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Inhaltszusammenfassung für Suzuki 2003 GSX-R1000

  • Seite 1 9 9 5 0 0 - 3 9 2 4 0 - 0 1 G...
  • Seite 2 VORWORT GRUPPENINDEX Dieses Handbuch enthält eine einführende Beschreibung der SUZUKI GSX-R1000 und Verfah- ren zur Überprüfung/Wartung sowie Überholung der ALLGEMEINE INFORMATIONEN wesentlichen Bestandteile dieser Maschine. Allgemein bekannte Informationen sind nicht eigens aufgeführt. Lesen Sie bitte den Abschnitt ALLGEMEINE WARTUNGSPLAN INFORMATIONEN durch, damit Sie mit diesem...
  • Seite 3 GEBRAUCH DIESER ANLEITUNG SCHNELLES AUFFINDEN VON INFORMATIONEN: 1. Diese Anleitung ist in mehrere Abschnitte untergliedert. 2. Die Titel der Abschnitte sind im GRUPPENINDEX aufgeführt. 3. Wenn Sie das Handbuch wie rechts gezeigt halten, können Sie die erste Seite jedes beliebigen Abschnitts leicht auf- schlagen.
  • Seite 4 Anzugsdrehmoment. Öl auftragen. Sofern nicht andersweitig Kühlmittel verwenden. vorgeschrieben, Motoröl verwenden. 99000-99032-11X Molybdänöllösung auftragen. Gabelöl verwenden. (Gemisch aus Motoröl und SUZUKI 99000-99044-L01 MOLY PASTE im Verhältnis von 1:1) SUZUKI SUPER GREASE “A” auftragen. Bremsflüssigkeit auftragen oder 99000-25010 (Andere) verwenden.
  • Seite 5 ABKÜRZUNGEN, DIE IN DIE- SEM HANDBUCH VORKOM- N. UT. : Nach unterem Totpunkt : Motorsteuermodul : Wechselstrom Motorsteuergerät (ECU) : Luftfilter, Luftfiltergehäuse (FI-Steuergerät) : American Petroleum Institute ECT-Sensor : Motorkühlmitteltemperatur N. OT. : Nach oberem Totpunkt Sensor (ECTS), Wassertemp.- ATM-Druck : Umgebungsluftdruck Sensor (WTS) : Umgebungsluftdrucksensor...
  • Seite 6 MAL-Code : Störungscode (Diagnosecode) : Maximum : Störungsanzeigelampe (LED) : Minimum : Stickoxide : Obenliegende Nockenwelle : Öldruckschalter : Kurbelgehäuseentlüftung : Rechts : Nurlesespeicher : Society of Automotive Engineers STC-System : Sekundär-Drosselsteuersystem (STCS) STP-Sensor : Sekundär-Drosselpositionssensor (STPS) ST-Ventil : Sekundär-Drosselventil (STV) STV-Stell- antrieb : Sekundärdrosselventil-Stellantrieb...
  • Seite 7 KABELFARBE : Schwarz : Grau : Rot : Blau : Hellblau : Weiß : Braun : Hellgrün : Gelb : Dunkelgrün : Orangefarben : Grün : Rosa B/Bl : Schwarz mit blauem Faden B/Br : Schwarz mit braunem Faden : Schwarz mit grünem Faden B/Lg : Schwarz mit hellgrünem Faden : Schwarz mit rotem Faden...
  • Seite 8 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 1-1 ALLGEMEINE INFORMATION INHALT WARNUNG/ACHTUNG/HINWEIS ..............1- 2 ALLGEMEINE VORSICHTSMASSREGELN ..........1- 2 SUZUKI GSX-R1000K3 (’03-MODELL) ............1- 4 LAGE DER SERIENNUMMERN..............1- 4 EMPFEHLUNGEN ZU KRAFTSTOFF, ÖL UND KÜHLMITTEL....1- 5 KRAFTSTOFF (FÜR USA UND KANADA) ..........1- 5 KRAFTSTOFF (FÜR ANDERE MODELLE) ...........1- 5 MOTORÖL (FÜR USA) ................1- 5...
  • Seite 9 ALLGEMEINE INFORMATIONEN WARNUNG/ACHTUNG/HINWEIS Bitte lesen Sie diese Anleitung und befolgen Sie die gegebenen Anweisungen genau. Zur Hervorhebung besonders wichtiger Informationen dienen das Symbol und die Wörter WARNUNG, ACHTUNG und HIN- WEIS. Diese Schlüsselwörter markieren wichtige Informationen, denen besondere Aufmerksamkeit gewid- met werden muss.
  • Seite 10 ALLGEMEINE INFORMATIONEN " * Als Austauschteile Original-Suzuki-Teile oder gleichwertige verwenden. * Wenn Teile entfernt werden, die später wieder verwendet werden sollen, diese so sortieren, dass sie mit Sicherheit wieder an der ursprünglichen Stelle eingebaut werden können. * Unbedingt Spezialwerkzeuge verwenden, falls so angewiesen.
  • Seite 11 ALLGEMEINE INFORMATIONEN SUZUKI GSX-R1000K3 (’03-MODELL) RECHTE SEITE LINKE SEITE • Unterschiede zwischen den Fotos und den tatsächlichen Motorrädern sind marktbedingt. LAGE DER SERIENNUMMERN Die Rahmen-Seriennummer oder V.I.N. (Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer) 1 ist an der rechten Seite des Lenkkopfrohrs eingestanzt. Die Motor-Seriennummer 2 befindet sich an der Rückseite des Kurbelgehäu- ses.
  • Seite 12 Benzin zu verwenden. MOTORÖL (FÜR USA) SUZUKI empfiehlt den Gebrauch von SUZUKI PERFORMANCE 4 MOTOR OIL oder eines Öls der Klasse SF bzw. SG nach der API-(American Petroleum Institute)-Service-Klassifizierung. Die empfohlene Viskosi- tät ist SAE 10W-40. Wenn kein Öl der Klasse SAE 10W-40 zur Verfügung steht, ein alternatives Öl gemäß...
  • Seite 13 Das Kühlmittel dient als Korrosions- und Rost-Inhibitor sowie als Frostschutzmittel. Deshalb sollte Motor-Kühlmittel stets verwendet werden, auch wenn die Lufttemperatur in Ihrem Fahrgebiet nicht bis zum Nullpunkt absinkt. Suzuki empfiehlt den Gebrauch von SUZUKI COOLANT-Frostschutz/Motor-Kühlmittel. Falls dieses nicht verfügbar ist, ein gleichwertiges Mittel verwenden, das für Aluminiumkühler geeignet ist. WASSER/MOTOR-KÜHLMITTEL-FLÜSSIGKEITSMENGE Lösungsmenge (insgesamt): Ca.
  • Seite 14 ALLGEMEINE INFORMATIONEN EINFAHREN Bei der Herstellung wurden nur die bestmöglichen Materialien verwendet und alle bearbeiteten Teile sind nach sehr strikten Normen gefertigt. Dennoch müssen alle beweglichen Teile “eingefahren” werden, bevor der Motor voller Belastung ausgesetzt werden kann. Die zukünftige Leistung und Zuverlässigkeit des Motors hängt von der während seines frühen Lebens ausgeübten Pflege und Zurückhaltung ab.
  • Seite 15 ALLGEMEINE INFORMATIONEN INFORMATIONSPLAKETTEN GSX-R1000 GSX-R1000UF 1 Geräuschplakette Für E-03, 24, 33 2 Informationsplakette Für E-03, 28, 33 3 Unterdruckschlauch-Verlegungsplakette Für E-33 4 Kraftstoff-Warnplakette Für E-02, 24 5 Kraftstoff-Informationsplakette 6 Handbuch-Informationsplakette Für E-03, 33 7 Rahmen-Vorsichtsplakette 8 Warnbildschirm-Plakette 9 Warn-Lenkungsplakette 0 Reifenluftdruckplakette A Warnsicherheitsplakette B ICES-Kanada-Plakette Für E-28...
  • Seite 16 ALLGEMEINE INFORMATIONEN TECHNISCHE DATEN ABMESSUNGEN UND LEERGEWICHT Gesamtlänge................2 070 mm Gesamtbreite................715 mm Gesamthöhe................1 145 mm Radstand................. 1 410 mm Bodenfreiheit ................130 mm Sitzhöhe .................. 820 mm Leergewicht................168 kg 169 kg ..E-33 MOTOR Typ ..................Viertakt, Flüssigkeitskühlung, DOHC Anzahl der Zylinder ..............
  • Seite 17 1-10 ALLGEMEINE INFORMATIONEN FAHRGESTELL Vorderradaufhängung ............. Invertierter Teleskoptyp, Schraubenfeder, Öldämpfung Hinterradaufhängung .............. Link-Typ, Schraubenfeder, Öldämpfung Teleskopgabelhub..............120 mm Hinterradhub ................130 mm Lenkwinkel ................27 ° Nachlaufwinkel................ 23,5 ° Nachlaufstrecke ..............91 mm Wenderadius................3,4 m Vorderradbremse ..............Doppelscheibenbremse Hinterradbremse ..............Scheibenbremse Vorderreifengröße..............
  • Seite 18 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 1-11 LANDES- UND GEBIETSCODES Die folgenden Codes werden für die jeweiligen Länder und Gebiete verwendet. MODELL CODE LAND oder GEBIET E-02 Großbritannien E-03 USA (Außer Kalifornien) E-19 GSX-R1000 E-24 Australien E-28 Kanada E-33 Kalifornien (USA) GSX-R1000UF E-19...
  • Seite 19 WARTUNGSPLAN WARTUNGSPLAN INHALT WARTUNGSPLAN ..................2- 2 WARTUNGSPLAN-TABELLE ..............2- 2 SCHMIERSTELLEN ................2- 4 WARTUNGS- UND EINSTELLVERFAHREN..........2- 5 LUFTFILTER ...................2- 5 ZÜNDKERZE ...................2- 6 VENTILSPIEL..................2- 8 MOTORÖL UND ÖLFILTER ..............2-13 AUSLASSSTEUERVENTIL ..............2-14 KRAFTSTOFFLEITUNG .................2-15 MOTORLEERLAUFDREHZAHL.............2-15 DROSSELVENTIL-SYNCHRONISIERUNG..........2-16 KRAFTSTOFFDAMPF-RÜCKHALTESYSTEM (NUR E-33) ....2-16 PAIR-SYSTEM (LUFTVERSORGUNG)..........2-16 GASSEILZUGSPIEL ................2-17 KUPPLUNG.....................2-18 KÜHLSYSTEM ..................2-19...
  • Seite 20 WARTUNGSPLAN WARTUNGSPLAN In der folgenden Tabelle sind die empfohlenen Intervalle für alle Wartungsarbeiten aufgeführt, die erforder- lich sind, um optimale Leistung und Wirtschaftlichkeit des Motorrads auf lange Sicht zu gewährleisten. Die Wartungsintervalle werden aus praktischen Gründen in Kilometern, Meilen und Zeitdauer angegeben. HINWEIS: Bei Motorrädern, die unter erschwerten Bedingungen gefahren werden, ist unter Umständen häufigere War- tung erforderlich.
  • Seite 21 WARTUNGSPLAN Intervall 1 000 6 000 12 000 18 000 24 000 Gegenstand Monate Bremsen ---- Bremsschläuche Alle 4 Jahre auswechseln. ---- Bremsflüssigkeit Alle 2 Jahre auswechseln. Reifen ---- Lenkung ---- ---- Teleskopgabel ---- ---- ---- Hinterradaufhängung ---- ---- ---- Auspuffrohrschrauben und Auspufftopf- ---- ----...
  • Seite 22 WARTUNGSPLAN SCHMIERSTELLEN Alle beweglichen Teile des Motorrads müssen richtig geschmiert werden, um für Leichtgängigkeit und lange Lebensdauer zu sorgen. Die wichtigsten Schmierstellen sind nachfolgend gezeigt. Bremshebelhalter Bremspedalzapfen und Fußrastenzapfen Kupplungshebelhalter Seitenständerzapfen Fußrastenzapfen und und Federhaken Antriebskette Schalthebelzapfen HINWEIS: * Bevor ein Teil geschmiert wird, jegliche Roststellen beseitigen, und Fett, Öl, Schmutz o.Ä. vollständig abwischen.
  • Seite 23 WARTUNGSPLAN WARTUNGS- UND EINSTELLVERFAHREN In diesem Abschnitt werden die Wartungsverfahren für jeden Punkt des Wartungsplans beschrieben. LUFTFILTER Alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Alle 18 000 km (18 Monate) auswechseln. • Vorder- und Rücksitz abnehmen. (!8-6) • Den Kraftstofftank anheben und abstützen. (!5-5) •...
  • Seite 24 WARTUNGSPLAN ZÜNDKERZE Nach 6 000 km (6 Monaten) überprüfen und dann alle 12 000 km (12 Monate) auswechseln. ABNEHMEN VON ZÜNDKERZEN UND ZÜNDSPULEN/ZÜND- KERZENSTECKERN • Vorder- und Rücksitz abnehmen. (!8-6) • Den Kraftstofftank anheben und abstützen. (!5-5) • Das Luftfiltergehäuse abnehmen. (!5-15) •...
  • Seite 25 WARTUNGSPLAN ELEKTRODENABSTAND • Den Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen. • Den Elektrodenabstand erforderlichenfalls einstellen. # Elektrodenabstand: Standard: 0,7 – 0,8 mm $ 09900-20803: Fühlerlehre ELEKTRODENZUSTAND • Den Zustand der Elektrode überprüfen. • Wenn die Elektrode stark abgenutzt oder verbrannt ist, muss die Zündkerze ausgewechselt werden.
  • Seite 26 WARTUNGSPLAN VENTILSPIEL Alle 24 000 km (24 Monate) überprüfen. • Die rechte untere Verkleidung abnehmen. (!8-3) • Vorder- und Rücksitz abnehmen. (!8-6) • Den Kraftstofftank anheben und abstützen. (!5-5) • Die Zündkerzen herausdrehen. (!2-6) • Die Zylinderkopfhauben abnehmen. (!3-15) Die Einlass- und Auslass-Ventilspielspezifikationen sind unter- schiedlich.
  • Seite 27 WARTUNGSPLAN • Die Kurbelwelle drehen, um die “Top”-Linie an der Starter- kupplung zur Indexmarke und die Kerben A an den linken Enden beider Nockenwellen (Auslass und Einlass) zu den gezeigten Positionen zu bringen. Vorne • In diesem Zustand das Ventilspiel an den Ventilen B (Ein- Vorne und Auslass des Zylinders Nr.
  • Seite 28 2-10 WARTUNGSPLAN EINSTELLUNG DES VENTILSPIELS Das Spiel wird durch Ersetzen der bestehenden Stößelbeilage durch eine dickere oder dünnere eingestellt. • Einlass- oder Auslassnockenwellen ausbauen. (!3-16) • Stößel und Beilage von Hand oder mit einem Magnetheber abnehmen. • Den Aufdruck auf der Beilage kontrollieren. Der Aufdruck kennzeichnet die Dicke der Beilage, wie gezeigt.
  • Seite 29 WARTUNGSPLAN 2-11 (EINLASS-SEITE)
  • Seite 30 2-12 WARTUNGSPLAN (AUSLASS-SEITE)
  • Seite 31 WARTUNGSPLAN 2-13 MOTORÖL UND ÖLFILTER (MOTORÖL) Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) wechseln. (ÖLFILTER) Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 18 000 km (18 Monate) wechseln. MOTORÖLWECHSEL • Die untere Verkleidung abnehmen. (!8-3) •...
  • Seite 32 Steigung), Filterleistung und Haltbarkeit haben, sodass der Motor beschädigt oder Ölundich- tigkeit verursacht werden kann. Für dieses Motorrad darf auch kein Suzuki-Auto-Ölfilter verwendet werden. AUSLASSSTEUERVENTIL Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 12 000 km (12 Monate) überprüfen.
  • Seite 33 WARTUNGSPLAN 2-15 • Die beiden Schrauben herausdrehen, und die Abdeckung abnehmen. • Die Festigkeit der Sicherungsmuttern kontrollieren. Wenn die Sicherungsmuttern locker sind, das Kabelspiel einstellen, und die Sicherungsmuttern nachziehen. KRAFTSTOFFLEITUNG Die erste Inspektion bei 6 000 km (nach 6 Monaten) durchführen.
  • Seite 34 2-16 WARTUNGSPLAN DROSSELVENTIL-SYNCHRONISIERUNG Zuerst nach 1 000 km (1 Monat) (nur E-33), dann alle 12 000 km (12 Monate) überprüfen. Die Drosselventil-Synchronisierung regelmäßig kontrollieren. (!5-25) KRAFTSTOFFDAMPF-RÜCKHALTESYSTEM (NUR E-33) Alle 12 000 km (12 Monate) überprüfen. Den Dampfschlauch alle 4 Jahre auswechseln. Das Kraftstoffdampf-Rückhaltesystem regelmäßig kontrollieren.
  • Seite 35 WARTUNGSPLAN 2-17 GASSEILZUGSPIEL Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Das Gasseilzugspiel A folgendermaßen einstellen. KLEINERE EINSTELLUNG 1. Schritt: • Die Sicherungsmutter 1 des Gasrückholzugs 2 lösen, und den Einsteller 3 ganz hineindrehen. 2.
  • Seite 36 2-18 WARTUNGSPLAN GRÖßERE EINSTELLUNG • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (!5-5) • Die Sicherungsmuttern 1 des Gasrückholzugs 2 lösen. • Den Rückholzugeinsteller 3 drehen, um das richtige Seilzug- spiel zu erhalten. • Die Sicherungsmuttern 4 des Gasziehseilzugs 5 lösen. •...
  • Seite 37 WARTUNGSPLAN 2-19 KÜHLSYSTEM Alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Das Motor-Kühlmittel alle 2 Jahre wechseln. Die Kühlerschläuche alle 4 Jahre auswechseln. ÜBERPRÜFUNG DES KÜHLMITTELSTANDS • Das Motorrad senkrecht halten. • Die untere Verkleidung abnehmen. (!8-3) • Den Kühlmittelstand durch Betrachten der Voll-Linie und der unteren Linie am Kühlmittel-Ausgleichbehälter kontrollieren.
  • Seite 38 2-20 WARTUNGSPLAN ENTLÜFTEN DES KÜHLKREISLAUFS • Kühlmittel bis zum Kühlereinlass nachfüllen. • Das Motorrad senkrecht abstützen. • Das Motorrad langsam nach rechts und links schwenken, um die im Kühlkreislauf eingeschlossene Luft auszutreiben. • Kühlmittel bis zum Kühlereinlass nachfüllen. • Den Motor starten, und Luft vom Kühlereinlass vollständig austreiben.
  • Seite 39 WARTUNGSPLAN 2-21 KÜHLERSCHLÄUCHE • Die untere Verkleidung abnehmen. (!8-3) • Die Kühlerschläuche auf Risse, Schäden und Auslaufen von Kühlmittel überprüfen. • Falls irgendwelche Defekte festgestellt werden, den Kühler- schlauch durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 40 2-22 WARTUNGSPLAN ANTRIEBSKETTE Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Alle 1 000 km reinigen und schmieren. Die Antriebskette einer Sichtprüfung auf die nachstehend aufge- führten möglichen Defekte unterziehen. (Das Motorrad mit einem Heber und einem Holzblock abstützen, dann das Hinter- rad bei auf Leerlauf geschaltetem Getriebe langsam von Hand drehen.)
  • Seite 41 WARTUNGSPLAN 2-23 • 21 Stifte (20 Teilungen) an der Kette abzählen, und den Abstand zwischen den beiden Punkten messen. Wenn der 1 2 3 19 20 21 Abstand die Verschleißgrenze überschreitet, muss die Kette ausgewechselt werden. # Antriebsketten-20er-Teilungslänge: Verschleißgrenze: 319,4 mm EINSTELLEN •...
  • Seite 42 Motoröl schmieren. " * Nicht ein beliebiges im Fachhandel unter der Bezeichnung “Antriebskettenöl” erhältliches Mittel verwenden. Ein derartiges Öl kann zu einer Beschä- digung der O-Ringe führen. * Die Standard-Antriebskette ist DID50V4. Als Aus- tauschkette empfiehlt Suzuki diese Stan- dard-Antriebskette.
  • Seite 43 WARTUNGSPLAN 2-25 BREMSE (BREMSE) Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. (BREMSSCHLAUCH UND BREMSFLÜSSIGKEIT) Alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Die Schläuche alle 4 Jahre auswechseln. Die Flüssig- keit alle 2 Jahre wechseln. ÜBERPRÜFUNG DES BREMSFLÜSSIGKEITSSTANDS •...
  • Seite 44 2-26 WARTUNGSPLAN " * Die Bremsklötze stets als Satz auswechseln, da anderenfalls die Bremsleistung beeinträchtigt wird. * Wenn der Bremsklotz ausgewechselt wird, den Kolben reinigen. Wenn der Bremsklotz wieder verwendet wird, auch diesen reinigen und mit einem neuen Band versehen. HINWEIS: Die Kontaktflächen von Bremsklotz und Kolben vor dem Einbau entfetten und reinigen.
  • Seite 45 WARTUNGSPLAN 2-27 BREMSLICHTSCHALTER • Den Hinterrad-Bremslichtschalter so einstellen, dass das Bremslicht kurz bevor bei Betätigen des Bremspedals Druck zu spüren ist aufleuchtet. ENTLÜFTEN DES BREMSFLÜSSIGKEITSKREISES Im Bremsflüssigkeitskreis eingeschlossene Luft wirkt wie ein Polster, das einen großen Teil des vom Hauptzylinder entwickel- ten Drucks absorbiert und die Entfaltung der vollen Bremskraft des Bremssattels verhindert.
  • Seite 46 2-28 WARTUNGSPLAN HINTERRADBREMSE • Die Hinterradbremsanlage auf gleiche Weise entlüften wie die Vorderradbremsanlage. HINWEIS: Der einzige Unterschied zwischen dem Entlüften der Vorderrad- bremse und der Hinterradbremse besteht darin, dass der hintere Hauptzylinder durch ein Pedal betätigt wird. REIFEN Alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. ZUSTAND DES REIFENPROFILS Übermäßig abgenutzte Reifen wirken sich nachteilig auf die Fahrstabilität aus und stellen damit eine Gefahr dar.
  • Seite 47 WARTUNGSPLAN 2-29 LENKUNG Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 12 000 km (12 Monate) überprüfen. Die Lenkung ist so einzustellen, dass sich der Lenker leicht dre- hen lässt und sicherer Fahrbetrieb sichergestellt ist. Eine zu straffe Lenkung erschwert die Lenkbewegung, eine zu lockere Lenkung verursacht Instabilität.
  • Seite 48 2-30 WARTUNGSPLAN AUSPUFFROHRSCHRAUBE UND -MUTTER Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 12 000 km (12 Monate) anziehen. • Auspuffrohrschrauben, Auspufftopf-Befestigungsschraube und -mutter auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. 23 N·m (2,3 kgf-m) 25 N·m (2,5 kgf-m) 23 N·m (2,3 kgf-m) 23 N·m (2,3 kgf-m)
  • Seite 49 WARTUNGSPLAN 2-31 FAHRGESTELLSCHRAUBEN UND -MUT- TERN Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) anziehen. Sicherstellen, dass alle Fahrgestellschrauben und -muttern auf das richtige Anzugsdrehmoment angezogen sind. (Bezüglich Lage der folgenden Schrauben und Muttern siehe Seite 2-32.) Gegenstand N·m kgf-m...
  • Seite 50 2-32 WARTUNGSPLAN...
  • Seite 51 WARTUNGSPLAN 2-33 KOMPRESSIONSDRUCKKONTROLLE Die Kompressionsdruckanzeige eines Zylinders ist eine gute Anzeige für seine innere Beschaffenheit. Die Entscheidung, ob ein Zylinder überholt werden soll oder nicht, beruht häufig auf den Ergebnissen eines Kompressionstests. Kundendienstprotokolle, die Ihr Händler führt, sollten Kompressionswerte für jeden fälli- gen Kundendienst enthalten.
  • Seite 52 2-34 WARTUNGSPLAN ÖLDRUCKKONTROLLE Den Motoröldruck regelmäßig überprüfen. Dies ist eine gute Anzeige für den Zustand der beweglichen Teile. ÖLDRUCK-SPEZIFIKATION 100 – 400 kPa (1,0 – 4,0 kgf/cm²) bei 3 000 U/min., Öltemp. bei 60 °C Wenn der Öldruck niedriger oder höher als vorgeschrieben ist, kommen die folgenden Ursachen in Betracht. NIEDRIGER ÖLDRUCK * Ölfilter verstopft * Ölundichtigkeit beim Öldurchgang...
  • Seite 53 MOTOR MOTOR INHALT MOTOR-BAUTEILE, DIE BEI EINGEBAUTEM MOTOR AUSGEBAUT WERDEN KÖNNEN ..................3- 2 AUSBAU UND EINBAU DES MOTORS ............3- 3 MOTOR-AUSBAU ...................3- 3 MOTOR-EINBAU..................3-10 MOTOR-ZERLEGUNG ..................3-15 ÜBERPRÜFUNG UND WARTUNG DER MOTOR-BAUTEILE.....3-28 ZYLINDERKOPFHAUBE ................3-28 PAIR-STEUERVENTIL ................3-29 NOCKENWELLE..................3-29 STEUERKETTEN-SPANNUNGSEINSTELLER ........3-31 STEUERKETTENSPANNER ..............3-32 STEUERKETTENFÜHRUNG ..............3-32 ZYLINDERKOPF UND VENTIL ..............3-32 KUPPLUNG.....................3-44...
  • Seite 54 MOTOR MOTOR-BAUTEILE, DIE BEI EINGEBAUTEM MOTOR AUSGE- BAUT WERDEN KÖNNEN Die nachfolgend aufgeführten Teile können aus- und wieder eingebaut werden, ohne dass der Motor aus dem Rahmen genommen zu werden braucht. Bezüglich Anweisungen zum Ausbau und Wiedereinbau siehe die in jedem Abschnitt angegebene Seite. MOTORMITTE GEGENSTAND AUSBAU...
  • Seite 55 MOTOR AUSBAU UND EINBAU DES MOTORS MOTOR-AUSBAU Den Motor einer Dampfstrahlreinigung unterziehen, bevor er aus dem Rahmen genommen wird. Der Ausbau des Motors wird in den folgenden Schritten der Reihe nach erläutert. Der Wieder- einbau des Motors erfolgt durch sinngemäßes Umkehren des Ausbauverfahrens.
  • Seite 56 MOTOR • Das Luftfiltergehäuse abnehmen. (!5-15) • Das Drosselgehäuse abnehmen. (!5-16) ÖLKÜHLER • Die Ölkühlerrohre abnehmen. • Den Ölkühler abnehmen. KÜHLER • Die Ausgleichbehälter-Einlassschläuche abtrennen.
  • Seite 57 MOTOR • Den Kühllüfterstecker 1 abtrennen. • Den Kühllüfter-Thermoschalter-Stecker 2 abtrennen. • Die Kühler-Befestigungsschrauben herausdrehen. • Den Kühler abnehmen. " Darauf achten, die Kühlerrippe nicht zu verbiegen. • Die vordere Motorabdeckung abnehmen. AUSPUFFROHR UND AUSPUFFTOPF • Die Auspuffrohrschrauben herausdrehen. • Das Auspuffrohr bei gelöster Auspufftopf-Verbindungs- schraube abnehmen.
  • Seite 58 MOTOR • Kühlerbefestigungshalterung 1 und Ölkühlerbefestigungshal- terung 2 abnehmen. ELEKTRISCHE TEILE • Das Öldruckschalterkabel 1 abtrennen und von den Klem- men lösen. • Das Starter-Zuleitungskabel 2 abtrennen. • Das Massekabel 3 abtrennen. • Den Kurbelwellenpositionssensorstecker 4 abtrennen. • Den Schaltpositionsschalterstecker 5 abtrennen. •...
  • Seite 59 MOTOR • Alle Stecker jeweils von Zündspule/Zündkerzenstecker und Nockenwellenpositionssensor abtrennen. " Zündspule/Zündkerze nicht vor Abtrennen des ent- sprechenden Steckers abnehmen. • Zündspulen/Zündkerzenstecker abnehmen. " * Zündspule/Zündkerzenstecker nicht einem Schraubendreher oder einer Stange abstemmen, da anderenfalls mit Schäden zu rechnen ist. * Darauf achten, Zündspule/Zündkerzenstecker nicht fallen zu lassen, da anderenfalls ein Kurzschluss bzw.
