Eigenschaften Behälter mit wassergefährdenden Flüssigkeiten müssen nach dem Wasserhaushaltsgesetzt (WHG) mit Überfüllsicherungen ausgestattet sein. Für Lagertanks, die mit Tankfahrzeugen be- füllt werden, besteht die Überfüllsicherung aus einem Grenzwertgeber im Lagertank und einer im Tankfahrzeug installierten Steuereinrichtung. Die nach der Norm EN 13616 zugelassenen Grenzwertgeber 81 D-Ex und 83 UV-… bilden in Verbindung mit einer nach prEN 16657 zugelassenen Steuereinrichtung im Tankfahrzeug (Tankwagen) diese Überfüllsicherung, siehe folgende Abbildung: Überfüllsicherung...
Kupplungsdose Verbindungskabel Anschlussarmatur Abbildung 1: Tankbefüllung vom Tankwagen Sicherungssystem Mit den Grenzwertgebern kann ein Sicherungssystem installiert sein, das nach der prEN 16657 aus dem digitalen Produktidentifikationssystem (PID) und dem Produkterkennungssystem (PRD) be- steht. Als Alternative werden auch das magnetische Qualitäts-Sicherungs-System (QSS) und die analoge Abfüll-Schlauch-Sicherung (ASS) verwendet.
Sicherheitshinweise Die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung werden folgendermaßen gekennzeichnet: Wenn Sie diesen Sicherheitshinweis nicht beachten, besteht Unfallgefahr oder das Ge- rät/System kann beschädigt werden. Nützlicher Hinweis, der die Funktion des Systems gewährleistet oder Ihnen die Arbeit erleichtert. Grenzwertgeber (GWG) sind bestimmt für die Überwachung von Abfüllvorgängen in ortsfeste Tanks.
Aufbau und Design Beschreibung Die Grenzwertgeber bestehen aus einer Sonde, die höhenverstellbar in den Tank hineinragt, einem Einschraubkörper als Träger der Sonde und einer Anschlussarmatur. Die Sonde ist im Einschraubkörper gedichtet und lässt sich innerhalb des Einstellbereichs ver- schieben und feststellen. Der Einschraubkörper ist mit einer Stopfbuchsen-Verschraubung und zusätzlich mit einer Feststellschraube gesichert.
Stoffliste Die Grenzwertgeber (GWG) sind für den Einsatz in Tanks mit folgenden Flüssigkeiten geeignet: Grenzwertgeber 83 UV 83 UV-A 83 UV-C 81 D-Ex 81 D-Ex U Stoffliste wie GWG 83… plus: Heizöl EL nach DIN 51603 • Ottokraftstoffe Heizöl mit Fettsäuremethylester (FAME) •...
Anschlussarmatur Die Anschlussarmatur ist die Schnittstelle zwischen dem Grenzwertgeber und dem Tankwagen. Je nach Art der Tankbefüllung werden unterschiedliche Anschlussarmaturen für die Verbin- dung zum Grenzwertgeber eingesetzt: Rohrarmatur und Wandarmatur. Zusätzlich kann die Anschlussarmatur mit einem Sicherungssystem (QSS/ASS) ausgestattet sein. 4.2.1 Rohrarmatur Befinden sich der Füllanschluss des Tanks und der Grenzwertgeber im Domschacht, ist als An- schlussarmatur für den Grenzwertgeber die Rohrarmatur zu verwenden.
4.2.3 Qualitäts-Sicherungs-System (QSS) Die Grenzwertgeber können mit einer codierten Anschlussarmatur ausgerüstet werden. Jedem Produkt ist ein bestimmter Code zugeordnet, dieser wird über die Kupplungsdose FP 903/ASS/K von der Steuereinrichtung im Tankwagen ausgelesen und gibt die Flüssigkeitsabgabe nur dann frei, wenn das abzugebende Produkt mit dem Lagerprodukt übereinstimmt. Die Codierung erfolgt über den Flanschsteckereinsatz Typ FP 901.
Qualitäts-Sicherungs-System (QSS): Abfüll-Schlauch-Sicherung (ASS): Rohrarmatur Typ 907 mit Rohrarmatur Typ FP 907/ASS mit Flanschsteckereinsatz Typ FP 901/1-6 Flanschsteckereinsatz Typ FP 901/1-6 ASS Qualitäts-Sicherungs-System (QSS): Abfüll-Schlauch-Sicherung (ASS): Wandarmatur Typ FPW 907 mit Wandarmatur Typ FPW 907/ASS mit Flanschsteckereinsatz Typ FP 901/1-6 Flanschsteckereinsatz Typ FP 901 (H) /1-6 ASS Ø5 (2x) M6 (2x)
Installation Montage Grundsätzlich sind bei Arbeiten an Tanks zur Lagerung brennbarer Flüssigkeiten alle örtlichen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Ortsfeste Tanks dürfen beim Abfüllen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten nur bis zum jeweils zulässigen Füllungsgrad befüllt werden (siehe WHG). Der Einbau in Schutz-oder Peilrohren ist unzulässig. Der Grenzwertgeber ist grundsätzlich im Tank in lotrechter Lage zu installieren.
