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8-Kanal-FM-Fernsteueranlage
40MHz
Best.-Nr. 23 36 14
o
8-Channel-FM remote control
system 40MHz
Item-No. 23 36 14
Bedienungsanleitung
Operating instructions
Version 03/07
Version 03/07

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für ModelCraft 23 36 14

  • Seite 1 8-Kanal-FM-Fernsteueranlage 40MHz Best.-Nr. 23 36 14 8-Channel-FM remote control system 40MHz Item-No. 23 36 14 Bedienungsanleitung Version 03/07 Operating instructions Version 03/07...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    i Inhaltsverzeichnis ABSCHNITT I: ALLGEMEIN Seite Einführung...........................6 Bestimmungsgemäße Verwendung ...................6 Lieferumfang........................7 Symbol-Erklärungen......................7 Sicherheitshinweise......................8 a) Allgemein ........................8 b) Betrieb ........................8 Batterie- und Akku-Hinweise....................9 Akkus aufladen .........................11 Merkmale und technische Daten ..................12 a) Sender........................13 b) Empfänger......................13 Senderfunktionen ......................13 a) Programmfunktionen für alle Modelltypen (BASIC eingeschaltet).......14 b) Erweiterte Programmfunktionen für alle Modellflugzeuge (BASIC ausgeschaltet) .14 c) Funktionen für Hubschrauber ................15 Anschluss des Empfängers ....................16...
  • Seite 3 ABSCHNITT II: FLUGMODELLE Seite Allgemeine Funktionen.....................27 Anwendung der Steuerfunktionen ................27 Servoumpolung (REV, SERVO REVERSE) ..............28 Einstellung der Mittellage (CNT, CONTROL CENTERING)..........29 Speicher löschen (RST, DATA RESET) .................30 Anwählen eines Modells zum Setup (M-SL, MODEL SELECT) ........31 Modelltyp (TYP, MODELTYPE) ..................32 Stoppuhr (STW, STOPWATCH) ..................32 Betriebsstundenzähler (INT, INTEGRAL TIMER) ............34 Modellspeicher-Name (NAM, NAME) .................35...
  • Seite 4 Seite Klappe-/Höhenruder-Mixer (FLAP-ELEVATOR MIXING) ..........65 Bremsklappen (SPOIR, SPOIRON) ................66 Differenzierte Querruder (AL-DIF, AILERON DIFFERENTIAL)........67 Differenzierte Landeklappen (L-DIF, LANDING DIFFERENTIAL)........68 Krähe, linkes und rechtes Querruder (CR:LA, CR:RA)..........70 Menüausblendung (OPTION MENU)................72 Trimm-Schritte (STEP, TRIM STEP) ................73 Störungsüberbrückung (FAIL, FAIL SAFE)..............74 Batterie-Ausfallsicherung (B-F-S, BATTERY FAIL SAFE)..........75 BASIC-Menü...
  • Seite 5 ABSCHNITT III: HUBSCHRAUBER Seite Senderbelegung für Hubschrauber ..................77 Menüstruktur der „Basic"-Funktionen (Hubschrauber) ..........78 Erweiterte Menüstruktur der Funktionen für Hubschrauber........78 Programmierung für Hubschrauber (HELI) ...............79 Grundeinstellung der Modellart (AERO/HELI) .............79 Pitch-Kurven (Flugzustand, F-Mode) ................81 Gas-Kurven, flugzustandsabhängige Programmierung..........85 Heckrotor-Ausgleich (REVOLUTION MIXING) ..............87 Kreiseleinstellung (GYR)....................88 Trimmspeicher (TRM, TRIM MEMORY)................89 Dual-Rate-Wegeinstellung (D/R, DUAL RATE)............50/90...
  • Seite 6: Einführung

    Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
  • Seite 7: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Bestimmungsgemäße Verwendung Die 8-Kanal-FM-Fernsteueranlage ist ausschließlich für den privaten Einsatz im Modell- baubereich mit den damit verbundenen Betriebszeiten ausgelegt. Mit der 8-Kanal-FM-Fernsteueranlage besitzen Sie ein Funkfernsteuersystem, das sowohl für Flächenflugzeuge als auch für Hubschrauber geeignet ist. Sie können bei Bedarf aber auch Modellfahrzeuge und Modellschiffe damit fernsteuern. Die Fernsteueranlage wurde für Piloten von Motorflug-, Segelflug- und Hubschrauber- Modellen entwickelt, welche hohe Anforderungen an die Produktqualität stellen.
  • Seite 8: Symbol-Erklärungen

    Symbol-Erklärungen Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil"-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, überneh-...
  • Seite 9: Betrieb

    Die Verpackung der Fernsteueranlage wurde eigens für sicheren Transport und Aufbe- wahrung der Fernsteuerungs-Komponenten entwickelt. Zerreißen Sie die Schachtel nach dem Auspacken der Geräte nicht! Sie sollten die Verpackung aufheben, falls es erforderlich wird, das System zum Kundendienst einzuschicken oder auch zur Aufbe- wahrung der Fernsteue-rung, falls für längere Zeit kein Einsatz geplant ist.
  • Seite 10 Fliegen Sie nur in sicherem Gelände, wo Personen- und Sachschaden auch bei einem möglichen Absturz Ihres Modells auszuschlie8en ist. Fliegen Sie nicht in der Nähe von Personen, Gebäuden oder öffentlichen Einrichtun- gen, oder in der Umgebung von Straßen und Verkehrswegen. Fliegen Sie nicht in der Nähe von Stromleitungen, Kraftwerken, Antennen oder Sende- masten.
  • Seite 11: Batterie- Und Akku-Hinweise

    Batterie- und Akku-Hinweise • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf! • Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden.
  • Seite 12: Akkus Aufladen

    Akkus aufladen Die für die Fernsteuerung erforderlichen Mignon-Akkus (nicht im Lieferumfang) sind im Regelfall bei Erhalt leer und müssen aufgeladen werden. Bitte beachten Sie: Bevor ein Akku seine maximale Leistung bringt, sind mehrere vollständige Entlade- und Ladezyklen erforderlich. Entladen Sie die Akkus in regelmäßigen Abständen, da es beim mehrmaligen Aufladen eines „halbvollen"...
  • Seite 13: Merkmale Und Technische Daten

    Merkmale und technische Daten a) Sender Sender: ....8 Kanal, 2 Kreuzknüppel, mikroprozessorgesteuert Abmessungen (BxHxT): ..186 x 235 x 87mm Gewicht: .
  • Seite 14: Senderfunktionen

