Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Dimplex LA 60P-TUR Montage- Und Gebrauchsanweisungen Seite 15

Vorschau ausblenden Andere Handbücher für LA 60P-TUR:
Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen
  • DE

Verfügbare Sprachen

  • DEUTSCH, seite 1
LA 60P-TUR
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:
unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-
wasserqualität haben
(farblos, klar, ohne Ablagerungen)
das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-
renweite max. 5 µm).
Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht
vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen
kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-
Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-
ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)
können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht
werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI
2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-
samthärte können der Tabelle entnommen werden.
Summe
Gesamtheiz-
Erdalkalien in mol/
leistung in kW
m³ bzw. mmol
2,0
< 50
2,0
50 - 200
1,5
200 - 600
> 600
< 0,02
1. Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher in
Wärmepumpen.
Abb. 7.1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035
Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-
lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz
von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die
Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage
zu minimieren.
ACHTUNG!
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der mini-
mal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für
Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann
zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
Hinweis
Bei Nutzung der Wärmepumpe mit dem 4-Wege-Umschaltven-
til ist es zwingend erforderlich, die hydraulischen Anschlüsse
gemäß der dem Ventil beiliegenden Anweisung herzustellen.
Die Anweisung beschreibt die genauere Vorgehensweise beim
Aufbau der korrekten Hydraulik. Eine Nichtbeachtung führt zu
Einschränkungen im Wärmepumpenbetrieb.
Wichtig
Die Hinweise/Einstellungen in der Anweisung des Wärmepum-
penmanagers sind unbedingt zu beachten und dementspre-
chend vorzunehmen; eine Nichtberücksichtigung führt zu
Funktionsstörungen. Die maximale Wasseraustrittstemperatur
darf 64 °C nicht überschreiten und muss anlagenseitig derartig
abgesichert werden, das bei einem Überschreiten der Tempe-
ratur alle zusätzlichen Heizquellen sicher abgeschaltet werden.
www.glendimplex.de
Spezifisches Anlagenvolumen
(VDI 2035) in l/kW
20 < 50
50
< 20
Gesamthärte in °dH
16,8
11,2
 11,2
8,4
1
< 0,11
8,4
1
< 0,11
1
< 0,11
452167.66.42 · FD 0008
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in
jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen.
Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenz-
drucklosen Verteilers erreicht werden.
ACHTUNG!
Eine Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchflusses
kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durch ein Aufge-
frieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislauf führen.
Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftem-
peratur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der
Projektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperatu-
ren unter 30 °C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumen-
strom mit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen.
Der angegebene Nenndurchfluss (Kap. 12 auf S. 19) ist in
jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Ein eingebauter
Durchflussschalter dient ausschließlich zur Abschaltung der
Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem und abruptem
Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zur Überwachung
und Absicherung des Nenndurchflusses.
Frostschutz
Bei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht ge-
währleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit
(siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmana-
ger und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet
die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei
Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist
die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen
ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der
Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu
Deutsch
betreiben.
DE-13
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis