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Inhaltsverzeichnis
Originalbetriebsanleitung
Regalstapler
NXV
2234
5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Still NXV

  • Seite 1 Originalbetriebsanleitung Regalstapler 2234 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort Allgemein ............Sicherheitshinweise .
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Übersicht Ansicht Fahrzeug........... . . Funktionen .
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Führungsarten ............Mechanische Zwangsführung MZF .
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis Fahrabschaltung ........... . . Zweipedal-Ausführung.
  • Seite 7: Vorwort

    Vorwort...
  • Seite 8: Allgemein

    Vorwort Allgemein Allgemein Unsere Flurförderzeuge entsprechen den in der Inbetriebnahme Betreiber, Bedienpersonal der Konformitätserklärung genannten und gel- und Wartungspersonal den Inhalt dieser Anlei- tenden Vorschriften. Gelten für den Einsatzbe- tung kennen, verstehen und befolgen. reich des Flurförderzeugs anderslautende, Einsatzbereitschaft, Leistungsfähigkeit und länderspezifische oder einsatzbedingt weiter- Lebensdauer des Fahrzeugs sind abhängig gehende Vorschriften, sind diese zusätzlich zu...
  • Seite 9: Sicherheitshinweise

    Vorwort Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Erläuterungen zu den in dieser Anleitung ver- wendeten Begriffe: GEFAHR Es besteht Lebensgefahr für die Bedienperson Die angegebenen Arbeitsabläufe sind genau einzu- halten, um diese Gefahr auszuschließen. VORSICHT Es besteht eine Gefahr die hohen Sachschaden ver- ursachen könnte oder die Gesundheit der Bedienper- son gefährdet.
  • Seite 10: Erklärung Zur Konformitätserklärung

    Vorwort Erklärung zur Konformitätserklärung Erklärung zur Konformitätserklärung Erklärung Erklärung STILL GmbH Berzeliusstraße 10 D-22113 Hamburg Wir erklären, dass die Maschine Flurförderzeugart: entsprechend dieser Betriebsanleitung Typ: entsprechend dieser Betriebsanleitung − mit der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG − mit der Supply of Machinery Safety Regulations 2008, 2008 No. 1597 in den letzten gültigen Fassungen übereinstimmt.
  • Seite 11 Vorwort Erklärung zur Konformitätserklärung Die Konformitätserklärung muss sorgfältig auf- bewahrt werden, ggf. den zuständigen Behör- den zugänglich zu machen und bei Weiterver- kauf des Flurförderzeugs dem neuen Eigentümer zu übergeben. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 12: Fabrikschild

    Vorwort Fabrikschild Fabrikschild  Fabrikschild Hersteller Typ / Fahrgestellnummer / Baujahr Industrial truck / Chariot de manutation / Flurförderzeug Leergewicht Batteriegewicht max. / Batteriegewicht min. Zusatzgewicht Platzhalter für „Data-Matrix-Code“ Konformitätskennzeichen: CE-Zeichen für die Märkte der EU, der EU-Beitrittskandidaten, der x12520052 EFTA-Staaten und der Schweiz UKCA-Zeichen für den Markt des Vereinigten Königreichs...
  • Seite 13: Bedienperson, Anrede

    Hinweise zu Transport, erster Inbetriebnah- ● me und Lagerung von Flurförderzeugen Internet-Adresse und QR-Code  Durch Übertragen der Adresse https:// m.still.de/vdma in einen Internet-Browser oder durch Scannen des QR-Codes sind die Infor- mationen jederzeit abrufbar. Bedienperson, Anrede Unsere Produkte sind grundsätzlich dafür ge- des Texts wird in dieser Anleitung jedoch nur eignet, von weiblichen oder männlichen Per-...
  • Seite 14: Produktbegleitende Dokumentation

    Vorwort Produktbegleitende Dokumentation Die Verstellbereiche von einstellbaren Fah- der von EN ISO 3411 vorgegebenen Bereiche ● rersitzen können nicht mehr ausreichen. liegen, ist mit folgenden Auswirkungen zu rechnen: Die Tragkraft des Flurförderzeugs kann ne- ● gativ beeinflusst werden. Die ergonomischen Verhältnisse können ●...
  • Seite 15: Standardausführungoptionensonderausführungen

    Vorwort StandardausführungOptionenSonderausführungen Standardausführung Optionen Sonderausführungen Diese Anleitung beschreibt Sonderausführungen und Sonderauss- tattungen die bestimmungsgemäße Verwendung ● die regelmäßige Pflege ● Für Flurförderzeuge in kundenspezifischer und die vorgeschriebene Wartung ● Sonderausführung oder mit Sonderausstat- tung wird, falls erforderlich, eine zusätzliche für Flurförderzeuge in Standardausführung auftragsbezogene Dokumentation erstellt und und für die zum Druckzeitpunkt angebotenen mitgeliefert.
  • Seite 16 Vorwort Aufbewahrung und Weitergabe 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 17: Sicherheit

    Sicherheit...
  • Seite 18: Sicher Arbeiten

    Sicherheit Sicher Arbeiten Sicher Arbeiten Das Flurförderzeug darf nur vom Fahrer- Sicheres Umfeld ● platz aus bedient werden. Im Arbeitsbereich (Gefahrenbereich) des ● Wenn Flurförderzeuge für den Mitgängerbe- ● Flurförderzeugs darf sich keine Person auf- trieb oder mit externen Bedienpulten ausge- halten.
  • Seite 19: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sicherheit Bestimmungsgemäße Verwendung Bestimmungsgemäße Verwendung Hochregalstapler sind für den Schmalgangein- derzeuge des VDMA nicht aufgeführt sind und satz konzipiert. Sie ermöglichen das Ein- und zu diesem Zweck um- und nachgerüstet wer- Auslagern kompletter Ladeeinheiten wie Git- den müssen, beachten Sie, dass jede Verän- terboxen oder Paletten.
  • Seite 20: Medizinische Geräte, Implantate

    Sicherheit Medizinische Geräte, Implantate weiteren Einflussgrößen wie Fahrstrecke, Ein- satzintensität usw. zu berücksichtigen. Medizinische Geräte, Implantate sich selbst vergewissern, dass sie keiner ge- GEFAHR fährlichen elektromagnetischen Strahlung aus- Elektromagnetische Störungen an medizinischen gesetzt sind. Vom Arzt oder vom Hersteller Geräten möglich! der medizinischen Geräte bestätigen lassen, Nur gegen elektromagnetische Störungen ausrei- dass diese medizinischen Geräte ausreichend...
  • Seite 21: Sicherer Umgang Mit Betriebsstoffen

    Sicherheit Sicherer Umgang mit Betriebsstoffen versperren, sind entsprechende Sicher- heitsvorkehrungen zu treffen. Es dürfen weder hängende noch pendelnde ● Lasten an das Lastaufnahmemittel gehängt und transportiert werden. Sicherer Umgang mit Be-  triebsstoffen Als Betriebsstoffe in diesem Fahrzeug sind eingesetzt: Getriebeöl ●...
  • Seite 22 Sicherheit Sicherer Umgang mit Betriebsstoffen Persönlicher Schutz Hautkontakt vermeiden, vor allem unter ● Druck austretendes Öl (Schlauchbruch, Le- ckagen) nicht an die Haut gelangen lassen. Ölnebel nicht einatmen. ● Läßt sich der Kontakt zu Ölen nicht vermei- ● den, ist persönliche Schutzausstattung wie Schutzhandschuhe, Schutzbrille usw.
  • Seite 23: Risikobeurteilung

