Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Aufzeichnungslängen - ABB RET650 Handbuch

Transformatorschutz
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für RET650:
Inhaltsverzeichnis

Werbung

1MRK 504 124-UDE -
Anwendungs-Handbuch
Operation = Aus:
Stördatenaufzeichnungen werden nicht gespeichert.
LED Informationen (gelb - Auslösung, rot - Auslösung) werden nicht
gespeichert oder verändert.
Operation = Ein:
Stördatenaufzeichnungen werden gespeichert, Störungsdaten können an der
HMI und am PC mit PCM600 abgelesen werden.
LED Informationen (gelb - Auslösung, rot - Auslösung) werden gespeichert.
Jede Aufzeichnung erhält eine Nummer (0 bis 999), die zur Identifizierung
verwendet wird (HMI, Störungshandhabungs-Tool und IEC 61850). Als
Alternative zur Identifizierung der Aufzeichnung dienen das Datum, die Zeit und
die Ordnungsnummer. Die Ordnungsnummer wird bei jeder neuen Aufzeichnung
automatisch um einen Zähler inkrementiert und um Mitternacht auf Null zurück
gesetzt. Die Höchstanzahl an Aufzeichnungen, die im IED gespeichert werden
können, liegt bei 100. Die älteste Aufzeichnung wird beim Eintreffen einer neuen
Aufzeichnung überschrieben (FIFO).
Zum Löschen von Störschrieben muss der Parameter Operation auf
Ein eingestellt sein.
Die Höchstanzahl der Aufzeichnungen hängt von der
Gesamtaufzeichnungszeit jeder Aufzeichnung ab. Lange
Aufzeichnungszeiten verringern die Anzahl der speicherbaren
Aufzeichnungen auf weniger als 100 Stück.
Das IED Flash-Laufwerk darf NIE zum Speichern anderer
Benutzerdaten verwendet werden. Hierdurch kann es zu
Löschungen der Störungs-Aufzeichnungen auf Grund mangelnden
Speicherplatzes kommen.
Aufzeichnungslängen
Die unterschiedlichen Aufzeichnungszeiten für die Stördatenaufzeichnung werden
eingestellt (vor und nach einem Fehler sowie Grenzzeit). Diese
Aufzeichnungszeiten beeinflussen als Unterfunktionen mehr oder weniger jedoch
nicht die Funktion Ereignisliste.
Die Aufzeichnungszeit vor dem Fehler (PreFaultRecT) ist die Aufzeichnungszeit
vor dem Startpunkt des Auftretens der Störung. Die Einstellung sollte mindestens
0,1 s betragen, um ausreichend Abtastwerte für die Schätzung von Werten vor dem
Auftreten eines Fehlers in der Funktion Auslösewerteschreiber sicher zu stellen.
Abschnitt 13
Überwachung
283

Werbung

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis