Produkthandbuch DC-String | 12.2016 | 1.0 | de
DSI
7.3. DSI (nur LCU DIM)
7.3.1. Beschreibung
DSI (Digital Serial Interface) erlaubt das Steuern von DSI-Vorschaltgeräten.
Die Verdrahtung der DSI-Leitung kann getrennt erfolgen über eine zweipolige Leitung oder gemeinsam mit der
Netzleitung in einem fünfpoligen Kabel. Die Kommunikation wird durch die Netzleitung nicht beeinträchtigt. Im
Unterschied zu DALI gibt es bei DSI keine individuelle Adressierung der Vorschaltgeräte.
DSI bietet eine Reihe von Vorteilen:
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Erweiterungsmöglichkeit über Submodule: Bspw. Kombination mit Tageslichtsteuerung oder zusätzlichen
Tastermodulen
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Verdrahtung: Einfache Verdrahtung mit fünfpoligen Standardkabeln und Leitungslängen bis zu max. 250
Metern möglich
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Verdrahtung: Polaritätsfreie Steuerleitungen mit gemeinsamer Verlegung von Netz - und Steuerleitungen
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Verdrahtung: Unterschiedliche Verdrahtungsmöglichkeiten (Stern-, Serien- und Mischvernetzung)
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Störunempfindlichkeit: Alle Leuchten erhalten präzise dasselbe, störungsunempfindliche digitale Signal und
damit den gleichen Dimmwert
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Gleichmäßiges Lichtniveau: Kein Spannungsabfall wie bei analogen Anwendungen -› einheitliches
Lichtniveau vom ersten bis zum letzten Leuchtmittel
Seine Vorteile spielt DSI vor allem aus bei der energieoptimalen Realisierung ausgedehnter Leuchtengruppen, z.B.
in Sport- oder Produktionshallen.
7.3.2. Inbetriebnahme
I
HINWEIS
Bei aktivierter corridorFUNCTION wird das Betriebsgerät nur über Bewegung gesteuert. Um das Betriebsgerät
über DALI, DSI oder switchDIM bedienen zu können, muss die corridorFUNCTION wieder deaktiviert werden.
Nähere Informationen finden sich im DALI-Handbuch (siehe
...
c
Quellenverzeichnis, S. 54
).
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