    Sicherheit Risikobeurteilung Risikobeurteilung Im Gültigkeitsbereich der CE-Richtlinien ist stehen können. Wir können Ihnen bei der durch den betreibenden Unternehmer auf Ba- Durchführung der Risikobeurteilung behilflich sis einer Risikobeurteilung eine Betriebsan- sein. Durch die Betriebsanweisung soll vor weisung zu erstellen. Ziel der Risikobeurtei- den festgestellten Gefahren gewarnt und auf lung ist es, Gefahren und die damit verbunde- mögliche Abhilfemaßnahmen hingewiesen...
  • Seite 24: Schmalgangfahrzeuge

    Sicherheit Schmalgangfahrzeuge glatte, ebene Fahrwege ohne wesentliche ● VORSICHT Steigungen bis maximal 3%. Einschränkungen des Einsatzbereichs normale Belastung, also Auslastung bis ● 50%. Halbe Nennlast pro Schicht oder volle Die hier beschriebenen Flurförderzeuge dürfen nicht eingesetzt werden: Nennlast bei halber Schicht. –...
  • Seite 25: Fahrerausweis

    Sicherheit Fahrerausweis Fahrerausweis In den meisten Ländern ist für den Betrieb die- Wenden Sie sich am besten an Ihre Nieder- ser Fahrzeuge ein Fahrerausweis vorge- lassung oder an Ihre Fachvertretung. Diese schrieben. bieten Ihnen zur Erlangung des Fahrerauswei- ses entsprechende Ausbildungen und Prüfun- Bitte prüfen Sie, ob in Ihrem Land für den Be- gen an.
  • Seite 26 Sicherheit Persönliche Schutzausrüstung 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 27: Übersicht

    Übersicht...
  • Seite 28: Ansicht Fahrzeug

    Übersicht Ansicht Fahrzeug Ansicht Fahrzeug Hubgerüst 10 Antriebsrad antriebsseitige Antenne für induktive Hubzylinder Zwangsführung IZF* Sensorik zur Gangerkennung* 12 Trittstufen Schwenkschubgabel (Anbaugerät) 13 Fabrikschild Lastrad 14 Fahrersitz Führungsrollen für mechanische Zwangs- 15 Lenkrad führung MZF* Batteriearretierung 16 Traglastdiagramm Fahrerschutzdachholm und Griff* zum Batterie Auf- und Absteigen Ausschnitte für Sicherheitslaserscanner...
  • Seite 29: Funktionen

    Übersicht Funktionen Funktionen HINWEIS Bedienungshinweise zu den einzelnen Funkti- onen sind in den entsprechenden Abschnitten zu finden. Fahrerplatz Lenkrad Klemmschraube zur Lenkradverstellung Not-Aus Schalter Schlüsselschalter (bzw. Einschalttaster*) Bedienhebel „Joystick“ Display und weitere Bedienelemente Schalter für Zusatzfunktionen (Sitz- und Pedalplattenverstellung, Arbeitsscheinwerfer) Schreibplatte*, verstellbar Arbeitsplatzleuchte* 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 30 Übersicht Funktionen Fahren Umrichtersteuerung mit Reversiereinrichtung (Drehstrommotor) Die Stellung des Fahrpedals bestimmt die Fahrgeschwindigkeit. Fahrtrichtungswechsel über Joystick. ACHTUNG Unfallgefahr Durch Zurücknehmen des Fahrpedals wird automa- tisch die Fahrgeschwindigkeit zurückgeregelt (ge- bremst, kein Leerlauf). Das Fahrzeug fährt dann mit der so angewählten Geschwindigkeit weiter. Wenn das Fahrpedal ganz freigegeben wird, bremst die Steuerung das Fahrzeug bis zum Stillstand ab.
  • Seite 31: Hubeinrichtung

    Übersicht Funktionen Hubeinrichtung Es gibt verschiedene Hubgerüstvarianten, die dem Auftrag entsprechend eingebaut werden. Die Variante und die Abmessungen sind den Auftragspapieren zu entnehmen. Ergonomie Fahrerplatz Um den Arbeitsplatz auf den Bediener ergono- misch einstellen zu können, stehen im Stan- dard oder als Option diverse Funktionen zur Verfügung.
  • Seite 32 Übersicht Funktionen Haltemöglichkeit beim Aufsteigen benützt wer- den. VORSICHT Verletzungsgefahr Das Fahrerschutzdach des hier beschriebenen Fahr- zeugs ist nicht geeignet zum Schutz gegen beson- ders kleine Gegenstände. Sind besonders kleine Ge- genstände zu transportieren, ist das Fahrerschutz- dach entsprechend zu modifizieren. Um den Bedie- ner gegen besonders kleine herabfallende Gegen- stände zu schützen, ist optional eine durchsichtige Schutzdachabdeckung* (Polycarbonat oder Metallgit-...
  • Seite 33: Funktionen Joystick

    Übersicht Funktionen Joystick Funktionen Joystick  Mit dem Joystick lassen sich alle hydrauli- schen Bewegungen feinfühlig und stufenlos steuern. Ruckartige Betätigungen sind zu ver- meiden, da dadurch unnötige Stöße und Im- pulse entstehen können. Durch elektronische Überwachung wird weitgehend Fehlbedienun- gen vorgebeugt.
  • Seite 34: Beschilderung Standard

    Übersicht Beschilderung Standard Beschilderung Standard Keine Personen auf der Last oder dem Last- Quetschgefahr für die Füße träger transportieren. Quetschgefahr für Hände Fahrerplatz nur für eine Person zugelassen. Öltank für Hydrauliköl Keine Personen auf der Last, dem Lastträ- Behälter steht unter hydraulischem Druck, ger, unter angehobener Last oder als Mitfah- Hydraulikzylinder rer erlaubt.
  • Seite 35 Übersicht Beschilderung Standard HINWEIS Im Abschnitt Beschilderung für Optionen/ Sonderausstattungen sind weitere Hinweis- schilder erläutert, die auftragsbezogen hinzu kommen können. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 36: Beschilderung Optionen

    Übersicht Beschilderung Optionen Beschilderung Optionen Ein-/Ausschalter Sitzheizung elle Kundenversion und nicht die Standard- Schalter in Position „ausgeschaltet“ software geladen werden. Schalter in Position „eingeschaltet“ Fahrzeug ist mit Lithium-Ionen Batterie aus- Schalter in Position „Automatikbetrieb“ gestattet bzw. dafür vorbereitet. Das Fahrzeug hat auftragsbezogen eine Ge- Gefahr! Hochspannung.
  • Seite 37: Anbaugerät Schwenkschubgabel

    Übersicht Anbaugerät Schwenkschubgabel Anbaugerät Schwenkschub-  gabel Die Bewegungen der Schwenkschubgabel werden vor ihrem mechanischen Anschlag au- tomatisch gebremst. Die Endpositionen wer- den durch Schalter an die Steuerung gemel- det. Nur wenn sich die Schwenkschubgabel in der Endposition rechts oder links befindet, fährt das Flurförderzeug in der für die Hubhö- he zugelassenen Maximalgeschwindigkeit.
  • Seite 38 Übersicht Anbaugerät Schwenkschubgabel 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 39: Bedienung

    Bedienung...
  • Seite 40: Inbetriebnahme Allgemein

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Inbetriebnahme allgemein Erst-Inbetriebnahme HINWEIS Den Abschnitt Sicherer Umgang mit Betriebs- stoffen beachten. Vor der ersten Inbetriebnahme ist sicherzu- stellen, dass das gesamte Flurförderzeug fachgerecht zusammengebaut wird. Es sind alle elektrischen und hydraulischen Anschlüs- se zu überprüfen. Die mechanischen Verbin- dungen, die zum Transport demontiert wur- den, müssen besonders sorgfältig wiederher- gestellt werden.
  • Seite 41 Bedienung Inbetriebnahme allgemein Anschlagen Chassis  HINWEIS Wir empfehlen grundsätzlich Textilgurte, um die Lackierung Ihres Fahrzeugs zu schonen. Eventuell sind Beilagen zu verwenden um die Anschlagmittel vor scharfen Kanten zu schüt- zen. Die Anschlagpunkte für das Chassis sind ● die beiden Holme des Fahrerschutzdachs und der Holm zwischen den Lasträdern.
  • Seite 42: Radschrauben

