In Betrieb nehmen – Analogausgang
Die Konfigurationen, die über die Konfigurationssoftware
IODD-Datei zur Verfügung stehen, können teilweise auch über das Empfänger-Bedienfeld vor-
genommen werden. Beide Arten der Konfiguration werden remanent gespeichert, so dass sie
beim Wiedereinschalten erhalten bleiben.
Es werden immer die zuletzt vorgenommenen Konfigurationen wirksam. Wird als letztes über
das Empfänger-Bedienfeld konfiguriert, so sind die zuvor z. B. über die Steuerung oder über PC
vorgenommenen Konfigurationen überschrieben.
Allgemeine Voraussetzungen:
• Der messende Lichtvorhang ist korrekt montiert (siehe Kapitel 6) und angeschlossen (siehe
Kapitel 7).
• Der messende Lichtvorhang ist über einen IO-Link USB-Master mit einem PC verbunden (siehe
Kapitel 16).
Sensor Studio
•
• Die Basiskonfiguration ist durchgeführt (siehe Kapitel 8).
Die IO Device Description (IODD) kann mit angeschlossenem Lichtvorhang zur direkten Konfi-
guration, oder ohne angeschlossenen Lichtvorhang, zur Erstellung von Gerätekonfigurationen
benutzt werden.
Die IODD-Datei wird mit der Produkt-CD ausgeliefert. Eine aktualisierte Version kann aus dem
Internet unter www.leuze.com herunter geladen werden.
Öffnen Sie die Konfigurationssoftware
Konfigurieren Sie die folgenden Parameter:
- Smoothing (Definition einer Strahlenzahl, für die noch keine Objekterkennung detektiert wird)
- Art des Analog-Signals (Aus; oder Auswahl definierter Spannungspegel oder Strompegel) (siehe
Kapitel 9)
- Art der Analog-Funktion (Aus; oder FIB; FNIB; LIB; LNIB; TIB; TNIB) (siehe Kapitel 9)
- Kennlinienkonfiguration (Startstrahl und Endstrahl) (siehe Kapitel 9.3)
- Auswertetiefe (Definition einer minimalen Anzahl von Messzyklen, ab der die Strahlenauswertung
erfolgt)
Konfigurieren Sie gegebenenfalls weitere Parameter-/Prozessdaten mithilfe der Prozessdatentabelle
(siehe Kapitel 10.3).
Speichern Sie die Konfiguration im CML 700i.
Der CML 700i ist vorbereitet für den Prozessbetrieb.
9.3
Verhalten des Analogausgangs
Die Ausgangs-Logik des CML 700i liefert die Ausgangssignale an die speicherprogrammierbare Steue-
rung (SPS). An der X1-Schnittstelle können für die Analogsteuerung der SPS-Prozessschnittstelle drei
Pins als Ausgang zugeordnet werden.
Der ausgewählte Strahlenbereich (Startstrahl/Endstrahl) wird dem Analogausgang des CML 700i zuge-
ordnet. Die Umwandlung erfolgt über einen 12 Bit D/A-Wandler, wobei der 12 Bit-Wert (4096) durch die
ausgewählte Strahlzahl dividiert wird. Die resultierenden Werte, zugeordnet zu den jeweils konfigurierten
Analogwerten, ergeben die Kennlinie. Dies führt bei nur wenigen Strahlen zu einem sprunghaften Verlauf
der Kennlinie.
Die zur Messung genutzten Strahlen können über das Empfänger-Bedienfeld frei definiert wer-
den. Auch ein Teilbereich der Strahlen kann zur Messung herangezogen werden.
Leuze electronic GmbH + Co. KG
(inkl. gerätespezifische IODD-Datei) ist auf dem PC installiert (siehe Kapitel 16).
Sensor Studio
Sensor Studio
am PC (siehe Kapitel 16).
CML 720i
(siehe Kapitel 16) in der
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