4
PROJEKTIERUNG
4.3.3
Gestaltung der Materialöffnung
4.3.4
Anzahl der Sensoren
4.3.5
Position der Sensoren
16
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Safeguard Detector
•
Z
= WTB4F 100 mm Variante; keine Temperaturschwankung = 9 mm
sensor
•
Z
responsetime
= (t
+ t
) / t
safetysystem
actor
= (153 ms + 100 ms ) / 75 ms ×10 mm)
= 33,7 mm
> 4 Kartons = 40 mm
Berechnung:
S = Z
+ Z
+ Z
guard
sensor
responsetime
S = 60 mm + 9 mm + 40 mm
S = 109 mm
> Die minimale Materialmenge (entspricht Mindestabstand zum Gefahrbereich S)
beträgt 11 Kartons.
•
Zwischen Material und Öffnung für Materialzufuhr gibt es in der Regel einen Spalt.
Sie müssen sicherstellen, dass Personen nicht durch den Spalt in den Gefahrbe‐
reich hineingreifen können.
Das Material kann üblicherweise zu einem gewissen Grad bewegt werden, z. B.
durch Verschieben oder Kippen. Ggf. müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit
kein Spalt entstehen kann, durch den Personen in den Gefahrbereich hineingrei‐
fen können.
•
Das Material darf nicht so positioniert werden können, dass alle Sensoren das
Material detektieren, aber dennoch eine Lücke entsteht, durch die Personen in
den Gefahrbereich hineingreifen können.
•
Hinter dem Detektionsbereich der Sensoren (hinter dem Material) darf sich keine
Lichtquelle und keine retroreflektierende oder spiegelnde Oberfläche befinden.
Wenn dies nicht ausgeschlossen werden kann, dann muss das korrekte Schaltver‐
halten der Sensoren durch einen geeigneten Test geprüft werden.
•
In manchen Anwendungen kann eine Person das Material schneller entfernen, als
das Gesamtsystem den sicheren Zustand einnehmen kann. Dies kann z. B. mit
folgenden Maßnahmen verhindert werden:
Schutzblech über dem Material
°
Notwendige Materialmenge ist zu groß oder zu schwer, um das gesamte
°
Material mit einer Hand zu entfernen.
Das Sicherheitssystem wird mit einem Sensorpaar geliefert. Optional kann ein zweites
Sensorpaar verwendet werden. Dies macht in folgenden Fällen Sinn:
•
Es gibt eine zweite Materialöffnung, die parallel nach denselben Prinzipien abgesi‐
chert werden soll.
•
Das verwendete Material hat ein großes Format und kann geknickt werden. Perso‐
nen können z. B. eine Ecke des Materials umknicken und in den Gefahrbereich
hineingreifen, ohne dass die Detektion durch die Sensoren unterbrochen. Mit 2
Sensorpaaren kann das Material an 4 Punkten detektiert werden, statt nur an 2.
•
Die Lichtstrahlen sollten in einem leicht schrägen Winkel auf das Material gerich‐
tet werden. Der Winkel muss dabei so groß sein, dass im Nahbereich nie Material
detektiert wird, unabhängig vom Füllstand des Materials.
Dies hängt mit dem sicherheitsrelevanten Schaltbereich der Sensoren zusammen
siehe Abbildung 3, Seite
•
Sensoren müssen in unterschiedlicher Höhe positioniert werden.
× d
machinecycle
material
17.
8026275/2023-02-06 | SICK
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