    Senderfunktionen a) Programmfunktionen für alle Modelltypen (BASIC eingeschaltet) 10 Modellspeicher Modelltyp-Auswahl Stoppuhr Neutralpunkt-Einstellung aller Kanäle Digitale Trimmung Reset-Funktion für alle Daten Servo-Reverse für alle Kanäle LCD-Spannungsanzeige am Sender Dual Rate für Höhen- und Querruderkanal Stromversorgung mit Akkus für Sender (Zus. Heck bei Heli) und Empfänger Großer Flüssigkristall-Bildschirm (LCD) Einstellbare Knüppelvorspannung und...
  • Seite 15: Funktionen Für Hubschrauber

    c) Funktionen für Hubschrauber BASIC Erweiterte Funktionen (incl. BASIC) Stoppuhr Exponentiell Servo-Reverse Fail Safe (nur bei PCM Rx) Dual-Rate Höhen-, Quer- und Seitenruder Gas-Abschaltung Servo-Einstellung Mittellage Modellname (3 Zeichen) Endausschlags-Einstellung 2 Kompensations-Mixer Gaskurven (5-Punkt) in allen Flugzuständen Integrierte Systemzeituhr Drehzahl-Mixer (3-Punkt) in allen Flugzuständen Trimm-Schritte 4 Flugzustände Schalterumpolung...
  • Seite 16: Anschluss Des Empfängers

    Anschluss des Empfängers AERO HELI Akku AUX 2 AUX 2 AUX 1 AUX 1 Kollektive Landeklappen Blattverstellung Schalter Ladebuchse Einziehfahrwerk Gyro Ruder Ruder (Heckrotor) Gas/Drossel Gas/Drossel Empfänger Querruder Querruder (L/R Cyclic) Höhenruder Höhenruder (F/A Cyclic) Bild 1 Obiges Schaubild zeigt, wie die einzelnen Komponenten in Ihrem Modell an den Emp- fängerangeschlossen werden.
  • Seite 17: Sender In Betrieb Nehmen

    Sender in Betrieb nehmen a) Akkus einlegen Öffnen Sie das Akkufach auf der Unterseite, indem Sie die zwei Laschen der Akku- Abdeckung auf der Rückseite des Senders nach unten drücken und gleichzeitig nach außen ziehen, so dass sich der Akkufachdeckel abnehmen lässt. Bild 2 Nun kann der Akkuhalter herausgenommen und 8 Mignon/AA-Akkus polungsrichtig ein- gelegt werden (Plus/+ und Minus/- beachten).
  • Seite 18: Warnton Für Vollgasstellung

    b) Warnton für Vollgasstellung Der Sender hat eine eingebaute Warnfunktion, welche den Betrieb des Senders sperrt, falls beim Einschalten des Senders der Gasknüppel nicht in der untersten Stellung steht. Ist dies nicht der Fall, so wird ein Dauerton ausgegeben und im LC-Display erscheint „TH-Hi!".
  • Seite 19 Lage der Schrauben Bild 4 Es gibt vier mögliche Stellungen für die eingebauten Einstellschrauben der Knüppelvor- spannung, weil der Knüppel zur Gassteuerung Rasten aufweist und keine Vorspan- nungseinstellung hat. An den Schrauben 1+3 wird die Federspannung für die vertikale Knüppelbewegung ein- gestellt, an den Schrauben 2+4 wird die Federkraft für die horizontale Knüppelbewe- gung eingestellt.
  • Seite 20: Das Lehrer-Schüler-System (Trainer-System)

    e) Das Lehrer-Schüler-System (Trainer-System) Das Trainer-System im Sender ermöglicht das Zusammenschließen von zwei bauglei- chen Sendern zum Lehrer-Schüler-Betrieb, um einen neuen Piloten anzulernen. Im praktischen Betrieb dient einer der beiden Sender als Master (Lehrer) und der zweite als Trainer (Schüler). Den Lehrer-Sender hält der unterrichtende Pilot. Dieser Sender muss mit einem Quarz gleicher Frequenz wie der Empfänger im Modell ausgerüstet sein! Der Schüler-Sender, welchen der angehende Pilot erhält, muss nicht über die gleiche...
  • Seite 21: Anzeige Der Akkuspannung Im Sender

    Um das Trainer-System zu benutzen, muss das Lehrer-Schüler-Kabel in die jeweilige Buchse an der Rückseite beider Sender eingesteckt werden. Danach ist der Lehrer-Sender und das Modell einzuschalten. Das Kabel aktiviert die Steuerfunktionen am Schüler-Sender. Sobald überprüft ist, dass beide, der Lehrer- und der Schüler-Sender, das Modell steuern können und der rückfe- dernde Schalter sich in der richtigen Stellung befindet, kann mit dem Training begonnen werden.
  • Seite 22: Funktionen Des Senders

    Funktionen des Senders Der Hersteller hat bei der Entwicklung große Anstrengungen unternommen, das breite Leistungsspektrum des Senders so leicht bedienbar wie möglich zu gestalten. Diese Bedienungsanleitung erklärt alle Funktionen sowohl für FIächenmodelle als auch für Hubschraubermodelle, sie ist in drei Kapitel aufgeteilt. Eines befasst sich mit einer allgemeinen Einführung, das nächste mit Flugzeugen (Motor- und Segelflugmodelle), ein weiteres mit Hubschraubern.
  • Seite 23: Funktionen Für Flächenmodelle

    Funktionen für Flächenmodelle FUNKTIONEN BESCHREIBUNG STW (Stopwatch) Stoppuhr Kann als Stoppuhr als Countdown zu einer bestimmten Zeit benutzt werden REV (Reverse) Drehrichtungsumkehr Kehrt die Servodrehrichtung um D/R (Dual Rate) D/R Stellt die Servowege ein, verfügbar für Querruder und Höhenruder CNT (Center) Mittelstellung Verändert die Neutralstellung des Servos TRM (Trim) Trimmung Mit LCD-Anzeige von Trimmbetrag und -richtung...
  • Seite 24 FUNKTIONEN BESCHREIBUNG T-CUT (Throttle Cut) Gasabschaltung Es kann der Punkt eingestellt werden, an dem mit dem Abschaltknopf das Gas abgestellt wird C-MIX (Compensation Mixing) Möglichkeit, über einen C-Mix-Schalter einen Hauptkanal mit einem untergeordneten Kanal zu mischen E>F (Elevator to Flap Mixing) Ermöglicht das Beimischen von Höhenruder zu Klappe R>A (Rudder to Aileron Mixing)
  • Seite 25: Funktionen Für Hubschrauber