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Anschlagen Hubgerüst horizontal  Wenn das Hubgerüst liegend verkrant werden muss, sind am oberen Ende geeignete Schä- kel in die gekennzeichneten Bohrungen einzu- setzen. Am unteren Ende kann der Quersteg im Träger des Seitenschiebers mit einem Tex- tilgurt umschlungen werden.
  • Seite 43: Stützschrauben

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Stützschrauben  Die Einstellung der Stützschrauben ist bei der Erst-Inbetriebnahme und bei jeder Wartung zu prüfen. Das Einstellmaß (1) ist auftragsabhängig und kann dem Traglastdiagramm entnommen wer- den. Gewichte der Baugruppen Flurförderzeuge werden häufig in zerlegtem Zustand transportiert und müssen vor Ort zu- sammengebaut werden.
  • Seite 44: Gewicht Chassis

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein und Anbaugerät separat ● Batterie ● Chassis ● Wenn Einheiten aus mehreren zusammen ge- bauten Baugruppen transportiert werden, z. B. Batterie in das Chassis eingebaut, müssen für die Auswahl geeigneter Hebezeuge die Ein- zelgewichte der Baugruppen addiert werden. Zusätzlich beim Anschlagen darauf achten, dass sich der Gesamtschwerpunkt gegenüber den einzelnen Baugruppen verlagern kann.
  • Seite 45 Bedienung Inbetriebnahme allgemein Bauhöhe Zweifach- Gewicht Hubgerüst <2,9 m <1.300 kg <3,4 m <1.500 kg <3,9 m <1.650 kg <4,4 m <1.800 kg <4,9 m <2.050 kg Bauhöhe Dreifach- Gewicht Hubgerüst 2,2 m <1.600 kg <2,4 m <1.700 kg <2,9 m <1.900 kg <3,4 m <2.250 kg...
  • Seite 46: Hubgerüstabspannung

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Hubgerüstabspannung  Durch die Konfiguration dieses Flurförder- zeugs können Hubgerüstabspannungen erfor- derlich werden. Nach dem Einbau der Hubge- rüstabspannungen sind diese nach Werksan- gaben einzustellen und mit dem angegebenen Drehmoment zu sichern. An der oberen Mon- tagestelle der Hubgerüstabspannung wird die Schraubverbindung mit 195 Nm angezogen.
  • Seite 47: Sicherer Umgang Mit Der Traktionsbatterie

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Sicherer Umgang mit der Trakti- onsbatterie Die nachfolgend beschriebenen Gefahren können einzeln oder gesammelt auftreten, entsprechend dem verwendeten Batterietyp. Batterien mit flüssigem Elektrolyt GEFAHR Explosionsgefahr – Beim Laden von Batterien kann explosionsfähiges Gasgemisch entstehen, das auch noch längere Zeit nach Ende des Ladevorgangs vorhanden sein kann.
  • Seite 48: Ausführung

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein 80V-Ausführung  VORSICHT Wenn bei der 80V-Ausführung stromführende An- schlüsse berührt werden, besteht die Gefahr des Stromschlags. Vor dem Abnehmen des Aggregatraumdeckels oder des Batterieraumdeckels Batteriestecker ziehen. Handhabung der Batterie Einbau und Ausbau sowie das Transportieren von Traktionsbatterien ist immer mit der Hand- habung von hohen Gewichten verbunden.
  • Seite 49: Batterietyp Und Ladegerät

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Fahrt unmöglich und die Funktion der Batte- riearretierung ist gewährleistet. GEFAHR Unfallgefahr durch Umkippen des Flurförderzeugs Eine zu leichte Batterie setzt die Standsicherheit des Fahrzeugs gravierend herab. Dadurch kann die Ge- fahr durch Umkippen entstehen. Die Batterie muss nach Spannung und Gewicht den Anforderungen des Flurförderzeug-Fabrikschilds ge- nügen.
  • Seite 50: Zugelassene Batterien

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Inbetriebnahme  Wenn Ihr Flurförderzeug mit dem Euro-Batte- riestecker ausgestattet ist, auf die richtige Po- sition des Spannungs-Indexstifts achten. Durch ein Schaufenster (1) lässt sich die ein- gestellte Spannung ablesen. VORSICHT Unfallgefahr Verletzungsgefahr durch Quetsch- und Scherstelle VORSICHT Kurzschlussgefahr Batteriekabel nicht einklemmen oder quetschen.
  • Seite 51: Steckdose Liion Batterie

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Transportentfernungen (z. B. Übersee) die Batterie trocken vorgeladen geliefert wurde, muss eine fachgerechte Inbetriebnahme erfol- gen. Hinweise und Vorschriften des Batterie- herstellers beachten. Wenn die Batterie ge- trennt vom Flurförderzeug beschafft wurde, besonders genau die Nennspannung, das er- forderliche Mindestgewicht und den montier- ten Batteriestecker prüfen.
  • Seite 52: Batteriearretierung

    Bedienung Inbetriebnahme allgemein Batteriearretierung ACHTUNG Quetschgefahr durch herausfallende Batterie Die nachfolgend beschriebene Öffnung der Batte- riearretierung darf nur auf ebenem Untergrund und unter Verwendung geeigneter Hilfsmittel durchge- führt werden. Geeignete Hilfsmittel sind – Kran und geeignete Anschlagmittel – mobiles oder stationäres Batteriewechselgestell –...
  • Seite 53 Bedienung Inbetriebnahme allgemein Überwachung der Batteriearretierung  Ein berührungsloser Schalter (4) erkennt eine nicht korrekt geschlossene Batteriearretie- rung. Ist dies der Fall, wird die Fahrfunktion abgeschaltet. Es erscheint eine entsprechen- de Meldung im Display. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 54: Inbetriebnahme Täglich

    Bedienung Inbetriebnahme täglich Inbetriebnahme täglich Checkliste vor Arbeitsbeginn Prüfen aller Bedieneinrichtungen ACHTUNG Hebel, Pedale und Taster auf einwandfreien ● Unfallgefahr, Gefahr der Sachbeshädigung Zustand prüfen. Werden nach der täglichen Prüfung vor Arbeitsbe- Die Hebel, die Pedale und die Taster müs- ●...
  • Seite 55 Bedienung Inbetriebnahme täglich Die Hupe und sonstige Warneinrichtungen *Option ● müssen funktionieren. Sofern Beleuchtungseinrichtungen montiert ● sind, ist die Funktion zu überprüfen. Batteriearretierung auf einwandfreien Zu- ● stand und Funktion prüfen. Bei Ausstattung mit Optionen oder Sonder- ● ausstattungen diese sinngemäß auf Zu- stand und Funktion prüfen.
  • Seite 56: Bedienelemente

    Bedienung Bedienelemente Bedienelemente Auf- und Absteigen  Zum sicheren Auf- und Absteigen sind die Trittstufen (3) zu verwenden. Zur Unterstützung kann mit der linken Hand der Holm des Fahrerschutzdachs (1) erfasst werden. Optional kann an dieser Stelle ein zu- sätzlicher Handgriff (2) angebracht sein. *Option Holm des Fahrerschutzdachs Handgriff*...
  • Seite 57 Bedienung Bedienelemente Fahrersitz einstellen  ACHTUNG Unfallgefahr Einstellungen nur im Stillstand des Flurförderzeugs vornehmen. Siehe Betriebsanleitung „Fahrersitz“ (1) Längsverstellung - Sitz vor oder zurück ● schieben. (2) Gewichtseinstellung - Hebel ausklappen ● und nach oben ziehen bzw. unten drücken. Anzeige beachten. (3) Rückenlehne einstellen ●...
  • Seite 58: Steuerung Einschalten

