In Betrieb nehmen – PROFINET-Schnittstelle
Wählen Sie den CML 700i anhand seiner MAC-Adresse aus. Dem CML 700i wird dann der eindeutige
Gerätename (der mit dem in der HW-Konfig übereinstimmen muss) zugewiesen.
Überprüfen Sie ggf. die korrekte Auswahl des CML 700i mit Hilfe der
Manager über den Dialog Netz durchsuchen in der Funktion
Weisen Sie der MAC-Adresse den individuellen Gerätenamen zu. Alternativ können Sie der MAC-
Adresse die IP-Adresse zuweisen.
Im weiteren Vorgehen und bei der Programmierung wird nur noch mit dem eindeutigen Gerätenamen
(max. 240 Zeichen) gearbeitet.
Vergeben Sie an dieser Stelle noch eine IP-Adresse (wird von der Steuerung vorgeschlagen), eine Sub-
netzmaske, sowie ggf. eine Router-Adresse und weisen Sie diese Daten dem getauften Teilnehmer
(Gerätenamen) zu.
Besitzt das PROFINET-Gerät einen Gerätenamen, vergibt die Steuerung die IP-Adresse. Ist an der
Steuerung die Vergabe der IP-Adresse deaktiviert, müssen Sie dem Gerät die IP-Adresse manuell
zuweisen.
Gerätenamen-Überprüfung
Überprüfen Sie nach Abschluss der Projektierungsphase die jeweils zugeordneten Gerätenamen.
SIMATIC-Manager: Schaltfläche [Durchsuchen] in der Funktion
HINWEIS
Eindeutige Gerätenamen zuweisen!
Achten Sie darauf, dass die Gerätenamen eindeutig sind und dass sich alle Teilnehmer im gleichen
Subnetz befinden.
Dies wird in der Regel bereits durch das Projektierungswerkzeug, z. B. SIMATIC-Manager, sicherge-
stellt.
13.4
Parameter- und Prozessdaten bei PROFINET
13.4.1 Allgemeines zum PROFINET
Neben den Basiskonfigurationen (siehe Kapitel 8) wird die Funktionalität des CML 700i über GSDML-
Module definiert. Mit einer steuerungsspezifischen Konfigurationssoftware werden die jeweils benötigten
Module eingebunden und entsprechend der Messapplikation konfiguriert.
HINWEIS
Datenüberschreibung durch die Steuerung (SPS)!
Beachten Sie, dass die SPS die über die Service-Schnittstelle eingestellten Daten überschreibt.
In der schnittstellen-spezifischen Konfigurationsphase werden alle schnittstellen-spezifischen Para-
meter, die über die Service-Schnittstelle geändert wurden, überschrieben. Dies gilt auch für die Para-
meter aus nicht projektierten Modulen.
Während der Konfigurationsphase erhält der CML 700i Parametertelegramme von der Steuerung.
Bevor die Parametertelegramme ausgewertet und die entsprechenden Parameterwerte gesetzt wer-
den, werden alle schnittstellen-spezifischen Parameter auf Default-Werte zurückgesetzt. Dadurch
wird gewährleistet, dass die Parameter von nicht selektierten Modulen Standardwerte enthalten.
13.4.2 Modulübersicht
Die Konfigurationsparameter bzw. Prozessdaten für PROFINET sind über die folgenden Modulbeschrei-
bungen definiert.
Leuze electronic GmbH + Co. KG
Ethernet-Teilnehmer bearbeiten...
Ethernet-Teilnehmer bearbeiten...
CML 720i
Wink-Funktion
; z. B. im SIMATIC-
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