    Funktionen für Hubschrauber FUNKTIONEN BESCHREIBUNG STW (Stopwatch) Stoppuhr Kann als Stoppuhr als Countdown zu einer bestimmten Zeit benutzt werden REV (Reverse) Drehrichtungsumkehr Kehrt die Servodrehrichtung um D/R (Dual Rate) D/R Stellt die Servowege am Seitenruder ein CNT (Center) Mittelstellung Verändert die Neutralstellung von Servos TRM (Trim) Trimmung Mit LCD-Anzeige von Trimmbetrag und -richtung EXP (Exponential)
  • Seite 26 FUNKTIONEN BESCHREIBUNG FAIL (Fail Safe) Bei Verlust der Kontrolle über den Sender geht das Modell in eine voreingestellte Fluglage. Funktioniert nur bei PCM-Empfänger. C-MIX (Compensation Mixing) Möglichkeit, einen Master-Kanal mit einem Slave-Kanal über einen C-Mix-Schalter zu mixen STEP (Trim Step) Regelt den Stellbetrag am Servo beim einmaligen Betätigen der digitalen Trimmschalter B-F-S (Battery Fail Safe)
  • Seite 27: Allgemeine Funktionen

    Allgemeine Funktionen Die nachfolgenden Funktionen sind allgemein und sowohl für die Abschnitte Flächen- wie Hub-schraubermodell gültig. Die Abbildung des Displays auf den folgenden Seiten zeigt ein angewähltes Flugzeugmodell. Bei einem Hubschraubermodell ist die Anzeige sehr ähnlich. Die Bedienelemente mit roter Beschriftung sind für Flugzeuge, mit weißer Beschriftung für Hubschrauber.
  • Seite 28: Servoumpolung (Rev, Servo Reverse)

    Servoumpolung (REV, SERVO REVERSE) Der Sender gestattet die elektronische Umpolung der Servolaufrichtung jedes einzelnen Servos. Dies ermöglicht den einfachen mechanischen Anschluss der Servos an die Anlenkun- gen, ohne die Laufrichtung des Servos berücksichtigen zu müssen. Nach Einbau der Ruderanlenkungen ist zu prüfen, ob die Ruder nicht in die der Knüppelbetätigung ent- sprechende Richtung ausschlagen.
  • Seite 29: Einstellung Der Mittellage (Cnt, Control Centering)

    Einstellung der Mittellage (CNT, CONTROL CENTERING) Der Sender erlaubt die Feinabstimmung der Servoneutralstellungen aller Servos der Flugzeug-steuerung. Nach dem mechanischen Anschluss aller Ruder an die Servos und grober Neutraleinstellung, die „FUNCTION- "-Taste drücken, bis das folgende Display für Höhenruder er-scheint. Bild 11 Es ist zu beachten, dass die Einstellung der Mittellage für Klappen, Gas, Seitenruder, Bremsklappe, AUX-1 und AUX-2 auf die selbe Weise erfolgt, wenn im oberen Teil der...
  • Seite 30: Speicher Löschen (Rst, Data Reset)

    Speicher löschen (RST, DATA RESET) Falls Sie alle vorgenommenen Einstellungen mit einem Mal rückgängig machen wollen, kann die „RST"-Funktion verwendet werden („Reset"). Bitte beachten Sie, dass diese Funktion alle eingestellten Werte innerhalb eines Modellspeichers auf die werkseitigen Voreinstellungen zu-rücksetzt. Die „RST"-Funktion wirkt sich nur auf das einzelne Modell aus, das gerade angewählt ist.
  • Seite 31: Anwählen Eines Modells Zum Setup (M-Sl, Model Select)

    Anwählen eines Modells zum Setup (M-SL, MODEL SELECT) Der Sender verfügt über einen eingebauten Speicher, mit dem die Setups für bis zu 10 verschiedene Modelle gespeichert werden können. Um eine dieser Modell-Einstellungen zu nutzen oder zu verändern, ist zunächst im „etc"-Menü zum Display „M-SL" zu wech- seln.
  • Seite 32: Modelltyp (Typ, Modeltype)

    Modelltyp (TYP, MODELTYPE) Um den Typ des Modells, das Sie programmieren wollen, zu ändern, drücken Sie die „CH+"-Taste, bis ,,etc" erscheint. Anschließend die „FUNCTION"-Taste drücken bis das Display „TYP" anzeigt. Jetzt die „CH+"-Taste drücken, um den nächsten Modelltyp („HELI" oder „AERO") auszuwählen. Im Display blinkt „YES" zusammen mit dem gewählten Modelltyp.
  • Seite 33 Mit der „INC+/YES"-Taste wird der Anfangswert des Countdowns eingestellt, zum Beispiel auf „10.00" Minuten. Der Bildschirm sieht wie auf untenstehender Abbildung aus. Falls die Zeit verringert werden soll, ist die „DEC-/NO"-Taste zu drücken. Zum Löschen einer einge- stellten Zeit ist die „INC+/YES"-Taste und die „DEC-/NO"-Taste GLEICHZEITIG zu drücken. Bild 22 Die Stoppuhr kann jetzt aus jedem Bildschirm gestartet werden, welcher „STW"...
  • Seite 34: Betriebsstundenzähler (Int, Integral Timer)

    Betriebsstundenzähler (INT, INTEGRAL TIMER) Der integrierte Betriebsstundenzähler wird mit jedem Einschalten des Senders aktiviert und zählt bis 99 Stunden, 59 Minuten, 59 Sekunden zu jeder Zeit, in welcher der Sender eingeschaltet ist. Er bietet eine ausgezeichnete Anzeige der tatsächlichen Einsatzdauer Ihres Senders.
  • Seite 35: Modellspeicher-Name (Nam, Name)

    Modellspeicher-Name (NAM, NAME) Der Sender bietet die Möglichkeit, jedem der 10 Modelle, die Sie programmieren kön- nen, einen Namen mit 3 Buchstaben zuzuteilen. Mit der „CH+"-Taste gelangen Sie bis zum „etc"-Display. Benutzen Sie die „FUNCTION- "-Taste, um das „NAM"-Display anzu- wählen.
  • Seite 36: Exponentielle Steuerkurve (Exp)

    Exponentielle Steuerkurve (EXP) Der Sender ermöglicht es dem Piloten, zwei Einstellungen für exponentiellen Servoausschlag in den Hauptflugkanälen Höhenruder und Querruder zu wählen (und Ruder beim Helikopter). Der exponentielle Servoausschlag wird überwiegend dazu benutzt, das Steuergefühl nahe beim Neutralpunkt des Steuerknüppels „weicher" zu gestalten. Ist „Exponential"...
  • Seite 37 Exponentielle Einstellung mit positiver Zahl macht die Servobewegung in der Knüppel-Mittellage weicher, bei negativer Zahl reagieren die Servos in der Mittelzone schneller und in Richtung auf den Vollausschlag langsamer. Um beispielsweise für das Höhenruder „Exponential" einzustellen, gehen Sie in der Kanalanzeige unter Verwendung der „CH+"-Taste auf „EL".
  • Seite 38 In obigem Beispiel wurde für den Höhenruder-Kanal Exponential #2 auf 20% des Maxi- mums gesetzt. Dies ist ein guter Anfangswert, um die Wirkung des exponentiellen Aus- schlags für Flugmodell und Flugstil zu testen. Falls gewünscht, sind zwei verschiedene Exponential-Einstellungen möglich, eine für Schalterstellung #1 und eine für Schalterstellung #2.
  • Seite 39: Modulation (Mod)