    Bedienung Steuerung einschalten Steuerung einschalten  Batteriekupplung einstecken (1). Eventuell betätigten Not-Aus-Schalter entrie- geln (drehen) (2). Schlüsselschalter einschalten (3). Nach dem Einstecken des Batteriesteckers muss mit einem passenden Schlüssel der Schlüsselschalter eingeschaltet werden. Dazu Schlüsselkennung mit Schlosskennung ver- gleichen. Wenn die Hochlaufzeit von wenigen Sekun- den abgelaufen ist, ist das Fahrzeug betriebs- bereit.
  • Seite 59: Display

    Bedienung Display Bauhöhe und der deshalb hoch liegende Schwerpunkt zu berücksichtigen. Erste Fahrübungen VORSICHT Unfallgefahr Um sich an die Fahr- und Bremseigenschaften die- ser Fahrzeuge zu gewöhnen, sind erste Fahrübun- gen auf einer freien und ebenen Fläche in der Lager- halle durchzuführen.
  • Seite 60 Bedienung Display Bedienelemente  1 - 5 Anwahltasten für Favoriten Anwahl Menüanzeige Auswahl innerhalb eines Menüs ein Schritt zurück im Menü oder Abbruch einer Auswahl zurück zur Hauptseite Lichtsensor für die Beleuchtungsautomatik der Displaybeleuchtung 11 - 15 Anwahltasten für Favoriten Freigabetaste, (z.B.
  • Seite 61 Bedienung Display Funktionen  HINWEIS Um die Funktionalität in den Vordergrund zu heben, sind die folgenden Bilder vereinfacht dargestellt. Auf dem Display werden Betriebszustände und betriebsrelevante Informationen darge- stellt. Über das Display ist es möglich, Funkti- onen ein- und auszuschalten oder zwischen definierten Zuständen umzuschalten.
  • Seite 62: Menüstruktur

    Bedienung Display Menüstruktur  Die zehn Folientasten sind als favorisierte Funktionen auf der Hauptseite frei konfigurier- bar. Sobald die Taste (7) betätigt wird, öffnet sich die Menüleiste (1). Ab diesem Punkt ist die Struktur immer gleich. Die Struktur ändert sich auch bei Anwahl einer anderen Sprache nicht.
  • Seite 63 Bedienung Display Statusleiste oben  Die Statusleiste im oberen Bereich des Dis- plays ist in drei Felder unterteilt: Feld links (1) ● Felde mitte (2) ● Feld rechts (3) ● Folgende Informationen stehen für die Status- leiste zur Verfügung: Darstel- Information lung graphisch...
  • Seite 64 Bedienung Display Zentrale Informationsfläche  Die zentrale Informationsfläche zeigt vier be- triebsrelevante Werte ohne Umschalten an: Gewicht (1): ● Das maximal zulässige Gewicht für die ak- tuelle Hubhöhe. Wenn die optionale Ge- wichtsmessung vorhanden ist, das aktuelle Gewicht der aufgenommenen Last. Hubhöhe (2): ●...
  • Seite 65 Bedienung Display Die Bedeutung der Folientasten (1) bis (10)  wird direkt daneben im Display angezeigt. Je nach Menü wechselt die Funktion der Tasten. Bei Auslieferung des Flurförderzeugs ist die Anordnung auf der Hauptseite immer gleich. Positi- onsnum- Funktion Der Energiesparmodus des Flur- förderzeugs wird aktiviert oder deaktiviert.
  • Seite 66: Sprache Umstellen

    Bedienung Display Blättern in der Menüleiste  Wenn im Bereich (1) oder (2) ein Pfeil er- scheint, dann befinden sich in der Liste noch weitere Einträge. Über die Pfeil-Tasten (3) kann durch das Menü geblättert werden. Wenn im Bereich (1) kein Pfeil mehr angezeigt wird, ist der Anfang der Liste erreicht.
  • Seite 67 Bedienung Display Favoriten  Die zehn Folientasten sind als favorisierte Funktionen auf der Hauptseite frei konfigurier- bar. Folgende Funktionen sind als Favoriten verfügbar: Energiesparmodus ● Navigation ● Beleuchtung ● Höhenvorwahl ● Komplett, einzelne Bereiche oder einzelne Höhen Lüfter ● Vorgehensweise –...
  • Seite 68: Helligkeitseinstellung

    Bedienung Bedienungshinweise Display Vorgehensweise  – Taste (7) drücken. Das Menü im Bereich (1) öffnet sich. – Tastenfolge (6), (6) und (2) betätigen. Die Meldungsliste zeigt alle aktuellen Fehler- nummern an. – Mit Taste (8) Liste verlassen. Helligkeitseinstellung  Die Helligkeitseinstellung erfolgt automatisch über einen Helligkeitssensor (1) unterhalb des Displays.
  • Seite 69: Bedienungshinweis Piktogramm

    Bedienung Bedienungshinweise Display Bedienungshinweis Piktogramm  Piktogramme sind selbsterklärende, sprach- neutrale Hinweise auf erforderliche Bedien- schritte. Piktogramm „Batteriearretierung offen“ – Batteriearretierung schließen – Wenn trotz korrekt geschlossener Batte- riearretierung das Piktogramm nicht ver- schwindet, den autorisierten Service rufen. Bedienungshinweis Fehlernummer ...
  • Seite 70: Displayanzeigen

    Bedienung Displayanzeigen Displayanzeigen  An den mit 1 - 8 gekennzeichneten Stellen er- scheinen situationsabhängig und abhängig von den vorhandenen Optionen die dargestell- ten Piktogramme. Not-Aus-Schalter gedrückt nicht verwendet Fußschalter erforderlich *PSA in Betrieb reserviert für Optionen *PSA hat Fehler erkannt reserviert für Optionen nicht verwendet reserviert für Optionen...
  • Seite 71: Fahren

    Bedienung Fahren Fahren Fahrpedal Fahrzeuge mit einem Fahrpedal  Im Fußraum vor dem Fahrersitz sind drei Pe- dale untergebracht. Mit dem Pedal (1) wird der Fußschalter betätigt. Durch den betätigten Sitzschalter und den betätigten Fußschalter erkennt die Steuerung, dass sich ein Fahrer an seinem Arbeitsplatz befindet und gibt die Funktionen des Fahrzeugs frei.
  • Seite 72 Bedienung Fahren Mit dem Bremspedal (2) kann stufenlos ge- bremst werden. HINWEIS Bei Fahrzeugen mit Fahrerplatztür oder ge- schlossener Kabine entfällt der Fußschalter (1). Fahrzeuge mit zwei Fahrpedalen* (Dop-  pelpedal-Ausführung, Zweipedal-Aus- führung) Die Hydraulikfunktionen werden nur freigege- ben wenn: der Sitzschalter betätigt wurde.
  • Seite 73: Lenksäule Einstellen

    Bedienung Fahren Lenksäule einstellen  ACHTUNG Unfallgefahr Einstellungen nur im Stillstand des Staplers vorneh- men. Klemmschraube (5) öffnen, Lenksäule (4) in die gewünschte Position bringen, Klemm- schraube gut festziehen. Prüfen, ob sie fest- sitzt. Führungsarten Die Flurförderzeuge können konzipiert sein nerhalb der Zwangsführung Zweihandbedie- für.
  • Seite 74: Mechanische Zwangsführung Mzf

