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Inhaltsverzeichnis
Blockpumpe
Etabloc
Betriebs-/ Montageanleitung
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Inhaltszusammenfassung für KSB Etabloc 40-25-160

  • Seite 1 Blockpumpe Etabloc Betriebs-/ Montageanleitung...
  • Seite 2 Impressum Betriebs-/ Montageanleitung Etabloc Originalbetriebsanleitung Alle Rechte vorbehalten. Inhalte dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Herstellers weder verbreitet, vervielfältigt, bearbeitet noch an Dritte weitergegeben werden. Generell gilt: Technische Änderungen vorbehalten. © KSB SE & Co. KGaA, Frankenthal 24.05.2018...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Glossar .............................. 5 Allgemeines ............................ 6 Grundsätze................................ 6 Einbau von unvollständigen Maschinen ...................... 6 Zielgruppe................................. 6 Mitgeltende Dokumente .......................... 6 Symbolik................................ 6 Kennzeichnung von Warnhinweisen ...................... 7 Sicherheit .............................. 8 Allgemeines .............................. 8 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................ 8 Personalqualifikation und Personalschulung .................... 8 Folgen und Gefahren bei Nichtbeachtung der Anleitung................ 9 Sicherheitsbewusstes Arbeiten ........................ 9 Sicherheitshinweise für den Betreiber/Bediener .................... 9 Sicherheitshinweise für Wartung, Inspektion und Montage................. 9...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 5.5.3 Motor anschließen .......................... 30 Drehrichtung prüfen ............................ 30 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme .................... 31 Inbetriebnahme .............................. 31 6.1.1 Voraussetzung für die Inbetriebnahme ................... 31 6.1.2 Pumpe auffüllen und entlüften ...................... 31 6.1.3 Einschalten ............................ 32 6.1.4 Wellendichtung kontrollieren...................... 33 6.1.5 Ausschalten ............................ 33 Grenzen des Betriebsbereichs........................ 34 6.2.1 Umgebungstemperatur ........................ 34 6.2.2 Schalthäufigkeit .......................... 34 6.2.3...
  • Seite 5: Glossar

    Glossar Glossar WRAS Französische Trinkwasserverordnung (ACS = Zulassung, von allen Wasserversorgern in Attestation de Conformité Sanitaire) Großbritannien anerkannt (WRAS = Water regulations advisory scheme) Druckleitung Rohrleitung, die am Druckstutzen angeschlossen Einschubeinheit Pumpe ohne Pumpengehäuse; unvollständige Maschine Hydraulik Teil der Pumpe, in dem die Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie umgewandelt wird Wirkungsgradklasse nach IEC 60034-30:...
  • Seite 6: Allgemeines

    Zur Aufrechterhaltung der Gewährleistungsansprüche muss im Schadensfall unverzüglich die nächst gelegene KSB Serviceeinrichtung benachrichtigt werden. 1.2 Einbau von unvollständigen Maschinen Für den Einbau von KSB gelieferten unvollständigen Maschinen sind die jeweiligen Unterkapitel von Wartung/Instandhaltung zu beachten. 1.3 Zielgruppe Zielgruppe dieser Betriebsanleitung ist technisch geschultes Fachpersonal.
  • Seite 7: Kennzeichnung Von Warnhinweisen

    1 Allgemeines Symbol Bedeutung Mehrschrittige Handlungsanleitung Hinweis gibt Empfehlungen und wichtige Hinweise für den Umgang mit dem Produkt. 1.6 Kennzeichnung von Warnhinweisen Tabelle 3: Merkmale von Warnhinweisen Symbol Erklärung GEFAHR GEFAHR Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung mit einem hohen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.
  • Seite 8: Sicherheit

    2 Sicherheit 2 Sicherheit Alle in diesem Kapitel aufgeführten Hinweise bezeichnen eine Gefährdung mit GEFAHR hohem Risikograd. Zusätzlich zu den hier aufgeführten allgemein gültigen Sicherheitsinformationen müssen auch die in weiteren Kapiteln aufgeführten handlungsbezogenen Sicherheitsinformationen beachtet werden. 2.1 Allgemeines Die Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise für Aufstellung, Betrieb und Wartung, deren Beachtung einen sicheren Umgang gewährleisten sowie Personenschäden und Sachschäden vermeiden.
  • Seite 9: Folgen Und Gefahren Bei Nichtbeachtung Der Anleitung