    Modulation (MOD) Ein besonders vielseitiges Merkmal des Senders ist die Möglichkeit, vier verschiedene Arten der Modulation einzustellen. Dies sind „PPM/FM" für Standard-FM-Empfänger und „PM/FM Reverse" und „PCM1" sowie „PCM2" für PCM-Empfänger. Um zur Modulations-Anzeige zu gelangen, drücken Sie die Taste „CH-" oder „CH+", um das „etc"-Display anzuwählen.
  • Seite 40: Daten Kopieren (Cpy, Data Copy)

    Daten kopieren (CPY, DATA COPY) Eine wertvolle Eigenschaft des Senders ist die Funktion zum Kopieren von Daten. Mit dieser Funktion kann der gesamte Satz an Steuerparametern für ein Flugzeug von einem Modell-Setup in einen anderes kopiert werden. Wenn Sie zum Beispiel ein Flugzeugprogramm im Modellspeicher #1 haben und der Modellspeicher #3 leer ist, dann können Sie das Programm von Modell #1 mit dieser Funktion in den Modellspeicher #3 kopieren.
  • Seite 41 Bild 36 Im vorigen Display war der „Zielmodellspeicher" auf Modell #3 eingestellt. Stellen Sie sicher, dass die Modelleinstellungen dort nicht mehr benötigt werden, denn wenn Sie das Setup von Modell #1 in den Modellspeicher #3 kopieren, werden sämtliche Daten von Modell #3 mit denen von Modell #1 überschrieben.
  • Seite 42: Schalterumpolung (Sw-R, Switch Reverse)

    Schalterumpolung (SW-R, SWITCH REVERSE) Diese Funktion ermöglicht die Umpolung der Wirkrichtung der sechs Kippschalter am Senderge-häuse. Die Standardstellung der Schalter ist die „NOR"-Stellung (normal). Einzelne Schalter können nicht umgepolt werden. Wird von „NOR" (normal) auf „REV" (reverse) umgeschaltet, bewirkt dies immer eine Funktionsände- rung aller Schalter.
  • Seite 43: Tastensignal (Clk, Clikc)

    Tastensignal (CLK, CLICK) Der Sender ist standardmäßig so eingestellt, dass bei jedem Drücken einer Program- miertaste ein Kontrollton erklingt, z.B. wenn Werte geändert, die Stoppuhr ein- oder aus- geschaltet wird oder das Ende einer Countdown-Zeit erreicht wird. Es ist möglich, dieses Tastensignal ein- bzw. auszuschalten. In diesem Fall erzeugt ledig- lich der Countdown weiter ein akustisches Signal.
  • Seite 44: Gas-Abschaltpunkt (T-Cut, Throttle-Cut)

    Gas-Abschaltpunkt (T-CUT, THROTTLE-CUT) Eine weitere sinnvolle Funktion des Senders ist „T-CUT" (Gas Abschalten), welche die Abschaltung eines Verbrennungsmotors ermöglicht. Normalerweise wird der Gasknüppel in die unterste Stellung zurückgezogen und mittels „EPA" und Trimmung eine stabile Leerlaufdrehzahl eingestellt. Falls man dann jedoch nach der Landung den Motor abstellen will, geht dies nur über die digitale Gastrimmung, die dann wieder auf geeigneten Leerlauf zurückgestellt werden müsste.
  • Seite 45: Sender-Belegung Für Flächenmodelle

    Sender-Belegung für Flächenmodelle Bild 48...
  • Seite 46: Menüstruktur Der „Basic"-Funktionen (Flächenmodelle)

    Menüstruktur der „Basic"-Funktionen (Flächenmodelle) Kanal HÖHE QUER SEITE Fahrw. FLAP Sonstiges „etc" STW STW M-SL BASIC Erweiterte Menüstruktur der Funktionen für Flächenmodelle Kanal HÖHE QUER SEITE Fahrw. FLAP Sonstiges „etc" STW STW M-SL FAIL MAS1 FAIL FAIL SLV1 T>E R>A F>E E>E1 T-CUT R>E...
  • Seite 47: Programmierung Für Flächenmodelle (Aero)

    Programmierung für Flächenmodelle (AERO) Grundeinstellung der Modellart (AERO/HELI) In der Grundeinstellung ab Werk ist der Sender sowohl für Flächenmodelle als auch für Hubschrauber wie folgt voreingestellt: MODEL #1 Einstellung: AERO MODEL #6 Einstellung: HELI MODEL #2 Einstellung: HELI MODEL #7 Einstellung: AERO MODEL #3 Einstellung: AERO...
  • Seite 48 Drücken Sie die „FUNCTION- "-Taste einmal, um zur Modell-Auswahl („MSL") zu gelangen. Bild 52 Jetzt ist die „INC+/YES"-Taste mehrfach zu drücken, bis das Display „HL2" (Hubschrauber Modell 2) anzeigt. Betätigen Sie die „END"-Taste, es wird angezeigt, dass Sie Modell Nummer zwei ange- wählt ha-ben, bei welchem es sich um ein Helikopter-Setup handelt.
  • Seite 49: Modelltyp (Typ)

    Modelltyp (TYP) Um den Modelltyp zu ändern, muss die „FUNCTION- "-Taste gedrückt werden, bis das „TYP"-Display (Modeltyp) erscheint. Bild 54 Beachten Sie, dass jetzt eines der kleinen Dreiecke blinkt. Dies weist darauf hin, dass die „CH+"-Taste gedrückt werden soll. Drücken Sie diese, die Anzeige wechselt auf „AERO" zusammen mit einem blinkenden „YES".
  • Seite 50: Wegeinstellung Für Servo (D/R, Dual-Rate)

    Wegeinstellung für Servo (D/R, DUAL RATE) Diese Einstellung erlaubt es, während des Betriebs durch einfaches Betätigen eines Schalters vom „Standard"-Steuerausschlag auf einen reduzierten Servoweg umzuschal- ten. Auf die Übertragungs- oder Servogeschwindigkeit hat dies keinen Einfluss, es ändert sich lediglich der maximal mögliche Servoausschlag. Der Sender ermöglicht die Einstellung von Dual-Rate für die Funktionen Querruder und Höhenru-der.
  • Seite 51: Vollausschlag-Einstellung (Epa, End Point Adjustment)

    Zur Einstellung den Schalter „AI D/R" in die obere Schalterstellung bringen und mit der „DEC-/NO"-Taste einen geringeren Wert als 100% einstellen. VORSICHT: Vor dem Start des Modells immer überprüfen, ob die beiden Dual- Rate-Schalter in der gewünschten Position stehen! Vollausschlag-Einstellung (EPA, END POINT ADJUSTMENT) Der Sender ermöglicht die Einstellung der Vollausschläge oder Wegbegrenzungen für alle Kanäle.
  • Seite 52: Endstellung Des Fahrwerks (G, Gear)