    Bedienung Fahren Mechanische Zwangsführung Die mechanische Zwangsführung besteht aus einer oder zwei Schienen, an der oder zwi- schen denen das Fahrzeug mit einem zulässi- gen Spiel von maximal 5 mm geführt wird. In- nerhalb der Zwangsführung übernimmt die Steuerung automatisch die Anpassung der maximal möglichen Fahrgeschwindigkeit an die Hubhöhe.
  • Seite 75: Wechseln Des Regalgangs

    Bedienung Fahren Wechseln des Regalgangs  Soll das Fahrzeug von einem in den anderen Regalgang gefahren werden, sind folgende Hinweise zu beachten: – Stapler komplett aus dem Regalgang he- raus fahren. – Langsam aus dem Regalgang ausfahren und auf Personen oder andere Fahrzeuge achten, die sich im Umsetzgang befinden.
  • Seite 76: Lastaufnahme

    Bedienung Lastaufnahme Lastaufnahme Lastaufnahme Es sind die Sicherheitshinweise zur Lastauf- nahme unbedingt zu beachten. Traglastdiagramm  Die Tragfähigkeit die auf dem Traglastdia- gramm (1) angegeben ist, ist abhängig von der Konfiguration und kann deshalb von Fahr- zeug zu Fahrzeug verschieden sein. Das Traglastdiagramm und die darauf ange- gebenen Tragfähigkeitseinschränkungen unter bestimmten Einsatzbedingungen, sind unbe-...
  • Seite 77: Gabelzinken, Verstellbar

    Bedienung Lastaufnahme Gabelzinken, verstellbar  In die Standardausführung werden von Hand verstellbare, geschmiedete Gabelzinken ein- gebaut. Damit können unterschiedliche Palet- ten und Lastträger mit geeigneten Abmessun- gen aufgenommen werden. Optional können diese Flurförderzeuge auch mit hydraulisch verstellbaren Gabelzinken ausgestattet werden. Der Abstand zwischen den Gabelzinken muss so groß...
  • Seite 78: Notbetrieb

    Bedienung Notbetrieb Notbetrieb Notbetrieb Fällt ein Teil oder die komplette Fahrzeugsteu- erung aus, kann durch entsprechenden Not- betrieb das Fahrzeug aus dem Arbeitsbereich gebracht werden. HINWEIS Abschleppen nur mit Kriechgeschwindigkeit ● Es muss sich immer ein Fahrer auf dem ab- ●...
  • Seite 79: Bergung Des Fahrzeugs

    Bedienung Notbetrieb 1. Möglichkeit  Bremskörper demontieren, dazu 3 Befesti- gungsschrauben (1) entfernen. Bremskörper seitlich ablegen. 2. Möglichkeit Bremsankerplatte anziehen, dazu 2 Schrau- ben (M6X55) in die dafür vorgesehenen Boh- rungen im Bremskörper einschrauben und festziehen. ACHTUNG Wurde die Bremse mechanisch gelöst, muss sie bei Wieder-Inbetriebnahme des Fahrzeugs auf einwand- freie Montage und Funktion geprüft werden.
  • Seite 80: Notlenkung

    Bedienung Notbetrieb Notlenkung  Zur Notlenkung ist eine in das Chassis einge- setzte Notlenk-Ritzelwelle vorgesehen. Diese Ritzelwelle wird an ihrem Ort durch einen von unten montierten Sicherungsring gehalten. Dieser Sicherungsring ist zu entfernen, die Ritzelwelle so von unten in die Bohrung einzu- setzen, dass das Ritzel in das Lenkzahnrad, eingreift.
  • Seite 81: Abstellen, Außerbetriebnehmen

    Bedienung Abstellen, Außerbetriebnehmen Abstellen, Außerbetriebnehmen Abstellen/Verlassen des Flurförderzeugs bzw. das Medium für die Zugangskontrolle HINWEIS entnehmen. Das Flurförderzeug möglichst am Regalganganfang oder an der Ladebucht ab- Der Fahrer hat die Pflicht, beim Verlassen des stellen. Sind Abstellplätze vorgesehen, das Flurförderzeugs den Schaltschlüssel abzuzie- Flurförderzeug dort abstellen.
  • Seite 82 Bedienung Abstellen, Außerbetriebnehmen 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 83: Regelmäßige Pflege Und Wartung

    Regelmäßige Pflege und Wartung...
  • Seite 84 Regelmäßige Pflege und Wartung Regelmäßige Pflege und Wartung Regelmäßige Pflege und  Wartung HINWEIS Die regelmäßige Pflege und die Wartung ● des Flurförderzeugs sichern die Einsatzbe- reitschaft und wirken werterhaltend. VORSICHT Gefahr der Verletzung und der Sachbeschädigung – Bei allen Pflege- und Wartungsarbeiten sind ge- eignete Vorkehrungen für sicheres Arbeiten zu treffen.
  • Seite 85: Wartung

    Regelmäßige Pflege und Wartung Regelmäßige Pflege und Wartung können vom Bediener oder dem Werkstattper- sonal des Betreibers durchgeführt werden. Wartung Wartungsarbeiten dagegen sind nur durch entsprechend geschultes Fachpersonal durch- zuführen. Sonderwerkzeuge und die aktuelle Servicesoftware sind erforderlich. Deshalb sind diese Tätigkeiten im Wartungsplan nur stichwortartig beschrieben.
  • Seite 86: Sonderausführungen, Sonderausstattungen

    Regelmäßige Pflege und Wartung Sonderausführungen, Sonderausstattungen Austauschintervall Hubketten ACHTUNG Unfallgefahr Die Haupthubketten und die Zusatzhubkette sind bei Erreichen der Verschleißgrenze oder bei unzu- lässigen Beschädigungen auszutauschen. Der sicherheitstechnische Zustand der Ketten ist durch eine Befähigte Person anhand der Herstellerunterla- gen zu beurteilen. Die weitergehenden Vorschriften für Flurförderzeuge in Kühlhausausführung beach- ten.
  • Seite 87: Wartungsplan 1000 H

    Regelmäßige Pflege und Wartung Wartungsplan 1000 h Wartungsplan 1000 h Bei Betriebstunden Durchge- 1000 h 2000 h 3000 h 4000 h 5000 h führt 6000 h 7000 h 8000 h 9000 h 10000 h   Allgemeine Hinweise Die nachfolgend beschriebenen Prüfschritte entsprechend der Fahrzeugausführung (Standardausführung, Sonderaustattungen, Customer Options) anwenden und durchführen.
  • Seite 88 Regelmäßige Pflege und Wartung Wartungsplan 1000 h Bei Betriebstunden Durchge- 1000 h 2000 h 3000 h 4000 h 5000 h führt 6000 h 7000 h 8000 h 9000 h 10000 h   Stützschrauben im Chassis: Einstellung nach den Vorgaben des Fabrikschilds prü- fen.
  • Seite 89 Regelmäßige Pflege und Wartung Wartungsplan 1000 h Bei Betriebstunden Durchge- 1000 h 2000 h 3000 h 4000 h 5000 h führt 6000 h 7000 h 8000 h 9000 h 10000 h   Lasträder: Bremsbelag Belagstärke und Zustand prüfen. Bremsbelag: Abrieb ölfrei ausblasen. Bremsverzögerungswerte: nach jeder Neueinstellung prüfen (Dynometer oder Ver- zögerungsmessgerät).
  • Seite 90 Regelmäßige Pflege und Wartung Wartungsplan 1000 h Bei Betriebstunden Durchge- 1000 h 2000 h 3000 h 4000 h 5000 h führt 6000 h 7000 h 8000 h 9000 h 10000 h   Wegstreckenmesser Lastrad: Auf Verschmutzung, Zustand und sichere Befestigung prüfen.
  • Seite 91: Wartungsplan 2000 H

