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Betriebsanleitung Aufstausensor Separix-T - Fafnir Separix Technische Dokumentation

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Betriebsanleitung gemäß Richtlinie 2014/34/EU
Grenzwertgeber Typ 81 D-Ex ... und Typ 83 UV-...
Standaufnehmer Typ LS 300 ...
Aufstausensor Typ SEPARIX-T ...
I
Einsatzbereich
Die Sensoren sind eigensichere Betriebsmittel, die in einem explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt
werden können und dienen zum Erkennen eines Grenzstandes. Die Grenzwertgeber dienen als Teil einer
Abfüllsicherung. Der Standaufnehmer wird als Teil einer Überfüllsicherung, Trockenlaufschutz oder Ab-
füllsteuerung eingesetzt. Der Aufstausensor dient zur Erkennung eines Flüssigkeitsaufstaus innerhalb
eines Leichtflüssigkeitsabscheiders.
II
Normen
Die Sensoren sind gemäß den folgenden europäischen Normen ausgeführt
EN 60079-0:2012 + A11:2013
EN 60079-11:2012
EN 60079-26:2015
III
Angaben zur oder zum sicheren ...
III.a
... Verwendung
Die Sensoren sind als eigensichere Betriebsmittel ausgeführt und sind für die Verwendung im explosi-
onsgefährdeten Bereich geeignet. Die (mit Kunststoff beschichteten) Standaufnehmer LS 300 ... C sind
für die Gasgruppen IIA und IIB geeignet. Alle anderen Standaufnehmer sind für alle Gasgruppen (IIA, IIB
und IIC) geeignet.
Die Zulassung gilt für die Geräteausführungen 81 D-Ex ..., 83 UV-..., LS 300 ... und SEPARIX-T ...
III.b ... Montage und Demontage
Die Montage bzw. Demontage darf nur spannungslos durchgeführt werden!
Bei Sensoren mit Anschlussgehäuse darf der Deckel des Anschlussgehäuses für die elektrische Installa-
tion entfernt werden. Nach der Installation muss das Anschlussgehäuse wieder verschlossen werden.
III.c
... Installation
Die Verdrahtung darf nur spannungslos erfolgen. Besondere Vorschriften u. a. EN 60079-14 bzw. die
örtlichen Errichtungsvorschriften sind zu beachten.
Die Sensoren können komplett in der Zone 0 errichtet werden. Wird der integrierte Überspannungs-
schutz verwendet, z. B. LS 300 U, muss der Anschlussraum mit dem Überspannungsschutz außerhalb der
Zone 0 errichtet werden.
Allgemeiner Hinweis (siehe auch EN 60079-14:2014, Abschn. 16.3 bzw. EN 60079-25:2010, Abschn. 12):
Die Überspannungsschutzeinrichtung muss außerhalb, jedoch so nahe wie technisch möglich an
der Grenze der Zone 0, vorzugsweise in einem Abstand bis 1 m, installiert werden.
Bei der Verwendung eines Einschraubkörpers ist dieser mit geeignetem Dichtungsmaterial zu versehen
und in die Tankmuffe einzuschrauben. Ist das Sensorrohr mit einem Flansch fest verbunden, dann kann
die Einbaulänge nicht verändert werden. Der Flansch ist mit einer geeigneten Dichtung zu versehen und
mit Flanschschrauben bzw. -muttern zu befestigen.
Durch den Prozessanschluss kann es zu einer Öffnung in der Trennwand zu dem Bereich, der EPL „Ga"
erfordert, kommen. Es besteht dann die Gefahr der Freisetzung brennbarer Gase und des Flammen-
durchschlages.
Wird der Sensor ohne Prozessanschluss geliefert, ist der Errichter für die Einhaltung der Ex-Anforderun-
gen verantwortlich.
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FAFNIR GmbH
Schnackenburgallee 149 c
Betriebsmittel – Allgemeine Anforderungen
Geräteschutz durch Eigensicherheit „i"
Betriebsmittel mit Geräteschutzniveau (EPL) Ga
22525 Hamburg
Tel.: +49 / (0)40 / 39 82 07-0
TÜV 00 ATEX 1656 X
Stand: 09.2018
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