Deutsch
7.3 Wasserqualität in
Heizungsanlagen
HINWEIS
Sachschäden
durch
Ergänzungswasser
Ungeeignetes
Füll-
und
Ablagerungen und Korrosionsbildung führen. Dadurch
können
sich
die
Leistungswerte
verschlechtern oder Schäden an der Anlage entstehen.
HINWEIS
Die Verantwortung für die Wasserqualität obliegt dem
Anlagenerrichter.
Kein Frostschutzmittel (z. B. Wasser-Glykolgemisch) im Heiz-
wasser verwenden!
Die Heizungsanlage vor dem Füllen spülen.
Das Füllwasser muss Trinkwasserqualität erfüllen sowie VDI
2035 entsprechen. Darüber hinaus müssen folgende Grenz-
werte eingehalten werden:
Beurteilungsmerkmal
elektrische Leitfähigkeit
(salzhaltiger Betrieb
elektrische Leitfähigkeit
(salzarmer Betrieb
pH-Wert
Gesamthärte
-
Chloridionen (Cl
)
Eisen (Fe)
Hydrogencarbonat/Sulfate
-
2-
(HCO
/SO
)
3
4
Abfilterbare Stoffe
1. Werte gelten gemäß VDI2035
2. Bei der Verwendung von vollentsalztem Wasser darauf achten, dass der mi-
nimal zulässige pH-Wert von 8,2 nicht unterschritten wird! Eine Unterschrei-
tung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
3. Spätestens nach 12 Wochen Betrieb überprüfen!
Vor Füllung der Anlage bei den örtlichen Wasserwerken Infor-
mationen bezüglich der Trinkwasserqualität einholen. In vielen
Regionen bieten die örtlichen Wasserwerke über die jeweilige
Webseite eine Einsicht z. B. zur Wasserhärte, pH-Wert sowie
eine Vielzahl weiterer Inhaltsstoffe.
HINWEIS
Die Wasserqualität 10 bis 12 Wochen nach Füllung /
Inbetriebnahme überprüfen!
Die Füllwasserkonditionierung, Wasserqualität und Maßnah-
men im Anlagenhandbuch dokumentieren.
DE-6
ungeeignetes
Füll-
Ergänzungswasser
kann
der
Wärmepumpe
Konzentrationsbereich
μS/cm
100 - 500
1
μS/cm
< 100
1 2 3
8,2 - 9,5
°dH
3,5 - 8,4
mg/l oder ppm
< 20
1
mg/l oder ppm
< 0,2
> 1,0
mg/l
< 30
452234.66.80 · FD 0509
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in
jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen.
Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenz-
drucklosen Verteilers erreicht werden.
und
Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpen
betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wär-
zu
mepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-
pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei
Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-
kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit sei-
nem geeigneten Frostschutz zu betreiben.
7.4 Wärmequellenseitiger
Anschluss
Folgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:
Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle der Wär-
mepumpe anschließen.
Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten.
ACHTUNG!
Im
Wärmequelleneintritt
beiliegende
1
Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen.
Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole-
konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewähr-
leistet Frostsicherheit bis ca. -14 °C.
Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oder
Propylenglykolbasis verwendet werden.
Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zu
prüfen.
ACHTUNG!
Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz auf
Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und
ist vor dem Befüllen zu mischen.
ACHTUNG!
Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider
(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen.
7.5 Temperaturfühler
Folgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw. müs-
sen zusätzlich montiert werden:
Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2)
Rücklauftemperatur Heizkreis (R2) eingebaut (NTC-10)
Rücklauftemperatur Primärkreis (R24) eingebaut (NTC-10)
Vorlauftemperatur Heizkreis (R9) eingebaut (NTC-10)
Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10)
der
Wärmepumpe
Schmutzfänger
zu
montieren,
SIH 90TU
ist
der
um
den
www.dimplex.eu