    Regelmäßige Pflege und Wartung Wartungsplan 2000 h Bei Betriebstunden Durchge- 1000 h 2000 h 3000 h 4000 h 5000 h führt 6000 h 7000 h 8000 h 9000 h 10000 h   Lastgabel: auf Verbiegungen sichtprüfen, ggf. messen. Lastgabel: bei Verdacht auf Risse mit Farbeindringprüfverfahren prüfen. Lastabel, verstellbar: Gleitflächen mit Mehrzweckfett schmieren.
  • Seite 92: Wartung Batterie

    Regelmäßige Pflege und Wartung Wartung Batterie Wartung Batterie schriften des jeweiligen Herstellers sind zu be- GEFAHR achten. Fehlbehandlung und Fehlanwendung von Batterien und Ladegeräten kann zu schwerwiegenden Schä- Lithium-Ionen-Batterien den führen. Es kann zu auch zu schwerwiegenden Gefährdungen für die Bedienperson führen. Zum sicheren Betrieb müssen Flurförderzeu- Für jeden Batterietyp sind die Angaben des Batterie- ge, die mit Lithium-Ionen-Batterien arbeiten,...
  • Seite 93: Schmierstoffe

    Regelmäßige Pflege und Wartung Schmierstoffe Schmierstoffe ACHTUNG Gefahr der Sachbeschädigung Fahrzeuge für Kühlhausbetrieb sind mit anderen Schmierstoffen zu schmieren. Betriebsanleitung für Kühlhausfahrzeuge beachten. Hydraulikanlage Hydrauliköl HLP46 DIN 51524/T2 ● Mat.Nr. 7327 400 112 ● Die Tanks sind mit einer Min-Max-Markie- ●...
  • Seite 94: Sicherungen

    Regelmäßige Pflege und Wartung Sicherungen Sicherungen  ACHTUNG Kurzschlussgefahr, Gefahr eines elektrischen Schla- Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage, ist die Anlage durch Ziehen der Batteriekupplung span- nungslos zu machen. Die Sicherungsgrößen und die Sicherungsarten sind nur gegen identische Ausführungen auszutauschen. Steuerstromsicherungen (1) F2: 10 A ●...
  • Seite 95: Technische Daten

    Technische Daten...
  • Seite 96: Ökodesign-Anforderungen An Elektromotoren Und Drehzahlregelungen

    Technische Daten Ökodesign-Anforderungen an Elektromotoren und Drehzahlregelungen Ökodesign-Anforderungen an Elektromotoren und Drehzahl- regelungen Alle Motoren in diesem Flurförderzeug sind von der Verordnung (EU) 2019/1781 ausge- nommen, weil diese Motoren nicht unter den Artikel 2 „Anwendungsbereich“ Ziffer (1) (a) fallen und wegen Artikel 2 (2) (h) „Motoren in kabellosen oder batteriebetriebenen Geräten“...
  • Seite 97: Optionen

    Optionen...
  • Seite 98: Zusätzliche Dokumentation

    Optionen Zusätzliche Dokumentation Zusätzliche Dokumentation Nachfolgend werden die meisten nach Preis- liste bestellbaren Optionen beschrieben. Es gibt einige Optionen die selbsterklärend sind und damit ohne Beschreibung intuitiv und ge- fahrlos bedient werden können. Einige Optionen dagegen erfordern eine sehr umfangreiche Dokumentation. Wenn ein Flur- förderzeug mit solchen Optionen ausgestattet ist, wird auch die entsprechende Dokumentati- on mitgeliefert.
  • Seite 99: Arbeitsscheinwerfer

    Optionen Optionen Übersicht Arbeitsscheinwerfer Arbeitsscheinwerfer (3) dienen zur Ausleuch- tung des Arbeitsplatzes außerhalb der Fahrer- platzes. Das können die Stellplätze rechts und links im Regal sein oder auch der Fahrereich in Last- oder in Antriebsrichtung. Die Arbeit mit dem Schmalgangstapler wird dadurch effektiver und die Arbeitssicherheit wird verbessert.
  • Seite 100: Induktive Zwangsführung Izf

    Optionen Induktive Zwangsführung IZF Induktive Zwangsführung IZF  Systembeschreibung Allgemein Wenn ein Flurförderzeug mit induktiver Lenk- regelung zwangsgeführt wird, muss vor der Einfahrt in den Regalgang und nach der Aus- fahrt die Umschalttaste (1) gedrückt werden. Alle anderen Bedienungsvorgänge entspre- chen der Standardausführung.
  • Seite 101 Optionen Induktive Zwangsführung IZF Einfahren in den Regalgang  Aufspurvorgang – Flurförderzeug in Richtung Drahtnut (Induk- tionsspur) fahren. Davor anhalten. – Der Winkel zur Drahtnut darf nicht größer sein als 60°. – Lenkung auf geradeaus stellen. – Durch Drücken der Taste„Manuell/Automa- tik“...
  • Seite 102: Automatikfahrt Im Regalgang

    Optionen Induktive Zwangsführung IZF HINWEIS Je genauer der Fahrer die Mitte des Flurför- derzeugs auf die Drahtnut fährt, umso schnel- ler ist der Aufspurvorgang abgeschlossen. Da- mit können einige der oben genannten Schrit- te übersprungen werden. Einfahren in den Regalgang –...
  • Seite 103: Verlassen Der Induktionsspur

    Optionen Induktive Zwangsführung IZF Fahrgeschwindigkeit begrenzt oder das Fah- ren ganz abgeschaltet. Verlassen der Induktionsspur – Flurförderzeug mit ganzer Länge aus dem Regalgang heraus fahren. – Durch erneutes Drücken der Taste „Manu- ell/Automatik“ (1) Automatiklenkung abwäh- len. – Das Flurförderzeug wird automatisch abge- bremst –...
  • Seite 104: Zwangsbremsungssysteme

    Optionen Zwangsbremsungssysteme Zwangsbremsungssysteme Zwangsbremsungssysteme dienen der Ar- beitssicherheit. Sie unterstützen den Bedie- ner, besser und leichter auf bauseitige Rest- riktionen und Vorgaben durch den Arbeitspro- zess zu achten. Damit sind Zwangsbrem- sungssysteme auch ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Umschlagleistung. Prinzipiell kann die Auslegung der Zwangs- bremsungssysteme an den Bedarf des Kun- den angepasst werden.
  • Seite 105: Allgemein

    Optionen Zwangsbremsungssysteme Gangerkennung, Zonenerkennung, Wegstreckenmessung Allgemein In das Flurförderzeug eingebaute Sensoren werden verwendet zur Gang- oder zur Zonen- erkennung und zur Wegstreckenmessung. In Regalanlagen können Bereiche vorkommen, in denen die Funktionen des Flurförderzeugs eingeschränkt oder verriegelt werden müssen. Darunter fallen Bereiche, in denen aus Grün- den der Arbeitssicherheit gebremst oder gar gestoppt werden muss, z.
  • Seite 106: Zonenerkennung

    Optionen Zwangsbremsungssysteme Zonenerkennung Die Erkennung der Zonen geschieht durch Sensorik, die entweder am Regal angebracht oder in den Hallenboden eingelassen wird. Optische, induktive, magnetische sowie funk- gestützte System kommen zum Einsatz. Prinzipiell entscheidet der Kunde, welche Sen- sorik am besten für das Regalsystem geeignet ist und deshalb zum Einsatz kommt.
  • Seite 107: Reflexlichtschalter Und Reflektoren

    Optionen Zwangsbremsungssysteme Das Barcode-System wird auch zur Wegstre- ckenmessung verwendet, um das Flurförder- zeug im Regalgang zu positionieren. Reflexlichtschalter und Reflektoren  Am Flurförderzeug angebrachte Reflexlicht- schalter erkennen während der Fahrt die Re- flektoren in beiden Fahrtrichtungen. Die Re- flektoren sind ca. 170 – 200 cm über dem Bo- den an den Regalständern angebracht.
  • Seite 108: Kamerasystem