  • Seite 60 MOTOR • Den Geschwindigkeitssensorrotor 2 abnehmen. • Motorkettenradmutter und -scheibe abnehmen. • Den Splint herausziehen. (Für E-03, 28, 33) • Die Achsmutter 3 lösen. • Linken und rechten Ketteneinsteller 4 lösen. • Das Hinterrad nach vorne drücken und sicherstellen, dass die Antriebskette genügend Durchhang hat.
  • Seite 61 MOTOR • Die Motoraufhängungsschrauben A und C herausdrehen. • Die Motoraufhängungsklemmschrauben 1 und 2 lösen. • Die Motoraufhängungsschrauben B und D herausdrehen. • Die Motoraufhängungsmutter 5 abschrauben. • Die Motoraufhängung-Schubeinsteller-Sicherungsmutter 7 mit dem Spezialwerkzeug abnehmen. • Den Motoraufhängung-Schubeinsteller 6 ganz lösen. # 09940-14990: Motoraufhängung-Schubeinsteller-Steck- schlüssel...
  • Seite 62 3-10 MOTOR • Die Motoraufhängungsmutter 8 abschrauben. • Die Motoraufhängung-Schubeinsteller-Sicherungsmutter 0 mit dem Spezialwerkzeug lösen. • Den Motoraufhängung-Schubeinsteller 9 lösen. # 09940-14990: Motoraufhängung-Schubeinsteller-Steck- schlüssel HINWEIS: Die Motoraufhängungsschrauben zu diesem Zeitpunkt noch nicht abnehmen. • Die Motoraufhängungsschrauben herausdrehen, und den Motor vorne langsam absenken. Dann die Antriebskette von der Antriebswelle abnehmen.
  • Seite 63 MOTOR 3-11 • Die Motorbaugruppe hinten langsam anheben, dann die Antriebskette auf die Antriebswelle setzen. • Alle Motoraufhängungsschrauben und Distanzstücke anbrin- gen, dann provisorisch anziehen. (!3-12) " Darauf achten, dass der Kabelbaum nicht zwischen Rahmen und Motor eingeklemmt wird. • Die Motoraufhängung-Schubeinsteller auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 64 3-12 MOTOR Links Rechts LÄNGE GEGENSTAND N·m kgf-m GEGENSTAND Schraube Distanzstück 30,5 Einsteller...
  • Seite 65 • Die Geschwindigkeitssensorrotorschraube auf das vorge- schriebene Anzugsdrehmoment anziehen. $ Geschwindigkeitssensor-Rotorschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) • Die Kupplungsdruckstange mit SUZUKI SUPER GREASE versehen und anbringen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Beim Anbringen der Motorkettenradabdeckung die Öffnung des Kupplungsausrückzylinders auf das Ende der Kupplungs-...
  • Seite 66 3-14 MOTOR • Kühlerbefestigungshalterung 1 und Ölkühlerhalterung 2 anbringen. • Das Auspuffrohr anbringen. " Die Dichtungen durch neue ersetzen. $ Auspuffrohrschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) $ Auspufftopf-Verbindungsschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) • Neuen O-Ring 3 anbringen. • THREAD LOCK auf die Schrauben auftragen, und die Ölküh- lerleitungsverbindung anbringen.
  • Seite 67 MOTOR 3-15 MOTOR-ZERLEGUNG " Die Position jedes abgenommenen Teils identifizieren. Die Teile nach Gruppen geordnet ablegen (z.B., Ein- lass, Auslass), sodass sie später wieder an ursprüng- licher Position eingebaut werden. • Die Zündkerzen herausdrehen. (!2-6) STARTER • Den Starter ausbauen. PAIR-STEUERVENTIL •...
  • Seite 68 3-16 MOTOR • Passstifte und O-Ringe abnehmen. NOCKENWELLEN • Die Ventilsteuerungsprüfkappe 1 abnehmen. • Die Kurbelwelle so drehen, dass die Linie A an der Starter- kupplung zur Indexmarke B der Ventilprüföffnung gelangt, und auch die Nockenwellen wie gezeigt positioniert werden. •...
  • Seite 69 MOTOR 3-17 • Die Steuerkettenführung 3 abnehmen. • Den Einlassnockenwellenzapfenhalter 4 abnehmen. • Den Auslassnockenwellenzapfenhalter 5 abnehmen. • Die Passstifte abnehmen. " Die Nockenwellenzapfen-Halterschrauben unbedingt gleichmäßig überkreuz lösen. • Die Einlassnockenwelle 6 abnehmen. • Die Auslassnockenwelle 7 abnehmen. ZYLINDERKOPF • Den Wasserschlauch 1 abnehmen. •...
  • Seite 70 3-18 MOTOR KUPPLUNG • Den Kupplungsdeckel abnehmen. • Das Kupplungsgehäuse mit dem Spezialwerkzeug festhalten. " Darauf achten, die Kupplungsscheiben mit dem Spezi- alwerkzeug nicht zu beschädigen. # 09920-53740: Halter für Kupplungsnabe • Die Kupplungsfedern abnehmen. HINWEIS: Die Kupplungsfeder-Stellschrauben der Reihe nach überkreuz Schritt für Schritt lösen.
  • Seite 71 MOTOR 3-19 • Die Kupplungsdruckstange 6 entnehmen. HINWEIS: Falls sich die Druckstange 6 nicht ohne weiteres herausziehen lässt, einen Magnetheber oder ein Stück Draht verwenden. • Die Kupplungsnabenmutter entsichern. • Die Kupplungsnabe mit dem Spezialwerkzeug festhalten. # 09920-53740: Halter für Kupplungsnabe •...
  • Seite 72 3-20 MOTOR • Das Ölpumpenantriebsrad A von der Primärabtriebsrad-Bau- gruppe B abnehmen. • Die Druckscheibe C abnehmen. ÖLPUMPE • Den Sprengring 1 abnehmen. • Das Ölpumpenabtriebsrad 2 abnehmen. HINWEIS: Darauf achten, Sicherungsring 1, Stift 3 und Scheibe 4 nicht in das Kurbelgehäuse fallen zu lassen. •...
  • Seite 73 MOTOR 3-21 STARTERZWISCHENRAD • Den Starterzwischenraddeckel abnehmen. • Passstifte und Dichtung abnehmen. • Welle 1, Scheibe 2, Starterzwischenrad Nr. 1 3, konkave Scheibe, Lager und Scheibe abnehmen. • Starterkupplungsdeckel und Klemme abnehmen. • Passstifte und Dichtung abnehmen. • Federscheibe 4, Starterzwischenrad Nr. 2, 5 und dessen Welle 6 abnehmen.
  • Seite 74 3-22 MOTOR STARTERKUPPLUNG • Die Starterkupplung mit dem Spezialwerkzeug festhalten. # 09920-34830: Starterkupplungshalter • Starterkupplungsschraube und -scheibe abnehmen. • Starterkupplungsbaugruppe und -scheibe abnehmen. STEUERKETTE, STEUERKETTENSPANNER, STEUERKET- TENFÜHRUNG • Steuerkettenspanner 1 und Steuerkettenführung 2 abneh- men. • Steuerkette 3 und Steuerkettenantriebsrad 4 abnehmen. CKP-SENSOR CKP-SENSOR-ÜBERPRÜFUNG (!4-28) •...
  • Seite 75 MOTOR 3-23 GENERATORDECKEL • Den Generatordeckel abnehmen. GENERATOR • Den Generatorrotor mit dem Spezialwerkzeug festhalten. # 09930-44520: Rotorhalter • Die Generatorrotorschraube herausdrehen. • Eine Schraube A geeigneter Größe am linken Ende der Kur- belwelle eindrehen. GEEIGNETE SCHRAUBE A [M12, Länge: 28 – 38 mm] •...
  • Seite 76 3-24 MOTOR SCHALTPOSITIONSSCHALTER • Den Schaltpositionsschalter 1 abnehmen. • Schalterkontakte 2 und Federn 3 abnehmen. LÜFTUNGSABDECKUNG • Die Lüftungsabdeckung 1 abnehmen. ÖLFILTER • Den Ölfilter mit dem Spezialwerkzeug abnehmen. (!2-14) # 09915-40610: Ölfilterschlüssel ÖLWANNE • Die Ölwanne 1 abnehmen.
  • Seite 77 MOTOR 3-25 ÖLDRUCKREGLER • Den Öldruckregler 1 abnehmen. ÖLDRUCKSCHALTER • Den Öldruckschalter 2 abnehmen. ÖLSIEB • Ölsieb 3 und O-Ring abnehmen. UNTERES KURBELGEHÄUSE • Die Schrauben (6 mm) des unteren Kurbelgehäuses heraus- drehen. • Die Schrauben (8 mm) des unteren Kurbelgehäuses heraus- drehen.
  • Seite 78 3-26 MOTOR MITTLERES KURBELGEHÄUSE • Die Kurbelgehäuseschrauben herausdrehen. HINWEIS: Die Kurbelgehäuseschrauben überkreuz lösen und mit denen kleineren Durchmessers beginnen. • Die Kurbelgehäuseschrauben (8 mm) herausdrehen. • Die Kurbelwellenzapfenschrauben (9 mm) herausdrehen. BALANCERWELLE • Die Balancerwelle 1 abnehmen. KURBELWELLE • Die Lagerdeckelschrauben mit einem 12-mm-12-Punkt-Steck- schlüssel lösen, und die Lagerdeckelschraube leicht mit einem Kunststoffhammer anklopfen, um den Lagerdeckel abzunehmen.
  • Seite 79 MOTOR 3-27 KOLBEN UND PLEUELSTANGE • Die Pleuelstange nach oben drücken, und Kolben sowie Pleu- elstange vom oberen Kurbelgehäuse abnehmen. " Darauf achten, die Zylinderwand mit der Pleuelstange nicht zu beschädigen. • Die Kolbenbolzensicherung abnehmen. • Kolben und Pleuelstange durch Austreiben des Kolbenbol- zens trennen.
  • Seite 80 3-28 MOTOR ÜBERPRÜFUNG UND WARTUNG DER MOTOR-BAUTEILE " Die Position jedes abgenommenen Teils identifizieren. Die Teile nach Gruppen geordnet ablegen (z.B., Ein- lass, Auslass, Nr. 1 oder Nr. 2), sodass sie später wie- der an ursprünglicher Position eingebaut werden. ZYLINDERKOPFHAUBE NOCKENWELLENPOSITIONSSENSOR •...
  • Seite 81 MOTOR 3-29 PAIR-STEUERVENTIL • Sicherstellen, dass Luft durch den PAIR-Steuerventil-Luftein- lasskanal zu den Luftauslasskanälen strömt. • Falls keine Luft herausströmt, das PAIR-Ventil durch ein neues ersetzen. • Die Unterdruckpumpenlehre an den Unterdruckkanal des Steuerventils anschließen, wie im Foto gezeigt. • Den vorgeschriebenen Unterdruck langsam auf das Steuer- ventil ausüben, und den Luftstrom kontrollieren.
  • Seite 82 3-30 MOTOR NOCKENWELLEN-LAGERSPIEL • Feststellen, ob ein Zapfen bis auf die Verschleißgrenze abge- nutzt ist, indem das Lagerspiel bei eingesetzter Nockenwelle gemessen wird. • Das Spiel am breitesten Teil, wie nachfolgend angegeben, mit Plastigage messen: ' Nockenwellenzapfen-Lagerspiel: Verschleißgrenze: (EINLASS u. AUSLASS): 0,150 mm # 09900-22301: Plastigage 09900-22302: Plastigage HINWEIS:...
  • Seite 83 MOTOR 3-31 • Wenn das gemessene Nockenwellenzapfen-Lagerspiel die Verschleißgrenze überschreitet, den Innendurchmesser des Nockenwellenzapfenhalters und den Außendurchmesser des Nockenwellenzapfens messen. • Nockenwelle oder Zylinderkopf auswechseln, je nachdem, welches Bauteil die Verschleißgrenze überschreitet. ' Zapfenhalter-ID.: Standard: (EIN- u. AUSLASS): 24,012 – 24,025 mm # 09900-20602: Messuhr (1/1 000 mm, 1 mm) 09900-22403: Kleinbohrungslehre (18 –...
  • Seite 84 3-32 MOTOR STEUERKETTENSPANNER ÜBERPRÜFUNG • Die Kontaktfläche des Steuerkettenspanners überprüfen. • Bei Beschädigung oder Abnutzung erneuern. STEUERKETTENFÜHRUNG ÜBERPRÜFUNG • Die Kontaktflächen der Steuerkettenführungen überprüfen. • Falls die Teile beschädigt oder abgenutzt sind, müssen sie durch neue ersetzt werden. ZYLINDERKOPF UND VENTIL VENTIL- UND VENTILFEDER-ZERLEGUNG •...
  • Seite 85 MOTOR 3-33 • Die Ventilfedern mit den Spezialwerkzeugen zusammendrük- ken, und die beiden Keilhälften 3 vom Ventilschaft abneh- men. # 09916-14510: Ventilfederheber- 09916-14910: Aufsatz für Ventilfederheber 09916-84511: Pinzette " Darauf achten, die Stößel-Gleitfläche nicht mit dem Spezialwerkzeug zu beschädigen. • Ventilfederteller 4 und Ventilfedern 5 abnehmen. •...
  • Seite 86 3-34 MOTOR ZYLINDERKOPF-VERZUG • Die Brennräume entkohlen. • Die Dichtfläche des Zylinderkopfs mit einem Richtlineal und einer Fühlerlehre auf Verzug überprüfen, indem an mehreren Stellen gemessen wird, wie gezeigt. • Wenn der größte Messwert an irgendeiner Position des Richt- lineals die Verschleißgrenze überschreitet, den Zylinderkopf auswechseln.
  • Seite 87 MOTOR 3-35 VENTILSCHAFT-ABWEICHUNG • Das Ventil etwa 10 mm vom Ventilsitz abheben. • Die Ventilschaft-Abweichung in zwei Richtungen, “X” und “Y”, senkrecht zueinander messen, indem die Messuhr wie gezeigt angesetzt wird. • Wenn die gemessene Abweichung die Verschleißgrenze überschreitet, bestimmen, ob das Ventil oder die Ventilfüh- rung erneuert werden sollte.
  • Seite 88 3-36 MOTOR VENTILFÜHRUNGSWARTUNG • Die Ventilführung mit dem Ventilführungsaustreiber zur Ein- oder Auslassnockenwellenseite austreiben. # 09916-53310: Aus-/Einbauwerkzeug für Ventilführun- HINWEIS: * Die abgenommenen Ventilführung-Unterbaugruppen wegwer- fen. * Als Austauschteile sind nur Übergrößen-Ventilführungen erhältlich. (Teile-Nr. 11115-11D70) • Die Ventilführungsbohrungen im Zylinderkopf mit Reibahle und Griff nacharbeiten.
  • Seite 89 MOTOR 3-37 • Nach dem Einpassen der Ventilführungen deren Führungs- bohrungen mit der Reibahle nacharbeiten. • Die Führungen nach dem Ausreiben reinigen und einölen. # 09916-33310: Ventilführungsreibahle 09916-34542: Ventilführungsreibahlengriff HINWEIS: Die Reibahle vom Brennraum her einsetzen, und den Reibah- lengriff stets im Uhrzeigersinn drehen. ÜBERPRÜFUNG DER VENTILSITZBREITE •...
  • Seite 90 3-38 MOTOR VENTILSITZ-WARTUNG • Die Ventilsitze sowohl für die Einlass- als auch Auslassventile EINLASS AUSLASS sind auf vier verschiedene Winkel zugearbeitet. Die Sitzkon- ˚ taktfläche ist auf 45 ° zugearbeitet. ˚ ˚ ˚ ˚ ˚ EINLASS AUSLASS 15 ° N-121 Ventilsitz Ventilsitz 30 °...
  • Seite 91 MOTOR 3-39 • Wenn der Ventilsitz ausgefressen oder verbrannt ist, muss er mit dem 45 °-Fräser noch weiter nachgearbeitet werden. HINWEIS: Nur den unbedingt notwendigen Betrag vom Sitz abnehmen, damit der Ventilschaft nicht zu nahe an die Nockenwelle kom- men kann. OBERER VERENGUNGSSCHNITT Kontaktfläche an Ventilsitzfläche zu •...
  • Seite 92 3-40 MOTOR 45 ˚ • Nachdem die gewünschte Sitzposition und -breite erhalten worden ist, den 45 °-Fräser ganz leicht ansetzen, um jegliche durch den vorigen Schnittbetrieb verursachte Grate zu besei- tigen. " Nach dem letzten Schnitt keine Läppmasse verwen- den. Der fertige Ventilsitz soll eine samtartige Oberflä- aufweisen, jedoch nicht...
  • Seite 93 MOTOR 3-41 VENTILFEDER Die Kraft der Schraubenfedern sorgt für engen Ventilsitz. Ermü- dete Federn können zu verminderter Motorleistung führen und sind in den meisten Fällen die Ursache für einen ratternden Ventilmechanismus. • Die Ventilfedern auf richtige Stärke überprüfen, indem ihre Längen in unbelastetem Zustand und auch die zum Zusam- mendrücken der Federn erforderliche Kraft gemessen wer- den.
  • Seite 94 3-42 MOTOR • Die Ventilfedern mit dem engen Wicklungsende A zum Zylin- derkopf weisend einsetzen. Lack B: Weites Wicklungsende NACH OBEN • Den Ventilfederteller 1 aufsetzen, die Federn mithilfe des Ventilfederhebers nach unten drücken, die Keilhälften am Schaftende einpassen, und den Heber lösen, damit sich der Keil 1 zwischen Teller und Schaft einklemmen kann.
  • Seite 95 3-43 ANSAUGROHR • Das Ansaugrohr abnehmen. • Das Ansaugrohr wie nachfolgend beschrieben anbringen. • SUZUKI SUPER GREASE auf die O-Ringe auftragen. • THREAD LOCK auf die Schraube auftragen, und die Ansaug- rohre anbringen. % 99000-32050: THREAD LOCK “1342” • Sicherstellen, dass die “UP”-Marke A nach oben weist.
  • Seite 96 3-44 MOTOR KUPPLUNG KUPPLUNGSANTRIEBSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG HINWEIS: * Jegliches Motoröl mit einem sauberen Lappen von den Kupp- lungstreibscheiben abwischen. * Kupplungsantriebsscheibe Nr. 1: Grüner Lack * Kupplungsantriebsscheibe Nr. 2: Brauner Lack • Die Dicke der Antriebsscheiben mit einer Noniusschublehre messen. • Jede Antriebsscheibe, deren Dicke die Verschleißgrenze unterschreitet, durch eine neue ersetzen.
  • Seite 97 MOTOR 3-45 KUPPLUNGSLAGER-ÜBERPRÜFUNG • Das Kupplungsausrücklager auf irgendeine Ungewöhnlichkeit überprüfen, insbesondere auf Risse, um zu bestimmen, ob es wieder verwendet werden kann oder ausgewechselt werden sollte. • Ruckfreies Ein- und Ausrücken der Kupplung hängt vom Zustand dieses Lagers ab. KUPPLUNGSNABE/PRIMÄRABTRIEBSRAD-BAUGRUPPE •...
  • Seite 98 3-46 MOTOR • Wenn beim Drehen ein starker Widerstand zu spüren ist, Starterkupplungslager/Starterkupplungskontaktzone an Star- terabtriebsrad auf Abnutzung und Beschädigung überprüfen. • Falls die Teile beschädigt sind, müssen sie durch neue ersetzt werden. GENERATOR ÜBERPRÜFUNG (!9-9) ZUSAMMENBAU • Die Generatorstator-Stellschrauben beim Anbringen auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 99 MOTOR 3-47 HINWEIS: Beim Anbringen der Schaltwellenrückholfeder den Anschlag B des Schaltarms zwischen den Schaltwellenrückholfederenden A positionieren. ÖLDRUCKREGLER • Den Öldruckregler auf Funktionstüchtigkeit überprüfen, indem mit einer geeigneten Stange auf den Kolben gedrückt wird. • Wenn der Kolben nicht funktioniert, den Öldruckregler durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 100 3-48 MOTOR GETRIEBE • Vorgelegewelle und Antriebswelle zerlegen. Folgendes beachten. • Den Sicherungsring des 6.-Antriebsrads aus seiner Nut heben und in Richtung der 3./4.-Antriebsrads schieben. • 6.- 1 und 2.-Antriebsrad 2 in Richtung der 3./4.-Antriebsrä- der schieben, dann den Sicherungsring 3 des 2.-Antriebs- rads abnehmen.
  • Seite 101 Die Lager auswechseln, falls irgendeine Ungewöhnlichkeit festgestellt wird. * Vor Anbringen der Räder Motoröl auf Antriebs- und Vorgele- gewelle auftragen. * Den Simmerring beim Anbringen mit SUZUKI SUPER GREASE versehen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) "...
  • Seite 102 3-50 MOTOR LAGE VON GETRIEBETEILEN Vorgelegewelle Antriebswelle...
  • Seite 103 MOTOR 3-51 ZYLINDER KURBELGEHÄUSE-WARTUNG (!3-54) ZYLINDER-VERZUG • Die Dichtfläche des Zylinders mit einem Richtlineal und einer Fühlerlehre auf Verzug überprüfen, indem an mehreren Stel- len gemessen wird, wie gezeigt. • Wenn der größte Messwert an irgendeiner Position des Richt- lineals die Verschleißgrenze überschreitet, den Zylinder aus- wechseln.
  • Seite 104 3-52 MOTOR KOLBEN UND KOLBENRING KOLBENDURCHMESSER • Den Kolbenaußendurchmesser 15 mm vom Kolbenhem- dende mit einem Mikrometer messen. • Wenn das Messergebnis die Verschleißgrenze unterschreitet, den Kolben auswechseln. 15 mm ' Kolbendurchmesser: Verschleißgrenze: 72,880 mm 15 mm vom Hemdende # 09900-20203: Mikrometer (50 – 75 mm) LAUFSPIEL DES KOLBENS IM ZYLINDER •...
  • Seite 105 MOTOR 3-53 KOLBENRING-NUTENSPIEL • Das Seitenspiel des 1. und 2. Kolbenrings mit der Fühlerlehre messen. • Falls irgendein Spiel die Verschleißgrenze überschreitet, sowohl Kolben als auch Kolbenringe auswechseln. # 09900-20803: Fühlerlehre 09900-20205: Mikrometer (0 – 25 mm) ' Kolbenring-Nutenspiel: Verschleißgrenze (1.): 0,18 mm (2.): 0,15 mm ' Kolbenringnutenbreite: Standard (1.): 1,01 –...
  • Seite 106 3-54 MOTOR KURBELGEHÄUSE SCHALTGABEL UND SCHALTNOCKEN Ausbau • Schaltnockenlagerhalter 1 und Schaltgabelhalter 2 aus dem unteren Kurbelgehäuse nehmen. • Schaltgabelwellen und Schaltgabeln vom unteren Kurbelge- häuse ausbauen. • Schaltnocken und dessen Lager abnehmen. SPIEL ZWISCHEN SCHALTGABEL UND NUT • Das Spiel der Schaltgabel in der Nut dessen Rads mit einer Fühlerlehre überprüfen.
  • Seite 107 MOTOR 3-55 SCHALTGABELDICKE • Die Schaltgabeldicke mit der Noniusschublehre messen. ' Schaltgabeldicke: Standard: 4,8 – 4,9 mm # 09900-20102: Noniusschublehre • Das Schaltnockenlager auf anormale Geräusche und ungleichmäßige Drehung überprüfen. • Die Lager auswechseln, falls irgendeine Ungewöhnlichkeit festgestellt wird. • Schaltnockenlager 1 und Schaltwellenlager 2 sowie 3 auf anormale Geräusche und ungleichmäßige Drehung überprü- fen, während sie im Kurbelgehäuse eingebaut sind.
  • Seite 108 3-56 MOTOR • Das Schaltnockenlager mit den Spezialwerkzeugen aus- bauen. # 09921-20240: Lager-Ausbauwerkzeugsatz (25 mm) 09910-20115: Pleuelstangenanschlag " * Darauf achten, das Kurbelgehäuse mit dem Pleuel- stangenanschlag nicht zu beschädigen. * Darauf achten, das Lager-Ausbauwerkzeug nicht zu neigen. • Den Simmerring 4 abnehmen. •...
  • Seite 109 MOTOR 3-57 • Den Simmerring 1 anbringen. • Den Schaltnocken mit dem Lager einbauen. HINWEIS: Die Stanzmarkenseite des Schaltnockenlagers weist nach außen. • Schaltgabeln und deren Wellen wie gezeigt anbringen. 1 Für 3./4.-Antriebsräder 2 Für 6.-Abtriebsrad 3 Für 5.-Abtriebsrad • Ein wenig THREAD LOCK auf Lagerhalterschrauben und Schaltgabelwellen-Halterschraube auftragen.
  • Seite 110 3-58 MOTOR ÖLDÜSE Ausbau • Die Kolbenkühlöldüsen 1 vom oberen Kurbelgehäuse abnehmen. • Die Öldüse (für Getriebe) vom unteren Kurbelgehäuse abneh- men. • Die Öldüse 2 (für Steuerkettenspannungseinsteller) vom Zylinderkopf abnehmen. Überprüfung und Reinigung • Die Öldüsen auf Verstopfung überprüfen. •...
  • Seite 111 MOTOR 3-59 Einbau • Neue O-Ringe 1 an allen Kolbenkühlöldüsen wie gezeigt anbringen und mit Motoröl versehen. " Neue O-Ringe verwenden, um Öldruckverlust zu ver- meiden. HINWEIS: Beim Anbringen der Kolbenkühlöldüsen sicherstellen, dass deren Ölbohrungen A nach oben weisen. • Die Kolbenkühlöldüsen mit den Schrauben befestigen. HINWEIS: Ein wenig THREAD LOCK auf die Schrauben auftragen, und diese auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 112 3-60 MOTOR VERSCHLUSSSCHRAUBEN • Jede Verschlussschraube eindrehen. $ 1 Wassermantelschraube: 9,5 N·m (0,95 kgf-m) 2 Ölkanalschraube (oberes Kurbelgehäuse): 18 N·m (1,8 kgf-m) 3 Ölkanalschraube (unteres Kurbelgehäuse): 35 N·m (3,5 kgf-m) 4 Ölkanalschraube (Zylinderkopf): 10 N·m (1,0 kgf-m) HINWEIS: Kühlmittel auf den O-Ring auftragen.
  • Seite 113 MOTOR 3-61 BALANCERWELLE ZERLEGUNG • Balancerrad und Dämpfer von der Balancerwelle herauszie- hen. ÜBERPRÜFUNG • Den Dämpfer auf Abnutzung und Beschädigung überprüfen; falls irgendwelche Defekte festgestellt werden, auswechseln. ZUSAMMENBAU • MOLYBDÄNÖLLÖSUNG auf jedes Teil auftragen. ) MOLYBDÄNÖLLÖSUNG • Die Dämpfer ansetzen und die Balancerwelle am Balancerrad anbringen.
  • Seite 114 3-62 MOTOR • Das untere Kurbelgehäuse abnehmen, und die Breite des zusammengedrückten Plastigage-Streifens mit der Hüllskala messen. Diese Messung ist am breitesten Teil des zusam- mengedrückten Plastigage-Streifens vorzunehmen. ' Balancerwellenzapfen-Lagerspiel: Standard: 0,020 – 0,044 mm Verschleißgrenze: 0,080 mm • Wenn das Lagerspiel die Verschleißgrenze überschreitet, die vorgeschriebenen Lager aus der Lagerwahltabelle auswäh- len.
  • Seite 115 MOTOR 3-63 ' Balancerwellenzapfen-AD.-Spezifikation Code AD.-Spezifikation 22,992 – 23,000 mm 22,984 – 22,992 mm # 09900-20205: Mikrometer (0 – 25 mm) ' Lagerdicken-Spezifikation Farbe (Teile-Nr.) Dicke Grün 1,486 – 1,490 mm (12229-40F50-0A0) Schwarz 1,490 – 1,494 mm (12229-40F50-0B0) Braun 1,494 – 1,498 mm (12229-40F50-0C0) HINWEIS: Die Balancerwellenzapfenlager am oberen und mittleren Kurbel-...