    2 Sicherheit 2.4 Folgen und Gefahren bei Nichtbeachtung der Anleitung ▪ Die Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung führt zum Verlust der Gewährleistungsansprüche und Schadensersatzansprüche. ▪ Die Nichtbeachtung kann z. B. folgende Gefährdungen nach sich ziehen: – Gefährdung von Personen durch elektrische, thermische, mechanische und chemische Einwirkungen sowie Explosionen –...
  • Seite 10: Unzulässige Betriebsweisen

    Motor Der Motor verfügt über eine eigene Kennzeichnung. Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Kennzeichnung ist, dass der Motorhersteller die durch die Pumpe an Motorflansch und Motorwelle entstehenden Temperaturen zulässt. Für die von KSB an Pumpen mit ATEX-Zertifizierung angebauten Motoren ist diese Bedingung erfüllt. 2.9.2 Temperaturgrenzen Im normalen Betriebszustand sind die höchsten Temperaturen an der Oberfläche des...
  • Seite 11: Überwachungseinrichtungen

    Überwachungseinrichtungen vorzusehen. Die Notwendigkeit von Überwachungseinrichtungen zur Sicherstellung der Funktion überprüfen. Weitere Informationen zu Überwachungseinrichtungen sind bei KSB zu erfragen. 2.9.4 Grenzen des Betriebsbereichs Die unter (ð Kapitel 6.2.3.1, Seite 35) angegebenen Mindestmengen beziehen sich auf Wasser und wasserähnliche Fördermedien. Längere Betriebsphasen bei diesen Mengen und den genannten Fördermedien verursachen keine zusätzliche Erhöhung...
  • Seite 12: Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung

    3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung 3.1 Lieferzustand kontrollieren 1. Bei Warenübergabe jede Verpackungseinheit auf Beschädigungen prüfen. 2. Bei Transportschäden den genauen Schaden feststellen, dokumentieren und umgehend schriftlich an KSB oder den liefernden Händler und den Versicherer melden. 3.2 Transportieren GEFAHR Herausrutschen von Pumpe/Pumpenaggregat aus der Aufhängung Lebensgefahr durch herabfallende Teile! ▷...
  • Seite 13: Lagerung/Konservierung

    Korrosionsschäden führen oder bei Sauerstoffkontakt entflammen. 4. Der Pumpe muss immer eine ausgefüllte Unbedenklichkeitserklärung beigefügt werden. Angewandte Sicherungsmaßnahmen und Dekontaminierungsmaßnahmen angeben. (ð Kapitel 11, Seite 60) HINWEIS Bei Bedarf kann eine Unbedenklichkeitserklärung im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: www.ksb.com/certificate_of_decontamination Etabloc 13 von 64...
  • Seite 14: Entsorgung

    3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung 3.5 Entsorgung WARNUNG Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Gefährdung für Personen und Umwelt! ▷ Spülmedium sowie ggf. Restmedium auffangen und entsorgen. ▷ Ggf. Schutzkleidung und Schutzmaske tragen. ▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten. 1.
  • Seite 15: Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat

    4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.1 Allgemeine Beschreibung ▪ Kreiselpumpe mit Wellendichtung ▪ Blockbauweise ▪ Förderung von reinen oder aggressiven Flüssigkeiten, die die Pumpenwerkstoffe chemisch und mechanisch nicht angreifen 4.2 Produktinformation gemäß Verordnung 547/2012 (für Wasserpumpen mit maximaler Wellennennleistung von 150 kW) zur Richtlinie 2009/125/EG "Öko-Design-Richtlinie"...
  • Seite 16 Laufradwerkstoff Bronze CC480K-GS / B30 C90700 Edelstahl 1.4408 / A743CF8M Gusseisen EN-GJL-250 / A48CL35 Ausführung Flaschenspülerausführung Trinkwasserausführung nach ACS Trinkwasserausführung nach KSB Standard Schwimmbadausführung Standard Trinkwasserausführung nach UBA Trinkwasserausführung nach WRAS Kein Standard (GT3D, GT3) Gehäusedeckel Konischer Dichtungsraum Zylindrischer Dichtungsraum Wellendichtungsausführung Doppelgleitringdichtung, Back-to-back-Anordnung Externe Zirkulation Externe Spülung...
  • Seite 17 4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat Position Angabe Bedeutung 22-23 Q1Q1EGG/G MG12G6-E1 Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Q1Q1M1GG HN400N Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Q12Q1M1GG1 M37GN85 Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Q12Q1M1GG1 M37GN92 Q1Q1EGG-G MG12G6-E1 Dichtungscode Doppelgleitringdichtung, Back-to-back-Anordnung Q1Q1K9GG M7G49 Q1Q1K9GG M7G49 Q1Q1K9GG M7G49 Q1BVGG Dichtungscode ohne Gleitringdichtung Wellendichtring Ausführung Gohl Lieferumfang Pumpe allein (Figur 0) Pumpe, Motor Pumpe, Grundplatte...
  • Seite 18: Typenschild