Einbauhöhe Die Ansprechhöhe „h“ bzw. das dazu erforderliche Einstellmaß „x“ kann bei Tanks nach der DIN-Norm aus den Tabellen in Kapitel „Einstellmaß“ entnommen werden. Für die Ermittlung des Einstellmaßes „x“ sind Durchmesser, Nenninhalt (insbesondere bei Mehrkammertanks) und Domstutzenhöhe einschließlich Domdeckel des Tanks von Bedeutung. Die Einbauhöhe wird über das Kontrollmaß...
Einbauabstand für Installation im Domschacht Bei dem Einbau von Grenzwertgebern in unterirdische Tanks sollte der Abstand zwischen Oberkante Anschlussarmatur und Unterkante Schachtabdeckung nicht weniger als 20 mm und nicht mehr als 300 mm betragen. Installation Seite 18/46...
Einstellmaße X … 5.4.1 … für zylindrisch liegende Tanks nach DIN 6608/-16/-17/-24 und EN 12285 (siehe Tabelle 1, 2, 3 oder 7) Für Tanks, deren Durchmesser nicht in den Tabellen aufgeführt sind, muss das Einstellmaß für den nächstgrößeren Tankdurchmesser gewählt werden. Abbildung 14: Tanks nach DIN 6608, 6616, 6617, 6624 und EN 12285 b = Abstandmaß...
5.4.2 … für stehende Tanks nach DIN 6619/-23 DIN 6619 siehe Tabelle 4 oder 5 DIN 6623 siehe Tabelle 6 Für Tanks, deren Durchmesser nicht in den Tabellen aufgeführt sind, muss das Einstellmaß für den nächstgrößeren Tankdurchmesser gewählt werden. Abbildung 15: Tanks nach DIN 6619 und 6623 b = Abstandmaß...
5.4.3 … für Tanks nach DIN 6618 DIN 6618 siehe Tabelle 7 oder 8 Abbildung 16: Tanks nach DIN 6618 a = Ansprechlänge b = Abstandmaß zwischen Tanksohle und Tankdeckel (Sechskantauflage) c = Domhöhe Tankscheitel bis Oberkante Domdeckel h = aus Tabellen 7–8 entnehmen x = Grenzwertgeber-Einstellmaß...
5.4.4 … für alle weiteren zylindrisch stehenden Tanks Abbildung 17: Tanks nach DIN 4119 b = Abstandmaß zwischen Tanksohle und Tankdeckel (Sechskantauflage) c = Abstandhilfsmaß (Oberkante Tankmantel bis Tankdeckel/Sechskantauflage) h = max. Füllhöhe/Ansprechhöhe H = Mantelhöhe x = Grenzwertgeber-Einstellmaß y = Kontrollmaß Messen der Mantelhöhe „H“.
5.4.5 Tabellen der Einstellmaße X Das Einstellmaß „x“ berücksichtigt eine festgelegte Domstutzenhöhe von 100 mm für Tanks nach DIN 6608, 6616, 6618, und EN 12285, sowie 60 mm für Tanks nach DIN 6619, 6623 und 6624, sowie eine Gesamtdicke des Domdeckels mit Dichtung von 20 mm.
Tabelle 2: Einstellmaß X für zylindrisch liegende Tanks nach DIN 6608, 6616, 6617, TGL 5315 für unterirdische Lagerung mit weniger als 300 mm Erddeckung, sowie oberirdische und teilweise-oberirdische Tanks Tankdurchmesser D Nenn-Volumen Tank max. Füllhöhe „h“ Einstellmaß „x“ [mm] oder Tankabteil [m³] [mm] [mm] 1.000...
Tabelle 3: Einstellmaß X für zylindrisch liegende Tanks nach DIN 6624 Für oberirdische Lagerung Tankdurchmesser D Nenn-Volumen Tank max. Füllhöhe „h“ Einstellmaß „x“ [mm] oder Tankabteil [m³] [mm] [mm] 1.000 1.250 1.085 1.075 1.065 1.040 Tabelle 4: Einstellmaß X für stehende Tanks nach DIN 6619 :1981-10/ 1982-09/ 1989-09 Tankdurchmesser D Nenn-Volumen Tank max.