  • Seite 116 3-64 MOTOR KURBELWELLE UND PLEUELSTANGE KURBELWELLENSCHLAG • Die Kurbelwelle wie gezeigt mit den beiden Endlagerzapfen in Prismenauflageblöcke einlegen. • Die Messuhr wie gezeigt ansetzen. • Die Kurbelwelle langsam drehen, um den Schlag abzulesen. • Die Kurbelwelle auswechseln, wenn der Schlag die Ver- schleißgrenze überschreitet.
  • Seite 117 MOTOR 3-65 PLEUELFUSS-SEITENSPIEL • Das Pleuelstangen-Seitenspiel mit einer Fühlerlehre prüfen. • Wenn das Spiel die Grenze überschreitet, die Pleuelstange ausbauen, und Pleuelfußbreite sowie Pleuelzapfenbreite prü- fen. • Wenn die Breite die Verschleißgrenze überschreitet, Pleuel- stange oder Kurbelwelle auswechseln. ' Pleuelfuß-Seitenspiel: Verschleißgrenze: 0,30 mm # 09900-20803: Fühlerlehre ' Pleuelfußbreite:...
  • Seite 118 3-66 MOTOR • Die Lagerdeckel abnehmen, und die Breite des zusammen- gedrückten Plastigage-Streifens mit der Hüllskala messen. Diese Messung ist am breitesten Teil des zusammengedrück- ten Plastigage-Streifens vorzunehmen. ' Pleuelfuß-Lagerspiel: Standard: 0,032 – 0,056 mm Verschleißgrenze: 0,080 mm • Wenn das Lagerspiel die Verschleißgrenze überschreitet, die vorgeschriebenen Lager aus der Lagerwahltabelle auswäh- len.
  • Seite 119 MOTOR 3-67 '+Pleuelzapfen-AD. Code AD.-Spezifikation 34,992 – 35,000 mm 34,984 – 34,992 mm 34,976 – 34,984 mm # 09900-20202: Mikrometer (25 – 50 mm) '+Lagerdicke Farbe (Teile-Nr.) Dicke Grün 1,480 – 1,484 mm Farbcode (12164-40F00-0A0) Schwarz 1,484 – 1,488 mm (12164-40F00-0B0) Braun 1,488 –...
  • Seite 120 3-68 MOTOR KURBELWELLENZAPFENLAGER ÜBERPRÜFUNG • Jedes Lager des oberen und unteren Kurbelgehäuses auf Beschädigung überprüfen. WAHL • Den Plastigage-Streifen der Länge nach am Kurbelwellenzap- fen unter Vermeidung der Ölbohrung wie gezeigt ansetzen. # 09900-22301: Plastigage " Die Kurbelwelle niemals bei eingelegtem Plasti- gage-Streifen drehen.
  • Seite 121 MOTOR 3-69 • Den entsprechenden Kurbelgehäusezapfen-ID.-Code A, “A” oder “B”, der hinten am oberen Kurbelgehäuse eingestanzt ist, überprüfen. • Den entsprechenden Kurbelwellenzapfen-AD.-Code B, “A”, “B” oder “C”, der an der Kurbelwelle eingestanzt ist, überprü- fen. ' Lagerwahltabelle Kurbelwellenzapfen-AD. B Code Kurbelge- Grün Schwarz...
  • Seite 122 3-70 MOTOR ' Kurbelwellenzapfen-AD.-Spezifikation Code AD.-Spezifikation 34,992 – 35,000 mm 34,984 – 34,992 mm 34,976 – 34,984 mm # 09900-20202: Mikrometer (25 – 50 mm) ' Lagerdicken-Spezifikation Farbe (Teile-Nr.) Dicke Grün 1,488 – 1,492 mm (12229-40F00-0A0) Schwarz 1,492 – 1,496 mm (12229-40F00-0B0) Braun 1,496 –...
  • Seite 123 MOTOR 3-71 KURBELWELLENDRUCKLAGER • Das Druckspiel auf der linken Seite mit der Fühlerlehre mes- sen, wobei Kurbelwelle, rechtes und linkes Drucklager im oberen Kurbelgehäuse eingesetzt sein müssen. R: Rechtes Drucklager L: Linkes Drucklager HINWEIS: Die Kurbelwelle nach rechts ziehen, sodass am rechten Druck- lager kein Spiel besteht.
  • Seite 124 3-72 MOTOR ' Drucklager-Wahltabelle Spiel vor Farbe Drucklager- Einsetzen des linken Druckspiel (Teile-Nr.) dicke Drucklagers Braun 2,570 – 2,590 mm 2,480 – 2,500 mm 0,070 – 0,110 mm (12228-48B00-0B0) 2,550 – 2,570 mm 2,460 – 2,480 mm 0,070 – 0,110 mm (12228-48B00-0C0) Gelb 2,530 –...
  • Seite 125 MOTOR 3-73 MOTOR-ZUSAMMENBAU • Den Motor sinngemäß in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung zusammenbauen. • Die folgenden Schritte erfordern besondere Aufmerksamkeit, bzw. gewisse Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen werden. HINWEIS: Vor dem Zusammenbau Motoröl auf alle beweglichen Teile auf- tragen. • Unbedingt folgende Teile in das Kurbelgehäuse einbauen. * Kurbelwellenzapfenlager (!3-68) * Schaltgabel (!3-57) * Schaltgabelwelle (!3-57)
  • Seite 126 3-74 MOTOR • 1. Ring und 2. Ring sind an der Seite mit den Buchstaben “R” und “RN” markiert. Beim Anbringen an den Kolben die Mar- kierungsseite unbedingt nach oben weisen lassen. 1. Ring 2. Ring • Die Stoßfugen der drei Ringe wie gezeigt positionieren. Bevor AUSLASS jeder Kolben in seinen Zylinder eingesetzt wird, sicherstellen, •...
  • Seite 127 MOTOR 3-75 • Kolben und Pleuelstangen von oben her in die Zylinder ein- setzen. HINWEIS: Beim Einsetzen der Kolben muss die Einkerbung A jedes Kol- benbodens zur Auslassseite gebracht werden. " Darauf achten, Zylinderwand und Kolbendüse mit der Pleuelstange nicht zu beschädigen. •...
  • Seite 128 3-76 MOTOR • Die Kurbelwelle an Pleuelstangen und oberem Kurbelge- häuse ansetzen. • MOLYBDÄNÖLLÖSUNG auf Pleuelzapfen und Lagerfläche auftragen. ) MOLYBDÄNÖLLÖSUNG " Den Pleuelfuß unbedingt reinigen. • Beim Anbringen des Pleueldeckels sicherstellen, dass der ID.-Code B an jeder Pleuelstange zur Einlassventilseite weist.
  • Seite 129 MOTOR 3-77 • Ein wenig MOLYBDÄNÖLLÖSUNG auf jedes Kurbelwellen- zapfenlager auftragen. ) MOLYBDÄNÖLLÖSUNG • Rechtes und linkes Drucklager mit der Ölnut B zur Kurbel- wange weisend einsetzen. HINWEIS: Das rechte Drucklager hat eine grüne Farbmarkierung. BALANCERWELLE • Druckscheiben 1 und 2 sowie Simmerring 3 anbringen. •...
  • Seite 130 3-78 MOTOR • SUZUKI BOND auf die Passfläche des mittleren Kurbelge- häuses auftragen. * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) , 99000-31110: SUZUKI BOND “1215” (Andere) HINWEIS: SUZUKI BOND ist folgendermaßen zu gebrauchen: * Die Oberflächen von Feuchtigkeit, Öl, Staub und anderen Fremdkörpern befreien.
  • Seite 131 MOTOR 3-79 • Die Kurbelgehäuseschrauben (9 mm) in aufsteigender Rei- henfolge der diesen Schrauben zugeordneten Nummern anziehen. Jede Schraube in den folgenden beiden Schritten anziehen, um den Druck zu verteilen. $ Kurbelgehäuseschraube: (M9) Anfänglich: 18 N·m (1,8 kgf-m) Endgültig: 50 ° •...
  • Seite 132 3-80 MOTOR GETRIEBE • Lagerstifte 1 und C-Ring 2 am oberen Kurbelgehäuse anbringen. • Die Vorgelegewellen-Baugruppe am oberen Kurbelgehäuse anbringen. HINWEIS: Den C-Ring auf die Nut am Lager, und den Lagerstift auf die Einkerbung am Lager ausrichten. • Die Antriebswellen-Baugruppe am oberen Kurbelgehäuse anbringen.
  • Seite 133 MOTOR 3-81 • SUZUKI BOND auf die Passfläche des unteren Kurbelgehäu- ses auftragen. * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) , 99000-31110: SUZUKI BOND “1215” (Andere) HINWEIS: SUZUKI BOND ist folgendermaßen zu gebrauchen: * Die Oberflächen von Feuchtigkeit, Öl, Staub und anderen Fremdkörpern befreien.
  • Seite 134 3-82 MOTOR • Die Kurbelgehäuseschrauben jeweils ein bisschen anziehen, um den Druck zu verteilen. $ Kurbelgehäuseschraube: (M6) Anfänglich: 6 N·m (0,6 kgf-m) Endgültig: 11 N·m (1,1 kgf-m) (M8) Anfänglich: 15 N·m (1,5 kgf-m) Endgültig: 26 N·m (2,6 kgf-m) HINWEIS: * Neue Kupferscheibe an Kurbelgehäuseschrauben A anbrin- gen.
  • Seite 135 • Das Ölsieb wie gezeigt anbringen. $ Ölsiebschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) ÖLDRUCKREGLER • SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring auftragen, und den Öldruckregler in das Kurbelgehäuse pressen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) "...
  • Seite 136 * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) 99000-31140: SUZUKI BOND “1207B” (Andere) $ Öldruckschalter: 14 N·m (1,4 kgf-m) HINWEIS: Darauf achten, SUZUKI BOND nicht auf die Öffnung des Gewin- deendes zu bringen. ÖLFILTER • Den Ölfilter mit dem Spezialwerkzeug anbringen. (!2-14) # 09915-40610: Ölfilterschlüssel...
  • Seite 137 $ Lüftungsabdeckungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) SCHALTPOSITIONSSCHALTER • Schaltpositionsschalterkontakte 1 und Federn 2 anbringen. • SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Den Schaltpositionsschalter 3 wie gezeigt anbringen.
  • Seite 138 3-86 MOTOR • Die Wasserpumpen-Befestigungsschrauben auf das vorge- schriebene Anzugsdrehmoment anziehen. $ Wasserpumpen-Befestigungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) HINWEIS: Das Schaltpositionsschalterkabel unter der Wasserpumpen- rippe A führen. • Kühlmittel auf den O-Ring auftragen. • Die Wassereinlassabdeckung 1 anbringen. $ Wassereinlassabdeckungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) GENERATOR •...
  • Seite 139 MOTOR 3-87 GENERATORDECKEL • Ein wenig SUZUKI BOND auf die Passflächen an der Trennli- nie zwischen oberem und unterem Kurbelgehäuse auftragen, wie gezeigt. * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) 99000-31140: SUZUKI BOND “1207B” (Andere) • Passstifte 1 und neue Dichtung 2 anbringen.
  • Seite 140 3-88 MOTOR • Ein wenig SUZUKI BOND auf die Nut der Signalgeberkabel- tülle auftragen. * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) 99000-31140: SUZUKI BOND “1207B” (Andere) STEUERKETTENANTRIEBSRAD • Das Steuerkettenantriebsrad an der Kurbelwelle anbringen. STEUERKETTENSPANNER UND STEUERKETTENFÜH- RUNG • Die Steuerkette anbringen.
  • Seite 141 • Starterzwischenrad Nr. 2 1, dessen Welle 2 und die kon- kave Scheibe 3 anbringen. • Ein wenig SUZUKI BOND auf die Passflächen A an der Trennlinie zwischen oberem und unterem Kurbelgehäuse und auf die Fläche B auftragen, wie gezeigt.
  • Seite 142 3-90 MOTOR • Den Starterkupplungsdeckel anbringen und dessen Schraube anziehen, wie gezeigt. HINWEIS: * Die Klemme wie gezeigt an der Starterkupplungsdeckel- schraube A anbringen. * Neue Dichtungsscheibe wie gezeigt an der Starterkupplungs- deckelschraube B anbringen. " Eine neue Dichtungsscheibe verwenden, um Ölun- dichtigkeit zu vermeiden.
  • Seite 143 MOTOR 3-91 SCHALTSYSTEM • Schaltnockenanschlag 1, dessen Schraube 2, Scheibe 3 und Rückholfeder 4 anbringen. HINWEIS: Ein wenig THREAD LOCK auf die Schaltnockenanschlagplat- tenschraube 2 auftragen, und diese auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. % 99000-32050: THREAD LOCK “1342” $ Schaltnockenanschlagschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) HINWEIS: Das Ende der Rückholfeder am Anschlag 5 einhaken.
  • Seite 144 ÖLPUMPE • Den O-Ring an der Ölpumpe anbringen und einfetten. " Einen neuen O-Ring verwenden, um Ölundichtigkeit zu vermeiden. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) HINWEIS: Das Ölpumpenwellenende an der Wasserpumpenwelle anset- zen.
  • Seite 145 MOTOR 3-93 • Das Ölpumpenabtriebsrad 3 anbringen. • Den Sprengring 4 anbringen. KUPPLUNG • Die Druckscheibe an der Vorgelegewelle anbringen. HINWEIS: Die abgeschrägte Seite A der Druckscheibe weist zur Innen- seite. • Das Ölpumpenantriebsrad 1 an der Primärabtriebsrad-Bau- gruppe anbringen. HINWEIS: Beim Anbringen des Kupplungsgehäuses darauf achten, das Primärabtriebsrad nicht mit der Kurbelwange in Berührung zu...
  • Seite 146 3-94 MOTOR • Die Druckscheibe 4 anbringen. • Die Kupplungsnabe 5 an der Vorgelegewelle anbringen. • Scheibe 6 und Federscheibe 7 abnehmen. HINWEIS: Die konvexe Seite der Federscheibe 7 weist nach außen. • Die Kupplungsnabenmutter anschrauben. • Die Kupplungsnabe mit dem Spezialwerkzeug festhalten. # 09920-53740: Halter für Kupplungsnabe •...
  • Seite 147 MOTOR 3-95 • Federscheibensitz 8 und Federscheibe 9 richtig an der Kupplungsnabe anbringen. • Kupplungsantriebs- und -abtriebsscheiben eine nach der anderen in der vorgeschriebenen Reihenfolge in die Kupp- lungsnabe einsetzen. HINWEIS: Die äußersten Klauen A der Antriebsscheibe Nr. 1 in die ande- ren Schlitze B des Kupplungsgehäuses einsetzen, wie gezeigt.
  • Seite 148 $ Kupplungsfeder-Stellschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) HINWEIS: Die Kupplungsfeder-Stellschrauben überkreuz anziehen. KUPPLUNGSDECKEL • Ein wenig SUZUKI BOND auf die Passflächen an der Trennli- nie zwischen dem oberen, mittleren und unteren Kurbelge- häuse auftragen, wie gezeigt. * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) 99000-31140: SUZUKI BOND “1207B”...
  • Seite 149 MOTOR 3-97 • Den Kupplungsdeckel anbringen und dessen Schrauben auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. $ Kupplungsdeckelschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) HINWEIS: * Die Klemme wie gezeigt an der Schraube A anbringen. * Die Dichtungen wie gezeigt an den Schrauben B anbringen. ZYLINDERKOPF •...
  • Seite 150 3-98 MOTOR • Die Dichtung 3 anbringen, und die ECT-Sensorlehre anzie- hen. $ Wassertemp.-Messer: 18 N·m (1,8 kgf-m) • Den Thermostat anbringen. (!7-10) • Die Thermostatabdeckung 4 anbringen. $ Thermostatabdeckungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) HINWEIS: Die Klemme an der Schraube A anbringen. •...
  • Seite 151 MOTOR 3-99 Nockenwelle • Die Kurbelwelle mit dem Ringschlüssel im Uhrzeigersinn dre- hen, und die Linie A an der Starterkupplung auf die Index- marke Ventilsteuerungsprüföffnung ausrichten, während die Steuerkette nach oben gezogen gehalten wird. " Die Steuerkette hochziehen, da sie sich anderenfalls zwischen Kurbelgehäuse und Nockenwellenantriebs- kettenrad verfängt.
  • Seite 152 3-100 MOTOR • Die Steuerkette leicht ziehen. • Das Auslassnockenwellenrad ist mit der Pfeilmarke “1” A ver- sehen. Die Auslassnockenwelle so drehen, dass der Pfeil auf die Dichtfläche des Zylinderkopfs ausgerichtet ist. • Die Steuerkette mit dem Auslassnockenwellenrad in Eingriff bringen.
  • Seite 153 MOTOR 3-101 • Die Passstifte 1 einsetzen. • Einlass- und Auslass-Nockenwellenzapfenhalter sowie Steu- erkettenführung anbringen. • Die Nockenwellenzapfenhalter gleichmäßig durch Anziehen der Nockenwellenzapfen-Halterschrauben, der Reihe nach und überkreuz, befestigen. HINWEIS: * Wenn die Nockenwellenzapfenhalter nicht gleichmäßig ange- zogen werden, können Zylinderkopf und Nockenwellenzapfen- halter-Druckflächen beschädigt werden.
  • Seite 154 3-102 MOTOR Steuerketten-Spannungseinsteller • Die Druckstange durch Andrücken des Anschlags 1 zurück- ziehen. • Die Kugel 2 am Steuerketten-Spannungseinsteller anbrin- gen. • Neue Dichtung anbringen. " Eine neue Dichtung verwenden, um Ölundichtigkeit zu vermeiden. • Den Steuerketten-Spannungseinsteller 3 anbringen, und die Befestigungsschraube anziehen.
  • Seite 155 MOTOR 3-103 23 N·m (2,3 kgf-m) 10 N·m (1,0 kgf-m)
  • Seite 156 Unbedingt das Ventilspiel nachkontrollieren. (!2-8) • Die Passstifte einsetzen. • Die O-Ringe anbringen. • Neue Dichtungen an der Zylinderkopfhaube anbringen. • SUZUKI BOND wie gezeigt auf die Nockenwellenabschlus- skappen der Dichtungen auftragen. * 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) 99000-31140: SUZUKI BOND “1207B” (Andere) "...
  • Seite 157 $ Zylinderkopfhaubenschraube: 14 N·m (1,4 kgf-m) PAIR-STEUERVENTIL • Das PAIR-Steuerventil 1 anbringen. STARTER • SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Den Starter 1 einbauen. $ Starter-Befestigungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m)
  • Seite 158 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE INHALT BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN ............4- 2 ELEKTRISCHE TEILE ................4- 2 SICHERUNG ................... 4- 3 ECM/VERSCHIEDENE SENSOREN ............4- 3 ELEKTROSCHALTUNGS-PRÜFVERFAHREN ........4- 5 GEBRAUCH VON TESTERN ..............4- 8 TECHNISCHE MERKMALE DES KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMS..4- 9 EINSPRITZZEIT (EINSPRITZVOLUMEN) ..........4- 9 EINSPRITZZEIT-KOMPENSIERUNG (MENGE) ........
  • Seite 159 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER FP-RELAIS-SCHALTUNG “C41” .......4-53 STÖRUNG DER SCHALTUNG DES ZÜNDSCHALTERS “C42” ..4-53 STÖRUNG DER EXCV-STELLANTRIEBSSCHALTUNG “C46” ...4-54 SENSOREN ....................4-60 ÜBERPRÜFUNG DES CMP-SENSORS..........4-60 AUS- UND EINBAU DES CMP-SENSORS ..........4-60 ÜBERPRÜFUNG DES CKP-SENSORS ..........4-60 AUS- UND EINBAU DES CKP-SENSORS..........4-60 ÜBERPRÜFUNG DES IAP-SENSORS ...........4-60 AUS- UND EINBAU DES IAP-SENSORS ..........4-60 ÜBERPRÜFUNG DES TP-SENSORS ............4-60 AUS- UND EINBAU DES TP-SENSORS ..........4-60...
  • Seite 160 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN Beim Umgang mit Bauteilen des Kraftstoffeinspritzsystems bzw. Warten des Kraftstoffeinspritzsystems sind die folgenden Vor- sichtsmaßregeln zu beachten. ELEKTRISCHE TEILE STECKVERBINDER/STECKER • Zum Anschließen eines Steckverbinders diesen unbedingt Klicken hineindrücken, bis ein Klicken zu spüren ist. •...
  • Seite 161 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE • Beim Anschluss der Instrumentensonde von der Klemmen- seite des Steckers her (weil ein Anschluss von der Kabel- baumseite nicht möglich ist) besonders sorgfältig vorgehen, damit der Steckteil des Steckers nicht umgebogen bzw. sein Aufnahmeteil nicht aufgeweitet wird. Die Sonde wie gezeigt anschließen, um ein Aufweiten des Aufnahmeteils zu vermeiden.
  • Seite 162 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Zündschalter • Vor Abtrennen oder Anschließen des ECMs unbedingt zuerst die Zündung ausschalten (OFF), da anderenfalls elektroni- sche Teile beschädigt werden können. FALSCH • Batterieanschluss mit umgekehrter Polarität ist strengstens untersagt. Ein derartig falscher Anschluss führt zu einer sofortigen Beschädigung von Bauteilen des Kraftstoffeinspritzsystems.
  • Seite 163 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE ELEKTROSCHALTUNGS-PRÜFVERFAHREN Es gibt zwar verschiedene Methoden zur Prüfung elektrischer Schaltungen, im folgenden ist jedoch eine allgemeine Methode zur Prüfung auf Stromkreisunterbrechung und Kurzschluss mit einem Ohmmeter und einem Voltmeter beschrieben. ÜBERPRÜFUNG AUF STROMKREISUNTERBRECHUNG Mögliche Ursachen für Stromkreisunterbrechungen sind im Fol- genden aufgeführt.
  • Seite 164 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Durchgangsprüfung • Den Widerstand über dem Stecker B (zwischen A und C in der Abbildung) messen. Wenn kein Durchgang angezeigt wird (unendlich oder die Grenze überschreitend), bedeutet dies, dass eine Stromkreis- unterbrechung zwischen den Klemmen A und C vorliegt. •...
  • Seite 165 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE KURZSCHLUSSPRÜFUNG (KABELBAUM ZU MASSE) • Das Massekabel von der Batterie abklemmen. Zu anderen Teilen • Die Steckverbinder/Stecker an beiden Enden der zu prüfen- den Schaltung abtrennen. HINWEIS: Falls die zu prüfende Schaltung mit anderen Teilen verbunden ist, wie gezeigt, alle Steckverbinder/Stecker derartiger Teile abtrennen.
  • Seite 166 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE GEBRAUCH VON TESTERN • Den Suzuki-Multi-Stromkreistestersatz (09990-25008) ver- wenden. • Die Batterien im Tester müssen gut geladen sein. • Darauf achten, den Tester auf den richtigen Testbereich ein- zustellen. GEBRAUCH DES TESTERS MULTI-STROMKREISTESTER • Durch falsches Anlegen der Plus- + und Minussonde - kann der Tester durchbrennen.
  • Seite 167 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE TECHNISCHE MERKMALE DES KRAFTSTOFFEINSPRITZSY- STEMS EINSPRITZZEIT (EINSPRITZVOLUMEN) Die Einspritzdauer wird unter anderem von der grundlegenden Kraftstoffeinspritzzeit bestimmt, die auf Grundlage des Ansaugluftdrucks, der Motordrehzahl, des Drosselöffnungswinkels und verschiedenen Kor- rekturen berechnet wird. Diese Korrekturen werden gemäß Signalen von verschiedenen Sensoren bestimmt, die die Motor- und Fahrbedingungen erfassen.
  • Seite 168 4-10 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE EINSPRITZZEIT-KOMPENSIERUNG (MENGE) Die folgenden verschiedenen Signale werden von den jeweiligen Sensoren zur Kompensierung der Kraft- stoffeinspritzzeit (Menge) ausgegeben. BLINKER BESCHREIBUNG UMGEBUNGSLUFTDRUCK-SENSORSIGN Bei niedrigem Umgebungsluftdruck sendet der Sensor ein entsprechendes Signal zum ECM, um die Einspritzzeit (das Volumen) zu vermindern. MOTOR-KÜHLMITTEL-TEMPERATURSEN Bei niedriger Motor-Kühlmitteltemperatur wird die SORSIGNAL...
  • Seite 169 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-11 EINSPRITZSTEUERUNG Bei diesem System handelt es sich um eine sequenzielle, für die vier Zylinder unabhängige Einspritzung, wobei der Kurbelwellenpositionssensor (Signalgeber) die Kolbenposition bestimmt (Einspritzsteuerung und Zündsteuerung) und der Nockenwellenpositionssensor den Zylinder während des Betriebs identifiziert. Diese Informationen werden dann zum ECM geleitet. Auf diese Weise kann die optimale Kraftstoffmenge zum besten Zeitpunkt für die vorherrschenden Motor-Betriebsbedingungen eingespritzt werden.
  • Seite 170 4-12 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE LAGE DER TEILE DES KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMS...
  • Seite 171 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-13...
  • Seite 172 4-14 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE KRAFTSTOFFEINSPRITZ-SCHALTSCHEMA...
  • Seite 173 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-15 SELBSTDIAGNOSEFUNKTION Die Selbstdiagnosefunktion ist im ECM integriert. Diese Funktion beinhaltet zwei Betriebsarten, die “Anwen- der-Betriebsart” und die “Service-Betriebsart”. Der Anwender wird nur über eine Flüssigkristallanzeige (LCD) und eine Leuchtdiode (FI-Leuchte) informiert. Die Service-Betriebsart dient zur Überprüfung der Funktion der verschiedenen Kraftstoffeinspritzsystem-Vorrichtungen. Zum Ablesen der Störungscodes ist ein Spezialwerkzeug erforderlich.
  • Seite 174 4-16 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE SERVICE-BETRIEBSART Die defekte Funktion wird im Computer gespeichert. Den Stecker des Spezialwerkzeugs an den Ser- vice-Betriebsartenstecker anschließen. Der gespeicherte Störungscode erscheint in der Flüssigkristallan- zeige. Störung bedeutet, dass das ECM kein Signal von den Geräten erhält. Die betroffenen Geräte werden in Codeform angezeigt.
  • Seite 175 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-17 CODE STÖRTEIL ANMERKUNGEN Keines Kein defektes Teil Nockenwellenpositionssensor (CMPS) Kurbelwellenpositionssensor (CKPS) Abnehmerspulensignal, Signalgeber Ansaugluftdrucksensor (IAPS) Drosselpositionssensor (TPS) Motor-Kühlmittel-Temperatursensor (ECTS) Ansauglufttemperatursensor (IATS) Umgebungsluftdrucksensor (APS) Umkippsensor (TOS) Zündsignal Nr. 1 (IG-Spule Nr. 1) Für Zylinder Nr. 1 Zündsignal Nr. 2 (IG-Spule Nr. 2) Für Zylinder Nr.
  • Seite 176 4-18 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE TPS-EINSTELLUNG 1.Die Motordrehzahl auf 1 150 U/min einstellen. (#2-14) 2.Das Spezialwerkzeug (Betriebsartenwahlschalter) an den Ser- vice-Betriebsartenstecker am Kabelbaum anschließen. 3.Wenn der Drosselpositionssensor eingestellt werden muss, die Schrauben lösen, den Drosselpositionssensor drehen, und die Linie zur Mitte bringen. 4.Dann die Schrauben anziehen, um den Drosselpositionssen- sor zu befestigen.
  • Seite 177 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-19 AUSFALLSICHERHEITSFUNKTION Das Kraftstoff-Einspritzsystem ist mit einer Ausfallsicherheitsfunktion versehen, die Start des Motors und Fahrbetrieb unter minimalen Leistungsanforderungen auch dann noch gestattet, wenn eine Systemstörung vorliegt. STARTEN FAHRBETRIEB GEGENSTAND AUSFALLSICHERHEITSBETRIEB MÖGLICH MÖGLICH Nockenwellenpositionssen- Wenn das Nockenwellenpositionssi- “NEIN” “JA” gnal während Betriebs ausgefallen Motorrad kann weitergefahren wer- ist, bestimmt das ECM den Zylinder den, nachdem der Motor jedoch ein-...