    4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.4 Typenschild KSB SE & Co. KGaA Johann-Klein-Straße 9 67227 Frankenthal ETB 150-125-250 GB X 10 Etabloc 47132456 Ø 174 mm 9971234567 000100 / 01 Q 30,00 m³/h H 34,00 v 1,0 mm²/s n 2900 2018 1/min MEI ≥...
  • Seite 19 ▪ Schutzart IP55 ▪ Betriebsart Dauerbetrieb S1 ▪ Thermische Klasse F mit Temperatursensor, 3 Kaltleiter Explosionsgeschütze Ausführung: ▪ Oberflächengekühlter KSB-IEC-Drehstrom-Kurzschlussläufermotor ▪ Wicklung 50 Hz, 220-240 V / 380-420 V ≤ 1,85 kW ▪ Wicklung 50 Hz, 380-420 V / 660-725 V ≥ 2,50 kW ▪ Bauart IM V1 ≤ 3,30 kW ▪...
  • Seite 20: Aufstellungsarten

    4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.6 Aufstellungsarten Horizontaler Einbau, Befestigung unten Pumpenaggregate mit Stützfuß bis Pumpenaggregate, Motorbaugröße Motorbaugröße 112 132 bis 180 Pumpenaggregate mit Pumpenaggregate mit Spiralgehäusefuß bis Motorbaugröße Spiralgehäusefuß, Motorbaugröße 132 bis 180 Pumpenaggregate, Motorbaugröße Pumpenaggregate, Motorbaugröße 200 bis 250, 2-polig 200 bis 250, 4-polig Horizontaler Einbau, Befestigung oben Pumpenaggregate bis...
  • Seite 21 4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat Vertikaler Einbau Pumpenaggregate bis Pumpenaggregate, Motorbaugröße Motorbaugröße 112 132 bis 180 Pumpenaggregate, Motorbaugröße Pumpenaggregate, Motorbaugröße 200 bis 250, 2-polig 200 bis 250, 4-polig Etabloc 21 von 64...
  • Seite 22: Aufbau Und Wirkungsweise

    4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.7 Aufbau und Wirkungsweise Abb. 5: Schnittbild Drosselspalt Druckstutzen Gehäusedeckel Welle Motorgehäuse Saugstutzen Laufrad Wellendichtung Antriebslaterne Wälzlager Wälzlager Ausführung Die Pumpe ist mit einem axialen Strömungseintritt und einem radialen Strömungsaustritt ausgeführt. Die Hydraulik wird mit dem Motor über eine Steckwellenkupplung starr verbunden.
  • Seite 23: Geräuscherwartungswerte

    4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat 4.8 Geräuscherwartungswerte Tabelle 7: Messflächenschalldruckpegel L Nennleistungs- Pumpenaggregat bedarf P 1450 min 1750 min 2900 min 3500 min [kW] [dB] [dB] [dB] [dB] 0,25 0,37 0,55 0,75 18,5 4.9 Lieferumfang Je nach Ausführung gehören folgende Positionen zum Lieferumfang: ▪...
  • Seite 24: Aufstellung/Einbau

    5 Aufstellung/Einbau 5 Aufstellung/Einbau 5.1 Überprüfung vor Aufstellungsbeginn Aufstellungsplatz WARNUNG Aufstellung auf unbefestigte und nicht tragende Aufstellfläche Personen- und Sachschäden! ▷ Ausreichende Druckfestigkeit gemäß Klasse C12/15 des Betons in der Expositionsklasse X0 nach EN 206-1 beachten. ▷ Aufstellfläche muss abgebunden, eben und waagerecht sein. ▷...
  • Seite 25: Rohrleitungen

