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Störunterdrückung (Auswertetiefe) - Leuze Cml720I-R05-1600.R/Cv-M12 Originalbetriebsanleitung

Messender lichtvorhang
Inhaltsverzeichnis
Funktionen
Zeitfunktion
Einschaltverzögerung
mit Retrigger
Ausschaltverzögerung
mit Retrigger
Impulsverlängerung
Impulsunterdrückung
mit Retrigger
Eine Konfiguration der verschiedenen Zeitfunktionen ist über die jeweilige Feldbusschnittstelle
(siehe Kapitel 10 ff.) oder über die Konfigurationssoftware
möglich.
4.12
Störunterdrückung (Auswertetiefe)
Zur Unterdrückung von ggf. auftretenden fehlerhaften Messwerten durch Störungen (Fremdlicht, Elektro-
magnetische Felder, ...) kann die Auswertetiefe des Lichtvorhanges erhöht werden.
„Auswertetiefe" bedeutet, dass ein unterbrochener/freier Strahl erst dann in die weitere Daten-Auswertung
eingeht, wenn bei der eingestellten Zahl an Messzyklen derselbe Strahlstatus ermittelt wird.
Auswertetiefe „1" = Die Strahlzustände jedes Messzyklusses werden ausgegeben.
Auswertetiefe „3" = Es werden nur die Strahlzustandsänderungen ausgegeben, die über drei Messzyklen
stabil waren.
Die Konfiguration der Auswertetiefe ist über die jeweilige Feldbusschnittstelle (siehe Kapitel 10
ff.) oder über die Konfigurationssoftware
Bei maximaler Empfänger-Empfindlichkeit reagiert der Empfänger auf kleinste Verletzungen des
Detektionsfeldes.
Zum Entprellen des Validierungs-Signals wird empfohlen, in der Steuerung eine Wartezeit von
100 ms zu konfigurieren.
Nach dem Einschalten des Geräts wird bei aktivierter Triggerung und fehlendem Triggerein-
gangssignal KEINE Messbereitschaft signalisiert.
Leuze electronic GmbH + Co. KG
Wählbare
Beschreibung
Zeitdauer
0 ... 65000 ms Zeit, um die der Sensor nach Erkennen eines Objektes
den Einschaltvorgang verzögert.
Mittels Einschaltverzögerung können z. B. bei einer
Palettenhöhenkontrolle oben überstehende Verpa-
ckungsreste (Wickelfolie etc.) unterdrückt werden.
0 ... 65000 ms Zeit, um die der Sensor das Zurückschalten des Aus-
gangs verzögert, wenn das erkannte Objekt den Erfas-
sungsbereich verlässt.
0 ... 65000 ms Zeit, um die der Zustand des Ausgangs mindestens
gehalten wird, unabhängig davon, was der Sensor in
dieser Zeit erfasst.
Die Impulsverlängerung wird z. B. bei der Locherken-
nung benötigt, falls die SPS-Zykluszeit kurze Impulse
nicht registriert.
0 ... 65000 ms Zeit, die ein Messsignal mindestens anstehen muss,
damit der Ausgang schaltet. Kurze Störimpulse werden
somit unterdrückt.
Sensor Studio
CML 720i
Sensor Studio
(siehe Kapitel 16)
(siehe Kapitel 16) möglich.
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Inhaltsverzeichnis
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Diese Anleitung auch für:

Cml 720i50120141

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