrieren sichern. 6.2 Grenzen des Betriebsbereichs GEFAHR Überschreiten der Einsatzgrenzen bezüglich Druck, Temperatur, Fördermedium und Drehzahl Explosionsgefahr! Austretendes heißes oder toxisches Fördermedium! ▷...
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme Die Starthäufigkeit wird in der Regel von der maximalen Temperaturerhöhung des Motors bestimmt. Sie hängt in starkem Maße von den Leistungsreserven des Motors im stationären Betrieb und von den Startverhältnissen ab (Direkt-Schaltung, Stern- Dreieck, Trägheitsmomente, etc.). Vorausgesetzt, die Starts sind über den genannten Zeitraum gleichmäßig verteilt, gelten bei Anlauf gegen leicht geöffneten Druckschieber folgende Werte als Richtlinien: Tabelle 12: Schalthäufigkeit...
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ACHTUNG Überschreitung der zulässigen Fördermediumsdichte Überlastung des Motors! ▷ Angaben zur Dichte im Datenblatt beachten. ▷ Ausreichende Leistungsreserve des Motors vorsehen. 6.2.3.3 Abrasive Fördermedien Der Anteil an abrasiven Feststoffen darf einen Wert von 5 g/dm³ nicht überschreiten, die maximale Partikelgröße beträgt 0,5 mm. Beim Fördern von Fördermedien mit abrasiven Bestandteilen ist ein erhöhter Verschleiß...
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6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme HINWEIS Bei Außerbetriebnahme länger als ein Jahr sind die Elastomere zu erneuern. Etabloc 37 von 64...
Arbeiten von Pumpe, Pumpenaggregat und Pumpenteilen erreichen. HINWEIS Für sämtliche Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten und Montagearbeiten stehen der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter "www.ksb.com/contact". Jegliche Gewaltanwendung im Zusammenhang mit der Demontage und Montage des Pumpenaggregats vermeiden.
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7 Wartung/Instandhaltung GEFAHR Unsachgemäß gewartete Sperrdruckanlage Explosionsgefahr! Brandgefahr! Beschädigung des Pumpenaggregats! Austreten heißer und/oder toxischer Fördermedien! ▷ Sperrdruckanlage regelmäßig warten. ▷ Sperrdruck überwachen. ACHTUNG Erhöhter Verschleiß durch Trockenlauf Beschädigung des Pumpenaggregats! ▷ Niemals das Pumpenaggregat in unbefülltem Zustand betreiben. ▷ Niemals während des Betriebs Absperrorgan in der Saugleitung und/oder Versorgungsleitung schließen.
7 Wartung/Instandhaltung HINWEIS Nach der Erstinbetriebnahme können bei fettgeschmierten Wälzlagern erhöhte Temperaturen auftreten, die auf Einlaufvorgänge zurückzuführen sind. Die endgültige Lagertemperatur stellt sich erst nach einer bestimmten Betriebszeit ein (je nach Bedingungen bis zu 48 Stunden). 7.2.2 Inspektionsarbeiten GEFAHR Übertemperaturen durch Reibung, Schlag oder Reibfunken Explosionsgefahr! Brandgefahr! Beschädigung des Pumpenaggregats!
7 Wartung/Instandhaltung 7.3 Entleeren/Reinigen WARNUNG Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Gefährdung für Personen und Umwelt! ▷ Spülmedium sowie ggf. Restmedium auffangen und entsorgen. ▷ Ggf. Schutzkleidung und Schutzmaske tragen. ▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten. 1.
(ð Kapitel 9.1, Seite 53) Bei Schadensfällen steht der Service zur Verfügung. HINWEIS Für sämtliche Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten und Montagearbeiten stehen der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter "www.ksb.com/contact". HINWEIS Nach längerer Betriebszeit lassen sich die einzelnen Teile unter Umständen nur schlecht von der Welle abziehen.
7 Wartung/Instandhaltung 7. Sechskantmuttern 920.11 lösen. 8. Motor abziehen. 7.4.5 Einschubeinheit ausbauen WARNUNG Abkippen der Einschubeinheit Quetschen von Händen und Füßen! ▷ Pumpenseite der Einschubeinheit anhängen oder abstützen. ü Schritte und Hinweise (ð Kapitel 7.4.1, Seite 42) bis (ð Kapitel 7.4.4, Seite 43) beachtet bzw. durchgeführt. 1. Gegebenenfalls Einschubeinheit vor dem Abkippen sichern, z. B. abstützen oder anhängen.
Fehlerhafte Motorauswahl Explosionsgefahr! ▷ Originalmotor oder baugleichen Motor des selben Herstellers verwenden. ▷ Zulässige Temperaturen an Motorflansch und Motorwelle müssen größer sein, als die durch die Pumpe eingebrachten Temperaturen (Temperaturen bei KSB erfragen). WARNUNG Unsachgemäßes Heben/Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile Personenschäden und Sachschäden!
7 Wartung/Instandhaltung 7.5.2 Gleitringdichtung einbauen Gleitringdichtung Grundsätzlich ist beim Einbau der Gleitringdichtung folgendes zu beachten: einbauen ▪ Sauber und sorgfältig arbeiten. ▪ Berührungsschutz der Gleitflächen erst unmittelbar vor dem Einbau entfernen. ▪ Beschädigungen der Dichtflächen oder O-Ringe vermeiden. ü Schritte und Hinweise (ð Kapitel 7.5.1, Seite 45) beachtet bzw. durchgeführt. ü...
7 Wartung/Instandhaltung Tabelle 16: Einbaumaße Gleitringdichtung Welleneinheit Einbaumaß b 7,5 mm 10 mm 15 mm 7.5.3 Laufrad einbauen ü Schritte und Hinweise (ð Kapitel 7.5.1, Seite 45) bis (ð Kapitel 7.5.2, Seite 46) beachtet bzw. durchgeführt. ü Vormontierte Einheit (Motor, Welle, Antriebslaterne, Gehäusedeckel) sowie Einzelteile befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz. ü...
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7 Wartung/Instandhaltung 1167:455/4 Abb. 9: Motorwellenstumpf auf Welle montieren Schlitz der Welle Passfedernut des Motorwellenendes Schlitz des Spannrings Spannring Motorwelle Welle ü Hinweise und Schritte unter (ð Kapitel 7.5.1, Seite 45) bis (ð Kapitel 7.5.4, Seite 47) beachtet bzw. durchgeführt. 1. Motorwellenstumpf auf die Welle 210 stecken und darauf achten, dass Passfedernut des Motorwellenendes und Schlitz der Welle 210 deckungsgleich sind und dem Schlitz des Spannrings 515 gegenüberliegen (siehe Abbildung: Motorwellenstumpf auf Welle montieren).
▷ Bei allen Arbeiten zur Störungsbeseitigung entsprechende Hinweise dieser Betriebsanleitung und/oder Herstellerdokumentation des Zubehörs beachten. Wenn Probleme auftreten, die nicht in der folgenden Tabelle beschrieben werden, ist Rücksprache mit dem KSB-Kundendienst erforderlich. A Zu geringer Förderstrom der Pumpe B Überlastung des Motors C Zu hoher Pumpenenddruck D Erhöhte Lagertemperatur...
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8 Störungen: Ursachen und Beseitigung A B C D E F G H Mögliche Ursache Beseitigung ✘ ✘ - Gegendruck der Pumpe ist geringer als Betriebspunkt genau einregeln in der Bestellung angegeben bei ständiger Überlastung eventuell Laufrad abdrehen ✘ - höhere Dichte oder höhere Viskosität Hersteller kontaktieren des Fördermediums als in der Bestellung angegeben...