6. Inbetriebnahme, Betrieb
6.3 Verhalten des elektrischen Ausgangssignals 4 ... 20 mA
Fühlerbruch und Kurzschluss
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Fühlerbruch bzw. Kurzschluss werden nach sicherem Erkennen
(nach ca. 1 Sekunde) signalisiert. Wird dieser Fehler jedoch durch
eine Fehlfunktion verursacht, so muss für ebenfalls ca. 1 Sekunde
ein relevantes Messsignal anliegen um wieder in den Messmodus
zu gelangen. Ab dem Zeitpunkt der Erkennung bis zur Fehlersigna-
lisierung wird der letzte relevante Messwert auf der Stromschleife
ausgegeben.
Somit wird im Falle eines „wahren" Fühlerbruches bzw. Kurzschlusses
dieser auch dauerhaft signalisiert. Im Falle eines „falschen" Fühlerbru-
ches bzw. Kurzschlusses hat der Transmitter die Möglichkeit, wieder
in den Messbetrieb zu gelangen.
Medientemperatur außerhalb der Spanne
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Bei einer Überschreitung der im Transmitter konfigurierten Medien-
temperatur läuft der Transmitter noch linear in folgende Grenzen:
3,8 mA (MBA); 20,5 mA (MBE). Werden diese überschritten, so wird
ein Fehler signalisiert.
Hysterese beim Rücklauf in die Messspanne
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Nach einer Überschreitung der linearen Fehlergrenzen muss beim
Rücklauf in die Messspanne eine Hysterese von 0,1 mA überschrit-
ten werden. Diese Hysterese verhindert, dass der Transmitter am
Rande der Fehlergrenzen zwischen Fehler und Messmodus hin- und
herspringt.
3,8 mA
Fehler-
signalisierung
Fehlersignalisierung
3,9 mA
Fehlergrenzen und zulässiger Messbereich
WIKA Betriebsanleitung Typen TR31-3, TR31-K (Ex i)
4 mA
3,8 ...
4 ... 20 mA
4 mA
Messmodus
20 mA
20,5 mA
20 ... 20,5 mA
signalisierung
Fehlersignalisierung
20,4 mA
DE
Fehler-
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