    5 Aufstellung/Einbau HINWEIS Bei Fundamentaufstellung mit Motorbaugrößen 132 oder 160 den Motorfuß 20 mm unterbauen. Bei Fundamentaufstellung ist es bei manchen Pumpe-Motor-Kombinationen notwendig, den Stützfuß / die Motorfüße zu unterbauen. 1. Pumpenaggregat auf das Fundament aufstellen und befestigen (siehe Tabelle "Befestigung") 2.
  • Seite 26 5 Aufstellung/Einbau HINWEIS Der Einbau von Rückflussverhinderern und Absperrorganen ist je nach Art der Anlage und der Pumpe zu empfehlen. Diese müssen jedoch so eingebaut werden, dass eine Entleerung oder ein Ausbau der Pumpe nicht behindert wird. ü Die Saugleitung/Zulaufleitung zur Pumpe ist bei Saugbetrieb steigend, bei Zulaufbetrieb fallend verlegt.
  • Seite 27: Zulässige Kräfte Und Momente An Den Pumpenstutzen

    5 Aufstellung/Einbau ACHTUNG Aggressive Spülmittel und Beizmittel Beschädigung der Pumpe! ▷ Art und Dauer des Reinigungsbetriebs bei Spülbetrieb und Beizbetrieb auf die verwendeten Gehäusewerkstoffe und Dichtungswerkstoffe abstimmen. 5.3.2 Zulässige Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen Vom Rohrleitungssystem dürfen keine Kräfte und Momente (z. B. durch Verwindung, Wärmeausdehnung) auf die Pumpe wirken.
  • Seite 28: Zusatzanschlüsse

    5 Aufstellung/Einbau 5.3.4 Zusatzanschlüsse GEFAHR Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch Mischen unverträglicher Flüssigkeiten in Hilfsverrohrungen Verbrennungsgefahr! Explosionsgefahr! ▷ Auf Verträglichkeit von Sperrflüssigkeit oder Quenchflüssigkeit und Fördermedium achten. WARNUNG Nicht oder falsch verwendete Zusatzanschlüsse (z. B. Sperrflüssigkeit, Spülflüssigkeit usw.) Verletzungsgefahr durch austretendes Fördermedium! Verbrennungsgefahr! Funktionsstörung der Pumpe! ▷...
  • Seite 29: Elektrisch Anschließen

    5 Aufstellung/Einbau 5.5 Elektrisch anschließen GEFAHR Arbeiten am elektrischen Anschluss durch unqualifiziertes Personal Lebensgefahr durch Stromschlag! ▷ Elektrischen Anschluss nur durch Elektrofachkraft durchführen lassen. ▷ Vorschriften IEC 60364 und bei Explosionsschutz EN 60079 beachten. WARNUNG Fehlerhafter Netzanschluss Beschädigung des Stromnetzes, Kurzschluss! ▷...
  • Seite 30: Motor Anschließen

    5 Aufstellung/Einbau 5.5.3 Motor anschließen HINWEIS Die Drehrichtung der Drehstrommotoren ist nach IEC 60034-8 grundsätzlich für Rechtslauf geschaltet (auf den Motorwellenstumpf gesehen). Die Drehrichtung der Pumpe ist entsprechend dem Drehrichtungspfeil an der Pumpe. 1. Drehrichtung des Motors auf die Drehrichtung der Pumpe einstellen. 2.
  • Seite 31: Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme

    6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 6.1 Inbetriebnahme 6.1.1 Voraussetzung für die Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme des Pumpenaggregats müssen folgende Punkte sichergestellt sein: ▪ Das Pumpenaggregat ist vorschriftsmäßig elektrisch mit allen Schutzeinrichtungen angeschlossen. (ð Kapitel 5.5, Seite 29) ▪ Die Pumpe ist mit Fördermedium gefüllt und entlüftet. ▪...
  • Seite 32: Einschalten

    6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 3. Falls vorhanden, Zusatzanschlüsse (Sperrflüssigkeit, Spülflüssigkeit usw.) ganz öffnen. 4. Falls vorhanden, Absperrorgan (3) in der Vakuumausgleichsleitung (2) öffnen und, falls vorhanden, vakuumdichtes Absperrorgan (6) schließen. (ð Kapitel 5.3.3, Seite 27) HINWEIS Aus konstruktiven Gründen ist es nicht auszuschließen, dass nach der Befüllung zur Inbetriebnahme ein nicht mit Fördermedium gefülltes Restvolumen übrigbleibt.
  • Seite 33: Wellendichtung Kontrollieren

