Produkthandbuch DC-String | 12.2016 | 1.0 | de
switchDIM
7.4. switchDIM (nur LCU DIM)
7.4.1. Beschreibung
Mit der Funktion switchDIM ist es möglich, die Netzspannung als Steuersignal zu nutzen. Dazu wird die Phase
eines einfachen, handelsüblichen Netzspannungstasters mit Steuereingang DA/L und der Neutralleiter mit DA/N
verbunden.
Die Bedienung ist einfach und komfortabel:
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Durch einen kurzen Tastendruck (50-600 ms) schaltet das Gerät ein oder aus
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Durch einen langen Tastendruck (> 600 ms) kann das angeschlossene LCU
DC-Spannungsversorgungsgerät abwechselnd auf- und abgedimmt werden (zwischen 1-100%).
switchDIM stellt somit eine sehr einfache Form des Lichtmanagements dar. Dadurch ergeben sich Einsparungen
bei Materialkosten und Arbeitsaufwand.
Das LCU DC-Spannungsversorgungsgerät verfügt über eine switchDIM-Memory-Funktion. Diese wird unter
anderem dazu genutzt, um bei Netzunterbrechungen den letzten Dimmwert zu speichern.
Beim Wiedereinschalten wird die LED automatisch in den vorherigen Betriebszustand versetzt und auf den letzten
Wert gedimmt.
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VORSICHT!
Glimmtaster sind zur Ansteuerung von switchDIM nicht freigegeben.
Die Verwendung eines Glimmtasters kann im LCU DC-Spannungsversorgungsgerät zu spontanem Ein- und
Ausschalten oder zu Dimmsprüngen führen.
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VORSICHT!
Für eine einwandfreie Funktion ist das LCU DC-Spannungsversorgungsgerät auf eine sinusförmige
Netzspannung mit einer Frequenz von 50 Hz oder 60 Hz am Steuereingang angewiesen.
Besonderes Augenmerk ist auf klare, eindeutige Nulldurchgänge zu legen.
Starke Netzstörungen können dazu führen, dass auch die Funktion von switchDIM gestört wird.
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VORSICHT!
Die max. Anzahl von LCU DC-Spannungsversorgungsgeräten pro switchDIM-Anlage soll nicht mehr als 25
Geräte betragen.
Müssen mehr Geräte betrieben werden, empfiehlt sich die Verwendung von DALI oder DSI.
7.4.2. Installation
Verdrahtungsvarianten
Für die Installation von switchDIM sind zwei Varianten möglich: Vierpolige und fünfpolige Verdrahtung
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