    Endstellungen des Fahrwerks (G, GEAR) In den meisten Fällen war der Gesamt-Servoweg für Einziehfahrwerke bisher nicht am Sender einstellbar, da es sich hier um geschaltete (nicht proportionale) Servos handelte. Bei diesen Servos war zur Sicherstellung der richtigen Funktion ausschließlich mechani- sches Nachstellen des Fahrwerk-Weges möglich.
  • Seite 53: Trimmspeicher (Trm, Trim Memory)

    Trimmspeicher (TRM, TRIM MEMORY) Der Sender bietet für alle Knüppelfunktionen und den Klappen-Kanal eine Trimm-Abspei- cherung. Die Eingabe in den Trimmspeicher für Höhen- und Querruder, Gas und Seiten- ruder erfolgt durch Betätigung der digitalen Trimm-Tasten oder ebenso unter Verwen- dung der „INC+/YES"- bzw. „DEC-/NO"-Tasten. Alle Trimmpositionen, die während des Betriebs mit den Trimm-Tasten eingegeben wer- den, sind automatisch für den benutzten Kanal des aktuellen Modells abgespeichert.
  • Seite 54: Landeklappen (Flape, Flaperons)

    Landeklappen (FLAPE, FLAPERONS) Die Klappenfunktion kann dazu verwendet werden, zwei separate Ouerruderkanäle mit einem Servo in jeder Fläche anzusteuern. Sie kann auch so eingesetzt werden, dass die Querruderblätter als Klappen wirken und nach unten ausfahren, um sowohl Auftrieb als auch Bremswirkung erzeugen. Im folgenden Beispiel werden die Querruder programmiert als Flaps, die vom Flap- Schalter gesteuert werden.
  • Seite 55 Unterseite Rechte Tragfläche, Kanal #6 Linke Tragfläche, Kanal #2 Bild 67 Die Servoanlenkung muss sich an der Außenseite befinden, wenn sie wie in obigem Bei- spiel eingebaut ist. Bild 68 Drücken Sie die Taste „CH-", bis zur Anzeige von „P-F" in der Kanalanzeigezeile. Bild 69 Mit der Taste „FUNCTION- "...
  • Seite 56: Warnton-Einstellungen (Alarms)

    Warnton-Einstellungen (ALARMS) Der Sender bietet eine „Alarm"-Funktion, welche Sie beim Einschalten des Senders warnt, falls ein Dual-Rate-Schalter aktiviert ist oder wenn der Gasknüppel in einer ande- ren Stellung als „Leerlauf" steht (im Display wird „TH-HI!" angezeigt, bis der Knüppel wie- der auf Leerlauf gebracht wird).
  • Seite 57: Kombinierte Klappen (Delta, Elevons)

    Kombinierte Klappen (DELTA, ELEVONS) Die Funktion „DELTA Mix" kann zur Steuerung von Flugmodellen benutzt werden, welche die Querruder auch als Höhenruder benutzen (Delta-Anordnung). Um zur „DELTA"-Funktion zu gelangen, zuerst die „CH-"-Taste benutzen, um das „STW"- Display anzuzeigen. Bild 73 Drücken Sie die „FUNCTION- "-Taste mehrfach, um zum Menü „DELTA" zu gelangen. Bild 74 Aktivieren Sie nun mit der Taste „INC+/YES"...
  • Seite 58: Quer-/Seitenruder-Mixer (A>R, Aileron-Rudder Mix)

    Quer-/Seitenruder-Mixer (A>R, AILERON-RUDDER MIX) Der Sender bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Flugzeug so zu programmieren, dass eine Auslenkung des Querruderknüppels auch eine Reaktion des Seitenruders in die gleiche Richtung (Querruder rechts=Ruder rechts) bewirkt. Diese automatische Gleichschaltung von Ruder und Querruder ist vor allem hilfreich bei vielen Hochdecker-/Scale-Modellen, welche beim Einschlagen der Querruder zum Gieren neigen.
  • Seite 59: V-Leitwerk-Mixer (V:tail, Rudder_Elevator-Mix)

    V-Leitwerk-Mixer (V-TAIL, RUDDER-ELEVATOR MIX) Der Sender ermöglicht die Ansteuerung von Segel- oder Motorflugzeugen mit V-Leitwer- ken. Dabei werden zwei Ruderklappen sowohl als Seitenruder als auch als Höhenruder benutzt. Zwei Servos und zwei Empfängerkanäle (1+4) sind für die V-Leitwerk-Ansteue- rung notwendig. Um die „V-Tail"-Funktion zu programmieren, mit der Taste „CH+"...
  • Seite 60: Gas-Höhenruder-Mixer (T>E, Throttle-Elevator-Mix)

    Gas-/Höhenruder-Mixer (T>E,•THROTTLE-ELEVATOR MIX) Der Sender gestattet einen automatischen Ausgleich am Höhenrudertrimm, sobald der Gasknüp-pel vor oder zurückgeschoben wird. Dies ist eine vorteilhafte Option, da die meisten Segelflugmo-delle beim Ausfahren der Klappen eine Nachtrimmung des Anstell- winkels benötigen. Indem diese Tätigkeit von einem elektronischen Mixer erledigt wird, ist der Pilot nicht gezwungen, jedes Mal beim Ausfahren der Klappen die digitale Höhentrimmung zu ver- ändern, welche für den Normalflug dann wieder zurückgestellt werden muss.
  • Seite 61: Kompensationsmixer (C-Mix, Compensation Mixers)

    Kompensationsmixer (C-MIX, COMPENSATION MIXERS) Der Sender verfügt über zwei Kompensations-Mixer für spezielle Mixer-Probleme. Sie sind zusätzlich zu den festgelegten Mixern verfügbar. Der Zweck eines Kompensations-Mixers ist es, mit einem Steuersignal zwei Flugfunktio- nen zu betätigen. Als Beispiel könnte das Mixen von Quer- und Seitenruder zur Verbes- serung des Kurvenverhaltens dienen, doch dies ist eine bereits integrierte Standard- funktion.
  • Seite 62 Bild 86 Als Nächstes die Taste „FUNCTION- " drücken, um „SLV 1" auszuwählen. Nun mit der Taste „INC+/YES" oder „DEC-/NO" die Funktion „EL" (Höhenruder) auswählen. Dies wird der Slave-(abhängige) Kanal. Bild 87 Drücken Sie die Taste „FUNCTION- " einmal, um das „R>E 1" Einstellmenü zu erreichen. Wird der Seitenruderknüppel bewegt, ist zu beobachten, wie die Anzeigepfeile entspre- chend der Knüppelbewegung die Richtung ändern, links und rechts.
  • Seite 63: Höhenruder-/Klappen-Mixer (Elevator-Flap Mixing)