    6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ACHTUNG Anfahren gegen offene Druckleitung Überlastung des Motors! ▷ Ausreichende Leistungsreserve des Motors vorsehen. ▷ Sanftanlauf verwenden. ▷ Drehzahlregelung verwenden. 1. Absperrorgan in der Zulauf-/Saugleitung voll öffnen. 2. Absperrorgan in der Druckleitung schließen oder leicht öffnen. 3. Motor einschalten. 4.
  • Seite 34: Grenzen Des Betriebsbereichs

    6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ACHTUNG Einfriergefahr bei längerer Stillstandszeit der Pumpe Beschädigung der Pumpe! ▷ Pumpe und, wenn vorhanden, Kühlräume/Heizräume entleeren bzw. gegen Einfrieren sichern. 6.2 Grenzen des Betriebsbereichs GEFAHR Überschreiten der Einsatzgrenzen bezüglich Druck, Temperatur, Fördermedium und Drehzahl Explosionsgefahr! Austretendes heißes oder toxisches Fördermedium! ▷...
  • Seite 35: Fördermedium

    6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme Die Starthäufigkeit wird in der Regel von der maximalen Temperaturerhöhung des Motors bestimmt. Sie hängt in starkem Maße von den Leistungsreserven des Motors im stationären Betrieb und von den Startverhältnissen ab (Direkt-Schaltung, Stern- Dreieck, Trägheitsmomente, etc.). Vorausgesetzt, die Starts sind über den genannten Zeitraum gleichmäßig verteilt, gelten bei Anlauf gegen leicht geöffneten Druckschieber folgende Werte als Richtlinien: Tabelle 12: Schalthäufigkeit...
  • Seite 36: Außerbetriebnahme/Konservieren/Einlagern

    6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ACHTUNG Überschreitung der zulässigen Fördermediumsdichte Überlastung des Motors! ▷ Angaben zur Dichte im Datenblatt beachten. ▷ Ausreichende Leistungsreserve des Motors vorsehen. 6.2.3.3 Abrasive Fördermedien Der Anteil an abrasiven Feststoffen darf einen Wert von 5 g/dm³ nicht überschreiten, die maximale Partikelgröße beträgt 0,5 mm. Beim Fördern von Fördermedien mit abrasiven Bestandteilen ist ein erhöhter Verschleiß...
  • Seite 37 6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme HINWEIS Bei Außerbetriebnahme länger als ein Jahr sind die Elastomere zu erneuern. Etabloc 37 von 64...
  • Seite 38: Wartung/Instandhaltung

    7 Wartung/Instandhaltung 7 Wartung/Instandhaltung 7.1 Sicherheitsbestimmungen GEFAHR Entstehung von Funken bei Wartungsarbeiten Explosionsgefahr! ▷ Örtliche Sicherheitsvorschriften beachten. ▷ Wartungsarbeiten an explosionsgeschützten Pumpenaggregaten immer außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs durchführen. GEFAHR Unsachgemäß gewartetes Pumpenaggregat Explosionsgefahr! Beschädigung des Pumpenaggregats! ▷ Pumpenaggregat regelmäßig warten. ▷...
  • Seite 39: Wartung/Inspektion

    Arbeiten von Pumpe, Pumpenaggregat und Pumpenteilen erreichen. HINWEIS Für sämtliche Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten und Montagearbeiten stehen der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter "www.ksb.com/contact". Jegliche Gewaltanwendung im Zusammenhang mit der Demontage und Montage des Pumpenaggregats vermeiden.
  • Seite 40 7 Wartung/Instandhaltung GEFAHR Unsachgemäß gewartete Sperrdruckanlage Explosionsgefahr! Brandgefahr! Beschädigung des Pumpenaggregats! Austreten heißer und/oder toxischer Fördermedien! ▷ Sperrdruckanlage regelmäßig warten. ▷ Sperrdruck überwachen. ACHTUNG Erhöhter Verschleiß durch Trockenlauf Beschädigung des Pumpenaggregats! ▷ Niemals das Pumpenaggregat in unbefülltem Zustand betreiben. ▷ Niemals während des Betriebs Absperrorgan in der Saugleitung und/oder Versorgungsleitung schließen.
  • Seite 41: Inspektionsarbeiten