    Optionen Kamerasystem Kamerasystem  Moderne Videokameras am Flurförderzeug und Farbmonitore am Fahrerplatz verschaffen dem Bediener einen besseren Überblick über seinen Arbeitsbereich. Nur bei korrekter Einstellung der Kameras können diese auch die gewünschte Funktion erfüllen. Für den günstigsten Bildausschnitt sind die Kameras individuell einzustellen. Das System wird aktiv, sobald das Flurförderzeug eingeschaltet wird.
  • Seite 109: Wartung Und Reinigung

    Optionen Akustisches Warnsignal Gabel-Kamera bzw. Gabelzinkenkame- Bei der Ausführung als Gabelkamera zeigt die in Schubrichtung der Schwenkschubgabel bli- ckende Kamera ein Schrägbild auf beide Ga- belspitzen und auf den Lagerplatz. Die Um- schaltung auf die in Schubrichtung blickende Kamera erfolgt automatisch. Bei der Ausführung als Gabelzinkenkamera blickt die Kamera entlang des Gabelblatts in der Ebene der Regalauflage.
  • Seite 110: Zwischenhubabschaltung

    Optionen Zwischenhubabschaltung Zwischenhubabschaltung  Wird das Fahrzeug in verschieden hohen Räumen eingesetzt, kann der Hub elektrisch begrenzt werden. Durch Drücken der Freigabetaste (1) wird die Begrenzung aufgehoben und die maximale Hubhöhe ist wieder möglich. Fahrabschaltung Die Fahrabschaltung kann mit der Zwischen- hubabschaltung kombiniert werden.
  • Seite 111: Zweipedal-Ausführung

    Fahrgeschwindigkeit zu- rückgeregelt (gebremst, kein Leerlauf). Das Fahrzeug fährt dann mit der so angewählten Geschwindigkeit weiter. Wird das Pedal ganz freigegeben, wird das Fahrzeug bis zum Still- stand abgebremst. Reicht dieser Bremseffekt nicht aus, muss zusätzlich das Bremspedal (3) betätigt werden.
  • Seite 112: Überwachung Sitzschalter

    Optionen Zweipedal-Ausführung Überwachung Sitzschalter  Der Sitzschalter wird elektrisch überwacht. Wenn das Fahrzeug länger als 8 Stunden ein- geschaltet bleibt, muss der Sitzschalter min- destens ein Mal seinen Schaltzustand ändern. Im Normalbetrieb geschieht das den Arbeits- ablauf automatisch. Ist das nicht der Fall, er- scheint eine entsprechende Meldung auf dem Display.
  • Seite 113 Optionen Zweipedal-Ausführung Bremsung ● keine Funktion ● Fehleranzeige ● Fehlerbeseitigung Sitzschalter vor Fahrpedal betätigen. ● Sitzschalter nicht während der Fahrt entlas- ● ten. Funktion durch autorisierten Service in- ● standsetzen lassen. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 114 Optionen Personenschutzanlage (PSA) Personenschutzanlage (PSA)  Mobile Personenschutzanlagen dienen dem Schutz von Personen, die ungeplant in den Bremsbereich des Fahrzeugs gelangt sind. Jeweils ein Sicherheits-Laserscanner pro Fahrtrichtung tastet den Bremsbereich ab und löst eine Bremsung im Fahrzeug aus, sobald eine Person oder auch ein Gegenstand in die- sem Bereich (Schutzfeld) erkannt wird.
  • Seite 115: Personenschutzanlage (Psa)

    Optionen Personenschutzanlage (PSA) Schnittstelle X99  Die Schnittstelle zwischen der Fahrzeugsteue- rung und der Personenschutzanlage stellt der Stecker X99 dar. In diesem Stecker werden alle von uns definierten Signale bereitgestellt. Zum Lieferumfang eines Schmalgangstaplers gehört der Überbrückungsstecker X99, der anstelle des PSA-Anschlusssteckers aufge- steckt werden kann, wenn eine interner Defekt in der PSA-Steuerung zum Ausfall des Flurför- derzeugs geführt hat.
  • Seite 116 Optionen Sicherheits-Laserscanner Sicherheits-Laserscanner  Die Laserscanner, die in Personenschutzanla- gen eingesetzt werden, sind hochempfindliche optoelektronische Sensoren. Sie sind gut ge- schützt in die Kontur des Flurförderzeugs ein- gebaut. Der antriebsseitige Scanner (1) befindet sich hinter der Abdeckung unter dem Fahrersitz Der lastseitige Scanner (2) befindet sich hinter der Lastradabdeckung.
  • Seite 117 Optionen Vorbereitung auf Personenschutzanlage Vorbereitung auf Personenschutzanlage Vorbereitung zum sofortigen Einbau Bei der Annäherung an geschlossene Gan- ● genden erfolgt keine automatische Zwangs- bremsung. GEFAHR Mithilfe des Schnittstellensteckers -X99 wird ● Unfallgefahr die maximal mögliche Fahrgeschwindigkeit Sofort nach Anlieferung sollten die Komponenten der auf 2,5 km/h begrenzt.
  • Seite 118: Arbeitsbühne, Arbeitsplatt Form

    Optionen Arbeitsbühne, Arbeitsplattform Arbeitsbühne, Arbeitsplatt-  form Der Einsatz von Arbeitsbühnen oder Arbeits- plattformen in Verbindung mit Flurförderzeu- gen wird durch nationales Recht geregelt. Diese Rechtsprechung ist zu beachten. Nur wenn die Rechtsprechung im Einsatzland die Verwendung von Arbeitsbühnen oder Arbeits- plattformen gestattet, ist diese freigegeben.
  • Seite 119 Optionen Arbeitsscheinwerfer Arbeitsscheinwerfer  Zur besseren Ausleuchtung des Arbeitsberei- ches kann aus Sicherheitsgründen ein Stapler optional mit einem oder mit mehreren Arbeits- scheinwerfern (1) ausgestattet sein. Die Scheinwerfer können auf den gewünschten Bereich eingestellt werden. Eventuell ist dazu die schwenkbare Befestigung zu lösen und nach der Einstellung wieder festzuziehen.
  • Seite 120 Optionen Abdeckung Fahrerschutzdach Abdeckung Fahrerschutzdach  Die Abstände der Streben in der Standardaus- führung des Fahrerschutzdachs genügen den Anforderungen der aktuellen Norm. Wenn in einem Lager jedoch kleinere Gegenstände gehandhabt werden als in dieser Norm vorge- sehen, können diese durch die Streben des Fahrerschutzdachs fallen und den Bediener gefährden.
  • Seite 121: Teleskoptisch

    Optionen Teleskoptisch Teleskoptisch Beschreibung  Die Tragfähigkeit die auf dem Traglastdia- gramm angegeben ist, ist abhängig von der Konfiguration und kann deshalb von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden sein. Das Traglast- diagramm und die darauf angegebenen Trag- fähigkeitseinschränkungen unter bestimmten Einsatzbedingungen, sind unbedingt zu be- achten, damit die Standsicherheit des Fahr- zeugs nicht beeinträchtigt wird.
  • Seite 122 Optionen Teleskoptisch nicht extremen atmosphärischen Bedingun- ● gen aussetzen bei aggressiver und sehr feuchter Umge- ● bung verkürzen sich die Kontroll- und War- tungsintervalle keinen Querkräften aussetzen z.B. ein Ver- ● schieben der Last bei ausgefahrenem Ga- belprofil in Längs- wie auch in Querrichtung. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 123: Wartung Des Teleskoptisches