  • Seite 178 4-20 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STARTEN FAHRBETRIEB GEGENSTAND AUSFALLSICHERHEITSBETRIEB MÖGLICH MÖGLICH Einspritzsignal Nr. 1 Kraftstoff-Absperrung “JA” “JA” Zylinder Nr. 2, 3 und 4 sind betriebsfähig. Nr. 2 Kraftstoff-Absperrung “JA” “JA” Zylinder Nr. 1, 3 und 4 sind betriebsfähig. Nr. 3 Kraftstoff-Absperrung “JA” “JA” Zylinder Nr.
  • Seite 179 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-21 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-FEHLERDIAGNOSE ANALYSE VON KUNDENBESCHWERDEN Einzelheiten der Störung (Versagen, Beschwerde) und Auftretensweise, wie vom Kunden beschrieben, notieren. Ein Inspektionsformular, wie dargestellt, erleichtert die gezielte Sammlung von Informationen für richtige Analyse und Diagnose. BEISPIEL: INSPEKTIONSFORMULAR FÜR VOM KUNDEN BERICHTETE PROBLEME Name des Besitzers: Modell: Fahrgestellnummer:...
  • Seite 180 4-22 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE MOTORRAD/UMGEBUNGSBEDINGUNGEN BEIM AUFTRETEN DER STÖRUNG Umgebungsbedingung Wetter Sonnig Bewölkt Regen Schnee Immer Anderweitig Temperatur Heiß Warm Kühl Kalt ( °C) Immer Häufigkeit Immer Manchmal ( Male/ Tag, Monat) Nur einmal Unter gewissen Bedingungen Straße Stadt Vorstadt Autobahn Berggebiet ( Steigung Gefälle) Teermakadam...
  • Seite 181 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-23 SELBSTDIAGNOSEVERFAHREN • Nicht Stecker vom ECM, Batteriekabel von der Batterie, ECM-Massekabelbaum vom Motor oder Hauptsicherung abtrennen, bevor der gespeicherte Störungscode (Selbstdia- gnose-Störungscode) abgelesen wird. Durch eine derartige Abtrennung wird die im ECM gespeicherte Information gelöscht. • Der im ECM gespeicherte Störungscode kann mit dem Spezi- alwerkzeug geprüft werden.
  • Seite 182 4-24 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNGSCODE UND FEHLERZUSTAND STÖRUNG ERKANNTER ERKANNTER FEHLERZUSTAND CODE POSTEN ÜBERPRÜFEN AUF KEIN DEFEKT ————— Nockenwellenposition Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 4 Sekunden sensor nach Empfang des Startersignals. Nockenwellenpositionssensor-Verkabelung und mechanische Teile. (Nockenwellenpositionssensor, Einlassnockenstift, Verkabe- lung/Stecker-Verbindung) Kurbelwellenpositions- Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 4 Sekunden sensor...
  • Seite 183 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-25 STÖRUNG ERKANNTER ERKANNTER FEHLERZUSTAND CODE POSTEN ÜBERPRÜFEN AUF Sekundärdrosselven- Wenn kein Stellantrieb-Steuersignal vom ECM geliefert wird, til-Stellantrieb oder das Kommunikationssignal das ECM nicht erreicht, bzw. die Betriebsspannung nicht zum STVA-Motor gelangt, wird C28 angezeigt. STVA ist nicht betriebsfähig. STVA-Zuleitungskabel/Stecker.
  • Seite 184 4-26 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER CMP-SENSOR-SCHALTUNG “C11” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 4 • Metallpartikel oder Fremdkörper haften an Sekunden nach Empfang des Startersignals. CMP-Sensor und Rotorspitze an. • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei CMP-Sensorschaltung. •...
  • Seite 185 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-27 Schritt 2 1) Den CMP-Sensorstecker abtrennen. 2) Den Motor einige Sekunden lang mit dem Starter durchdre- hen, und die CMP-Sensor-Spitzenspannung am Sensor mes- sen. $ CMP-Sensor-Spitzenspannung: 0,5 V und höher Spitzen- spannungs- ( + B/Y – Br -) adapter 3) Obigen Test einige Male wiederholen und folgendes messen: höchste Spitzenspannung.
  • Seite 186 4-28 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER CKP-SENSOR-SCHALTUNG “C12” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 4 • Metallpartikel oder Fremdkörper haften an Sekunden nach Empfang des Startersignals. CKP-Sensor und Rotorspitzen an. • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei CKP-Sensorschaltung. •...
  • Seite 187 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-29 Schritt 2 1) Den CKP-Sensorstecker abtrennen. 2) Den Motor einige Sekunden lang mit dem Starter durchdre- hen, und die CKP-Sensor-Spitzenspannung am Stecker mes- sen. $ CKP-Sensor-Spitzenspannung:0,5 V und höher ( + Schwarz – - Grün) Spitzenspannungsadapter 3) Das obige Prüfverfahren einige Male wiederholen, und die höchste Spitzenspannung feststellen.
  • Seite 188 4-30 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER IAP-SENSOR-SCHALTUNG “C13” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE IAP-Sensorspannung zu niedrig oder zu hoch. • Unterdruckdurchgang zwischen Drosselgehäuse 0,5 V Sensorspannung < 4,85 V und IAP-Sensor verstopft. (außerhalb des obigen Bereichs.) • Luft wird vom Unterdruckdurchgang zwischen Drosselgehäuse und IAP-Sensor angesaugt. HINWEIS: •...
  • Seite 189 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-31 Schritt 2 1) Den IAP-Sensorstecker anschließen. 2) Die Sonden mit Nadelspitze in den Kabelstecker einsetzen. Den Motor mit Leerlaufdrehzahl starten. 3) Die IAP-Sensor-Ausgangsspannung am kabelseitigen Stek- ker (zwischen den Kabeln G/B und B/Br) messen. $ IAP-Sensor-Ausgangsspannung:Ca. 2,6 V bei Leerlauf-drehzahl ( + G/B –...
  • Seite 190 4-32 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Ausgangsspannung (Vcc-Spannung 4,5 – 5,0 V, Umge- bungstemp. 20 – 30 °C) HÖHE AUSGANGS- LUFT-DRUCK (Referenz) SPANNUNG (mmHg)    3,1 – 3,6    2,8 – 3,4 1 524 1 524    2,6 – 3,1 2 438 2 439 ...
  • Seite 191 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-33 STÖRUNG DER TP-SENSOR-SCHALTUNG “C14” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • TP-Sensor falsch eingestellt. Der Unterschied zwischen der tatsächlichen Drosse- • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei löffnung und der vom ECM berechneten Öffnung ist TP-Sensorschaltung. größer als vorgeschrieben.
  • Seite 192 4-34 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den TP-Sensorstecker abtrennen. 3) Auf Durchgang zwischen Klemme A und Masse prüfen. $ TP-Sensor-Durchgang: ∞ Ω ∞ Ω ∞ Ω (Unendlich) ∞ Ω (Terminal A – Masse) 4) Wenn in Ordnung, den TP-Sensor-Widerstand an der Klemme (zwischen A und B) messen.
  • Seite 193 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-35 Schritt 3 1) Den TP-Sensorstecker anschließen. 2) Nadelspitzensonden in Einspritzventil/TP-Sensor-Kabelstek- ker einsetzen. 3) Die Zündung einschalten. Die TP-Sensor-Ausgangsspannung am Stecker (zwischen + P/B und - B/Br) messen, indem der Gasdrehgriff gedreht wird. $ TP-Sensor-Ausgangsspannung Drosselventil geschlossen: Ca. 1,1 V Drosselventil geöffnet : Ca.
  • Seite 194 4-36 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER ECT-SENSOR-SCHALTUNG “C15” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei 0.15 Sensorspannung < 4,85 V ECT-Sensorschaltung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • ECT-Sensor-Störung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (#5-5) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 195 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-37 Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den ECT-Sensor-Widerstand messen. $ ECT-Sensor-Widerstand: Ca. 2,3 – 2,6 kΩ Ω Ω Ω bei 20 °C (Klemme – Klemme) ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz % Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω Ω Ω Ω ) Bezüglich Einzelheiten siehe Seite 7-8. Stimmt der Widerstand? •...
  • Seite 196 4-38 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER IAT-SENSOR-SCHALTUNG “C21” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei 0,15 Sensorspannung < 4,85 V IAT-Sensorschaltung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • IAT-Sensor-Störung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (#5-5) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 197 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-39 Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den IAT-Sensor-Widerstand messen. $ IAT-Sensor-Widerstand: Ca. 2,2 – 2,7 kΩ Ω Ω Ω bei 20 °C (Klemme – Klemme) ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz % Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω Ω Ω Ω ) Stimmt der Widerstand? •...
  • Seite 198 4-40 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER AP-SENSOR-SCHALTUNG “C22” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE AP-Sensorspannung zu niedrig oder zu hoch. • Luftdurchgang mit Staub verstopft. 0,5 V Sensorspannung < 4,85 V • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss zu (außerhalb des obigen Bereichs.) Masse bei rotem Kabel. HINWEIS: •...
  • Seite 199 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-41 Schritt 2 1) Den AP-Sensorstecker anschließen. 2) Die Sonden mit Nadelspitze in den Kabelstecker einsetzen. Die Zündung einschalten. 3) Die AP-Sensor-Ausgangsspannung am kabelseitigen Stek- ker (zwischen den Kabeln G/Y und B/Br) messen. $ AP-Sensor-Ausgangsspannung:Ca. 2,6 V bei 760 mmHg (100 kPa) ( + G/Y –...
  • Seite 200 4-42 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Ausgangsspannung (Vcc-Spannung 4,5 – 5,0 V, Umge- bungstemp. 20 – 30 °C) HÖHE AUSGANGS- LUFT-DRUCK (Referenz) SPANNUNG (mmHg)    3,1 – 3,6    2,8 – 3,4 1 524 1 524    2,6 – 3,1 2 438 2 439 ...
  • Seite 201 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-43 STÖRUNG DER TO-SENSOR-SCHALTUNG “C23” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei Sensorspannung < 4,8 V TO-Sensorschaltung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • TO-Sensor-Störung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (#5-5) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 202 4-44 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 2 1) Den TO-Sensorstecker anschließen. 2) Die Sonden mit Nadelspitze in den Kabelstecker einsetzen. 3) Die Zündung einschalten. 4) Die Spannung am kabelseitigen Stecker zwischen dem schwarzen und dem B/Br-Kabel messen. $ TO-Sensorspannung: 0,4 – 1,4 V ( + Schwarz –...
  • Seite 203 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-45 FUNKTIONSSTÖRUNG DER STV-STELLANTRIEBSSCHALTUNG “C28” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Betriebsspannung erreicht den STVA nicht. • Funktionsstörung des STVA. ECM empfängt kein Kommunikationssignal vom • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei STVA. STVA-Schaltung. • STVA-Motor-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (#5-5) 2) Den Luftfiltereinsatz entnehmen.
  • Seite 204 4-46 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den STVA-Kabelstecker abtrennen. 3) Auf Durchgang zwischen jedem Kabel und Masse prüfen. $ STVA-Durchgang: ∞ ∞ ∞ ∞ Ω Ω Ω Ω (Unendlich) Wenn in Ordnung, den STVA-Widerstand messen. (zwischen Kabeln Rosa und Schwarz) und (zwischen Kabeln W/Bl und Grün) $ STVA-Widerstand: Ca.
  • Seite 205 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-47 STÖRUNG DER STP-SENSOR-SCHALTUNG “C29” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Signalspannung zu niedrig oder zu hoch. • STP-Sensor falsch eingestellt. Der Unterschied zwischen der tatsächlichen Drosse- • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei löffnung und der vom ECM berechneten Öffnung ist STP-Sensorschaltung. größer als vorgeschrieben.
  • Seite 206 4-48 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den Luftfiltereinsatz entnehmen. 3) Den STP-Sensorstecker (weiß) abtrennen. 4) Auf Durchgang zwischen gelbem Kabel und Masse prüfen. $ STP-Sensor-Durchgang: ∞ ∞ ∞ ∞ Ω Ω Ω Ω (Unendlich) (Gelbes Kabel – Masse) 5) Falls in Ordnung, den STP-Sensor-Widerstand am Stecker (zwischen gelbem und schwarzen Kabel) messen.
  • Seite 207 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-49 Schritt 3 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den STP-Sensorstecker anschließen. 3) Die Sonden mit Nadelspitze in den Kabelstecker einsetzen. 4) Den STVA-Kabelstecker abtrennen. 5) Die Zündung einschalten. 6) Die STP-Sensor-Ausgangsspannung am Stecker messen (zwischen Kabeln + Gelb und - Schwarz), indem das Sekundärdrosselventil mit einem Finger (auf und zu) gedreht wird.
  • Seite 208 4-50 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER SCHALTUNG DES SCHALTPOSITIONSSCHALTERS (GP) “C31” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Keine Schaltpositionsschalter-Spannung • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei Niedrige Schalterspannung. Schaltpositionsschaltung. Sensorspannung > 0,6 V • Schaltpositionsschalter-Störung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (#5-5) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 209 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-51 STÖRUNG BEI KRAFTSTOFFEINSPRITZVENTILSCHALTUNG “C32”, “C33”, “C34” oder “C35” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Das CKP-Signal wird generiert, das Kraftstoffein- • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei spritzsignal wird jedoch viermal oder häufiger fort- Einspritzventilschaltung. laufend unterbrochen. • Einspritzventilstörung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen.
  • Seite 210 4-52 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 2 1) Die Zündung einschalten. 2) Die Einspritzventil-Spannung zwischen dem Y/R-Kabel und Masse messen. $ Einspritzventil-Spannung: Batteriespannung ( + Y/R – - Masse) HINWEIS: Die Einspritzventil-Spannung kann nur 3 Sekunden nach Ein- schalten der Zündung erfasst werden. ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz &...
  • Seite 211 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-53 STÖRUNG DER FP-RELAIS-SCHALTUNG “C41” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Der Kraftstoffpumpe wird keine Spannung zuge- • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei führt, obwohl das Kraftstoffpumpenrelais einge- der Kraftstoffpumpenrelais-Schaltung. schaltet ist, bzw. Spannung wird der Kraftstoffpumpe • Kraftstoffpumpenrelais-Störung. zugeführt, obwohl das Kraftstoffpumpenrelais aus- •...
  • Seite 212 4-54 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE STÖRUNG DER EXCV-STELLANTRIEBSSCHALTUNG “C46” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Betriebssignal gelangt nicht zu EXCV- • EXCVA falsch eingestellt. Stellantrieb. • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei EXCVA-Positionssensorspannung zu hoch oder zu EXCVA-Schaltung. niedrig. • EXCVA-Motor-Störung. Sensorspannung 4,9 V • EXCVA-Positionssensor-Störung. (außerhalb des obigen Bereichs.) ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen.
  • Seite 213 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-55 Schritt 2 1) Installation der EXCV-Kabel kontrollieren. (#6-14) Die EXCV-Kabel erforderlichenfalls einstellen. (#6-8) 2) Die Zündung ausschalten. 3) Den EXCVA-Positionssensor-Kabelstecker abtrennen. 4) Die Zündung einschalten. 5) Spannung messen zwischen roter Kabelklemme und Masse. 6) Wenn in Ordnung, Spannung messen zwischen roter Kabel- klemme und B/Br-Kabelklemme.
  • Seite 214 4-56 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 3 1) Die Zündung ausschalten. 2) Auf Durchgang zwischen gelbem Kabel und Masse prüfen. $ Positionssensor-Durchgang: ∞ ∞ ∞ ∞ Ω Ω Ω Ω (Unendlich) 3) Wenn in Ordnung, den Widerstand des Positionssensors messen. 4) Den Positionssensorstecker anschließen. 5) EXCVA in Einstellposition bringen.
  • Seite 215 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-57 Schritt 4 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den Positionssensorstecker anschließen. 3) Positionssensor-Ausgangsspannung messen ganz geschlossener Position und in ganz geöffneter Position. 4) Nadelspitzensonden an der Rückseite des Positionssen- sor-Kabelsteckers einsetzen. ( + Gelb – - Weiß) 5) Den EXCVA-Motor-Zuleitungskabelstecker 2 abtrennen. 12 V 6) Um EXCV in die ganz geschlossene Position zu bringen, 12 Volt anlegen an Klemmen A und B.
  • Seite 216 4-58 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE Schritt 5 1) Beträgt die Positionssensor-Ausgangsspannung 0,5 V oder weniger in ganz geschlossener Position, Ausgangsspannung vorschriftgemäß einstellen, indem Kabeleinsteller Nr. 1 1 herausgedreht wird. 2) Das obige Verfahren (Schritt 4) wiederholen, bis die Aus- gangsspannung den vorgeschriebenen Wert annimmt. (Wenn Code C46 angezeigt wird, nachdem die Spannung eingestellt worden ist, die Spannung auf 0,4 V erhöhen.) "...
  • Seite 217 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-59 Schritt 6 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den Motor-Zuleitungskabelstecker des EXCVA abtrennen. 3) 12 Volt an die Klemme anlegen und Funktionstüchtigkeit überprüfen von EXCVA 12 V 4) Dann die 12-Volt-Zuführungskabel umlegen und prüfen auf Funktionstüchtigkeit des EXCVA. (Funktionstüchtigkeit des EXCVA beidseitig kontrollieren) 12 V Stimmt die Arbeitsweise? Lockerer oder schlechter Kontakt bei EXCVA-...
  • Seite 218 4-60 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE SENSOREN ÜBERPRÜFUNG DES CMP-SENSORS Der Nockenwellenpositionssensor befindet sich an der Zylinder- kopfhaube. (#4-26) AUS- UND EINBAU DES CMP-SENSORS • Den CMP-Sensor abnehmen. (#3-28) • Der Einbau des CMP-Sensors erfolgt in der umgekehrten Rei- henfolge des Ausbaus. ÜBERPRÜFUNG DES CKP-SENSORS Der Kurbelwellenpositionssensor befindet sich an der rechten Seite des mittleren Kurbelgehäusedeckels.
  • Seite 219 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE 4-61 ÜBERPRÜFUNG DES ECT-SENSORS Der Kühlmitteltemperatursensor ist am Zylinderkopf angebracht. (#4-36) AUS- UND EINBAU DES ECT-SENSORS • Den ECT-Sensor abnehmen. (#7-8) • Der Einbau des ECT-Sensors erfolgt in der umgekehrten Rei- henfolge des Ausbaus. Auf die folgenden Punkte achten: ( ECT-Sensor: 18 N·m (1,8 kgf-m) ÜBERPRÜFUNG DES IAT-SENSORS Der Ansauglufttemperatursensor befindet sich an der rechten...
  • Seite 220 4-62 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-DIAGNOSE ÜBERPRÜFUNG DES STP-SENSORS AUS- UND EINBAU DES STP-SENSORS Der Sekundär-Drosselpositionssensor befindet sich an der rech- ten Seite des Drosselgehäuses Nr. 4. • Den STP-Sensor abnehmen. (#5-17) • Der Einbau des STP-Sensors erfolgt in der umgekehrten Rei- henfolge des Ausbaus. EINSTELLUNG DES STP-SENSORS •...
  • Seite 221 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE INHALT KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM ............5- 2 LUFTANSAUGSYSTEM ................5- 3 SEKUNDÄRDROSSELSTEUERSYSTEM ..........5- 3 BETRIEB ....................5- 4 KRAFTSTOFFSYSTEM.................5- 5 KRAFTSTOFFTANK-ANHEBEN ............5- 5 KRAFTSTOFFTANK-AUSBAU ..............5- 5 EINBAU DES KRAFTSTOFFTANKS .............5- 5 ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFDRUCKS ........5- 6 ÜBERPRÜFUNG DER KRAFTSTOFFPUMPE........5- 7 ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFPUMPENRELAIS .......5- 9 AUSBAU VON KRAFTSTOFFPUMPE UND KRAFTSTOFFFILTER..5-10 ÜBERPRÜFUNG UND REINIGUNG DES KRAFTSTOFFSIEBS...5-12...
  • Seite 222 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM Das Kraftstoffversorgungssystem besteht aus Kraftstofftank, Kraftstoffpumpe, Kraftstofffiltern, Kraftstoffzu- fuhrschlauch, Kraftstoffförderleitung (einschließlich Einspritzventilen) und Kraftstoffdruckregler. Es ist kein Kraftstoffrücklaufschlauch vorhanden. Der Kraftstoff im Kraftstofftank wird von der Kraftstoffpumpe hochge- pumpt, und unter Druck gesetzter Kraftstoff strömt in das Einspritzventil in der Kraftstoffförderleitung. Der Kraftstoffdruck wird vom Kraftstoffdruckregler gesteuert.
  • Seite 223 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE LUFTANSAUGSYSTEM SEKUNDÄRDROSSELSTEUERSYSTEM Das Sekundärdrosselsteuersystem (STCS) besteht aus Sekundärdrosselventil (STV), Sekundärdrosselven- til-Stellantrieb (STVA) und Sekundärdrosselpositionssensor (STPS). In jedem Drosselgehäuse befindet sich ein STV. STVA und STPS sind an der rechten Seite der Drosselge- häuse-Baugruppe angebracht. Das STV wird vom STVA gedreht. Dieses System dient zur Steuerung des Volumens und der Geschwindigkeit der Ansaugluft, um die Motor- leistung zu verbessern.
  • Seite 224 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE BETRIEB Das Sekundärdrosselsteuersystem (STCS) wird über ein Signal vom ECM betätigt. Der Öffnungs-/Schließ- betrieb des Sekundärdrosselventils (STV) wird vom Sekundärdrosselventil-Stellantrieb (STVA) bewirkt, der vom ECM gesteuert wird. Der STPS erkennt die STVA-Bewegung durch Messen der Spannung, und das ECM bestimmt dann den STV-Winkel auf Grundlage der Betriebskarte.
  • Seite 225 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE KRAFTSTOFFSYSTEM KRAFTSTOFFTANK-ANHEBEN • Den Vordersitz abnehmen. • Die Rahmenabdeckung abnehmen. ("8-6) • Die Kraftstofftank-Befestigungsschrauben herausdrehen. • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze 1 abstützen. KRAFTSTOFFTANK-AUSBAU • Den Kraftstofftand anheben und mit einer geeigneten Stütze abstützen. • Den Kraftstoffpumpenstecker 1 abtrennen. •...
  • Seite 226 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFF- DRUCKS • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. ("5-5) • Einen Lappen unter den Kraftstoffzufuhrschlauch legen. ("5-5) • Den Kraftstoffzufuhrschlauch abnehmen, und die Spezial- werkzeuge zwischen Kraftstofftank und Kraftstoffförderleitung schließen. $ 09940-40211: Kraftstoffdruckmesseradapter 09940-40220: Kraftstoffdruckmesser-Schlauchaufsatz 09915-77331: Öldruckmesser 09915-74521: Öldruckmesserschlauch...
  • Seite 227 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ÜBERPRÜFUNG DER KRAFTSTOFFPUMPE Die Zündung einschalten und sicherstellen, dass die Kraftstoff- pumpe einige Sekunden lang arbeitet. Wenn der Kraftstoffpumpenmotor kein Betriebsgeräusch abgibt, die Kraftstoffpumpen-Baugruppe auswechseln oder Kraftstoff- pumpenrelais und Umkippsensor überprüfen. ÜBERPRÜFUNG DER KRAFTSTOFF-FÖRDERMENGE Benzin ist äußerst feuergefährlich und explosiv. Wärme, Funken und Flammen fern halten.
  • Seite 228 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Das Ende des Kraftstoffschlauchs in einen Messzylinder ein- führen. • 30 Sekunden lang 12 Volt an die Kraftstoffpumpe anlegen, und die geförderte Kraftstoffmenge messen. Batterie + Klemme Stromversorgungskabel 1 (Gelb mit rotem Faden) Falls die Pumpe nicht die vorgeschriebene Menge fördert, bedeutet dies, dass die Kraftstoffpumpe defekt oder der Kraft- stofffilter verstopft ist.
  • Seite 229 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFPUM- PENRELAIS Das Kraftstoffpumpenrelais befindet sich vor der Batterie. • Vorder- und Rücksitz abnehmen. • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. ("5-5) • Das Kraftstoffpumpenrelais abnehmen. Zuerst die Isolierung zwischen den Klemmen 1 und 2 mit einem Taschentester überprüfen.
  • Seite 230 5-10 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE AUSBAU VON KRAFTSTOFFPUMPE UND KRAFTSTOFFFILTER AUFBAU Kraftstoffdruckregler GEGENSTAND N·m kgf-m Kraftstoffpumpengehäuse/ Kraftstofffilterpatrone Kraftstoffpumpe Kraftstoffsieb Thermistor O-Ring AUSBAU • Den Kraftstofftank abnehmen. ("5-5) • Die Befestigungsschrauben der Kraftstoffpumpen-Baugruppe überkreuz herausdrehen, dann diese abnehmen. Benzin ist äußerst feuergefährlich und explosiv. Wärme, Funken und Flammen fern halten.
  • Seite 231 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-11 • Die Schrauben herausdrehen. • Die Kraftstoffpumpen-Baugruppe von der Kraftstoffpumpen- platte abnehmen. • Den Kraftstoffpumpenhalter 1 abnehmen. • Das Kraftstoffsieb abnehmen. • Kraftstoffdruckreglerhalter 1 und Kraftstoffdruckregler 2 abnehmen.
  • Seite 232 5-12 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ÜBERPRÜFUNG UND REINIGUNG DES KRAFTSTOFFSIEBS Wenn das Kraftstoffsieb mit Ablagerungen oder Rost verstopft ist, kann der Kraftstoff nicht gleichmäßig strömen, wodurch ein Verlust der Motorleistung verursacht werden kann. Das Filtersieb mit Druckluft frei blasen. HINWEIS: Wenn das Kraftstoffsieb mit vielen Ablagerungen oder Rost ver- stopft ist, die Kraftstofffilterpatrone durch eine neue ersetzen.
  • Seite 233 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-13 Die Kabel hinter den Thermistoren durchführen. • Den O-Ring anbringen und mit SUZUKI SUPER GREASE versehen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) Der O-Ring muss durch einen neuen ersetzt werden, um Kraftstoff-Undichtigkeit zu vermeiden.
  • Seite 234 5-14 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE DROSSELGEHÄUSE AUFBAU TP-Sensor STP-Sensor " STVA Kraftstoffförderleitung O-Ring Kraftstoffeinspritzventil & Dämpferdichtung Unterdruckschlauch Schnellleerlauf-Einstellschraube Drosselanschlagschraube GEGENSTAND N·m kgf-m 0,35 0,35...
  • Seite 235 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-15 LUFTFILTER- UND DROSSELGE- HÄUSE-AUSBAU LUFTFILTERGEHÄUSE • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. ("5-5) • IAT-Sensorstecker 1 und PAIR-Schlauch 2 abtrennen. • IAP-Sensorstecker 3 und Unterdruckschlauch 4 abtrennen. • Den Kurbelgehäuse-Lüftungsschlauch 5 abtrennen. • Die Drosselgehäuse-Spannschrauben lösen. •...
  • Seite 236 5-16 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE DROSSELGEHÄUSE • Die Gasseilzüge von deren Trommeln abtrennen. Nach Abtrennen der Gasseilzüge das Drosselventil nicht von voller Öffnung zu voller Schließung bewe- gen. Hierdurch könnten Drosselventil und Drosselge- häuse beschädigt werden. • Einen Lappen unter den Kraftstoffzufuhrschlauch setzen, und den Zufuhrschlauch vom Kraftstofftank abtrennen.
  • Seite 237 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-17 ZERLEGUNG DES DROSSELGEHÄUSES • Entsprechende Unterdruckschläuche von jedem Drosselge- häuse abtrennen. • Die Kabelklemmen abnehmen. • TP-Sensorstecker 1, STP-Sensorstecker 2, STVA-Motor- Zuleitungskabelstecker 3 und Kraftstoffeinspritzventilstecker 4 abtrennen. • Die Kraftstoff-Förderleitungsbaugruppe 5 nach Herausdre- hen ihrer Befestigungsschrauben abnehmen. •...
  • Seite 238 5-18 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE Sekundärdrosselventil Drosselventil niemals abnehmen. REINIGUNG DES DROSSELGEHÄUSES Gewisse Vergaser-Reinigungschemikalien, insbeson- dere Tauchlösungen, sind äußerst korrosiv. Deshalb ist beim Umgang mit derartigen Chemikalien beson- dere Vorsicht angebracht. Beachten Sie stets die Anweisungen des Chemikalien-Herstellers hinsicht- lich Gebrauch, Handhabung und Aufbewahrung. •...