    7 Wartung/Instandhaltung HINWEIS Nach der Erstinbetriebnahme können bei fettgeschmierten Wälzlagern erhöhte Temperaturen auftreten, die auf Einlaufvorgänge zurückzuführen sind. Die endgültige Lagertemperatur stellt sich erst nach einer bestimmten Betriebszeit ein (je nach Bedingungen bis zu 48 Stunden). 7.2.2 Inspektionsarbeiten GEFAHR Übertemperaturen durch Reibung, Schlag oder Reibfunken Explosionsgefahr! Brandgefahr! Beschädigung des Pumpenaggregats!
  • Seite 42: Entleeren/Reinigen

    7 Wartung/Instandhaltung 7.3 Entleeren/Reinigen WARNUNG Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Gefährdung für Personen und Umwelt! ▷ Spülmedium sowie ggf. Restmedium auffangen und entsorgen. ▷ Ggf. Schutzkleidung und Schutzmaske tragen. ▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten. 1.
  • Seite 43: Pumpenaggregat Vorbereiten

    (ð Kapitel 9.1, Seite 53) Bei Schadensfällen steht der Service zur Verfügung. HINWEIS Für sämtliche Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten und Montagearbeiten stehen der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter "www.ksb.com/contact". HINWEIS Nach längerer Betriebszeit lassen sich die einzelnen Teile unter Umständen nur schlecht von der Welle abziehen.
  • Seite 44: Einschubeinheit Ausbauen

    7 Wartung/Instandhaltung 7. Sechskantmuttern 920.11 lösen. 8. Motor abziehen. 7.4.5 Einschubeinheit ausbauen WARNUNG Abkippen der Einschubeinheit Quetschen von Händen und Füßen! ▷ Pumpenseite der Einschubeinheit anhängen oder abstützen. ü Schritte und Hinweise (ð Kapitel 7.4.1, Seite 42) bis (ð Kapitel 7.4.4, Seite 43) beachtet bzw. durchgeführt. 1. Gegebenenfalls Einschubeinheit vor dem Abkippen sichern, z. B. abstützen oder anhängen.
  • Seite 45: Pumpenaggregat Montieren

    Fehlerhafte Motorauswahl Explosionsgefahr! ▷ Originalmotor oder baugleichen Motor des selben Herstellers verwenden. ▷ Zulässige Temperaturen an Motorflansch und Motorwelle müssen größer sein, als die durch die Pumpe eingebrachten Temperaturen (Temperaturen bei KSB erfragen). WARNUNG Unsachgemäßes Heben/Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile Personenschäden und Sachschäden!
  • Seite 46: Gleitringdichtung Einbauen

    7 Wartung/Instandhaltung 7.5.2 Gleitringdichtung einbauen Gleitringdichtung Grundsätzlich ist beim Einbau der Gleitringdichtung folgendes zu beachten: einbauen ▪ Sauber und sorgfältig arbeiten. ▪ Berührungsschutz der Gleitflächen erst unmittelbar vor dem Einbau entfernen. ▪ Beschädigungen der Dichtflächen oder O-Ringe vermeiden. ü Schritte und Hinweise (ð Kapitel 7.5.1, Seite 45) beachtet bzw. durchgeführt. ü...
  • Seite 47: Laufrad Einbauen

    7 Wartung/Instandhaltung Tabelle 16: Einbaumaße Gleitringdichtung Welleneinheit Einbaumaß b 7,5 mm 10 mm 15 mm 7.5.3 Laufrad einbauen ü Schritte und Hinweise (ð Kapitel 7.5.1, Seite 45) bis (ð Kapitel 7.5.2, Seite 46) beachtet bzw. durchgeführt. ü Vormontierte Einheit (Motor, Welle, Antriebslaterne, Gehäusedeckel) sowie Einzelteile befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz. ü...
  • Seite 48 7 Wartung/Instandhaltung 1167:455/4 Abb. 9: Motorwellenstumpf auf Welle montieren Schlitz der Welle Passfedernut des Motorwellenendes Schlitz des Spannrings Spannring Motorwelle Welle ü Hinweise und Schritte unter (ð Kapitel 7.5.1, Seite 45) bis (ð Kapitel 7.5.4, Seite 47) beachtet bzw. durchgeführt. 1. Motorwellenstumpf auf die Welle 210 stecken und darauf achten, dass Passfedernut des Motorwellenendes und Schlitz der Welle 210 deckungsgleich sind und dem Schlitz des Spannrings 515 gegenüberliegen (siehe Abbildung: Motorwellenstumpf auf Welle montieren).
  • Seite 49: Anziehdrehmomente

