MRT-Informationen
Drehmoment, Verlagerung und Bildartefakte gemäß
ASTM F 2213-06(2011), ASTM F 2052-14 and ASTM
F 2119-07(2013)
Eine nicht-klinische Prüfung des Worst-Case-Szenarios in
einem 3-T-MRT-System ergab kein relevantes Drehmoment
bzw. keine relevante Verlagerung des Konstrukts bei einem
experimentell gemessenen lokalen räumlichen Gradienten
des magnetischen Feldes von 30 T/m. Das größte
Bildartefakt erstreckte sich über ca. 25 mm vom Konstrukt,
wenn das Gradienten-Echo (GE) verwendet wurde. Die
Tests wurden auf einem 3-T-MRT-System durchgeführt.
Hochfrequenz-(HF)-induzierte Erwärmung gemäß
ASTM F2182-11a
Nicht-klinische Tests eines Worst-Case-Szenarios führen
zu Temperaturerhöhungen von 6.6 °C (1.5 T) und 9.2 °C
(3 T) unter MRT-Bedingungen, bei denen HF-Spulen
(ganzkörpergemittelte spezifische Absorptionsrate [SAR]
von 2 W/kg über 15 Minuten) verwendet wurden.
Vorsichtsmaßnahmen:
basiert auf nicht-klinischen Tests. Der tatsächliche
Temperaturanstieg im Patienten hängt von einer Reihe
von Faktoren jenseits der spezifischen Absorptionsrate
(SAR) und der Dauer der HF-Anwendung ab. Daher
empfiehlt es sich, besonders folgende Punkte zu beachten:
• Es empfiehlt sich, Patienten, die MRT-Scans unterzogen
werden, sorgfältig auf die gefühlte Temperatur und/oder
Schmerzempfindungen zu überwachen.
• Patienten mit einer gestörten Wärmeregulierung
oder Temperaturempfindung sollten keinen MRT-
Scan-Verfahren unterzogen werden.
• Im Allgemeinen wird empfohlen, bei Vorliegen von
leitenden Implantaten ein MRT-System mit niedriger
Feldstärke zu verwenden. Die resultierende spezifische
Absorptionsrate (SAR) muss so weit wie möglich
reduziert werden.
• Die Verwendung des Ventilationssystems kann ferner
dazu beitragen, den Temperaturanstieg im Körper zu
verringern.
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DePuy Synthes Femoral Neck System (FNS) Operationstechnik
Der oben genannte Test