  • Seite 239 • Bei ganz geöffnetem STV den STP-Sensor 1 anbringen. HINWEIS: * Das Sekundärdrosselwellenende A auf die Nut B des STP-Sensors ausrichten. * Erforderlichenfalls SUZUKI SUPER GREASE auf das Sekun- därdrosselwellenende A auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) $ 09930-11950: Torx-Schlüssel...
  • Seite 240 5-20 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Eine dünne Schicht Motoröl auf die neuen O-Ringe 2 auftra- gen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • Die Kraftstoffförderleitungen zusammenbauen. • Die Kraftstoffförderleitungsbaugruppe an der Drosselge- häuse-Baugruppe anbringen. Die Einspritzventile beim Einsetzen niemals drehen. •...
  • Seite 241 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-21 EINBAU DES DROSSELGEHÄUSES Der Einbau erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge des Aus- baus. Auf die folgenden Punkte achten: • Gasziehseilzug 1 und Gasrückholseilzug 2 an der Gasseil- zugtrommel anschließen. • Das Gasseilzugspiel mit den Seilzugeinstellern 3 und 4 ein- stellen.
  • Seite 242 5-22 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE EINSTELLUNG DES STP-SENSORS Zur STP-Sensor-Einstellung den Widerstand des Sensors mes- sen, und die STP-Sensor-Position folgendermaßen einstellen: • Den STVA-Stecker abtrennen. • Die Zündung einschalten. • Das Sekundärdrosselventil von Hand schließen, und die STP-Sensor-Ausgangsspannung messen. % STP-Sensor-Ausgangsspannung ST-Ventil ganz geschlossen: 0,48 –...
  • Seite 243 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-23 ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFEIN- SPRITZVENTILS Das Einspritzventil kann ohne Ausbau vom Drosselgehäuse überprüft werden. Bezüglich Einzelheiten siehe Seite 4-51. AUSBAU DES KRAFTSTOFFEINSPRITZVEN- TILS • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. ("5-5) • Das Luftfiltergehäuse abnehmen. ("5-15) •...
  • Seite 244 5-24 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE SCHNELLLEERLAUF Das Schnellleerlaufsystem arbeitet automatisch. Wenn der Schnellleerlaufnocken vom Sekundärdrosselven- til-Stellantrieb gedreht wird, drückt der Nocken gegen den Hebel an der Drosselwelle, sodass das Drosselventil öffnet, und die Motordrehzahl erhöht wird. Wenn der Motor warmgelaufen ist (abhängig von Wassertemperatur, Umgebungstemperatur und verstrichener Zeit), wird der Schnellleerlauf aufgehoben, und der Motor läuft mit normaler Leerlaufdrehzahl.
  • Seite 245 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-25 DROSSELVENTIL-SYNCHRONISIERUNG Die Drosselventil-Synchronisierung zwischen den vier Zylindern überprüfen und einstellen. EICHEN JEDER UNTERDRUCKLEHRE • Den Kraftstofftank anheben und abstützen. ("5-5) • Den Motor starten und im Leerlauf warmlaufen lassen. • Den Motor abstellen, nachdem er warmgelaufen ist. •...
  • Seite 246 5-26 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Einen Drehzahlmesser anschließen. • Den Motor starten und durch Drehen der Drosselanschlag- schraube 5 mit 1 150 U/min laufen lassen. Während der Motor mit abgenommenem Luftfilterge- häuse läuft, darauf achten, dass kein Schmutz in das Drosselgehäuse gelangt.
  • Seite 247 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-27 DROSSELVENTIL-SYNCHRONISIERUNG Schritt 1 • Den IAP-Sensor vom Unterdruckschlauch abtrennen. • Den PAIR-Unterdruckschlauch 1 vom PAIR-Steuerventil abtrennen. • Den PAIR-Unterdruckschlauch an den IAP-Sensor 2 anschließen. • Zum Synchronisieren der Drosselventile, jeden Unterdruck- schlauch 3 vom jeweiligen Unterdrucknippel abnehmen, und die Schläuche der Unterdruckausgleichslehre jeweils an die Unterdrucknippel anschließen.
  • Seite 248 5-28 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE Schritt 2 • Einen Drehzahlmesser anschließen, und den Motor starten. • Die Motordrehzahl mit der Drosselanschlagschraube auf 1 150 U/min bringen. • Unterdruck der vier Zylinder und Abgleich der vier Drossel- ventile überprüfen. Die Unterdrucklehre ist etwa 30 ° auf der Horizontalen geneigt zu positionieren, und in dieser Position sollten die vier Kugeln innerhalb eines Kugeldurchmessers liegen.
  • Seite 249 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-29 EINSTELLUNG DES DROSSELPOSITIONSSEN- SORS (TPS) Nachdem alle Einstellungen abgeschlossen worden sind, den TPS-Einstellzustand überprüfen und erforderlichenfalls korrigie- ren. (Bezüglich TPS-Einstellverfahren siehe Seite 4-18.) GASSEILZUG-EINSTELLUNG HINWEIS: Kleinere Einstellungen können mit dem gasdrehgriffseitigen Ein- steller vorgenommen werden. ("2-17) GRÖßERE EINSTELLUNG •...
  • Seite 250 AUSSTOßANLAGE AUSSTOßANLAGE INHALT AUSSTOßANLAGE ..................6- 2 AUSSTOßSTEUERUNGSSYSTEM ............6- 2 BETRIEB ....................6- 3 EXCVA (AUSSTOßSTEUERVENTIL-STELLANTRIEB) UND EXCV (AUSSTOßSTEUERVENTIL) ................6- 4 EXCVA-AUSBAU ..................6- 4 EXCVA-EINBAU..................6- 5 EXCVA-ÜBERPRÜFUNG ...............6- 7 EXCV-KABEL-AUSTAUSCH ..............6- 7 EXCVA-EINSTELLUNG ................6- 9 EXCV-AUSBAU..................6-13 EXCV-ÜBERPRÜFUNG ................6-13 EXCV-EINBAU ..................6-14...
  • Seite 251 AUSSTOßANLAGE AUSSTOßANLAGE AUSSTOßSTEUERUNGSSYSTEM Das Ausstoßsteuerungssystem (EXCS) besteht aus Ausstoßsteuerventil (EXCV), Ausstoßsteuerventil-Stel- lantrieb (EXCVA) und Ausstoßsteuerventilkabeln (EXCV-Kabeln). Das EXCV ist zwischen den Auspuffrohren und dem Verbindungsrohr installiert. Der EXCVA ist an der rech- ten Seite der Sitzschiene montiert. Das EXCV wird vom EXCVA über die Kabel betätigt. Dieses System dient zur Verbesserung des Motordrehmoments bei niedriger Drehzahl und zur Verminderung der Auspuff- geräusche.
  • Seite 252 AUSSTOßANLAGE 6-3 BETRIEB Das EXCS wird über ein Signal vom ECM betätigt. Der Öffnungs-/Schließbetrieb des EXCV wird vom EXCVA bewirkt, der vom ECM durch Ändern der Strom- richtung des Stellantriebsmotors gesteuert wird. Der Positionssensor (im EXCVA) erkennt die EXCVA-Bewegung durch Messen der Spannung, und das ECM bestimmt dann den EXCV-Öffnungswinkel auf Grundlage der Motordrehzahl und Schaltposition.
  • Seite 253 AUSSTOßANLAGE EXCVA (AUSSTOßSTEUERVENTIL-STELLANTRIEB) UND EXCV (AUSSTOßSTEUERVENTIL) EXCVA-AUSBAU • Die Zündung ausschalten. • Vorder- und Rücksitz abnehmen. • Den Kraftstofftank abnehmen. (!5-5) • Das Spezialwerkzeug (Betriebsartenwahlschalter) an den Service-Betriebsartenstecker anschließen. (!4-16) • Zuerst das Spezialwerkzeug, dann die Zündung einschalten. " 09930-82720: Betriebsartenwahlschalter •...
  • Seite 254 AUSSTOßANLAGE 6-5 • Die Klemme 1 abnehmen. • Zuerst Kabel Nr. 2 2, dann Kabel Nr. 1 3 von der Riemen- scheibe abtrennen. • Die EXCVA-Kabelstecker 4 abtrennen. • Den EXCVA abnehmen. EXCVA kann auch auf folgende Weise abgenommen werden. •...
  • Seite 255 AUSSTOßANLAGE • Sicherstellen, dass sich der EXCVA in Einstellposition befin- det. (!6-4) Zum Drehen der EXCVA-Riemenscheibe nicht den Rollgabelschlüssel verwenden, um eine Beschädi- gung des internen EXCVA-Rads zu vermeiden. • Die Riemenscheibe 5 an der Welle 6 anbringen. HINWEIS: Sicherstellen, dass die Linie B der Welle und die Kabelnuten C wie gezeigt nach oben weisen.
  • Seite 256 AUSSTOßANLAGE 6-7 EXCVA-ÜBERPRÜFUNG !4-54 EXCV-KABEL-AUSTAUSCH • Die EXCV-Kabel von der EXCVA-Riemenscheibe abtrennen. (!6-5) • Die EXCV-Kabel von der EXCV-Riemenscheibe abtrennen. (!6-12) HINWEIS: Die EXCV-Kabel lassen sich durch Farbe der Chromplattierung und Form unterscheiden. Einsteller mit schwarzer Chromplattierung: Kabel Nr. 1 1 Einsteller mit silberfarbener Chromplattierung: Kabel Nr.
  • Seite 257 AUSSTOßANLAGE • Kabel Nr. 2 gerade richten, und den Kabeleinsteller 5 ganz hineindrehen. • Die Sicherungsmuttern 6 lösen, und den Einsteller 7 des Kabels Nr. 2 hinein- oder herausdrehen, bis die Innenkabellänge C 58 – 59 mm wird. • Nachdem die Innenkabellänge C eingestellt worden ist, die Sicherungsmuttern 6 anziehen. •...
  • Seite 258 AUSSTOßANLAGE 6-9 • Die EXCVA-Riemenscheibe mit einem Rollgabelschlüssel festhalten, und die Riemenscheiben-Befestigungsschraube dann auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. $ EXCVA-Riemenscheiben-Befestigungsschraube: 5 N·m (0,5 kgf-m) Zum Lösen oder Anziehen der Riemenscheiben- schraube die Riemenscheibe unbedingt mit einem Rollgabelschlüssel festhalten, da der EXCVA anderen- falls beschädigt werden kann.
  • Seite 259 6-10 AUSSTOßANLAGE 2. Schritt: • Den Betriebsartenwahlschalter ausschalten. • Die Zündung einschalten, um den EXCVA-Betrieb zu kontrol- lieren. • Den Betriebsartenwahlschalter einschalten. • Wenn C46 nicht in der Anzeige erscheint, ist die Einstellung ON OFF richtig abgeschlossen. In diesem Fall braucht der 3. Schritt nicht durchgeführt zu werden.
  • Seite 260 AUSSTOßANLAGE 6-11 • Die Zündung einschalten. • Die Positionssensor-Ausgangsspannung in ganz geschlosse- ner Position messen. % Positionssensor-Ausgangsspannung EXCV ganz geschlossen: Ausgangsspannung 1,3 V ( + Gelb – - Weiß) " 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz 09900-25009: Nadelspitzen-Sondensatz & Testerknopf-Anzeige: Spannung (') Wenn die gemessene Spannung unter dem Sollwert liegt, den Einsteller des Kabels Nr.
  • Seite 261 6-12 AUSSTOßANLAGE 4. Schritt: Um EXCV in die ganz geöffnete Position zu bringen, 12 Volt an die Klemmen A und B anlegen. –– B (Graues Kabel) Klemme Pluskabel Minuskabel –– A (Rosa Kabel) Klemme Um eine Beschädigung des Motors zu vermeiden, die 12 V 12-V-Zufuhr stoppen, sobald das EXCV die ganz geöff- nete Position erreicht hat.
  • Seite 262 AUSSTOßANLAGE 6-13 EXCV-AUSBAU • Die beiden Kabel von der EXCVA-Riemenscheibe abtrennen. (Siehe EXCVA-AUSBAU-Verfahren.) ( !6-4) • Das Auspufftopfverbindungsrohr 1 zusammen mit dem Aus- pufftopfgehäuse 2 abnehmen, indem die Befestigungs- schrauben herausgedreht und die Verbindungsschraube gelöst werden. • Die EXCV-Abdeckung 3 abnehmen, und die beiden Kabel von der EXCV-Riemenscheibe abtrennen.
  • Seite 263 6-14 AUSSTOßANLAGE EXCV-EINBAU • Die EXCV-Kabel provisorisch an der EXCV-Riemenscheibe anschließen. • Den Abstand A zwischen dem Einstellerende und der EXCV-Riemenscheibe 3 mm oder mehr einstellen. • Die Innenkabellänge des Kabels Nr. 2 einstellen. (!6-7) • Die EXCV-Abdeckung anbringen. • Das Auspufftopfverbindungsrohr 1 zusammen mit dem Aus- pufftopfgehäuse 2 anbringen.
  • Seite 264 AUSSTOßANLAGE 6-15 * Zum Einstellen der Kabel Nr. 1 und Nr. 2 müssen die Kabelnuten der EXCVA-Riemenscheibe zur Einstellposition gebracht werden. * Zum Drehen der EXCVA-Riemenscheibe nicht den Rollgabelschlüssel verwenden, um eine Beschädigung des internen EXCVA-Rads zu vermeiden. 42 – 43 mm 5 N·m 58 –...
  • Seite 265 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 7-1 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM INHALT KÜHLMITTEL ....................7- 2 KÜHLKREISLAUF ..................7- 3 ÜBERPRÜFUNG DES KÜHLKREISLAUFS...........7- 3 KÜHLER UND WASSERSCHLÄUCHE ............7- 4 AUSBAU DES KÜHLERS...............7- 4 ÜBERPRÜFUNG DES KÜHLERDECKELS ...........7- 4 ÜBERPRÜFUNG UND REINIGUNG DES KÜHLERS ......7- 4 WIEDEREINBAU DES KÜHLERS ............7- 5 ÜBERPRÜFUNG DER WASSERSCHLÄUCHE ........7- 5 KÜHLLÜFTER ....................7- 6 ÜBERPRÜFUNG ..................7- 6...
  • Seite 266 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLMITTEL Vor der Auslieferung wurde das Kühlsystem mit einem Frostschutzmittel- Gefrierpunkt 50:50-Gemisch aus destilliertem Wasser und Frostschutzmittel Konzentration auf Ethylenglykolbasis aufgefüllt. Dieses 50:50-Gemisch bietet 50 % –30 ˚C ausgezeichneten Korrosions- und Wärmeschutz. Es verhindert, –40 ˚C 55 % dass das Kühlsystem bei Temperaturen von bis zu –31 °C ein- –55 ˚C 60 %...
  • Seite 267 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLKREISLAUF MOTOR- THERMOSTAT AUSGLEICHBEHÄLTER KÜHLMITTEL- ZYLINDERKOPF TEMPERATUR- SENSOR ZYLINDER KÜHLLÜFTER- THERMO- KÜHLER SCHALTER WASSERPUMPE ÜBERPRÜFUNG DES KÜHLKREISLAUFS Vor Abnehmen des Kühlers und Ablassen des Kühlmittels den Kühlkreis auf Dichtheit überprüfen. • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Den Kühlerdeckel 1 abnehmen, und den Tester 2 an den Einfüllstutzen anschließen.
  • Seite 268 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLER UND WASSERSCHLÄUCHE AUSBAU DES KÜHLERS • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Das Kühlmittel ablassen. (#2-19) • Den Kühler abnehmen. (#3-4) ÜBERPRÜFUNG DES KÜHLERDECKELS • Den Deckel 1 am Kühlerdeckeltester 2 anbringen. • Druck langsam aufbauen, indem der Tester betätigt wird. Sicherstellen, dass der Druckaufbau bei 95 –...
  • Seite 269 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM WIEDEREINBAU DES KÜHLERS • Den Kühler anbringen. • Die Kühlerschläuche verlegen. (#10-19) • Kühlmittel einfüllen. (#2-19) • Den Kühlkreis entlüften. (#2-20) • Die untere Verkleidung anbringen. ÜBERPRÜFUNG DER WASSERSCHLÄUCHE • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Jeder Wasserschlauch, der Risse oder Flachstellen aufweist, muss ausgewechselt werden.
  • Seite 270 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLLÜFTER AUSBAU • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Das Kühlmittel ablassen. (#2-19) • Den Kühler abnehmen. (#3-4) • Den Kühllüfter abnehmen. ÜBERPRÜFUNG • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Den Kühllüfterstecker 1 abtrennen. • Den Kühllüftermotor mit einem wie in der Abbildung gezeigt angeschlossenen Amperemeter auf Laststrom testen.
  • Seite 271 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLLÜFTER-THERMOSCHALTER AUSBAU • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Das Kühlmittel ablassen. (#2-19) • Den Kühllüfter-Thermoschalter-Stecker 1 abtrennen. • Den Kühllüfter-Thermoschalter 2 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG • Die Thermoschalter-Schließ- und -Öffnungstemperatur durch Testen auf der Werkbank wie in der Abbildung gezeigt über- prüfen.
  • Seite 272 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM MOTOR-KÜHLMITTEL-TEMPERATUR- SENSOR AUSBAU • Den Vordersitz abnehmen. (#8-6) • Den Kraftstofftank anheben und abstützen. (#5-5) • Den Kühlmitteltemperatursensorstecker abtrennen. • Das Motorrad senkrecht halten. • Einen Lappen unter den Sensor legen, und den Kühlmittel- temperatursensor 1 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG •...
  • Seite 273 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM EINBAU • Den Motor-Kühlmittel-Temperatursensor auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen. % Kühlmitteltemperatursensor: 18 N·m (1,8 kgf-m) Beim Umgang mit dem Temperatursensor besonders vorsichtig sein. Er kann beschädigt werden, wenn er einen Stoß erleidet. • Den Kraftstofftank anbringen. (#5-5) •...
  • Seite 274 7-10 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM ÜBERPRÜFUNG Den Thermostat-Dehnstoff auf Rissbildung überprüfen. Den Thermostat auf der Werkbank wie nachfolgend beschrie- ben überprüfen. • Eine Schnur 1 wie gezeigt zwischen dem Flansch des Ther- mostats 2 führen. • Den Thermostat in einen mit Wasser gefüllten Becher tau- chen, wie in der Abbildung gezeigt.
  • Seite 275 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 7-11 • Das Thermostatgehäuse anbringen. HINWEIS: Die Klemme an der Thermostatgehäuseschraube A anbringen. • Die Thermostatdeckelschraube auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. % Thermostatabdeckungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) • Den Kraftstofftank anbringen. (#5-5) • Den Vordersitz anbringen. WASSERPUMPE AUSBAU UND ZERLEGUNG •...
  • Seite 276 7-12 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM • Den Schalthebel abnehmen. • Die Motorkettenradabdeckung 1 abnehmen. • Die Wasserschläuche abtrennen. • Die Wasserpumpe abnehmen. • Den Wasserpumpendeckel abnehmen. • Die Pumpenrad-Sicherungsschraube 2 durch Festhalten der Pumpenradwelle mit einer Wasserpumpenzange abnehmen.
  • Seite 277 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 7-13 • Das Pumpenrad von der anderen Seite abnehmen. Gleitring- dichtung 3 und Gummidichtung 4 vom Pumpenrad abneh- men. • Die Pumpenradwelle 5 abnehmen. • Die Lager mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. & 09921-20240: Lager-Ausbauwerkzeugsatz HINWEIS: Falls keine anormalen Geräusche auftreten, braucht das Lager nicht ausgebaut zu werden.
  • Seite 278 7-14 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM ÜBERPRÜFUNG LAGER • Das Spiel des Lagers von Hand überprüfen, während es im Wasserpumpengehäuse eingesetzt ist. • Den Innenlaufring von Hand drehen, um auf anormale Geräu- sche und Klemmen zu überprüfen. • Das Lager auswechseln, falls irgendwelche Ungewöhnlichkei- ten festgestellt werden.
  • Seite 279 • Den Simmerring mit dem Spezialwerkzeug einbauen. & 09913-70210: Lager-Einbauwerkzeugsatz HINWEIS: Die Stanzmarke am Simmerring weist nach außen. • Ein wenig SUZUKI SUPER GREASE auf die Simmerringlippe auftragen. ) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) •...
  • Seite 280 7-16 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM • SUZUKI SUPER GREASE auf die Pumpenradwelle auftra- gen. ) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Die Pumpenradwelle am Wasserpumpengehäuse anbringen. • Die Gummidichtung 1 in das Pumpenrad einsetzen.
  • Seite 281 Motor-Kühlmit- tel-Undichtigkeit zu vermeiden. HINWEIS: * Kühlmittel auf den O-Ring 5 auftragen. * SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring 6 auftragen. ) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Die Wasserpumpendeckelschrauben auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 282 7-18 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM • Die Wasserschläuche anschließen. (#10-20) • Die Motor-Kettenradabdeckung anbringen. • Den Schalthebel anbringen. • Kühlmittel einfüllen. (#2-19) • Motoröl einfüllen. (#2-14) • Die untere Verkleidung anbringen. SCHMIERSYSTEM ÖLDRUCK #2-34 ÖLFILTER #2-14 ÖLDRUCKREGLER #3-47 ÖLSIEB #3-47 ÖLDÜSE #3-58 ÖLPUMPE #3-45...
  • Seite 283 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 7-19 ÖLKÜHLER AUSBAU • Die untere Verkleidung abnehmen. (#8-3) • Das Motoröl ablassen. (#2-13) • Den Ölkühler abnehmen. (#3-4) ÜBERPRÜFUNG UND REINIGUNG • Straßenschmutz und andere Fremdkörper an den Rippen müssen beseitigt werden. • Es empfiehlt sich, diese Reinigungsarbeit mit Druckluft durch- zuführen.
  • Seite 284 7-20 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM MOTOR-SCHMIERSYSTEM-SCHEMA EINLASSNOCKEN- EINLASSNOCKENWELLE WELLENZAPFENHALTER AUSLASSNOCKEN- ÖLDÜSE NOCKENWELLENZAPFEN, WELLENZAPFENHALTER NOCKENLAUFFLÄCHEN UND STÖSSEL STEUERKETTEN- AUSLASSNOCKENWELLE SPANNUNGSEINSTELLER NOCKENWELLENZAPFEN, STEUERKETTE NOCKENLAUFFLÄCHEN UND STÖSSEL STARTERKUPPLUNG BALANCER- WELLENLAGER NEBENKANAL KOLBENKÜHL- KOLBENKÜHL- KOLBENKÜHL- KOLBENKÜHL- ÖLDÜSE, Nr. 1 ÖLDÜSE, Nr. 2 ÖLDÜSE, Nr. 3 ÖLDÜSE, Nr.
  • Seite 285 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 7-21 MOTORSCHMIERSYSTEM Nebenkanal HAUPTKANAL...
  • Seite 286 7-22 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM NEBENKANAL ANSICHT A HAUPTKANAL Zu Getriebe...
  • Seite 287 FAHRGESTELL INHALT AUSSENTEILE ....................8- 2 AUSBAU UND WIEDEREINBAU DES BEFESTIGUNGSTEILS ... 8- 2 WINDSCHUTZSCHILD ................8- 3 KAROSSERIEVERKLEIDUNGSABDECKUNG UND UNTERE HALTERUNGSABDECKUNG ..............8- 3 RECHTE UND LINKE UNTERE VERKLEIDUNG ........8- 3 KAROSSERIEVERKLEIDUNG............... 8- 4 RECHTES UND LINKES LUFTANSAUGROHR ........8- 5 VERKLEIDUNGSSTREBE ..............
  • Seite 288 FAHRGESTELL AUSBAU....................8-43 ÜBERPRÜFUNG ..................8-43 STOSSDÄMPFER-ENTSORGUNG ............8-44 EINBAU ....................8-45 FEDERUNGSEINSTELLUNG ..............8-45 HINTERRADAUFHÄNGUNG ................8-46 AUFBAU ....................8-46 AUSBAU....................8-47 ÜBERPRÜFUNG UND ZERLEGUNG.............8-49 ZUSAMMENBAU ..................8-52 EINBAU ....................8-54 ENDGÜLTIGE ÜBERPRÜFUNG UND EINSTELLUNG ......8-56 VORDERRADBREMSE .................8-57 AUFBAU ....................8-57 BREMSKLOTZ-AUSTAUSCH ..............8-59 BREMSFLÜSSIGKEITSWECHSEL............8-59 AUSBAU UND ZERLEGUNG DES BREMSSATTELS ......8-60 ÜBERPRÜFUNG DES BREMSSATTELS ..........8-61 BREMSSATTEL-MONTAGE UND -EINBAU..........8-62 BREMSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG ............8-63...
  • Seite 289 FAHRGESTELL AUSSENTEILE AUSBAU UND WIEDEREINBAU DES BEFESTI- GUNGSTEILS BEFESTIGUNGSTEIL Ausbau • Den Kopf des Befestigungsteil-Mittelstücks 1 niederdrücken. • Das Befestigungsteil a herausziehen. Einbau • Das Mittelstück zum Kopf herausstehen lassen, sodass die Klauen 2 schließen. • Das Befestigungsteil in die Einbauöffnung einsetzen. HINWEIS: Um eine Beschädigung der Klaue 2 zu vermeiden, das Befesti- gungsteil vollständig in die Einbauöffnung einsetzen.
  • Seite 290 FAHRGESTELL WINDSCHUTZSCHILD • Schrauben und Muttern abnehmen. • Das Windschutzschild abnehmen. KAROSSERIEVERKLEIDUNGSABDEK- KUNG UND UNTERE HALTERUNGSABDEK- KUNG • Die Karosserieverkleidungsabdeckung 1 nach Abnahme der Befestigungsteile abnehmen. • Die untere Halterungsabdeckung 2 nach Herausdrehen der Schrauben abnehmen. RECHTE UND LINKE UNTERE VERKLEI- DUNG •...
  • Seite 291 FAHRGESTELL • Die linke untere Verkleidung abnehmen. • Den Blinkleuchten-Kabelstecker abtrennen. KAROSSERIEVERKLEIDUNG AUSBAU • Rückspiegel und Schrauben abnehmen. • Die Befestigungsteile abnehmen. • Die Schrauben herausdrehen.
  • Seite 292 FAHRGESTELL • Die Schrauben herausdrehen. • Stecker und Klemme abtrennen. • Die Karosserieverkleidung abnehmen. EINBAU HINWEIS: Zum Wiederanbringen der Karosserieverkleidung die Haken A an den Verkleidungsstrebenöffnungen anbringen. RECHTES UND LINKES LUFTANSAUGROHR • Die Karosserieverkleidung abnehmen. (!8-4) • Das Befestigungsteil abnehmen. •...
  • Seite 293 FAHRGESTELL VORDERSITZ • Den Vordersitz nach Herausdrehen der Schrauben abneh- men. RÜCKSITZ UND SITZSCHLUSSABDECKUNG • Den Rücksitz (Sitzschlussabdeckung) unter Gebrauch des Zündschlüssels abnehmen. RAHMENABDECKUNG • Die Sitze abnehmen. • Die Schrauben herausdrehen. • Das Sitzschlosskabel 1 abtrennen. • Den hinteren Kombileuchtenkabelstecker 2 abtrennen. •...
  • Seite 294 FAHRGESTELL VORDERRAD AUFBAU Bremsscheibe Staubdichtung Lager Distanzstück Distanzmutter Vorderrad Vorderachse Bremsscheibenschraube (Vorne) GEGENSTAND N·m kgf-m 10,0...
  • Seite 295 FAHRGESTELL AUSBAU • Die Bremssättel abnehmen. Den Bremshebel beim Abnehmen der Bremssättel nicht betätigen. • Die beiden Achsklemmschrauben 1 am rechten Gabelholm lösen. • Die Vorderachse 2 mit dem Spezialwerkzeug etwas lösen. $ 09900-18740: Steckschlüsseleinsatz mit Sechskant (24 mm) • Das Vorderrad vom Boden abheben, und das Motorrad mit einem Heber oder Holzblock abstützen.
  • Seite 296 FAHRGESTELL • Staubdichtungen beiderseits mit dem Spezialwerkzeug abnehmen. $ 09913-50121: Simmerring-Ausbauwerkzeug Die abgenommenen Staubdichtungen müssen durch neue ersetzt werden. ACHSWELLE Die Achswelle mit einer Messuhr auf Schlag überprüfen und auswechseln, wenn der Schlag die Verschleißgrenze über- schreitet. $ 09900-20607: Messuhr (1/100) 09900-20701: Magnetständer 09900-21304: Prismenauflageblöcke (100 mm) % Achswellenschlag:...