    7 Wartung/Instandhaltung 7.6 Anziehdrehmomente Tabelle 17: Schraubenanzugsstellen Ausführung mit geschraubtem Ausführung mit geklemmtem Gehäusedeckel Gehäusedeckel Ausführung mit Grundplatte Tabelle 18: Anziehdrehmomente der Schraubverbindungen an der Pumpe Position Gewinde Anziehdrehmoment [Nm] M12 × 1,5 M24 × 1,5 M30 × 1,5 Etabloc 49 von 64...
  • Seite 50: Ersatzteilhaltung

    7 Wartung/Instandhaltung Position Gewinde Anziehdrehmoment [Nm] 7.7 Ersatzteilhaltung 7.7.1 Ersatzteilbestellung Für Reserveteilbestellungen und Ersatzteilbestellungen sind folgende Angaben erforderlich: ▪ Auftragsnummer ▪ Auftragspositionsnummer ▪ Laufende Nummer ▪ Baureihe ▪ Baugröße ▪ Werkstoffausführung ▪ Dichtungscode ▪ Baujahr Alle Angaben dem Typenschild entnehmen. Weiterhin benötigte Daten sind: ▪...
  • Seite 51: Störungen: Ursachen Und Beseitigung

    ▷ Bei allen Arbeiten zur Störungsbeseitigung entsprechende Hinweise dieser Betriebsanleitung und/oder Herstellerdokumentation des Zubehörs beachten. Wenn Probleme auftreten, die nicht in der folgenden Tabelle beschrieben werden, ist Rücksprache mit dem KSB-Kundendienst erforderlich. A Zu geringer Förderstrom der Pumpe B Überlastung des Motors C Zu hoher Pumpenenddruck D Erhöhte Lagertemperatur...
  • Seite 52 8 Störungen: Ursachen und Beseitigung A B C D E F G H Mögliche Ursache Beseitigung ✘ ✘ - Gegendruck der Pumpe ist geringer als Betriebspunkt genau einregeln in der Bestellung angegeben bei ständiger Überlastung eventuell Laufrad abdrehen ✘ - höhere Dichte oder höhere Viskosität Hersteller kontaktieren des Fördermediums als in der Bestellung angegeben...
  • Seite 53: Zugehörige Unterlagen

    9 Zugehörige Unterlagen 9 Zugehörige Unterlagen 9.1 Gesamtzeichnungen 9.1.1 Ausführung mit Einzelgleitringdichtung und geschraubtem Gehäusedeckel Tabelle 21: Diese Darstellung ist gültig für folgende Baugrößen: 40-25-200 50-32-200.1 65-40-200 65-50-200 80-65-200 100-80-250 125-100-250 150-125-250 200-150-250 50-32-250.1 65-40-250 65-50-250 80-65-250 100-80-315 125-100-315 150-125-315 200-150-315 50-32-200 65-40-315 65-50-315...
  • Seite 54 9 Zugehörige Unterlagen Teile-Nr. Teile-Benennung Teile-Nr. Teile-Benennung 400.10/.75 Flachdichtung 930.95 Federscheibe 411.01/.02/.03/.04/.08 Dichtring 931.95 Sicherungsblech Gleitringdichtung 940.01 Passfeder 502.01/.02 Spaltring Anschlüsse: Spannring Druckmessgerät Anschluss Wellenhülse Förderflüssigkeit Ablass 550.95 Scheibe Förderflüssigkeit Auffüllen und Entlüften Etabloc 54 von 64...
  • Seite 55: Ausführung Mit Einzelgleitringdichtung Und Geklemmtem Gehäusedeckel