    Optionen Teleskoptisch Bedienung  Mit dem Joystick lassen sich alle hydrauli- schen Bewegungen feinfühlig und stufenlos steuern. Ruckartige Betätigungen sind zu ver- meiden. Dadurch entstehen unnötige Stöße und Impulse. Durch elektronische Überwachung wird weit- gehend Fehlbedienungen vorgebeugt. Wartung des Teleskoptisches HINWEIS Für die sachgemäße Wartung des Teleskopti- sches sind die Angaben in den beiliegenden...
  • Seite 124: Sicherheitsscheinwerfer Safety Light

    Optionen Sicherheitsscheinwerfer Safety Light Sicherheitsscheinwerfer Safe- ty Light Funktion  Der Sicherheitsscheinwerfer ist eine Einrich- tung, die an Flurförderzeuge angebaut werden kann, um Fußgänger rechtzeitig vor dem sich annähernden Flurförderzeug zu warnen. Das trägt zur Sicherheit im Lager bei, weil dadurch Kollisionen zwischen Fußgängern und Flurför- derzeugen verhindert werden können.
  • Seite 125 Optionen Sicherheitsscheinwerfer Safety Light Der Sicherheitsscheinwerfer kann, abhängig von der Entscheidung des Kunden: fahrtrichtungsabhängig eingeschaltet wer- ● den, erst im Moment des Anfahrens eingeschal- ● tet werden, nur in vorher festgelegten Bereichen (Zo- ● nen) eingeschaltet werden. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, dass die für den Einsatzort festgelegte Funktionalität: in die Angaben der für das Lager gültigen ●...
  • Seite 126: Anbauort, Nachrüstung

    Optionen Sicherheitsscheinwerfer Safety Light Die Frontscheibe des Sicherheitsscheinwer- fers reinigen, wenn sie verschmutzt ist. An- sonsten ist der Sicherheitsscheinwerfer war- tungsfrei. Anbauort, Nachrüstung  Den Sicherheitsscheinwerfer so hoch wie möglich am Flurförderzeug mit dem mitgelie- ferten Montagematerial anbringen. Es ist beim Anbau darauf zu achten, dass der Sicherheits- scheinwerfer innerhalb der Fahrzeugkontur ist.
  • Seite 127: Sonderausstattung Für Kühl Hauseinsatz

    Optionen Sonderausstattung für Kühlhauseinsatz Sonderausstattung für Kühl-  hauseinsatz Fahrzeuge für den Kühlhauseinsatz sind mit umfangreichen Sondereinrichtungen verse- hen, um bei tiefen Temperaturen (-30 °C) noch die volle Funktion zu gewährleisten. Für den Betrieb dieser Fahrzeuge sind gesonderte Anweisungen zu beachten, die nicht Inhalt dieser Betriebsanleitung sind.
  • Seite 128: Elektrische Sitzverstellung

    Optionen Elektrische Sitzverstellung Elektrische Sitzverstellung  ACHTUNG Unfallgefahr, Quetschgefahr – Einstellungen nur im Stillstand des Staplers vor- nehmen. – Pedalplatte und Sitzkonsole bewegen sich bei der Verstellung. Deshalb keine Finger in die Nähe der sich bewegenden Teile bringen. Wippschalter mit der einen Hand betätigen, die andere Hand auf den Joystick legen.
  • Seite 129 Optionen USB Ladestation USB Ladestation  An dieser Ladestation können gleichzeitig 2 Verbraucher geladen werden, die über ein USB-Ladekabel verfügen. Maximale Ladeleis- tung pro Steckdose 2 A. Diese Ladestation ist im Kniebereich unterhalb des Lenkrads zu finden. HINWEIS Schutz vor Verschmutzung und Beschädi- gung.
  • Seite 130 Optionen Schreibunterlage Schreibunterlage  Zur Fixierung von Arbeitspapieren kann optio- nal eine Schreibunterlage (1) verwendet wer- den. Diese Schreibunterlage wird mit einem standardisierten Klemmsystem am Holm des Fahrerschutzdachs befestigt. Nach Öffnen des Klemmhebels (2) kann die Neigung der Schreibunterlage eingestellt werden. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 131 Optionen MMS Schnittstelle MMS Schnittstelle  Zusätzliche Komponenten in der Fahrerkabine erfordern galvanisch getrennte Spannungsver- sorgungen. Jede Spannungsversorgung ist separat abgesichert. Kundenseitig montierte Drucker oder Termin- als können damit mit Spannung versorgt wer- den. Der Einbauort und die Anzahl so wie die bereitgestellte Spannung sind auftragsbezo- gen.
  • Seite 132 Optionen Gabelzyklus Gabelzyklus  Mit „Gabelzyklus“ bezeichnet man die teilauto- matische Einlagerung bzw. Auslagerung von Ladeeinheiten. Sobald die Gabel die richtige Position für eine Einlagerung oder eine Auslagerung gebracht wurde, kann der Gabelzyklus gestartet wer- den. Der Zyklus beginnt mit der Schubbewegung. Am Ende des Ausschubs wird die Gabel ent- weder eine einprogrammierte Strecke angeho- ben oder abgesenkt.
  • Seite 133: Hydraulische Gabelzinkenverstellung

    Optionen Hydraulische Gabelzinkenverstellung Hydraulische Gabelzinkenver- stellung Funktion  Die hydraulische Gabelzinkenverstellung ist eine zusätzliche Hydraulikfunktion, mit der die Gabelzinken synchron in ihrem Abstand ver- stellt werden können. Damit kann der Gabel- zinkenabstand an verschiedene Lastabmes- sungen angepasst werden. HINWEIS Die Gabelzinkenverstellung darf nur ohne Last auf der Gabel betätigt werden.
  • Seite 134 Optionen Andere Anbaugeräte Andere Anbaugeräte Anstelle des Serien-Anbaugeräts können auch Andere Anbaugeräte unterscheiden sich von andere Anbaugeräte* geliefert werden. der Standardausführung in der Art der Bedie- nung und auch in der Art der Gefährdungen. Dazu gehören: Weitergehende Sicherheitshinweise können Teleskoptische, erforderlich werden und müssen beachtet wer- ●...
  • Seite 135: Schutzbleche Auf Zahnstange

    Optionen Schutzbleche auf Zahnstange bestimmungsgemäß und deshalb unsicher Anbaugeräte sind entsprechend der am ● und möglicherweise auch gefährlich. Einsatzort gültigen gesetzlichen Forderun- gen zu warten und zu prüfen. Benutzer von Anbaugeräten müssen in de- ● ren Benutzung unterwiesen sein. Anbaugeräte die nicht den oben genannten ●...
  • Seite 136 Optionen Antistatik-Ausführung ACHTUNG Gefahr der Sachbeschädigung, Verlust der Funktion Beim Ersatz der Elemente zur Ableitung statischer Aufladung nur solche mit elektrischer Leitfähigkeit verwenden. Wir empfehlen, Originalteile zu verwen- den. Den Zustand und die Funktionalität der Elemente bei jeder Wartung prüfen. 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...
  • Seite 137 Stichwortverzeichnis Baugruppen, Gewichte....Bedienerplatz, Abmessungen... Abmessungen..... . Bedienperson, Anredeform.
  • Seite 138 Stichwortverzeichnis Feststellbremse..... 23 Flurhöhe......12 EAC-Zeichen.
  • Seite 139 Stichwortverzeichnis iGo pilot navigation....Nationale Vorschriften..17, 18, 19 Implantate......Nenntragfähigkeit.
  • Seite 140 Stichwortverzeichnis Risikobeurteilung....17 Rollcontainer..... . Technische Daten.
  • Seite 141 Stichwortverzeichnis Wartungsplan Intervall 2000 h..85 Zusatzhub*......31 Wartung, Sonderausführungen.
  • Seite 144 STILL GmbH 5224 804 2500 DE - 07/2021 - 01...

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