  • Seite 297 Ausbaus wieder zusammen- und einbauen. Auf die fol- genden Punkte achten: Links Rechts 23 N·m (2,3 kgf-m) 23 N·m (2,3 kgf-m) 100 N·m (10,0 kgf-m) RADLAGER • SUZUKI SUPER GREASE auf die Radlager auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere)
  • Seite 298 Die Abdichtung des Lagers muss nach außen weisen. • Die Staubdichtung mit dem Spezialwerkzeug einbauen. $ 09913-70210: Lager-Einbauwerkzeugsatz (52 mm) • SUZUKI SUPER GREASE auf die Staubdichtungslippe auf- tragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere)
  • Seite 299 8-12 FAHRGESTELL DISTANZMUTTER Den Flansch der Distanzmutter 1 mit dem linken Gabelholm in Berührung bringen, dann die beiden Achsklemmschrauben 2 am linken Gabelholm auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmo- ment anziehen. "Vorderachsklemmschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) Vorderrad mit Vorderachse anbringen, und die Vorderachse provisorisch von Hand anziehen.
  • Seite 300 FAHRGESTELL 8-13 TELESKOPGABEL AUFBAU O-Ring Federhalter Distanzstück Feder Einstellerstange Innenstange/Dämpferstange (Cartridge) Außenrohr Simmerringhalter Simmerring Simmerring-Anschlagring Staubdichtung Innenrohr Teleskopgabel-Deckelschraube Sicherungsmutter Vorderachs-Klemmschraube Dämpferstangenschraube GEGENSTAND N·m kgf-m (USA) (Andere)
  • Seite 301 8-14 FAHRGESTELL AUSBAU UND ZERLEGUNG • Das Vorderrad ausbauen. (!8-8) • Den Bremsschlauch von den Bremsschlauchführungen am Vorderradkotflügel trennen. • Das Vorderradkotflügel abnehmen. • Obere Gabelspannschrauben 1, links und rechts, lösen. • Die Lenkstangenspannschrauben 2, links und rechts, lösen. HINWEIS: * Die Gabeldeckelschrauben 3 leicht lösen, bevor die unteren Spannschrauben gelöst werden, um die spätere Zerlegung zu erleichtern.
  • Seite 302 FAHRGESTELL 8-15 • Die Gabeldeckelschraube von der Teleskopgabel trennen. • Die Gabelfeder mit dem Spezialwerkzeug A zusammendrük- ken, und das Spezialwerkzeug B zwischen Sicherungsmutter und Distanzstück einsetzen. $ 09940-94930: Gabeldistanzstückhalter A 09940-94922: Anschlagplatte B • Die Gabeldeckelschraube von der Innenstange abnehmen, indem die Sicherungsmutter gelöst wird.
  • Seite 303 8-16 FAHRGESTELL • Innenstange/Dämpferstange (Cartridge) 0 abnehmen. Innenstange/Dämpferstange (Cartridge) nicht zerle- gen. • Das Außenrohr vom Innenrohr abziehen. HINWEIS: Darauf achten, die “ANTIREIB”-Metalle nicht zu beschädigen. • Die folgenden Teile abnehmen. A Staubdichtung B Simmerring-Anschlagring C Simmerring D Simmerringhalter Wenn ein Simmerring einmal entfernt worden ist, muss er durch einen neuen ersetzt werden.
  • Seite 304 FAHRGESTELL 8-17 GABELFEDER Oberseite Die Länge der Gabelfeder in entspanntem Zustand messen. Bei Unterschreitung der Verschleißgrenze erneuern. % Teleskopgabel-Federlänge, entspannt: Verschleißgrenze: 225 mm Unterseite DÄMPFERSTANGE Die Innenstange durch Bewegen von Hand auf Leichtgängigkeit überprüfen. Falls irgendwelche Defekte festgestellt werden, Innen-/Dämpferstange (Cartridge) auswechseln.
  • Seite 305 8-18 FAHRGESTELL ZUSAMMENBAU UND EINBAU Die Teleskopgabel in der umgekehrten Reihenfolge des Aus- baus und der Zerlegung zusammen- und einbauen. Auf die fol- genden Punkte achten: SIMMERRING UND STAUBDICHTUNG • Staubdichtung, Simmerring-Anschlagring, Simmerring und Simmerringhalter am Innenrohr anbringen. 1 Staubdichtung 2 Simmerring-Anschlagring 3 Simmerring 4 Simmerringhalter...
  • Seite 306 • Das vorgeschriebene Gabelöl bis zum oberen Füllstand des Außenrohrs einfüllen. % Füllmenge (pro Holm): 509 ml + 99000-99044-L01: SUZUKI FORK OIL L01 oder ein gleichwertiges Gabelöl • Die Innenstange mit dem Spezialwerkzeug langsam minde- stens zehn Male bewegen, bis keine Luftblasen mehr aus dem Öl herauskommen.
  • Seite 307 8-20 FAHRGESTELL • Die Gabel senkrecht halten, und den Gabelölstand mit dem Spezialwerkzeug einstellen. HINWEIS: Beim Einstellen des Ölstands das Außenrohr ganz ohne die Gabelfeder zusammendrücken. %Gabelölstand: 101 mm $ 09943-74111: Gabelölstandlehre GABELINNENSTANGEN-SICHERUNGSMUTTER • Die Höhe H des Innenstangengewindes durch Drehen der Sicherungsmutter 1 wie in der Abbildung gezeigt einstellen.
  • Seite 308 FAHRGESTELL 8-21 • Sicherstellen, dass die Höhe H des Innenstangengewindes wie folgt ist. H: 11 mm • Die Deckelschrauben-Baugruppe langsam von Hand ganz drehen, bis das Ende der Deckelschraube auf der Siche- rungsmutter aufsitzt. Vor Anbringen der Deckelschraube den Ausfeder- dämpfungskraft-Einsteller 1 unbedingt auf die weich- ste Position einstellen.
  • Seite 309 8-22 FAHRGESTELL • Das Vorderrad wieder anbringen. (!8-10) HINWEIS: Bevor die beiden Achsklemmschrauben am rechten Gabelholm angezogen werden, die Gabel vier- bis fünfmal auf- und abfe- dern.
  • Seite 310 FAHRGESTELL 8-23 FEDERUNGSEINSTELLUNG Nach Anbringen der Gabel Federvorspannung und Dämpfungs- kraft folgendermaßen einstellen. FEDER-VORSPANNUNGSEINSTELLUNG An der Seite des Federeinstellers befinden sich fünf genutete Linien. Position 1 ergibt die maximale Federvorspannung, Posi- tion 5 die minimale. STANDARD-POSITION: 4,5 DÄMPFUNGSKRAFT-EINSTELLUNG Einfederdämpfungskraft Den Dämpfungskrafteinsteller 1 ganz im Uhrzeigersinn drehen. Dies ist die härteste Position;...
  • Seite 311 EINBAU • Den Lenkungsdämpfer anbringen, und Schraube sowie Mut- ter anziehen. " Lenkungsdämpferschraube und-mutter: 23 N·m (2,3 kgf-m) • SUZUKI SUPER GREASE auf Lager und Staubdichtungen auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere)
  • Seite 312 FAHRGESTELL 8-25 LENKUNG AUFBAU Obere Lenkschafthalterung Lenkstange Lenkstangen-Balancer Lenkschaftmutter Staubdichtung Lager Untere Lenkschafthalterung Lenkschaftkopfmutter Lenkschaft-Sicherungsmutter Obere Teleskopgabel- Spannschraube Lenkstangen-Spannschraube Untere Teleskopgabel- Spannschraube GEGENSTAND N·m kgf-m AUSBAU UND ZERLEGUNG • Das Vorderrad ausbauen. (!8-8) • Die Teleskopgabel ausbauen. (!8-14)
  • Seite 313 8-26 FAHRGESTELL • Die rechten Lenkerschalterkabel von der Führung abnehmen. • Die obere Lenkschafthalterung nach Abschrauben der Lenk- schaftkopfmutter abnehmen. HINWEIS: Der Zündschalter braucht nur im Falle eines Austauschs der unteren Lenkschafthalterung und -lager ausgebaut zu werden. (Zündschalter-Ausbau: !9-34) • Die Bremsschlauch-Spannschraube herausdrehen. •...
  • Seite 314 FAHRGESTELL 8-27 ÜBERPRÜFUNG UND ZERLEGUNG Die abgenommenen Teile auf die folgenden Ungewöhnlichkei- ten überprüfen. * Lenkstangen-Verzug * Laufring-Abnutzung und -Brinellierung * Lager-Abnutzung oder -Beschädigung * Anormale Lagergeräusche Falls irgendeine Ungewöhnlichkeit festgestellt wird, das Bauteil durch ein neues ersetzen. • Den Innenlaufring des unteren Lenkschaftlagers mit einem Meißel entfernen.
  • Seite 315 • Den unteren Lagerinnenlaufring mit dem Spezialwerkzeug einpressen. $ 09925-18011: Lenklager-Einbauwerkzeug LAGER • SUZUKI SUPER GREASE auf Lager und Lagerlaufringe auf- tragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Das untere Lager an der unteren Lenkschafthalterung anbrin- gen.
  • Seite 316 FAHRGESTELL 8-29 • Die Lenkschaftsicherungsmutter anbringen und mit den Spe- zialwerkzeugen auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. $ 09940-14911: Lenkschaftmutterschlüssel 09940-14960: Stecknuss für Lenkschaftmutterschlüssel " Lenkschaftsicherungsmutter: 80 N·m (8,0 kgf-m) TELESKOPGABEL UND OBERE LENKSCHAFTHALTE- RUNG Teleskopgabel und obere Lenkschafthalterung in den folgenden Schritten anbringen: 1) Obere Halterung, Scheibe 1 und Lenkschaftkopfmutter 2 provisorisch anbringen.
  • Seite 317 8-30 FAHRGESTELL LENKSPANNUNGSEINSTELLUNG Die Lenkung wie nachfolgend beschrieben überprüfen. • Das Motorrad mit einem Heber abstützen, und das Vorderrad etwa 20 bis 30 mm vom Boden abheben. • Den Lenkungsdämpfer abnehmen. (!8-24) • Sicherstellen, dass die Seilzüge und Kabelbäume richtig ver- legt sind.
  • Seite 318 FAHRGESTELL 8-31 LENKSTANGE AUFBAU Linker Lenkergriff Rechter Lenkergriff Rechter Lenkerschalter Linker Lenkerschalter Lenkstange Lenkstangen-Balancer GEGENSTAND N·m kgf-m Lenkstangen-Spannschraube AUSBAU UND ZERLEGUNG RECHTE LENKSTANGE • Den Hauptbremszylinder 1 abnehmen. (!8-64) • Die rechten Lenkerschalter 2 abnehmen. • Den Lenkstangen-Balancer 3 abnehmen. •...
  • Seite 319 8-32 FAHRGESTELL • Die Lenkstangenspannschrauben lösen. • Die obere Gabelspannschraube lösen. • Die obere Lenkschafthalterung nach Abschrauben der Lenk- schaftkopfmutter abnehmen. HINWEIS: Lappen unter die obere Lenkschafthalterung setzen, um ein Verkratzen der Karosserieverkleidung und der Luftansaugrohre zu vermeiden. • Die Lenkstange nach oben herausziehen. ZUSAMMENBAU UND EINBAU Die Lenkstange in der umgekehrten Reihenfolge des Abbaus und der Zerlegung wieder zusammenbauen und montieren.
  • Seite 320 • Beim Wiederanbringen des Hauptbremszylinders die Passflä- che des Halters auf die Körnermarke C an der Lenkstange ausrichten. • SUZUKI SUPER GREASE auf die Gasseilzüge und deren Halter auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) •...
  • Seite 321 8-34 FAHRGESTELL HINTERRAD AUFBAU Hinterachse Bremssattelhalterung Bremsscheibe Hülse Lager Hinterrad Distanzstück Lager Dämpfer Distanzstück Kettenradtrommel Kettenrad Lager Staubdichtung Hülse Bremsscheibenschraube Hintere Kettenradmutter Hinterachsmutter GEGENSTAND N·m kgf-m 10,0...
  • Seite 322 FAHRGESTELL 8-35 AUSBAU • Den Splint herausziehen. (Für E-03, 28, 33) • Die Achsmutter lösen. • Das Hinterrad vom Boden abheben, und das Motorrad mit einem Heber oder Holzblock abstützen. • Die Achsmutter abschrauben und die Hinterradachse heraus- ziehen. • Das Hinterrad nach Aushängen der Antriebskette herausneh- men.
  • Seite 323 8-36 FAHRGESTELL • Die Staubdichtung mit dem Spezialwerkzeug abnehmen. $ 09913-50121: Simmerring-Ausbauwerkzeug Eine einmal abgenommene Staubdichtung muss durch eine neue ersetzt werden. ÜBERPRÜFUNG UND ZERLEGUNG REIFEN-ÜBERPRÜFUNG (!2-28, 8-75) RAD-ÜBERPRÜFUNG (!8-75) HINTERACHSE Die Hinterachse mit einer Messuhr auf Schlag prüfen. Wenn der Schlag die Verschleißgrenze überschreitet, die Hin- terachse auswechseln.
  • Seite 324 FAHRGESTELL 8-37 LAGER Das Spiel des Radlagers und des Kettenrad-Befestigungstrom- mellagers in eingesetztem Zustand von Hand überprüfen. Den Innenlaufring von Hand drehen, um auf anormale Geräusche und Klemmen zu überprüfen. Das Lager auswechseln, falls irgendwelche Ungewöhnlichkeiten festgestellt werden. • Kettenrad-Befestigungstrommellager und Radlager mit dem Spezialwerkzeugs ausbauen.
  • Seite 325 8-38 FAHRGESTELL ZUSAMMENBAU UND EINBAU Das Hinterrad in der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus und der Zerlegung wieder zusammen und einbauen. Auf die fol- genden Punkte achten: Links Rechts 100 N·m (10,0 kgf-m) 35 N·m (3,5 kgf-m) 60 N·m (6,0 kgf-m) 25 N·m (2,5 kgf-m) E-02, 19, 24...
  • Seite 326 FAHRGESTELL 8-39 LAGER • Vor dem Einbau SUZUKI SUPER GREASE auf die Lager auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) • Ein neues Lager mit dem Spezialwerkzeug an der Ketten- rad-Befestigungstrommel anbringen. $ 09924-84510: Lager-Einbauwerkzeugsatz •...
  • Seite 327 FAHRGESTELL STAUBDICHTUNGEN • Neue Staubdichtung mit dem Spezialwerkzeug einbauen. $ 09913-70210: Lager-Einbauwerkzeugsatz • Vor der Montage des Hinterrads SUZUKI SUPER GREASE auf die Staubdichtungslippe auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) HINTERES KETTENRAD UND KETTENRAD-BEFESTI- GUNGSTROMMEL •...
  • Seite 328 FAHRGESTELL 8-41 HINTERACHSE • Hinterrad und Hinterachswelle wieder anbringen, dann die Scheibe 1 ansetzen und die Mutter 2 anschrauben. • Nach Montage des Hinterrads den Kettendurchhang einstel- len. (!2-22) • Beide Ketteneinsteller-Sicherungsmuttern 3 sicher festzie- hen. • Die Hinterachsmutter 2 auf das vorgeschriebene Anzugs- drehmoment anziehen.
  • Seite 329 8-42 FAHRGESTELL STOSSDÄMPFER AUFBAU Stoßdämpfer Stoßdämpferhalterung Stoßdämpfer-Befestigungsschraube/ -mutter Stoßdämpfer-Halterungsmutter GEGENSTAND N·m kgf-m 11,5 Links Rechts...
  • Seite 330 FAHRGESTELL 8-43 AUSBAU • Das Motorrad mit einem Heber so abstützen, dass der Stoß- dämpfer entlastet ist. • Stoßdämpfer-Aufhängungsschrauben und –muttern, oben und unten, abnehmen. • Den Stoßdämpfer herausnehmen. ÜBERPRÜFUNG Stoßdämpfergehäuse und -buchse auf Ölundichtigkeit und Beschädigung überprüfen. Falls irgendwelche Defekte festgestellt werden, den Stoßdämp- fer durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 331 8-44 FAHRGESTELL STOSSDÄMPFER-ENTSORGUNG * Der Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter hohem Druck. * Falsche Handhabung kann eine Explosion verursa- chen. * Flammen und Wärme fernhalten. Hoher Gasdruck aufgrund von Wärme kann eine Explosion verursa- chen. * Vor einer Entsorgung den Gasdruck ablassen. ABLASSEN DES GASDRUCKS Die hintere Dämpfereinheit enthält Stickstoff unter hohem Druck.
  • Seite 332 FAHRGESTELL 8-45 EINBAU Den Stoßdämpfer in der umgekehrten Ausbaureihenfolge wie- der einbauen. Auf die folgenden Punkte achten: • Den Stoßdämpfer anbringen, und dessen Aufhängungs- schrauben und –muttern, oben und unten, anziehen. " Stoßdämpfer-Befestigungsmutter: 50 N·m (5,0 kgf-m) FEDERUNGSEINSTELLUNG Nach Anbringen der Hinterradaufhängung Federvorspannung und Dämpfungskraft folgendermaßen einstellen.
  • Seite 333 8-46 FAHRGESTELL HINTERRADAUFHÄNGUNG AUFBAU Stoßdämpfer Dämpferstange Dämpferhebel Distanzstück Lager Staubdichtung Kettenabdeckung Kettenpuffer Ketteneinsteller Ketteneinsteller-Sicherungsmutter Schwingenzapfenvorsprung Stoßdämpfer-Befestigungs- schraube/-mutter Dämpferhebelschraube/-mutter Dämpferstangenschraube/-mutter Schwingenzapfenwelle Schwingenzapfen-Sicherungsmutter Schwingenzapfenmutter Schwingenzapfenvorsprungsmutter GEGENSTAND N·m kgf-m 10,0...
  • Seite 334 FAHRGESTELL 8-47 AUSBAU • Die Antriebskette durchschneiden. (!8-79) HINWEIS: Die Antriebskette braucht nur dann durchgeschnitten zu werden, wenn die Schwinge oder die Kette selbst ausgewechselt werden soll. • Das Hinterrad vom Boden abheben, und das Motorrad mit einem Heber oder Holzblock abstützen. •...
  • Seite 335 8-48 FAHRGESTELL • Die Schwingenzapfenwellen-Sicherungsmutter mit dem Spe- zialwerkzeug abschrauben. $ 09940-14940: Schwingenzapfen-Schubeinsteller- Steckschlüssel • Die Schwingenzapfenwelle 1 festhalten, und die Schwingen- zapfenmutter 2 abschrauben. $ 09900-18740: Steckschlüsseleinsatz mit Sechskant (24 mm) • Die Schwingenzapfenwelle herausziehen. • Die Hinterrad-Aufhängungsbaugruppe abnehmen. •...
  • Seite 336 FAHRGESTELL 8-49 • Den Schwingenzapfenvorsprung nach Herausdrehen seiner Stellschrauben abnehmen. • Den Schwingenzapfenvorsprung mit seinen Stellschrauben anbringen. • Die Schwingenzapfenvorsprungsmutter auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen. " Schwingenzapfenvorsprungsmutter: 65 N·m (6,5 kgf-m) ÜBERPRÜFUNG UND ZERLEGUNG DISTANZSTÜCK • Die Distanzstücke von der Schwinge abnehmen. •...
  • Seite 337 8-50 FAHRGESTELL SCHWINGENLAGER Das Distanzstück in das Lager einsetzen, und das Spiel beim Auf- und Abbewegen des Distanzstücks überprüfen. Falls übermäßiges Spiel festgestellt wird, das Lager durch ein neues ersetzen. • Schwingenzapfenlager 1 und obere Schwingendämpferstan- genlager 2 mit dem Spezialwerkzeug herausziehen. $ 09921-20240: Lager-Ausbauwerkzeugsatz Die ausgebauten Lager müssen durch neue ersetzt werden.
  • Seite 338 FAHRGESTELL 8-51 DÄMPFERHEBEL UND DÄMPFERHEBELSTANGEN Dämpferhebel und Dämpferhebelstangen auf Beschädigung überprüfen. SCHWINGENZAPFENWELLE Die Zapfenwelle mit einer Messuhr auf Schlag überprüfen und auswechseln, falls der Schlag die Verschleißgrenze überschrei- tet. % Schwingenzapfenwellenschlag: Verschleißgrenze: 0,3 mm $ 09900-20607: Messuhr (1/100 mm, 10 mm) 09900-20701: Magnetständer 09900-21304: Prismenauflageblöcke (100 mm) KETTENPUFFER...
  • Seite 339 8-52 FAHRGESTELL ZUSAMMENBAU Die Schwinge in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung und des Ausbaus wieder montieren. Auf die folgenden Punkte achten: Links Rechts 115 N·m (11,5 kgf-m) 50 N·m (5,0 kgf-m) 78 N·m (7,8 kgf-m) 78 N·m (7,8 kgf-m) Scheibe 15 N·m (1,5 kgf-m) 90 N·m...
  • Seite 340 $ 09941-34513: Lenklagerlaufring-Einbauwerkzeug HINWEIS: Beim Einbau des Lagers dessen Stanzmarke nach außen wei- sen lassen. • SUZUKI SUPER GREASE auf Lager, Distanzstücke, Schei- ben und Staubdichtungen auftragen. & 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere)
  • Seite 341 8-54 FAHRGESTELL • Die Dämpferstange provisorisch an der Schwinge anbringen. • Kettengehäuse 1 und Kettenpuffer 2 wieder anbringen. EINBAU Die Schwinge in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung und des Ausbaus wieder montieren, und die folgenden Punkte beachten. SCHWINGENZAPFEN-DRUCKSPIEL-EINSTELLUNG Das Schwingenzapfen-Druckspiel wie nachfolgend beschrieben einstellen.
  • Seite 342 FAHRGESTELL 8-55 • Die Schwingenzapfen-Sicherungsmutter mit dem Spezial- werkzeug auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. $ 09940-14940: Schwingenzapfen-Schubeinsteller-Steck- Steckschlüssel " Schwingenzapfen-Sicherungsmutter: 90 N·m (9,0 kgf-m) STOSSDÄMPFER- UND DÄMPFERHEBEL-BEFESTIGUNGS- MUTTER • Scheiben A und Dämpferhebel anbringen. (!8-53) • Die Dämpferhebel-Befestigungsmutter 1 auf das vorge- schriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 343 8-56 FAHRGESTELL ENDGÜLTIGE ÜBERPRÜFUNG UND EIN- STELLUNG Nach Anbringen der Hinterrad-Aufhängung und des Hinterrads müssen die folgenden Einstellungen vorgenommen werden, bevor gefahren werden kann. * Antriebskette (! 2-22) * Reifendruck (!2-28)
  • Seite 344 FAHRGESTELL 8-57 VORDERRADBREMSE AUFBAU Vorderrad-Bremshebel Staubbalg " Kolbensatz Kolbendichtung Staubdichtung Bremssattelkolben & Bremsklotz Bremsklotzfeder Bremsschlauch Bremsschlauch Band Vorderrad-Hauptzylinder- Befestigungsschraube Bremsschlauch-Verbindungs- schraube Bremssattel-Befestigungsschraube Bremssattel-Entlüftungsventil Bremssattelgehäuseschraube Bremsklotz-Befestigungsstift GEGENSTAND N·m kgf-m...
  • Seite 345 8-58 FAHRGESTELL * Diese Bremsanlage ist mit Bremsflüssigkeit DOT 4 auf Ethylenglykol-Basis gefüllt. Nicht Flüs- sigkeiten anderen Typs verwenden oder zumischen, wie z.B. solche auf Silikon- oder Petro- leum-Basis. * Keine Bremsflüssigkeit aus einem alten, gebrauchten oder nicht richtig abgedichteten Behäl- ter verwenden.
  • Seite 346 FAHRGESTELL 8-59 BREMSKLOTZ-AUSTAUSCH • Die Bremsklotz-Befestigungsstifte 1 und Federn abnehmen. • Die Bremsklötze abnehmen. * Den Bremshebel bei der Demontage der Bremsklötze nicht betätigen. * Die Bremsklötze stets als Satz auswechseln, da anderenfalls die Bremsleistung beeinträchtigt wird. • Die neuen Bremsklötze anbringen. "...
  • Seite 347 8-60 FAHRGESTELL AUSBAU UND ZERLEGUNG DES BREMS- SATTELS • Die Bremsklötze abnehmen. (!8-59) • Den Bremsschlauch vom Bremssattel abtrennen, indem die Verbindungsschraube 1 herausgedreht, und die Bremsflüs- sigkeit mit einem geeigneten Behälter aufgefangen wird. HINWEIS: * Einen Lappen unter die Verbindungsschraube am Bremssattel setzen, um eventuell verschüttete Bremsflüssigkeit aufzufan- gen.
  • Seite 348 FAHRGESTELL 8-61 • Einen Lappen über die Bremssattelkolben legen, damit sie nicht herausspringen können, dann die Kolben mit Druckluft herauspressen. Keine Hochdruckluft verwenden, um Kolbenschäden zu vermeiden. • Staubdichtungen und Kolbendichtungen abnehmen. Staubdichtungen und Kolbendichtungen nicht wieder verwenden, um Undichtigkeit zu vermeiden. ÜBERPRÜFUNG DES BREMSSATTELS BREMSSATTEL Die Bremssattel-Zylinderwand auf Kerben, Kratzer und andere...
  • Seite 349 8-62 FAHRGESTELL BREMSSATTEL-MONTAGE UND -EINBAU Den Bremssattel in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung und des Ausbaus wieder montieren. Auf die folgenden Punkte achten: • Bremssattelbohrungen und -kolben mit der vorgeschriebenen Bremsflüssigkeit reinigen, insbesondere die Staubdichtungs- nuten und die Kolbendichtungsnuten. , Spezifikation und Klassifikation: DOT 4 * Die Bremssattel-Bauteile vor dem Zusammenbau mit frischer Bremsflüssigkeit reinigen.
  • Seite 350 FAHRGESTELL 8-63 • Jede Schraube auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. " Vorderrad-Bremssattelgehäuseschraube: 22 N·m (2,2 kgf-m) Vorderrad-Bremssattel-Befestigungsschraube 1: 39 N·m (3,9 kgf-m) Vorderrad-Bremsschlauch-Verbindungsschraube 2: 23 N·m (2,3 kgf-m) Nach Montage des Bremssattels das System entlüf- ten. (!2-27) BREMSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG Die Bremsscheibe einer Sichtprüfung auf Beschädigung und Risse unterziehen.
  • Seite 351 8-64 FAHRGESTELL AUSBAU UND ZERLEGUNG DES HAUPTZY- LINDERS • Die Vorderrad-Bremslichtschalterkabel abtrennen. • Einen Lappen unter die Verbindungsschraube am Hauptzylin- der setzen, um eventuell verschüttete Bremsflüssigkeit aufzu- fangen. Die Verbindungsschraube herausdrehen, und den Bremsschlauch abtrennen. Jegliche Bremsflüssigkeit, die auf irgendein Teil des Motorrads gelangt, unverzüglich und vollständig abwischen.
  • Seite 352 FAHRGESTELL 8-65 • Bremshebel 4 und Bremsschalter 5 abnehmen. • Den Staubbalg 1 herausziehen, und den Sprengring 2 abnehmen. • Kolben/Sekundärmanschette, Primärmanschette und Rück- holfeder abnehmen. 3 Sekundärmanschette 4 Kolben 5 Primärmanschette 6 Rückholfeder • Sprengring 7, Verbinder 8 und O-Ring 9 abnehmen. HAUPTZYLINDER-ÜBERPRÜFUNG Die Hauptzylinderbohrung auf Kratzer und andere Schäden überprüfen.
  • Seite 353 8-66 FAHRGESTELL • Beim Wiederanbringen des Hauptbremszylinders an der Lenkstange die Hauptzylinderhalter-Passfläche auf die Kör- nermarke A an der Lenkstange ausrichten, und die obere Spannschraube zuerst anziehen, wie gezeigt. " Vorderrad-Hauptbremszylinder-Befestigungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) Hauptzylinder Lenkstange Obere Spannschraube “UP”-Marke Körnermarke Abstand •...
