Seite 16. Einstellen der Fail Safe-Funktion ........................31 17. Steuerung eines PC-Fahrsimulators ......................... 32 18. Wartung und Pflege ............................32 19. Entsorgung ................................. 32 a) Allgemein ............................... 32 b) Batterien und Akkus ............................32 20. Beheben von Störungen ............................ 33 21.
2. Bestimmungsgemäße Verwendung Die 3-Kanal Fernsteuerung ist ausschließlich für den privaten Einsatz im Modellbaubereich mit den damit verbunde- nen Betriebszeiten ausgelegt. Für einen industriellen Einsatz, z.B. zur Steuerung von Maschinen oder Anlagen, ist dieses System nicht geeignet. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, kann zur Beschädigung des Produktes mit den damit verbundenen Gefahren wie z.B.
5. Symbol-Erklärungen Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil“-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise. 6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie.
• Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme die Funktionssicherheit Ihres Modells und der Fernsteueranlage. Achten Sie dabei auf sichtbare Beschädigungen, wie z.B. defekte Steckverbindungen oder beschädigte Kabel. Sämtliche bewegten Teile müssen leichtgängig funktionieren, dürfen jedoch kein Spiel in der Lagerung aufweisen. •...
7. Batterie- und Akku-Hinweise • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf! •...
8. Akkus aufladen Die für die Fernsteuerung erforderlichen Mignon-Akkus sind im Regelfall bei Lieferung leer und müssen aufgeladen werden. Bitte beachten Sie: Bevor ein Akku seine maximale Leistung bringt, sind mehrere vollständige Entlade- und Ladezyklen erfor- derlich. Entladen Sie die Akkus in regelmäßigen Abständen, da es beim mehrmaligen Aufladen eines „halbvollen“ Akkus zum sog.
9. Bedienelemente des Senders 1. Senderantenne 2. Dual Rate-Taster für die Fahrfunktion 3. Bedienschalter Kanal 3 4. Bedienhebel für die Fahrfunktion 5. Senderfuß mit integriertem Batteriefach 6. Trimmtaster für die Fahrfunktion 7. Funktionsschalter 8. Trimmtaster für die Lenkfunktion 9. Steuerrad für die Lenkfunktion Bild 1 10.
10. Inbetriebnahme des Senders Im weiteren Verlauf der Anleitung beziehen sich die Ziffern im Text immer auf das nebenstehende Bild bzw. auf die Bilder innerhalb des Abschnittes. Querverweise zu anderen Bildern werden mit der entspre- chenden Bildnummer angegeben. a) Einlegen der Batterien/Akkus Zur Stromversorgung des Senders benötigen Sie 4 Alkaline-Batterien (z.B.
b) Senderakkus laden Beim Betrieb mit Akkus können Sie bei ausgeschaltetem Sender an der Ladebuchse (1) ein Ladekabel anschließen und die Akkus im Sender laden. Die Ladebuchse befindet sich an der Rückseite des Sen- ders neben der DSC-Buchse (2). Beachten Sie dabei unbedingt die Polung des Anschluss- Steckers.
d) Überprüfen und Einstellen der digitalen Trimmung Bevor Sie Einstellarbeiten an Ihrem Modell durchführen oder mit der Programmierung Ihrer Fernsteueranlage begin- nen, müssen Sie sich vergewissern, dass die digitale Trimmung für die Lenk- und Fahrfunktion in der Mittelstellung (auf dem Wert „N 0“) steht. Jede kurze Betätigung der Programmier- und Einstelltasten wird durch ein akustisches Signal bestätigt.
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Mit dem Trimmtaster für die Fahrfunktion (siehe Bild 1, Pos. 6) wird die Mittel- stellung für das Gas-Servo (CH 2) eingestellt. Die Bedienung des Tasters erfolgt nach demselben Schema, wie bei der Lenk- trimmung. Der einstellbare Wert liegt zwischen Vorwärts = „Forward (F 30)“ und Rückwärts = „Backward (B 30“).
e) Überprüfen und Einstellen der Dual Rate-Funktion für die Lenkung Mit dem Dual Rate-Taster für die Lenkfunktion (siehe Bild 1, Pos. 2) können Sie den maximalen Lenkausschlag elektronisch reduzieren. Für die Einstellung der Lenkgestänge im Modell ist es zunächst erforderlich, dass der maxi- mal mögliche Lenkausschlag von 100% eingestellt bzw.
11. Inbetriebnahme des Empfängers a) Empfängeranschluss Der Empfänger bietet Ihnen die Anschlussmöglichkeit von bis zu 3 Servos (CH1, CH2, CH3/Bind) und einem Empfängerakku (Empfängeranschluss B), die mit verpo- lungssicheren Futaba Steckverbindern ausgestattet sind. Alternativ dazu können auch Servos/Regler mit Graupner J/R Steckverbindern eingesetzt werden.