    Höhenruder-/Klappen-Mixer (ELEVATOR-FLAP MIXING) Wird diese Funktion genutzt, können die Klappen ausgefahren werden, wenn der Höhenruder-Knüppel nach oben oder unten betätigt wird. Sie kann entweder mittels eines separaten Klappen-Servos über den Ausgang des Kanals 6 am Empfänger oder als Landeklappen mit zwei Querruder-Servos auf Kanal 2 und 6 eingesetzt werden. Diese Funktion wird bevorzugt bei Kunstflugmodellen angewendet, wenn das Ausfahren der Klappen oder das gleichsinnige Ausschlagen des Querruders unter Ansteuerung über das Höhenruder zum Fliegen schärferer vertikaler Kurven dient, wie etwa bei...
  • Seite 64: Seiten-/Querruder-Mixer (R>A, Rudder-Aileron Mixing)

    Seiten-/Querruder-Mixer (R>A , RUDDER-AILERON MIXING) Wird diese Funktion eingesetzt, so bewirkt sie das Ausschlagen der Querruder links und rechts, falls der Seitenruderknüppel nach links oder rechts ausgeschlagen wird. Der Zweck dieses Mixers ist es mit einer Steuerbewegung am Sender Flugfunktionen zu beeinflussen.
  • Seite 65: Seiten-/Höhenruder-Mixer (Rudder-Elevator Mixing)

    Seiten-/Höhenruder-Mixer (RUDDER-ELEVATOR MIXING) Das Zumischen von Seitenruder zum Höhenruder wird beispielsweise im Messerflug verwendet, wenn bei Zugabe des Ruders das Flugzeug zum Bauch oder zur Kanzel hin zieht. Klappe-/Höhenruder-Mixer (FLAP-ELEVATOR MIXING) Diese Funktion kann beim Ausfahren der Klappen eingesetzt werden. Im Normalfall wird ein Flugzeug beim Ausfahren der Klappen zu steigen beginnen.
  • Seite 66: Bremsklappen (Spoir, Spoiron)

    Bremsklappen (SPOIR, SPOIRON) Der Sender bietet die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Flächenflugzeuge zu steuern, ein-schließlich der normalen mit einem Querruderservo oder doppelter Querruderservos auf verschiedenen Kanälen mit differenzierter Einstellung und Tragflächen mit Lande- /Bremsklappen. Die Bremsklappen-Funktion wird normalerweise bei Segelflugmodellen eingesetzt. Drücken Sie die „CH+"-Taste, bis „etc"...
  • Seite 67: Differenzierte Querruder (Al-Dif, Aileron Differential)

    Differenzierte Querruder (AL-DIF, AILERON DIFFERENTIAL) Der Sender besitzt die Fähigkeit, verschiedene Flugzeug-Tragflächentypen anzusteuern, über konventionelle mit einem Querruderservo oder solche, welche je ein separates Servo mit elektronischer Differenzierung für jedes einzelne Querruder besitzen, ferner Delta-/Nurflügel-Flug-zeuge mit kombinierten Rudern. Dies ist nur bei Einsatz von zwei Steuerkanälen für die beiden Querruder möglich, weil auf jeder Seite der Tragfläche ein eigenes Servo die Querruder ansteuert.
  • Seite 68: Differenzierte Landeklappen L-Dif (Landing Differential)

    Differenzierte Landeklappen L-DIF (LANDING DIFFERENTIAL) Die „L-DIF"-Funktion (differenzierte Landeklappen) ermöglicht es, dass die Querruder eines Segelflugzeugs auch dann wirksam bleiben, wenn beide Querruder während der Landung über „CROW" oder „SPOIRON" nach oben ausgeschlagen sind. Typische Thermiksegler erfordern, um eine ordentliche Kurve zu fliegen, nach oben etwa den doppelten Ausschlag des Querruders als nach unten.
  • Seite 69 Es ist zu beachten, dass das Ausfahren der differenzierten Landeklappen von der Stel- lung des FLAP- (Gas-) Knüppels gesteuert wird. Sobald der Knüppel nach unten gedrückt wird und die Klappen ausgefahren werden, geht die Differenzierung des Querruders in Landestellung auf den eingestellten Wert. Im obigen Beispiel wurde „L-DIF"...
  • Seite 70: Krähe, Linkes Und Rechtes Querruder (Cr:la, Cr:ra)

    Krähe, linkes und rechtes Querruder (CR:LA, CR:RA) Bei der Landung eines Segelflugzeugs sorgen die Flaps zu einem hohen Teil für Auftrieb und Widerstand. Das bewirkt langsameres Fliegen und weiches Absinken. Bei sehr leich- ten Segelflugzeugen kann die Sinkgeschwindigkeit zu gering sein, so dass das Flugzeug dazu neigt, über den Landeplatz hinauszuschießen.
  • Seite 71 Bild 99 Sie können jetzt mit der „FUNCTION- "-Taste zum Menü „CR:RA" (Krähe rechtes Quer- ruder) wechseln. Mit „INC+/YES" ebenfalls 25% einstellen. Beide Querruder sollten nun gleichsinnig ausschlagen.
  • Seite 72: Menüausblendung (Option Menu)

    Menüausblendung (OPTION MENU) Bei der erweiterten Programmierung besteht die Möglichkeit, mit „OPTION MENU" nicht benutzte Programmteile aus der Anzeige auszublenden. Dies ist sehr angenehm und wirkungsvoll, falls eines Ihrer Modelle nur wenige Funktio- nen benötigt. Zum Beispiel wird ein Flugzeug als Trainingsmodell verwendet, wobei kein „C-MIX", „CROW", „AI-DIF", „DELTA"...
  • Seite 73: Trimm-Schritte (Step, Trim Step)

    Trimm-Schritte (STEP, TRIM STEP) Alle Trimmpositionen, die während des Betriebs durch Verwendung der digitalen Trimm- Schaltern eingegeben werden, sind automatisch für den bestimmten Kanal und das Modell abgespeichert; vorausgesetzt natürlich, dass „TRM" vorher im „OPTIONS"- Abschnitt des Programms auf „OFF" geschaltet wurde. Der Trimmwert in %, welchen Sie während des Fluges eingestellt haben, wird für jeden Steuerkanal im „TRIM"-Display angezeigt.
  • Seite 74: Störungsüberbrückung (Fail, Fail Safe)

    Störungsüberbrückung (FAIL, FAIL SAFE) Der Sender bietet die Möglichkeit, für alle 6 Kanäle sog. „Fail Safe"-Positionen zu pro- grammieren. Sie ist jedoch nur bei Verwendung eines PCM-Empfängers und der Modu- lationsmethode „PCM 1" oder „PCM 2" möglich. Falls Sie mit „PPM/FM" oder „PPM/FM Invers" senden wollen, kann „FAIL SAFE" nicht aktiviert werden.
  • Seite 75: Batterie-Ausfallsicherung (B-F-S, Battery Fail Safe)