    9 Zugehörige Unterlagen 9.1.2 Ausführung mit Einzelgleitringdichtung und geklemmtem Gehäusedeckel Tabelle 23: Diese Darstellung ist gültig für folgende Baugrößen: 40-25-160 50-32-125.1 65-40-125 65-50-125 80-65-125 100-80-160 125-100-160 150-125-200 200-150-200 50-32-160.1 65-40-160 65-50-160 80-65-160 100-80-200 125-100-200 50-32-125 50-32-160 [ Nur in Verpackungseinheiten lieferbar 411.01/.02/.03/.04 502.01 902.01/.50...
  • Seite 56 9 Zugehörige Unterlagen Teile-Nr. Teile-Benennung Teile-Nr. Teile-Benennung 502.01/.02 Spaltring Anschlüsse: Spaltring Druckmessgerät Anschluss Wellenhülse Förderflüssigkeit Ablass 550.95 Scheibe Förderflüssigkeit Auffüllen und Entlüften Etabloc 56 von 64...
  • Seite 57: Ausführung Mit Doppelgleitringdichtung In Back-To-Back-Anordnung

    9 Zugehörige Unterlagen 9.1.3 Ausführung mit Doppelgleitringdichtung in Back-to-back-Anordnung [ Nur in Verpackungseinheiten lieferbar 720.09 411.16 720.09 550.96 400.15 931.95 523 523 411.15 400.75 411.16 901.50 400.75 433.01 901.24 433.02 920.02 932.05 902.02 UG1443128_D02_101/02 Abb. 13: Ausführung mit Doppelgleitringdichtung in Back-to-back-Anordnung Tabelle 25: Einzelteilverzeichnis Teile-Nr.
  • Seite 58: Ausführung Mit Doppelgleitringdichtung In Tandemanordnung

    9 Zugehörige Unterlagen 9.1.4 Ausführung mit Doppelgleitringdichtung in Tandemanordnung [ Nur in Verpackungseinheiten lieferbar 720.32 411.35 720.32 562.25 550.96 931.95 523 523 901.50 400.75 400.75 433.01 920.02 433.02 902.02 412.15 UG1443128_D01_101/02 Abb. 14: Ausführung mit Doppelgleitringdichtung in Tandemanordnung Tabelle 26: Einzelteilverzeichnis Teile-Nr. Teile-Benennung Teile-Nr.
  • Seite 59: Eu-Konformitätserklärung

    10 EU-Konformitätserklärung 10 EU-Konformitätserklärung Hersteller: KSB SE & Co. KGaA Johann-Klein-Straße 9 67227 Frankenthal (Deutschland) Hiermit erklärt der Hersteller, dass das Produkt: Etabloc, Etabloc SYT, Etaline, Etaline SYT, Etaline Z, Etachrom B, Etachrom L, Etanorm, Etanorm SYT, Etanorm V, Etaprime L, Etaprime B, Vitachrom KSB-Auftragsnummer: ....................
  • Seite 60: Unbedenklichkeitserklärung

    11 Unbedenklichkeitserklärung 11 Unbedenklichkeitserklärung Typ: ..........................Auftragsnummer/ Auftragspositionsnummer ..........................Lieferdatum: ..........................Einsatzgebiet: ..........................Fördermedium ..........................Zutreffendes bitte ankreuzen ⃞ ⃞ ⃞ ⃞ radioaktiv explosiv ätzend giftig ⃞ ⃞ ⃞ ⃞ gesundheitsschädlich biogefährlich leicht entzündlich unbedenklich Grund der Rücksendung ..........................Bemerkungen: ..........................
  • Seite 61: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis Antrieb 18, 23 Kennzeichnung von Warnhinweisen 7 Anziehdrehmomente 49 Konservieren 36 Aufbau 22 Konservierung 13 Aufstellung 24 Fundamentaufstellung 25 Aufstellung/Einbau 24 Lagertemperatur 40 Auftragsnummer 6 Lagerung 13 Außerbetriebnahme 36 Laufradform 19 Automation 19 Lieferumfang 23 Bauart 18 mitgeltende Dokumente 6 Berührungsschutz 23 Montage 43, 45 Bestimmungsgemäße Verwendung 8 Produktbeschreibung 15 Demontage 43 Pumpengehäuse 18 Drehrichtung 30 Rohrleitungen 26 Einbau 24 Rücksendung 13 Einlagern 36 Einsatzbereiche 8 Einschalten 32 Schadensfall 6 Ersatzteilbestellung 50 Entsorgung 14 Ersatzteil...
  • Seite 62 Stichwortverzeichnis Zulässige Kräfte an den Pumpenstutzen 27 Zusatzanschlüsse 28 Etabloc 62 von 64...
  • Seite 64 KSB SE & Co. KGaA Johann-Klein-Straße 9 • 67227 Frankenthal (Germany) Tel. +49 6233 86-0 www.ksb.com...

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