  • Seite 354 FAHRGESTELL 8-67 HINTERRADBREMSE AUFBAU GEGENSTAND N·m kgf-m Bremspedal Kolben/Manschettensatz Bremssattel-Entlüftungsventil Ausgleichbehälterschlauch Bremsschlauch-Verbindungsschraube Bremsschlauch Hinterrad-Bremssattel-Befestigungsschraube Bremsklotz Hinterrad-Hauptbremszylinder-Befestigungsschraube Innenscheibe Hinterrad-Hauptbremszylinderstangen- Außenscheibe Sicherungsmutter Kolben Hinterrad-Bremssattelgehäuseschraube Feder Hinterrad-Bremsklotz-Befestigungsstift...
  • Seite 355 8-68 FAHRGESTELL * Diese Bremsanlage ist mit Bremsflüssigkeit DOT 4 auf Ethylenglykol-Basis gefüllt. Nicht Flüs- sigkeiten anderen Typs verwenden oder zumischen, wie z.B. solche auf Silikon- oder Petro- leum-Basis. * Keine Bremsflüssigkeit aus einem alten, gebrauchten oder nicht richtig abgedichteten Behäl- ter verwenden.
  • Seite 356 FAHRGESTELL 8-69 BREMSKLOTZ-AUSTAUSCH • Bremsklotz-Befestigungsstift 1 und Feder 2 abnehmen. • Die Bremsklötze abnehmen. * Bei Demontage der Bremsklötze das Bremspedal nicht betätigen. * Die Bremsklötze stets als Satz auswechseln, da anderenfalls die Bremsleistung beeinträchtigt wird. • Neue Bremsklötze und Beilagen anbringen. "...
  • Seite 357 8-70 FAHRGESTELL AUSBAU UND ZERLEGUNG DES BREMS- SATTELS • Die Bremsklötze abnehmen. (!8-69) • Die Verbindungsschraube 1 herausdrehen, und die Brems- flüssigkeit mit einem geeigneten Behälter auffangen. HINWEIS: Vor Herausdrehen der Bremssattel-Befestigungsschrauben die Bremssattelgehäuseschrauben 2 etwas lösen, um die spätere Zerlegung zu erleichtern.
  • Seite 358 FAHRGESTELL 8-71 • Staubdichtungen und Kolbendichtungen abnehmen. Staubdichtungen und Kolbendichtungen nicht wieder verwenden, um Undichtigkeit zu vermeiden. ÜBERPRÜFUNG DES BREMSSATTELS BREMSSATTEL-ÜBERPRÜFUNG (!8-60) BREMSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG (!8-63) % Verschleißgrenze Dicke der hinteren Scheibe: 4,5 mm Hinterrad-Bremsscheiben-Schlag: 0,30 mm BREMSSATTEL-MONTAGE UND -EINBAU Den Bremssattel in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung und des Ausbaus wieder montieren.
  • Seite 359 8-72 FAHRGESTELL KOLBENDICHTUNG • Die Kolbendichtungen wie in der Abbildung gezeigt anbrin- gen. O-RING • Neuen O-Ring anbringen und die Bremssattelhälften zusam- menbauen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • Gewinde von Bremssattelgehäuse und –schrauben gründlich reinigen. • THREAD LOCK auf die Bremssattelgehäuseschrauben auf- tragen.
  • Seite 360 FAHRGESTELL 8-73 HAUPTZYLINDER - AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die Rahmenabdeckung abnehmen. (!8-6) • Die Bremsflüssigkeit-Ausgleichbehälter-Befestigungsschraube 1 herausdrehen. • Einen Lappen unter die Verbindungsschraube am Hauptzylin- der setzen, um verschüttete Bremsflüssigkeitstropfen aufzu- fangen. Die Verbindungsschraube 2 herausdrehen, und den Bremsschlauch abtrennen. •...
  • Seite 361 8-74 FAHRGESTELL HAUPTZYLINDER-ÜBERPRÜFUNG ZYLINDER, KOLBEN UND MANSCHETTENSATZ Die Zylinderbohrungswand auf Kratzer und andere Schäden überprüfen. Manschettensatz und jedes Gummiteil auf Beschädigung über- prüfen. ZUSAMMENBAU UND EINBAU DES HAUPT- ZYLINDERS Den Hauptzylinder in der umgekehrten Reihenfolge des Aus- baus und der Zerlegung wieder zusammen- und einbauen. Auf die folgenden Punkte achten: * Die Hauptzylinder-Bauteile vor dem Zusammenbau mit frischer Bremsflüssigkeit reinigen.
  • Seite 362 FAHRGESTELL 8-75 REIFEN UND RAD REIFEN-DEMONTAGE Der kritischste Faktor eines schlauchlosen Reifens ist die Abdichtung zwischen Radfelge und Reifenwulst. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Reifenwechsler zu verwenden, der diese Abdichtanforderung erfüllt und die Arbeit effizient sowie funktionell machen kann. Bezüglich Bedienungsweise siehe Anleitung des Reifenwechs- ler-Herstellers.
  • Seite 363 8-76 FAHRGESTELL ÜBERPRÜFUNG DES VENTILS Das Ventil überprüfen, nachdem der Reifen von der Felge abge- nommen worden ist. Das Ventil durch ein neues ersetzen, wenn der Dichtungsgummi A abgeschält oder beschädigt ist. HINWEIS: Falls das Ventil von außen gesehen keine Ungewöhnlichkeit aufweist, braucht es nicht abgenommen zu werden.
  • Seite 364 FAHRGESTELL 8-77 REIFEN-MONTAGE • Reifen-Schmiermittel auf den Reifenwulst auftragen. • Zum Montieren des Reifens auf das Rad die folgenden Punkte beachten. * Ein Ventil, das einmal abgenommen worden ist, nicht wieder verwenden. * Niemals Öl, Fett oder Benzin als Ersatz für Rei- fen-Schmiermittel auf den Reifenwulst auftragen.
  • Seite 365 8-78 FAHRGESTELL • Unter dieser Bedingung den “Felgenlinien” B-Anguss an den Reifenseitenwänden überprüfen. Die Linie muss rundum einen gleichen Abstand von der Radfelge haben. Wenn der Abstand zwischen der Felgenlinie und der Radfelge abweicht, ist dies ein Anzeichen dafür, dass der Wulst nicht richtig sitzt. In diesem Fall die Luft ganz vom Reifen ablassen, und den Wulst an beiden Seiten lösen.
  • Seite 366 FAHRGESTELL 8-79 ANTRIEBSKETTE Zum Durchschneiden und Wiederverbinden der Antriebskette in den folgenden Arbeitsschritten das Spezialwerkzeug verwen- den. $ 09922-22711: Antriebsketten-Schneid- und Verbin- dungs-Werkzeugsatz HINWEIS: Bei Gebrauch des Spezialwerkzeugs ein wenig Fett auf die Gewindeabschnitte des Spezialwerkzeugs auftragen. DURCHSCHNEIDEN DER ANTRIEBSKETTE •...
  • Seite 367 8-80 FAHRGESTELL • Das abgetrennte Antriebskettengelenk auf den Halteteil 8 des Werkzeugs setzen. • Sowohl die Einstellerschraube 6 als auch die Druckschraube “A” 3 hineindrehen, sodass jede Endöffnung richtig über dem Kettengelenkstift sitzt. • Die Druckschraube “A” 3 mit der Stange anziehen. •...
  • Seite 368 FAHRGESTELL 8-81 ANTRIEBSKETTEN-VERBINDUNG (F50) LASCHENMONTAGE • Das Spezialwerkzeug wie in der Abbildung gezeigt vorberei- ten. 1 Werkzeugkörper 5 Einstellerschraube 2 Griff (ohne Öffnung) 3 Laschenhalter 6 Druckschraube “A” (engravierte Marke “F50”) 7 Stange 4 Keilhalter und Keilbolzen • Die beiden Enden der Antriebskette mit dem Steckglied 8, das von der Radseite A gemäß...
  • Seite 369 8-82 FAHRGESTELL • Die Lasche weiterhin aufpressen, bis der Abstand zwischen den beiden Laschen vorschriftgemäß wird. % Soll-Laschenabstand W 21,05 – 21,35 mm Falls die Laschen zu stark zusammengedrückt worden sind, die Arbeit von neuem mit neuen Gelenkteilen durchführen. GELENKSTIFT-VERSTEMMUNG •...
  • Seite 370 ELEKTRIK INHALT BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN ............9- 2 STECKVERBINDER ................9- 2 STECKER ....................9- 2 KLEMME ....................9- 2 SICHERUNG ................... 9- 2 HALBLEITER-TEIL ................. 9- 3 BATTERIE....................9- 3 ANSCHLIESSEN DER BATTERIE ............9- 3 VERKABELUNG..................9- 3 GEBRAUCH DES MULTI-STROMKREISTESTERS......9- 4 LAGE DER ELEKTRISCHEN BAUTEILE ............
  • Seite 371 ELEKTRIK 9-1 SCHALTER ....................9-32 BATTERIE ....................9-34 TECHNISCHE DATEN ................9-34 ANFANGSLADUNG ................9-34 WARTUNG ....................9-36 NACHLADUNG ..................9-36...
  • Seite 372 ELEKTRIK BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN STECKVERBINDER • Zum Anschließen eines Steckverbinders diesen unbedingt hineindrücken, bis ein Klicken zu spüren ist. Klicken • Den Steckverbinder auf Korrosion, Verschmutzung und Bruchstellen in der Abdeckung überprüfen. STECKER Klicken • Im Falle eines Steckers mit Verriegelung, diese vor Abtrennen des Steckers unbedingt lösen, und beim Wiederanschließen den Stecker ganz hineindrücken, bis die Verriegelung wirkt.
  • Seite 373 ELEKTRIK HALBLEITER-TEIL • Darauf achten, Teile mit Halbleiterbauteilen, wie z.B. ein FALSCH ECM, nicht fallen zu lassen. • Bei Überprüfung eines solchen Teils die gegebenen Anwei- sungen genau befolgen. Falls das angegebene Verfahren nicht genau befolgt wird, kann ein solches Teil beschädigt werden.
  • Seite 374 ELEKTRIK GEBRAUCH DES MULTI-STROMKREISTE- STERS • Die Plus- + und Minussonde - des Multi-Stromkreistesters richtig anlegen. Falscher Gebrauch kann zu einer Beschädi- gung des Motorrads und des Testers führen. • Falls Spannungs- und Stromwerte nicht bekannt sind, mit der Messung im höchsten Bereich beginnen. •...
  • Seite 375 ELEKTRIK LAGE DER ELEKTRISCHEN BAUTEILE 1 Zündspule (Nr.1, 2, 3, 4) 0 Blinker-/Seitenständerrelais 2 Nockenwellenpositionssensor (!4-60) A Sicherungskasten 3 Kraftstoffeinspritzventil (!4-51) B Umgebungsluftdrucksensor 4 Ansaugluftdrucksensor (!4-60) C Starter 5 Motor-Kühlmittel-Temperatursensor (!4-61) D Kurbelwellenpositionssensor (!4-60) 6 Ansauglufttemperatursensor (!4-61) E Öldruckschalter 7 Sekundär-Drosselpositionssensor (!4-62) F Signalhorn 8 Sekundärdrosselventil-Stellantrieb (!4-45) G Kühllüfter-Thermoschalter...
  • Seite 376 ELEKTRIK 1 Kraftstoffpumpe (!5-7) 8 Regler/Gleichrichter 2 Kraftstoffstandschalter 9 Betriebsartenwahlschalterstecker (!4-23) 3 Batterie 0 Kühllüfter (!7-6) 4 ECM (Motor-Steuermodul) A Tachosensor 5 Starterrelais/Hauptsicherung B Schaltpositionsschalter 6 Kraftstoffpumpenrelais (!5-9) C Seitenständerschalter 7 Umkippsensor (!4-61) D Generator...
  • Seite 377 ELEKTRIK LADESYSTEM Regler/Gleichrichter Zündschalter Generator FEHLERDIAGNOSE Batterie wird schnell leer Schritt 1 1) Auf Zubehör überprüfen, das viel Strom verbraucht. Ist Zubehör installiert? Zubehör abtrennen. NEIN Mit Schritt 2 fortfahren. Schritt 2 1) Batterie auf Leckstrom überprüfen. (!9-8) Kein Leckstrom bei Batterie? Mit Schritt 3 fortfahren.
  • Seite 378 ELEKTRIK Schritt 5 1) Die Generator-Leerlaufspannung messen. (!9-9) Stimmt die Generator-Leerlaufspannung? Mit Schritt 6 fortfahren. NEIN Generator defekt. Schritt 6 1) Den Regler/Gleichrichter überprüfen. (!9-10) Ist der Regler/Gleichrichter in Ordnung? Mit Schritt 7 fortfahren. NEIN Regler/Gleichrichter defekt. Schritt 7 1) Die Verkabelung überprüfen. Ist die Verkabelung in Ordnung? Batterie defekt •...
  • Seite 379 ELEKTRIK REGELSPANNUNG • Den Vordersitz abnehmen. (!8-6) • Den Motor starten und mit 5 000 U/min laufen lassen, wäh- rend das Fernlicht eingeschaltet ist. Die Gleichspannung zwischen den Batteriepolen + und - mit dem Multi-Stromkreistester messen. Wenn die Spannung nicht innerhalb des Sollbereichs liegt, Generator und Regler/Gleich- richter überprüfen.
  • Seite 380 9-10 ELEKTRIK REGLER/GLEICHRICHTER • Die Rahmenabdeckung abnehmen. (!8-6) • Den Regler/Gleichrichter-Stecker abtrennen. Die Spannung zwischen den Kabeln mit dem Multi-Stromkrei- stester messen, wie in der Tabelle unten angegeben. Wenn die Spannung nicht vorschriftgemäß ist, den Regler/Gleichlichter durch einen neuen ersetzen. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz ) Testerknopf-Anzeige: Diodentest (*) Einheit: V...
  • Seite 381 ELEKTRIK 9-11 STARTERSYSTEM UND SEITENSTÄNDER/ZÜNDUNG-VERRIEGELUNGSSYSTEM Motorabstell- schalter Zündschalter Sicherung (30 A) Zündspule Starter Schaltpositions- Sicherung schalter (15 A) (Leerlauf) Starterrelais Starterknopf Blinker-/ Kupplungshebel- Seitenständer- Positionsschalter relais Seitenständer- schalter FEHLERDIAGNOSE Starter läuft nicht Schritt 1 1) Getriebe auf Leerlauf schalten. 2) Den Kupplungshebel ziehen, die Zündung einschalten, wobei der Motorabstellschalter auf “RUN” gestellt ist, und beim Drücken des Starterknopfs darauf achten, ob das Starterrelais klickt.
  • Seite 382 9-12 ELEKTRIK Schritt 4 1) Das Starterrelais überprüfen. (!9-14) Ist das Starterrelais in Ordnung? Schlechter Kontakt bei Starterrelais. NEIN Starterrelais defekt. Starter läuft, dreht Motor jedoch nicht durch Schritt 1 1) Der Starter läuft, wenn das Getriebe auf Leerlauf geschaltet ist, jedoch in keiner anderen Schaltposition, auch wen der Seitenständer eingeklappt ist.
  • Seite 383 ZUSAMMENBAU DES STARTERS Den Starter in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung wie- der zusammenbauen. Auf die folgenden Punkte achten: • SUZUKI SUPER GREASE auf die Lippe des Simmerrings auftragen. - 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere)
  • Seite 384 9-14 ELEKTRIK • Ein wenig SUZUKI MOLY PASTE auf die Ankerwelle auftra- gen. . 99000-25140: SUZUKI MOLY PASTE • Den Vorsprung des Startergehäuses in die Aussparung des Gehäuseabschlusses passen. • SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring auftragen. - 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A”...
  • Seite 385 ELEKTRIK 9-15 " Batteriespannung darf dem Starterrelais nur kurz, d.h., nicht länger als fünf Sekunden, zugeführt werden, da die Relaisspule anderenfalls zu heiß und beschädigt werden kann. Den Relaisspulenwiderstand zwischen den Klemmen mit dem Multi-Stromkreistester messen. Wenn der Widerstand nicht vor- schriftgemäß...
  • Seite 386 9-16 ELEKTRIK SCHALTPOSITIONSSCHALTER • Den Kraftstofftank anheben. (!5-5) • Den Schaltpositionsschalterstecker abtrennen und auf Strom- durchgang zwischen Blau und Schwarz/Weiß bei auf Leerlauf geschaltetem Getriebe prüfen. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz + Testerknopf-Anzeige: Durchgangstest (,) Blau Schwarz/Weiß ON (Leerlauf) OFF (Außer Leerlauf) "...
  • Seite 387 ELEKTRIK 9-17 BLINKER-/SEITENSTÄNDERRELAIS Das Blinker-/Seitenständerrelais setzt sich aus Blinkerrelais, Seitenständerrelais und Diode zusammen. • Das Blinker-/Seitenständerrelais abnehmen. ÜBERPRÜFUNG DES SEITENSTÄNDERRELAIS Zuerst die Isolierung zwischen den Klemmen D und E mit dem Tester überprüfen. Dann 12 V an die Klemmen D und C ( + an D und - an C) anlegen, und den Durchgang zwischen D und E prüfen.
  • Seite 388 9-18 ELEKTRIK ZÜNDANLAGE Motorabstellschalter Seiten- ständer- Stromversorgungs- relais schaltung CKP- Sicherung Sensor Wellenform- anordnungs- Zünd- schaltung schalter Batterie Wellenform- anordnungs- schaltung Nockenwellen- positionssensor Drossel- Kühlmittel- Schalt- positions- temperatur- position- sensor sensor sschalter HINWEIS: Eine Kraftstoff-Sperrschaltung ist in dieses ECM eingebaut, um ein Überdrehen des Motors zu verhindern. Bei Erreichen einer Motordrehzahl von 12 300 U/min sperrt diese Schaltung die Kraftstoffzufuhr am Kraft- stoffeinspritzventil.
  • Seite 389 ELEKTRIK 9-19 Schritt 2 1) Die Batteriespannung zwischen den Eingangskabeln am ECM bei eingeschalteter Zündung messen. Position. (E-02, 19: O/G und B/W, E-03, 24, 28, 33: O/W und B/W) Stimmt die Spannung? Mit Schritt 3 fortfahren. • Zündschalter defekt. • Blinker-/Seitenständerrelais defekt. NEIN •...
  • Seite 390 9-20 ELEKTRIK ÜBERPRÜFUNG ZÜNDSPULEN-PRIMÄRSPITZENSPANNUNG • Das Luftfiltergehäuse abnehmen. (!5-15) • Vor Abnehmen der Zündspulen/Zündkerzenstecker alle Zündspulen/Zündkerzenstecker-Zuleitungskabelstecker abtrennen. • Alle Zündspulen/Zündkerzenstecker abnehmen. " * Zündspule/Zündkerzenstecker nicht vor Abtrennen des Zuleitungskabelsteckers abnehmen, da das Kabel hierdurch beschädigt wird. * Zündspule/Zündkerzenstecker nicht einem Schraubendreher oder einer Stange abstemmen, da anderenfalls mit Schäden zu rechnen ist.
  • Seite 391 ELEKTRIK 9-21 Jede Zündspulen-Primärspitzenspannung Zündspu- len/Zündkerzenstecker-Stecker prüfen. • Multi-Stromkreistester mit Spitzenspannungsadapter wie nachfolgend beschrieben anschließen. Zündspule/Zündkerzenstecker Nr. 1: W/Bl-Klemme ( + Sonde) – Masse ( - Sonde) Klemme Zündspule/Zündkerzenstecker Nr. 2: B-Klemme ( + Sonde) – Masse ( - Sonde) Klemme Zündspule/Zündkerzenstecker Nr.
  • Seite 392 9-22 ELEKTRIK ZÜNDSPULE/ZÜNDKERZENSTECKER-WIDERSTAND • Zündspulen/Zündkerzenstecker-Widerstand sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärwicklung prüfen. Wenn der Widerstand nicht vorschriftgemäß ist, Zündspule/Zündkerzen- stecker erneuern. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz ( Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω Ω Ω Ω ) $ Zündspulen/Zündkerzen-Widerstand 0,8 – 2,5 Ω Ω Ω Ω ( + Abgriff – - Abgriff) Primär: Sekundär: 8 –...
  • Seite 393 ELEKTRIK 9-23 • Das Getriebe auf Leerlauf schalten, und die Zündung ein- schalten (ON). ECM- CKP- Stecker • Den Motor einige Sekunden lang mit dem Starter durchdre- Sensorstecker hen, indem der Starterknopf gedrückt wird, und die CKP-Sen- G/Bl sor-Spitzenspannung prüfen. CKP-Sensor •...
  • Seite 394 9-24 ELEKTRIK KOMBIINSTRUMENT BESCHREIBUNG Das Kombiinstrument besteht im wesentlichen aus Schrittmotor, Flüssigkristallanzeige (LCD) und Leucht- diode (LED). Dank dieser Bauweise ist das Kombiinstrument im Vergleich zu konventionellen Geräten dün- ner, leichter und ansprechfreudiger geworden. Der Drehzahlzeiger wird vom Schrittmotor gesteuert. Die LCDs zeigen jeweils Geschwindigkeit, Gesamtkilometerzahl/Tageskilometerzahl 1/Tageskilometerzahl 2/Uhrzeit und Kühlmitteltemperatur/FI an.
  • Seite 395 ELEKTRIK 9-25 AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die Schrauben 1 herausdrehen. • Den Haken 2 vom Scheinwerfergehäuse herausziehen. • Den Zuleitungskabelstecker abtrennen. • Das Kombiinstrument abnehmen. " Vor Abtrennen und Wiederanschließen des Kombiin- strumentensteckers unbedingt zuerst die Zündung ausschalten (OFF), da anderenfalls elektronische Teile beschädigt werden können.
  • Seite 396 9-26 ELEKTRIK ÜBERPRÜFUNG LED (LEUCHTDIODE) Sicherstellen, dass die LED nach dem Einschalten der Zündung sofort aufleuchtet. Wenn die LED nicht funktioniert, das Kombiinstrument nach Prüfen seines Kabelbaums/Steckers durch ein neues ersetzen. SCHRITTMOTOR Sicherstellen, dass sich der Zeiger unmittelbar nach Einschalten der Zündung von selbst eicht und am Null- punkt stoppt.
  • Seite 397 ELEKTRIK 9-27 MOTOR-KÜHLMITTELTEMPERATUR-MESSER UND -ANZEIGE Kühlmitteltemperatursensor-Überprüfung. (!7-8) • Den Kraftstofftank anheben. (!5-5) • Den Kühlmitteltemperatursensorstecker 1 abtrennen. " Vor dem Anschließen oder Abtrennen des Motor-Kühl- mitteltemperatursensor-Zuleitungskabelsteckers unbedingt die Zündung ausschalten, da anderenfalls elektronische Teile beschädigt werden können. • Den Stellwiderstand A zwischen die Klemmen schließen. •...
  • Seite 398 9-28 ELEKTRIK KRAFTSTOFFSTAND-ANZEIGESCHALTER-ÜBERPRÜ- FUNG • Die Kraftstoffpumpen-Baugruppe abnehmen und zerlegen. (!5-10, 11) • 12-V-Batterie 1 und Testlampe (12 V, 3,4 W) an den Kraft- stoffstand-Anzeigeschalter anschließen, wie in den Abbildun- Batterie gen rechts gezeigt. Wenn der Schalter in Ordnung ist, muss Testlampe die Lampe nach einer Minute angehen.
  • Seite 399 ELEKTRIK 9-29 TACHOMETER Wenn Tachometer, Gesamtkilometerzähler oder Tageskilome- terzähler nicht richtig funktioniert, Tachosensor und Anschluss Stecker überprüfen. Wenn Tachosensor alle Anschlüsse in Ordnung sind, das Instrument durch ein neues ersetzen. TACHOSENSOR • Den Kraftstofftank anheben und mit der Stütze abstützen. (!5-5) •...
  • Seite 400 9-30 ELEKTRIK LEUCHTEN SCHEINWERFER; BREMS-/SCHLUSSLEUCHTE, KENNZEICHENLEUCHTE UND BLINKLEUCHTE SCHEINWERFER 12 V 55 W H7 12 V 60/55 W H4 POSITIONSLEUCHTE 12 V 5 W (Außer für E-03, 24, 28, 33) BREMS-/SCHLUSSLEUCHTE: LED " KENNZEICHENLEUCHTE 12 V 5 W BLINKLEUCHTE 12 V 18 W × 4 "...
  • Seite 401 ELEKTRIK 9-31 SCHEINWERFER-EINSTELLUNG • Die Karosserie-Verkleidungsabdeckung abnehmen. (!8-4) • Den Scheinwerferstrahl mit einem Kreuzschlitzschraubendre- her sowohl in der Vertikalen als auch in der Horizontalen ein- stellen. A: Horizontaleinsteller B: Vertikaleinsteller HINWEIS: Bei der Scheinwerfereinstellung den Lichtstrahl zuerst in der Horizontalen, dann in der Vertikalen einstellen.
  • Seite 402 9-32 ELEKTRIK RELAIS BLINKER-/SEITENSTÄNDERRELAIS Das Blinker-/Seitenständerrelais setzt sich aus Blinkerrelais, Seitenständerrelais und Diode zusammen. ÜBERPRÜFUNG Vor Abnehmen des Blinker-/Seitenständerrelais den Blinklicht- betrieb überprüfen. Wenn der Blinker nicht leuchtet, Glühlampe, Blinkerschalter und Schaltungsverbindung überprüfen. Wenn Glühlampe, Blinkerschalter und Schaltungsverbindung in Ordnung sind, ist unter Umständen das Blinkerrelais defekt. In diesem Fall das Blinker-/Seitenständerrelais durch ein neues ersetzen.
  • Seite 403 ELEKTRIK 9-33 Jeden Schalter mit einem Tester auf Durchgang STARTERKNOPF überprüfen. Falls irgendeine Ungewöhnlichkeit Farbe Position festgestellt wird, die entsprechenden Schalter- Baugruppen durch neue ersetzen. PUSH SIGNALHORNKNOPF WARNBLINKSCHALTER Farbe Farbe Position Position (OFF) PUSH (ON) VORDERRAD-BREMSSCHALTER ZÜNDSCHALTER Farbe Farbe B/Bl Position Position LOCK...
  • Seite 404 9-34 ELEKTRIK Filter BATTERIE Obere Anschlag Abdeckung- TECHNISCHE DATEN slüftung Klemme Typen-Bezeichnung FTX12-BS Kathoden- Sicherheitsventil platten Kapazität 12 V, 36 kC (10 Ah)/10 HR Anodenplatten Separator (Glasfaserplatte) ANFANGSLADUNG Einfüllen von Elektrolyt • Das Aluminiumband 1, mit dem die Elektrolyt-Einfüllöffnun- gen abgedichtet sind, entfernen. Einfüllöffnungen •...
  • Seite 405 ELEKTRIK 9-35 HINWEIS: Wenn keine Luftblasen aus einer Einfüllöffnung hochkommen, zwei- bis dreimal auf die Unterseite des Elektrolytbehälters klop- fen. Den Behälter niemals von der Batterie abnehmen. • Nachdem sichergestellt worden ist, dass der Elektrolyt ganz in die Batterie gelaufen ist, die Elektrolyt-Behälter von der Batterie abnehmen.
  • Seite 406 9-36 ELEKTRIK WARTUNG Den Batteriebehälter einer Sichtprüfung auf Schäden unterzie- hen. Falls irgendwelche Anzeichen von Rissbildung oder Aus- laufen von Elektrolyt an den Seiten der Batterie festgestellt werden, die Batterie durch eine neue ersetzen. Falls die Batte- riepole verrostet oder mit einer weißen pulverartigen Säure- schicht bezogen sind, die Pole mithilfe von Schleifpapier säubern.
  • Seite 407 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-1 WARTUNGSINFORMATIONEN INHALT FEHLERDIAGNOSE ..................10- 2 FI-SYSTEM-STÖRUNGSCODE UND FEHLERZUSTAND ....10- 2 MOTOR....................10- 4 KÜHLER (KÜHLSYSTEM)..............10-10 FAHRGESTELL ..................10-10 BREMSEN .....................10-12 ELEKTRIK .....................10-13 BATTERIE .....................10-14 KABELBAUM-, SEILZUG- UND SCHLAUCH-VERLEGUNG ....10-15 KABELBAUM-VERLEGUNG ..............10-15 SEILZUG-VERLEGUNG ...............10-18 KRAFTSTOFFTANK-ABLASSSCHLAUCH-VERLEGUNG ....10-19 KÜHLSYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG.........10-20 VORDERRAD-BREMSSCHLAUCH-VERLEGUNG ......10-21 HINTERRAD-BREMSSCHLAUCH-VERLEGUNG .......10-22 PAIR-(LUFTVERSORGUNGS)-SYSTEM- SCHLAUCH-VERLEGUNG ..............10-23 KRAFTSTOFFTANK-AUFBAU.............10-24...
