V e r s u c h 4 – F r u c h t b a t t e r i e
Mathematische Grundlagen
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Messung
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Datenauswertung
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Änderungsrate
Material
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CBL 2™
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TI-Graphiktaschenrechner
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15 cm langes Geräteverbindungskabel (oder andere Länge)
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TI-Spannungssensor
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Pfennig oder ein anderes Stück Kupfer
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Unterlegscheibe aus Zink
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5 verschiedene Früchte bzw. Gemüse für die Batterien (Orange, Zitrone, Banane, Kartoffel, Tomate,
Apfel usw.)
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Plastikmesser zum Einritzen der Früchte
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Wasser und Handtuch zum Waschen und Abtrocknen des Kupfer- und des Zinkstücks
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Lineal zum Messen von Abständen in cm
Einführung
Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass man mit einem Pfennig und einer
Zinkscheibe aus einer Kartoffel eine Batterie machen kann. Hast du dich gefragt, ob das
wirklich funktioniert? In diesem Versuch sollst du untersuchen, wie gut sich
verschiedene Gegenstände als Batterien eignen. Die Kartoffel selbst oder die anderen
Gegenstände dienen als Elektrolyt für die Batterie. Die zu Ionen dissozierten Moleküle
ermöglichen es, dass Strom fließt. Diese Reaktion ist das Ergebnis aus dem
Zusammenspiel zahlreicher Faktoren: der zwei Metallpole; der Art des Materials, durch
das sie miteinander verbunden sind (Elektrolyt); des Abstands zwischen den beiden
Metallen und der Stärke des Kontakts mit der Flüssigkeit. In diesem Experiment sollst du
versuchen, all diese Variablen außer dem Elektrolyten konstant zu lassen. Finde die
beste Batterie heraus!
In diesem Versuch wirst du folgende Aufgaben erledigen:
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Spannungswerte erfassen und in einem Diagramm darstellen.
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Die Werte verschiedener Frucht-/Gemüsebatterien im Diagramm vergleichen.
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Die Änderungsrate der Spannung für die "beste" Batterie über einen längeren
Zeitraum ermitteln.
Im Experiment verwendest du stets die gleichen Metallpole, die du im gleichen Abstand
voneinander gleich weit in die Frucht einsteckst. Verändert wird nur der Elektrolyt, der
durch die Frucht gegeben ist.
© 2000, 2003 T
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EXAS
NSTRUMENTS
Wissenschaftliche Grundlagen
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Datenerfassung
Versuchsgestaltung
Physik
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CHRITTE MIT DEM
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