Produkthandbuch DC-String | 12.2016 | 1.0 | de
Elektrotechnische Aspekte
6.4.2. Verdrahtung zwischen LCU und LMI
Verdrahtungsrichtlinien
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Die 48 V Leitungen sollten für ein gutes EMV-Verhalten getrennt von den Netzanschlüssen und -leitungen
geführt werden.
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Für ein gutes EMV-Verhalten sollte die Verdrahtung so kurz wie möglich gehalten werden. Die max.
sekundäre Leitungslänge beträgt 30 m (60 m Schleife) bis zum Beginn der geerdeten Lichtschiene aus
Metall.
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Wenn die Lichtschiene nicht geerdet oder aus Kunststoff ist, dann ist die Gesamtleitungslänge inklusive
Lichtschiene 30 m.
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Innerhalb der Lichtschiene ist die Kabellänge durch den Spannungsabfall limitiert. Das letzte LMI 48V in der
Lichtschiene muss mit min. 46 V versorgt werden.
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Sekundäres Schalten ist nicht zulässig. Das Zu- oder Wegschalten eines DC/DC-LED-Drivers ist zulässig.
Anschließen des LMI DC LED-Driver im Betrieb
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Anschließen und Abhängen eines LMI DC LED-Driver während des Betriebs ist zulässig.
6.4.3. Verdrahtung zwischen LMI und LED
I
NOTICE
Das Vorgehen zur Verdrahtung ist gerätespezifisch. Weitergehende Informationen zu Verdrahtung,
Drahtquerschnitten und Abisolierlängen finden sich im Datenblatt (siehe
Verdrahtungsrichtlinien
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Die Leitungen zwischen LMI und LED sollten für ein gutes EMV-Verhalten getrennt von den Netzanschlüssen
und -leitungen geführt werden.
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Für ein gutes EMV-Verhalten sollte die LED-Verdrahtung so kurz wie möglich gehalten werden. Die max.
sekundäre Leitungslänge beträgt 2 m (4 m Schleife).
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Das LMI DC LED-Driver besitzt keinen sekundärseitigen Verpolschutz. LED-Module, welche keinen
Verpolschutz aufweisen, können bei Verpolung zerstört werden.
Steckklemme verdrahten
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Voll- oder Litzendraht mit gefordertem Querschnitt verwenden
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Geforderte Länge an Draht abisolieren, ggf. Abisolierzange dabei leicht drehen
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Falls Litzendraht verwendet wird: "Drücker" an der Anschlussklemme betätigen, um Draht einführen zu
können
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Abisolierten Draht in die Anschlussklemme stecken
c
Quellenverzeichnis, S. 54
).
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