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Leuze CML720i-R05-1600.R/CV-M12 Originalbetriebsanleitung Seite 130

Messender lichtvorhang
Inhaltsverzeichnis
In Betrieb nehmen – PROFINET-Schnittstelle
Allgemeine Informationen zur GSDML-Datei
Der Begriff GSD (Generic Station Description) steht für die textuelle Beschreibung eines PRO-
FINET-Gerätemodells. Für die Beschreibung des komplexen PROFINET-Gerätemodells, wurde
die XML-basierte sogenannte GSDML (Generic Station Description Markup Language)
eingeführt. Wenn im folgenden der Begriff „GSD" oder „GSD-Datei" verwendet wird, so bezieht
sich dieser immer auf die GSDML-basierte Form. Die GSDML-Datei kann beliebig viele Spra-
chen in einer Datei unterstützen. Jede GSDML-Datei enthält eine Version des CML 700i-
Gerätemodells. Dies wird auch über den Dateinamen reflektiert.
In der GSDML-Datei sind alle Daten in Modulen beschrieben, die für den Betrieb des CML 720i
nötig sind: Ein- und Ausgangsdaten, Geräteparameter, Definition der Steuer- bzw. Statusbits.
Werden z. B. im Projekt-Tool Parameter geändert, werden diese Änderungen von der SPS im
Projekt und nicht in der GSDML-Datei gespeichert. Die GSDML-Datei ist ein zertifizierter Be-
standteil des Geräts und darf manuell nicht verändert werden. Die Datei wird auch vom System
nicht verändert.
Die Funktionalität des CML 700i wird über Parametersätze definiert. Die Parameter und deren
Funktionen sind in der GSDML-Datei über Module strukturiert. Mit einem anwenderspezifischen
Projektierungstool werden bei der SPS-Programmerstellung die jeweils benötigten Module ein-
gebunden und entsprechend der Verwendung konfiguriert. Beim Betrieb des CML 700i am PRO-
FINET sind alle Parameter mit Default-Werten belegt. Werden diese Parameter vom Anwender
nicht geändert, so arbeitet das Gerät mit den von Leuze ausgelieferten Defaulteinstellungen. Die
Defaulteinstellungen des CML 700i finden Sie in den Modulbeschreibungen.
 Konfigurieren Sie die Hardware der Steuerung:
Fügen Sie den CML 700i Ihrer PROFINET-Hardware-Projektierung hinzu.
Vergeben Sie einen eindeutigen Gerätenamen. Überprüfen Sie gegebenenfalls die automatisch verge-
bene IP-Adresse.
 Übertragen Sie die PROFINET-Projektierung an die Steuerung.
Nach der korrekten Übertragung erfolgen automatisch folgende Aktivitäten:
• Überprüfen der Gerätenamen
• Die Steuerung verteilt die IP-Adressen auf Basis der eindeutigen Gerätenamen.
Ohne projektierte Topologie wird die IP-Adresse nur an getaufte Geräte zugewiesen.
• Starten des Verbindungsaufbaus zwischen IO-Controller und projektierten IO-Devices
• Zyklischer Datenaustausch
Nicht-getaufte Teilnehmer können zu diesem Zeitpunkt noch nicht angesprochen werden!
Gerätetaufe
Unter der Gerätetaufe versteht PROFINET die Herstellung eines Namenszusammenhanges für ein
PROFINET-Device.
 Stellen Sie den Gerätenamen ein.
Die Zuweisung des Gerätenamens erfolgt in der Regel über das Projektierungswerkzeug, z. B. im
SIMATIC-Manager über die Funktion
Im Auslieferungszustand besitzt das PROFINET-Gerät eine eindeutige MAC-Adresse. Die MAC-Adres-
se finden Sie auf dem Typenschild des CML 700i. Mehrere CML 700i werden durch die angezeigten
MAC-Adressen unterschieden.
Anhand dieser Informationen wird jedem Gerät über das Discovery and Configuration Protocol (DCP)
ein eindeutiger, anlagenspezifischer Gerätename („NameOfStation") zugewiesen.
PROFINET nutzt bei jedem Systemhochlauf das DCP-Protokoll für die IP-Adressvergabe, soweit sich
das IO-Device im selben Subnetz befindet.
 Weisen Sie den Gerätenamen den projektierten IO-Devices zu.
Leuze electronic GmbH + Co. KG
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CML 720i
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Diese Anleitung auch für:

Cml 720i50120141

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