Tabelle 7: Einstellmaß X für stehende, zylindrische Tanks nach DIN 6618 (1968-07) Tankdurchmesser Rauminhalt Füllhöhe h Ansprechhöhe a [mm] [m³] [mm] [mm] 1.600 7.800 6.350 4.895 3.460 2.000 7.856 6.313 2.500 8.066 6.100 2.900 9.026 7.565 Tabelle 8: Einstellmaß X für stehende, zylindrische Tanks nach DIN 6618, Teil 1–4 (1981-10) Tankdurchmesser Rauminhalt Einstellmaß...
Tabelle 9: Einstellmaß X für zylindrisch liegende Tanks nach EN 12285 für unterirdische Lagerung mit weniger als 300 mm Erddeckung, sowie oberirdische und teil- weise oberirdische Tanks mit maximalen Füllhöhen von 95%, 97% und 98%. Tank- Nenn- 95 % 97 % 98 % durch- Volumen...
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Tank- Nenn- 95 % 97 % 98 % durch- Volumen max. Füll- Einstell- max. Füll- Einstell- max. Füll- Einstell- messer D Tank / höhe „h“ maß „x“ höhe „h“ maß „x“ höhe „h“ maß „x“ [mm] Tankabteil [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]...
Funktion zu prüfen. Diese Funktionsprüfung beinhaltet auch eine Prüfung der Abschaltung und der Reaktionszeit (≤ 1,5 s) durch Eintauchen in Flüssigkeit. Die Prü- fung ist mit einem geeigneten Prüfgerät durchzuführen, z. B. dem FAFNIR-Prüfgerät Typ ME 6. Die Prüfung ist zu dokumentieren.
Anhang 10.1 Stofflisten der Grenzwertgeber Stoffliste I für Grenzwertgeber 83 UV-… Stoffliste Heizöl EL nach DIN 51603 • Heizöl mit Fettsäuremethylester (FAME) • Dieselkraftstoff nach DIN 51601/61606 • Dieselkraftstoff mit Fettsäuremethylester (FAME) • Ottokraftstoffe nach DIN 51600/51607 • Ottokraftstoffe mit Ethanol-Anteil bis 60% •...
Stoffliste III zusätzlich zu Stoffliste I für Grenzwertgeber 81 D-Ex und 81 D-Ex U Flugkraft- nach Spezifikation Abkürzungen stoffe Aviation VTL-9130-006/4 DERD 2494 F 34 AVTUR JP 1 turbine fuel, Ausgabe 8 F 35 kerosine, type Jet A [Jet A-1] Aviation VTL-9130-006/4 DERD 2454...
Stoffliste IV zusätzlich zu Stoffliste I für Grenzwertgeber 81 D-Ex und 81 D-Ex U Spezialbenzine Ottokraftstoffe mit Ethanol-Anteil bis 85% Petroläther nach DIN 51 630 Siedegrenzenbenzine nach DIN 51 631 Testbenzine nach DIN 51 632 Wetterlampenbenzine nach DIN 51 634 FAM-Normalbenzine nach DIN 51 635 Leucht-, Brenn- und Lösungspetrolium...
Es besteht dann die Gefahr der Freisetzung brennbarer Gase und des Flammen- durchschlages. Wird der Sensor ohne Prozessanschluss geliefert, ist der Errichter für die Einhaltung der Ex-Anforderun- gen verantwortlich. Seite 1/3 FAFNIR GmbH Schnackenburgallee 149 c 22525 Hamburg Tel.: +49 / (0)40 / 39 82 07-0 www.fafnir.de info@fafnir.de...
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Stromkreis und dem Chassis bzw., wenn vorhanden, anderen eigensicheren Stromkreisen mit 500 V Gerätekennzeichnung Hersteller: FAFNIR GmbH, 22525 Hamburg Typenbezeichnung: 81 D-Ex … bzw. 83 UV-… bzw. LS 300 … bzw. SEPARIX-T … Bescheinigungsnummer: TÜV 00 ATEX 1656 X Ex-Kennzeichnung: 81 D-Ex / 83 UV-…...
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Isolationsprüfung des eigensicheren Stromkreises ist daher notwendig, das Gerät abzutrennen. 2. Bei der Verwendung des integrierten Überspannungsschutzes ist die Einbindung in den Potential- ausgleich erforderlich. Seite 3/3 FAFNIR GmbH Schnackenburgallee 149 c 22525 Hamburg Tel.: +49 / (0)40 / 39 82 07-0 www.fafnir.de...