    Batterie-Ausfallsicherung (B-F-S, BATTERY FAIL SAFE) Der Sender verfügt über eine „Fail Safe"-Funktion, welche vor einem Spannungsabfall im Empfän-gerakku warnt. Diese Funktion ist nur mit geeigneten Empfängern verfügbar. Zuerst muss entweder „PCM 1" oder „PCM 2" als Modulation angewählt werden. Um die Batterie-Ausfallsicherung zu aktivieren, ist unter Verwendung der „CH+"- oder „CH-"- Taste das Menü...
  • Seite 76: Basic-Menü (Basic Menu)

    Basic-Menü (BASIC MENU) Standardmäßig ist das „BASIC"-Programm-Menü für Flugzeuge und Hubschrauber ein- geschaltet. Die „BASIC"-Programmierung enthält alle grundlegenden Funktionen, die im Sender eingebaut sind. Indem „BASIC" auf „OFF" (Aus) geschaltet wird, wechselt man zu der „ADVANCED" (Erweiterten) Programmierung für Flugzeuge und Hubschrauber. Um „BASIC"...
  • Seite 77: Senderbelegung Für Hubschrauber

    Senderbelegung für Hubschrauber Bild 106...
  • Seite 78: Menüstruktur Der „Basic"-Funktionen (Hubschrauber)

    Menüstruktur der „Basic"-Funktionen (Hubschrauber) Kanal HÖHE QUER SEITE Fahrw. FLAP Sonstiges „etc" STW STW M-SL CV-PH EPA CV-PH BASIC ON CV-P3 RV.H CV-P3 CV-P2 RV.M CV-P2 CV-P1 RV.L CV-P1 CV-PL CV-PL Erweiterte Menüstruktur der Funktionen für Hubschrauber Kanal HÖHE QUER SEITE Fahrw.
  • Seite 79: Programmierung Für Hubschrauber (Heli)

    Programmierung für Hubschrauber (HELI) Grundeinstellung der Modellart (AERO/HELI) Wenn Sie den Sender neu bekommen haben, ist er sowohl für Flächenflugzeug- als auch Hubschrauber-Modelle voreingestellt. Werden nur Hubschrauber-Modelle geflogen, kön- nen alle Modellspeicher auf Hubschrauber umprogrammiert werden (die Speicher 1,3,5,7 und 9 sind ab Werk für Flächenflugzeuge eingestellt). Schalten Sie den Sender ein und drücken Sie die „END"-Taste so lange, bis sie den Anfangs-Hauptbildschirm erreicht haben.
  • Seite 80 Bild 111 Zur Bestätigung der Umstellung drücken Sie die „INC+/YES"-Taste. Das Display wechselt auf die Anzeige „OK!" wie auf nachfolgender Abbildung, um anzuzeigen, dass der Modelltyp von Modell#1 auf „HELI" gewechselt wird. Bild 112 Drücken Sie zweimal die „END"-Taste, um zum „STW"-Display zurückzukehren. Die gleiche Vorgehensweise wie oben angegeben kann verwendet werden, um auch Modell #3, 5, 7 und 9 von „AERO"...
  • Seite 81: Pitch-Kurven (Flugzustand, F-Mode)

    Pitch-Kurven (Flugzustand, F-Mode) Der Sender ermöglicht es, vier verschiedene Flugzustände (F-Mode) für jedes Hub- schraubermodell zu programmieren. NORMAL Kurve 1 (Idle up 1) Kurve 2 (Idle up 2) Kurve 3 (Autorotation) Eine Pitch-Kurve wird mit den zwei Flugzustandsschaltern (F-Mode) oben am Sender, wie unten abgebildet, ausgewählt.
  • Seite 82 Die Pitch-Kurve für jeden Flugmodus (F-Mode, Flugzustand) hat fünf Punkte, die jeweils nach Ihren individuellen Anforderungen eingestellt werden können. Innerhalb der Pitchkurve sind die Punkte bezeichnet mit PH (Pitch High), P3, P2, P1 und PL (Pitch Low). Der Bereich der Verstellwerte und die Voreinstellung für jeden Punkt sind in untenstehender Tabelle dargestellt.
  • Seite 83 Drücken Sie die „FUNCTION- "-Taste, um zum „CV-PH"-Menü zu wechseln. Bild 116 Den „F-MODE"-Schalter betätigen, um zwischen Modus 1, 2, 3, und Normal hin und her zu schalten. Bild 117 Nun können Sie mit dem „F-MODE"-Schalter auf den gewünschten Flugzustand wech- seln, der eingestellt werden soll.
  • Seite 84 HOV-PI +/- HOV-TH +/- Digitaler Trimmer Digitaler Trimmer für Schwebeflug/Pitch für Schwebeflug/Gas HOV–PI HOV–TH POWER Bild120 Im Normalbetrieb wird üblicherweise der näherungsweise Schwebeflug-Pitch mit der Software auf dem Pitch-Display eingestellt, dann kann entsprechend den herrschenden Wetter- und Flugbedingungen mit dem digitalen Trimmer „HOV-PI" (Hover Pitch) nach- geregelt werden.
  • Seite 85: Gas-Kurven, Flugzustandsabhängige Programmierung

    Gas-Kurven, flugzustandsabhängige Programmierung Die Gaskurve für jeden Flugzustand hat jeweils fünf Punkte, die nach Ihren individuellen Bedürfnissen eingestellt werden können. Innerhalb der jeweiligen Gaskurve werden die- se Punkte bezeichnet als: PH (Vollgas), P3, P2, P1 und PL (Leerlauf). Der Bereich der Verstellwerte und die Voreinstellung für jeden Punkt sind in untenste- hender Tabelle dargestellt.
  • Seite 86 Bild 122 Betätigen Sie den „F-Mode"-Schalter, um zwischen den Flugzuständen 1, 2, 3 und Nor- mal zu wechseln. Bild 123 Betätigen Sie den „F-Mode"-Schalter, um den jeweiligen Flugzustand auszuwählen, den Sie einstellen wollen. Soll z.B. „CV-P2" im normalen Flugmodus eingestellt werden, drücken Sie die „FUNCTION- "-Taste, um „CV-P2"...
  • Seite 87: Heckrotor-Ausgleich (Revolution Mixing)

    Heckrotor-Ausgleich (REVOLUTION MIXING) Der Sender bietet Einstellmöglichkeiten des Heckrotorausgleichs für jeden der vier Flug- zustän-de. Jeder Flugzustand (F-Mode) hat seine eigene Kurve, um die Stellung des Heckrotors in Abhängigkeit von der Bewegung des Gasknüpples zu steuern. Die vorein- gestellten Werte für „RV.H" (Heckrotorausgleich Maximalwert), „RV.M" (Heckrotoraus- gleich Mittelwert) und „RV.L"...
  • Seite 88: Kreiseleinstellung (Gyr)