Bei Bedarf kann neben dem Lenk-Servo am Empfängerausgang „CH1“ und dem Gas-Servo/Fahrtregler am Empfängerausgang „CH2“ noch ein Zusatz-Servo am Empfängerausgang „CH3“ angeschlossen werden. Dieses Servo übernimmt dann auf Knopfdruck am Sender Umschaltaufgaben oder sonstige Funktionen. ** Bei einem Elektromodell mit mechanischem Fahrtregler wird für die Stromversorgung des Empfängers in jedem Fall eine Batteriebox bzw.
12. Montage der Servos Der Einbau eines Servos (1) ist immer vom jeweils verwen- deten Modell abhängig. Genaue Informationen diesbezüglich sind den Bauunter- lagen des Modells zu entnehmen. Grundsätzlich sollten Sie jedoch versuchen die Servos schwingungsgedämpft zu verschrauben. Dazu werden den Servos im Regelfall Gummitüllen (2) mit Metallhülsen (3) beigelegt.
13. Überprüfen der Lenk-, Fahr- und Schaltfunktion Schließen Sie nun die in Ihrem Modell verwendeten Servos bzw. Fahrtregler und die Stromversorgung am Empfänger Damit das Modell beim Überprüfen der Steuer- und Fahrfunktion nicht ungewollt losfährt, setzen Sie das Modell mit dem Chassis auf eine geeignete Unterlage (Holzklotz o.ä). Die Räder sollten frei drehen kön- nen.
b) Prüfen der Fahrfunktion Wenn Sie den Bedienhebel für die Fahr- funktion (siehe Bild 1, Pos. 4) bis zum An- schlag in Richtung Griff ziehen, muss das Modell beschleunigen (siehe Bild 15, Skiz- ze A). Wird der Bedienhebel nach vorne gedrückt, muss das Modell gebremst werden, bzw.
14. Binding-Funktion Damit Sender und Empfänger miteinander funktionieren, müssen sie durch die gleiche digitale Codierung aneinander gebunden werden. Im Lieferzustand sind Sender und Empfänger bereits aufeinander abgestimmt und können sofort eingesetzt werden. Die Erneuerung der Binding-Funktion ist in erster Linie nach einem Sender- bzw. Empfänger- wechsel oder zur Behebung von Störungen erforderlich.
15. Programmieren der Fernsteuerung Ihre Fernsteueranlage bietet Ihnen die Möglichkeit, die Fahr-, Lenk- und Schalt-Funktionen Ihres Modells individuell abzustimmen und die ermittelten Werte dauerhaft zu speichern. Denn nur ein auf den jeweiligen Fahrer perfekt einge- stelltes Modell bietet Ihnen maximalen Fahrspaß. Die Programmierung der Anlage erfolgt mit Hilfe des übersichtlichen LC-Displays (siehe auch Bild 2, Pos.
a) Auswahl des Modellspeichers (MDL) Ihre Fernsteueranlage verfügt über insgesamt 10 unterschiedliche Modellspeicher, in denen Sie die individuellen Einstellwerte für 10 verschiedene Modelle abspeichern können. Alternativ dazu können Sie auch für ein Modell unter- schiedliche Werte einstellen und diese dann jeweils separat in einem Modellspeicher abspeichern. Aufrufen eines Modellspeichers Schalten Sie den Sender ein.
b) Servo-Umkehrfunktion (REV) Je nach Einbaulage und Anlenkungen im Modell, kann es erforderlich werden, die Drehrichtung eines Servos zu verändern. Wenn Sie das Steuerrad am Sender (siehe Bild 1, Pos. 9) nach links drehen, aber das Fahrzeug einen Lenkausschlag nach rechts macht, so müssen Sie die Reverse-Funktion für Kanal 1 (CH1) aktivieren. Ändern der Servo-Drehrichtung Schalten Sie den Sender ein.
c) Servo-Wegeinstellung (EPA) Mit der EPA-Einstellung (End Point Adjustment) kann genau festgelegt werden, wie groß der maximal zulässige Ausschlag für das Lenk-, Gas- oder Zusatz-Servo auf jeder Seite sein darf. Diese Funktion wird im Regelfall dazu genutzt, um Servos bei voller Auslenkung vor dem mechanischen Anschlagen an ein Hindernis zu schützen. Sie können dazu einen Wert von 0 –...