  • Seite 408 10-2 WARTUNGSINFORMATIONEN FEHLERDIAGNOSE FI-SYSTEM-STÖRUNGSCODE UND FEHLERZUSTAND STÖRUNG ERKANNTER ERKANNTER FEHLERZUSTAND CODE POSTEN ÜBERPRÜFEN AUF KEIN DEFEKT ————— Nockenwellenposition Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 4 Sekunden sensor nach Empfang des Startersignals. Nockenwellenpositionssensor-Verkabelung und mechanische Teile. (Nockenwellenpositionssensor, Einlassnockenstift, Verkabe- lung/Stecker-Verbindung) Kurbelwellenpositions- Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 4 Sekunden...
  • Seite 409 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-3 STÖRUNG ERKANNTER ERKANNTER FEHLERZUSTAND CODE POSTEN ÜBERPRÜFEN AUF Sekundärdrosselven- Wenn kein Stellantrieb-Steuersignal vom ECM geliefert wird, til-Stellantrieb oder das Kommunikationssignal das ECM nicht erreicht, bzw. die Betriebsspannung nicht zum STVA-Motor gelangt, wird C28 angezeigt. STVA ist nicht betriebsfähig. STVA-Zuleitungskabel/Stecker.
  • Seite 410 10-4 WARTUNGSINFORMATIONEN MOTOR Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor startet nicht Kompression zu niedrig oder bereitet 1. Ventilspiel verstellt. Einstellen. Anlassschwierigkei- 2. Ventilführungen abgenutzt oder schlechter Ventil- Reparieren oder auswech- ten. sitz. seln. 3. Falsche Ventilsteuerung. Einstellen. 4. Kolbenringe übermäßig abgenutzt. Auswechseln.
  • Seite 411 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-5 Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor läuft im Leer- 1. Ventilspiel verstellt. Einstellen. lauf schlecht. 2. Schlechter Ventilsitz. Auswechseln oder reparie- ren. 3. Ventilführungen defekt. Auswechseln. 4. Nockenwellen abgenutzt. Auswechseln. 5. Elektrodenabstand zu breit. Einstellen oder auswech- seln.
  • Seite 412 10-6 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor geräuschvoll. Übermäßiges Ventilklappern 1. Ventilspiel zu groß. Einstellen. 2. Ventilfedern ermüdet oder gebrochen. Auswechseln. 3. Stößel oder Nockenlauffläche abgenutzt. Auswechseln. 4. Nockenwellenzapfen abgenutzt oder verbrannt. Auswechseln. Geräusch scheint von Kolben zu kommen 1.
  • Seite 413 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-7 Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor läuft im Motor-Innenteile/elektrische Teile defekt hohen Drehzahlbe- 1. Ventilfedern ermüdet. Auswechseln. reich schlecht. 2. Nockenwellen abgenutzt. Auswechseln. 3. Ventilsteuerung verstellt. Einstellen. 4. Elektrodenabstand zu schmal. Einstellen. 5. Zündung nicht ausreichend vorgestellt wegen ECM auswechseln.
  • Seite 414 10-8 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor bringt zu Motor-Innenteile/elektrische Teile defekt wenig Leistung. 1. Ventilspielverlust. Einstellen. 2. Ventilfedern ermüdet. Auswechseln. 3. Ventilsteuerung verstellt. Einstellen. 4. Kolbenringe oder Zylinder abgenutzt. Auswechseln. 5. Schlechter Ventilsitz. Reparieren. 6. Zündkerzen verrußt. Reinigen oder auswech- seln.
  • Seite 415 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-9 Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor-Heißlauf. Kraftstoff/Luft-Gemisch zu mager 1. Kurzschluss bei IAP-Sensor/-zuleitungskabel. Reparieren oder auswech- seln. 2. Kurzschluss bei IAT-Sensor/-zuleitungskabel. Reparieren oder auswech- seln. 3. Luftansaugung durch die Ansaugrohrverbindung. Reinigen oder auswech- seln. 4. Einspritzventile defekt. Reparieren oder auswech- seln.
  • Seite 416 10-10 WARTUNGSINFORMATIONEN KÜHLER (KÜHLSYSTEM) Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor-Heißlauf. 1. Nicht genügend Motor-Kühlmittel. Kühlmittel nachfüllen. 2. Kühlerblock verstopft oder verschmutzt. Reinigen. 3. Kühllüfter defekt. Reparieren oder auswech- seln. 4. Kühllüfter-Thermoschalter defekt. Auswechseln. 5. Wasserdurchgang verstopft. Reinigen. 6. Luft im Kühlkreislauf eingeschlossen. Entlüften.
  • Seite 417 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-11 Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Vorderrad-Fede- 1. Gabelöl zu viskos. Auswechseln. rung zu hart. 2. Zu viel Gabelöl. Überschüssiges Öl ablas- sen. 3. Teleskopgabel-Federeinsteller falsch eingestellt. Einstellen. 4. Teleskopgabel-Dämpfungskrafteinsteller falsch Einstellen. eingestellt. 5. Vorderachse verbogen. Auswechseln. Geräuschvolle Vor- 1.
  • Seite 418 10-12 WARTUNGSINFORMATIONEN BREMSEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Zu wenig Brems- 1. Auslaufen von Bremsflüssigkeit vom Hydrauliksy- Reparieren oder auswech- kraft. stem. seln. 2. Bremsklötze abgenutzt. Auswechseln. 3. Öl auf Bremsklotz/Bremsbacken-Kontaktfläche. Bremsscheibe und Brems- klötze reinigen. 4. Scheibe abgenutzt. Auswechseln.
  • Seite 419 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-13 ELEKTRIK Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Überhaupt kein oder 1. Zündspulen oder CKP-Sensor defekt. Auswechseln. nur schlechter 2. Zündkerzen defekt. Auswechseln. Funke. 3. Sensor defekt. Auswechseln. 4. ECM defekt. Auswechseln. 5. Umkippsensor defekt. Auswechseln. 6. Stromkreisunterbrechung bei Verkabelungsver- Überprüfen und reparieren.
  • Seite 420 10-14 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Starterknopf funk- 1. Batterie leer. Reparieren oder auswech- tioniert nicht. seln. 2. Schalterkontakte defekt. Auswechseln. 3. Nicht richtig sitzende Bürsten am Kollektor im Reparieren oder auswech- Starter. seln. 4. Starterrelais/Starter-Verriegelungsschalter Auswechseln. defekt. 5.
  • Seite 421 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-15 KABELBAUM-, SEILZUG- UND SCHLAUCH-VERLEGUNG KABELBAUM-VERLEGUNG Dem Scheinwerfer-Zuleitungskabel wird Positionsleuchte Durchhang gegeben. Kabelbaum Klemme Klemme Lenkerschalter (R) Zündschalter Klemme Batterie Bremslichtschalter...
  • Seite 422 10-16 WARTUNGSINFORMATIONEN Zündschalter Lenkerschalter (L) Lenkerschalter (R) Zu Signalhorn Batterie Klemme Klemme Batterie Dämpfer Zündschalter EXCV-Stellantrieb EXCV-Stellantrieb Lenkerschalter (R) Klemme Kabelbaum Kabelbaum Öldruckschalter Klemme Seitenständerschalter Batterie CKP-Sensor Kabelbaum Geschwindigkeitssensor Klemme EXCV-Stellantrieb Kabelbaum Klemme Klemme Lenkerschalter (L) Kupplungsseilzug Den Kabelbaum unter Kabelbaum dem Starterrelais führen.
  • Seite 423 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-17...
  • Seite 424 10-18 WARTUNGSINFORMATIONEN SEILZUG-VERLEGUNG Gasseilzug Nr. 1 Gasseilzug Nr. 2 Kupplungsseilzug Gasseilzug Nr. 1 0 mm Gasseilzug Nr. 2 Gasseilzugführung 0 mm Gasseilzug Nr. 1 Gasseilzug Nr. 2 Kupplungsseilzug Führung Kupplungsseilzug Den Kupplungsseilzug unter der Motoraufhängungshalterung durchführen. MAX. 4 mm Den Gasseilzug Nr. 1 über dem Gasseilzug Nr.
  • Seite 425 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-19 KRAFTSTOFFTANK-ABLASSSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 426 10-20 WARTUNGSINFORMATIONEN KÜHLSYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 427 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-21 VORDERRAD-BREMSSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 428 10-22 WARTUNGSINFORMATIONEN HINTERRAD-BREMSSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 429 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-23 PAIR-(LUFTVERSORGUNGS)-SYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG PAIR-Ventil-Unterdruckschlauch (530 mm) Zu Drosselgehäuse (Zylinder Nr. 4) PAIR-Ventilschlauch R (50 mm) PAIR-Filterschlauch PAIR-Ventil 10 N·m (1,0 kgf-m) Passmarke PAIR-Ventilschlauch L (30 mm) PAIR-Membranventil Luftfiltergehäuse...
  • Seite 430 10-24 WARTUNGSINFORMATIONEN KRAFTSTOFFTANK-AUFBAU...
  • Seite 431 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-25 VERKLEIDUNGSAUFBAU...
  • Seite 432 10-26 WARTUNGSINFORMATIONEN RAHMENABDECKUNGSAUFBAU Rahmenabdeckung WÄMRESCHUTZ-AUFBAU Rechte untere Verkleidung Untere Verkleidungsleiste Unterer Verkleidungsdämpfer 3 mm Rechter Unterverkleidungswärmeschutz...
  • Seite 433 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-27 SEITENSTÄNDER-AUFBAU (USA) (Andere) 50 N·m (5,0 kgf-m) 40 N·m (4,0 kgf-m) 50 N·m (5,0 kgf-m) SCHALTPEDAL-AUFBAU Fußraste 60 – 70 mm...
  • Seite 434 10-28 WARTUNGSINFORMATIONEN SITZSCHLOSSKABEL-VERLEGUNG Sitzschlosskabel Sitzschloss- kabelführung Sitzschloss...
  • Seite 435 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-29 LENKSTANGEN-BALANCER Lenkstangen-Balancer-Expander Gasdrehgriff Lenkstange Mutter Schraube Lenkstangen-Balancer 5,5 N·m (0,5 kgf-m)
  • Seite 436 10-30 WARTUNGSINFORMATIONEN SPEZIALWERKZEUGE 09900-18740 Steckschlüsselein- 09900-20101 09900-20202 09900-20203 09900-06108 saltz mit Sechskant 09900-20102 Mikrometer Mikrometer Sprengringzange (24 mm) Noniusschublehre (25 – 50 mm) (50 – 75 mm) 09900-20605 09900-20602 Messschieber mit 09900-20205 Messuhr Messuhr 09900-20607 Mikrometer 09900-20508 (1/1 000 mm, (1/100 mm, Messuhr (0 –...
  • Seite 437 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-31 09913-13121 09913-50121 09913-70210 09915-64510 Unterdruckaus- Simmerring-Aus- Lager-Einbauwerk- 09915-40610 Kompressionsmes- gleichs-lehre bauwerkzeug zeugsatz Ölfilterschlüssel ser satz 09915-74521 09915-74540 09915-77331 09916-10911 Öldruckmes- Öldruckmes- Messgerät Ventil-Läppwerk- 09916-14510 ser-schlauch ser-aufsatz (für hohen Druck) zeugsatz Ventilfederheber- 09916-14910 09916-21111 09916-20630 09916-20650 Ventilfederheber- Ventilsitzfräser Ventilsitzfräser Volldorn 09916-34542 aufsatz...
  • Seite 438 10-32 WARTUNGSINFORMATIONEN 09917-47010 09920-34830 09920-53740 09921-20210 09921-20240 Unterdruckpum- Starterkupplung Kupplungsnabe Lager-Ausbau- Lager-Ausbauwerk- pen-lehre Halter Halter werkzeug zeugsatz 09922-22711 Antriebsket- ten-Durchtrenn- 09924-84510 09925-18011 09930-11920 und Verbindungs- Lager-Einbauwerk- Lenklager- Torx-Einsatz 09930-11940 werkzeug zeugsatz Einbauwerkzeug JT40H Einsatzhalter 09930-82720 09930-11950 09930-30102 09930-34980 09930-44520 Betriebsartenwahl- Torx-Schlüssel Schiebewelle Rotorabzieher...
  • Seite 439 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-33 09940-40220 09940-40211 Kraftstoffdruckmes- 09940-50120 09940-52861 Kraftstoffdruckmes- ser-Schlauchauf- Gabelinnen- Gabelsimmerring- 09940-92720 ser-adapter satz stangenhalter Einbauwerkzeug Federwaage 09941-34513 09940-94922 09940-94930 Lenkungslauf- Teleskopgabelfe- Gabeldistanz- ring-Einbauwerk- 09943-74111 der-Anschlagplatte stück-Halter zeug Gabelölstandlehre HINWEIS: Vor Bestellung eines Spezialwerkzeugs bitte nachfragen, ob es erhältlich ist.
  • Seite 440 10-34 WARTUNGSINFORMATIONEN ANZUGSDREHMOMENT MOTOR GEGENSTAND N·m kgf-m Auspuffrohrschraube Auspufftopf-Verbindungsmutter Auspufftopf-Befestigungsmutter Geschwindigkeitssensor-Rotorschraube Motorkettenrad-Mutter 11,5 Motor-Aufhängungsschraube und (M: 12) -mutter (M: 10) Motoraufhängung-Schubeinsteller Motoraufhängung-Schubeinsteller-Sicherungsmutter Motor-Aufhängungsklemmschraube Zylinderkopfhaubenschraube Zündkerze Steuerkettenführungsschraube Nockenwellenzapfen-Halterschraube Steuerketten-Spannungseinsteller-Deckelschraube Steuerketten-Spannungseinsteller-Befestigungsschraube Steuerkettenspannerschraube Zylinderkopfschraube Provisorisch (M: 10) Endgültig (M: 6) PAIR-Membranventil-Abdeckungsschraube Wassermantelschraube 0,95 Wassereinlassabdeckungsschraube Kupplungsdeckelschraube Kupplungsnabenmutter...
  • Seite 441 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-35 GEGENSTAND N·m kgf-m Ölkanalschraube (M: 6) (M: 8) (M: 10) (M: 16) Ölablassschraube Kolben-Kühlöldüsenschraube Ölpumpen-Befestigungsschraube Pleuellagerdeckelschraube (Anfänglich) 90 ° (1/4 Drehung) (Endgültig) Lagerhalterschraube Lüftungsabdeckungsschraube Ölsiebschraube Ölwannenschraube Ölkühler-Befestigungsschraube Ölkühlerschlauch Wasser-Bypass-Verbindung Schaltgabelwellenhalterschraube Starter-Befestigungsschraube KRAFTSTOFFEINSPRITZ- UND LUFTANSAUGSYSTEM N·m kgf-m GEGENSTAND CKP-Sensor-Befestigungsschraube IAT-Sensor Kraftstoff-Förderleitung-Befestigungsschraube 0,35...
  • Seite 442 10-36 WARTUNGSINFORMATIONEN FAHRGESTELL N·m kgf-m GEGENSTAND Lenkschaftkopfmutter Lenkschaft-Sicherungsmutter Lenkungsdämpferschraube und -mutter Obere Teleskopgabel-Spannschraube Untere Teleskopgabel-Spannschraube Teleskopgabel-Deckelschraube Gabelinnenstangen-Sicherungsmutter Teleskopgabel-Dämpferstangenschraube Vorderachse 10,0 Vorderachs-Klemmschraube Lenkstangen-Spannschraube Vorderrad-Hauptbremszylinder-Befestigungsschraube Vorderrad-Bremssattel-Befestigungsschraube Vorderrad-Bremssattelgehäuseschraube Bremsklotz-Befestigungsstift Bremsschlauch-Verbindungsschraube Kupplungshebelhalter-Befetigungsschraube Entlüftungsventil Bremsscheibenschraube (Vorne) Bremsscheibenschraube (Hinten) Hinterrad-Bremssattel-Befestigungsschraube Hinterrad-Bremssattelgehäuseschraube Hinterrad-Bremsklotz-Befestigungsstift Hinterrad-Hauptbremszylinder-Befestigungsschraube Hinterrad-Hauptbremszylinderstangen-Sicherungsmutter Vordere Fußrastenhalterung-Befestigungsschraube Schwingenzapfenwelle Schwingenzapfenmutter 10,0...
  • Seite 443 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-37 ANZUGSDREHMOMENT-TABELLE Bezüglich anderer Muttern und Schrauben, die auf der vorigen Seite nicht aufgeführt sind, siehe diese Tabelle: Konventionelle oder mit “4” Schraubendurchmesser A Mit “7” markierte Schraube markierte Schraube (mm) N·m kgf-m N·m kgf-m 0,15 0,23 0,45 0,55 13,5 10,5 21,0...
  • Seite 444 10-38 WARTUNGSINFORMATIONEN WARTUNGSDATEN VENTIL + VENTILFÜHRUNG Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Ventildurchm. EINLASS — AUSLASS — Ventilspiel (in kaltem Zustand) EINLASS 0,10 – 0,20 — AUSLASS 0,20 – 0,30 — Spiel zwischen Ventilführung und Ven- EINLASS 0,010 – 0,037 — tilschaft AUSLASS 0,030 –...
  • Seite 445 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-39 ZYLINDER + KOLBEN + KOLBENRING Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Kompressionsdruck- 1 300 – 1 700 kPa 1 000 kPa (13 – 17 kgf/cm²) (10 kgf/cm²) Kompressionsdruck-Unterschied 200 kPa — (2 kgf/cm²) Laufspiel des Kolbens im Zylinder 0,030 – 0,040 0,120 Zylinderbohrung Kerben oder...
  • Seite 446 10-40 WARTUNGSINFORMATIONEN BALANCER Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Balancerwellenzapfen-Lagerspiel 0,020 – 0,044 0,080 Balancerwellenzapfen-AD. 22,984 – 23,000 — ÖLPUMPE GEGENSTAND STANDARD GRENZE Öldruck (bei 60 °C) 100 – 400 kPa (1,0 – 4,0 kgf/cm²) — bei 3 000 U/min KUPPLUNG Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD...
  • Seite 447 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-41 THERMOSTAT + KÜHLER + LÜFTER + KÜHLMITTEL GEGENSTAND STANDARD/SPEZIFIKATION HINWEIS Thermostatventilöffnungs- Ca. 82 °C — temperatur Thermostatventilhub 8 mm und mehr bei 95 °C — ECT-Sensor-Widerstand 20 °C Ca. 2,45 kΩ — 50 °C Ca. 0,811 kΩ — 80 °C Ca.
  • Seite 448 10-42 WARTUNGSINFORMATIONEN FI-SENSOREN+ SEKUNDÄRDROSSELVENTIL-STELLANTRIEB GEGENSTAND SPEZIFIKATION HINWEIS CMP-Sensor-Widerstand 0,9 – 1,7 kΩ CMP-Sensor-Spitzenspannung Beim Durch- 0,5 V und höher drehen 70 – 220 Ω CKP-Sensor-Widerstand CKP-Sensor-Spitzenspannung Beim Durch- 0,5 V und höher drehen IAP-Sensor-Eingangsspannung 4,5 – 5,5 V IAP-Sensor-Ausgangsspannung Ca. 2,6 V bei Leerlaufdrehzahl TP-Sensor-Eingangsspannung 4,5 –...
  • Seite 449 WARTUNGSINFORMATIONEN 10-43 DROSSELGEHÄUSE GEGENSTAND SPEZIFIKATION Bohrungsgröße 42 mm Kenn-Nr. 40F5 (Für E-33), 40F4 (Für andere) Leerlaufdrehzahl 1 150 ± 100 U/min Schnellleerlaufdrehzahl 2 200 U/min. (Nach Warmlauf) Gasseilzugspiel 2,0 – 4,0 mm ELEKTRIK Einheit: mm GEGENSTAND SPEZIFIKATION HINWEIS Zündfolge 1.2.4.3 Zündkerze NGK: CR9E DENSO: U27ESR-N...
  • Seite 450 10-44 WARTUNGSINFORMATIONEN WATTZAHL Einheit: W STANDARD/SPEZIFIKATION GEGENSTAND E-03, -24, -28, -33 Andere ← Scheinwerfer 60/55 W 55/55 W 55 W Stand-/Parkleuchte ← Brems-/Schlussleuchte ← Blinkleuchte 18 W × 4 ← Kennzeichenleuchte ← Kombiinstrumentenleuchte ← Blinker-Anzeigeleuchte ← Fernlicht-Anzeigeleuchte ← Leerlauf-Anzeigeleuchte FI-Anzeigeleuchte/Öldruck-anzeigeleu ←...
  • Seite 451 GEGENSTAND STANDARD GRENZE Teleskopgabelhub — Teleskopgabel-Federlänge, entspannt 230,0 Gabelölstand (ohne Feder), — Außenrohr ganz zusammengedrückt) Gabelöltyp SUZUKI FORK OIL L01 oder ein gleichwertiges — Gabelöl Teleskopgabelöl-Füllmenge 509 ml — (pro Holm) Teleskopgabelfedereinsteller 4,5. Nut von oben — Teleskopgabel-Dämpfungskraft- 6 Raststellen von der härtesten Ausfederung —...
  • Seite 452 10-46 WARTUNGSINFORMATIONEN KRAFTSTOFF + ÖL GEGENSTAND SPEZIFIKATION HINWEIS Kraftstofftyp Nur bleifreies Benzin mit einer Pumpenoktanzahl R + M von mindestens 90 verwenden. Benzin mit MTBE (Methyl-Tertiär-Butyl-Ether), mit weniger als 10 % Ethanol oder weniger als 5 % E-03, 28, 33 Methanol, kann unter gleichzeitigem Gebrauch der entsprechenden Kosolventen und Korrosions- schutzmittel verwendet werden.
  • Seite 453 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION 11-1 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION INHALT SCHADSTOFFBEGRENZUNGSSYSTEME..........11- 2 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM .............11- 2 KURBELGEHÄUSEENTLÜFTUNG ............11- 3 ABGASREINIGUNGSANLAGE (PAIR-SYSTEM) ........11- 4 GERÄUSCHREDUZIERUNGSSYSTEM ..........11- 5 ÜBERPRÜFUNG DES PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-) SYSTEMS ..11- 6 SCHLÄUCHE ..................11- 6 PAIR-MEMBRANVENTIL..............11- 6 PAIR-STEUERVENTIL ................11- 6 PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-) SYSTEMSCHEMA ........11- 7 PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-) SYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG ..11- 8...
  • Seite 454 11-2 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION SCHADSTOFFBEGRENZUNGSSYSTEME KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM GSX-R1000-Motorräder sind mit einem schadstoffmindernden Kraftstoffeinspritzsystem ausgestattet. Dieses Kraftstoffeinspritzsystem ist zur Einhaltung zulässiger Emissionswerte präzise konstruiert, gefertigt und eingestellt. Kraftstofftank Kraftstofffilter (Für hohen Kraftstoff- Druck) druckregler Fuel delivery Fuel delivery Kraftstoff- pipe pipe förderleitung Kraftstoff- einspritzventil Kraftstoffpumpe Kraftstoffzufuhrschlauch Kraftstoffsieb...
  • Seite 455 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION 11-3 KURBELGEHÄUSEENTLÜFTUNG Der Motor ist mit einem Kurbelgehäuseentlüftungssystem ausgestattet. Durchblasegase im Motor werden ständig in das Kurbelgehäuse gesaugt und über Lüftungsschlauch, Luftfilter und Drosselgehäuse zum Brennraum rückgeführt. PAIR-Steuerventil PCV-Schlauch FRISCHLUFT UNTERDRUCK KRAFTSTOFF-/LUFTGEMISCH DURCHBLASEGASE...
  • Seite 456 11-4 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION ABGASREINIGUNGSANLAGE (PAIR-SYSTEM) Die Abgasreinigungsanlage besteht aus dem PAIR-System und dem Ausstoßsteuerungssystem. Frischluft wird mittels PAIR-Ventil und PAIR-Membranventil in den Auslasskanal gesaugt. Das PAIR-Ventil wird durch Motorunterdruck betätigt, und der Abgasstrom wird vom ECM durch Ändern des Auslasssteuerventilwinkels gesteuert. PAIR-Steuerventil Ausstoßsteuerventil- Stellantrieb...
  • Seite 457 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION 11-5 GERÄUSCHREDUZIERUNGSSYSTEM MODIFIZIEREN DES GERÄUSCHREDUZIERUNGSSYSTEMS IST GESETZLICH UNTERSAGT: Örtliche Gesetze verbieten die folgenden Akte bzw. deren Verursachung: 1. Ausbau bzw. Ausschaltung irgendeiner Vorrichtung oder eines Konstruktionsteils, das zum Zweck der Geräuschreduzierung in ein neues Fahrzeug eingebaut worden ist, durch jede Person, außer zu War- tungs-, Reparatur- oder Austauschzwecken, vor dem Verkauf oder der Auslieferung an den Endkunden und während der Nutzungsdauer, bzw.
  • Seite 458 11-6 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION ÜBERPRÜFUNG DES PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-) SYSTEMS SCHLÄUCHE • Die Schläuche auf Abnutzung und Beschädigung überprüfen. • Sicherstellen, dass die Schläuche und Rohre einwandfrei angeschlossen sind. PAIR-MEMBRANVENTIL • Den PAIR-Membranventildeckel abnehmen. • Das Membranventil auf Ölkohleablagerungen überprüfen. • Falls Ölkohleablagerungen im Membranventil vorgefunden werden, das PAIR-Membranventil durch ein neues ersetzen.
  • Seite 459 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION 11-7 PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-) SYSTEMSCHEMA Zu Drosselgehäuse Nr. 4 (Unterdruckeinlass) PAIR-Steuerventil Von Luftfilter SCHNITT A – A PAIR-Membranventil FRISCHLUFT ABGAS...
  • Seite 460 11-8 SCHADSTOFFBEGRENZUNGSINFORMATION PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-) SYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG PAIR-Ventil-Unterdruckschlauch Zu Drosselgehäuse (Zylinder Nr. 4) (530 mm) PAIR-Ventilschlauch R (50 mm) PAIR-Filterschlauch PAIR-Ventil 10 N·m (1,0 kgf-m) Passmarke PAIR-Ventilschlauch L (30 mm) PAIR-Membranventil Luftfiltergehäuse...
  • Seite 461 SCHALTSCHEMA E-02, 19 Bezüglich Kabelfarben in den Schaltschemata siehe “KABELFARBE”. LENKERSCHALTER (R) STARTER- WARNBLINK- MOTORABSTELL- VORDERRAD- : BLINKANZEIGELEUCHTE SCHALTER SCHALTER KNOPF BREMSSCHALTER : FERNLICHT-ANZEIGELEUCHTE ZÜNDSPULE ZÜNDSPULE ZÜNDSPULE ZÜNDSPULE : LEERLAUF-ANZEIGELEUCHTE SEITENSTÄNDER- NR. 1 NR. 2 NR. 3 NR. 4 PUSH : KRAFTSTOFF-WARNLEUCHTE SCHALTER OIL : ÖL-ANZEIGELEUCHTE...
  • Seite 462 E-03, 24, 28, 33 LENKERSCHALTER (R) MOTORABSTELL- STARTER- WARNBLINK- VORDERRAD- : BLINKANZEIGELEUCHTE SCHALTER SCHALTER KNOPF BREMSSCHALTER : FERNLICHT-ANZEIGELEUCHTE ZÜNDSPULE ZÜNDSPULE ZÜNDSPULE ZÜNDSPULE : LEERLAUF-ANZEIGELEUCHTE NR. 1 NR. 2 NR. 3 NR. 4 PUSH SEITENSTÄNDER- : KRAFTSTOFF-WARNLEUCHTE SCHALTER OIL : ÖL-ANZEIGELEUCHTE ZÜNDSCHALTER FREE R O O/Y Br...
  • Seite 463 Prepared by February, 2003 Part No. 99500-39240-01G Printed in Japan...
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