3.1.2
... des Aufstausensors SEPARIX-T L Plus
Der Aufstausensor SEPARIX-T L Plus bildet zusammen mit dem Messumformer SEPARIX-
Control CT eine selbsttätige Warneinrichtung für Leichtflüssigkeitsabscheider. Die Warnein-
richtung reagiert auf die Flüssigkeitshöhe (egal ob Öl, Leichtflüssigkeit oder Wasser) im
Abscheider. Sie erzeugt ein Alarmsignal, wenn der Flüssigkeitspegel im Abscheider unzuläs-
sig ansteigt, z. B. wegen eines Rückstaus im Abscheiderablauf, oder weil die selbsttätige
Verschlusseinrichtung den Ablauf des Abscheiders wegen einer zu hohen Öl-/ Leichtflüssig-
keitsschicht verschließt.
Der SEPARIX-T L Plus darf nicht in aggressiven Medien eingesetzt werden.
Die Sensoren arbeiten ohne bewegliche Teile nach dem thermischen Messprinzip, basie-
rend auf der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit von Gasen und Flüssigkeiten:
Ein Kaltleiter in der Sensorspitze wird vom Messumformer aufgeheizt und erhöht dadurch
seinen Widerstand, wenn er sich in Gas (z. B. Luft) befindet. Wenn die Sensorspitze mit
Abbildung 2: SEPARIX-T L Plus, Abmessungen
SEPARIX-C/-T und SEPARIX-Control CT
Ansprechpunkt
16
Flüssigkeit in Berührung kommt, sinkt der Wi-
derstand des Kaltleiters, weil Flüssigkeiten eine
deutlich höhere Wärmeleitfähigkeit haben als
Gase und den Sensor deshalb abkühlen. Der
Messumformer erkennt diese Widerstandsän-
derung unabhängig davon, ob sie durch
Leichtflüssigkeit oder Wasser verursacht wird,
und löst einen Alarm aus.
Um Beschädigungen und Störeinflüsse durch
Spritzwasser zu vermeiden, ist die Sensorspitze
durch das nach unten offene und geschlitzte
Sensorgehäuse geschützt. Der Schaltpunkt liegt
35 mm oberhalb der Unterkante des Sensorge-
häuses und ist durch eine umlaufende Nut am
Sensorgehäuse gekennzeichnet.
Die Versorgung der Sensoren und die Auswer-
tung der Sensorsignale erfolgt durch den
Messumformer SEPARIX-Control CT.
Der Aufstausensor muss nach dem
Einschalten des SEPARIX-Control CT zunächst
aufheizen, bevor er betriebsbereit ist. Diese
Aufheizphase kann je nach Umgebungstem-
peratur bis zu 2 Minuten dauern.
Seite 4/37