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Einstellen des EPA-Wertes für das Gas-Servo Rufen Sie im EPA-Menü für die Servo-Wegeinstellung (siehe oben) mit der Cursor-Taste (Rechts/Links) den Kanal 2 (CH2) für die Fahrfunktion auf. Ziehen Sie den Bedienhebel für die Fahrfunktion (siehe Bild 1, Pos. 4) ganz nach hinten zum Sendergriff und halten ihn in dieser Position.
d) Servo-Exponentialfunktion (EXP) Mit Hilfe der Exponentialfunktion kann bei den Steuerkanälen für die Lenk- und Fahrfunktion die lineare Kopplung zwischen Steuergeber und Servoweg (gestrichelte Linie in den Skizzen bei Bild 24) im Bereich der Mittelstellung verändert werden. Der einstellbare Wert beträgt -100% bis 100%, wobei der Wert 0% der linearen Steuerung entspricht. Eine Verände- rung des Einstellwertes wirkt sich immer gleichzeitig auf beide Seiten des Servo-Ausschlages aus.
e) Einstellung der Bremswirkung (ABS) Mit der ABS-Funktion können Sie das Bremsverhalten Ihres Auto- Modells optimieren. Dabei wird das Servo für die Fahrfunktion (CH2) beim Bremsen elektronisch getaktet, um ein Blockieren der Räder zu verhindern. In der Bremsstellung schwingt der Servohebel dann leicht hin und her, um so die Bremse zu lösen und wieder zu betätigen (siehe Bild 26).
f) Einstellung des Modellnamens (NAM) Neben den Speicherplatznummern 0 – 9 haben Sie noch die Möglichkeit, für jeden Modellspeicher einen Kurznamen mit drei Buchstaben oder Zahlen zu vergeben. So lassen sich die Modellspeicherplätze leichter einem Modell zuord- nen. Bitte beachten Sie, dass immer nur vom momentan aufgerufenen Modellspeicher der Name geändert werden kann. Einstellen des Modellnamens Schalten Sie den Sender ein.
g) Einstellung der digitalen Trimmung (TRM) Mit Hilfe der Digital-Trimmung kann die Mittelstellung des Fahr- und Lenk-Servos individuell eingestellt werden. Ein Modellfahrzeug, das während der Fahrt leicht nach links zieht, kann mit der Trimmung nach rechts verstellt werden, sodass es absolut gerade läuft, wenn das Lenkrad am Sender in der Mittelstellung steht. Mit der Gas-Trimmung kann z.B.
h) Einstellung der Dual Rate-Funktion (D/R) Mit Hilfe der Dual Rate-Funktion können Sie den maximalen Lenkausschlag bei Be- darf elektronisch reduzieren. Diese Funktion ist unbedingt dann zu empfehlen, wenn das Modell sehr große Lenkausschläge aufweist und dadurch zum Übersteuern neigt. Die lineare Kopplung zwischen Steuergeber und Servoweg bleibt dabei im vollen STICK Umfang erhalten (siehe Skizze).
16. Einstellen der Fail-Safe-Funktion Ihr Fernsteuerempfänger bietet Ihnen die Möglichkeit das Gas-Servo in eine bestimmte Stellung zu bringen, wenn im Falle einer Störung kein korrektes Fernsteuersignal mehr empfangen wird. Wenn die Leerlauf-Stellung (Mittelstellung des Bedienhebels für die Fahrfunktion) als Fail-Safe-Stellung gewählt wird, rollt das Fahrzeug automatisch aus, wenn die Funkübertragung gestört wird oder das Modell mit Vollgas aus dem Senderbereich der Fernsteuerung fährt.
17. Steuerung eines PC-Fahrsimulators Bei Bedarf können Sie den Sender auch für Simulationszwecke benutzen. In diesem Fall benötigen Sie das optional erhältliche USB-Kabel und eine geeignete Software für den Computer. Der Anschluss des USB-Kabels erfolgt an der Rückseite des Senders an der DSC-Buchse (siehe Bild 4, Pos. 2). Bei korrektem Anschluss und richtiger Installation, wird die Fernsteuerung als Bedienelement (Human Interface Device) erkannt und kann wie ein handelsüblicher Joystick benutzt werden.
20. Behebung von Störungen Auch wenn diese Fernsteueranlage nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehl- funktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Problem Abhilfe Der Sender reagiert nicht •...
21. Technische Daten a) Sender Frequenzbereich: ........ 2,4 GHz FHSS Kanalzahl: ..........3 Modellspeicher: ........10 Betriebsspannung: ......4,8 – 6 V/DC über 4 Mignon-Batterien oder Akkus Abmessungen (B x H x T): ....160 x 245 x 100 mm Gewicht inkl.
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