    Die gleiche Vorgehensweise kann zur Eingabe von Werten bei „RV.M" und „RV.L" benutzt werden. Den Flugzustandsschalter betätigen, um zwischen den einzelnen Flug- zuständen hin und her zu schalten. Bild 129 Kreiseleinstellung (GYR) Der Sender bietet die Möglichkeit, die Empfindlichkeit des Kreisels (Gyro) Ihres Helikop- ters einzustellen, sofern er dafür ausgelegt ist.
  • Seite 89: Trimmspeicher (Trm, Trim Memory)

    Um die Kreiselempfindlichkeit für einen bestimmten Flugzustand einzustellen, ist ent- weder die Taste „INC+/YES" oder „DEC-/NO" zu drücken. Voreingestellte Werte sind für „NORMAL" 100%, „F-Mode 1" 50%, „F-Mode 2" 60% und für „F-Mode 3" 100%. Der Einstellbereich geht von -150% bis +150%. Betätigen Sie den F-Mode-Schalter, um von einem Flugzustand (F-Mode) in den anderen zu wechseln.
  • Seite 90: Dual-Rate-Wegeinstellung (D/R, Dual Rate)

    Dual-Rate-Wegeinstellung (D/R, DUAL RATE) Die Dual-Rate-Einstellung erlaubt es, während des Betriebs durch Verwendung der Flug- zustands-Schalter (F-Mode) vom Standard-Steuerausschlag auf einen verringerten Servo- weg umzuschalten. Auf die Übertragungs- oder Servogeschwindigkeit hat dies keinen Ein- fluss, es ändert sich lediglich der maximal mögliche Servoausschlag. Der Sender ermöglicht die Einstellung von „Dual-Rate"...
  • Seite 91: Dynamischer Trimmspeicher (Dtm, Dynamic Trim Memory)

    Dynamischer Trimmspeicher (DTM, DYNAMIC TRIM MEMORY) Der dynamische Trimmspeicher ist eine zukunftsweisende Funktion, die in Verbindung mit den Flugzustand „OPTIONS" verwendet werden kann. Wird sie aktiviert, ermöglicht der dynamische Trimmspeicher in jedem beliebigen Flugzustand Trimmungs-Änderun- gen ohne irgendeinen anderen Flugzustand oder ein anderes Modell zu beeinflussen. Folgende 4 Flugzustände (F-Mode) können für „DTM"...
  • Seite 92 Einmal aktiviert, ist Funktion des dynamischen Trimmspeichers für den Piloten sehr schnell nutzbar. Einfach einen Flugzustand (F-Mode) einschalten (z.B. „NORMAL") und anschließend das Flugmodell mit den digitalen Trimmschaltern auf stabilen Schwebeflug austrimmen. Danach auf einen anderen Flugzustand umschalten und bei Bedarf genauso vorgehen. Es ist zu beachten, dass beim Wechsel der Flugzustände die von der „DTM"- Funktion betroffenen Servos in die ursprüngliche Neutralstellung zurückkeh- ren, unabhängig vom Trimmwert, der im vorherigen Flugzustand eingestellt...
  • Seite 93: Taumelscheiben-Typ (Swh, Swash Plate Type)

    Taumelscheiben-Typ (SWH, SWASH PLATE TYPE) Der Sender gestattet es Ihnen, den „SWH"-Modus (Taumelscheiben-Modus) anzu- wählen, um die Pitcheinstellung am Hauptrotor vorzunehmen, welche von der auf- und abgehenden Taumelscheibe gesteuert wird. Wird der Taumelscheiben-Modus angewählt, werden die Steuersignale der Höhen-, Querlage- und Pitchservos gemixt. Cyclic, Collective und Pitch Mixing („CCPM") können nur bei einem Hubschrauber verwendet werden, der für „CCPM"...
  • Seite 94: Umbau Der Kippschalter Für Flugzustand 1 Und 2

    Umbau der Kippschalter für Flugzustand 1 und 2 Werkseitig befindet sich der Kippschalter für den Flugzustand 1 rechts oben und der für den Flugzustand 2 links oben am Sender. Einige Piloten bevorzugen es jedoch, wenn sich der Schalter für Flugzustand 1 links oben und der für den Flugzustand 2 rechts oben befindet. Im Nachfolgenden ist beschrieben, wie die Anordnung der Schalter für Flugzustand 1 und 2 umgebaut werden kann.
  • Seite 95 Nachdem der Umtausch der Schalter für Flugzustand 1 und 2 erfolgt ist, sind noch die beiden vorderen Markierungsschilder zu überkleben, da deren Beschriftung nun nicht mehr zutreffend ist. Bild 141 ACHTUNG: Jede andere Veränderung des Senders außer dem Austausch der Flugla- geschalter führt zum Verlust der Garantie/Gewährleistung, außerdem erlischt die Zulassung (CE).
  • Seite 96: Empfänger-Einbau

    Empfänger-Einbau Um einen sicheren Betrieb des Modells zu gewährleisten, sollten Sie in jedem Fall versuchen Schläge, Stöße und Erschütterungen vom Empfänger soweit wie möglich fern zu halten. In der Praxis hat es sich bewährt, den Empfänger in Schaumstoff einzuwickeln und im Modell mit Gummiringen zu befestigen.
  • Seite 97: Wartung Und Pflege

    Wartung und Pflege Äußerlich sollte die Fernsteuerung nur mit einem sauberen, weichen, trockenen Tuch gereinigt werden. Staub lässt sich sehr einfach mit einem sauberen, weichen, langhaari- gen Pinsel entfernen. Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel oder chemische Lösungen, da sonst die Oberfläche des Gehäuses und die Beschriftung beschädigt werden kann. Allgemein a) Allgemein Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß...
  • Seite 98: Beheben Von Störungen

    Behebung von Störungen Auch wenn diese Fernsteueranlage nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möch- ten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Problem Abhilfe Die Servos reagieren nicht •...
  • Seite 99: Konformitätserklärung (Doc)

    Konformitätserklärung Hiermit erklärt der Hersteller, dass sich dieses Produkt in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und den anderen relevanten Vorschriften der Richtlinie 1999/5/EG befindet. Konformitätserklärung diesem Produkt finden unter www.conrad.com. Anhang: Einstell-Vorlagen Die auf den folgenden Seiten abgebildeten Vorlagen können kopiert werden, um die Ein- stellungen schriftlich festhalten zu können.
  • Seite 101 B-F-S...
  • Seite 204 B-F-S...
  • Seite 208 Impressum 100 % Recycling- papier. Chlorfrei Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic SE, gebleicht. Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau (www.conrad.com). Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV- Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

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